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Riesen Fehler?

29. März 2006 um 21:03

Habe mich vor 3 Monaten auf eine Affäre mit einem verheirateten Mann und Vater von zwei kleinen Kindern eingelassen. Er ist ein Kollege von mir. Wir arbeiten noch nicht so lange zusammen und die ganze Sache ging eindeutig von ihm aus. Er hat mich immer wieder angemacht, bis er dann nach unserer Weihnachtsfeier (klingt zwar Klischeehaft, war es aber nicht. Es war kein alkoholreicher Abend, nachdem man nicht mehr weiß was man tut) mit zu mir kam. Von da an haben wir uns alle zwei Tage gesehen. Haben sogar ein zweites Handy für ihn angeschafft, damit wir uns sms schreiben können, wenn wir uns nicht sehen. Es war von uns beiden nicht bloß der reine Sex. Er hat mir auch von Anfang an gesagt, dass das mit seiner Ehe nur noch eine Art Zweckgemeinschaft ist und er sich in mich verliebt hat.
Alles lief gut, bis seine Frau das Handy gefunden hat. Zwar konnte er sich rausreden, aber seit dem wurden unsere Treffen von ihm aus drastisch reduziert. Leider kamen neben dem Misstrauen seiner Frau, auch immer wieder Krankheit seinerseits, meinerseits oder der Kinder zwischen unsere Treffen. Schließlich habe ich ihm ein Ultimatum von 2 Monaten gesetzt, sich zu entscheiden. Der Kontakt wurde nicht mehr, er hat mir zwar immer wieder beteuert, dass er sich ja trennen will, aber dass es nicht so einfach ist und er sich von mir unter Druck gesetzt fühlt. Er kann mich verstehen und für ihn ist der Zustand auch nicht mehr haltbar. Letztendlich habe ich nun doch schon nach 1 Monat auf eine Entscheidung gedrängt, da ich die Situation ihn nur jeden Tag auf der Arbeit zu sehen, privat aber so gut wie gar nicht mehr, nicht mehr ausgehalten habe. Er hat sich gegen mich entschieden. Zwar sagt er dass er nicht weiß, ob er die Entscheidung bereuen wird und dass es ihm dabei nicht gut geht, aber ich habe ihn ja schließlich um eine Entscheidung gebeten. Morgen sehen wir uns auf der Arbeit, ich weiß nicht wie ich dass schaffen soll, habe mich doch sehr in diesen Mann verliebt. Ich weiß, dass seine Gefühle für mich echt sind, aber dass der Druck von zu Hause momentan für ihn zu groß ist. Habe ich einen Fehler gemacht, indem ich ihn auch noch so unter Druck gesetzt habe?

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29. März 2006 um 21:26

Hallo Naika,
zunächst mal finde ich es keinen Fehler, ihn um eine Entscheidung zu bitten, wenn du es anders nicht mehr ausgehalten hast. Wieso UNTER DRUCK gesetzt? Er hatte ja seinen freien Willen sich zwischen zwei Möglichkeiten zu entscheiden, und er hat entschieden. Jetzt musst Du mit der Entscheidung klarkommen, das ist sicherlich schwierig, zumal ihr euch als Kollegen ständig seht. Ich wünsche dir Mut und Stärke für morgen.

Lieben Gruß, Mareike

P.S.: Ich habe das gleiche auch gerade hinter mir, vielleicht hilft es dir ja, darüber zu lesen, siehe "Verhältnis vorbei, was nun?"

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29. März 2006 um 21:35

Habe ich einen Fehler gemacht?
nein, nach meiner auffassung nicht.
du bist dadurch nur früher an den unvermeidbaren punkt gekommen.

manndel

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29. März 2006 um 21:45

Grundsätzlich bin ich der Meinung
never f..k in the factory und eine Affaire sein würde ich auch nicht wollen-das sind meiner Meinung nach Fehler,deren Konsequenz Du jetzt durchlebst.

Um eine Entscheidung zu bitten empfinde ich nicht als Fehler,jemandem ein Ultimatum zu setzen wiederum doch.
Naja,ein Ultimatum zu setzen ist immer einfacher als selber Farbe zu bekennen

Ich kann Deine Beweggründe verstehen aber was hast Du erwartet?

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29. März 2006 um 22:01
In Antwort auf shena_12375982

Grundsätzlich bin ich der Meinung
never f..k in the factory und eine Affaire sein würde ich auch nicht wollen-das sind meiner Meinung nach Fehler,deren Konsequenz Du jetzt durchlebst.

Um eine Entscheidung zu bitten empfinde ich nicht als Fehler,jemandem ein Ultimatum zu setzen wiederum doch.
Naja,ein Ultimatum zu setzen ist immer einfacher als selber Farbe zu bekennen

Ich kann Deine Beweggründe verstehen aber was hast Du erwartet?

Erwartet?
Ich habe erwartet, dass er sich wirklich von seiner Frau trennen wird ...
glaube es auch immer noch, unabhängig von mir.


Ich wollte keine Farbe bekennen, dann hätte ich mir ja eingestehen müssen, dass ich auf das falsche "Pferd" gesetzt habe.

Schlimm ist nur, dass ich geglaubt habe, mir wird so etwas nicht passieren ...

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29. März 2006 um 22:13
In Antwort auf veit_11904334

Erwartet?
Ich habe erwartet, dass er sich wirklich von seiner Frau trennen wird ...
glaube es auch immer noch, unabhängig von mir.


Ich wollte keine Farbe bekennen, dann hätte ich mir ja eingestehen müssen, dass ich auf das falsche "Pferd" gesetzt habe.

Schlimm ist nur, dass ich geglaubt habe, mir wird so etwas nicht passieren ...

Nun,
ich bin nach wie vor der Meinung,daß man so etwas vermeiden kann besser,ich weiß inzwischen,daß man soetwas vermeiden kann.

Ich denke mal 90% der Männer,die eine Affaire haben würden sich eher von der Geliebten trennen als von der Frau,ist ja eigentlich irgendwie auch logisch,wenn sie entscheidungsfreudig und mutig wären,würden sie von vorn herein klare Fronten schaffen statt den einfachen Weg zu gehen und zweigleisig zu fahren,da müssen sie ja nichts an ihrem Leben ändern und haben alles was sie brauchen.
Wenn Frau sie dan dazu drängt eine Entscheidung zu fällen gehen sie auch hier wieder den Weg des geringsten Hindernisses

Ich sag ja,Ultimatum saatellen ist einfacher als Farbe bekennen.

Hmmmm,hinterher ist man immer schlauer obwohl ich denke,daß man,wenn man sich auf soetwas einläßt mit Turbulenzen rechnen muß und auch damit,daß man sich verliebt.

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29. März 2006 um 22:15

Wenn ich auch gerade
in der Situation mit Mister X nichts weiß,so weiß ich aber,daß ich KEINE Geliebte sein werden und das ein Ehemann für mich tabu ist.

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29. März 2006 um 22:20

Alles richtig gemacht
Dein Fehler war, dass du dich überhaupt auf ihn eingelassen hast u die Spielregeln nicht kapiert hast. Klar wollte er mit dir keine Beziehung - überleg doch mal - er ist verheiratet u hat 2 Kinder - das mit der "Zweckgemeinschaft" ist ein Typischer Palaber, damit die Geliebte geduldig in iherer Position als zweitfrau ruhighält u keinen Ärger macht - aber trotzdem fürs Bett bereitsteht inder Hoffnung, dass der Typ irgendwann seine Frau verlässt, was er nie im LEben vorhat.
Er wollte von Anfang an nie eine Beziehung mit dir - es macht keine Unterschied, ob du ihn "unter Druck" gesetzt hast oder nicht.
Wenn du ihm begegnest - sei nett, freundlich u spiel nicht das Opfer sondern die Stolze Frau u lass dich nicht mehr darauf ein. Shame on you if you fool me once - shame on you, if you fool me twice - mensch mädels, seid doch nciht immer so grenzenlos naiv!!! U vor allen Dingen sei dir selbst mehr wert, als nur ein Betthase zu sein - u sei begegne ihm mit stolz geschwellter Brust u stell dich nciht als Opfer dar!!

Alles Gute!

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29. März 2006 um 22:22
In Antwort auf shena_12375982

Nun,
ich bin nach wie vor der Meinung,daß man so etwas vermeiden kann besser,ich weiß inzwischen,daß man soetwas vermeiden kann.

Ich denke mal 90% der Männer,die eine Affaire haben würden sich eher von der Geliebten trennen als von der Frau,ist ja eigentlich irgendwie auch logisch,wenn sie entscheidungsfreudig und mutig wären,würden sie von vorn herein klare Fronten schaffen statt den einfachen Weg zu gehen und zweigleisig zu fahren,da müssen sie ja nichts an ihrem Leben ändern und haben alles was sie brauchen.
Wenn Frau sie dan dazu drängt eine Entscheidung zu fällen gehen sie auch hier wieder den Weg des geringsten Hindernisses

Ich sag ja,Ultimatum saatellen ist einfacher als Farbe bekennen.

Hmmmm,hinterher ist man immer schlauer obwohl ich denke,daß man,wenn man sich auf soetwas einläßt mit Turbulenzen rechnen muß und auch damit,daß man sich verliebt.

Habe ...
am Anfang nicht gewusst, dass er verheiratet ist und Kinder hat, zumindest dachte ich, der wird mich doch nicht anmachen, wenn er zu Hause Frau und Kinder hat ...

Tja, hinter her ist man immer schlauer, ist zwar richtig, aber hätte ich auch nicht gedacht mich so in diesen Mann zu verlieben ...

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29. März 2006 um 22:23
In Antwort auf vena_12329618

Alles richtig gemacht
Dein Fehler war, dass du dich überhaupt auf ihn eingelassen hast u die Spielregeln nicht kapiert hast. Klar wollte er mit dir keine Beziehung - überleg doch mal - er ist verheiratet u hat 2 Kinder - das mit der "Zweckgemeinschaft" ist ein Typischer Palaber, damit die Geliebte geduldig in iherer Position als zweitfrau ruhighält u keinen Ärger macht - aber trotzdem fürs Bett bereitsteht inder Hoffnung, dass der Typ irgendwann seine Frau verlässt, was er nie im LEben vorhat.
Er wollte von Anfang an nie eine Beziehung mit dir - es macht keine Unterschied, ob du ihn "unter Druck" gesetzt hast oder nicht.
Wenn du ihm begegnest - sei nett, freundlich u spiel nicht das Opfer sondern die Stolze Frau u lass dich nicht mehr darauf ein. Shame on you if you fool me once - shame on you, if you fool me twice - mensch mädels, seid doch nciht immer so grenzenlos naiv!!! U vor allen Dingen sei dir selbst mehr wert, als nur ein Betthase zu sein - u sei begegne ihm mit stolz geschwellter Brust u stell dich nciht als Opfer dar!!

Alles Gute!

Nachtrag
sorry, natürlich shame on ME if you fool me twice )

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29. März 2006 um 22:32
In Antwort auf vena_12329618

Alles richtig gemacht
Dein Fehler war, dass du dich überhaupt auf ihn eingelassen hast u die Spielregeln nicht kapiert hast. Klar wollte er mit dir keine Beziehung - überleg doch mal - er ist verheiratet u hat 2 Kinder - das mit der "Zweckgemeinschaft" ist ein Typischer Palaber, damit die Geliebte geduldig in iherer Position als zweitfrau ruhighält u keinen Ärger macht - aber trotzdem fürs Bett bereitsteht inder Hoffnung, dass der Typ irgendwann seine Frau verlässt, was er nie im LEben vorhat.
Er wollte von Anfang an nie eine Beziehung mit dir - es macht keine Unterschied, ob du ihn "unter Druck" gesetzt hast oder nicht.
Wenn du ihm begegnest - sei nett, freundlich u spiel nicht das Opfer sondern die Stolze Frau u lass dich nicht mehr darauf ein. Shame on you if you fool me once - shame on you, if you fool me twice - mensch mädels, seid doch nciht immer so grenzenlos naiv!!! U vor allen Dingen sei dir selbst mehr wert, als nur ein Betthase zu sein - u sei begegne ihm mit stolz geschwellter Brust u stell dich nciht als Opfer dar!!

Alles Gute!

Danke ...
sicher war ich naiv, leider kannte ich die Spielregeln nicht, oder wollte sie nicht einhalten ???

Leier ist es immer leichter gesagt als getan jemandem so gegenüberzutreten, der Schmerz sitzt noch tief ...

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29. März 2006 um 22:49

Affaire,
war es dann noch eine Affaire?
Warum hast Du nicht mehr geglaubt?

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29. März 2006 um 22:50

Warum machst Du Dir denn Gedanken
darüber ob es ein Fehler war?
Willst Du zurück?

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29. März 2006 um 23:02
In Antwort auf shena_12375982

Nun,
ich bin nach wie vor der Meinung,daß man so etwas vermeiden kann besser,ich weiß inzwischen,daß man soetwas vermeiden kann.

Ich denke mal 90% der Männer,die eine Affaire haben würden sich eher von der Geliebten trennen als von der Frau,ist ja eigentlich irgendwie auch logisch,wenn sie entscheidungsfreudig und mutig wären,würden sie von vorn herein klare Fronten schaffen statt den einfachen Weg zu gehen und zweigleisig zu fahren,da müssen sie ja nichts an ihrem Leben ändern und haben alles was sie brauchen.
Wenn Frau sie dan dazu drängt eine Entscheidung zu fällen gehen sie auch hier wieder den Weg des geringsten Hindernisses

Ich sag ja,Ultimatum saatellen ist einfacher als Farbe bekennen.

Hmmmm,hinterher ist man immer schlauer obwohl ich denke,daß man,wenn man sich auf soetwas einläßt mit Turbulenzen rechnen muß und auch damit,daß man sich verliebt.

Das ist total einleuchtend, equi!!!
"Ich denke mal 90% der Männer,die eine Affaire haben würden sich eher von der Geliebten trennen als von der Frau,ist ja eigentlich irgendwie auch logisch,wenn sie entscheidungsfreudig und mutig wären,würden sie von vorn herein klare Fronten schaffen statt den einfachen Weg zu gehen und zweigleisig zu fahren,da müssen sie ja nichts an ihrem Leben ändern und haben alles was sie brauchen. Wenn Frau sie dan dazu drängt eine Entscheidung zu fällen gehen sie auch hier wieder den Weg des geringsten Hindernisses"

Auf die Gefahr hin, dass ich hier als pauschalisierend abgetan werde, aber du hast damit meiner Meinung nach genau die Charakterstruktur von den "Fremdgehern" kurz und prägnant zusammengefasst!

Was mir jetzt echt nicht klar ist: Wie der Ehemann Farbe bekennen müsste, klar, aber wie soll denn die Geliebte Farbe bekennen? Sich gar nicht erst einlassen oder rechtzeitig trennen oder das Verhältnis aufdecken?

LG, Mareike

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30. März 2006 um 4:38

!!!
dein fehler ist schon das du eine familie zerstörst!
und eines sollst wissen auf alkohol kann mann sich nicht ausreden, !

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30. März 2006 um 6:23
In Antwort auf vinay_12115434

!!!
dein fehler ist schon das du eine familie zerstörst!
und eines sollst wissen auf alkohol kann mann sich nicht ausreden, !

???
Es war KEIN Alkohol im Spiel!

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30. März 2006 um 6:24
In Antwort auf shena_12375982

Warum machst Du Dir denn Gedanken
darüber ob es ein Fehler war?
Willst Du zurück?

Gedanken
Ja, am liebsten schon, aber nicht solange er noch bei seiner Frau ist.

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30. März 2006 um 7:00
In Antwort auf sheine_12747187

Das ist total einleuchtend, equi!!!
"Ich denke mal 90% der Männer,die eine Affaire haben würden sich eher von der Geliebten trennen als von der Frau,ist ja eigentlich irgendwie auch logisch,wenn sie entscheidungsfreudig und mutig wären,würden sie von vorn herein klare Fronten schaffen statt den einfachen Weg zu gehen und zweigleisig zu fahren,da müssen sie ja nichts an ihrem Leben ändern und haben alles was sie brauchen. Wenn Frau sie dan dazu drängt eine Entscheidung zu fällen gehen sie auch hier wieder den Weg des geringsten Hindernisses"

Auf die Gefahr hin, dass ich hier als pauschalisierend abgetan werde, aber du hast damit meiner Meinung nach genau die Charakterstruktur von den "Fremdgehern" kurz und prägnant zusammengefasst!

Was mir jetzt echt nicht klar ist: Wie der Ehemann Farbe bekennen müsste, klar, aber wie soll denn die Geliebte Farbe bekennen? Sich gar nicht erst einlassen oder rechtzeitig trennen oder das Verhältnis aufdecken?

LG, Mareike

Guten Morgen Mareike
Die geliebte kann insofern Farbe bekennen als daß Sie,statt ihm ein Ultimatum zu setzen (wie in diesem Fall) selber die Zügel in die Hand nimmt und "das" nicht mehr mit sich machen läßt,statt auf die "für sie postiviv ausfallende Entscheidung" zu hoffen,zu warten und dann gar enttäuscht zu werden.

Aber,mein Gerde hier entspringt der Theorie und dessen,wie ich handeln würde

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30. März 2006 um 8:33
In Antwort auf shena_12375982

Guten Morgen Mareike
Die geliebte kann insofern Farbe bekennen als daß Sie,statt ihm ein Ultimatum zu setzen (wie in diesem Fall) selber die Zügel in die Hand nimmt und "das" nicht mehr mit sich machen läßt,statt auf die "für sie postiviv ausfallende Entscheidung" zu hoffen,zu warten und dann gar enttäuscht zu werden.

Aber,mein Gerde hier entspringt der Theorie und dessen,wie ich handeln würde

Guten Morgen equinox,
o.k., jetzt versteh ich. Ich hatte das so gemacht, wenn auch viiiieeeel zu spät. Die Folge war, dass er von sich aus angeboten hat, sich ein Ultimatum zu stellen und mich gebeten hat, das abzuwarten. Da war's dann aus mit der Farbe...

Tja, die Theorie und die Praxis. Hab nicht damit gerechnet, dass ich überhaupt mal in so einer Geschichte handeln müsste.

LG, Mareike

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30. März 2006 um 8:42

Hallo Naika!
Die gleiche Frage hab ich mir auch 2 1/2 Jahre lang gestellt...mein Freund war damals auch verheiratet u. ich wusste einfach nicht, was richtig ist.

Ihm Zeit geben, sich selbst zu entscheiden, oder Druck ausüben, ihm das Messer ansetzen u. ihm am Ende doch zu verlieren...

Es war ein ständiger Kampf mit mir selbst...
Ich gab ihm sehr lange Zeit, setzte ihn auch immer wieder unter Druck...gab wieder Ruhe...nach 2 1/2 Jahren hat er für sich selbst die Entscheidung getroffen.
Ohne mein Zutun. Er wusste endlich was er wollte.

Ich weiss nicht, ob er sich hätte scheiden lassen, hätte ich mein erstes Ultimatum durchgezogen - ich fürchte nicht.

Warte erstmal ab und gib ihm etwas Zeit.
Sollte er sich wirklich für seine Frau entscheiden, musst du es akzeptieren, auch wenns wahnsinnig schwer ist.

Ich wünsch dir viel Glück!

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30. März 2006 um 8:47

Liebe naika,
das klingt genau wie meine geschichte! ist vielleicht schon mal tröstend, zu wissen, dass es auch noch andere naivchen gibt . du sagst, du siehst ihn heut. auch meiner ist mein kollege und wir sind nun schon 2 jahre zusammen und haben versucht, uns zu trennen. er hat es nie mehr als 3 tage ausgehalten. nun, er war er überzeugend, soll heißen, wir sind immer wieder zusammen gekommen. habe ihm jetzt auch ein ultimatum gestellt, in der hoffnung, dass er sich für mich entscheidet. ich liebe ihn und will ihn nicht verlieren, aber wenn er ir am stichtag sagt, dass er sich gegen mich entschieden hab, habe ich die chance, wieder mein leben zu leben und nicht eines in dem er mein geträumter partner ist. ich habe furchtbare angst davor, aber dann ist alles klar und ich weiß was an dem dran war was er mir immer gesagt hat, wie groß die liebe wirklich ist. also kopf hoch, stolz schreiten und vor allem-fühl dich schön!!!!

viel glück!
dito

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30. März 2006 um 9:13
In Antwort auf sheine_12747187

Guten Morgen equinox,
o.k., jetzt versteh ich. Ich hatte das so gemacht, wenn auch viiiieeeel zu spät. Die Folge war, dass er von sich aus angeboten hat, sich ein Ultimatum zu stellen und mich gebeten hat, das abzuwarten. Da war's dann aus mit der Farbe...

Tja, die Theorie und die Praxis. Hab nicht damit gerechnet, dass ich überhaupt mal in so einer Geschichte handeln müsste.

LG, Mareike

Theorie und Praxis
ich mag zwar in den Augen einiger Leute ein Prinzipienreiter sein,habe mich auch zu einem absoluten Kopfmenschen entwickelt,mag auch sein,daß ich dadurch was verpasse aber im Grunde fahre ich mit meinen rationalen und duchgedachten Entscheidungen viel besser

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30. März 2006 um 10:36

Woher
weißt du, das die Ehe nur noch eine Zweckgemeinschaft ist. Man kann viel erzählen wenn der Tag lang ist. Laß die Finger von einem verheirateten Mann mit Kindern, auf dem Unglück der Ehefrau und unter Druck kannst du keinen Mann an dich binden.

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30. März 2006 um 10:46
In Antwort auf serena_12141376

Woher
weißt du, das die Ehe nur noch eine Zweckgemeinschaft ist. Man kann viel erzählen wenn der Tag lang ist. Laß die Finger von einem verheirateten Mann mit Kindern, auf dem Unglück der Ehefrau und unter Druck kannst du keinen Mann an dich binden.

Ich möchte
im namen unserer "zunft" sprechen. wir wissen, dass viel von dem was der mann uns erzählt nur dazu dient, möglichst bequem und stressfrei mehrere feuer am lodern zu halten. das macht doch jeder hin und wieder. soviel zur einsicht. dann diese meinung, dass wir uns um die ehefrau den kof zerbrechen müssen. warum??? er hat die pflicht das zu tun!!!!verdammt noch mal, seht das doch mal ein. er betrügt, nicht wir!!! und sei doch mal ehrlich, solange wirklich alles bequem nebeneinanderläuft, sieht ein mann auch keinen anlass, sich zu irgendwas zu bewegen. und etwas druck tut ihnen ganz gut. und sag mir eins: meinst du wirklich, man sollten wegen kindern zusammen bleiben???

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30. März 2006 um 10:59
In Antwort auf thanh_12628105

Ich möchte
im namen unserer "zunft" sprechen. wir wissen, dass viel von dem was der mann uns erzählt nur dazu dient, möglichst bequem und stressfrei mehrere feuer am lodern zu halten. das macht doch jeder hin und wieder. soviel zur einsicht. dann diese meinung, dass wir uns um die ehefrau den kof zerbrechen müssen. warum??? er hat die pflicht das zu tun!!!!verdammt noch mal, seht das doch mal ein. er betrügt, nicht wir!!! und sei doch mal ehrlich, solange wirklich alles bequem nebeneinanderläuft, sieht ein mann auch keinen anlass, sich zu irgendwas zu bewegen. und etwas druck tut ihnen ganz gut. und sag mir eins: meinst du wirklich, man sollten wegen kindern zusammen bleiben???

Natürlich
betrügt er, da hast du vollkommen recht. Aber wenn du einmal in der Haut von einer betrogenen Ehefrau gesteckt hättest, wüßtest du was ich meine. Meist ist es doch so, das ein Mann der Geliebten erzählt, das er zu Hause keine Bestätigung mehr findet, das alles nur noch Alltag ist. Aber wieso hat er selbst nichts dran geändert? Bei einer neuen Frau ist alles toll, man verbringt ja nicht den Alltag zusammen, sondern nur die schönen Stunden, und das verbotene reizt zusätzlich. Es ist soviel einfacher, man braucht nämlich keine Verantwortung zu übernehmen.

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30. März 2006 um 11:07
In Antwort auf serena_12141376

Natürlich
betrügt er, da hast du vollkommen recht. Aber wenn du einmal in der Haut von einer betrogenen Ehefrau gesteckt hättest, wüßtest du was ich meine. Meist ist es doch so, das ein Mann der Geliebten erzählt, das er zu Hause keine Bestätigung mehr findet, das alles nur noch Alltag ist. Aber wieso hat er selbst nichts dran geändert? Bei einer neuen Frau ist alles toll, man verbringt ja nicht den Alltag zusammen, sondern nur die schönen Stunden, und das verbotene reizt zusätzlich. Es ist soviel einfacher, man braucht nämlich keine Verantwortung zu übernehmen.

Das hab ich
glaub mir (war zwar keine ehefrau, aber geschmerzt hat es trotzdem). natürlich erzählen die männer, dass zu hause alles mist ist, weil wir uns ja wahrscheinlich sonst nich drauf einlassen würden. und wieso er nichts geändert hat? weil männer nunmal so sind! seitdem ich meinen untreuen hab, hab ich viel in meinem bekanntenkreis umhergehorcht und mir standen die haare zu berge. ganz viele, die kinder haben, haus gebaut etc. leben tatsächlich nur nebeneinander her. das scheint inzwischen die meistverbreitete lebensform zu sein. es ist einfach normal und man denkt, es muss so. nun findt mann aber etwas was ihn daraus holt (das ist ja andersrum bei frauen auch so, nur das frauen entscheidungsfreudiger sind)und er merkt jetzt erst, dass eigentlich irgendwas nicht stimmt. und es gibt ja männer, die sich trennen, gerade weil sie diese sehr symp. eigenschaft haben, so naiv zu sein wie wir frauen und sich sagen-vielleicht wird es mit ihr ja wirklich anders!....

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30. März 2006 um 11:16
In Antwort auf thanh_12628105

Das hab ich
glaub mir (war zwar keine ehefrau, aber geschmerzt hat es trotzdem). natürlich erzählen die männer, dass zu hause alles mist ist, weil wir uns ja wahrscheinlich sonst nich drauf einlassen würden. und wieso er nichts geändert hat? weil männer nunmal so sind! seitdem ich meinen untreuen hab, hab ich viel in meinem bekanntenkreis umhergehorcht und mir standen die haare zu berge. ganz viele, die kinder haben, haus gebaut etc. leben tatsächlich nur nebeneinander her. das scheint inzwischen die meistverbreitete lebensform zu sein. es ist einfach normal und man denkt, es muss so. nun findt mann aber etwas was ihn daraus holt (das ist ja andersrum bei frauen auch so, nur das frauen entscheidungsfreudiger sind)und er merkt jetzt erst, dass eigentlich irgendwas nicht stimmt. und es gibt ja männer, die sich trennen, gerade weil sie diese sehr symp. eigenschaft haben, so naiv zu sein wie wir frauen und sich sagen-vielleicht wird es mit ihr ja wirklich anders!....

Nachdem
mein Mann mich verlassen hat, habe ich auch festgestellt, das bei vielen Paaren alles eintönig ist, und deshalb bin ich der Geliebten im Grunde noch dankbar, denn durch sie sind meinem Mann die Augen geöffnet worden. Er hat gemerkt das dieses eintönige nicht durch einen alleine verursacht wird, sondern das beide immmer und immer wieder neu an der Beziehung arbeiten müssen.

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30. März 2006 um 11:19

Wie kann der mann sich für dich entscheiden
wenn eure sicherlich schöne heftige affäre erst 3 monate läuft, seine ehe läuft doch viel länger und sein leben nochmal zu reset'en ist ja schon ein sehr entscheidender einschnitt..... gib ihm zeit und zeige ihm das du für ihn da bist wenn er dich braucht. höre auf deine gefühle und deine weibliche intuition dann wirst du schon den richtigen weg gehen... viel glück

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30. März 2006 um 11:23
In Antwort auf thanh_12628105

Ich möchte
im namen unserer "zunft" sprechen. wir wissen, dass viel von dem was der mann uns erzählt nur dazu dient, möglichst bequem und stressfrei mehrere feuer am lodern zu halten. das macht doch jeder hin und wieder. soviel zur einsicht. dann diese meinung, dass wir uns um die ehefrau den kof zerbrechen müssen. warum??? er hat die pflicht das zu tun!!!!verdammt noch mal, seht das doch mal ein. er betrügt, nicht wir!!! und sei doch mal ehrlich, solange wirklich alles bequem nebeneinanderläuft, sieht ein mann auch keinen anlass, sich zu irgendwas zu bewegen. und etwas druck tut ihnen ganz gut. und sag mir eins: meinst du wirklich, man sollten wegen kindern zusammen bleiben???

Er betrügt, nicht wir
ich weiß ich weiß und trotzdem ich muss es sagen.

die geliebte betrügt mit - weil sie zum dreieck gehört und demnach auch eine beziehung führt und zwar zu beiden. diese beziehung geht sie wissentlich und mit ihrem einverständnis ein. ist ja nun nicht so, dass sie darauf besteht, die ehefrau außen vor zu lassen und nur eine beziehung mit ihrem mann eingeht.

rike

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30. März 2006 um 11:59
In Antwort auf serena_12141376

Nachdem
mein Mann mich verlassen hat, habe ich auch festgestellt, das bei vielen Paaren alles eintönig ist, und deshalb bin ich der Geliebten im Grunde noch dankbar, denn durch sie sind meinem Mann die Augen geöffnet worden. Er hat gemerkt das dieses eintönige nicht durch einen alleine verursacht wird, sondern das beide immmer und immer wieder neu an der Beziehung arbeiten müssen.

Ich klinge
hier wahrscheinlich sehr hart, aber ich bin es nicht. weißt du, es ging mir bei deieser sache oft sehr sehr schlecht. hab mir den kopf zerbrochen wie es ihr wohl dabei geht, aber in zwei jahren bekommt man einen winzig kleinen einblick und ich hab den eindruck, dass es sie nicht stört, dass er abends nicht da ist, dass sie mit dem kind eigentlich immer allein ist. in diesen zwei jahren habe ich ganze zwei oder dreimal erlebt, dass sie ihn angerufen hat, aber auch nur, weil er etwas besorgen soll. wer weiß denn,ob sie vielleicht auch nicht den mut hat, ihn zu verlassen? wenn ich mir auch noch ständig darüber den kopf zerbrechen würde, wäre ich wohl keinen tag glücklich.

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30. März 2006 um 12:16
In Antwort auf serena_12141376

Nachdem
mein Mann mich verlassen hat, habe ich auch festgestellt, das bei vielen Paaren alles eintönig ist, und deshalb bin ich der Geliebten im Grunde noch dankbar, denn durch sie sind meinem Mann die Augen geöffnet worden. Er hat gemerkt das dieses eintönige nicht durch einen alleine verursacht wird, sondern das beide immmer und immer wieder neu an der Beziehung arbeiten müssen.

Diese eintönigkeit
ist aber gleichzeitig so bequem. der äußere schein bleibt bestehn. mit der geliebten hat mann ja abwechslung genug. wieso also was verändern?

da unten irgendwo steht ein post von equinox, der triffts doch haargenau, was die motive dieser spezies sind.

sorry, musste das nochmal loswerden, hab den frust ja auch gerade hinter mir

lg mareike

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30. März 2006 um 12:29
In Antwort auf elvin_12157156

Wie kann der mann sich für dich entscheiden
wenn eure sicherlich schöne heftige affäre erst 3 monate läuft, seine ehe läuft doch viel länger und sein leben nochmal zu reset'en ist ja schon ein sehr entscheidender einschnitt..... gib ihm zeit und zeige ihm das du für ihn da bist wenn er dich braucht. höre auf deine gefühle und deine weibliche intuition dann wirst du schon den richtigen weg gehen... viel glück

Er ...
weiß dass ich für ihn da war, das habe ich ihm die ganze Zeit gesagt.
Sollte er sich wirklich trennen, bin ich es auch.


Danke

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30. März 2006 um 12:34
In Antwort auf serena_12141376

Natürlich
betrügt er, da hast du vollkommen recht. Aber wenn du einmal in der Haut von einer betrogenen Ehefrau gesteckt hättest, wüßtest du was ich meine. Meist ist es doch so, das ein Mann der Geliebten erzählt, das er zu Hause keine Bestätigung mehr findet, das alles nur noch Alltag ist. Aber wieso hat er selbst nichts dran geändert? Bei einer neuen Frau ist alles toll, man verbringt ja nicht den Alltag zusammen, sondern nur die schönen Stunden, und das verbotene reizt zusätzlich. Es ist soviel einfacher, man braucht nämlich keine Verantwortung zu übernehmen.

In meinem Fall ...
empfindet die Ehefrau es auch so (sagt er), aber beide reden nicht darüber. Sie ist unzufrieden, er ist es und beide tun nichts dafür, dass es besser läuft.

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30. März 2006 um 12:36
In Antwort auf thanh_12628105

Ich klinge
hier wahrscheinlich sehr hart, aber ich bin es nicht. weißt du, es ging mir bei deieser sache oft sehr sehr schlecht. hab mir den kopf zerbrochen wie es ihr wohl dabei geht, aber in zwei jahren bekommt man einen winzig kleinen einblick und ich hab den eindruck, dass es sie nicht stört, dass er abends nicht da ist, dass sie mit dem kind eigentlich immer allein ist. in diesen zwei jahren habe ich ganze zwei oder dreimal erlebt, dass sie ihn angerufen hat, aber auch nur, weil er etwas besorgen soll. wer weiß denn,ob sie vielleicht auch nicht den mut hat, ihn zu verlassen? wenn ich mir auch noch ständig darüber den kopf zerbrechen würde, wäre ich wohl keinen tag glücklich.

Weißt du was ich wirklich schlimm finde
dass viele Menschen so bequem und phlegmatisch sind, dass sie nicht in der Lage sind ihr ödes Leben zu verändern. Ich kann sie nicht bedauern, sorry.

Jeder ist seines Glückes Schmied. Entweder er liebt seine Frau tatsächlich noch und schwindelt der Geliebten was vor (Märchenwald) oder er ist zu faul, sich von der ungeliebten Partnerin zu trennen. Ersteres kann ich ja noch verstehen, wenn ich es auch nicht gut finde. Aber letzteres... nee.

Und auf die Rolle der Geliebten einzugehen...natürlich hat sie ihren Anteil an der Dreiecksgeschichte. Aber sie betrügt niemanden außer sich selber. Sie ist beliebig austauschbar und daher hat sie keinen großen Anteil daran.

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30. März 2006 um 12:37
In Antwort auf veit_11904334

Er ...
weiß dass ich für ihn da war, das habe ich ihm die ganze Zeit gesagt.
Sollte er sich wirklich trennen, bin ich es auch.


Danke

Wie war
es denn heute nun, ihn zu sehen? was hat sich in deinem herzen und in deinem kopf angespielt?

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30. März 2006 um 12:39
In Antwort auf thanh_12628105

Liebe naika,
das klingt genau wie meine geschichte! ist vielleicht schon mal tröstend, zu wissen, dass es auch noch andere naivchen gibt . du sagst, du siehst ihn heut. auch meiner ist mein kollege und wir sind nun schon 2 jahre zusammen und haben versucht, uns zu trennen. er hat es nie mehr als 3 tage ausgehalten. nun, er war er überzeugend, soll heißen, wir sind immer wieder zusammen gekommen. habe ihm jetzt auch ein ultimatum gestellt, in der hoffnung, dass er sich für mich entscheidet. ich liebe ihn und will ihn nicht verlieren, aber wenn er ir am stichtag sagt, dass er sich gegen mich entschieden hab, habe ich die chance, wieder mein leben zu leben und nicht eines in dem er mein geträumter partner ist. ich habe furchtbare angst davor, aber dann ist alles klar und ich weiß was an dem dran war was er mir immer gesagt hat, wie groß die liebe wirklich ist. also kopf hoch, stolz schreiten und vor allem-fühl dich schön!!!!

viel glück!
dito

Habe ...
den "ersten" Tag gut überstanden! Habe keine Spur von Traurigkeit oder Verletztheit gezeigt, leider sah es in mir ganz anders aus.
Ich denke mit einem Ultimatum oder der Forderung nach einer Entscheidung setzt man ein Zeichen und zwar, dass man sich mit der Rolle der Geliebten nicht mehr zufrieden geben möchte.


Naika

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30. März 2006 um 12:47
In Antwort auf lally_11969332

Weißt du was ich wirklich schlimm finde
dass viele Menschen so bequem und phlegmatisch sind, dass sie nicht in der Lage sind ihr ödes Leben zu verändern. Ich kann sie nicht bedauern, sorry.

Jeder ist seines Glückes Schmied. Entweder er liebt seine Frau tatsächlich noch und schwindelt der Geliebten was vor (Märchenwald) oder er ist zu faul, sich von der ungeliebten Partnerin zu trennen. Ersteres kann ich ja noch verstehen, wenn ich es auch nicht gut finde. Aber letzteres... nee.

Und auf die Rolle der Geliebten einzugehen...natürlich hat sie ihren Anteil an der Dreiecksgeschichte. Aber sie betrügt niemanden außer sich selber. Sie ist beliebig austauschbar und daher hat sie keinen großen Anteil daran.

Beliebig austauschbar...
...sind wir alle und gleichzeitig keiner von uns, denn ein bisschen Individualität steckt zum Glück in uns allen.

Ich habe auch oft gedacht: Mensch, warum lässt er/sie sich das gefallen und ändert nichts? Mittlerweile bin ich damit etwas vorsichtiger geworden oder anders ausgedrückt, mittlerweile habe ich mehr Respekt vor der Komplexität von Lebenssituationen, um so zu denken.

Nicht, dass ich das größte Verständnis für Frauen habe, die 100 Paar Schuhe im Schrank haben und sich nicht entscheiden können, welches sie anziehen sollen, aber das ist wohl nur eine der kleinsten Entscheidungen, die tagtäglich zu treffen sind und selbst die treffen viele weder aus dem Bauch heraus, noch ohne lange darüber nachzudenken.

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30. März 2006 um 12:49
In Antwort auf thanh_12628105

Wie war
es denn heute nun, ihn zu sehen? was hat sich in deinem herzen und in deinem kopf angespielt?

In ...
meinem Herzen tat es fürchterlich weh, ich hatte Angst ihn zu sehen, da ich nicht wußte, wie ich reagiere. Mein Kopf hat mir gesagt: Laß ihn in Ruhe, du hast ihm mehr als genug gezeigt und gesagt was du für ihn empfindest. Wahrscheinlich war das auch ein Fehler, er wußte die ganze Zeit ich bin für ihn da, er muss sich ja nicht wirklich entscheiden, ich habe ja alles mitgemacht. Nun soll er mal merken, wie es ohne mich ist. Hat er wirklich so starke Gefühle für mich, wird sich vielleicht noch etwas in ihm bewegen und er trennt sich, wenn nicht, ist er feige oder hat diese Gefühle gar nicht.

Er sagt er hat die starken Gefühle, aber es ist eben nicht nur seine Frau die er verläßt, sondern auch irgendwie die Kinder und wie wird sein Freundeskreis und die Familien darauf reagieren ....
Fragen über Fragen, für die er momentan (so er) keine Antworten weiß und eine Entscheidung ihm so schwer machen ...

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30. März 2006 um 12:51
In Antwort auf csilla_12629290

Beliebig austauschbar...
...sind wir alle und gleichzeitig keiner von uns, denn ein bisschen Individualität steckt zum Glück in uns allen.

Ich habe auch oft gedacht: Mensch, warum lässt er/sie sich das gefallen und ändert nichts? Mittlerweile bin ich damit etwas vorsichtiger geworden oder anders ausgedrückt, mittlerweile habe ich mehr Respekt vor der Komplexität von Lebenssituationen, um so zu denken.

Nicht, dass ich das größte Verständnis für Frauen habe, die 100 Paar Schuhe im Schrank haben und sich nicht entscheiden können, welches sie anziehen sollen, aber das ist wohl nur eine der kleinsten Entscheidungen, die tagtäglich zu treffen sind und selbst die treffen viele weder aus dem Bauch heraus, noch ohne lange darüber nachzudenken.

Sicher
es gibt ja auch Männer, die ihre Geliebten wirklich lieben. Dann sind sie sicherlich nicht beliebig austauschbar.

Aber es ist wohl ein Unterschied ob ich mich für ein paar Schuhe entscheiden muss oder für mein Lebensglück. Ich muss immer wieder staunen, wie leidensfähig manche Frauen sind und wie bedenkenlos sie sich die Märchen ahören, die ihnen aufgetischt werden.

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30. März 2006 um 12:53
In Antwort auf veit_11904334

Habe ...
den "ersten" Tag gut überstanden! Habe keine Spur von Traurigkeit oder Verletztheit gezeigt, leider sah es in mir ganz anders aus.
Ich denke mit einem Ultimatum oder der Forderung nach einer Entscheidung setzt man ein Zeichen und zwar, dass man sich mit der Rolle der Geliebten nicht mehr zufrieden geben möchte.


Naika

Gut so!
aber ich finde 2 oder 3 monate zu kurz, um die entscheidung zu treffen, sein ganzen leben aufzugeben. was weiß er von dir oder du von ihm? würdest du ernsthaft mit jemandem z.b. nach dieser kurzen zeit ein kind kriegen oder heiraten??????

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30. März 2006 um 12:55
In Antwort auf lally_11969332

Weißt du was ich wirklich schlimm finde
dass viele Menschen so bequem und phlegmatisch sind, dass sie nicht in der Lage sind ihr ödes Leben zu verändern. Ich kann sie nicht bedauern, sorry.

Jeder ist seines Glückes Schmied. Entweder er liebt seine Frau tatsächlich noch und schwindelt der Geliebten was vor (Märchenwald) oder er ist zu faul, sich von der ungeliebten Partnerin zu trennen. Ersteres kann ich ja noch verstehen, wenn ich es auch nicht gut finde. Aber letzteres... nee.

Und auf die Rolle der Geliebten einzugehen...natürlich hat sie ihren Anteil an der Dreiecksgeschichte. Aber sie betrügt niemanden außer sich selber. Sie ist beliebig austauschbar und daher hat sie keinen großen Anteil daran.

Ja, das ist schlimm
lieber eintönig, aber bequem. mein ex z.b. meinte, er würde ja gerne aus der ehe raus, will aber warten, dass es aus irgendeinem anderen grund eskaliert und SIE entweder auszieht oder ihn rausschmeisst. dann ist er an allem unschuldig und kann sich in ruhe mir widmen, ohne dass wir im nachhinein zugeben müssen, dass wir schon vorher was hatten. in dem moment is bei mir echt die klappe runtergefallen.

du hast recht, jeder ist seines glückes eigener schmied, d.h. er kann zumindest aktiv werden, was zu verändern, auch wenn's vielleicht nicht gleich gelingt oder anders ausgeht als erwartet, aber er/sie hatt's zumindest versucht und lässt sich nicht zum unschuldigen opfer der ereignisse machen.

naja, wenn es einfach gar keine geliebten gäbe, die da mitmachen würden? ist reine theorie

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30. März 2006 um 12:55
In Antwort auf csilla_12629290

Beliebig austauschbar...
...sind wir alle und gleichzeitig keiner von uns, denn ein bisschen Individualität steckt zum Glück in uns allen.

Ich habe auch oft gedacht: Mensch, warum lässt er/sie sich das gefallen und ändert nichts? Mittlerweile bin ich damit etwas vorsichtiger geworden oder anders ausgedrückt, mittlerweile habe ich mehr Respekt vor der Komplexität von Lebenssituationen, um so zu denken.

Nicht, dass ich das größte Verständnis für Frauen habe, die 100 Paar Schuhe im Schrank haben und sich nicht entscheiden können, welches sie anziehen sollen, aber das ist wohl nur eine der kleinsten Entscheidungen, die tagtäglich zu treffen sind und selbst die treffen viele weder aus dem Bauch heraus, noch ohne lange darüber nachzudenken.

Sicher ...
ich will auch nicht in Frage stellen, dass die Entscheidung sich von seiner Frau zu trennen einfach ist, aber sich beide Wege offen halten ist nicht fair.
Außerdem finde ich es seiner Frau gegenüber auch nicht fair, zwar empfindet sie (in meinem Fall) auch, dass mit der Ehe nicht mehr alles stimmt, aber wenn er ihr gegenüber ehrlich wäre, würde sie vielleicht ihm die Entscheidung abnehmen und sich trennen.
Erhat mal angedeutet, dass seine Frau vielleicht auch ein Verhältnis hat, in diesem fall, fände ich es noch schlimmer, dass sie nicht miteinander reden und klare Verhältnisse schaffen.

Naika

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30. März 2006 um 12:57
In Antwort auf sheine_12747187

Ja, das ist schlimm
lieber eintönig, aber bequem. mein ex z.b. meinte, er würde ja gerne aus der ehe raus, will aber warten, dass es aus irgendeinem anderen grund eskaliert und SIE entweder auszieht oder ihn rausschmeisst. dann ist er an allem unschuldig und kann sich in ruhe mir widmen, ohne dass wir im nachhinein zugeben müssen, dass wir schon vorher was hatten. in dem moment is bei mir echt die klappe runtergefallen.

du hast recht, jeder ist seines glückes eigener schmied, d.h. er kann zumindest aktiv werden, was zu verändern, auch wenn's vielleicht nicht gleich gelingt oder anders ausgeht als erwartet, aber er/sie hatt's zumindest versucht und lässt sich nicht zum unschuldigen opfer der ereignisse machen.

naja, wenn es einfach gar keine geliebten gäbe, die da mitmachen würden? ist reine theorie

Kenne ich ...
so etwas hat meiner auch gesagt, er wrde sich lieber im Einvernehmen trennen oder sie beendet die Ehe, damit er nicht als der Buhmann dasteht.

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30. März 2006 um 13:01
In Antwort auf thanh_12628105

Gut so!
aber ich finde 2 oder 3 monate zu kurz, um die entscheidung zu treffen, sein ganzen leben aufzugeben. was weiß er von dir oder du von ihm? würdest du ernsthaft mit jemandem z.b. nach dieser kurzen zeit ein kind kriegen oder heiraten??????

Natürlich ...
sind 3 Monate eine kurze Zeit, aber soll ich erst 2 jahre warten??
Ob ich diesen Mann heiraten würde oder ein Kind von ihm wollen würde, ich weiß es nicht ...

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30. März 2006 um 13:02
In Antwort auf sheine_12747187

Ja, das ist schlimm
lieber eintönig, aber bequem. mein ex z.b. meinte, er würde ja gerne aus der ehe raus, will aber warten, dass es aus irgendeinem anderen grund eskaliert und SIE entweder auszieht oder ihn rausschmeisst. dann ist er an allem unschuldig und kann sich in ruhe mir widmen, ohne dass wir im nachhinein zugeben müssen, dass wir schon vorher was hatten. in dem moment is bei mir echt die klappe runtergefallen.

du hast recht, jeder ist seines glückes eigener schmied, d.h. er kann zumindest aktiv werden, was zu verändern, auch wenn's vielleicht nicht gleich gelingt oder anders ausgeht als erwartet, aber er/sie hatt's zumindest versucht und lässt sich nicht zum unschuldigen opfer der ereignisse machen.

naja, wenn es einfach gar keine geliebten gäbe, die da mitmachen würden? ist reine theorie

Stell dir vor...
...es ist Krieg und keiner geht hin.

Dieser Spruch hat mich als 16-Jährige beeindruckt und tut es auch heute noch - allein die Vorstellung...

Ich will nicht abschweifen, aber wenn wir immer wüssten, was auf uns zukommt, würden wir noch viel mehr Dinge nicht tun - uns nicht in den "Falschen" verlieben, nicht in ein Flugzeug steigen (weil es abstürtzt) etc.

Gewisse Dinge kann man beeinflussen, ist schon klar. Aber um sie verändern zu können, benötigst du Zeit, Erfahrungen, eine Neupositionierung und dann auch noch genug Power. Ich finde das ist eine Menge.

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30. März 2006 um 13:04
In Antwort auf veit_11904334

Natürlich ...
sind 3 Monate eine kurze Zeit, aber soll ich erst 2 jahre warten??
Ob ich diesen Mann heiraten würde oder ein Kind von ihm wollen würde, ich weiß es nicht ...

Nein
ich hab den absprung n bißchen verpennt!naja bin ja grad bei, das nachzuholen, aber 3 monate???wie die katze schon sagt, das ist eben nicht wie schuhe aussuchen und manche männer brauchen genau dafür 3 monate!

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30. März 2006 um 13:06
In Antwort auf elvin_12157156

Wie kann der mann sich für dich entscheiden
wenn eure sicherlich schöne heftige affäre erst 3 monate läuft, seine ehe läuft doch viel länger und sein leben nochmal zu reset'en ist ja schon ein sehr entscheidender einschnitt..... gib ihm zeit und zeige ihm das du für ihn da bist wenn er dich braucht. höre auf deine gefühle und deine weibliche intuition dann wirst du schon den richtigen weg gehen... viel glück

Hätte ...
ich ihm mehr Zeit geben sollen, habe ich ihm zu schnell die Pistole auf die Brust gesetzt?

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30. März 2006 um 13:08
In Antwort auf thanh_12628105

Nein
ich hab den absprung n bißchen verpennt!naja bin ja grad bei, das nachzuholen, aber 3 monate???wie die katze schon sagt, das ist eben nicht wie schuhe aussuchen und manche männer brauchen genau dafür 3 monate!

??
Sicher brauchen Männer, vorallem wenn es nicht bloß um Schuhe geht, für so eine Entscheidung mehr Zeit, aber wie lange soll man ihm geben?

Naika

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30. März 2006 um 13:09
In Antwort auf veit_11904334

Sicher ...
ich will auch nicht in Frage stellen, dass die Entscheidung sich von seiner Frau zu trennen einfach ist, aber sich beide Wege offen halten ist nicht fair.
Außerdem finde ich es seiner Frau gegenüber auch nicht fair, zwar empfindet sie (in meinem Fall) auch, dass mit der Ehe nicht mehr alles stimmt, aber wenn er ihr gegenüber ehrlich wäre, würde sie vielleicht ihm die Entscheidung abnehmen und sich trennen.
Erhat mal angedeutet, dass seine Frau vielleicht auch ein Verhältnis hat, in diesem fall, fände ich es noch schlimmer, dass sie nicht miteinander reden und klare Verhältnisse schaffen.

Naika

Dass er es sich leicht macht,
will ich gar nicht bestreiten. Ich war ja auch einmal in der wenig aussichtsreichen Position einer Geliebten und glaube behaupten zu dürfen, dass ich durch meinen verheirateten Ex-Liebhaber so einige Sprüche und Aktionen, die nur allzu typisch sind für so eine Situation, kennengelernt habe.

Die Entscheidung die außereheliche Beziehung zu führen, trifft nicht nur er, sondern auch du.

Wenn einer von beiden nicht mehr damit klar kommt, muss eine Entscheidung her. Aber oft wird vom Mann erwartet, dass er sich entscheidet (wir reden hier von der Konstellation Ehemann/Ehefrau/Geliebte), aber bevor er die Entscheidung trifft, muss auch die Geliebte eine Entscheidung treffen - nämlich ob sie mit SEINER Entscheidung auch leben kann und will.

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30. März 2006 um 13:11
In Antwort auf veit_11904334

Hätte ...
ich ihm mehr Zeit geben sollen, habe ich ihm zu schnell die Pistole auf die Brust gesetzt?

Auch wenn du das jetzt gerne glauben möchtest
das hast du nicht! und lass dir das auch nicht einreden - du hast gefühle und entsprechend gehandelt - es ist dein gutes recht zu verlangen was er verspricht - oder was du brauchst.

oder meinst du - eine beziehung lebt davon nur die bedürfnisse eines einzelnen zu befriedigen?

rike

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