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Scheidung - Haus??

28. November 2012 um 10:11

Hallo,

ich brauche Rat, Meinungen, Hilfe...ich weiß seid einigen Monaten nicht weiter und mich zerfrisst diese Unsicherheit. Ich musste sogar schon mehrmals zum Nervenarzt gehen weil ich dieser Belastung nicht mehr standhalte.
Wir sind seid 6 Jahren zusammen, seid 4 Jahren verheiratet und haben einen 3 Jährigen Sohn und bauen gerade Haus. Seid einem Jahr warten wir auf dieses Fertighaus. Ich muss dazusagen, das wir das Haus über meinen Vater kaufen. Das heißt wir bezahlen ungefähr gut die Hälfte von dem was es eigentlich kosten würde. Die lange Wartezeit war mit einkalkuliert da sie das Haus dann bauen wenn sie Zeit haben und keine anderen großen Aufträge anstehen, was nun im Dezember der Fall sein wird. Im Januar soll es dann kommen. Nun, in diesem Jahr ist sehr viel passiert. Ich möchte darauf jetzt nicht weiter eingehen aber ich habe für mich im Innersten seid ein paar Wochen den Entschluß gefasst mich zu trennen. Nun zum Problem: Das Grundstück ist gekauft, das Geld ist aufgenommen, das Fundament steht bereits auf dem Grund und Garten und Einfahrt sind auch angelegt. Am 1. Dezember wir das Haus in der Firma gebaut. Jetzt sitz ich hier und zermattere mir seid Wochen tagtäglich 24 Std den Kopf. Was soll ich nur tun? Soll ich den Grund samt Fundament verkaufen? Da würden wir beide aber Verluste machen, da der Grund wegen des stehenden Fundament weniger wert wäre und wir ja die Investitionen wie Schotter, Frostschutz, Rohre, Betonringe usw... umsonst getätigt hätten. Der andere Weg wäre das Haus zu bauen und im Trennungsjahr könnte es sich mein Mann ja auch alleine leisten und in diesem Jahr einen Käufer zu suchen. Es ist ein 130 qm Bungalow, alles ebenerdig ohne Treppen, Stufen etc. Der Grund ist gesamt 500 qm mit Carport und Terrasse...außerdem ist es eine sehr beliebte Wohngegend. Da müsste sich doch jemand finden oder? Was würdet ihr tun???????? Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Mein Mann sagt dazu gar nichts, außer "vielleicht sollten wir uns wieder vertragen"...aber für eine Beziehung reicht "vertragen" nun mal leider nicht aus.

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28. November 2012 um 17:49

Schade
das nicht mal jemand seine Meinung dazu äußert...

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28. November 2012 um 18:42

Hallo Hopeless
ich denke auch, dass nur "vertragen" für eine Beziehung/Ehe auf keinen Fall ausreicht, zumindest nicht, wenn man mehr von einer Ehe erwartet, als ein "nettes" nebeneinander her zu leben.

Die Sache mit dem Haus ist natürlich blöde gelaufen.

Das Grundstück lediglich mit Fundament zum Verkauf anzubieten, halte ich für nicht so sinnvoll.
Denn was soll ein Käufer mit diesem Fundament machen?
Er müßte sich ja dann entweder für ein Haus entscheiden, was da genau draufpaßt oder aber das Fundament dann (auf seine Kosten) entfernen.

Ich würde vermutlich das Haus bauen und anschließend schauen, ob ich Grund und Haus verkaufen kann.
Vor allem stelle ich es mir schwierig vor, die Sache mit dem Haus jetzt noch rückgängig zu machen.
So wie Du es schilderst, dürfte der Vertrag ja bereits geschlossen sein - und für eine Absage an die Baufirma (einen Rücktritt vom Vertrag) sehe ich hier eigentlich auch keinen Grund. Oder würdet Ihr so ohne weiteres aus dem Vertrag herauskommen?

Wenn Ihr das Haus wie geplant bauen laßt, steigt auch der Wert des Grundstücks.
Und während der Trennungszeit wäre die Gelegenheit - für Euch BEIDE - das Grundstück weiter herzurichten, um beim Verkauf einen guten Preis zu erzielen.

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29. November 2012 um 10:00

Hallo wachsperle5
du hast Recht, eigentlich weiß man es ja selber längst das es so das Beste ist, manchmal braucht man einfach noch die Bestätigung von jemand anderem.

Schön wird die Trennung wohl trotzdem nicht werden, da ich ja meinem Sohn den Vater nehme
Aber ich habe es selbst erlebt wie es ist wenn Eltern nur wegen der Kinder zusammenbleiben, sich täglich streiten und bekriegen. Deshalb denke ich, ein fairer Schlußstrich ist besser als so ein zwanghaftes Miteinander. Für alle Beteiligten.
2013 wir wohl ein schweres Jahr werden, aber welcher Weg ist schon leicht....

Dankeschön


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