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Riesen Fehler?

30. März 2006 um 15:37
In Antwort auf veit_11904334

Gewissenlos ...
ist er sicher nicht, dass zeigt mir sein Verhalten, aber denkt er auch mal an mich und meine Gefühle? Er sagt mir, er hat sich in mich verliebt, liebt seine Frau nicht mehr und erwartet von mir, dass ich warte?

Er möchte seiner Familie nicht weh tun, aber er tut mir weh.
Hat seine Familie mehr Anrecht darauf nicht verletzt zu werden, weil er sie schon länger hat?

Nein,
aber seine kinder sind sein fleisch und blut und blut ist nunmal dicker als wasser. er wird wenn er die wahl hat, seine kinder retten und dann erst dich. das muss man sich vergegenwärtigen wenn man jemanden mit kindern bekommt. man ist die zweite geige!

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30. März 2006 um 15:38

Hallo Naika,...
...ich fürchte, dass auf deine Fragen soviele Antworten gibt, wie es Menschen gibt. Denn keiner kann in Euch hineinschauen.

Wesentlich ist, dass du mit der Situation umgehen kannst. Was auch heißt, dass es für dich akzeptabel ist, wenn er sich nicht entscheidet, sondern noch über viele Jahre oder vielleicht für immer diesen Zustand beibehalten möchte. Und so wie du es schilderst, kommst du damit nicht klar.

Ihr seid jetzt ein halbes Jahr zusammen und anscheinend fühlst du dich in deiner Rolle als Geliebte nicht mehr wohl. Du möchtest gerne die einzige Frau in seinem Leben sein - das ist verständlich. Bevor du dich zu sehr quälst liegt es also an dir, die Entscheidung zu treffen, machst du weiter oder stellst du ihn vor die Wahl, die auch gegen dich ausfallen könnte (und das Risiko ist groß).

Letztlich musst du damit leben und du hast das Recht, wie jeder andere auch, glücklich zu sein. Bevor der Schmerz zu groß wird, beende es lieber. Denn, wie ich schon in einem anderen Thread geschrieben habe, ein Mensch, der dich aufrichtig liebt, will nicht, dass du leidest und würde dir auch niemals solch großen Schmerz mit offenen Augen zufügen.

Alles Gute.

Angie

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30. März 2006 um 15:39
In Antwort auf thanh_12628105

Nein,
aber seine kinder sind sein fleisch und blut und blut ist nunmal dicker als wasser. er wird wenn er die wahl hat, seine kinder retten und dann erst dich. das muss man sich vergegenwärtigen wenn man jemanden mit kindern bekommt. man ist die zweite geige!

Um die Kinder geht es aber in erster Linie nicht
als Zweitegeige kommt man sich wohl eher wegen der Frau vor.......

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30. März 2006 um 15:41
In Antwort auf shena_12375982

Juhu....Premiere
so sehe ich das auch.......juhujuhujhujhujjjjjj

Du freust dich weil wir einer Meinung sind?
Gepriesen sei der Herr!

Nein im Ernst. Ich war schon immer dieser Meinung. Und nur weil ich EINMAL fremdgegangen bin, heißt das nicht, dass ich solche Geschichten gutheiße. Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie man sich als Frau auf so etwas aussichtsloses einlassen kann.

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30. März 2006 um 15:42
In Antwort auf thanh_12628105

Nein,
aber seine kinder sind sein fleisch und blut und blut ist nunmal dicker als wasser. er wird wenn er die wahl hat, seine kinder retten und dann erst dich. das muss man sich vergegenwärtigen wenn man jemanden mit kindern bekommt. man ist die zweite geige!

Kinder ...
spielen dabei eine ganz andere Rolle, für oder gegen sie soll man sich nicht entscheiden, dass sie in "mitleidenschaft" gezogen werden ist klar, aber ist es nicht auch oft dass man die Kinder als Grund vorgibt um sich den eigentlichen Problemen nicht zu stellen?
Bin selber ein Scheidungskind, aber habe keinen meiner beiden Elternteile je missen müssen, auch wenn wir nicht zusammen gewohnt haben.

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30. März 2006 um 15:45
In Antwort auf shena_12375982

Um die Kinder geht es aber in erster Linie nicht
als Zweitegeige kommt man sich wohl eher wegen der Frau vor.......

So meinte ich
das nicht! ich wollte ihr nur sagen, warum er seiner familie in erster linie nicht wehtun will

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30. März 2006 um 16:22
In Antwort auf elvin_12157156

Stimmt rike
wenn mann/frau "fremd gehen" ist vorher sie ehe gescheitert in klassichen sinne, aber muß sie deshalb gleich geschieden werden.... wie viele sachen hat man sich neben kindern in den 10 - 15 oder nochmehr ehejahren aufgebaut - man fängt nach einer trennung nochmal von vorne an!!! je älter man wird umso krasser ist diese sichtweise..... ist es nicht besser dann man entscheidet sich für eine "offene" beziehung????

Man entscheidet sich für eine "offene" beziehung????
ganz meine meinung - ich bin für offenheit.

rike

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30. März 2006 um 18:29

Also da kann ich dir aus
eigener Erfahrung sagen: vergiss es - da wird nix draus.

Ich hatte vor Jahren eine Affäre mit einem verheirateten Mann. d.h.: für mich war es schlichtweg ein ONS (ziemlich klasse - mehr nicht), für ihn offensichtlich nicht. Er gab mir seine Tel.-Nrn. und als ich mich 3 Tage später bei ihm meldete sagte ich auch gleich, das ich das ätzend finden würde: er sei verheiratet, ich wäre es, zwischen uns lägen 300 km und stünden seine zwei Kinder - was soll das alles bringen ? Er antwortetet: das wüsste er jetzt noch nicht, er wüsste nur, dass er es nicht ausgehalten hätte, wenn ich mich nicht gemeldet hätte.

Es folgten heimliche Treffen an den Wochenenden (seeehhhr schwierig, wenn beide Ehepartner haben) und unzähliche Briefe und Telefonate in BEIDE Richtungen.

Ich habe ihn nie unter Druck gesetzt, habe ihn gewähren lassen. Ich wollte, dass er sich ganz allein für mich entscheidet. Trennen wollte er sich immer - hat er aber nicht. Zwei Kinder lässt man nicht einfach so im Stich. Obwohl er immer und immer wieder beteuerte, nur mich zu lieben, ist er bei ihr geblieben. Getrennt hat er sich erst viel viel später. Aber da war es für uns bereits zu spät.

Vergiss es einfach. Nimm es als das, was es war: eine Affäre, die nichts bedeuten soll. Er war nicht soweit. Daran ändert auch nichts, dass du jetzt daran zweifelst, das Richtige getan zu haben. Die zeit war eben einfach nicht reif. Es sollte nicht sein.

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7. April 2006 um 18:19

Ich lebe noch ...
jetzt ist über eine Woche vergangen und ich fühle mich schon besser.
Ich denke es war die richtige Entscheidung meine Affäre zu beenden, da ich jetzt nicht mehr endlos auf etwas warten muss, von dem ich nicht weiß wann oder ob es überhaupt eintritt.
Ich fühle mich befreit
Wenn ich IHN bei der Arbeit sehe, tut es nach wie vor weh, aber ich stolziere hoch erhobenen Kopfes an ihm vorbei und bin freundlich, als wenn nichts wäre. Er verpasst schließlich was, wenn es sich für seine "eingefahrene" Ehe entscheidet.
Ich kann allen Geliebten nur raten, dieses Spiel nicht zu lange mit sich machen zu lassen.
Eine Trennung ist zwar nicht einfach und meine Erinnerungen an die schöne eit tun noch sehr weh, aber das Warten war schlimmer ...

Gruß Naika

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11. April 2006 um 23:43
In Antwort auf veit_11904334

Ich lebe noch ...
jetzt ist über eine Woche vergangen und ich fühle mich schon besser.
Ich denke es war die richtige Entscheidung meine Affäre zu beenden, da ich jetzt nicht mehr endlos auf etwas warten muss, von dem ich nicht weiß wann oder ob es überhaupt eintritt.
Ich fühle mich befreit
Wenn ich IHN bei der Arbeit sehe, tut es nach wie vor weh, aber ich stolziere hoch erhobenen Kopfes an ihm vorbei und bin freundlich, als wenn nichts wäre. Er verpasst schließlich was, wenn es sich für seine "eingefahrene" Ehe entscheidet.
Ich kann allen Geliebten nur raten, dieses Spiel nicht zu lange mit sich machen zu lassen.
Eine Trennung ist zwar nicht einfach und meine Erinnerungen an die schöne eit tun noch sehr weh, aber das Warten war schlimmer ...

Gruß Naika

Hallo, wie geht es Dir jetzt?
bist Du standhaft? Es muss schlimm sein, täglich mit ihm zu tun zu haben. Ich denke ich würde es schier nicht verkraften. Wie gehst Du damit um und was fühlst Du, wenn Du ihn siehst?

Lieben Gruß

Morganlefey


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12. April 2006 um 18:41
In Antwort auf ekua_12107359

Hallo, wie geht es Dir jetzt?
bist Du standhaft? Es muss schlimm sein, täglich mit ihm zu tun zu haben. Ich denke ich würde es schier nicht verkraften. Wie gehst Du damit um und was fühlst Du, wenn Du ihn siehst?

Lieben Gruß

Morganlefey


Es ...
fällt mir nicht leicht mich ihm gegenüber "normal" zu verhalten. Ich habe das gefühl morgens in eine Art Rolle zu schlüpfen. Ich möchte ihm gegenüber auf keinen Fall zeigen wie es mir wirklich geht. Bin im Moment eher sauer auf ihn, da er nicht die Kraft und den Mut hat sich zu trennen, soll er doch nun sehen was er verpasst. Gebe mich jeden Tag fröhlich und freundlich und tue so, als ob ich mit der Situation gut klar komme. Mit der Zeit hoffe ich, dass es leichter geht.

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12. April 2006 um 19:55
In Antwort auf veit_11904334

Es ...
fällt mir nicht leicht mich ihm gegenüber "normal" zu verhalten. Ich habe das gefühl morgens in eine Art Rolle zu schlüpfen. Ich möchte ihm gegenüber auf keinen Fall zeigen wie es mir wirklich geht. Bin im Moment eher sauer auf ihn, da er nicht die Kraft und den Mut hat sich zu trennen, soll er doch nun sehen was er verpasst. Gebe mich jeden Tag fröhlich und freundlich und tue so, als ob ich mit der Situation gut klar komme. Mit der Zeit hoffe ich, dass es leichter geht.

Ich bewundere Deine Kraft und Stärke
ich sehe ihn nicht, schaffe es leider auch nicht ihn nicht zu kontaktieren. Bin gerade wieder heulend in der Bahn gesessen. Irgendwann wird es wohl besser werden, hoffe ich!

Alles Liebe Naika!
Morganlefey

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13. April 2006 um 17:05
In Antwort auf veit_11904334

Ich lebe noch ...
jetzt ist über eine Woche vergangen und ich fühle mich schon besser.
Ich denke es war die richtige Entscheidung meine Affäre zu beenden, da ich jetzt nicht mehr endlos auf etwas warten muss, von dem ich nicht weiß wann oder ob es überhaupt eintritt.
Ich fühle mich befreit
Wenn ich IHN bei der Arbeit sehe, tut es nach wie vor weh, aber ich stolziere hoch erhobenen Kopfes an ihm vorbei und bin freundlich, als wenn nichts wäre. Er verpasst schließlich was, wenn es sich für seine "eingefahrene" Ehe entscheidet.
Ich kann allen Geliebten nur raten, dieses Spiel nicht zu lange mit sich machen zu lassen.
Eine Trennung ist zwar nicht einfach und meine Erinnerungen an die schöne eit tun noch sehr weh, aber das Warten war schlimmer ...

Gruß Naika

...woher willst du wissen
...das es eine eingefahrene Ehe ist, das sie nicht endlich aufgewacht sind und jetzt glücklicher als zuvor sind. Deine Geschichte klingt ähnlich wie meine, nur war/bin ich nicht die Geliebte, sondern die Betrogene. Ich weiß das die Andere meinen Mann liebt, aber ich weiß auch das mein Mann sie nicht liebt. Durch viele konstruktive Gespräche bis tief in die Nacht. Mein Mann weiß das ich ehrlichkeit brauche, wenn es so gewesen wäre, hätte ich meinen Mann zu der anderen gelassen und keineswegs mehr "gekämpft". Was für ein blödes Wort, fällt mir momentan kein anderes ein. Ich brauche meinen Mann nicht aus finanziellen Gründen, sondern weil ich ihn liebe. Ebenso ist es bei meinem Mann. Die Geliebte denkt ähnlich wie du, sie erzählt dies einer Kollegin der sie vertraut, die aber wiederrum mir alles wieder erzählt. Sie weiß nicht wie schön meine Ehe seitdem Seitensprung ist, sie denkt auch, genau wie du, wir haben uns auseinander gelebt. Letzendlich soll sie so denken, denn sie braucht schließlich Trost. Ich jedenfalls habe derzeit eine sehr glückliche Partnerschaft, glücklicher als je zuvor. Das hat uns diese Affäre gebracht! Nicht mehr und nicht weniger. Versuche ihn zu vergessen, ich weiß wie schwer das für dich ist, gerade weil du mit ihm zusammen arbeitest, aber schau dich mal auf der seite geliebte.de um, da findest du viele, die das gleiche Schicksal haben wie du. Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute

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13. April 2006 um 18:31

Verständnis
Habe für seine Situation Verständnis, mache ihm auch keine direkten Vorwürfe, dass er sich nicht entscheiden konnte, noch nicht. Aber da es mir zum Schluss sehr schlecht ging, habe ich für mich in der Lage keine andere Lösung gesehen, als ihn vor die Wahl zu stellen. Er hat zum Schluss selbst gesagt es sei besser so, da er nicht weiß, wann er bereit ist sich zu trennen, nächste Woche, in einem Monat oder in zwei Jahren? Er möchte mich nicht so lange "hinhalten". Und wem nützt es wenn ich jetzt mit gesenktem Kopf und sehr traurig ihm jeden Tag gegenüber trete. Das macht es ihm doch auch nicht leichter, von mir mal ganz abgesehen, soll er mich jeden Tag so traurig sehen und ein schlechtes Gewissen haben? Vielleicht ist es falscher Stolz, aber da er mich kennt, wird er wissen, wie es in mir aussieht, aber im Moment hilft es mir.
Und zu dem was du schreibst, dass sich der Mann ganz sicher sein muss, wenn er sich aus seiner Ehe trennt ...
Was soll dass denn? Wenn es ihm gefällt und es passt löst er sich und wenn nicht, bleibt er bei seiner Familie? Ich denke, wenn die Ehe nicht mehr läuft sollte man sich überlegen ob man sie fortsetzen soll oder nicht ...
unabhängig von der Geliebten, sie kann höchstens den Stein ins Rollen bringen.
Hätte mir in meinem Fall gewünscht, er würde zumindest mal das Gespräch mit seiner Frau suchen, ohne gleich von einer Geliebten zu sprechen. Ist es der Ehefrau nicht auch unfäir gegenüber sich erst bei einer anderen umzuschauen und wenn es gefällt sich zu trennen? Das zeigt doch, dass etwas in der Ehe nicht mehr stimmt. Die Frau weiß vielleicht gar nicht, dass ihr Ehemann nur bei ihr bleibt aus einem "verantwortungsgefühl" heraus.
Woher nimmst du deine Erfahrungen? Bist du selber Geliebte gewesen oder betrogene Ehefrau?

LG Naika

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13. April 2006 um 20:17
In Antwort auf veit_11904334

Verständnis
Habe für seine Situation Verständnis, mache ihm auch keine direkten Vorwürfe, dass er sich nicht entscheiden konnte, noch nicht. Aber da es mir zum Schluss sehr schlecht ging, habe ich für mich in der Lage keine andere Lösung gesehen, als ihn vor die Wahl zu stellen. Er hat zum Schluss selbst gesagt es sei besser so, da er nicht weiß, wann er bereit ist sich zu trennen, nächste Woche, in einem Monat oder in zwei Jahren? Er möchte mich nicht so lange "hinhalten". Und wem nützt es wenn ich jetzt mit gesenktem Kopf und sehr traurig ihm jeden Tag gegenüber trete. Das macht es ihm doch auch nicht leichter, von mir mal ganz abgesehen, soll er mich jeden Tag so traurig sehen und ein schlechtes Gewissen haben? Vielleicht ist es falscher Stolz, aber da er mich kennt, wird er wissen, wie es in mir aussieht, aber im Moment hilft es mir.
Und zu dem was du schreibst, dass sich der Mann ganz sicher sein muss, wenn er sich aus seiner Ehe trennt ...
Was soll dass denn? Wenn es ihm gefällt und es passt löst er sich und wenn nicht, bleibt er bei seiner Familie? Ich denke, wenn die Ehe nicht mehr läuft sollte man sich überlegen ob man sie fortsetzen soll oder nicht ...
unabhängig von der Geliebten, sie kann höchstens den Stein ins Rollen bringen.
Hätte mir in meinem Fall gewünscht, er würde zumindest mal das Gespräch mit seiner Frau suchen, ohne gleich von einer Geliebten zu sprechen. Ist es der Ehefrau nicht auch unfäir gegenüber sich erst bei einer anderen umzuschauen und wenn es gefällt sich zu trennen? Das zeigt doch, dass etwas in der Ehe nicht mehr stimmt. Die Frau weiß vielleicht gar nicht, dass ihr Ehemann nur bei ihr bleibt aus einem "verantwortungsgefühl" heraus.
Woher nimmst du deine Erfahrungen? Bist du selber Geliebte gewesen oder betrogene Ehefrau?

LG Naika

Verständnis....
Hallo Gestagen (hast wohl sehr viel davon), hallo Naika!

Bin selbst in einer ähnlichen Situation. Nur, dass er sich definitiv gegen mich entschieden hat. Aber Gestagen, denk mal an die Frau, die "Geliebte": Weißt Du wie weh es tut? Hast Du aber auch nur irgendeine Ahnung, dass man - trotz alldem Verständnis, das man für IHN aufbringt, beinahe zerbrechen kann. Es bleibt dann - aus dem einzigen Wunsch überleben zu wollen - nur mehr die Möglichkeit ihn vor die Wahl zu stellen. Männer legen das dann als puren Egoismus aus. Mit dem Beisatz "Du hast von Anfang an gewusst, was Dich erwartet, dass es meine Familie gibt. Ich habe von dir erwartet, dass du damit umgehen kannst!" Ja, ich habe auch geglaubt, dass ich damit umgehen kann. Nur sein Schritt retour - ohne den Versuch, mich an seinem Erkenntnisprozess teilhaben zu lassen, ihn verstehen zu können, das hat so sehr verletzt. Da stellt man dann alles was Frau mit ihm erlebt hat in Frage. Es gibt kein Schwarz oder weiß! Wie oft habe ich dass gehört. Wenn es dann um das Entscheiden geht, dann ist plötzlich alles nur ein schöner Traum gewesen! Was geht dann in den Männer vor! Rekurs auf die Hormone? Trotz allen Wünschen, dem Wegwünschen der Partnerin, mit der er dann wieder voller Überzeugung lebt? Was ist es, was hier passiert? Ich lebe auch in einer Partnerschaft, aber ich weiß nicht ob ich wieder zurückfinde. Ist der Unterschied nur, dass ich keine Verantwortung habe, weil es keine gemeinsamen Kinder gibt. Ich habe in meiner Partnerschaft gesagt, was Sache ist. Dass ich mich in einen anderen Mann verliebt habe, auch mit dem Wissen, diese Liebe zu 99 Prozentiger Wahrscheinlichkeit nie leben zu können. Aber ich habe niemanden was vorgemacht!
Sag mir Du als Mann Gestagen, was ist es was hier passiert!

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14. April 2006 um 23:23

Mich würde interessieren...
ob Du Mann oder Frau bist, zeige Dich mal!
Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?
Erstmal
Ist es nicht recht bequem, für den Mann seinen Egoismus weiterhin mit seiner Geliebten zu leben, sie auf Sparflamme zu halten (man kann ja nie wissen, vielleicht wird Mann ja dann doch von der Partnerin verlassen und dann ist es gut, wenn jemand da ist) und bei jeglicher Regung ihrerseits sofort die Alarmglocken anzuwerfen, dass Sie doch nur Forderungen stellen würde und ihn daher nicht liebe (zumindest nicht dem Ideal der von ihr erwarteten selbstlosen Liebe entsprechend)???

Es lässt sich nicht so einfach reduzieren, wie Du das machst, Gestagen! Es hängt auch von der Bereitschaft des Mannes ab, eine Verbindlichkeit zu seiner Geliebten aufbauen zu wollen. Ja,ja er hat ja schon genug der Arme. "Deshalb, lass mich kommen, wenn ich kann und will und zwischenzeitlich hab Spaß und denk nicht allzuviel an mich. Aber keinesfalls an jemand anders!Und wenn ich mich wieder melde, dann hoffe ich, dass Du da sein wirst!" Natürlich ist SIE da - und wenn`s sein muss werden alle anderen Termine verschoben! Doof nicht!!???

Ich denke, dass Problem ist, dass es einfach Liebe ist, die nicht erfüllt werden kann: daraus ergeben sich automatisch sehr viele Verletzungen auf beiden Seiten. Die Geschichte bekommt eine unglaubliche Eigendynamik, die beide zu Beginn nicht sehen wollten. Ich hatte sehr viel Verständnis für SEINE Situation. Ich hätte mir nur gewünscht, dass er ein wenig darauf eingegangen wäre, wie es mir geht. Aber hier wiederrum denke ich hat er Angst bekommen, denn er wollte mich ja nicht verletzen aber sich auch nicht damit auseinandersetzen was in mir abläuft.
Streß - wie Du es ähnlich formuliert hast - den hat er ja schon zu Hause! Unverbindliche und selbstlose Liebe und Nähe, Leben aus dem Moment, dass sind die vom Zauber begleiteten Worte!

Ich werfe es ihm nicht vor, ich selbst habe gewählt und wusste von Anfang an wie ich dran war. Sein Kalkulieren der Gefühle für den jeweiligen Moment, damit konnte ich wiederrum nicht umgehen. Er hat mir oft gesagt, dass er mich liebt! Vermutlich aber ganz was anderes darunter verstanden als ich es tue. Aber er hat es nie geschafft eine Perspektive einer möglichen Zukunft zu entwerfen, sondern hat dies immer nur ins Reich seiner Träume verschoben. Ich wollte nicht, dass er sich morgen trennt - auch nicht übermorgen. Ich wollte nur dass er es überhaupt in Erwägung zieht, ein gemeinsames Leben mit mir gestalten zu können. Auch das war nicht möglich. Meine Situation ist/war jedoch ziemlich speziell verzwickt. Alles was ich weiß, ist dass ich in liebe, aber eben ohne ihn leben werde.

und damit bin ich auch am Ende meiner Ausführungen angelangt

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15. April 2006 um 17:56

Und Du stellst Dir keine Fragen mehr, oder?
Sprichst Du wenigstens aus Erfahrung, oder idealisierst Du? Es ist nicht alles scharz oder weiß. Aber gut, vielleicht für Dich! Machs gut Gestagen!

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