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Ratschläge sind gesucht

7. Oktober 2013 um 13:34

Hallo!
Vorab schonmal: Ich schreibe hier rein, weil ich hoffe, dass mir vielleicht der ein oder andere etwas helfen kann...

Ich (19Jahre) habe mich vor einer Woche von meiner 3-jährigen Beziehung getrennt. Bereits im Mai hatte ich mich von meinem Freund getrennt, nach 1 Monat bin ich allerdings von selbst zu ihm zurückgegangen, um es nocheinmal zu probieren. Er ist übrigens auch 19 Jahre alt.
Wir haben eine sehr intensive Beziehung geführt und ich habe ihn über alles geliebt und habe stets Gefühle für ihn. Es stellte sich allerdings bereits nach einem Jahr heraus, dass wir von der Reife her an unterschiedlichen Punkten sind. Ich konnte mir allerdings nie ein Leben ohne ihn vorstellen, wir haben unsere Zukunft immer zusammen geplant und ich habe immer gehofft, dass er mein zukünftiger Mann wäre. Es ärgerte mich zwar oft, dass er fast nie etwas mit mir unternahm (also keine eigenen Ideen hatte), unselbstständig war, 90% seiner Zeit mit Online-Spielen verbrachte, mich nie überraschte etc. aber er war ansonsten immer sehr liebevoll und zärtlich zu mir.
Im letzten Jahr spitze sich die Sache dann allerdings sehr zu, er brach das angefangene Studium ab, suchte sich keine Alternative, spielte ausschließlich, und schaffte es noch nicht mal von allein einkaufen zu gehen. Ich war mit meinen Kräften am Ende, weil ich das Gefühl hatte nicht einen Freund sondern einen Sohn zu haben.
Ich trennte mich von ihm, da er sagte, er würde sich nicht ändern wollen.
Ich war fix und fertig und wie gesagt, nach einem Monat trafen wir uns wieder und merkten, dass wir ohne einander nicht können.
Er sagte, er würde mehr für die Beziehung tun und weniger spielen und ich war einfach nur froh, dass der Schmerz weg war. Allerdings merkte ich nach einer Woche schon, dass er sich kaum geändert hatte und auch nicht um mich kämpfte bzw. für die Beziehung kämpfte. Durch die Unterstützung seiner Mutter hatte er allerdings eine Ausbildung, sowie eine WOhnung gefunden. Für mich war das ein Zeichen, dass es irgendwie auch anders geht, wobei ich heute denke, dass das ja nur der Verdienst seiner Mutter war...
Es schlich sich so ein, dass mein Freund mich vergass (Treffen, Anrufe), mir wenig Respekt zeigte und dachte mit 1-2 liebevollen SchnulzeSMS die Woche wäre es getan.
Ich litt sehr und weinte viel. Ich fühlte mich total unfair behandelt, nicht geschätzt und einfach blöd.
Ich musste mich rechtfertigen, wenn ich wütend war, dass er mich vergessen hatte. Ich musste mich rechtfertigen, wenn ich wütend war, weil er beim gemeinsamen Einschlafen spielen musst. Und es gibt etliche weitere Beispiele. Wir verbrachten einen 1-wöchigen Urlaub, der traumhaft war...
Und vor 1 Woche behandelte er mich wieder so scheiße, dass ich mich trennte.
Er sagte "er könne mich nicht zwingen zu bleiben, wolle nicht kämpfen und würde mich gehen lassen".

Ich bin so unendlich traurig und während alle mir nahestehenden Personen auf ihn fluchen, trauer ich einfach nur, und möchte zu ihm vom Herzen aus zurück.

Geht es jemanden ähnlich?
Oder hat jemand ähnliches erlebt?
Ich kann mir nicht vorstellen über ihn hinwegzukommen, vermisse ihn (?) und muss dauernd an die schönen Momente denken.

Über jede Hilfe bin ich dankbar. Lg!

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7. Oktober 2013 um 18:42

Danke!
Ich danke dir für die Mühe! Deine Antwort und vorallem dein Tipp mit der Liste hat mir geholfen...!
Ob es gewolltes Selbstmitleid ist, weiß ich nicht. Ich glaube ich bin tatsächlich so abhängig von ihm gewesen, dass mir diese Trennung wirklich den ganzen Boden unter den Füßen weggerissen hat. Nicht gesund eine solche Abhängigkeit - das weiß ich jetzt

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8. Oktober 2013 um 8:14

?
Gibt es noch weitere, die etwas dazu sagen können?!

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