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Scheidung wegen Zigarettensucht??

29. Januar 2008 um 22:22

Nach einem von inzwischen tausenden schlimmen Auseinandersetzungen wegen der "Sucht" meines Mannes sitze ich hier und grüble darüber nach, ob wirklich in dem von unserer ach so erfolgreichen Zigarettenindustrie soviel süchtigmachende Stoffe in eine Zigarette gepackt werden, dass der Rauchende nur noch absurde Argumente, nicht nachvollziehbare Schlußfolgerungen parat hat und letztendlich alles, aber auch wirklich alles für seine Sucht aufs Spiel setzt.

Zu den Fakten: nächstes Jahr hätten wir Silberhochzeit. Inzwischen glaube ich nicht mehr daran, dass wir diese noch erleben werden! Im Moment läuft alles auf Trennung hin.

Grund: mein Mann hat 33 Jahre lang zwischen 40 und 50 Zigaretten täglich geraucht, so dass unvermeidlich vor 3 Jahren die ersten Anzeichen wie schlimmer Raucherhusten, wiederkehrende Verkältungen, Atemnot - vorallem in der kalten Jahreszeit - die Auswirkungen des exzessiven Rauchens widerspiegelten. Sein Hausarzt riet im eindringlich mit dem Rauchen aufzuhören. Schon damals war seine Argumente Streß, Ärger, Sorgen warum er es nicht einmal versuchte!!! Symptome wurden dadurch natürlich immer schlimmer, so dass er zeitweise schon ein Cortisonspray verwenden musste. Im Juni 2006 hat er dann mal für 6 Wochen aufgehört, doch heimlich wieder angefangen, bis er es nicht mehr verleugnen konnte. Im Dezember 2006 hatte er dann so schlimme Atemnot, dass ich eigentlich den Notarzt rufen wollte, aber da gab es schon Streit weil er sich total gegen den Notarzt wehrte!

Um es abzukürzen, von Dez. 2006 bis Juni 2007 rauchte er trotzdem weiter und im Sommer 07 schaffte er es dann wieder für ein paar Wochen aufzuhören. Im September letzten Jahres kam ich wieder dahinter, dass er heimlich rauchte, weil er wieder anfing zu husten und das Cortisonspray ständig benützte!!

Inzwischen ist es so, dass er oft nachts nicht weiß wie er sich hinlegen soll, weil anscheinend seine Lungenflügel zusammenfallen wenn er liegt. Er quietscht, röchelt, rasselt beim Schlafen, dass ICH schon unter chronischem Schlafmangel leide.

Aber das allergravierenste ist, dass wir seit Monaten keinen Sex mehr haben, weil er jedesmal abbrechen muss, da ihm die Luft wegbleibt (und auch die Erektion nachlässt).

Trotz allem ist er nicht bereit für SICH oder für den Frieden zwischen uns aufzuhören! Er kann einfach nicht aufhören, weil ICH es von ihm verlange, aber es ist einfach keine Zeit mehr zu warten bis ER es einsieht (sein Vater starb übrigens an Lungenkrebs).
Ich frage mich, warum man nicht die Willenskraft aufbringen kann, wenn man doch merkt, dass man sich massiv schadet, die Ehe dadurch kaputt geht und man zwar raucht, dafür aber alles andere nur noch ein Scherbenhaufen ist!

Wir streiten uns deswegen tagtäglich! Weil ich nachts nicht schlafen kann und es auch nicht als Lösung ansehe, wenn er dann wutentbrannt im Wohnzimmer schläft und weil ich einfach sexuell total unbefriedigt bin!! Ich muss noch dazu sagen, dass er schon seit vielen, vielen Jahren zwischendurch Potenzsprobleme hat (weil er nur 1 Hoden hat? oder weil er Blutdrucktabletten einnimmt?) sich aber all die Jahre geweigert hat zu einem Urologen zu gehen!!

Ich kann nicht mehr länger mit diesem Egoisten zusammenleben, aber ich kann es mir auch nicht "leisten" mich zu trennen!! (Warum später, sonst wird es hier zu lang ... )

LG
Tine

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29. Januar 2008 um 22:52

Das ist wirklich hart,
du bist mit einem suchtkranken Mann zusammen. Und eine Sucht ist wirklich eine Sucht. Er muß
da raus wollen. Höre auf an ihm rum zu mäkeln.
Es wird nichts ändern. Du kannst ihm nur vor Augen führen, welche Konsequenzen du ziehst, zum Beispiel getrennte Schlafräume oder überhaupt getrenntes Wohnen. Ich habe Bedenken, ob dein Mann noch je etwas ändern wird, auch das mögliche sterben an dieser Sucht scheint ihn nicht aufzuhalten und so schwer es für dich ist, du kannst wenig tun. Es wird gut sein, wenn du mal in eine Angehörigengruppe für Suchtkranke gehst. Weil trennen kannst du dich ja wie du schreibst auch nicht. Das sollen wir ja noch erfahren warum.
Gruß Melike

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29. Januar 2008 um 23:20
In Antwort auf melike13

Das ist wirklich hart,
du bist mit einem suchtkranken Mann zusammen. Und eine Sucht ist wirklich eine Sucht. Er muß
da raus wollen. Höre auf an ihm rum zu mäkeln.
Es wird nichts ändern. Du kannst ihm nur vor Augen führen, welche Konsequenzen du ziehst, zum Beispiel getrennte Schlafräume oder überhaupt getrenntes Wohnen. Ich habe Bedenken, ob dein Mann noch je etwas ändern wird, auch das mögliche sterben an dieser Sucht scheint ihn nicht aufzuhalten und so schwer es für dich ist, du kannst wenig tun. Es wird gut sein, wenn du mal in eine Angehörigengruppe für Suchtkranke gehst. Weil trennen kannst du dich ja wie du schreibst auch nicht. Das sollen wir ja noch erfahren warum.
Gruß Melike

Danke für die schnelle Antwort..
Hallo Melike,

ja du siehst das richtig. Im Moment habe ich wirklich den Eindruck - vor allem nach 2 gescheiterten Versuchen aufzuhören - dass er sogar das Sterben in Kauf nehmen würde.
Er sagt des Öfteren: "Wenn ich tot bin geht es euch doch gut!" Und da hat er leider nicht ganz unrecht, so hart das klingt!
Wir haben einiges an Schulden (auch noch Schulden geerbt vom Schwiegervater) und mein Mann ist selbstständig mit einem leinen Betrieb (er und 2 Mitarbeiter) in einer schei... Branche. Er hat hohe Lebensversicherungen abgeschlossen, deshalb meint er es ginge uns besser wenn er nicht mehr wäre. Er hat schon wirklich viel um die Ohren das muss man schon sagen! Wir haben 2 erwachsene Kinder die aber beide studieren und deshalb viel Geld kosten und noch zuhause wohnen, aber das ist nur noch 1,5 - 2 Jahre der Fall, dann verdienen sie selbst und ziehen aus!!!!
Ich gehe zusätzlich arbeiten, allerdings auch nur 16 Std. die Woche, so dass ich mit meinen 850 Euro brutto nicht weit komme! Aufgrund des Alters der Kinder würde ich auch keinen Unterhalt mehr bekommen.
Ich kann auch nicht fordern, dass mein Mann auszieht und mir die mietfreie Wohnung überlässt (was aber eigentlich der einfachere Weg wäre, aufgrund dessen, dass eben unsere Kinder noch zuhause wohnen und wir auch Haustiere haben), weil es sein Elternhaus ist (meine Schwiegermutter wohnt über mir) und auch die Firma in diesem Haus ist.
Seine Mutter hätte noch ein freies Zimmer, aber da will er nicht einziehen (obwohl es finanziell das Beste wäre!!).

Mein Mann hat diese Woche einen Termin beim Hausarzt und ich habe heute meine Scheu überwunden und den Arzt angerufen mit der Bitte ihm doch mal ins Gewissen zu reden. Habe auch das mit dem Sex erzählt!!! Er sicherte mir zu dies zu tun und ihn auch zum Lungenfacharzt zu schicken aber ich weiß eh schon, dass er da nicht hingeht!

Ich habe keine Kraft mehr ihn zur Einsicht zu bringen und ich habe auch irgendwo die Achtung vor ihm verloren!!!! Er weiß wie schlimm es für mich ist, dass jeder "Versuch" miteinander zuschlafen im Chaos endet, aber er nimmt es einfach so hin!!! Er müsste wie gesagt schon längst zum Urologen, aber statt dessen verfällt er nur in Selbstmitleid was er denn noch alles tun soll, was denn noch alles von ihm gefordert wird, wieviel er denn noch an Problemen und Sorgen (meint er auch seine Firma) aufbuckeln soll... usw.

Er merkt einfach nicht, dass viele Probleme gelöst werden könnten, wenn er einfach mal etwas TUN würde und nicht nur jammern!!!!!

Zu einer Paartherapie will er nicht, da weigert er sich strikt!!!

Das Schlimmste für mich ist, dass wir zwar einen sehr großen Bekanntenkreis haben und ich auch mehrere sehr gute Freundinnen habe, aber ich will und kann mich keinem anvertrauen!!! Mein größtes Talent ist die Schauspielerei. Erst heute war wieder der lebende Beweis dafür: am Morgen haben wir uns heftigst gestritten, so dass wieder das Thema Scheidung im Raum stand. Ca. 1,5 Std. später kam mein Mann wieder in die Wohnung um nochmals ruhig zu reden und es eskallierte wieder mit Tränen und Vorwürfen. Ich hatte wieder geschwollene Augen vom Heulen, aber 1 1/2 Stunde später kam ich an meinen Arbeitsplatz und brachte innerhalb der ersten 5 Minuten schon wieder das ganze Büro zum Lachen! Ich gab mich bestens gelaunt und niemand merkte mir irgend etwas an... und ich fahre nach der Arbeit nach Hause und schon auf dem Weg überkommt mich die totale Depression!!!!

Ich gehe daran kaputt!!!

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30. Januar 2008 um 0:08
In Antwort auf penelope9

Danke für die schnelle Antwort..
Hallo Melike,

ja du siehst das richtig. Im Moment habe ich wirklich den Eindruck - vor allem nach 2 gescheiterten Versuchen aufzuhören - dass er sogar das Sterben in Kauf nehmen würde.
Er sagt des Öfteren: "Wenn ich tot bin geht es euch doch gut!" Und da hat er leider nicht ganz unrecht, so hart das klingt!
Wir haben einiges an Schulden (auch noch Schulden geerbt vom Schwiegervater) und mein Mann ist selbstständig mit einem leinen Betrieb (er und 2 Mitarbeiter) in einer schei... Branche. Er hat hohe Lebensversicherungen abgeschlossen, deshalb meint er es ginge uns besser wenn er nicht mehr wäre. Er hat schon wirklich viel um die Ohren das muss man schon sagen! Wir haben 2 erwachsene Kinder die aber beide studieren und deshalb viel Geld kosten und noch zuhause wohnen, aber das ist nur noch 1,5 - 2 Jahre der Fall, dann verdienen sie selbst und ziehen aus!!!!
Ich gehe zusätzlich arbeiten, allerdings auch nur 16 Std. die Woche, so dass ich mit meinen 850 Euro brutto nicht weit komme! Aufgrund des Alters der Kinder würde ich auch keinen Unterhalt mehr bekommen.
Ich kann auch nicht fordern, dass mein Mann auszieht und mir die mietfreie Wohnung überlässt (was aber eigentlich der einfachere Weg wäre, aufgrund dessen, dass eben unsere Kinder noch zuhause wohnen und wir auch Haustiere haben), weil es sein Elternhaus ist (meine Schwiegermutter wohnt über mir) und auch die Firma in diesem Haus ist.
Seine Mutter hätte noch ein freies Zimmer, aber da will er nicht einziehen (obwohl es finanziell das Beste wäre!!).

Mein Mann hat diese Woche einen Termin beim Hausarzt und ich habe heute meine Scheu überwunden und den Arzt angerufen mit der Bitte ihm doch mal ins Gewissen zu reden. Habe auch das mit dem Sex erzählt!!! Er sicherte mir zu dies zu tun und ihn auch zum Lungenfacharzt zu schicken aber ich weiß eh schon, dass er da nicht hingeht!

Ich habe keine Kraft mehr ihn zur Einsicht zu bringen und ich habe auch irgendwo die Achtung vor ihm verloren!!!! Er weiß wie schlimm es für mich ist, dass jeder "Versuch" miteinander zuschlafen im Chaos endet, aber er nimmt es einfach so hin!!! Er müsste wie gesagt schon längst zum Urologen, aber statt dessen verfällt er nur in Selbstmitleid was er denn noch alles tun soll, was denn noch alles von ihm gefordert wird, wieviel er denn noch an Problemen und Sorgen (meint er auch seine Firma) aufbuckeln soll... usw.

Er merkt einfach nicht, dass viele Probleme gelöst werden könnten, wenn er einfach mal etwas TUN würde und nicht nur jammern!!!!!

Zu einer Paartherapie will er nicht, da weigert er sich strikt!!!

Das Schlimmste für mich ist, dass wir zwar einen sehr großen Bekanntenkreis haben und ich auch mehrere sehr gute Freundinnen habe, aber ich will und kann mich keinem anvertrauen!!! Mein größtes Talent ist die Schauspielerei. Erst heute war wieder der lebende Beweis dafür: am Morgen haben wir uns heftigst gestritten, so dass wieder das Thema Scheidung im Raum stand. Ca. 1,5 Std. später kam mein Mann wieder in die Wohnung um nochmals ruhig zu reden und es eskallierte wieder mit Tränen und Vorwürfen. Ich hatte wieder geschwollene Augen vom Heulen, aber 1 1/2 Stunde später kam ich an meinen Arbeitsplatz und brachte innerhalb der ersten 5 Minuten schon wieder das ganze Büro zum Lachen! Ich gab mich bestens gelaunt und niemand merkte mir irgend etwas an... und ich fahre nach der Arbeit nach Hause und schon auf dem Weg überkommt mich die totale Depression!!!!

Ich gehe daran kaputt!!!

Bei euch besteht eine Abhängigkeit
und bei dir Co-Abhängigkeit. Schau mal im Internet nach oder es gibt zwei gute Bücher
"Liebe und Abhängigkeit"
"Ich stehe nicht mehr zur Verfügung"
Hör einfach auf von ihm zu fordern, er wird es nicht tun. Schau was du tun kannst, um für dich mehr Ruhe und Frieden zu finden. Warum mußt du schauspielern, für was hat man den wirklich gute Freunde. Warum mußt du immer die Starke sein,wem ist damit geholfen. Das wirst du nicht mehr lange in dieser Art und Weise durchhalten, dann liegst du auf der Nase und bist krank. Es ist schon gut und richtig, wenn man nicht ständig jammert und rumheult, aber wenn man ständig mit Masken rumläuft, dann ist das sehr
Kräftezehrend. Wenn du dich nicht überwinden kannst dich irgend jemand in deinem Umfeld anzuvertrauen, dann such dir Rat und Hilfe bei
einer Beratungsstelle. Es gibt Diakonie oder Caritas, dort sitzen geschulte Berater, die auch zum Schweigen verplichtet sind. Du mußt dich ja nicht scheiden lassen, aber du kannst
für etwas Distanz sorgen und somit deinem Mann
deutlich zeigen, dass er wenn sich bei euch nochmal was bewegen soll, er etwas tun sollte.
Mit deinen Vorwürfen, die du ihm machst, egal
ob berechtigt oder unberechtigt, erreichst du
nichts. Und schau, dass du für dich was findest
das dir Spass macht, weil du scheinst ja auch
eine Fröhliche zu sein. Mach was für dich.
Sport oder Tanzen oder was Kreatives oder was
auch immer. Such dir ein paar nette Leute. Oder mach einen Frauenstammtisch, vielleicht haben ja andere auch mal Bedarf am Reden, vielleicht
gibt es ja noch mehr "Schauspielerinnen" außer dir. Und schaffe dir zuhause einen Rückzucksort für dich, evtl. wie schon erwähnt auch getrennte Schlafzimmer.Du kannst es ja auf das
Schnarchen deines Mannes schieben, wenn du der
Familie nicht gleich reinen Wein einschenken
möchtest, manchmal gibt es aus Alternativwahr-
heiten. Vielleicht kannst du damit etwas anfangen. Ich wünsche dir alles Gute, auch wenn
es nicht einfach für dich ist.
Gruß Melike

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30. Januar 2008 um 7:36
In Antwort auf melike13

Bei euch besteht eine Abhängigkeit
und bei dir Co-Abhängigkeit. Schau mal im Internet nach oder es gibt zwei gute Bücher
"Liebe und Abhängigkeit"
"Ich stehe nicht mehr zur Verfügung"
Hör einfach auf von ihm zu fordern, er wird es nicht tun. Schau was du tun kannst, um für dich mehr Ruhe und Frieden zu finden. Warum mußt du schauspielern, für was hat man den wirklich gute Freunde. Warum mußt du immer die Starke sein,wem ist damit geholfen. Das wirst du nicht mehr lange in dieser Art und Weise durchhalten, dann liegst du auf der Nase und bist krank. Es ist schon gut und richtig, wenn man nicht ständig jammert und rumheult, aber wenn man ständig mit Masken rumläuft, dann ist das sehr
Kräftezehrend. Wenn du dich nicht überwinden kannst dich irgend jemand in deinem Umfeld anzuvertrauen, dann such dir Rat und Hilfe bei
einer Beratungsstelle. Es gibt Diakonie oder Caritas, dort sitzen geschulte Berater, die auch zum Schweigen verplichtet sind. Du mußt dich ja nicht scheiden lassen, aber du kannst
für etwas Distanz sorgen und somit deinem Mann
deutlich zeigen, dass er wenn sich bei euch nochmal was bewegen soll, er etwas tun sollte.
Mit deinen Vorwürfen, die du ihm machst, egal
ob berechtigt oder unberechtigt, erreichst du
nichts. Und schau, dass du für dich was findest
das dir Spass macht, weil du scheinst ja auch
eine Fröhliche zu sein. Mach was für dich.
Sport oder Tanzen oder was Kreatives oder was
auch immer. Such dir ein paar nette Leute. Oder mach einen Frauenstammtisch, vielleicht haben ja andere auch mal Bedarf am Reden, vielleicht
gibt es ja noch mehr "Schauspielerinnen" außer dir. Und schaffe dir zuhause einen Rückzucksort für dich, evtl. wie schon erwähnt auch getrennte Schlafzimmer.Du kannst es ja auf das
Schnarchen deines Mannes schieben, wenn du der
Familie nicht gleich reinen Wein einschenken
möchtest, manchmal gibt es aus Alternativwahr-
heiten. Vielleicht kannst du damit etwas anfangen. Ich wünsche dir alles Gute, auch wenn
es nicht einfach für dich ist.
Gruß Melike

Herzlichen Dank Melike
..für deine verständnisvollen (wahren) Worte!!
Du erkennst das genau richtig, denn ich habe im Moment ein so starkes Bedürfnis nach Veränderung, dass ich alles in mich hineinsauge was mir dabei hilft!!
Ich lese das Buch "Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest" auf Empfehlung meiner Tochter, die natürlich schon mitgekommen hat was da zuhause läuft!!
Sie möchte einerseits nicht dass wir uns trennen andererseits hält sie es aber fast nicht mehr aus, dass sich ihre Eltern nur noch ankeiffen!!

Da ich leider "am Land" wohne sind meine Auswahlmöglichkeiten mich mit Dingen zu beschäftigen die mir Spaß machen sehr begrenzt aber ich habe mir fest vorgenommen mir das passende zu suchen! Ich ziehe auch in Erwägung mich beruflich weiterzubilden oder umzuschulen und ich werde zu einem Therapeuten gehen. Ich war vor 3 Jahren schon mal bei einer diakonischen Beratungsstelle, aber so richtig geholfen hat mir das nicht.
Ich muss unbedingt zu MIR finden, was MIR gut tut und nicht mehr nur funktionieren!

Danke Melike für deine Zeit in der du dich mit meinem Problem beschäftigt hast!

LG
Tine

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11. November 2016 um 19:53
In Antwort auf penelope9

Herzlichen Dank Melike
..für deine verständnisvollen (wahren) Worte!!
Du erkennst das genau richtig, denn ich habe im Moment ein so starkes Bedürfnis nach Veränderung, dass ich alles in mich hineinsauge was mir dabei hilft!!
Ich lese das Buch "Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest" auf Empfehlung meiner Tochter, die natürlich schon mitgekommen hat was da zuhause läuft!!
Sie möchte einerseits nicht dass wir uns trennen andererseits hält sie es aber fast nicht mehr aus, dass sich ihre Eltern nur noch ankeiffen!!

Da ich leider "am Land" wohne sind meine Auswahlmöglichkeiten mich mit Dingen zu beschäftigen die mir Spaß machen sehr begrenzt aber ich habe mir fest vorgenommen mir das passende zu suchen! Ich ziehe auch in Erwägung mich beruflich weiterzubilden oder umzuschulen und ich werde zu einem Therapeuten gehen. Ich war vor 3 Jahren schon mal bei einer diakonischen Beratungsstelle, aber so richtig geholfen hat mir das nicht.
Ich muss unbedingt zu MIR finden, was MIR gut tut und nicht mehr nur funktionieren!

Danke Melike für deine Zeit in der du dich mit meinem Problem beschäftigt hast!

LG
Tine

Auch wenn dieser Thread nun schon eine ganze Weile her ist schreibe ich trotzdem ! gerade weil mich interessiert wie es euch beiden geht und ob ihr wieder zusammen gefunden habt!?

außerdem würde ich hier gerne noch anmerken das die Zigaretten sucht eine sehr starke und weit verbreitete sucht ist welche im verhalten mit der Heroin Sucht gleich zu setzen ist !

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11. November 2016 um 20:05
In Antwort auf penelope9

Nach einem von inzwischen tausenden schlimmen Auseinandersetzungen wegen der "Sucht" meines Mannes sitze ich hier und grüble darüber nach, ob wirklich in dem von unserer ach so erfolgreichen Zigarettenindustrie soviel süchtigmachende Stoffe in eine Zigarette gepackt werden, dass der Rauchende nur noch absurde Argumente, nicht nachvollziehbare Schlußfolgerungen parat hat und letztendlich alles, aber auch wirklich alles für seine Sucht aufs Spiel setzt.

Zu den Fakten: nächstes Jahr hätten wir Silberhochzeit. Inzwischen glaube ich nicht mehr daran, dass wir diese noch erleben werden! Im Moment läuft alles auf Trennung hin.

Grund: mein Mann hat 33 Jahre lang zwischen 40 und 50 Zigaretten täglich geraucht, so dass unvermeidlich vor 3 Jahren die ersten Anzeichen wie schlimmer Raucherhusten, wiederkehrende Verkältungen, Atemnot - vorallem in der kalten Jahreszeit - die Auswirkungen des exzessiven Rauchens widerspiegelten. Sein Hausarzt riet im eindringlich mit dem Rauchen aufzuhören. Schon damals war seine Argumente Streß, Ärger, Sorgen warum er es nicht einmal versuchte!!! Symptome wurden dadurch natürlich immer schlimmer, so dass er zeitweise schon ein Cortisonspray verwenden musste. Im Juni 2006 hat er dann mal für 6 Wochen aufgehört, doch heimlich wieder angefangen, bis er es nicht mehr verleugnen konnte. Im Dezember 2006 hatte er dann so schlimme Atemnot, dass ich eigentlich den Notarzt rufen wollte, aber da gab es schon Streit weil er sich total gegen den Notarzt wehrte!

Um es abzukürzen, von Dez. 2006 bis Juni 2007 rauchte er trotzdem weiter und im Sommer 07 schaffte er es dann wieder für ein paar Wochen aufzuhören. Im September letzten Jahres kam ich wieder dahinter, dass er heimlich rauchte, weil er wieder anfing zu husten und das Cortisonspray ständig benützte!!

Inzwischen ist es so, dass er oft nachts nicht weiß wie er sich hinlegen soll, weil anscheinend seine Lungenflügel zusammenfallen wenn er liegt. Er quietscht, röchelt, rasselt beim Schlafen, dass ICH schon unter chronischem Schlafmangel leide.

Aber das allergravierenste ist, dass wir seit Monaten keinen Sex mehr haben, weil er jedesmal abbrechen muss, da ihm die Luft wegbleibt (und auch die Erektion nachlässt).

Trotz allem ist er nicht bereit für SICH oder für den Frieden zwischen uns aufzuhören! Er kann einfach nicht aufhören, weil ICH es von ihm verlange, aber es ist einfach keine Zeit mehr zu warten bis ER es einsieht (sein Vater starb übrigens an Lungenkrebs).
Ich frage mich, warum man nicht die Willenskraft aufbringen kann, wenn man doch merkt, dass man sich massiv schadet, die Ehe dadurch kaputt geht und man zwar raucht, dafür aber alles andere nur noch ein Scherbenhaufen ist!

Wir streiten uns deswegen tagtäglich! Weil ich nachts nicht schlafen kann und es auch nicht als Lösung ansehe, wenn er dann wutentbrannt im Wohnzimmer schläft und weil ich einfach sexuell total unbefriedigt bin!! Ich muss noch dazu sagen, dass er schon seit vielen, vielen Jahren zwischendurch Potenzsprobleme hat (weil er nur 1 Hoden hat? oder weil er Blutdrucktabletten einnimmt?) sich aber all die Jahre geweigert hat zu einem Urologen zu gehen!!

Ich kann nicht mehr länger mit diesem Egoisten zusammenleben, aber ich kann es mir auch nicht "leisten" mich zu trennen!! (Warum später, sonst wird es hier zu lang ... )

LG
Tine

Ich frage mich, warum man nicht die Willenskraft aufbringen kann, wenn man doch merkt, dass man sich massiv schadet, die Ehe dadurch kaputt geht und man zwar raucht, dafür aber alles andere nur noch ein Scherbenhaufen ist!

Muss es unbedingt die Willenskraft sein? Gerade heute, wo Rauche gesellschaftlich derart verpönt ist, gibt ese jede Menge anderer Methoden, die Raucherei dauerhaft sein zu lassen. Angefangen bei Akupuktur, über Hypnose bis hin zu medikamentösem Entzug.
Wenn es Dir so am Herzen liegt, dass Dein Mann endlich mit dem Rauchen aufhört, versuche doch mal, ihm Alternativen zu der sogenannten Willenskraft-Methode, die für viele halt nunmal nicht realisierbar ist, umzusetzen.


Ich kann nicht mehr länger mit diesem Egoisten zusammenleben, aber ich kann es mir auch nicht "leisten" mich zu trennen!!

Das ist es ja! Ich glaube, dass es hier um andere Dinge geht ( nicht nur ums Rauchen), die Du hier nicht erwähnst und Du Dich am liebsten, unabhängig davon, ob er nun raucht oder nicht, sich von ihm trennen würdest. Liege ich richtig in meiner Einschätzung?

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