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Rechtliche Situation? Kind, Scheidung, neuer Partner etc.

23. April 2005 um 0:01 Letzte Antwort: 24. April 2005 um 20:16

Situation: Ein Mann (berufstätig) ist verheiratet (Frau Hausfrau) und hat eine Tochter.
Er lernt nun eine Neue (berufstätig) kennen.

Wie sieht nun die Sorgerechtsfrage aus?

Wer hat mehr Chancen auf das Sorgerecht? Bei wem dürfte die Tochter wohnen?
(Meine Sichtweise: Sie dürfte mit dem Vater mit, da sie dann wieder eine Familie hätte. Und da beide berufstätig sind, besteht noch die Auswahl wer den Job aufgibt. Bei ihrer Mutter hätte sie keine Familie und die Mutter ist arbeitslos. Und wenn sie arbeiten würde, hätte sie ja keine Zeit mehr für die Tochter)

Und wie sieht es mit Unterhaltszahlungen aus?

Jobmäßig?
Geld?

Entschuldigung, leider möchte ich nicht genauer schreiben, die wichtigsten Punkte habe ich angesprochen, falls noch eine Info notwendig ist, bitte nachfragen.


Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand diese Frage(n) beantworten könnte.
Oder es ist jemand in der Situation und kann schildern, wie es bei ihm ausgegangen ist.

Danke und gute Nacht, vielleicht habe ich morgen früh schon eine Antwort.


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23. April 2005 um 10:20

Klarer und eideutiger Fall
angenommen das Kind ist unter 12 Jahren.

Die Mutter erhält das Aufenthaltsbestimmungsrecht (wohnt bei der Mutter). Vater zahlt Kindesunterhalt. Soweit Kind unter 7 Jahren ist zahlt Vater noch zusätzlich Ehegattenunterhalt für die Mutter. Wenn Mutter keine Arbeit findet (Normalfall) zahlt Vater weiterhin Ehegattenunterhalt (im schlimmsten Fall bis "das der Tod euch scheidet", so wie es versprochen wurde). Unglaublich, aber leider wahr in Deutschland.

Das Argument "weil sie dann eine neue Familie hätte" zieht (zurecht !) nicht. Das Kind braucht keine neue Familie, es hat immer noch Vater und Mutter.
Sofern die Mutter keine Alkoholikerin, schwerst psychisch gestört ist, oder das Kind (massiv) mißhandelt bekommt IMMER (99,99 %) die Mutter das Aufenthalsbestimmungsrecht. Die Frau wird im Regelfall auch nicht darauf verzichten da sie ja dann Unterhaltspflichtig gegenüber Kind und ggf. dem Mann wäre.

Bitte keine Widersprüche ! Es ist so in Deutschland. Bei den anderen Fällen handelt es sich um die restlichen 0,01 %.

Also, vergiß es. Das Kind bleibt nicht beim Vater. Nach ein paar Jahren wird es auch von der Mutter "entwöhnt" worden sein, und der EX darf sich dann noch einmal im Monat melden (wenn er den Scheck mit der Unterhaltszahlung bringt).

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23. April 2005 um 10:37

Hallo Potawatomi
um mal bei Deiner Verallgemeinerung zu bleiben haben
BEIDE Eltern das Sorgerecht für das Kind. Nur in besonders schweren Fällen geht das Sorgerecht an nur einen Elternteil.

Meistens bleibt das Kind bei der Mutter (Es sei denn, es ist alt genug zu entscheiden bei wem es leben möchte).

Der Unterhalt wird von dem Elternteil gezahlt, bei dem das Kind NICHT lebt (also meistens vom Vater). Die Höhe ist in der Düsseldorfer Tabelle festgelegt und richtet sich nach dem Einkommen des getrennt lebenden Elternteiles. Das Jugendamt zahlt nur dann, wenn der zahlungspflichtige Elternteil seiner Verpflichtung nicht nachkommen kann. Wenn das Kind allerdings schon 12 Jahre ist, springt auch das Jugendamt nicht mehr ein.

Sollte das Kind noch zu klein sein, daß die Frau nicht arbeiten gehen könnte, ist der getrennt lebende Partner auch ihr gegenüber unterhaltspflichtig.

Und da in Deinem Beispiel beide Eltern berufstätig sind, ist es eine Frage der Organisation, wo das Kind nach der Schule/Kindergarten unterkommt. Immerhin scheint die Betreuung ja auch funktioniert zu haben, solange die Beiden verheiratet waren, also warum sollte es auch unter anderen Bedingungen nicht funktionieren (lassen wir mal den finanziellen Aspekt weg)?

Das mal zu Deiner allgemein formulierten Frage.

Liebe Grüße
Buffy


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23. April 2005 um 12:56

Das kann ich gar nicht glauben....
Tut mir leid, dass ich das jetzt schreibe, aber ich verstehe es einfach nicht.

Wieso ist es generell so, dass die Mutter ihre Tochter behalten darf?
Wenn die Mutter keine arbeit und keinen neuen Vater für das Kind.

Ich dachte immer man entscheidet das, was das Beste für das Kind ist.

Und das ist meines Erachtens, wenn es wieder in eine neue Familie kommt.
Wo genauso ein Elternteil daheim ist beim Kind und der Prtner arbeiten geht.

Ist es wirklich zu 99% so, dass die Mutter das Kind behalten darf und der weggezogene Vater komplett ihren Unterhalt bezahlen müsste, also Wohnung, Tochter und alles und sie nichts tun muss außer arbeitslos daheim sitzen und sich freuen, dass trotzdem sie es war, die das Kind behalten durfte?

Jetzt abgesehen von Besuchen usw, mir geht es nur darum, bei wem das Kind wohnen darf.

Wenn es wirklich so wäre, dann verstehe ich die gesamte Rechtbesprechung nicht.
Warum gibt es dann so viele alleinerziehende Väter, wenn das Kind 99% zur Mutter kommt, sobal es unter 12 ist.

Die Tocher ist übrigens fast 3 Jahre alt.

Danke, eure Hilfe ist unerlässlich
Potawatomi

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23. April 2005 um 13:52
In Antwort auf an0N_1224860799z

Das kann ich gar nicht glauben....
Tut mir leid, dass ich das jetzt schreibe, aber ich verstehe es einfach nicht.

Wieso ist es generell so, dass die Mutter ihre Tochter behalten darf?
Wenn die Mutter keine arbeit und keinen neuen Vater für das Kind.

Ich dachte immer man entscheidet das, was das Beste für das Kind ist.

Und das ist meines Erachtens, wenn es wieder in eine neue Familie kommt.
Wo genauso ein Elternteil daheim ist beim Kind und der Prtner arbeiten geht.

Ist es wirklich zu 99% so, dass die Mutter das Kind behalten darf und der weggezogene Vater komplett ihren Unterhalt bezahlen müsste, also Wohnung, Tochter und alles und sie nichts tun muss außer arbeitslos daheim sitzen und sich freuen, dass trotzdem sie es war, die das Kind behalten durfte?

Jetzt abgesehen von Besuchen usw, mir geht es nur darum, bei wem das Kind wohnen darf.

Wenn es wirklich so wäre, dann verstehe ich die gesamte Rechtbesprechung nicht.
Warum gibt es dann so viele alleinerziehende Väter, wenn das Kind 99% zur Mutter kommt, sobal es unter 12 ist.

Die Tocher ist übrigens fast 3 Jahre alt.

Danke, eure Hilfe ist unerlässlich
Potawatomi

Gerichte
sind nunmal nicht dafür da, für gerechtigkeit und kindeswohl zu sorgen.
ihre aufgabe besteht allein darin urteile zu fällen.

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23. April 2005 um 14:03
In Antwort auf jed_12537471

Gerichte
sind nunmal nicht dafür da, für gerechtigkeit und kindeswohl zu sorgen.
ihre aufgabe besteht allein darin urteile zu fällen.

Diesen Eindruck habe ich leider auch
Und Väter sind immer die Benachteiligten.

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23. April 2005 um 14:07
In Antwort auf an0N_1224860799z

Das kann ich gar nicht glauben....
Tut mir leid, dass ich das jetzt schreibe, aber ich verstehe es einfach nicht.

Wieso ist es generell so, dass die Mutter ihre Tochter behalten darf?
Wenn die Mutter keine arbeit und keinen neuen Vater für das Kind.

Ich dachte immer man entscheidet das, was das Beste für das Kind ist.

Und das ist meines Erachtens, wenn es wieder in eine neue Familie kommt.
Wo genauso ein Elternteil daheim ist beim Kind und der Prtner arbeiten geht.

Ist es wirklich zu 99% so, dass die Mutter das Kind behalten darf und der weggezogene Vater komplett ihren Unterhalt bezahlen müsste, also Wohnung, Tochter und alles und sie nichts tun muss außer arbeitslos daheim sitzen und sich freuen, dass trotzdem sie es war, die das Kind behalten durfte?

Jetzt abgesehen von Besuchen usw, mir geht es nur darum, bei wem das Kind wohnen darf.

Wenn es wirklich so wäre, dann verstehe ich die gesamte Rechtbesprechung nicht.
Warum gibt es dann so viele alleinerziehende Väter, wenn das Kind 99% zur Mutter kommt, sobal es unter 12 ist.

Die Tocher ist übrigens fast 3 Jahre alt.

Danke, eure Hilfe ist unerlässlich
Potawatomi

Hallo nochmal
<Wieso ist es generell so, dass die Mutter ihre Tochter behalten darf?>

Weil im Normalfall auch in einer intakten Beziehung die Frau die meiste Erziehungsarbeit leistet bzw das Kind versorgt, während der Parter arbeiten geht.

<Wenn die Mutter keine arbeit und keinen neuen Vater für das Kind.>

Warum braucht das Kind einen neuen Vater? Es hat doch schon einen. Genauso ist es umgekehrt.

<ist es wirklich zu 99% so, dass die Mutter das Kind behalten darf und der weggezogene Vater komplett ihren Unterhalt bezahlen müsste, also Wohnung, Tochter und alles und sie nichts tun muss außer arbeitslos daheim sitzen und sich freuen, dass trotzdem sie es war, die das Kind behalten durfte?>

Es ist so, warum siehe 1. Abschnitt.
Außerdem denke ich, daß auch die neue Partnerin des Mannes nicht auf Dauer zu hause sein möchte. Und was, wenn die (neue) Beziehung krachen geht?

Was mir jedoch sauer aufstößt ist, daß sich die Mutter angeblich freuen soll, daß das Kind bei ihr bleibt.
Merke, elterliche Streitigkeiten auf dem Rücken eines Kindes auszutragen ist für die gesunde Entwicklung des Kindes sehr kontraproduktiv. Alleine schon deswegen sollten die Eltern zum Wohle des Kindes an einem Strang ziehen.

<Warum gibt es dann so viele alleinerziehende Väter, wenn das Kind 99% zur Mutter kommt, sobal es unter 12 ist.>

weil da eben das 0,1% eintrifft, daß die Mutter entweder verstorben ist, sie nicht in der Lage war ihr(e) Kind(er) zu erziehen, bzw sie ganz einfach die Familie ohne Kinder verlassen hat.

Und mal eine Gegenfrage...

Wärst Du die Frau in der Situation die Du eben geschildert hast, wie würdest Du entscheiden?

Du hast noch keine Kinder, habe ich recht?

Sorgeberechtigt sind BEIDE Elternteile zu 50%. Daran ändern auch die jeweiligen (neuen) Partner nix und wenn sie sich noch so sehr querlegen.

Für alles andere ist dann das Familiengericht zuständig.

Liebe Grüße
Buffy

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23. April 2005 um 14:19
In Antwort auf an0N_1224860799z

Das kann ich gar nicht glauben....
Tut mir leid, dass ich das jetzt schreibe, aber ich verstehe es einfach nicht.

Wieso ist es generell so, dass die Mutter ihre Tochter behalten darf?
Wenn die Mutter keine arbeit und keinen neuen Vater für das Kind.

Ich dachte immer man entscheidet das, was das Beste für das Kind ist.

Und das ist meines Erachtens, wenn es wieder in eine neue Familie kommt.
Wo genauso ein Elternteil daheim ist beim Kind und der Prtner arbeiten geht.

Ist es wirklich zu 99% so, dass die Mutter das Kind behalten darf und der weggezogene Vater komplett ihren Unterhalt bezahlen müsste, also Wohnung, Tochter und alles und sie nichts tun muss außer arbeitslos daheim sitzen und sich freuen, dass trotzdem sie es war, die das Kind behalten durfte?

Jetzt abgesehen von Besuchen usw, mir geht es nur darum, bei wem das Kind wohnen darf.

Wenn es wirklich so wäre, dann verstehe ich die gesamte Rechtbesprechung nicht.
Warum gibt es dann so viele alleinerziehende Väter, wenn das Kind 99% zur Mutter kommt, sobal es unter 12 ist.

Die Tocher ist übrigens fast 3 Jahre alt.

Danke, eure Hilfe ist unerlässlich
Potawatomi

Wieso
das Kind meistens bei der Mutter bleibt? Na, weil die Bindung vielleicht größer ist?
Die Mutter sitzt arbeitslos im tollen Penthouse rum und freut sich über das Kind??? Meine Güte, ich weiß ja nicht, was du für Vorstellungen von Kinderbetreuung hast. Meinst du die Kleine macht den Haushalt und kümmert sich um sich selbst? Würdest du deinen Job für das Kind aufgeben, dann wärst du auch eine "faule Arbeitslose", nach deiner Logik. Davon, das Mädchen mit 3 Jahren in eine Ganztagesbetreuung zu geben, um Vollzeit arbeiten zu können, mag jeder halten was er will. Das oft geäußerte Beste für ein Kind ist es mit Sicherheit nicht.

Wenn ich dich falsch verstanden hab, tut es mir leid, aber ich finde, das diese ganzen Unterhalts/Sorgerechtsgeschichten schon ihren Sinn haben.

LG, koellegoerl

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23. April 2005 um 14:29

Nicht zu glauben
ist das echt dein Ernst?

<Meine Sichtweise: Sie dürfte mit dem Vater mit, da sie dann wieder eine Familie hätte. Und da beide berufstätig sind, besteht noch die Auswahl wer den Job aufgibt. Bei ihrer Mutter hätte sie keine Familie und die Mutter ist arbeitslos. Und wenn sie arbeiten würde, hätte sie ja keine Zeit mehr für die Tochter>

Ich denke mal du hast keine eigenen Kinder.

Die Mutter hat ihren Beruf (zumindest für die Erziehungszeit)
zugunsten des Kindes zurückgestellt und soll jetzt bestraft werden, dass sie keine Arbeit hat? Ist sie noch im Erziehungsurlaub? Dann hat sie eine Arbeitsstelle, bei der sie auch wieder anfangen kann.

- also das Sorgerecht wird geteilt, wie unten schon erwähnt
- die Mutter hat Anspruch auf Kindesunterhalt und eigenen Unterhalt, sie muß erst wieder arbeiten, wenn das Kind älter ist, halbtags glaub ich ab 8 und ganztags ab 14 Jahre.
Was sicher aus finanziellen Gründen für sie nicht machbar ist.
- meistens bleibt das Kind bei der Mutter, es sei denn der Vater ist für den Erzeihungsunterhalt zuhause geblieben.
Meistens haben die Kinder in dem Alter einen engeren Kontakt zur Mutter, weil sie eben auch meistens Zuhause bleibt und somit die meiste Zeit mit dem Kind verbringt. Also das Kind bleibt bei dem, der es überwiegend erzogen hat, außer die Eltern einigen sich anderst.
Also, warum willst du das Kind der Mutter entziehen?
Hat sie irgendwas getan, was dem Kind schadet?

Missbumblebee





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23. April 2005 um 14:30
In Antwort auf maud_12699340

Hallo nochmal
<Wieso ist es generell so, dass die Mutter ihre Tochter behalten darf?>

Weil im Normalfall auch in einer intakten Beziehung die Frau die meiste Erziehungsarbeit leistet bzw das Kind versorgt, während der Parter arbeiten geht.

<Wenn die Mutter keine arbeit und keinen neuen Vater für das Kind.>

Warum braucht das Kind einen neuen Vater? Es hat doch schon einen. Genauso ist es umgekehrt.

<ist es wirklich zu 99% so, dass die Mutter das Kind behalten darf und der weggezogene Vater komplett ihren Unterhalt bezahlen müsste, also Wohnung, Tochter und alles und sie nichts tun muss außer arbeitslos daheim sitzen und sich freuen, dass trotzdem sie es war, die das Kind behalten durfte?>

Es ist so, warum siehe 1. Abschnitt.
Außerdem denke ich, daß auch die neue Partnerin des Mannes nicht auf Dauer zu hause sein möchte. Und was, wenn die (neue) Beziehung krachen geht?

Was mir jedoch sauer aufstößt ist, daß sich die Mutter angeblich freuen soll, daß das Kind bei ihr bleibt.
Merke, elterliche Streitigkeiten auf dem Rücken eines Kindes auszutragen ist für die gesunde Entwicklung des Kindes sehr kontraproduktiv. Alleine schon deswegen sollten die Eltern zum Wohle des Kindes an einem Strang ziehen.

<Warum gibt es dann so viele alleinerziehende Väter, wenn das Kind 99% zur Mutter kommt, sobal es unter 12 ist.>

weil da eben das 0,1% eintrifft, daß die Mutter entweder verstorben ist, sie nicht in der Lage war ihr(e) Kind(er) zu erziehen, bzw sie ganz einfach die Familie ohne Kinder verlassen hat.

Und mal eine Gegenfrage...

Wärst Du die Frau in der Situation die Du eben geschildert hast, wie würdest Du entscheiden?

Du hast noch keine Kinder, habe ich recht?

Sorgeberechtigt sind BEIDE Elternteile zu 50%. Daran ändern auch die jeweiligen (neuen) Partner nix und wenn sie sich noch so sehr querlegen.

Für alles andere ist dann das Familiengericht zuständig.

Liebe Grüße
Buffy

Falsch!!!!
"<Wieso ist es generell so, dass die Mutter ihre Tochter behalten darf?>
Weil im Normalfall auch in einer intakten Beziehung die Frau die meiste Erziehungsarbeit leistet bzw das Kind versorgt, während der Parter arbeiten geht."

es liegt daran, dass im weltbild von stockkonservativen familienrichtern das kind grundsätzlich zur mutter gehört.
da urteilen die z.t. sogar so, wenn der vater fast die alleinige erziehungsarbeit geleistet hat!

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23. April 2005 um 14:34
In Antwort auf an0N_1224860799z

Diesen Eindruck habe ich leider auch
Und Väter sind immer die Benachteiligten.

Nicht immer,
aber fast immer.
aber die meisten deutschen gesetze (und die entsprechende rechtspraxis) sind ja so gestrickt, dass die männer den kürzeren ziehen.
warum soll ausgerechnet in diesem rechtgebiet gerechtigkeit herrschen?

dass die bundesrepublik regelmäßig vom eugh dafür verurteilt wird, interessiert ja hier auch keinen...

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23. April 2005 um 14:42
In Antwort auf an0N_1224860799z

Das kann ich gar nicht glauben....
Tut mir leid, dass ich das jetzt schreibe, aber ich verstehe es einfach nicht.

Wieso ist es generell so, dass die Mutter ihre Tochter behalten darf?
Wenn die Mutter keine arbeit und keinen neuen Vater für das Kind.

Ich dachte immer man entscheidet das, was das Beste für das Kind ist.

Und das ist meines Erachtens, wenn es wieder in eine neue Familie kommt.
Wo genauso ein Elternteil daheim ist beim Kind und der Prtner arbeiten geht.

Ist es wirklich zu 99% so, dass die Mutter das Kind behalten darf und der weggezogene Vater komplett ihren Unterhalt bezahlen müsste, also Wohnung, Tochter und alles und sie nichts tun muss außer arbeitslos daheim sitzen und sich freuen, dass trotzdem sie es war, die das Kind behalten durfte?

Jetzt abgesehen von Besuchen usw, mir geht es nur darum, bei wem das Kind wohnen darf.

Wenn es wirklich so wäre, dann verstehe ich die gesamte Rechtbesprechung nicht.
Warum gibt es dann so viele alleinerziehende Väter, wenn das Kind 99% zur Mutter kommt, sobal es unter 12 ist.

Die Tocher ist übrigens fast 3 Jahre alt.

Danke, eure Hilfe ist unerlässlich
Potawatomi

Besser für das Kind???
ist es das beste für das Kind wenn
es in diesem falle zum Vater mit einer neuen Frau kommt ?

1tens .. der vater hat die ganze zeit gearbeiet welche beziehung hat er zu seiner Tochter sicher keine enger als die Mutter die ja die ganze zeit da war.

2tens. eine neue Frau die das Kind nicht kennt ,damit ist die kleine sicher überfordert und wer sagt das diese beziehung überhaupt hält

3tens. wer sagt denn das eine familie immer aus vater-mutter-kind bestehen muss

4tens bin selber geschieden und habe meine 2 Kinder alleine erzogen warum soll das nicht auch anderen Müttern sogar noch besser gelingen .

5tens finanzielle und auch sonst ist das gericht sicher auf der seite der Mutter

6tens wenn das mein Mann währe dann würde ich das Kind sicher nicht ihm anvertrauen wollen .

7tens es ist gang und gäbe das es ein gemeinsames Sorgerecht gibt und da hat dann keiner nachteile/vorteile wie auch immer wohnen wird die kleine sicher bei ihrer Mutter .

gruss darkzone

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23. April 2005 um 14:46

Ich weiß leider aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer
das Beste ist, bei der Mutter zu wohnen.

Ich musste immer in einer Absteige leben, weil wir uns nichts anderes leisten konnten, ich war immr das fünte rad am Wagen. Meine Mutter hat mir regelmäßig vorgeworfen, dass wenn sie mich nicht hätte das Geld für sich hätte und damit in eine schönere Wohnung ziehen könnte usw.
Sie hat sich null um mich gekümmert mit der Begründung, dass sie ja arbeiten gehen muss.
Wenn ich einmal nicht wie sonst (ich war vielleicht 12,13 Jahre alt) die Wäsche gewaschen und den Haushalt mitgemacht habe, habe ich gleich total mein Fett weggekreigt.
Habe natürlich nie etwas bekommen, musste Zeitungen austragen gehen, damit ich mir Anziehsachen kaufen konnte, von ihr habe ich nie etwas bekommen (ich frage mich, wofür der ganze Unterhalt draufgegangen ist).

Wäre ich bei meinem Vater gewesen, hätte ich ein Leben gehabt, wie alle anderen aus meiner Klasse auch.
Denn er hatte eine neue Partnerin, die halbtags arbeiten gegangen ist, für mich gekocht hätte (musste selbst mit 12 schon selber kochen und alles), er hätte Geld verdient, es wäre immer jemand für mich dagewesen, wir hätten viel unternommen (war ja am Wochenende und in den Ferien bei ihm, er hat mit mir soviel Spaß gemacht, wie meine Mutter in meinem ganzen Leben nicht) usw.

Aber nein, ich war ja bei meiner Mutter und meine Jugend bezeichne ich als die schlimmste Zeit meines Lebens, es war Horror für mich, ich wollte immer nur noch weg.

Soviel dazu.

Angenommen, mich gäbe es nicht.

Vater wohnt alleine, Mutter wohnt alleine.
Beide arbeitslos. Also kein Argument wegen Geld, gleiche Voraussetzungen.
Vater kommt mit Tochter offensichtlich besser klar.

Zu wem darf also die Tochter ziehen?

Nur deswegen zur Mutter, weil sie sie geboren hat?
Macht das für die Tochter einen Unterschied?
Ich dachte bis jetzt immer, dass ein Vater an einem Kind genauso beteiligt ist wie die Mutter, aber offensichtlich ziehen wohl immer die Männer die schlechteren Karten.
Seine Tochter ist sein ein und alles, und umgekehrt.
Wäre sie selbst schon berechtigt zu entscheiden, zu wem sie möchte, ich bin mir 100% sicher, sie würde zu ihrem Vater gehen.

Aber sie ist nunmal noch zu jung.

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23. April 2005 um 14:49
In Antwort auf an0N_1224860799z

Diesen Eindruck habe ich leider auch
Und Väter sind immer die Benachteiligten.

Benachteiligt ??
also ich kenne genug alleinerziehende Mütter wo nach der Scheidung nicht nur dauernd schmutzige wäsche gewaschen wird sondern die Kinder unter dem verhalten des vaters sehr zu leiden haben .

Beispiel : freundin von mir 18jahre verheiratet 2 kinder .er lässt sich scheiden -neue freundin - zahlt erst nach gerichtsurteil unterhalt - die kinder sind nur dann bei ihm erwünscht wenn er seiner Ex damit eine auswischen kann ansonsten werden die besuchswochenenden so kurzfristig abgesagt ( ca 1stunde vor abholen )und die kinder sind die dummen .

anderer fall :
4jahre verheiratet 2 kinder - sie lässt sich scheiden wegen körperverletzung (gerichtlich alles belegt ) er taucht unter -nix unterhalt (urteil ist rechtskräftig)- es folgen telefonterror bei der exfrau -bei freunden- verleumdungen schlimmster art.

mal ganz davon abgesehen
Alleinerziehende Väter ???? ich hab hier bei mir in der gegend keine ausnahme 1 witwer das ist aber wohl etwas ganz anderes.

gruss darkzone

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23. April 2005 um 15:06
In Antwort auf dima_12062584

Benachteiligt ??
also ich kenne genug alleinerziehende Mütter wo nach der Scheidung nicht nur dauernd schmutzige wäsche gewaschen wird sondern die Kinder unter dem verhalten des vaters sehr zu leiden haben .

Beispiel : freundin von mir 18jahre verheiratet 2 kinder .er lässt sich scheiden -neue freundin - zahlt erst nach gerichtsurteil unterhalt - die kinder sind nur dann bei ihm erwünscht wenn er seiner Ex damit eine auswischen kann ansonsten werden die besuchswochenenden so kurzfristig abgesagt ( ca 1stunde vor abholen )und die kinder sind die dummen .

anderer fall :
4jahre verheiratet 2 kinder - sie lässt sich scheiden wegen körperverletzung (gerichtlich alles belegt ) er taucht unter -nix unterhalt (urteil ist rechtskräftig)- es folgen telefonterror bei der exfrau -bei freunden- verleumdungen schlimmster art.

mal ganz davon abgesehen
Alleinerziehende Väter ???? ich hab hier bei mir in der gegend keine ausnahme 1 witwer das ist aber wohl etwas ganz anderes.

gruss darkzone

Klar gibts so beispiele
kenne da auch welche:

mann kümmert sich liebevoll um seine kinder. frau findet neuen reichen macker. scheidung, kinder kommen zur frau - familienrichter sind da oft eben eher traditionell. mann verzichtet darauf, weiter gegen das urteil vorzugehen - aus libe zu seinen kindern, auf deren rücken er keinen sorgerechtsstreit austragen will.
mit dem geld von macker leistet sie sich teure spitzenanwälte, die horrende unterhaltsforderungen durchsetzen. offizell lebt frau alleine mit den kindern (und bekommt entsprechend unterhalt, er verdient aber wirklich nicht besonders gut). in wirklichkeit lebt sie bei ihrem neuen, der unterhalt ist nur ein nettes zusatztaschengeld.
neuer "erkauft" sich mit vielen geschenken die zuneigung der kinder, inzwischen sagen sie zu ihm schon "papa". an ihrem vater haben sie wenig interesse, dies wird von der mutter noch gefördert.
umgang wird mit "kindergeburtstagen", "plötzlichen erkrankungen" etc. vereitelt. faktisch auch nicht durchsetzbar.


ich bin mir sicher, dass viele männer lieber alleinerziehnde väter als alleindastehende zahlmeister wären.
außer in ausnahmefällen (z.b. witwer) ist es aber nahezu unmöglich für männer, im streitfall sorgerecht, aufenhaltbestimmungsrecht etc. zu bekommen.

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23. April 2005 um 15:29

Einige Richter
neigen dazu, Kinder der Mutter zuzusprechen,einfach wg. der engen Bindung,den Erziehungsmöglichkeiten..etc...

Alles weitere,ist Verhandlungssachen,und geschickt,wenn das Noch-Ehepaar das vorher schon einigermaßen erträglich friedlich lösen könnte,sonst verdienen vorallem die Anwälte an dem Hin u.Her der SChriftsätze,gedient ist keinem,auch nicht den Kindern (kind).

Falls Du die Neue sein solltest,dann lass Deinen Partner erst mal seine FAmilienangelegenheiten regeln.

Die "erste Frau samt Nachwuchs" aus der Ehe wird immer (!!)bleiben und er wird in gewisser WEise für das gezeugte Kind auch noch für Jahre auch finanzielle Verantwortung zu tragen haben.
DA kann vor dem Familiengericht letztlicht entschieden werden,was will. Schutz der Familie,und Sorge für das kind,hat auch BEdeutung.
Da gilt es dann,eigene Vorstellungen und Wünsche erst mal hinten an zu stellen .

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23. April 2005 um 16:16

Aus eigener Erfahrung:
die Mutter wird das Sorgerecht bekommen und er wird für beide Unterhalt und Rentenausgleich zahlen.
Er hätte nur eine Chance auf das Sorgerecht, wenn man ihr nachweisen kann, das sie das Kind durch Schläge und sonstige Mißhandlungen nicht weiter erziehen kann. Tut sie das??
Wenn nicht, lass' das Kind bei der Mutter. Oder ist es so, das du ihre Familie noch weiter zerstören willst?? So hört es sich irgendwie für mich an - wobei ich dir nichts unterstellen will!
Bin selbst in der Situation, das mein Freund (noch) verheiratet ist und einen kleinen 8 Monate alten Sohn hat...
Denkt nicht an euch, sondern an das Kind - so wird das auch jedes Gericht sehen.
Gruss Jenny

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23. April 2005 um 16:25
In Antwort auf an0N_1224860799z

Ich weiß leider aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer
das Beste ist, bei der Mutter zu wohnen.

Ich musste immer in einer Absteige leben, weil wir uns nichts anderes leisten konnten, ich war immr das fünte rad am Wagen. Meine Mutter hat mir regelmäßig vorgeworfen, dass wenn sie mich nicht hätte das Geld für sich hätte und damit in eine schönere Wohnung ziehen könnte usw.
Sie hat sich null um mich gekümmert mit der Begründung, dass sie ja arbeiten gehen muss.
Wenn ich einmal nicht wie sonst (ich war vielleicht 12,13 Jahre alt) die Wäsche gewaschen und den Haushalt mitgemacht habe, habe ich gleich total mein Fett weggekreigt.
Habe natürlich nie etwas bekommen, musste Zeitungen austragen gehen, damit ich mir Anziehsachen kaufen konnte, von ihr habe ich nie etwas bekommen (ich frage mich, wofür der ganze Unterhalt draufgegangen ist).

Wäre ich bei meinem Vater gewesen, hätte ich ein Leben gehabt, wie alle anderen aus meiner Klasse auch.
Denn er hatte eine neue Partnerin, die halbtags arbeiten gegangen ist, für mich gekocht hätte (musste selbst mit 12 schon selber kochen und alles), er hätte Geld verdient, es wäre immer jemand für mich dagewesen, wir hätten viel unternommen (war ja am Wochenende und in den Ferien bei ihm, er hat mit mir soviel Spaß gemacht, wie meine Mutter in meinem ganzen Leben nicht) usw.

Aber nein, ich war ja bei meiner Mutter und meine Jugend bezeichne ich als die schlimmste Zeit meines Lebens, es war Horror für mich, ich wollte immer nur noch weg.

Soviel dazu.

Angenommen, mich gäbe es nicht.

Vater wohnt alleine, Mutter wohnt alleine.
Beide arbeitslos. Also kein Argument wegen Geld, gleiche Voraussetzungen.
Vater kommt mit Tochter offensichtlich besser klar.

Zu wem darf also die Tochter ziehen?

Nur deswegen zur Mutter, weil sie sie geboren hat?
Macht das für die Tochter einen Unterschied?
Ich dachte bis jetzt immer, dass ein Vater an einem Kind genauso beteiligt ist wie die Mutter, aber offensichtlich ziehen wohl immer die Männer die schlechteren Karten.
Seine Tochter ist sein ein und alles, und umgekehrt.
Wäre sie selbst schon berechtigt zu entscheiden, zu wem sie möchte, ich bin mir 100% sicher, sie würde zu ihrem Vater gehen.

Aber sie ist nunmal noch zu jung.

Du
bist dir 100% sicher, weil es dir selber so ergangen ist. Im Sinne aller Beteiligten würde ich dir empfehlen, sofort damit aufzuhören, deine eigenen Erfahrungen auf das Kind zu projezieren. Das wird nur Ärger geben.

LG, koellegoerl

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23. April 2005 um 17:06
In Antwort auf alenka_12291850

Aus eigener Erfahrung:
die Mutter wird das Sorgerecht bekommen und er wird für beide Unterhalt und Rentenausgleich zahlen.
Er hätte nur eine Chance auf das Sorgerecht, wenn man ihr nachweisen kann, das sie das Kind durch Schläge und sonstige Mißhandlungen nicht weiter erziehen kann. Tut sie das??
Wenn nicht, lass' das Kind bei der Mutter. Oder ist es so, das du ihre Familie noch weiter zerstören willst?? So hört es sich irgendwie für mich an - wobei ich dir nichts unterstellen will!
Bin selbst in der Situation, das mein Freund (noch) verheiratet ist und einen kleinen 8 Monate alten Sohn hat...
Denkt nicht an euch, sondern an das Kind - so wird das auch jedes Gericht sehen.
Gruss Jenny

Und er ist dir zuliebe
von seiner Familie weg, auch wenn er dann seinen Sohn "verliert" (klar darf er ihn noch sehen, aber halt nicht mehr so einfach)?

Darf ich mal fragen, wie alt ihr seid?

Und der Sohn bleibt dann etwa bei der Mutter?

Ich will keine Familie zerstören.

Ich denke mir nur, wenns das Kind beim Vater evtl sogar besser hätte, warum es dann trotzdem zur Mutter soll.
Und wenn ich nicht an uns denke, sondern ans Kind komm ich auf das gleiche Ergebnis, dass es bei uns besser aufgehoben wäre.

Sie misshandelt Sabrina nicht, um Gottes Willen, aber Sabrina hängt eben immer nur an ihrem Vater und nicht Mutter.
Ich damals war auch eher vaterbezogen. Warum auch immer.

Schönen Gruß, freue mich schon auf die Antwort.

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23. April 2005 um 17:38
In Antwort auf an0N_1224860799z

Und er ist dir zuliebe
von seiner Familie weg, auch wenn er dann seinen Sohn "verliert" (klar darf er ihn noch sehen, aber halt nicht mehr so einfach)?

Darf ich mal fragen, wie alt ihr seid?

Und der Sohn bleibt dann etwa bei der Mutter?

Ich will keine Familie zerstören.

Ich denke mir nur, wenns das Kind beim Vater evtl sogar besser hätte, warum es dann trotzdem zur Mutter soll.
Und wenn ich nicht an uns denke, sondern ans Kind komm ich auf das gleiche Ergebnis, dass es bei uns besser aufgehoben wäre.

Sie misshandelt Sabrina nicht, um Gottes Willen, aber Sabrina hängt eben immer nur an ihrem Vater und nicht Mutter.
Ich damals war auch eher vaterbezogen. Warum auch immer.

Schönen Gruß, freue mich schon auf die Antwort.

Er hat es jedoch
sich selbst zuliebe getan. Er verliert ihn nicht. Jedenfalls sieht er es nicht so und verhält sich dementsprechend auch nicht so. Wir sind 32 und 43 Jahre alt.
Und ja, er bleibt bei seiner Mutter. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen: ich war auch sehr vaterbezogen und trotzdem das totale Mama-Kind...widersprüchlich, sicherlich, aber wahr.

Wenn ihr wirklich der Meinung seid, das es das Kind bei euch besser hätte, dann versucht das Gericht davon zu überzeugen. Aber wundert euch bitte hinterher nicht, wenn die Mutter jeglichen Kontakt des Kindes zu Dir verbieten lässt (was sie sogar kann - das ist aber keine eigene Erfahrung) und es ihm noch mehr erschwert, die Kleine zu sehen!! Gerichte haben nun mal die Angewohnheit, erst einmal die Mutter als den "besseren" Erziehungspart zu sehen. Und wie gesagt, wenn sie die Kleine nicht gerade mißhandelt stehen die Chancen meist sehr sehr schlecht...

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23. April 2005 um 17:53
In Antwort auf alenka_12291850

Aus eigener Erfahrung:
die Mutter wird das Sorgerecht bekommen und er wird für beide Unterhalt und Rentenausgleich zahlen.
Er hätte nur eine Chance auf das Sorgerecht, wenn man ihr nachweisen kann, das sie das Kind durch Schläge und sonstige Mißhandlungen nicht weiter erziehen kann. Tut sie das??
Wenn nicht, lass' das Kind bei der Mutter. Oder ist es so, das du ihre Familie noch weiter zerstören willst?? So hört es sich irgendwie für mich an - wobei ich dir nichts unterstellen will!
Bin selbst in der Situation, das mein Freund (noch) verheiratet ist und einen kleinen 8 Monate alten Sohn hat...
Denkt nicht an euch, sondern an das Kind - so wird das auch jedes Gericht sehen.
Gruss Jenny

Es geht auch anders...
in meinem Bekanntenkreis gibt es eine Regelung, wonach das ca. 3jährige Kind 4 Tage bei der Mutter und 3 beim Vater verbringt. Es sind immer dieselben Wochentage, so ist für das Kind Regelmäßigkeit gegeben. Die Eltern haben extra drauf geachtet dass sie nicht allzu weit voneinander entfernt wohnen (wegen Kita, Spielkameraden usw).

Sicherlich ist es von Fall zu Fall verschieden, aber hier kommt das Kind sehr gut damit klar und beide Eltern auch. Der Junge fühlt sich nicht hin- und hergeschoben, weil er nicht das Gefühl haben muss, dass ihn keiner haben will, im Gegenteil.

In jeder Wohnung hat er sein eigenes Zimmer, seine eigenen Spielsachen und Klamotten. So fühlt er sich auch nicht nur zu Besuch.

Ich find die Regelung wirklich gut, warum nicht? Zumal der Stress des Alleinerziehens von den Eltern so auch gemindert wird und die Regelung unabhängig von neuen Partnern funktioniert.

greetings Glen

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23. April 2005 um 18:23
In Antwort auf an0N_1216375199z

Es geht auch anders...
in meinem Bekanntenkreis gibt es eine Regelung, wonach das ca. 3jährige Kind 4 Tage bei der Mutter und 3 beim Vater verbringt. Es sind immer dieselben Wochentage, so ist für das Kind Regelmäßigkeit gegeben. Die Eltern haben extra drauf geachtet dass sie nicht allzu weit voneinander entfernt wohnen (wegen Kita, Spielkameraden usw).

Sicherlich ist es von Fall zu Fall verschieden, aber hier kommt das Kind sehr gut damit klar und beide Eltern auch. Der Junge fühlt sich nicht hin- und hergeschoben, weil er nicht das Gefühl haben muss, dass ihn keiner haben will, im Gegenteil.

In jeder Wohnung hat er sein eigenes Zimmer, seine eigenen Spielsachen und Klamotten. So fühlt er sich auch nicht nur zu Besuch.

Ich find die Regelung wirklich gut, warum nicht? Zumal der Stress des Alleinerziehens von den Eltern so auch gemindert wird und die Regelung unabhängig von neuen Partnern funktioniert.

greetings Glen

Genau deswegen
wohnen wir, sprich wir und seine Noch-Frau, nicht so weit voneinander entfernt. Noch ist sein Sohn natürlich zu klein, so das wir diese Regelung so nicht für uns in Betracht ziehen könnten, aber eine gute Möglichkeit ist das auf jeden Fall...falls sie später damit auch einverstanden sein sollte. Und alle Achtung für die Eltern, die trotz Trennung so vernünftig diese Regelung getroffen haben!!
Haben die Eltern es von sich aus so geregelt, oder wurde das vom Gericht entschieden??
Gruss Jenny

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23. April 2005 um 18:54
In Antwort auf dima_12062584

Besser für das Kind???
ist es das beste für das Kind wenn
es in diesem falle zum Vater mit einer neuen Frau kommt ?

1tens .. der vater hat die ganze zeit gearbeiet welche beziehung hat er zu seiner Tochter sicher keine enger als die Mutter die ja die ganze zeit da war.

2tens. eine neue Frau die das Kind nicht kennt ,damit ist die kleine sicher überfordert und wer sagt das diese beziehung überhaupt hält

3tens. wer sagt denn das eine familie immer aus vater-mutter-kind bestehen muss

4tens bin selber geschieden und habe meine 2 Kinder alleine erzogen warum soll das nicht auch anderen Müttern sogar noch besser gelingen .

5tens finanzielle und auch sonst ist das gericht sicher auf der seite der Mutter

6tens wenn das mein Mann währe dann würde ich das Kind sicher nicht ihm anvertrauen wollen .

7tens es ist gang und gäbe das es ein gemeinsames Sorgerecht gibt und da hat dann keiner nachteile/vorteile wie auch immer wohnen wird die kleine sicher bei ihrer Mutter .

gruss darkzone

Hallo,
woher weißt du das alles? windige thesen?

zu 1.) mein vater war auch arbeiten und meine mutter zuhause und ich glaube nicht, dass die beziehung zu meienr mutter weniger innig ist. eher im gegenteil.

zu 2.) warum soll die kleine dabei soo überfordert sein? kinder sind anpassungsfähiger, als du ihnen vielleicht zutraust. wer sagt, dass die beziehung nicht hält.

zu 3.) genau, sehe ich auch so. eine vater-kind-papas freundin-familie wäre doch genauso möglich.

zu 4.) warum soll das anderen vätern nicht auch oder sogar besser gelingen?

zu 5.) ja, leider werden männer durch das deutsche rechtssystem eiskalt benachteiligt. aber deshalb ist das ja noch lange nicht richtig.

zu 6.) warum soll der Vater das Kind andersherum seiner nach-frau anvertrauen?

zu 7.) ja, stimmt. inzwischen ist gemeinsames sorgerecht üblich. wenigstens ein fortschritt. aber das aufenthaltsbestimmungsrecht geht trotzdem leider immer noch an die mutter. aber das ist ja nicht unbedingt was positives.

gruß betonmischer

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23. April 2005 um 19:14
In Antwort auf henda_12684219

Wieso
das Kind meistens bei der Mutter bleibt? Na, weil die Bindung vielleicht größer ist?
Die Mutter sitzt arbeitslos im tollen Penthouse rum und freut sich über das Kind??? Meine Güte, ich weiß ja nicht, was du für Vorstellungen von Kinderbetreuung hast. Meinst du die Kleine macht den Haushalt und kümmert sich um sich selbst? Würdest du deinen Job für das Kind aufgeben, dann wärst du auch eine "faule Arbeitslose", nach deiner Logik. Davon, das Mädchen mit 3 Jahren in eine Ganztagesbetreuung zu geben, um Vollzeit arbeiten zu können, mag jeder halten was er will. Das oft geäußerte Beste für ein Kind ist es mit Sicherheit nicht.

Wenn ich dich falsch verstanden hab, tut es mir leid, aber ich finde, das diese ganzen Unterhalts/Sorgerechtsgeschichten schon ihren Sinn haben.

LG, koellegoerl

Warum soll die bindung denn größer sein?
selbst wenn sie zuhause ist, sagt das ja noch lange nix darüber aus, wie innig das mutter-kind-verhältnis ist. und dass sich diem utter mehr mit dem kind beschäftigt heißt das ja auch nicht unbedingt. vorausgesetzt der vater muss die hausrbeit nicht auch noch nebenbei neben seinem job machen, baut man mit wäsche machen, gartenarbeit, kochen und haus putzen eine intensivere beziehung zum kind auf, als wenn man sich den ganzen abend und das wochenende intensiv mit ihm beschäftigt? möchte ich bezweifeln!

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23. April 2005 um 19:25

Dann
bezweifel es halt. Soviele Männer, die sich nach ihrer Arbeit ja sooo intensiv mit dem Kind beschäftigen wie hier anscheinend, hab ich im realen Leben jedenfalls noch nicht getroffen...

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23. April 2005 um 19:33
In Antwort auf henda_12684219

Dann
bezweifel es halt. Soviele Männer, die sich nach ihrer Arbeit ja sooo intensiv mit dem Kind beschäftigen wie hier anscheinend, hab ich im realen Leben jedenfalls noch nicht getroffen...

Tun das die mütter denn?
das bild der mutter, die sich den ganzen tag nur liebevoll um ihr kind kümmert, halte ich für mindestens genauso unrealistisch!

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23. April 2005 um 19:36

Da fällt mir nebenbei ein...
>Seine Tochter ist sein ein und alles, und umgekehrt.<

Hast Du das selbst gesehen, oder sagt er Dir das nur?

Wenn sie sein ein und alles ist, wie Du so schön sagst, dann soll er doch bei seiner Familie bleiben.

(und bitte keine Diskussion über eine kaputte Beziehung starten, so schlau bin ich nämlich auch. )

Nur mal so ein Gedanke am Rande...

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23. April 2005 um 19:54
In Antwort auf jed_12537471

Tun das die mütter denn?
das bild der mutter, die sich den ganzen tag nur liebevoll um ihr kind kümmert, halte ich für mindestens genauso unrealistisch!

Normalerweise
denke ich schon, dass eine Mutter eine tiefere Bindung zu ihrem Kind hat. Das liegt in der Natur, ist halt so. Wie soll man das erklären?
Prinzipiell ist es numal meine Meinung(!), dass ein Kleinkind bei seiner Mutter besser aufgehoben ist.

Ich finde es geradezu heuchlerisch, wie sich hier aufgespielt wird, wenn es dann um das Kind geht. Wenn ihm(dem Vater in diesem Fall) soviel an dem Kind liegt, wieso hat er nicht Vaterschaftsurlaub genommen? Nein hat er nicht, schön Karriere gemacht und jetzt der Frau vorwerfen lassen, sie mache sich als "Arbeitslose" ein schönes Leben. Wer soll sich in Zukunft um das Kind kümmern, er? Wer`s glaubt! Nein, seine neue Freundin. Sowas geht doch einfach mal gar nicht!

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23. April 2005 um 20:09
In Antwort auf henda_12684219

Normalerweise
denke ich schon, dass eine Mutter eine tiefere Bindung zu ihrem Kind hat. Das liegt in der Natur, ist halt so. Wie soll man das erklären?
Prinzipiell ist es numal meine Meinung(!), dass ein Kleinkind bei seiner Mutter besser aufgehoben ist.

Ich finde es geradezu heuchlerisch, wie sich hier aufgespielt wird, wenn es dann um das Kind geht. Wenn ihm(dem Vater in diesem Fall) soviel an dem Kind liegt, wieso hat er nicht Vaterschaftsurlaub genommen? Nein hat er nicht, schön Karriere gemacht und jetzt der Frau vorwerfen lassen, sie mache sich als "Arbeitslose" ein schönes Leben. Wer soll sich in Zukunft um das Kind kümmern, er? Wer`s glaubt! Nein, seine neue Freundin. Sowas geht doch einfach mal gar nicht!

Warum?
ich weiß von vielen meiner freunde, dass sie später gerne zuhause bleiben würden und die frau arbeiten schicken.
nur gibts da halt nicht so viele frauen, die sowas mitmachen. für viele frauen macht eben heute leider immer noch der beruftliche status und sein einkommen einen hohen anteil der attraktivität eines mannes aus.
und viele frauen sind sich zu fein, gesellschaftlich abwärts zu heiraten. nebenbei studieren viele halt eher grundschullehramt oder kunstgeschichte und nicht bwl oder elektrotechnik. und mit solchen voraussetzungen bleibt vielen männern nichts anderes übrig, als eben arbeiten zu gehen.

aber heißt das desinteresse am kind? oder eine weniger innige beziehung?

es ist doch wohl eher ein opfer sich den ar... aufreißen zu müssen und karriere zu machen (um die familie irgendwie über wasser zu halten) als das privileg zu haben, zuhause sich um sein kind kümmern zu dürfen.

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23. April 2005 um 20:39
In Antwort auf jed_12537471

Warum?
ich weiß von vielen meiner freunde, dass sie später gerne zuhause bleiben würden und die frau arbeiten schicken.
nur gibts da halt nicht so viele frauen, die sowas mitmachen. für viele frauen macht eben heute leider immer noch der beruftliche status und sein einkommen einen hohen anteil der attraktivität eines mannes aus.
und viele frauen sind sich zu fein, gesellschaftlich abwärts zu heiraten. nebenbei studieren viele halt eher grundschullehramt oder kunstgeschichte und nicht bwl oder elektrotechnik. und mit solchen voraussetzungen bleibt vielen männern nichts anderes übrig, als eben arbeiten zu gehen.

aber heißt das desinteresse am kind? oder eine weniger innige beziehung?

es ist doch wohl eher ein opfer sich den ar... aufreißen zu müssen und karriere zu machen (um die familie irgendwie über wasser zu halten) als das privileg zu haben, zuhause sich um sein kind kümmern zu dürfen.

War
mir klar, dass das kommt. Leider ist es aber in Deutschland auch immer noch so, dass die Frauen, trotz gleicher Qualifikation weniger verdienen und die Karrierechancen eher begrenzt sind. Und woran liegt das im Grunde? An der biologischen Veranlagung zum Kinderkriegen!

Kann es vielleicht sein, dass die Frauen das nicht mitmachen, weil sie eben beim Kind sein wollen? Da wären wir wieder bei der speziellen Mutterliebe...

Achso und ein Opfer ist es nicht Geld zu verdienen,es ist eine Selbstverständlichkeit. Einer muß es halt tun. Eben hast du`s noch selbst gesagt, ein Haushalt macht sich auch nicht von allein und bezweifelt, ob die Frau dann überhaupt noch Zeit für das Kind hat.

Naja, ich wünsche dir eine erfolgreiche Geschäftsfrau, damit du dann den Hausmann machen kannst. Das ist jetzt wirklich ernst gemeint, denn im Grunde ist es ja schön so ein Engagement zu hören. Mich würde interessieren wie alt du bist, d.h. ob das Thema für dich überhaupt schon aktuell ist, hast du schon Kinder, oder ist das Ganze nur rein hypothetisch daher geredet?

LG, koellegoerl

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23. April 2005 um 21:00

Ich habe bei meinem Vater gewohnt...
Meine Eltern haben sich scheiden lassen als ich 12 war.
Zunächst bekamen beide das Sorgerecht, das Aufenthaltsbestimmungsrecht bekam mein Vater.
Nachdem meine Mutter sich aber immer wieder quer stellte, wenn es um wichtige Sorgerechtsentscheidungen ging (z.B. unterschreiben des Ausbildungsvertrags), hat mein Vater mit Erfolg geklagt und bekam das alleinige Sorgerecht.

Mein Bruder und ich haben von Anfang an gesagt, dass wir bei unserem Vater bleiben wollen (wir waren allerdings schon alt genug um solche Entscheidungen zu treffen). Nach mehreren Terminen bei der ollen Tussi vom Jugendamt (die uns immer erzählen wollte, dass Kinder doch ihre Mutter viel dringender brauchen als ihren Vater) hat auch die erzkonservative Richterin ein Einsehen gehabt, dass wir zu unserem Vater gehören. Übrigens wurde auch keine Besuchsregelung getroffen, weil man uns zutraute das selbst zu regeln (haben wir auch - wir haben den Kontakt zu unserer Mutter abgebrochen).

Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass ich eine äußerst intakte Familie hatte, nachdem meine Mutter weg war. Und diese Familie sind mein Vater, mein Bruder und ich! Mittlerweile ist mein Vater wieder verheiratet und mit seiner neuen Frau komme ich auch gut klar. Allerdings würde ich sie nie als "neue Mutter" anerkennen, hätte es früher nie getan und habe auch nie eine neue Mutter gebraucht.

Mein Fazit: auch Väter können hervorragend allein erziehen!
Allerdings wird das ein harter Kampf vor Gericht. Wenn das Kind nicht klipp und klar den Wunsch zu einem Elternteil äußert, so sollte man doch von langwierigen Prozessen absehen - dem Kind zuliebe. Und dem Kind eine neue Mutter zuschustern zu wollen ist in meinen Augen einfach absoluter Schwachsinn! Das Kind HAT eine Familie, auch wenn diese nicht mehr unter einem Dach wohnt.

Just my cup o' tea...
Jenn

PS: Nein, unsere Mutter hat uns nicht geschlagen. Und mein Vater hat auch nie auch nur ein einziges schlechtes Wort über sie verloren! Mein Bruder und ich haben sie nur gelegentlich von anderen Seiten "kennenlernen dürfen" und das hat uns bei unserer Entscheidungsfindung - unabhängig voneinander - beeinflusst.

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23. April 2005 um 22:53
In Antwort auf henda_12684219

War
mir klar, dass das kommt. Leider ist es aber in Deutschland auch immer noch so, dass die Frauen, trotz gleicher Qualifikation weniger verdienen und die Karrierechancen eher begrenzt sind. Und woran liegt das im Grunde? An der biologischen Veranlagung zum Kinderkriegen!

Kann es vielleicht sein, dass die Frauen das nicht mitmachen, weil sie eben beim Kind sein wollen? Da wären wir wieder bei der speziellen Mutterliebe...

Achso und ein Opfer ist es nicht Geld zu verdienen,es ist eine Selbstverständlichkeit. Einer muß es halt tun. Eben hast du`s noch selbst gesagt, ein Haushalt macht sich auch nicht von allein und bezweifelt, ob die Frau dann überhaupt noch Zeit für das Kind hat.

Naja, ich wünsche dir eine erfolgreiche Geschäftsfrau, damit du dann den Hausmann machen kannst. Das ist jetzt wirklich ernst gemeint, denn im Grunde ist es ja schön so ein Engagement zu hören. Mich würde interessieren wie alt du bist, d.h. ob das Thema für dich überhaupt schon aktuell ist, hast du schon Kinder, oder ist das Ganze nur rein hypothetisch daher geredet?

LG, koellegoerl

Die erfolgreiche geschäftsfrau wünsche ich mir auch!
sicherlich, ein beruf kann auch erfüllend sein. aber viele würden schon gerne auch zuhause bleiben, ist halt nur gesellschaftlich verpönt. (für beide seiten: "waschlappen" und "rabenmutter"...)
angesichts der tatsache, dass 40% der akademikerinnen gar keine kinder bekommen und dass karrieremöglichkeiten für frauen die wirklich wollen oft einfacher sind (frauenförderprogramme noch und nöcher, günstigere rahmenbedingungen - wir hatten die ganze emanzipationsdiskussion ja hier gerade vor einigen tagen...), finde ich, dass das argument nicht mehr so richtig zieht. liegt häufig eben daran, dass viele frauen im job nicht richtig auftreten können etc.

und es ist nunmal so: man kann seine zeit in rio, tokyo, new york und singapur auf irgendwelchen geschäftsterminen verbingen und verpasst dabei, wie die kinder sprechen und laufen lernen. und ehe man sich versieht, sind die kinder auch schon groß und verlassen das haus. und wenn die kinder schon in jungen jahren erleben, dass man keine zeit für sie hat, wie sollen sie dann glauben, dass man später, wenn sie älter (und z.b. in der pubertät) sind, interesse und zeit für sie aufbringt und sie mit ihren problemen und sorgen zu einem kommen können?
da gibt es nur wenige kostbare jahre. und ich weiß von vielen, dass sie die lieber mit ihren kindern als mit geschäftspartnern verbringen würden. und es ist nunmal so, dass man in den meisten job locker 50+x stunden die woche arbeitet. da ist es egal, ob das nun mckinsey, ne große wirtschaftskanzlei wie clifford chance, eine bank, ne wirtschaftsprüfung, das management in nem industrieunternehmen oder sonstwas ist.

es ist sicherlich einiges an hausarbeit zu machen. aber erstens ist es auch nicht soo viel. sehe ich z.b. ja bei meiner mutter, die nebenbei in ner frauengruppe, kirchengemeinde, stiftungsvorstand etc. sehr aktiv ist. zweitens ist es ja auch vieles, was man gerne macht (kochen z.b. macht mir sehr viel spaß...). drittens kann man sich zur not ja auch haushaltshilfen für die basissachen (garten, wäsche bügeln, haus putzen) leisten.
ich kann mir gut vorstellen zuhause zu bleiben.
könnte ja nebenbei noch ne diss schreiben .

und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der gegenwärtige zustand (=die frauen bleiben i.d.r. zuhause) eine frage von stärkerer oder schwächerer bindung ist. fakrt ist, dass den meisten männern gar nix anderes übrig bleibt.

ich habe übriegens nicht bezweifelt, ob die mutter zeit für ihr kind hat, sondern nur, das die tätigkeiten einer hausfrau grundsätzlich gleichbedeutend sind mit sich liebevoll um das kind kümmern. und ja, da habe ich meine zweifel. wieviele mütter schieben ihr kind vor den fernseher ab, um ihre ruhe zu haben?

ich finde es übrigens nicht eine selbstverständlichkeit, arbeiten zu gehen. es ist eher eine notwendigkeit. ich arbeite um zu leben und lebe nicht um zu arbeiten! wenn ich z.b. eines tages aufgrund von materiellem wohlstand nicht mehr unbedingt arbeiten gehen müsste, würde ich mich bestimmt anders besser beschäftigen können (u.a. siehe oben).

noch studiere ich und es ist noch nicht ganz so aktuell.aber früher oder später wird es dass jam it sicherheit sein. und ich glaube nicht, dass sich meine meinung da auf einmal um 180 grad dreht!

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23. April 2005 um 22:58

Bei einem freund von mir ist das auch so...
er studiert halt noch und sie ist berufstätig. sie haben einen knapp dreijährigen sohn und eine zehn monate alte tochter. den haushalt schmeißt er!

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24. April 2005 um 13:44

Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht
Sorgerecht bleibt gemeinsam. Alleiniges Sorgerecht ist heutzutage kaum mehr durchsetzbar. Nur leider ist das Sorgerecht seit 1998 ziemlich wertlos geworden. Wertvoll ist dagegen das Aufenthaltsbestimmungsrecht, das eigentlich ein Teil des Sorgerechts ist, aber leicht davon gelöst wrden kann. Aufenthaltsbestimmungsrecht = Recht, zu Bestimmen wo die Kinder leben sollen. Der Trick der Juristinnen liegt darin, das Aufenthaltsbestimmungsrecht fast immer der Mutter zuzuweisen, sobald sie es beantragt. Deswegen ist es für Mütter ziemlich leicht, unter Mitnahme der Kinder wegzuziehen.

Die besten Chancen für Väter, das ABR zu bekommen bestehen bei grossen Kindern (ab 12-14), die sich selbst standhaft für den Verbleib beim Vater aussprechen.

Zum Unterhalt haben andere schon richtiges geschrieben. Der Vater wird wie alle Väter blechen müssen, dass die Schwarte kracht. Kindesunterhalt, Unterhalt wegen Sonderbedarf, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich, Scheidungskosten, Trennungsunterhalt, Ehegattenunterhalt. Wenn er Pech hat lebenslang, denn Ausnahmebegründungen für Weiterzahlung gibts mehr wie Löcher in schweizer Käse. Seine vornehmste Pflicht besteht fortan darin, möglichst viel Unterhalt herbeizuschaffen. Sofern er noch am Anfang der Trennung steht, sollte er darauf achten, nicht noch zusätzliche Fehler zu machen. Tips gibts unter anderem bei www.trennungsfaq.de

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24. April 2005 um 19:19
In Antwort auf jed_12537471

Die erfolgreiche geschäftsfrau wünsche ich mir auch!
sicherlich, ein beruf kann auch erfüllend sein. aber viele würden schon gerne auch zuhause bleiben, ist halt nur gesellschaftlich verpönt. (für beide seiten: "waschlappen" und "rabenmutter"...)
angesichts der tatsache, dass 40% der akademikerinnen gar keine kinder bekommen und dass karrieremöglichkeiten für frauen die wirklich wollen oft einfacher sind (frauenförderprogramme noch und nöcher, günstigere rahmenbedingungen - wir hatten die ganze emanzipationsdiskussion ja hier gerade vor einigen tagen...), finde ich, dass das argument nicht mehr so richtig zieht. liegt häufig eben daran, dass viele frauen im job nicht richtig auftreten können etc.

und es ist nunmal so: man kann seine zeit in rio, tokyo, new york und singapur auf irgendwelchen geschäftsterminen verbingen und verpasst dabei, wie die kinder sprechen und laufen lernen. und ehe man sich versieht, sind die kinder auch schon groß und verlassen das haus. und wenn die kinder schon in jungen jahren erleben, dass man keine zeit für sie hat, wie sollen sie dann glauben, dass man später, wenn sie älter (und z.b. in der pubertät) sind, interesse und zeit für sie aufbringt und sie mit ihren problemen und sorgen zu einem kommen können?
da gibt es nur wenige kostbare jahre. und ich weiß von vielen, dass sie die lieber mit ihren kindern als mit geschäftspartnern verbringen würden. und es ist nunmal so, dass man in den meisten job locker 50+x stunden die woche arbeitet. da ist es egal, ob das nun mckinsey, ne große wirtschaftskanzlei wie clifford chance, eine bank, ne wirtschaftsprüfung, das management in nem industrieunternehmen oder sonstwas ist.

es ist sicherlich einiges an hausarbeit zu machen. aber erstens ist es auch nicht soo viel. sehe ich z.b. ja bei meiner mutter, die nebenbei in ner frauengruppe, kirchengemeinde, stiftungsvorstand etc. sehr aktiv ist. zweitens ist es ja auch vieles, was man gerne macht (kochen z.b. macht mir sehr viel spaß...). drittens kann man sich zur not ja auch haushaltshilfen für die basissachen (garten, wäsche bügeln, haus putzen) leisten.
ich kann mir gut vorstellen zuhause zu bleiben.
könnte ja nebenbei noch ne diss schreiben .

und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der gegenwärtige zustand (=die frauen bleiben i.d.r. zuhause) eine frage von stärkerer oder schwächerer bindung ist. fakrt ist, dass den meisten männern gar nix anderes übrig bleibt.

ich habe übriegens nicht bezweifelt, ob die mutter zeit für ihr kind hat, sondern nur, das die tätigkeiten einer hausfrau grundsätzlich gleichbedeutend sind mit sich liebevoll um das kind kümmern. und ja, da habe ich meine zweifel. wieviele mütter schieben ihr kind vor den fernseher ab, um ihre ruhe zu haben?

ich finde es übrigens nicht eine selbstverständlichkeit, arbeiten zu gehen. es ist eher eine notwendigkeit. ich arbeite um zu leben und lebe nicht um zu arbeiten! wenn ich z.b. eines tages aufgrund von materiellem wohlstand nicht mehr unbedingt arbeiten gehen müsste, würde ich mich bestimmt anders besser beschäftigen können (u.a. siehe oben).

noch studiere ich und es ist noch nicht ganz so aktuell.aber früher oder später wird es dass jam it sicherheit sein. und ich glaube nicht, dass sich meine meinung da auf einmal um 180 grad dreht!


Du sprichst mir so aus der Seele.

Danke für deine Beiträge.

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24. April 2005 um 19:25
In Antwort auf jed_12537471

Die erfolgreiche geschäftsfrau wünsche ich mir auch!
sicherlich, ein beruf kann auch erfüllend sein. aber viele würden schon gerne auch zuhause bleiben, ist halt nur gesellschaftlich verpönt. (für beide seiten: "waschlappen" und "rabenmutter"...)
angesichts der tatsache, dass 40% der akademikerinnen gar keine kinder bekommen und dass karrieremöglichkeiten für frauen die wirklich wollen oft einfacher sind (frauenförderprogramme noch und nöcher, günstigere rahmenbedingungen - wir hatten die ganze emanzipationsdiskussion ja hier gerade vor einigen tagen...), finde ich, dass das argument nicht mehr so richtig zieht. liegt häufig eben daran, dass viele frauen im job nicht richtig auftreten können etc.

und es ist nunmal so: man kann seine zeit in rio, tokyo, new york und singapur auf irgendwelchen geschäftsterminen verbingen und verpasst dabei, wie die kinder sprechen und laufen lernen. und ehe man sich versieht, sind die kinder auch schon groß und verlassen das haus. und wenn die kinder schon in jungen jahren erleben, dass man keine zeit für sie hat, wie sollen sie dann glauben, dass man später, wenn sie älter (und z.b. in der pubertät) sind, interesse und zeit für sie aufbringt und sie mit ihren problemen und sorgen zu einem kommen können?
da gibt es nur wenige kostbare jahre. und ich weiß von vielen, dass sie die lieber mit ihren kindern als mit geschäftspartnern verbringen würden. und es ist nunmal so, dass man in den meisten job locker 50+x stunden die woche arbeitet. da ist es egal, ob das nun mckinsey, ne große wirtschaftskanzlei wie clifford chance, eine bank, ne wirtschaftsprüfung, das management in nem industrieunternehmen oder sonstwas ist.

es ist sicherlich einiges an hausarbeit zu machen. aber erstens ist es auch nicht soo viel. sehe ich z.b. ja bei meiner mutter, die nebenbei in ner frauengruppe, kirchengemeinde, stiftungsvorstand etc. sehr aktiv ist. zweitens ist es ja auch vieles, was man gerne macht (kochen z.b. macht mir sehr viel spaß...). drittens kann man sich zur not ja auch haushaltshilfen für die basissachen (garten, wäsche bügeln, haus putzen) leisten.
ich kann mir gut vorstellen zuhause zu bleiben.
könnte ja nebenbei noch ne diss schreiben .

und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der gegenwärtige zustand (=die frauen bleiben i.d.r. zuhause) eine frage von stärkerer oder schwächerer bindung ist. fakrt ist, dass den meisten männern gar nix anderes übrig bleibt.

ich habe übriegens nicht bezweifelt, ob die mutter zeit für ihr kind hat, sondern nur, das die tätigkeiten einer hausfrau grundsätzlich gleichbedeutend sind mit sich liebevoll um das kind kümmern. und ja, da habe ich meine zweifel. wieviele mütter schieben ihr kind vor den fernseher ab, um ihre ruhe zu haben?

ich finde es übrigens nicht eine selbstverständlichkeit, arbeiten zu gehen. es ist eher eine notwendigkeit. ich arbeite um zu leben und lebe nicht um zu arbeiten! wenn ich z.b. eines tages aufgrund von materiellem wohlstand nicht mehr unbedingt arbeiten gehen müsste, würde ich mich bestimmt anders besser beschäftigen können (u.a. siehe oben).

noch studiere ich und es ist noch nicht ganz so aktuell.aber früher oder später wird es dass jam it sicherheit sein. und ich glaube nicht, dass sich meine meinung da auf einmal um 180 grad dreht!

Also,
wenn du das erste Mal in einer Bewerbungssituation gefragt wirst, wie es denn bei dir so mit der Familienplanung aussieht, dann reden wir weiter über den beruflichen Stellenwert der Frau.
Ich für meine Teil weiß sehr gut, was es bedeutet zu arbeiten, in heißen Phasen reiße ich schonmal 80 Stunden die Woche ab, aber danke für die Info. In einer männerdominierten Branche sehe ich meine Karrierechancen als nicht sooo optimal und es ist mir auch schon passiert, dass ich eine Absage auf Grund meines Geschlechts bekam.
Frauen müssen härter arbeiten, um anerkannt zu werden, da lass ich mich von einem Mann auch nicht belehren.
Und wenn du auch mal in die Verlegenheit kommst, über einen längeren Zeitpunkt keinen Job zu haben, reden wir auch weiter darüber, wieviel Spaß es dann noch macht sich um andere Dinge zu kümmern. Aber das wäre eine neue Diskussion wert.

Zum Rest, ob hinter diesen Regelungen vielleicht ein bißchen Sinn steckt, außer den armen Männern ja böses zu wollen, sag ich jetzt mal nichts mehr.

LG, koellegoerl
(hoffe der Ton war jetzt nicht zu hart, aber manches kann ich als Frau einfach nicht so stehen lassen...)

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24. April 2005 um 20:16
In Antwort auf an0N_1224860799z


Du sprichst mir so aus der Seele.

Danke für deine Beiträge.

Und
dir würde ich vorschlagen, erstmal deine eigene Vergangenheit aufzuarbeiten und dann erstmal ein eigenes Kind zu kriegen !

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