Home / Forum / Liebe & Beziehung / Rollenverteilung in einer Beziehung (an die Frauen)

Rollenverteilung in einer Beziehung (an die Frauen)

5. Mai 2009 um 12:06

Hallo,

ich hätte gern in erster Linie ein Feed-Back von Frauen zu obigen Themen. Ich habe immer geglaubt, sehr fortschrittlich zu sein, was die Gleichberechtigung gerade in einer Beziehung mit Kindern zu sein. Ich als Mann merke aber doch im folgenden zwei Punkte:

1) Es ist mehr als praktisch für beide Seiten, eine Rollenverteilung vorzunehmen. Das merke ich daran, daß ich voll arbeite und nach der Trennung von meiner Frau ich meine Kinder deutich öfter als nur alle 14 Tage bei mir habe und ich mich sonst auch ein Stück Weit um den Alltag meiner Kids kümmere und ich merke dabei, daß das sehr anstrengend ist. Beides zusammen VOLL zu betreiben wäre nicht denkbar.

2) lach nun stellt sich die Gretchenfrage, daß ich in einer neuen Beziehung derjeniege sein KÖNNTE, der zu Hause bleibt als Mann. Und jetzt kommts: Das käme für mich nicht in Frage und daran habe ich gemerkt, daß ich wohl doch nicht so fortschrittlich bin.

Aber deswegen die Frage an die Frauen. Wer von Euch bleibt eigentlich WIRKLICH GERN daheim und übernimmt diesen Part. Gibt es solche Frauen. BITTE NICHT falsch verstehen. Ich suche KEINE neue Partnerin. Und eine zweite Frage: Wie teilt man die Aufgaben mit einer neuen Partnerin, die ebenfalls sehr viel berufstätig ist.

Lieben Gruss S

Mehr lesen

5. Mai 2009 um 12:46

Und warum kommt es nun...
...nicht für dich in frage zu hause zu bleiben?

ich werde, wenn es mit einem kind klappt, auch nur begrenzt zu hause bleiben und mir diese aufgabe mit meinem partner teilen....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 13:00

Uhhhh...
....schwieriges thema *lach*

auch wenn ich hier gleich gefressen werde, würde ich lieber zu hause bleiben und alles managen ) ich bin da eher altmodisch drin und finde -vor allem wenn kinder da sind!!- dass die mutter zu hause sein sollte. FALLS das finanziell möglich ist.

bei vielen ist es ja so, dass die frau -trotz kinder- halbtags arbeiten geht und sich danach noch um die kinder kümmert, den haushalt macht usw. LEIDER wird das von männern nicht wirklich wahrgenommen und abgetan. ich würde mal gern manchen mann in dieser rolle sehen.... von der arbeit heim kommen, einkaufen gehen, kochen, hausaufgaben mit den kindern machen usw usw usw. da wären SICHERLICH die meisten überfordert.

frauen sind einfach multitaskingfähig, das liegt in den genen (natürlich solls da auch ausnahmen geben)

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 13:06
In Antwort auf jaana_11887320

Und warum kommt es nun...
...nicht für dich in frage zu hause zu bleiben?

ich werde, wenn es mit einem kind klappt, auch nur begrenzt zu hause bleiben und mir diese aufgabe mit meinem partner teilen....

..
hmm.. das kommt darauf an ....
ich selbst könnte mich nicht einfach den ganzen tag zuhause aufhalten...
wenn die Kinder ein bestimmtes alter haben, würde ich (wenn ich kinder hätte) arbeiten gehen wollen.
es ist ganz verschieden.. was man will.. ein paar frauen würden gerne nur zuhause bleiben, doch ich würde es bevorzugen, auch arbeiten zu gehen, es wäre mir einfach ganz ehrlich zu langweillig. ( dies hat nichts zu tun das ich mich nicht gerne und gut um "meine" Kinder kümmern würde)
und es gibt heut zu tage viele möglichkeiten wie man dies gut bewältigen kann... Z.B freuen sich auch mal die grosseltern wenn sie auf das Kind aufpassen könnten oder einen Mittagstisch ....usw.

ich finde auch das man sich auch mal abwechseln sollte... das beide partner einmal zuhause arbeiten.. wenn das ginge...

ich weiss es halt auch nicht so genau bin erst 18 habe keine Kinder




Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 13:07

Also ich
denke für mich ist hausfrau der perfekte job,.. ich würde sofort zuhause bleiben, ich liebe es zwar zu arbeiten und es gibt nichts schöneres momentan für mich. Aber als hausfau hast du die vielfalt die ich wie ich finde man in keinem job findet, ich mache nehmlich gerne den haushalt aber bastel auch gerne an meinem auto oder fahrad rum wenn das wetter schön ist..
Das ist echt mein "traumjob" wenn man es so nennen möchte.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 13:16

Wir sind da traditionell
Mein Mann und ich haben uns für die sehr traditionelle Rollenteilung entschieden. Er geht vollzeit arbeiten und verdient das Geld, ich habe, als sich unser erstes Kind anmeldete, mein Studium abgebrochen und bin Vollzeit-Hausfaru und Mutter (von mittlerweile zwei Kindern) geworden.

Für uns ist das eine sehr gute Regelung, vor allem da mein Mann genug verdient, sodass rein aus finanziellen Gründen eine Halbtagsberufstätigkeit von mir nicht notwendig ist. So kann ich mich völlig auf die Kinderbetreuung und die Haushaltsführung konzentrieren.

Ein Rollentausch, wobei ich arbeite und er der Hausmann ist, wäre für mich irgendwie undenkbar. ich bin da halt altmodisch und finde, dass es für mich als Ehefrau und Mutter die Aufgabe ist, die klassischen Frauentätigkeiten, also Haushalt und Kinder zu übernehmen. Ich habe aber auch das Glück, einen Ehemann zu haben, der weiß, dass ein etwas größerer Haushalt und zwei kleine Kinder auch viel Arbeit machen und der nicht der "Das bisschen Haushalt macht sich von allein"-Theorie folgt... Aber da ich eben nicht noch nebenbei arbeite, heißt das für mich auch, dass ich an mich selber einen gewissen Anspruch hinsichtlich miener Haushaltsführung stelle. Klingt jetzt vermutlich für viele sehr altmodisch und spießig, aber ich finde, dass mein Mann, wenn er heimkommt, einen gemachten Haushalt und fertiges Abendessen erwarten darf und nicht noch nach der Arbeit den Feudel schwingen oder einkaufen muss.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 13:36
In Antwort auf catwalk30

..
hmm.. das kommt darauf an ....
ich selbst könnte mich nicht einfach den ganzen tag zuhause aufhalten...
wenn die Kinder ein bestimmtes alter haben, würde ich (wenn ich kinder hätte) arbeiten gehen wollen.
es ist ganz verschieden.. was man will.. ein paar frauen würden gerne nur zuhause bleiben, doch ich würde es bevorzugen, auch arbeiten zu gehen, es wäre mir einfach ganz ehrlich zu langweillig. ( dies hat nichts zu tun das ich mich nicht gerne und gut um "meine" Kinder kümmern würde)
und es gibt heut zu tage viele möglichkeiten wie man dies gut bewältigen kann... Z.B freuen sich auch mal die grosseltern wenn sie auf das Kind aufpassen könnten oder einen Mittagstisch ....usw.

ich finde auch das man sich auch mal abwechseln sollte... das beide partner einmal zuhause arbeiten.. wenn das ginge...

ich weiss es halt auch nicht so genau bin erst 18 habe keine Kinder




Großeltern...
also langweilig wirds mit Kindern nie... das kann ich dir versprechen

Klar gibt es gute Möglichkeiten, wenn Frau berufstätig sein will oder muss, allerdings finde ich es persönlich etwas schwierig, die Großeltern da fest einzuplanen. Meine Schweigereltern sind jederzeit sofort bereit, einzuspringen und machen auch gern den Babysitter, aber auch vor allem deshalb, weil wir das nicht zum Normalprogramm im Stile von "Montags und Freitags passt Oma auf" machen. Natürlich gibt es Familien, wo es gar nicht anders geht, aber mir würde das nicht behagen, da Großeltern einfach Großeltern sein sollen, keine Zweiteltern...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 14:10
In Antwort auf ladyetana

Also ich
denke für mich ist hausfrau der perfekte job,.. ich würde sofort zuhause bleiben, ich liebe es zwar zu arbeiten und es gibt nichts schöneres momentan für mich. Aber als hausfau hast du die vielfalt die ich wie ich finde man in keinem job findet, ich mache nehmlich gerne den haushalt aber bastel auch gerne an meinem auto oder fahrad rum wenn das wetter schön ist..
Das ist echt mein "traumjob" wenn man es so nennen möchte.


Sehe ich genauso! Und die Vielfalt nimmt noch zu, wenn du neben Haushalt auch Kinder hast!

Ist auch mein Traumjob

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 14:44

Hi dertraummann
Du bestätigst meine Vermutung, dass die traditionelle Rollenverteilung immer noch viele Vorteile im Alltag bietet.

Ich habe noch keine Kinder, aber ich habe in meinem Bekanntenkreis mehrfach erlebt, dass diese Aufgabenteilung von vielen Paaren und gerade auch von Frauen ausdrücklich so gewünscht ist. Eine Bekannte, die jahrelang berufstätig war und einen anspruchsvollen gutbezahlten Job hatte, ist nach der Geburt ihres ersten KIndes in ihrem neuen Mutterdasein so aufgegegangen, dass sie sich leidenschaftlich dafür entschieden hat, nicht mehr in ihren Beruf zurückzukehren (ihr Mann war davon anfangs nicht so begeistert, allerdings vor allem deshalb, da er sich gerade selbständig gemacht hat).

Für mich ist es undenkbar, einmal zwei Kinder im Kleinkind- und Grundschulalter und einen Vollzeitjob miteinander zu vereinbaren. Ich glaube zwar, dass es möglich ist, natürlich unter der Voraussetzung, dass der Mann in vollem Umfang mitzieht, aber für erstrebenswert halte ich es nicht.

Zum einen braucht es sehr viel Organisationstalent, viel Energie und sehr strapazierfähige Nerven, die nicht unbedingt jeder besitzt!

Zum anderen möchte ich meine Kinder aufwachsen sehen und die Erziehung nicht zum großen Teil an andere Stellen wie Kitas, Großeltern, Ganztagsschule etc. abgeben. Ich kenne tolle, engagierte Mütter, die ihren Kindern sehr viel bieten können und das auch tun sollten! Menschen sind unterschiedlich, und manche Frau leistet als Mutter mehr als in einem Bürojob - und umgekehrt.

Es käme für mich auch nicht in Frage, dass mein Partner im ersten Babyahr zuhause bleibt und ich Vollzeit arbeiten gehe. Ich finde beispielsweise Stillen wichtig. (Milch abpumpen und Fläschchen geben erfüllt zwar den gleichen Zweck, das Baby wird satt, aber es ist auf emotionaler Ebene etwas ganz Anderes). Ich verurteile niemanden, der nicht stillen mag, ich rede nur davon, wie ich das für mich persönlich handhaben möchte!
Und nicht jeder Mann kann (und möchte) in seinem Beruf kürzer treten. Nicht jeder Arbeitgeber hat dafür Verständnis, dass sein Mitarbeiter nicht voll belastbar ist.

Optimal find ich es, wenn man während der Kleinkindphase als freie Mitarbeiterin oder mit Gelegenheitsprojekten am Ball bleibt, später dann Teilzeit arbeitet und wenn die Kinder groß sind (und man die ganze Zeit noch einen Fuß in der Tür hatte) nochmal Gas geben kann.

Aber das ist nur meine pesönliche Meinung. Eine Frau, die beruflich sehr ambitioniert ist, wird anders planen, und sich entweder einen Mann suchen, der mitzieht, auf Kinder verzichten, oder einen großen Balance- und Kraftakt meistern müssen.



Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 14:59

Bekäme ich...
...bei einer Bekanntschaftsanzeige mehr Antworten von Frauen...wenn ich ausdrücklich reinschreibe, daß ich mir eine Frau wünsche, die daheim bleibt...oder eher nicht ??

Was meint ihr ??

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 15:02
In Antwort auf hyam_12935739

Bekäme ich...
...bei einer Bekanntschaftsanzeige mehr Antworten von Frauen...wenn ich ausdrücklich reinschreibe, daß ich mir eine Frau wünsche, die daheim bleibt...oder eher nicht ??

Was meint ihr ??


ähm, was willst du denn nun selbst????

willst du nun eine karrierefrau oder ein heimchen am herd oder ein temporäre mischung aus beidem??? steige irgendwie nicht ganz durch!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 15:12
In Antwort auf jaana_11887320


ähm, was willst du denn nun selbst????

willst du nun eine karrierefrau oder ein heimchen am herd oder ein temporäre mischung aus beidem??? steige irgendwie nicht ganz durch!

Lach...ehrliche Antwort ??
ich habe eine Freundin, die Beruf und Kind sehr gut vereinbart und ich dabei mit meinen eigenen Jungs auch gut gefordert bin...wenn wir zusammen ziehen ist sie eben NICHT diejenige, die daheim bleibt und alles managt...Das hat für mich einen ungglaublichen Vorteil...nämlich das ich mit meiner Partnerin auf Augenhöhe sein muss...und mich anstrengen muss....andererseits ist natürlich die Verteilung deutlich bequemer....wenn jemand daheimbleibt...wenn du so willst..horch ich grad in mich hinein...was "besser" ist oder wäre

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 15:13

Wenn
von vorneherein abgesprochen war, dass BEIDE Partner beruflich zurückstecken, wenn Kinder da sind (und nicht nur die Frau), finde ich es sehr unfair, wenn der Mann sich dann ausklinkt und hinter seinen Versprechungen zurückbleibt.

Schwierig, da eine Lösung zu finden. Man müsste herausfinden, woran es hakt. Hat sich der Mann die Vaterrolle und Elternzeit anders vorgestellt? Gibt die Frau zuwenig Verantwortung ab oder traut dem Mann nicht zu, sich selbstständig ums Kind oder um den Haushalt zu kümmern? (Wirkt sich meistens demotivierend aus auf ) Hat der Mann finanzielle Sorgen und arbeitet deswegen mehr? Fordert die Frau ihre Arbeits- und Freiräume und die Mithilfe vehement genug ein?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 15:24
In Antwort auf hyam_12935739

Lach...ehrliche Antwort ??
ich habe eine Freundin, die Beruf und Kind sehr gut vereinbart und ich dabei mit meinen eigenen Jungs auch gut gefordert bin...wenn wir zusammen ziehen ist sie eben NICHT diejenige, die daheim bleibt und alles managt...Das hat für mich einen ungglaublichen Vorteil...nämlich das ich mit meiner Partnerin auf Augenhöhe sein muss...und mich anstrengen muss....andererseits ist natürlich die Verteilung deutlich bequemer....wenn jemand daheimbleibt...wenn du so willst..horch ich grad in mich hinein...was "besser" ist oder wäre

Es hat alles vor- und nachteile
aber wie geht es denn jetzt mit deinen jungs? klappt ja wohl auch!

also wenn jeder kinder mitbringt und jeder einen beruf hat, sehe ich eigentlich alles als gemeinschaftsprojekt an!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 15:26
In Antwort auf hyam_12935739

Bekäme ich...
...bei einer Bekanntschaftsanzeige mehr Antworten von Frauen...wenn ich ausdrücklich reinschreibe, daß ich mir eine Frau wünsche, die daheim bleibt...oder eher nicht ??

Was meint ihr ??

Wenn du es so formulierst,
wohl eher nicht. Die wenigsten Frauen wollen sich im Vorfeld so festlegen lassen und sich die Entscheidung gerne vorbehalten, ob sie nach der Geburt eines Kindes in ihren Job zurückkehren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 15:31
In Antwort auf jaana_11887320

Es hat alles vor- und nachteile
aber wie geht es denn jetzt mit deinen jungs? klappt ja wohl auch!

also wenn jeder kinder mitbringt und jeder einen beruf hat, sehe ich eigentlich alles als gemeinschaftsprojekt an!

Klappt schon..
aber eben nicht mehr so leicht, wie vorher, als einer daheim war und ich im Prinzip von der Verantwortung her "nur" an den job denken musste...jetzt denke ich von der Verantwortung her auch an die Kids...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 15:34
In Antwort auf hyam_12935739

Klappt schon..
aber eben nicht mehr so leicht, wie vorher, als einer daheim war und ich im Prinzip von der Verantwortung her "nur" an den job denken musste...jetzt denke ich von der Verantwortung her auch an die Kids...

Wie alt sind die kids?
tja, dann machst du das eben jetzt durch was soooo viele frauen durchmachen

vielleicht könnt ihr beide eure jobs anpassen?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 15:39

Als beamter...
...kann ihm doch da weniger passieren...

in unserem unternehmen wird so anders gehandhabt...hier ist es dem firma sehr wichtig familie und beruf unter einen hut zu bringen...meine firma baut gerade mit anderen firmen ein kindergarten, weil sie es sich nicht leisten kann weibliche fachkräfte auf jahre zu "verlieren" ...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 15:50

Es wird bei uns gelebt...
....und ist nicht nur pr! ich arbeite in einem sehr sozialen unternehmen. ich habe z.b. eine vertrauensarbeitszeit d.h. ich stempel nicht oder kann homeoffice machen wenn ich will.

....es gehört vielleicht nicht nur deshalb zu den erfolgreichsten in deutschland...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 15:50

Ehrliche Männer
Na, da lobe ich mir die Ehrlichkeit meines Mannes, für den völlig außer Fragde stnd, dass ich spätestens ab Geburt des ersten Kindes daheim bleibe... Das käme sicherlich vielen Frauen nicht recht, aber da ich meine Rolle eh daheim sehe, wusste ich, woran ich bei ihm war

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 16:25

Bei Lesben
Wir sind als Lesbenpaar zwar nicht in der Lage, die ganz klassische Mann-Frau-Rollenverteilung zu leben, aber auch wir schätzen eine klare Aufgabenteilung.

Ich bin Hausfrau seit der Hochzeit und werde das wohl auch immer bleiben. Wir haben zwar keine Kinder, aber eine große Wohnung und meine Frau hat einfach einen hohen Anspruch an die hausfraulichen Fähigkeiten ihrer Ehefrau, sodass für mich ein Job, egal ob Vollzeit oder Halbzeit, nicht drin ist. Dabei ist es eigentlich weniger ein Zeitproblem als vielmehr eine Einstellungssache meine rFrau. Sie verdient sehr gut und will einfach die sein, die das Geld allein heimbringt und möchte ihre Frau daheim am Herd wissen. Nun könnte ich als 19jährige ohnehin nur einen winzigen Bruchteil dazu verdienen, von daher macht es auch rein wirtschaftlich kaum Sinn, dass ich arbeite.

Bei uns geht die Rollenteilung aber über die reine Aufgabenteilung hinaus. Es ist halt schon so, dass ich mich meiner Frau in devoter Weise unterordne. Was auch heißt, dass sie mir einen Job gar nicht erlauben würde.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2009 um 17:48

Ich finde es nicht
altmodisch, wenn man weiß was man will. Du willst weiter arbeiten, das ist ja völlig okay, brauchst du nur noch ne Frau die damit einverstanden ist. Nur weil man eine Rollenaufteilung vornimmt die früher zufällig auch immer so war heißt es ja nicht, dass es irgendwas damit zu tun hat.

Ich denke es reicht völlig aus, der Gleichberechtigung zuzustimmen, zu akzeptieren, wenn andere es anders sehen und anders machen und anders haben wollen, es nicht doof oder komisch zu finden und sich einfach um seinen eigenen krams zu kümmern.

Altmodisch ist ja nicht das Modell an sich sondern der Gedanke, dass es nicht anders geht. Sonst könnte man ja direkt schließen, "modern" sei es immer nur dann, wenn die Frau arbeiten geht und der Mann zuhause bleibt. Und das wäre doch genau so dämlich. Auch das es beiden Partnern völlig egal ist ob sie nun Hausfrau/mann spielen oder im Job schuften ist ziemlich unrealistisch. Es müssen sich eben zwei finden die zusammenpassen, und wenn es überhaupt nicht passt muss klar sein, dass nicht automatisch eine Person zurückstecken muss sondern eine Lösung gefunden werden muss, die beide halbwegs zufrieden stellt.

Ich würd also trennen zwischen Rollen, die wir uns für uns wünschen (selbst wenn sie viell. anerzogen wären oder irgendwie eher "in der Natur des jeweiligen geschlechts" lägen) und der grundsätzlichen Einstellung zu dem Thema.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2009 um 8:39

Teleranz in beide Richtungen
Leider ist diese tolerante Einstellung heute nicht so verbreitet, wie man vielleicht glauben mag....
Wurden früher die Frauen, die arbeiten wollten, gern als Rabenmütter oder schlechte Ehefrauen verschrien, so ist es jetzt gerne mal andersherum.

Ich bin Vollzeithausfrau und bin es gern, und ich habe absolut kein Problem damit, wenn sihc andere Frauen für andere Berufs- und Familienmodelle entscheiden, doch muss ich oft feststellen, dass diese Toleranz oft eine einseitige Sache ist, da mir gerade von berufstätigen Frauen (aber auch Männern) gerne erzählt wird, ich würde mich gehen lassen oder solle mein Leben in Griff kriegen. Man hat also sein Leben nicht in Griff, wenn man keinen Beruf hat, sondern sich sehr bewusst für die tradierte Hausfrauenrolle entschieden hat? Viele legen das Bild der modernen, karrierebewussten Frau als das einzig Wahre an, und die Frau, die diesem Bild nicht entspricht, die hat irh Leben nicht in Griff oder lässt sich von ihrem Ehemann unterdrücken...

Emanzipation und Gleichberechtigung sind eine wichtige Sache, aber sie werden völlig missverstganden, wenn daraus ein neuer Zwang für die Frauen entsteht. Von daher bin ich als Frau, die an Emanzipation und Gleichberechtigung kein Interesse hat (dies aber anderen Frauen auch nciht wegnehmen möchte) echt froh, dass hier mal Toleranz in beide Richtungen geübt wird.

Liebe Grüße,
Melanie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2009 um 13:16
In Antwort auf weibchen85

Teleranz in beide Richtungen
Leider ist diese tolerante Einstellung heute nicht so verbreitet, wie man vielleicht glauben mag....
Wurden früher die Frauen, die arbeiten wollten, gern als Rabenmütter oder schlechte Ehefrauen verschrien, so ist es jetzt gerne mal andersherum.

Ich bin Vollzeithausfrau und bin es gern, und ich habe absolut kein Problem damit, wenn sihc andere Frauen für andere Berufs- und Familienmodelle entscheiden, doch muss ich oft feststellen, dass diese Toleranz oft eine einseitige Sache ist, da mir gerade von berufstätigen Frauen (aber auch Männern) gerne erzählt wird, ich würde mich gehen lassen oder solle mein Leben in Griff kriegen. Man hat also sein Leben nicht in Griff, wenn man keinen Beruf hat, sondern sich sehr bewusst für die tradierte Hausfrauenrolle entschieden hat? Viele legen das Bild der modernen, karrierebewussten Frau als das einzig Wahre an, und die Frau, die diesem Bild nicht entspricht, die hat irh Leben nicht in Griff oder lässt sich von ihrem Ehemann unterdrücken...

Emanzipation und Gleichberechtigung sind eine wichtige Sache, aber sie werden völlig missverstganden, wenn daraus ein neuer Zwang für die Frauen entsteht. Von daher bin ich als Frau, die an Emanzipation und Gleichberechtigung kein Interesse hat (dies aber anderen Frauen auch nciht wegnehmen möchte) echt froh, dass hier mal Toleranz in beide Richtungen geübt wird.

Liebe Grüße,
Melanie

Stimmt.
Musste früher die außerhäusig arbeitende Frau schräge Blicke aushalten, steht heute die Hausfrau unter dem Druck, sich zu rechtfertigen. Und Frauen, die sich dafür entscheiden, ein drittes Kind zu bekommen, anstatt in den Beruf zurückzukehren, müssen mit Getuschel rechnen...
Das ist schade, da die Emanzipation für Frauen keine neuen Zwänge, sondern Freiheiten schaffen wollte (sollte).

Ich habe früher jahrelang in mehreren Familien gebabysittet und dabei wirklich tolle gebildete engagierte und Zufriedenheit ausstrahlende Hausfrauen-Mütter kennengelernt, die mir imponiert haben. Natürlich muss man sich diese Entspanntheit auch "leisten" können - in den meisten Fällen haben die Männer sehr gut verdient. (Diese Frauen waren übrigens keine Schickimickifrauen, sondern sehr bodenständig)
In einem Haushalt, wo das Einkommen des Mannes nur knapp ausreicht, um über die Runden zu kommen, wird es da schon schwieriger mit dem entspannten Hausfrauendasein...
Neben dem Wunsch, eigenständig zu bleiben, sind es ja in den meisten Fällen schlicht materielle Zwänge, die dazu führen, dass Frauen arbeiten gehen müssen, ob sie wollen oder nicht.
Daher spielt sicher auch Neid eine große Rolle, wenn eine Frau es sich leisten kann, zuhause bei den Kids zu bleiben, statt einen langweiligen Bürojob machen zu müssen oder bei Lidl hinter der Kasse zu sitzen...Man muss ja nicht so tun, als wäre jeder Job die reinste Freude und ein Fest der Selbstverwirklichung

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2009 um 14:45

Reichlich einseitig
Also wenn jemand keine Hobbys und keine Freunde hat, dann wird das in der Regel nicht daran liegen, ob die Person Hausfrau oder berufstätig ist....

Die Aussage, es sollen immer beide Elternteile arbeiten, halte ich für reichlich einseitig. Hier wird offenbar vom Leben der Mutter auf das Leben sämtlicher anderer Hausfrauen geschlossen, und ich kann ganz klar sagen, ich als Hausfrau sehe mich etwas anders als du deine Mutter schilderst. Die Menschen sind zu verschieden, um derartige Aussagen treffen zu können. Ich für meinen Teil bin mit meinem Hausfrauendasein sehr zufrieden und ich kann auch nicht behaupten, dass ich mich daheim langweile. Und dass nun JEDE Frau irgendwann "den Kanal voll" habe, bezweifle ich doch mal stark. Auch hier sollte man nicht von einer Frau auf alle schließen.

Im Übrigen dürfte es auch genug Familien mit zwei arbeitenden Eltern geben, in denen sich Mutter und Kinder in der Pubertät auch am liebsten an die Gurgel gehen würden. Und so wie du schreibst, deine Mutter sei dir lästig, wird es genug andere Leute geben,die scheiben, meine Eltern waren beide berufstätig und hatten nie Zeit für mich...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2009 um 15:05

...
Aber das ist doch niemals auf einer Augenhöhe, wenn man auf das Geld eines anderen angewiesen ist.
Jemand, der von mir abhängig ist, ist unter meiner Augenhöhe, ist doch logisch.

Was nicht heißt, dass das unbedingt Probleme geben muss... man muss seine Machtposition ja nicht beinhart ausnutzen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2009 um 15:36
In Antwort auf esterya1

...
Aber das ist doch niemals auf einer Augenhöhe, wenn man auf das Geld eines anderen angewiesen ist.
Jemand, der von mir abhängig ist, ist unter meiner Augenhöhe, ist doch logisch.

Was nicht heißt, dass das unbedingt Probleme geben muss... man muss seine Machtposition ja nicht beinhart ausnutzen.

Partnerschaft ohne Augenhöhe
Ich kann dem hier voll zustimmen. Ich bin als Hausfrau von meinem Mann finanziell abhängig. Wir haben sogar noch ein so "altes" System, dass er mir Haushaltsgeld udn Taschengeld gibt (sicherlich jederfraus Sache, aber ich finds okay). Durch die wirtschlaftliche Abhängigkeit ist man nicht auf Augenhöhe, sondern immer in der Rolle der Bittenden. Für mich ist das kein Problem, aber man sollts ich als Frau dessen bewusst sein, wenn man sich für die Rolle der Hausfau entscheidet.

Mein Mann nutzt diese Machtposition tatsächlich nciht aus.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass ein Mann, der viel arbeitet, auch ein kleinwenig darauf angewiesen ist, dass die Ehefrau daheim den Haushalt in Schuss hält... Man hat als Hausfau also shcon eine kleine, ganz eigene Machtposition, spätestens wenn der Mann mit knurrendem Magen auf dem Heimweg ist oder sein Lieblingshemd in der Wäsche nicht findet

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2009 um 22:48

Zunächst mal...
...glaube ich, dass es nach wie vor eine ganze Reihe von Frauen gibt, die gern und aus freien Stücken daheim bleibt, wenn die Kinder kommen. Ich hab das, ehrlich gesagt, auch noch nie erlebt, dass die sich groß dafür rechtfertigen mussten- im Gegenteil, viele meiner berufstätigen Freundinnen mit Kindern hätten das insgeheim auch ganz gern und fragen dann eher aus Neugier bei den nicht (mehr zusätzlich) arbeitenden nach, ob ihnen auch WIRKLICH nicht die Decke auf dem Kopf fällt...
Ich glaube auch, man kann nicht per se sagen, das das weniger fortschrittlich sei. Wichtig ist doch eher, gemeinsam ein Modell zu finden, das für beide Partner akzeptabel ist!

Für mich persönlich käme komplett aus dem Beruf aussteigen allerdings nicht infrage (wär auch nicht lukrativ, verdiene mehr als mein Freund). Trotzdem würde ich nicht von meinem Partner erwarten, dass er dann eben ganz zuhause bleibt. Es ist doch Quatsch zu sagen, "weil ich in Fragen der Gleichberechtigung fortschrittlich bin, muss Männe eben die Kinder hüten"!
Was ist daran denn bitte "fortschrittlich"? Für mich bedeutet der Begriff eher, dass beide das gleiche Recht auf Verwirklichung ihrer Interessen haben- wie auch immer das nun genau aussehen mag.
In unserem Fall: Wir möchten beide weiterhin arbeiten, aber bitte gern weniger als jetzt (~ 60h/Woche). Das wird sicher nicht einfach- aber ist bei uns noch vergleichsweise gut machbar, da wir beide in unseren Jobs unsere Arbeitszeiten weitgehend selbst planen können.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2009 um 22:57

Schöne Diskussion
Erst einmal stelle ich fest dass sich die Diskussion scheinbar verselbständigt hat und über den Thread-Ersteller-Horizont von Traumman hinaus gelangt ist und sich zu einer sehr schönen Diskussion unter Frauen entwickelt hat

Besonders gefallen haben mir die Beiträge von Weibchen, Matomasi und Tigerle

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Mai 2009 um 12:04

Mein Plan
Ich würde nicht gern zuhause bleiben. Sollte ich komplett zuhause bleiben müssen, während mein Partner arbeitet, würde ich aber einen Arbeitsvertrag mit meinem Partner schließen - ich wäre dann als Haushälterin und Erzieherin für ihn tätig. Als Stundenlohn würde ich das verlangen, was ich mit meinem abgeschlossenen BWL-Studium verdienen könnte. Natürlich gäb`s Wochenend- und Feiertagszuschlag, und Urlaubsanspruch. Meinen Mietanteil usw. könnte ich dann von meinem eigenen Geld bezahlen. Dafür müßte mein Partner dann aber keinen Strich im Haushalt machen.
Ich hab mal grob überschlagsmäßig ausgerechnet, dass ich so um die 2000 /Monat kriegen müßte... vielleicht überlegt sich mein Partner dann, ob er nicht lieber doch ab und zu im Haushalt hilft, statt mich einzustellen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Mai 2009 um 12:08

Zu Hause bleiben = anstrengend
Für mich ist zu Hause bleiben als Frau überhaupt nichts. Mir fällt dann die Decke auf den Kopf.
Auch sollte der Haushalt geteilt werden, ich denke niemand findet Wäsche waschen als seine Lebenserfüllung.

Die meisten Männer wissen garnicht was Frau zu Hause leistet. Ist doch schön, dass du mal in Erfahrung gebracht hast, was deine Frau vorher zu erledigen hatte...


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Noch mehr Inspiration?
pinterest