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Satisfyer und die Auswirkungen auf die Beziehung

Letzte Nachricht: 13. Januar um 15:31
H
hannes81
12.01.22 um 14:33

Hallo zusammen,

es geht mir hier um das Spielzeug für Sie, den Satisfyer, und wie ich als Ehemann damit umgehen soll.

Folgende Ausgangssituation:

Angeschafft habe ich (Ehemann) den Satsfyer weil es den mal als Schnäppchen gab. Es gab nicht wirklich einen Anlass. Warum nicht, dachte ich.
Das bisherige Sexleben (1-2 x im Monat) war für beide gut, aber für mich zu wenig. Orgasmen bei ihr bei ca. 2/3.
Nach gemeinsamen Ausprobieren des Satisfyer ihr Kommentar: „Ist nicht mein Ding“
Dann haben wir das Teil in der Schublade vergessen.
Jetzt wurde mir durch Unordnung in der Schublade bewusst, dass das Teil doch regelmässig (1 x wöchentlich) von meiner Frau benutzt wird.
Schön, dachte ich mir.
Aber nach einem halben Jahr beobachte ich, dass das Verlangen nach mir abgenommen hat.

Mein erster Gedanke war, Sie anzusprechen und es gut zu finden, dass das Teil doch seine Verwendung findet aber dass ich es schade finde, dass ich nicht mehr (selten) zum Zug komme.

ABER, andererseits hat Sie ihren Grund, mir das nicht unter die Nase zu reiben. Gerne lasse ich ihr diese Privatsphäre.
Deshalb wende ich mich an die Forenmitglieder:innen die mir vielleicht etwas Rat geben können.
Für mich tun sich da Fragen auf. Jeder Mensch tickt anders, aber vielleicht lassen sich meine Fragen ja doch tendenziell beantworten.

- Wenn man so einen Satisfyer vormittags verwendet, ist Frau dann abends so gesättigt, dass Sex dann eher unwillkommen ist? (Für den Mann ist die Hand vormittags kein H8mderungsgrund für Sex am abend, aber das Verlangen ist vielleicht nicht mehr soooo gross. Wie ist das bei Frauen?)

- „stumpft“ es das Verlangen nach körperlichem Sex mit dem Partner eher ab oder törnt es mittelfristig eher an weil die Nerven und das Lustzentrum trainiert werden.

- Wenn ich als Mann die Wahl habe ob Sex mit meiner Frau habe oder Handbetrieb wähle ich lieber den Sex mit meiner Frau. Ist es für Frauen attraktiver in 5 Minuten mit dem Satisfyer zu kommen als in 30 Minuten mit dem Partner?

- Die Kommunikation einer Beziehung findet auch nonverbal über Zährtlichkeit und Sex statt. Wenn der Sex immer mehr eine Selbstbefriedigungsnummer wird habe ich die Sorge, dass man sich als Paar immer mehr entzweit. Sehe ich da zu schwarz?

Liebe Grüsse
Hannes



 

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F
futkarli
13.01.22 um 11:34
In Antwort auf hannes81

Hallo zusammen,

es geht mir hier um das Spielzeug für Sie, den Satisfyer, und wie ich als Ehemann damit umgehen soll.

Folgende Ausgangssituation:

Angeschafft habe ich (Ehemann) den Satsfyer weil es den mal als Schnäppchen gab. Es gab nicht wirklich einen Anlass. Warum nicht, dachte ich.
Das bisherige Sexleben (1-2 x im Monat) war für beide gut, aber für mich zu wenig. Orgasmen bei ihr bei ca. 2/3.
Nach gemeinsamen Ausprobieren des Satisfyer ihr Kommentar: „Ist nicht mein Ding“
Dann haben wir das Teil in der Schublade vergessen.
Jetzt wurde mir durch Unordnung in der Schublade bewusst, dass das Teil doch regelmässig (1 x wöchentlich) von meiner Frau benutzt wird.
Schön, dachte ich mir.
Aber nach einem halben Jahr beobachte ich, dass das Verlangen nach mir abgenommen hat.

Mein erster Gedanke war, Sie anzusprechen und es gut zu finden, dass das Teil doch seine Verwendung findet aber dass ich es schade finde, dass ich nicht mehr (selten) zum Zug komme.

ABER, andererseits hat Sie ihren Grund, mir das nicht unter die Nase zu reiben. Gerne lasse ich ihr diese Privatsphäre.
Deshalb wende ich mich an die Forenmitglieder:innen die mir vielleicht etwas Rat geben können.
Für mich tun sich da Fragen auf. Jeder Mensch tickt anders, aber vielleicht lassen sich meine Fragen ja doch tendenziell beantworten.

- Wenn man so einen Satisfyer vormittags verwendet, ist Frau dann abends so gesättigt, dass Sex dann eher unwillkommen ist? (Für den Mann ist die Hand vormittags kein H8mderungsgrund für Sex am abend, aber das Verlangen ist vielleicht nicht mehr soooo gross. Wie ist das bei Frauen?)

- „stumpft“ es das Verlangen nach körperlichem Sex mit dem Partner eher ab oder törnt es mittelfristig eher an weil die Nerven und das Lustzentrum trainiert werden.

- Wenn ich als Mann die Wahl habe ob Sex mit meiner Frau habe oder Handbetrieb wähle ich lieber den Sex mit meiner Frau. Ist es für Frauen attraktiver in 5 Minuten mit dem Satisfyer zu kommen als in 30 Minuten mit dem Partner?

- Die Kommunikation einer Beziehung findet auch nonverbal über Zährtlichkeit und Sex statt. Wenn der Sex immer mehr eine Selbstbefriedigungsnummer wird habe ich die Sorge, dass man sich als Paar immer mehr entzweit. Sehe ich da zu schwarz?

Liebe Grüsse
Hannes



 

Ich habe den Satisfyer meiner Frau zu Weihnachten geschenkt.
Aber nur für die Verwendung zu zweit.
In der Zwischenzeit sperre ich ihn weg.
Sex Frequenz ist bei uns leider gleich gering.
Ich erhoffe mir davon, dass es durch diese Taktik öfter zum Sex kommt, weil sie den Satisfyer sehr gerne spürt.

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K
kleines90
13.01.22 um 15:31

Also ich als Frau kann sagen, dass ich meinen Partner immer einem Spielzeug vorziehen würde.
Warum? Wir Frauen benötigen die kleinen Zärtlichkeiten, Nähe, Küsse etc.
All so etwas kann selbst ein Wunderspielzeug nicht

Was die Lust angeht: sie flacht definitiv ab, wenn man es sich morgens mit sich selbst gemütlich macht- aber mir der richtigen Motivation klappt das trotzdem ganz gut

Wie ist denn Deine Vorgehensweise, wenn Du Deiner Frau näherkommen möchtest? Kannst Du daran vielleicht etwas verbessern (Timing, Vorspiel, Variationen)?

Wir zB gehen in die Sauna, unternehmen viel, sprechen viel (auch und besonders abends im Bett) und räumen uns bewusst innige Momente zu zweit ein- gerne auch mal bei einem gemeinsamen bad - vielleicht fehlt ihr die generelle Aufmerksamkeit / Nähe, um auf Touren zu kommen?

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