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RegrettingMotherhood

27. April 2015 um 18:06

https://twitter.com/hashtag/regrettingmotherhood

Bei Twitter unter dem Hashtag gibt es eine lebhafte Diskussion darüber, dass ältere Mütter sich zurückbesinnen und das Unaussprechliche aussprechen: Sie hätten am liebsten gar keine Kinder bekommen.

Geht es jemandem ähnlich? Bereut es hier jemand, Mutter geworden zu sein? (Oder Vater für die Männer unter euch)

Wie wäre das Leben anders verlaufen?

Und wer ist jung und entscheidet sich dagegen Mutter zu werden? Gibt es hier auch Mädels, die es sich nicht vorstellen können?

Ich finde das ist ein sehr interessantes Thema und gerade heutzutage extrem tabubehaftet.

Was haltet ihr davon?

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27. April 2015 um 21:44

Das kann man auf alles übertragen
Mutter zu werden ist nicht immer eine bewusste Entscheidung. Manchmal ist es auch eine Entscheidung gegen eine Abtreibung.
Dass Menschen immer glauben Herr über ihre Entscheidungen zu sein. Als ob man an einer Weggabelung steht Kind links, kein Kind rechts und egal welchen Weg man einschlägt, weiß man später nie, ob der andere Weg besser gewesen wäre, weil man nie wieder an derselben Weggabelung stehen wird und nicht in die Zukunft schauen kann.
Ein Kind ist ein Geschenk, egal wie es zustande kommt und verdient jegliche bedingungslose Liebe.
Manche Menschen wären aus Sicht anderer lieber nicht Eltern geworden, da sie nicht bereit oder in der Lage sind diese Liebe zu geben und man muss bereit sein, zumindest am Anfang, seine Bedürfnisse zu Gunsten der Bedürfnisse der Kinder zurückzustellen. Auch hierzu sind viele Leute nicht bereit.
Was ist wenn ein Kind nicht so wird, wie erhofft, was ist wenn es z.B. ein Straftäter wird, dann bereut man es vielleicht, doch dennoch ist es sinnlos so etwas zu denken.

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27. April 2015 um 22:11

Schlechte kindheit als rechtfertigung für Straftäter
oft in Prozessen als Erklärung für das "zum Straftäter werden" angeführt. Vernachlässigung oder Missbrauch, was aber bei Straftätern, die eine "normale Kindheit" hatten ? Die Suche nach der Schuld, bzw. wenn die Eltern die Schuld bei sich suchen.
Eigentlich ein für sich interessantes Thema.

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28. April 2015 um 8:10

Ich wollte NIE Kinder...
... gar nicht. Überhaupt nicht.
Bis ich - ungeplant - schwanger war. Wir haben sehr gründlich überlegt - und uns für das Kind entschieden.
Ob ich es bereue? Ja, manchmal, aber nur für Minuten.

Wie mein Leben anders verlaufen wäre? Über so etwas denke ich nie nach. Irgendwelchen hätte / wäre - Gedanken nachzujagen finde ich einen der grössten Fehler, den man im Leben machen kann. Egal bei welchem Thema. Hätte der Frosch Flügel, bräuchte er nicht so viele Muskeln im Ar***, wären die Katzen Pferde, könnten wir die Bäume hochreiten... müssig und dumm. Ich sollte mir überlegen, wie ich mit dem mein Leben gestalte, was IST und nicht was wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte. Kommt nichts dabei heraus, was sinnvoll ist.

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28. April 2015 um 11:07

Irgendwelche Mutmaßungen über die wahren Gründe?

Ich vermute auch, dass die Kinder sicher nicht der Hauptgrund sind, sondern nur Kapazitäten binden, die vorher schon knapp waren: Zeit, Aufmerksamkeit, körperliche Energie / Motiation, Geld, Liebe, Selbstbewusstsein.

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28. April 2015 um 11:09
In Antwort auf avarrassterne

Ich wollte NIE Kinder...
... gar nicht. Überhaupt nicht.
Bis ich - ungeplant - schwanger war. Wir haben sehr gründlich überlegt - und uns für das Kind entschieden.
Ob ich es bereue? Ja, manchmal, aber nur für Minuten.

Wie mein Leben anders verlaufen wäre? Über so etwas denke ich nie nach. Irgendwelchen hätte / wäre - Gedanken nachzujagen finde ich einen der grössten Fehler, den man im Leben machen kann. Egal bei welchem Thema. Hätte der Frosch Flügel, bräuchte er nicht so viele Muskeln im Ar***, wären die Katzen Pferde, könnten wir die Bäume hochreiten... müssig und dumm. Ich sollte mir überlegen, wie ich mit dem mein Leben gestalte, was IST und nicht was wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte. Kommt nichts dabei heraus, was sinnvoll ist.

Danke für die Ehrlichkeit.

Und gute Einstellung.

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28. April 2015 um 14:49

Wieso warten
lass Dich doch sterilisieren, nimm Dein Schicksal selbst in die Hand, Du wurdest als Kind auch nicht geliebt, das ist Dein Hauptproblem

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28. April 2015 um 15:11

Ich dachte immer die Erdbevölkerung steigt... Wo wird die denn dezimiert?

Das mit den Bildungs- und Berufsmöglichkeiten stimmt. Früher wurde der Schustersohn Schuster, der Müllerssohn Müller und der Sohn vom Spieß Zuhälter. Oder so.

Aber klar werden die Berufe sich verändern, immerhin verändert sich auch die Welt. Du könntest mit deinem Geschreibsel auch nicht so viele Menschen erreichen, wenn du nicht hier im Forum schreiben würdest, druidekalle.

Danke auf jeden Fall für deine persönliche Meinung zu diesem Thema.

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28. April 2015 um 16:28

Anspruch und Erwartungen
Ich hatte da einen Bericht einer Frau gelesen, die es beklagt, dass sie nicht mal in Ruhe einen Kaffee trinken kann, ohne dass ihr 3 jähriges Kind etwas von ihr will. Diese Frau berichtete, dass sie ihren Kaffee stets mehrmals in der Microwelle wieder aufwärmt. Das fand ich doch schon ziemlich seltsam. Ich selbe habe noch keine Kinder, nur einen vierjährigen Neffen. Und dem konnte man schon sagen, dass man jetzt Kaffee trinken will und er alleine spielen soll.

Irgendwie hatte ich bei mehreren dieser Berichte den Eindruck, dass es sich zumeist um Frauen handelt, die von sich erwarteten eine "perfekte" Mutter zu sein: Für das Kind Zuhause bleiben, für das Kind die Hobbies aufgeben, Rund um die Uhr für das Kindeswohl zuständig sein. Frauen, die nicht "nein" sagen können.

Ganz ehrlich: Das wäre auch kein Leben für mich, ich würde mir wie ein Dienstleister vorkommen. Aber leider ist es so, dass dies oft von Frauen erwartet wird - dass sie glücklich sind, wenn sie den Job aufgeben um Hausfrau und Mutter zu sein. Und was für Rabenmütter sind das doch, die ihr armes, kaum einjähriges Kind zur Tagesmutter oder in eine Krippe geben um dann Vollzeit zu arbeiten.
Vielleicht hätten diese bereuenden Muttern das mal lieber getan.

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28. April 2015 um 16:40

Mhh also die Einsichten sind zu banal.

Dass das Baby schreit und "Dreck macht", wissen die meisten angehenden Eltern.

Desillusioniert sind aber die Paare, die merken, dass sie dem gesellschaftlichen Anspruch nicht mehr gerecht werden können: Perfekte Mutter zu sein, perfekte Arbeitnehmerin, perfekte (Sex-)Partnerin.

Klar, manchen gelingt es. Aber daraus entwickelt sich nicht immer ein Muster. Und meist sind dann Familie und ein engmaschiges Netzwerk an Freunde, Nachbarn und anderen Eltern da mit eingebunden. Das hat einfach nicht jeder.

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