Home / Forum / Liebe & Beziehung / Rabenmutter oder Glucke.............

Rabenmutter oder Glucke.............

28. Januar 2006 um 22:22

Guten Abend zusammen,

nun,für mich steht mein Kind an erster Stelle und meine oberste Priorität ist es,daß es meinem Kind gut geht.
Dafür stelle ich meine Bedürfnisse immer hinten an.
Mir geht es gut dabei und ich bin glücklich,wir sind glücklich.

Ich bin eine Glucke,werde oft kritisiert.
Kann gut damit leben und finde eine Glucke zu sein ist alle Male besser als eine Mutter,die auch mal Dinge auf Kosten des Wohlergehens ihrer Kinder tut,nur damit es ihr selber gut geht-> Rabenmutter???!!!??

Wie steht ihr dazu?

Eine vergtrippe sich auf viele Sichtweisen freuende,equinox68

Mehr lesen

28. Januar 2006 um 22:52

Super
Ich kann mich da nur anschliessen.

Lieber zuviel Fürsorge als Vernachlässigung.

Solange du dein Kind nicht mit Lieber erdrückst, denke ich es ist alles okay.

Und solange es dir wirklich gut dabei geht und du nicht nur zurücksteckst.

Alles Gute

terrine

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Januar 2006 um 23:53

Hallo Equinox
Auf Kosten des Kindes irgendwas zu tun, das ist sicher keine gute Sache.

Doch ist es ja nicht so, dass wenn eine Mutter auch mal ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt, das automatisch auf Kosten des Wohlergehens des Kindes geht. Um eine Rabenmutter zu sein, bedarf es doch ein wenig mehr, d.h. es gibt nicht nur die beiden Extreme Glucke und Rabenmutter.

Der gesunde Mittelweg schient mir da doch ideal als Idee, im wirklichen Leben sieht es dann vielleicht wieder anders aus. Wenn du glücklich bist und das Kind zudem seine Autonomiebestrebungen des Kindes (die irgendwann ja kommen) ausleben lässt, ist doch alles in bester Ordnung! Wie alt ist das Kind denn?

Gute Besserung, Wassertropfen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 8:46

Mein Kind
das ist glaube ich das entscheidende an deiner aussage - es gibt nur das eine.
bei drei kindern wie bei uns, ist deine aussage schon allein deshalb nicht zu halten weil eine entscheidung für ein kind die benachteiligung für die beiden anderen bedeuten kann.
ich liebe kinder aber ich habe auch eine ziemlich nüchterne einstellung zum verhältnis eltern- kind.
kinder haben (normalerweise) nichts weiter im sinn, als ihre eltern möglichst bald zu verlassen und ein eigenes leben zu führen.
meine aufgabe beschränkt sich daher darauf, ihnen das nötige rüstzeug mit auf den weg zu geben.
eine in meinen augen sehr wichtige lernerfahrung ist die, dass alle menschen das bedürfnis nach glück haben auch die geschwister und die eltern.
deshalb haben unsere kinder nicht immer vorrang.

mandel

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 8:53

Danke zusammen
Guten Morgen,

ich frage,weil eine Freundin (obwohl ich diese Freundschaft jetzt anzweifle,weil sie mich doch,auch wenn es mich nicht so betrifft,enttäuscht hat)sich von ihrem Mann trennte und ihren Sohn,9 Jahre alt,dort ließ.

Vorgeschichte,sie lernte vor ca.einem Jahr einen Mann kennen,hatte eine Affaire,ihre Ehemann hörte ein Telefonat mit und darauf hin hat sie es ihm gebeichtet.
Nun,sie zog aus,zu ihrem Freund und ließ das Kind beim Vater,unter dem Vorwand,das es dem Jungen dort besser ginge (Familie,Freunde,gewohnte Umgebung).
Zuerst,dachte ich,das sei wirklich ihre Intention gewesen aber je mehr Dinge vorfallen (Kind macht ein Sportabzeichen,sie geht zwar hin,smst die ganze Zeit und geht dann vorzeitig,da sie ins Kino möchte oder holt Kind ab und bekommt dann Gäste zum Kaffee,die Damen sitzen da und der Junge beschäftigt sich alleine) zweifel ich daran und finde so ein Verhalten abscheulich.

Ich persönlich würde mein Kin für keinen Mann auf der Welt aufgeben,ich finde das einfach nur grausam.

Es gibt Leute die sagen,es sei ihr Recht sich zu verwirklichen,nur weil man ein Kind hat muß man seine Bedürfnisse nicht hinten anstellen...........

@Moosi,im Grunde handhabe ich es wie Du aber wenn es eine Entscheidung zu treffen gibt,bei der es nicht wirklich einen Kompromiss gibt,fällt diese zum Wohl meines Kindes aus und nicht zu dem meinen (siehe Thread "Was mache ich mit meinem Kind-Umzug" oder so ähnlich).
Es gab eine Zeit,da hatte ich selbst den Euro nicht für eine Packung Toast.....ich habe trocken Brot gegessen,mein Kind nicht
Ich kenne Leute deren Kinder "nur" mit dem Nötigsten versorgt werden aber Hauptsache doie ASlte hat ihre Kippen-vielleicht verdeutlicht das was ich meine.

@sagmal1,"Wieviel eine Mutter für ihr Kind "zurücksteckt", ist auch etwas vom Alter des Kindes abhängig. Je kleiner das Kind, desto mehr muß naturgemäß die Mutter ihr eigenes Leben aufs Kind abstimmen. Je älter ist es wird, desto mehr Eigenleben kann sie wieder haben" stimme zu

Vielleicht ist der Eingangsthread etwas mißverständlich und ich konnte mein Anliegen nun verdeutlichen

Die vom Schnuppfen immernoch geplagte equinox68

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 9:19

Glucke ist man oder besser Frau -laut meiner Umwelt-
wenn

-man sich mit dem Mittagessen nach den Wünschen des Kindes richtet (die sich nicht wirklich so sehr von meinen unterscheiden)

-wenn das Kind Samstagsabends anruft während man in einer gemütlichen Runde sitz,weil es den letzten Bus verpasst hat und man losfährt um es zu holen.

-wenn man seine Unternehmungen mit denen des Kindes abstimmt,damit das Kind nicht so lange alleine ist,da man ja schließlich den ganzen Tag abrbeitet-hat sich heute,da das Kind älter ist sowieso verlagert.

-wenn man Sonntags,nachdem das Kind den ganzen Tag unterwegs war mal auf die Uhr schaut und sagt,jetzt könnte er aber langsam mal nach Hause kommen

-wenn man Nachts aufsteht,weil das Kind nicht schlafen kann weil es sich um irgendetwas einen Kopf macht,um das Ganze zu besprechen und zu diskutieren,dabei dann bis morgens um fünf braucht.

-wenn man bei der Wahl eines Partner auch die Meinung des Kindes berücksichtigt.


Mehr???????

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 9:48

Lieber
eine glucke sein. rabenmütter gibt es leider zuviele.

finde es gut wie du bist bleibe so!!!!!

alles gute

hunzili

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 9:50


super beitrag.

gute besserung, equinox!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 9:57


Hier fragt sich ob sie erkannt hat,daß sie sich nicht genügend um das Kind kümmern kann oder ob sie ihr Egoismus dazu treibt.

Zumal,warum sollte sie sich nicht zu genüge um das Kind kümmern können sie hat es die ganze Zeit doch getan,in diesem Stadium doch nur,weil sie sich mehr um einen fremden Mann kümmern MÖCHTE,oder?

Ich teile Deine Meinung da gar nicht,ich denke,als Mutter,ist man an bestimmten Punken (wenn zum Besipiel das Kind noch relativ jung ist und das ist der Junge mit 9 Jahren für mich) nicht in der Lage gewisse Dinge umzusetzen um sich selber zu verwirklichen.
Als sie Mutter wurde hat sie bestimmte Pflichten und eine riesengroße Verantwortung übernommen,die sie warnehmen muß -meine Meinung-,das ist es nicht mit "ach,ich fühle mich gerade nicht in der Lage mich um das Kind zu kümmern",nicht getan,zumal sie weder eine 18 jährige Göre noch ein kranken Mensch ist.

"Für dich hab ich alles aufgegeben." ist die Botschaft, mit der ein Kind dann aufwächst und deren Last es Tag für Tag niederdrückt, weil es sich verantwortlich für das Unglück seiner Mutter fühlt."

Das hat auch einen Umkehrschluß:

"Du hast mich für einen anderen Mann verlassen und Dir war mein Wohlergehen in diesem Moment egal-Du bist weggegenagen,Du liebst mich nicht",damit aufzuwachensen ist auch nicht gerade toll.

Wobei,die Mutter es bei Deiner Aussage in der Hand hat,was bei dem Kind ankommt,wenn sie doch geblieben wäre.
So fühlt sich das Kind verlassen und das zu Recht.

Ach Dir liebe Grüße

equinox68

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 10:25

Das Leben ist nicht immer schön
genau aber man kann uns sollte als Mutter seinen Beitrag dazu tun,es einem besser seinem Kind zu verschönern und nicht,aus Egoismus,dazu beitragen,daß das das Kinderleben eine unschöne Wendung annimmt.

"Das Leben ist nicht immer nur schön und es gibt nun einmal Entwicklungen im Leben eines Menschen, die dieser selbst nicht voraussehen konnte, als er sich für eine Ehe oder ein Kind entschieden hat." Klar,ist so......
ABER man hat immer eine Alternative und man kommt an Punkte im Leben,wo man eben auch mal so funktionieren muß wie man gerade nicht will,ob es einem dann dabei schlecht geht sei mal dahin gestellt und die Frage,wer mit diesem "mir geht es schlecht" besser umgehen kann erübrigt sich doch hier wohl,oder?

Formulieren wir es anders....eine Mutter hat es in der Hand,was sie sendet,was letzten Endes ankommt,gebe Dir recht,liegt an der Antenne.

Also,to be continued

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 10:32

Kommt immer auf die Beweggründe an
"Was machen Eltern, wenn der Ehemann von Berlin nach München versetzt wird? Bleibt die Mutter mit Kind in Berlin? Nein."

"Eheleute und Brötchen verdienen" ist nicht "Freund und aus Laune heraus".

Den Umzug "zumuten" ist ein anderes Paar Schuhe,hier ging es doch darum,daß das Kind nicht wollte und dadurch Nachteile hatte.

Und,ja,SIE ist,wenn sie dennoch umgezogen ist,für mich eine Rabenmutter.

Und,nein,Du bist,wenn Dein Kind dem Umzug zustimmt,keine Rabenmutter

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 10:38

Nun,wie dem scheint
ist es wohl egal,wie sie es abwickelt,es ist immer schlecht für das Kind.

Trotzdem,finde ich es verantwortungslos,da sie,wenn sie da geblieben wäre,sicher stellen würde,das das Kind vernünftig versorgt wird,und zwar von ihr-so hängt es in der Luft,zusammen gewürfelte Leute,bemühen sich dem Kind eine stabile Umgebung und die Grundversorgung zu gewährleisten-und das muß nicht sein.

Selbst wenn es nur um das "materielle" (soll hier heißen um die tägliche Versorgung,wecken für Schule,Essen auf dem Tisch,Eltern beim Schwimmwettbewerb) geht,hätte sie meiner Meinung nach bleiben müssen,damit es dem Kind wenigstens in der Hinsicht gut geht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 10:45

Beweggründe
Du konntest die Miete nicht zahlen,ihr mußtet irgendwo wohnen,Du bist auf's Land gezogen und das ist doch in Ordnung,hier ging es um das reine Überleben,da muß auch ein Kind abstriche machen und 40 Kilometer sind nicht 200km

Das bemängle ich doch auch gar nicht.

Was ich ankreide sind egoistische Beweggründe (wie ich bin in einen anderen Mann verliebt und möchte diesem Verliebtsein eine Chance geben-soll nicht heißen,dasß sie kein Recht darauf hätte aber ich denke,das Kind sollte im Vordergrund stehen und wenn der Preis hierfür ist,mein Kind zu verlassen,qürde ich es eben nicht tun), aber auch da,sollte man nicht pauschalisieren

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 10:56

Falsch angekommen
Sicherung des "normalen" Lebens,was ALLE betrifft und wo es erst einmal keine Alternative gibt ist für mich ein Grund.
Denn,wenn man die Miete nicht bezahlen kann ist das traute Heim gefährdet und damit auch das Wohl des Kindes

Liebe ist bestimmt auch ein Grund sein Leben zu verandern aber Liebe die auf Kosten andere geht,auf Kosten des eigenen Kindes,ist für mich kein Grund und auch nicht wirklich verständlich.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 11:02

Hier sagt das niemand,es zeigt sich
Also,er ist immer arbeiten gegangen,sie als Teilzeitkraft,drei Mal die Woche,für vier Stunden und hat in der übrigen Zeit,den Haushalt geschmissen und sich eben um das Kind gekümmert.

Nun muß er alles,was sonst von ihr gemnacht wurde noch miterledigen.

Da er Polizist ist,kommen ab und an auch Sonderschichten dazu und auch mal Wochenendarbeit.

Er verränkt sich und viele Menschen hefen mit.......das finde ich von ihr verantwortungslos.

Klarheit ist immer besser als "geheuschelte" Fürsorge aber warum sollte denn die Fürsorge auf einmal geheuschelt sein,es bleibt doch ihr Kind.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 11:18

Hallo
equinox68

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 11:19

Equinox

Du fragst: Ist es grausam, ein Kind für einen Mann aufzugeben?

Es ist nicht so viel anders, als wenn ein Mann ein Kind für eine Frau aufgibt. Ein 9-jähriges Kind ist nicht mehr so mutter-abhängig, es kann sicher auch beim Vater leben, wenn das die bessere Lösung ist. Und vielleicht ist es im geschilderten Fall tatsächlich die bessere Lösung, auch wenn er nicht die Zeit hat und die Betreuung jetzt von weiteren Personen mitübernommen wird.

Wenn der Vater geht, dann spricht man im Allgemeinen nicht von Verantwortungslosigkeit. Für ein 9-Jähriges Kind kommt es allerdings auf etwas ähnliches raus, es verliert eine enge Bezugsperson, egal wer geht. Leider ist nicht zu lesen, wie sich die Situation vor der Trennung präsentiert hat. Wie war die Beziehung des Kindes zur Mutter, wie zum Vater? Wer war wichtiger (damit meine ich nicht die Anzahl Stunden, die das Kind mit Mutter oder Vater verbracht hat). Ich finde, das sollte man ein wenig konkreter wissen.

Ich kann es nicht nachvollziehen, dass eine Frau das Kind beim Vater lässt. Doch das heisst nicht, dass ich darüber urteilen kann. Möglicherweise ist im geschilderten Fall die getroffene Lösung die beste für das Kind.

Was du als Glucken-Merkmale aufgezählt hast, Equinox, finde ich ganz normal und nicht gluckig. Das alles kann allerdings ein Vater ebenso gut...

Grüsse, Wassertropfen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 11:49

Beziehungsmensch
ich denke auch nicht,daß die Mutter alleine für das Wohlergehen eines Kindes zuständig ist,klar ist es denkbar,daß das Kind auch ohne Mutter gut bedient ist aber irgendwie kann ich es eben nicht verstehen,wie man sein Kind,sein Fleisch und Blut,für einen Mann aufgeben kann (wobei ich die Bindung Mutter-Kind,immer noch stärker ansehe als Vater-Kind,rein aus biologischen Gründen )

Nun,ich kann es nun etwas besser verstehen aber dennoch denke ich,daß diese Frau ihr Kind nicht liebt (ein Kind wird fallebgelassen,weil sie ihren Gefühlen einem anderen Mann gegenüber nachgehn möchte)ich kann es einfach nicht anders deuten auch nicht,wenn Du sagts,das es so,da da Kind Klarheit hat besser für das Kind ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 11:57
In Antwort auf rahat_12382376

Equinox

Du fragst: Ist es grausam, ein Kind für einen Mann aufzugeben?

Es ist nicht so viel anders, als wenn ein Mann ein Kind für eine Frau aufgibt. Ein 9-jähriges Kind ist nicht mehr so mutter-abhängig, es kann sicher auch beim Vater leben, wenn das die bessere Lösung ist. Und vielleicht ist es im geschilderten Fall tatsächlich die bessere Lösung, auch wenn er nicht die Zeit hat und die Betreuung jetzt von weiteren Personen mitübernommen wird.

Wenn der Vater geht, dann spricht man im Allgemeinen nicht von Verantwortungslosigkeit. Für ein 9-Jähriges Kind kommt es allerdings auf etwas ähnliches raus, es verliert eine enge Bezugsperson, egal wer geht. Leider ist nicht zu lesen, wie sich die Situation vor der Trennung präsentiert hat. Wie war die Beziehung des Kindes zur Mutter, wie zum Vater? Wer war wichtiger (damit meine ich nicht die Anzahl Stunden, die das Kind mit Mutter oder Vater verbracht hat). Ich finde, das sollte man ein wenig konkreter wissen.

Ich kann es nicht nachvollziehen, dass eine Frau das Kind beim Vater lässt. Doch das heisst nicht, dass ich darüber urteilen kann. Möglicherweise ist im geschilderten Fall die getroffene Lösung die beste für das Kind.

Was du als Glucken-Merkmale aufgezählt hast, Equinox, finde ich ganz normal und nicht gluckig. Das alles kann allerdings ein Vater ebenso gut...

Grüsse, Wassertropfen

Wassertropfen
für mich hat eine Mutter aus rein biologischen Gründen immer noch eine stärkere Bindung zu ihrem Kind als ein Vater.

Vor der Trennung war alles in Ordnung zwischen Mutter Kind.
Also,ganz normal,heute hat sie nicht mals mehr die Zeit sich eine halbe Stunde bei einem Sportwettbewerb aufzuhalten,sie mußte dann ins Kino,mit ihrem Freund.

Sie hat ihren Lover getroffen,in den Zeiten in denen sie sonst zum Tennis oder zum Sport ging.
Ist allen ihren Pflichten nach gekommen.

Sie hat sich für den Lover entschieden,weil der Mann Klarheit haben wollte.

Ich möchte nicht pauschal urteilen,es bewegt mich,weil ich es nicht nachvollziehen kann und weil ich nicht verstehen kann,wie man sich so verändert und sein Kind einfach sol fallen läßt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 12:15

Hallo Equinox,
dass ein Mutter-Kindverhältnis nicht nur aus schwarz-weiß besteht, weißt du sicher auch.

Es gibt nicht nur Glucken oder Rabenmütter...

Denn sowohl Glucken als auch Rabenmütter können bei Kindern enormen Schaden anrichten.

Zu diesem Thema würde ich dir dringend das Buch *den Augsburger Kreidekreis* von Bert Brecht ans Herz legen.

Ich lebe von meinen Kindern getrennt, da sie bei ihrem Vater aufwachsen. Es war eine gemeinsame Entscheidung die so wie sie praktiziert wird, sehr gut funktioniert.

Gerade durch diese räumliche Distanz sind wir uns näher gekommen. Diese Nähe ist geprägt von sehr viel Vertrauen und einer unglaublich tiefen Verbundenheit.

Wir sehen uns regelmäßig und respektieren/lieben uns so wie wir sind. Jeder genießt seinen Freiraum, den wir zu unserer eigenen Entwicklung brauchen. Auch meine Kinder sind mir wichtig, aber darüber hinaus bin ich nicht nur Mutter, sondern auch ein Mensch.

Wenn ich zufrieden bin, kommt das auch meinen Kindern zugute. Wenn ich meine Zeit mit den Kindern verbringe, bin ich für sie voll und ganz da und wir verleben eine sehr schöne Zeit. Gut, wir haben dann auch mal Stress miteinander ums Alltägliche, aber man geht damit einfach anders um.

Ich fühle mich durch diese Konstellation nicht als Rabenmutter, weil ich sehe, dass die beiden sich prächtig entwickeln.

Manchmal schlüpfe ich auch in die Rolle der Glucke und lebe es, als wäre sie mir auf den Leib geschrieben.

Wie mich meine Umwelt sieht, ist mir egal. Die ist für mich nicht maßgeblich. Maßgeblich ist für mich, ob etwas funktioniert oder nicht und ob man damit glücklich ist.

Meine Kinder und ich sind damit glücklich und alleine das zählt.

Liebe Grüße

Die Sichtweise

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 12:44
In Antwort auf shena_12375982

Wassertropfen
für mich hat eine Mutter aus rein biologischen Gründen immer noch eine stärkere Bindung zu ihrem Kind als ein Vater.

Vor der Trennung war alles in Ordnung zwischen Mutter Kind.
Also,ganz normal,heute hat sie nicht mals mehr die Zeit sich eine halbe Stunde bei einem Sportwettbewerb aufzuhalten,sie mußte dann ins Kino,mit ihrem Freund.

Sie hat ihren Lover getroffen,in den Zeiten in denen sie sonst zum Tennis oder zum Sport ging.
Ist allen ihren Pflichten nach gekommen.

Sie hat sich für den Lover entschieden,weil der Mann Klarheit haben wollte.

Ich möchte nicht pauschal urteilen,es bewegt mich,weil ich es nicht nachvollziehen kann und weil ich nicht verstehen kann,wie man sich so verändert und sein Kind einfach sol fallen läßt.

...
>>>für mich hat eine Mutter aus rein biologischen Gründen immer noch eine stärkere Bindung zu ihrem Kind als ein Vater.

Kann sein, dass es für dich so ist... aber dem ist nicht so. Selbst in der Tierwelt gibt es genügend Gegenbeispiele.

Selbst bei *niedrigen* Tierarten übernimmt das Männchen die Brutpflege.

Bei den Antennenwelsen ist es so, dass, nachdem die Eier gelegt und befruchtet wurden, das Männchen tagelang die Eier hütet und wenn die Jungen geschlüpft sind, diese vor Feinden schützt.

Das Weibchen dient lediglich dazu die Eier zu legen.

Ein Mann kann genau so intensiv an ein Kind gebunden sein. Vielleicht sogar noch stärker. Entscheidend dafür ist die Ausschüttung des Hormons Ocytoxin.

>>>weil ich es nicht nachvollziehen kann...

Du könntest es nachvollziehen, wenn du von deiner eigenen zementierten Vorstellung abweichen würdest.

Die Sichtweise

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 12:56
In Antwort auf diesichtweise

...
>>>für mich hat eine Mutter aus rein biologischen Gründen immer noch eine stärkere Bindung zu ihrem Kind als ein Vater.

Kann sein, dass es für dich so ist... aber dem ist nicht so. Selbst in der Tierwelt gibt es genügend Gegenbeispiele.

Selbst bei *niedrigen* Tierarten übernimmt das Männchen die Brutpflege.

Bei den Antennenwelsen ist es so, dass, nachdem die Eier gelegt und befruchtet wurden, das Männchen tagelang die Eier hütet und wenn die Jungen geschlüpft sind, diese vor Feinden schützt.

Das Weibchen dient lediglich dazu die Eier zu legen.

Ein Mann kann genau so intensiv an ein Kind gebunden sein. Vielleicht sogar noch stärker. Entscheidend dafür ist die Ausschüttung des Hormons Ocytoxin.

>>>weil ich es nicht nachvollziehen kann...

Du könntest es nachvollziehen, wenn du von deiner eigenen zementierten Vorstellung abweichen würdest.

Die Sichtweise

Ja,bestimmt
kann es jetzt,durch Eure Beiträge auch etwas besser verstehen und sehe auch,das es ja nach dem sogar besser für ein Kind sein kann.

Bestimmt ist es Ermessenssache und immer Situationsabhängig,was für die Kinder gut ist.

Nun,kann ich aus Erfahrung sagen,das es bei uns so war,daß mein Kind bei seinem Vater alles andere als gut aufgehoben wäre.
Weil dem so ist,muß es ja bzw.hat es bestimmt keine Allgemeingültigkeit

Was mich an dieser Situation mit meiner Freundin so stört,ist denke ich,letzten Endes die Tatsache,das sich ihre Prioritäten durch den anderen Mann so verlagert haben,das sie sich kaum noch um das Kind kümmert und das grenzt für mich schon an "Verrat"

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 13:43
In Antwort auf shena_12375982

Ja,bestimmt
kann es jetzt,durch Eure Beiträge auch etwas besser verstehen und sehe auch,das es ja nach dem sogar besser für ein Kind sein kann.

Bestimmt ist es Ermessenssache und immer Situationsabhängig,was für die Kinder gut ist.

Nun,kann ich aus Erfahrung sagen,das es bei uns so war,daß mein Kind bei seinem Vater alles andere als gut aufgehoben wäre.
Weil dem so ist,muß es ja bzw.hat es bestimmt keine Allgemeingültigkeit

Was mich an dieser Situation mit meiner Freundin so stört,ist denke ich,letzten Endes die Tatsache,das sich ihre Prioritäten durch den anderen Mann so verlagert haben,das sie sich kaum noch um das Kind kümmert und das grenzt für mich schon an "Verrat"

Prioritäten...
Hallo Equinox,

ich bin nunmehr seit über 15 Jahren Mutter und im Nachhinein stelle ich (bewusst) fest, dass man als Mensch ( jetzt die Mutter mal bewusst weglaß ) fast täglich die Prioritäten ändert und vielleicht auch ändern MUSS.

Man kann 2 Dinge nicht auf EINEN Platz legen und egal wie man sich entscheidet, es geht immer zu Lasten von etwas anderem.

Wenn man jetzt einfach einmal etwas ausholt, wird man erkennen, was ich damit meine ... Wenn du stark im Beruf eingespannt bist, leidet irgendwann das Privatleben. Legt man die Prioritäten in den privaten Bereich, kann man sich beruflich nicht so einbringen, wie es erwünscht, erwartet oder gar gefordert wird.

Man sitzt immer zwischen 2 Stühlen und man hat immer die Qual der Wahl.

Dass sich deine Freundin FÜR ihren neuen Partner und GEGEN das Kind entschieden hat, ist zwar jetzt in DEINEN Augen ein *Verrat*... aber gestehe deiner Freundin auch zu, dass sie sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht hat und sich in einem inneren Konflikt befunden hat oder dass sie sich auch noch in einem inneren Konflikt befindet.

Warum sie sich so und nicht anders entschieden hat, kann nur sie selbst erklären. Die Grundlagen für solche Entscheidungen liegen meist viel tiefer und jemanden zu *verurteilen* der nicht nach den gesellschaftlichen Konventionen handelt, ist sehr weit verbreitet. Denn man urteilt lieber statt dass man versteht.

Vielleicht braucht sie diesen Rückzug um für sich Dinge zu klären. Das kann man auch als Selbstschutz betrachten. Gut möglich, dass sie, wenn sie mit sich wieder im Reinen ist, auf ihr Kind zu geht.

Ich selber habe einen unglaublich schweren inneren Konflikt mit mir gehabt und meine Kinder während der Trennungsphase abgelehnt. Das kam dadurch, weil meine eigenen Kindheitserfahrungen wieder in mein Bewusstsein traten und sich Gefühle auftaten, die kein Außenstehender nachvollziehen kann bzw. konnte.

Erst durch unzählige innere Dialoge und der Auseinandersetzung mit mir selber, war der Weg zu meinen Kinder frei. Frei in dem Sinne, dass man sich von der Vorstellung befreit, seine Kinder im Stich gelassen zu haben. Wenn man diesen inneren Konflikt löst, kann man dem Kind wieder auf einer anderen Ebene begegnen. Das Mutter-Kind Verhältnis bekommt eine ganz andere Qualität.

Wäre ich in einer anderen Situation gewesen, hätte ich viele Dinge nicht aus dieser Perspektive sehen können und hätte nicht das gelernt, was ich daraus gelernt habe.

Meine Kinder respektieren meine Entscheidung. Durch die unzähligen Gespräche, die wir geführten, haben wir einen anderen Blickwinkel und ein anderes Verständnis füreinander bekommen.

Ich gestehe, dass ich auch jetzt nach 2 Jahren hin und wieder mit meiner Entscheidung hadere, aber ich teile es meinen Kindern mit und wir reden darüber.

Die Kinder wissen, dass ich sie über alles liebe und ich für sie da bin, wenn sie mich brauchen. Wenn sie das Bedürfnis verspüren meine Stimme zu hören, rufen sie mich an. Sie bitten mich um Rat, können mir Schönes erzählen, können Dampf ablassen und sind sich sicher, dass wenn ich sagen ich komme, dass ich auch komme.

Das alles ist ein Entwicklung, die man im Vorfeld nicht absehen konnte. Deshalb finde ich, dass du sehr hart gegen deine Freundin wetterst, weil du nicht in ihrer Haut steckst. Ich denke, dass auch bei deiner Freundin noch lange nicht das letzte Wort gesprochen ist. Sie wird sich, wenn sie bereit ist, ihren Kind wieder annähern. Davon bin ich fast überzeugt.

Mein Sohn ist jetzt 13 und ich sehe, wie sehr er seinen Vater braucht. Als Vorbild und als Orientierung. Ich bin ihm zwar auch noch sehr wichtig, aber jetzt in der Pubertät braucht er seinen Vater, da er sich jetzt in einer Phase befindet wo er sich als Mann definiert.

Ich merke dass er meine *Aufmerksamkeit* und *Fürsorge* immer mehr ablehnt. Es ist ihm peinlich, wenn ich ihn vor seinen Freunden als *Kind* behandle und ihn vielleicht auch noch öffentlich küsse. Bei meiner Tochter ist es jetzt genau andersherum. Früher spielte ihr Vater die Hauptrolle und ich war nur die *Mutter*. Jetzt werde ich mehr und mehr zur Verbündeten, deren Rat immer mehr gefragt ist.

Somit verschiebt auch ein Kind seine Prioritäten.

Aber das jetzt als *Verrat* anzusehen, würde man als Mutter doch auch tun... ?!

Liebe Grüße

Die Sichtweise

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 13:45
In Antwort auf diesichtweise

Prioritäten...
Hallo Equinox,

ich bin nunmehr seit über 15 Jahren Mutter und im Nachhinein stelle ich (bewusst) fest, dass man als Mensch ( jetzt die Mutter mal bewusst weglaß ) fast täglich die Prioritäten ändert und vielleicht auch ändern MUSS.

Man kann 2 Dinge nicht auf EINEN Platz legen und egal wie man sich entscheidet, es geht immer zu Lasten von etwas anderem.

Wenn man jetzt einfach einmal etwas ausholt, wird man erkennen, was ich damit meine ... Wenn du stark im Beruf eingespannt bist, leidet irgendwann das Privatleben. Legt man die Prioritäten in den privaten Bereich, kann man sich beruflich nicht so einbringen, wie es erwünscht, erwartet oder gar gefordert wird.

Man sitzt immer zwischen 2 Stühlen und man hat immer die Qual der Wahl.

Dass sich deine Freundin FÜR ihren neuen Partner und GEGEN das Kind entschieden hat, ist zwar jetzt in DEINEN Augen ein *Verrat*... aber gestehe deiner Freundin auch zu, dass sie sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht hat und sich in einem inneren Konflikt befunden hat oder dass sie sich auch noch in einem inneren Konflikt befindet.

Warum sie sich so und nicht anders entschieden hat, kann nur sie selbst erklären. Die Grundlagen für solche Entscheidungen liegen meist viel tiefer und jemanden zu *verurteilen* der nicht nach den gesellschaftlichen Konventionen handelt, ist sehr weit verbreitet. Denn man urteilt lieber statt dass man versteht.

Vielleicht braucht sie diesen Rückzug um für sich Dinge zu klären. Das kann man auch als Selbstschutz betrachten. Gut möglich, dass sie, wenn sie mit sich wieder im Reinen ist, auf ihr Kind zu geht.

Ich selber habe einen unglaublich schweren inneren Konflikt mit mir gehabt und meine Kinder während der Trennungsphase abgelehnt. Das kam dadurch, weil meine eigenen Kindheitserfahrungen wieder in mein Bewusstsein traten und sich Gefühle auftaten, die kein Außenstehender nachvollziehen kann bzw. konnte.

Erst durch unzählige innere Dialoge und der Auseinandersetzung mit mir selber, war der Weg zu meinen Kinder frei. Frei in dem Sinne, dass man sich von der Vorstellung befreit, seine Kinder im Stich gelassen zu haben. Wenn man diesen inneren Konflikt löst, kann man dem Kind wieder auf einer anderen Ebene begegnen. Das Mutter-Kind Verhältnis bekommt eine ganz andere Qualität.

Wäre ich in einer anderen Situation gewesen, hätte ich viele Dinge nicht aus dieser Perspektive sehen können und hätte nicht das gelernt, was ich daraus gelernt habe.

Meine Kinder respektieren meine Entscheidung. Durch die unzähligen Gespräche, die wir geführten, haben wir einen anderen Blickwinkel und ein anderes Verständnis füreinander bekommen.

Ich gestehe, dass ich auch jetzt nach 2 Jahren hin und wieder mit meiner Entscheidung hadere, aber ich teile es meinen Kindern mit und wir reden darüber.

Die Kinder wissen, dass ich sie über alles liebe und ich für sie da bin, wenn sie mich brauchen. Wenn sie das Bedürfnis verspüren meine Stimme zu hören, rufen sie mich an. Sie bitten mich um Rat, können mir Schönes erzählen, können Dampf ablassen und sind sich sicher, dass wenn ich sagen ich komme, dass ich auch komme.

Das alles ist ein Entwicklung, die man im Vorfeld nicht absehen konnte. Deshalb finde ich, dass du sehr hart gegen deine Freundin wetterst, weil du nicht in ihrer Haut steckst. Ich denke, dass auch bei deiner Freundin noch lange nicht das letzte Wort gesprochen ist. Sie wird sich, wenn sie bereit ist, ihren Kind wieder annähern. Davon bin ich fast überzeugt.

Mein Sohn ist jetzt 13 und ich sehe, wie sehr er seinen Vater braucht. Als Vorbild und als Orientierung. Ich bin ihm zwar auch noch sehr wichtig, aber jetzt in der Pubertät braucht er seinen Vater, da er sich jetzt in einer Phase befindet wo er sich als Mann definiert.

Ich merke dass er meine *Aufmerksamkeit* und *Fürsorge* immer mehr ablehnt. Es ist ihm peinlich, wenn ich ihn vor seinen Freunden als *Kind* behandle und ihn vielleicht auch noch öffentlich küsse. Bei meiner Tochter ist es jetzt genau andersherum. Früher spielte ihr Vater die Hauptrolle und ich war nur die *Mutter*. Jetzt werde ich mehr und mehr zur Verbündeten, deren Rat immer mehr gefragt ist.

Somit verschiebt auch ein Kind seine Prioritäten.

Aber das jetzt als *Verrat* anzusehen, würde man als Mutter doch auch tun... ?!

Liebe Grüße

Die Sichtweise

*ggg*
im letzten Satz fehlt ein Wort ...

NICHT tun... ?! sollte das heißen...

Die Sichtweise

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 14:09

Beides ist schlecht!
Eine Rabenmutter ist natürlich schlimm, aber als Glucke kann man dem Kind auch sehr schaden.

Wenn du alles für dein Kind tun würdest, dann ist der Schritt zum überbehüten auch nicht mehr weit.
Klar kann das Kind dir dann 100% vertrauen, aber was ist mit dem Vertrauen zu sich selbst? Das kann man nur durch eigene, teilweise schmerzhafte Erfahrung entwickeln und ich habe schon oft gesehen, daß Gluckenmütter das nicht mit anschauen können, sondern helfend eingreifen.

Dadurch entstehen Menschen, die Vertrauen in andere haben, aber sich selbst nicht beweisen konnten was sie auf dem Kasten haben.Folglich fehlt das Selbstbewußtsein!

Vor allem sagst du, daß dein Kind an erster Stelle steht und Müttern, die so etwas sagen, fällt es meist sehr schwer ihre Kinder ihren eigenen Weg gehen zu lassen, wenn es soweit ist, weil das Kind das Hauptelement im eigenen Leben ist.
Das wird zwar nicht geäußert, aber nonverbal immer wieder suggeriert und das Kind reagiert unbewußt darauf und verhindert der Mutter zu liebe die eigene Selbstständigkeit.

Ich bin mir sicher, daß du glaubst so etwas nie zu tun, aber denk' immer daran, daß die Gefahr groß ist trotzdem so zu handeln!
Ich wünsche dir aber natürlich, daß du deinem Kind eine gesundes Mittelmaß an Fürsorge geben kannst.

Gruss Blumenaugen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 14:16
In Antwort auf shena_12375982

Wassertropfen
für mich hat eine Mutter aus rein biologischen Gründen immer noch eine stärkere Bindung zu ihrem Kind als ein Vater.

Vor der Trennung war alles in Ordnung zwischen Mutter Kind.
Also,ganz normal,heute hat sie nicht mals mehr die Zeit sich eine halbe Stunde bei einem Sportwettbewerb aufzuhalten,sie mußte dann ins Kino,mit ihrem Freund.

Sie hat ihren Lover getroffen,in den Zeiten in denen sie sonst zum Tennis oder zum Sport ging.
Ist allen ihren Pflichten nach gekommen.

Sie hat sich für den Lover entschieden,weil der Mann Klarheit haben wollte.

Ich möchte nicht pauschal urteilen,es bewegt mich,weil ich es nicht nachvollziehen kann und weil ich nicht verstehen kann,wie man sich so verändert und sein Kind einfach sol fallen läßt.

Hallo Equinox


Was ich nicht so ganz verstehe: Geht es dir darum, für dich herauszufinden, was eine gute Mutter ist? Oder machst du dir Sorgen um dieses Kind?

Ich denke, du hast recht mit der biologisch bedingten, stärkeren Beziehung der Mutter zum Kind (Ausnahmen bestätigen vielleicht die Regel, ich kenne mich da nicht so aus).

Allerdings kann man das ganze ja auch vom Kind her anschauen. Und da habe ich einige Zweifel, ob ein 9-jähriges Kind aus biologischen Gründen stärker an die Mutter als an den Vater gebunden ist.

Dich interessiert ja, sofern ich das richtig sehe, vor allem die Mutter und du verstehst nicht, warum sie sich einfach abwenden konnte.

Was besser für das Kind ist, das ist meiner Ansicht nach ein anderes Thema, dem mit der Frage nach einer biologisch bedingten Bindung nicht so einfach beizukommen ist.

Wenn sich ein Elternteil ganz abwendet, ist das für ein Kind eine emotionale Katastrophe meiner Ansicht nach, egal ob es die Mutter oder der Vater ist. Nur, im dem von dir geschilderten Beispiel sehen wir ja nicht in die Tiefe, wir wissen nicht, was da genau alles passiert ist, ob es wirklich lediglich Gleichgültigkeit ist und vor allem wissen wir nicht, ob es so bleibt.

Wenn du mit dieser Frau befreundet bist oder wars, kannst du ja vielleicht mal mit ihr reden? Es geht nicht darum, ihr Vorwürfe zu machen, aber eventuell ist es ja möglich, die momentane Situation besser zu verstehen.

Und wenn sich jemand tatsächlich aufgrund von Gleichgültigkeit abwendet (wobei das weder aus Worten des Ex-Partners noch aus einigen Begebenheiten ablesen lässt; ich habe mehrmals gehört, meinem Ex ist das Kind eh egal und ich wusste, dass das nicht mal im Ansatz stimmt!), dann dürftest man dieser Person auch einmal ein Buch in die Hand drücken, das sich auf seriöse Art und Weise mit der Psyche von Kindern von getrennten Eltern beschäftigt.

Herzlich, Wassertropfen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 15:09
In Antwort auf diesichtweise

Prioritäten...
Hallo Equinox,

ich bin nunmehr seit über 15 Jahren Mutter und im Nachhinein stelle ich (bewusst) fest, dass man als Mensch ( jetzt die Mutter mal bewusst weglaß ) fast täglich die Prioritäten ändert und vielleicht auch ändern MUSS.

Man kann 2 Dinge nicht auf EINEN Platz legen und egal wie man sich entscheidet, es geht immer zu Lasten von etwas anderem.

Wenn man jetzt einfach einmal etwas ausholt, wird man erkennen, was ich damit meine ... Wenn du stark im Beruf eingespannt bist, leidet irgendwann das Privatleben. Legt man die Prioritäten in den privaten Bereich, kann man sich beruflich nicht so einbringen, wie es erwünscht, erwartet oder gar gefordert wird.

Man sitzt immer zwischen 2 Stühlen und man hat immer die Qual der Wahl.

Dass sich deine Freundin FÜR ihren neuen Partner und GEGEN das Kind entschieden hat, ist zwar jetzt in DEINEN Augen ein *Verrat*... aber gestehe deiner Freundin auch zu, dass sie sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht hat und sich in einem inneren Konflikt befunden hat oder dass sie sich auch noch in einem inneren Konflikt befindet.

Warum sie sich so und nicht anders entschieden hat, kann nur sie selbst erklären. Die Grundlagen für solche Entscheidungen liegen meist viel tiefer und jemanden zu *verurteilen* der nicht nach den gesellschaftlichen Konventionen handelt, ist sehr weit verbreitet. Denn man urteilt lieber statt dass man versteht.

Vielleicht braucht sie diesen Rückzug um für sich Dinge zu klären. Das kann man auch als Selbstschutz betrachten. Gut möglich, dass sie, wenn sie mit sich wieder im Reinen ist, auf ihr Kind zu geht.

Ich selber habe einen unglaublich schweren inneren Konflikt mit mir gehabt und meine Kinder während der Trennungsphase abgelehnt. Das kam dadurch, weil meine eigenen Kindheitserfahrungen wieder in mein Bewusstsein traten und sich Gefühle auftaten, die kein Außenstehender nachvollziehen kann bzw. konnte.

Erst durch unzählige innere Dialoge und der Auseinandersetzung mit mir selber, war der Weg zu meinen Kinder frei. Frei in dem Sinne, dass man sich von der Vorstellung befreit, seine Kinder im Stich gelassen zu haben. Wenn man diesen inneren Konflikt löst, kann man dem Kind wieder auf einer anderen Ebene begegnen. Das Mutter-Kind Verhältnis bekommt eine ganz andere Qualität.

Wäre ich in einer anderen Situation gewesen, hätte ich viele Dinge nicht aus dieser Perspektive sehen können und hätte nicht das gelernt, was ich daraus gelernt habe.

Meine Kinder respektieren meine Entscheidung. Durch die unzähligen Gespräche, die wir geführten, haben wir einen anderen Blickwinkel und ein anderes Verständnis füreinander bekommen.

Ich gestehe, dass ich auch jetzt nach 2 Jahren hin und wieder mit meiner Entscheidung hadere, aber ich teile es meinen Kindern mit und wir reden darüber.

Die Kinder wissen, dass ich sie über alles liebe und ich für sie da bin, wenn sie mich brauchen. Wenn sie das Bedürfnis verspüren meine Stimme zu hören, rufen sie mich an. Sie bitten mich um Rat, können mir Schönes erzählen, können Dampf ablassen und sind sich sicher, dass wenn ich sagen ich komme, dass ich auch komme.

Das alles ist ein Entwicklung, die man im Vorfeld nicht absehen konnte. Deshalb finde ich, dass du sehr hart gegen deine Freundin wetterst, weil du nicht in ihrer Haut steckst. Ich denke, dass auch bei deiner Freundin noch lange nicht das letzte Wort gesprochen ist. Sie wird sich, wenn sie bereit ist, ihren Kind wieder annähern. Davon bin ich fast überzeugt.

Mein Sohn ist jetzt 13 und ich sehe, wie sehr er seinen Vater braucht. Als Vorbild und als Orientierung. Ich bin ihm zwar auch noch sehr wichtig, aber jetzt in der Pubertät braucht er seinen Vater, da er sich jetzt in einer Phase befindet wo er sich als Mann definiert.

Ich merke dass er meine *Aufmerksamkeit* und *Fürsorge* immer mehr ablehnt. Es ist ihm peinlich, wenn ich ihn vor seinen Freunden als *Kind* behandle und ihn vielleicht auch noch öffentlich küsse. Bei meiner Tochter ist es jetzt genau andersherum. Früher spielte ihr Vater die Hauptrolle und ich war nur die *Mutter*. Jetzt werde ich mehr und mehr zur Verbündeten, deren Rat immer mehr gefragt ist.

Somit verschiebt auch ein Kind seine Prioritäten.

Aber das jetzt als *Verrat* anzusehen, würde man als Mutter doch auch tun... ?!

Liebe Grüße

Die Sichtweise

Danke Sichtweise
kann jetzt,einiges klarer sehen,danke.

Ja,ich wettere sehr hart gegen meine Freundin,weil ich sehe wie das Kind leidet und weil das Kind abends,wenn er mal bei uns übernachtet weil der Papa Sonderstreife hat in mein Bett krabbelt und weint.
Darum fällt es mir auch so schwer zu akzeptieren,daß man aus freien Stücken und reinem Egoismus einem Kind,seinem eigenen Kind soetwas antun kann.
Ich sehe,wie ein Kind von Tag zu Tag verschlossenen wird und für diese Mutter zunehmend Ablehnung empfindet.

Ich wettere so hart weil da eine Frau ist,die meint,sie müsse sich verwirklichen,koste es was es wolle,ohne zu sehen was für einen Schaden sie damit anrichtet.

Ich wettere so hart,weil ein Mann,der sich im Laufe der vielen Ehejahre nie hat was zu Schulden kommen lassen,immer für diese Frau da war und nun so vor den Kopf gestoßen wird und daran zerbricht.

Wie kann man,nur um eigenen Frieden zu haben soviel Leid bringen

Das kann ich nicht verstehen und das hat auch nichts damit zu tun,daß meine Meinung dazu einbetoniert ist sondern,weil es für mein Verständnis von Verantwortung und liebe nicht fair uns korrekt abgewickelt wurde und wird.
Man kann alles so gestallten,daß es für jeden der Beteiligten ertragbar ist,dazu müßte man aber selber Abstriche machen und dazu war sie nicht bereit-das ist das wo gegen ich wettere.


Das Kinder im Laufe der Jahre selber Prioritäten setzen und sich anseilen ist vollkommen o.k..
Wenn ein Kind sich,weil es eben so ist mit dem Erwachsenwerden von den Eltern abseilt,kann man diesem Kind keinen Strick daraus drehen aber einer Mutter,die ihrer Verantwortung aus reinem Eigennutz nicht mehr nachkommt sehr wohl.

Bitte,meine Worte hier,sind alleine auf die Situation meiner Freundin gemünzt.

Wenn erwachsenen Menschen sich entschließen,wie bei Dir,diesen Weg zu gehen und ihn auch vernünftig umsetzen ist das ja in Ordnung.
Deiner Schilderung zur Folge nehme ich an,daß es Dir zu jeder Zeit am Herzen lag und nach wie vor liegt,daß es Deinen Kindern gut geht und hier ist der entscheidende Unterschied.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 15:32
In Antwort auf shena_12375982

Danke Sichtweise
kann jetzt,einiges klarer sehen,danke.

Ja,ich wettere sehr hart gegen meine Freundin,weil ich sehe wie das Kind leidet und weil das Kind abends,wenn er mal bei uns übernachtet weil der Papa Sonderstreife hat in mein Bett krabbelt und weint.
Darum fällt es mir auch so schwer zu akzeptieren,daß man aus freien Stücken und reinem Egoismus einem Kind,seinem eigenen Kind soetwas antun kann.
Ich sehe,wie ein Kind von Tag zu Tag verschlossenen wird und für diese Mutter zunehmend Ablehnung empfindet.

Ich wettere so hart weil da eine Frau ist,die meint,sie müsse sich verwirklichen,koste es was es wolle,ohne zu sehen was für einen Schaden sie damit anrichtet.

Ich wettere so hart,weil ein Mann,der sich im Laufe der vielen Ehejahre nie hat was zu Schulden kommen lassen,immer für diese Frau da war und nun so vor den Kopf gestoßen wird und daran zerbricht.

Wie kann man,nur um eigenen Frieden zu haben soviel Leid bringen

Das kann ich nicht verstehen und das hat auch nichts damit zu tun,daß meine Meinung dazu einbetoniert ist sondern,weil es für mein Verständnis von Verantwortung und liebe nicht fair uns korrekt abgewickelt wurde und wird.
Man kann alles so gestallten,daß es für jeden der Beteiligten ertragbar ist,dazu müßte man aber selber Abstriche machen und dazu war sie nicht bereit-das ist das wo gegen ich wettere.


Das Kinder im Laufe der Jahre selber Prioritäten setzen und sich anseilen ist vollkommen o.k..
Wenn ein Kind sich,weil es eben so ist mit dem Erwachsenwerden von den Eltern abseilt,kann man diesem Kind keinen Strick daraus drehen aber einer Mutter,die ihrer Verantwortung aus reinem Eigennutz nicht mehr nachkommt sehr wohl.

Bitte,meine Worte hier,sind alleine auf die Situation meiner Freundin gemünzt.

Wenn erwachsenen Menschen sich entschließen,wie bei Dir,diesen Weg zu gehen und ihn auch vernünftig umsetzen ist das ja in Ordnung.
Deiner Schilderung zur Folge nehme ich an,daß es Dir zu jeder Zeit am Herzen lag und nach wie vor liegt,daß es Deinen Kindern gut geht und hier ist der entscheidende Unterschied.

Abseilen-soll da stehen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 16:10
In Antwort auf shena_12375982

Danke Sichtweise
kann jetzt,einiges klarer sehen,danke.

Ja,ich wettere sehr hart gegen meine Freundin,weil ich sehe wie das Kind leidet und weil das Kind abends,wenn er mal bei uns übernachtet weil der Papa Sonderstreife hat in mein Bett krabbelt und weint.
Darum fällt es mir auch so schwer zu akzeptieren,daß man aus freien Stücken und reinem Egoismus einem Kind,seinem eigenen Kind soetwas antun kann.
Ich sehe,wie ein Kind von Tag zu Tag verschlossenen wird und für diese Mutter zunehmend Ablehnung empfindet.

Ich wettere so hart weil da eine Frau ist,die meint,sie müsse sich verwirklichen,koste es was es wolle,ohne zu sehen was für einen Schaden sie damit anrichtet.

Ich wettere so hart,weil ein Mann,der sich im Laufe der vielen Ehejahre nie hat was zu Schulden kommen lassen,immer für diese Frau da war und nun so vor den Kopf gestoßen wird und daran zerbricht.

Wie kann man,nur um eigenen Frieden zu haben soviel Leid bringen

Das kann ich nicht verstehen und das hat auch nichts damit zu tun,daß meine Meinung dazu einbetoniert ist sondern,weil es für mein Verständnis von Verantwortung und liebe nicht fair uns korrekt abgewickelt wurde und wird.
Man kann alles so gestallten,daß es für jeden der Beteiligten ertragbar ist,dazu müßte man aber selber Abstriche machen und dazu war sie nicht bereit-das ist das wo gegen ich wettere.


Das Kinder im Laufe der Jahre selber Prioritäten setzen und sich anseilen ist vollkommen o.k..
Wenn ein Kind sich,weil es eben so ist mit dem Erwachsenwerden von den Eltern abseilt,kann man diesem Kind keinen Strick daraus drehen aber einer Mutter,die ihrer Verantwortung aus reinem Eigennutz nicht mehr nachkommt sehr wohl.

Bitte,meine Worte hier,sind alleine auf die Situation meiner Freundin gemünzt.

Wenn erwachsenen Menschen sich entschließen,wie bei Dir,diesen Weg zu gehen und ihn auch vernünftig umsetzen ist das ja in Ordnung.
Deiner Schilderung zur Folge nehme ich an,daß es Dir zu jeder Zeit am Herzen lag und nach wie vor liegt,daß es Deinen Kindern gut geht und hier ist der entscheidende Unterschied.

Ich kann...
liebe Equinox,

deine aufkeimende Wut nachvollziehen.

Besonders deshalb, weil du am eigenen Leibe spürst, wie sehr das Kind darunter leidet.

Dennoch denke ich, dass gewisse Dinge erst einmal *falsch* laufen *müssen*, um zu erkennen, was wirklich *richtig* ist.

Aber auch dann erkennt man, dass alles was *falsch* ist, auch *richtig* ist. Somit hat alles seine gewisse Eigendynamik und trotz dass man alles versucht es eben *richtig* zu machen sich als *falsch* herausstellt.

Meine Kinder liegen mir sehr am Herzen und ich tue alles um diese Trennung nicht zur menschlichen Katastrophe werden zu lassen.

Ich hoffe sehr, dass deine Freundin hier die Kurve bekommt und sich, egal in welcher Form, zu ihrem Sohn bekennt.

Lass ihr Zeit und versuche, wenn du ihr Verhalten schon nicht verstehst und somit auch nicht billigen kannst, es zumindest zu respektieren. Sei für den Sohn da und gib ihm Halt. Aber bitte bohr nicht in seinen Wunden und äußere dich nicht abfällig über seine Mutter.

Das ist nämlich das schlimmste was du tun kannst.

Er selber muss seinen inneren Frieden mit ihr finden und da können Außenstehende sehr viel kaputt machen. Sie ist dein Feindbild, aber versuche nicht ihn damit zu manipulieren. Ich selber bin ein Scheidungskind und noch heute habe ich die Verurteilungen der anderen im Ohr, die mich in meinem eigenen Mutterbild maßgeblich geprägt haben. Vielleicht werde ich irgendwann das Gespräch mit meiner Mutter suchen, denn ich kenne sie nicht wirklich. Habe sie auch nie richtig kennen gelernt. Sie war jahrzehntelang ein Mensch die als Feindbild herhalten musste, weil sie mich hatte sitzenlassen.

Die möglichen Beweggründe dafür beginne ich erst jetzt zu verstehen, weil im Laufe der Jahre mein Blickwinkel ein anderer wurde. Viele Elemente kamen dazu, die ich als Kind nicht wahrgenommen habe. Als erwachsener Mensch bin ich nicht mehr verpflichtet, die Sichtweisen und Vorurteile der anderen zu übernehmen. Durch das Verstehen entwickelt sich auch mein Verständnis.

Deshalb denke ich, dass es wirklich wichtig ist, dem Kind neutral gegenüber zu treten und ihn nicht in eine Schiene zu drängen. Man instrumentalisiert ihn und letztlich macht man ihm zum Opfer. Er ist jetzt schon Opfer... aber er kann auch zum Sieger werden, wenn man ihm die Möglichkeit dazu gibt.

Meine beiden sind Sieger geworden, worüber ich sehr glücklich bin. Mein Mann und ich haben uns Gott sei dank rechtzeitig darüber verständigt, wie wir in diesem Punkt weitermachen. Keiner schwächt die Position des anderen und beide ziehen am gleichen Strang. Wir sind zwar kein Paar mehr, aber wir sind Eltern, die immer das Wohl der Kinder im Augen behielten, weil wir wissen, dass wir, durch unsere Kinder, ein Lebenlang miteinander, verbunden sind.

Mein Mann weiß um meine inneren Kämpfe und er hat dieses Wissen nie gegen mich verwendet. Dafür bin ich ihm sehr dankbar und er weiß meine Loyalität sehr zu schätzen.

Deine Freundin und deren Mann werden sich früher oder später auch verständigen müssen. Das gelingt allerdings erst, wenn sie ihre eigene Verletztheit hinten anstellen und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Nämlich ihren Sohn !

Heutzutage wachsen viele Kinder ohne Vater/Mutter auf... aber es liegt an den Eltern ob es nur räumlich ohne oder und/oder emotional ohne abläuft.

Es wäre keine derartige Katastrophe, wenn man sich darauf verständigen könnte, dass man trotzallem oder gerade deswegen weiterhin Verantwortung trägt.

Du als Freundin kannst hierbei auch eine Hilfe sein. Nutze diese Chance. Sei für die da, die dich brauchen. Wenn dir das Wohl des Kindes am Herzen liegt, dann vermittele doch zwischen den Eltern.

Liebe Grüße

Die Sichtweise

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 16:31
In Antwort auf diesichtweise

Ich kann...
liebe Equinox,

deine aufkeimende Wut nachvollziehen.

Besonders deshalb, weil du am eigenen Leibe spürst, wie sehr das Kind darunter leidet.

Dennoch denke ich, dass gewisse Dinge erst einmal *falsch* laufen *müssen*, um zu erkennen, was wirklich *richtig* ist.

Aber auch dann erkennt man, dass alles was *falsch* ist, auch *richtig* ist. Somit hat alles seine gewisse Eigendynamik und trotz dass man alles versucht es eben *richtig* zu machen sich als *falsch* herausstellt.

Meine Kinder liegen mir sehr am Herzen und ich tue alles um diese Trennung nicht zur menschlichen Katastrophe werden zu lassen.

Ich hoffe sehr, dass deine Freundin hier die Kurve bekommt und sich, egal in welcher Form, zu ihrem Sohn bekennt.

Lass ihr Zeit und versuche, wenn du ihr Verhalten schon nicht verstehst und somit auch nicht billigen kannst, es zumindest zu respektieren. Sei für den Sohn da und gib ihm Halt. Aber bitte bohr nicht in seinen Wunden und äußere dich nicht abfällig über seine Mutter.

Das ist nämlich das schlimmste was du tun kannst.

Er selber muss seinen inneren Frieden mit ihr finden und da können Außenstehende sehr viel kaputt machen. Sie ist dein Feindbild, aber versuche nicht ihn damit zu manipulieren. Ich selber bin ein Scheidungskind und noch heute habe ich die Verurteilungen der anderen im Ohr, die mich in meinem eigenen Mutterbild maßgeblich geprägt haben. Vielleicht werde ich irgendwann das Gespräch mit meiner Mutter suchen, denn ich kenne sie nicht wirklich. Habe sie auch nie richtig kennen gelernt. Sie war jahrzehntelang ein Mensch die als Feindbild herhalten musste, weil sie mich hatte sitzenlassen.

Die möglichen Beweggründe dafür beginne ich erst jetzt zu verstehen, weil im Laufe der Jahre mein Blickwinkel ein anderer wurde. Viele Elemente kamen dazu, die ich als Kind nicht wahrgenommen habe. Als erwachsener Mensch bin ich nicht mehr verpflichtet, die Sichtweisen und Vorurteile der anderen zu übernehmen. Durch das Verstehen entwickelt sich auch mein Verständnis.

Deshalb denke ich, dass es wirklich wichtig ist, dem Kind neutral gegenüber zu treten und ihn nicht in eine Schiene zu drängen. Man instrumentalisiert ihn und letztlich macht man ihm zum Opfer. Er ist jetzt schon Opfer... aber er kann auch zum Sieger werden, wenn man ihm die Möglichkeit dazu gibt.

Meine beiden sind Sieger geworden, worüber ich sehr glücklich bin. Mein Mann und ich haben uns Gott sei dank rechtzeitig darüber verständigt, wie wir in diesem Punkt weitermachen. Keiner schwächt die Position des anderen und beide ziehen am gleichen Strang. Wir sind zwar kein Paar mehr, aber wir sind Eltern, die immer das Wohl der Kinder im Augen behielten, weil wir wissen, dass wir, durch unsere Kinder, ein Lebenlang miteinander, verbunden sind.

Mein Mann weiß um meine inneren Kämpfe und er hat dieses Wissen nie gegen mich verwendet. Dafür bin ich ihm sehr dankbar und er weiß meine Loyalität sehr zu schätzen.

Deine Freundin und deren Mann werden sich früher oder später auch verständigen müssen. Das gelingt allerdings erst, wenn sie ihre eigene Verletztheit hinten anstellen und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Nämlich ihren Sohn !

Heutzutage wachsen viele Kinder ohne Vater/Mutter auf... aber es liegt an den Eltern ob es nur räumlich ohne oder und/oder emotional ohne abläuft.

Es wäre keine derartige Katastrophe, wenn man sich darauf verständigen könnte, dass man trotzallem oder gerade deswegen weiterhin Verantwortung trägt.

Du als Freundin kannst hierbei auch eine Hilfe sein. Nutze diese Chance. Sei für die da, die dich brauchen. Wenn dir das Wohl des Kindes am Herzen liegt, dann vermittele doch zwischen den Eltern.

Liebe Grüße

Die Sichtweise

Ich begegne ihm neutral
leider habe ich auf seine Fragen keine Antwort.
Oft,wenn er mich fragt,ob seine Mutter ihn liebt,bejahe ich diese Frage und sage,sie brauchte etwas Zeit.
Leider bekommt er von dieser von mir angepriesenen Liebe nicht wirklich was mit,weil sie derzeit nicht vermittelt wird.


Sie selber kommuniziert nicht mit mir,sie weicht mir aus,kann mir nicht in die Augen sehen.

Zwischen den Eltern vermitteln,ist schwierig,wenn man selber eher zu einem Teil tendiert und sich nicht so sehr da hinein hängen möchte.

Nun,das Gröbste ist geklärt,Haus,Unterhalt,Versorgungsausgleich.

Bleibt ihre Stellung zu ihrem Kind und das muß sie selber hinkommen.

Ich fühle mich so hilflos,bin sauer und enttäuscht,was bei mir sehr selten ist.

Nun,ich tue was ich kann und mehr liegt nicht in meinen Händen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 16:37
In Antwort auf shena_12375982

Ich begegne ihm neutral
leider habe ich auf seine Fragen keine Antwort.
Oft,wenn er mich fragt,ob seine Mutter ihn liebt,bejahe ich diese Frage und sage,sie brauchte etwas Zeit.
Leider bekommt er von dieser von mir angepriesenen Liebe nicht wirklich was mit,weil sie derzeit nicht vermittelt wird.


Sie selber kommuniziert nicht mit mir,sie weicht mir aus,kann mir nicht in die Augen sehen.

Zwischen den Eltern vermitteln,ist schwierig,wenn man selber eher zu einem Teil tendiert und sich nicht so sehr da hinein hängen möchte.

Nun,das Gröbste ist geklärt,Haus,Unterhalt,Versorgungsausgleich.

Bleibt ihre Stellung zu ihrem Kind und das muß sie selber hinkommen.

Ich fühle mich so hilflos,bin sauer und enttäuscht,was bei mir sehr selten ist.

Nun,ich tue was ich kann und mehr liegt nicht in meinen Händen

Ich vergaß
"Dennoch denke ich, dass gewisse Dinge erst einmal *falsch* laufen *müssen*, um zu erkennen, was wirklich *richtig* ist."

Ist das nicht ein sehr hoher Preis für eine Erkenntnis,ein leidendes Kinderherz?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 17:01
In Antwort auf shena_12375982

Ich begegne ihm neutral
leider habe ich auf seine Fragen keine Antwort.
Oft,wenn er mich fragt,ob seine Mutter ihn liebt,bejahe ich diese Frage und sage,sie brauchte etwas Zeit.
Leider bekommt er von dieser von mir angepriesenen Liebe nicht wirklich was mit,weil sie derzeit nicht vermittelt wird.


Sie selber kommuniziert nicht mit mir,sie weicht mir aus,kann mir nicht in die Augen sehen.

Zwischen den Eltern vermitteln,ist schwierig,wenn man selber eher zu einem Teil tendiert und sich nicht so sehr da hinein hängen möchte.

Nun,das Gröbste ist geklärt,Haus,Unterhalt,Versorgungsausgleich.

Bleibt ihre Stellung zu ihrem Kind und das muß sie selber hinkommen.

Ich fühle mich so hilflos,bin sauer und enttäuscht,was bei mir sehr selten ist.

Nun,ich tue was ich kann und mehr liegt nicht in meinen Händen

Vielleicht ...
ich kenne die Situation ja nicht, aber mir fällt dazu ein...

>>Sie selber kommuniziert nicht mit mir,sie weicht mir aus,kann mir nicht in die Augen sehen.

Wie wäre es denn, wenn du auf sie zugehen würdest ? Such du das Gespräch mit ihr. Wenn sie dir nicht in die augen schauen kann, dann ist es doch gut möglich, dass sie dringenden Redebedarf verspürt, es aber durch deine *Verurteilung* nicht auf die Reihe bekommt.

Sie weiß, dass sie da was falsch macht und es wäre in meinen Augen eine sehr schöne Geste, wenn du - auch der Freundschaft wegen, ihr die Hand reichst. Das was sie getan hat, ist so wie es ist, man kann das Rad nicht zurückdrehen und man kann es auch nicht mehr ungeschehen machen. Aber man kann daraus lernen. Auch du ! Eine Freundschaft bedeutet für mich auch schwierige Strecken des Lebens gemeinsam zu gehen. Du hast dich auf die Seite ihres Mannes geschlagen und bist ihr somit auch in den Rücken gefallen.

Das ist für mich eine Form von *Verrat* an deiner Freundschaft. Denn du wechselst die Posiiton, sobald es für dich *unangenehm* ist. Ist dein gutes Recht und deine Entscheidung... ABER eine Freundschaft macht man doch gerade daran fest, ob man sich in strittigen Situationen verständigen kann.

Auch ich heiße nicht alles gut, was meine Freundinnen tun, aber ich versuche einen Weg zu finden, dass die Freundschaft nicht in die Brüche geht. Letztlich trägt nur sie alleine für das was sie tut oder nicht tut die alleinige Verantwortung. Als Freundin kann man und vielleicht muss man auch, seine Position vertreten. Aber letztlich muss man dem anderen seinen Weg gehen lassen ohne dass man ihm dabei in den Rücken fällt.

Dass man sich lieber mit dem Verlassenen verbündet als mit dem Verlasser ist naheliegend. Der andere *braucht* ja unsere Hilfe. Aber auch der der verlässt leidet. Warum bekommt er nicht den benötigten Zuspruch ? Weil er sich nicht so verhält wie wir es von ihm erwarten ?

Du schreibst selber du bist enttäuscht !

Ist unsere Freundschaft daran gebunden, dass wir uns nur dem zuwenden, der unsere *Gunst* *verdient* ?

Ist eine Freundschaft nicht einfach bisschen mehr ?

In diesem Zusammenhang fällt mir ein schöner Satz ein... *liebe mich am meisten, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten.*

Du wendest dich von deiner Freundin ab, die dich vielleicht mehr denn je braucht. Nicht nur das du verbündest dich mit ihrer Familie. Kannst du dir vorstellen, wie weh das deiner Freundin tut ? Du als ihre Freundin ? Oder warst du auch die Freundin ihres Mannes, besser gesagt die Freundin der beiden ?

Dass du von dieser dir eingenommenen Position deine Meinung nicht ändern kannst, ist mir klar.

Aber offensichtlich leidest du weil du hilflos bist. Dann begebe dich doch in eine andere Position und bist du wieder in der Lage zu helfen... wenn du das möchtest.

Wichtig ist, dass du dir deiner Position erst einmal wirklich bewusst bist und dir überlegst, welche Position du weiterhin innehaben möchtest.

Wie wertvoll ist dir diese Freundschaft ? Möchtest du sie aufrecht erhalten ? Wenn du dir dessen bewusst bist, kannst du dich aus dieser Position in die du dich manövriert hast befreien.

Sicherlich hast du es nicht in den Händen, wie sich die Zukunft dieser Familie gestaltet... Aber du hast es in deiner Hand, wie die Freundschaft zu deiner Freundin weitergeht.

Alles Gute !

Die Sichtweise

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 17:01

Komische frage
Du beantwortest dir ja selber das du eine Klucke bist.
Natürlich lieber Klucke als Rabenmutter.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 17:11
In Antwort auf shena_12375982

Ich vergaß
"Dennoch denke ich, dass gewisse Dinge erst einmal *falsch* laufen *müssen*, um zu erkennen, was wirklich *richtig* ist."

Ist das nicht ein sehr hoher Preis für eine Erkenntnis,ein leidendes Kinderherz?

Es ist schwierig darauf...
eine Antwort zu finden.

Was ist Leid ?

Ich kenne Kinder die leiden unter der falschverstandenen Liebe ihrer Mütter.

Leid ist etwas, was uns auch weiterbringt. Schmerzen empfinden wir, wenn wir wachsen. Wenn die Hülle in der wir stecken, uns einengt. Körperich gesehen, leiden viele Kinder darunter, wenn sie körperlich wachsen.

Wir alle zahlen irgendwann und irgendwo einen Preis für das das wir Leben.

Ob es ein zu hoher Preis ist, liegt im Auge des Betrachters. Vielleicht sollte man sich die Frage stellen, ob es den Preis wert ist. Auch seelisch wächst man, wenn man leidet.

Die Sichtweise

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 17:39
In Antwort auf diesichtweise

Vielleicht ...
ich kenne die Situation ja nicht, aber mir fällt dazu ein...

>>Sie selber kommuniziert nicht mit mir,sie weicht mir aus,kann mir nicht in die Augen sehen.

Wie wäre es denn, wenn du auf sie zugehen würdest ? Such du das Gespräch mit ihr. Wenn sie dir nicht in die augen schauen kann, dann ist es doch gut möglich, dass sie dringenden Redebedarf verspürt, es aber durch deine *Verurteilung* nicht auf die Reihe bekommt.

Sie weiß, dass sie da was falsch macht und es wäre in meinen Augen eine sehr schöne Geste, wenn du - auch der Freundschaft wegen, ihr die Hand reichst. Das was sie getan hat, ist so wie es ist, man kann das Rad nicht zurückdrehen und man kann es auch nicht mehr ungeschehen machen. Aber man kann daraus lernen. Auch du ! Eine Freundschaft bedeutet für mich auch schwierige Strecken des Lebens gemeinsam zu gehen. Du hast dich auf die Seite ihres Mannes geschlagen und bist ihr somit auch in den Rücken gefallen.

Das ist für mich eine Form von *Verrat* an deiner Freundschaft. Denn du wechselst die Posiiton, sobald es für dich *unangenehm* ist. Ist dein gutes Recht und deine Entscheidung... ABER eine Freundschaft macht man doch gerade daran fest, ob man sich in strittigen Situationen verständigen kann.

Auch ich heiße nicht alles gut, was meine Freundinnen tun, aber ich versuche einen Weg zu finden, dass die Freundschaft nicht in die Brüche geht. Letztlich trägt nur sie alleine für das was sie tut oder nicht tut die alleinige Verantwortung. Als Freundin kann man und vielleicht muss man auch, seine Position vertreten. Aber letztlich muss man dem anderen seinen Weg gehen lassen ohne dass man ihm dabei in den Rücken fällt.

Dass man sich lieber mit dem Verlassenen verbündet als mit dem Verlasser ist naheliegend. Der andere *braucht* ja unsere Hilfe. Aber auch der der verlässt leidet. Warum bekommt er nicht den benötigten Zuspruch ? Weil er sich nicht so verhält wie wir es von ihm erwarten ?

Du schreibst selber du bist enttäuscht !

Ist unsere Freundschaft daran gebunden, dass wir uns nur dem zuwenden, der unsere *Gunst* *verdient* ?

Ist eine Freundschaft nicht einfach bisschen mehr ?

In diesem Zusammenhang fällt mir ein schöner Satz ein... *liebe mich am meisten, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten.*

Du wendest dich von deiner Freundin ab, die dich vielleicht mehr denn je braucht. Nicht nur das du verbündest dich mit ihrer Familie. Kannst du dir vorstellen, wie weh das deiner Freundin tut ? Du als ihre Freundin ? Oder warst du auch die Freundin ihres Mannes, besser gesagt die Freundin der beiden ?

Dass du von dieser dir eingenommenen Position deine Meinung nicht ändern kannst, ist mir klar.

Aber offensichtlich leidest du weil du hilflos bist. Dann begebe dich doch in eine andere Position und bist du wieder in der Lage zu helfen... wenn du das möchtest.

Wichtig ist, dass du dir deiner Position erst einmal wirklich bewusst bist und dir überlegst, welche Position du weiterhin innehaben möchtest.

Wie wertvoll ist dir diese Freundschaft ? Möchtest du sie aufrecht erhalten ? Wenn du dir dessen bewusst bist, kannst du dich aus dieser Position in die du dich manövriert hast befreien.

Sicherlich hast du es nicht in den Händen, wie sich die Zukunft dieser Familie gestaltet... Aber du hast es in deiner Hand, wie die Freundschaft zu deiner Freundin weitergeht.

Alles Gute !

Die Sichtweise

Halt,ich begegne ihm,dem Mann, neutral,
auf seine Seite geschlagen habe ich mich nur für mich,nicht öffentlich.
Ihm helfen tue ich jederzeit,wir alles helfen ihm,da er ja auch ein Freund ist (bin die Freundin von beiden).

Ich bin mir gerade nicht schlüssig,klar ist Freundschaft in dick und dünn aber verständigen kann man sich nur,wenn der andere auch empfangen möchte und wenn ich meine Meinung dazu sage,die habe ich ihr gesagt,da war sie beleidigt und sagte,daß sie von mir als "Glucke" ja schließlich nichts anderes erwartet hätte,als daß ich ihr einen Strick daraus drehe.
Worauf ich dann erwiederte,daß ich gerne bereit bin mich in ihre Lage zu versetzen aber gerne wüßte was das solle.
Ein Wort gab das andere und schon stritten wir uns.

Ich verbünde mich auch nicht,das ist ja keine Verschwörung aber ich kann auch nicht für sie sprechen weil ich es zum einen nicht verstehe was sie da treibt und zum anderen auch nicht gut heißen kann.

Ich verhalte mich neutral und helfe wo ich kann.
Was ich hier schreibe sind meine Gedanken.

Ich leide nicht,mir tut nichts weh,ich bin wütend und weiß nicht,wie ich einem kleinen Kind helfen soll und das macht mich traurig.

Nun,habe ich mich wirklich in diese Position manovriert?

Ich kann zu diesem Zeitpunkt einfach nicht hinter ihr stehen und weiß auch nicht ob ich es wieder können werde.

Nun,ich werde wohl ein Gespräch mit ihr suchen und hoffe,daß sie außer "mein Leben und ich möchte mich verwirklichen,mehr erleben" anderes zu sagen hat denn das rechtfertigt für mich das Leid des Jungen in keinster Weise,sorry.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Januar 2006 um 19:02
In Antwort auf shena_12375982

Halt,ich begegne ihm,dem Mann, neutral,
auf seine Seite geschlagen habe ich mich nur für mich,nicht öffentlich.
Ihm helfen tue ich jederzeit,wir alles helfen ihm,da er ja auch ein Freund ist (bin die Freundin von beiden).

Ich bin mir gerade nicht schlüssig,klar ist Freundschaft in dick und dünn aber verständigen kann man sich nur,wenn der andere auch empfangen möchte und wenn ich meine Meinung dazu sage,die habe ich ihr gesagt,da war sie beleidigt und sagte,daß sie von mir als "Glucke" ja schließlich nichts anderes erwartet hätte,als daß ich ihr einen Strick daraus drehe.
Worauf ich dann erwiederte,daß ich gerne bereit bin mich in ihre Lage zu versetzen aber gerne wüßte was das solle.
Ein Wort gab das andere und schon stritten wir uns.

Ich verbünde mich auch nicht,das ist ja keine Verschwörung aber ich kann auch nicht für sie sprechen weil ich es zum einen nicht verstehe was sie da treibt und zum anderen auch nicht gut heißen kann.

Ich verhalte mich neutral und helfe wo ich kann.
Was ich hier schreibe sind meine Gedanken.

Ich leide nicht,mir tut nichts weh,ich bin wütend und weiß nicht,wie ich einem kleinen Kind helfen soll und das macht mich traurig.

Nun,habe ich mich wirklich in diese Position manovriert?

Ich kann zu diesem Zeitpunkt einfach nicht hinter ihr stehen und weiß auch nicht ob ich es wieder können werde.

Nun,ich werde wohl ein Gespräch mit ihr suchen und hoffe,daß sie außer "mein Leben und ich möchte mich verwirklichen,mehr erleben" anderes zu sagen hat denn das rechtfertigt für mich das Leid des Jungen in keinster Weise,sorry.

Hallo Equinox


Wollte mal gucken, was du zu meinem Vorschlag meinst, mit ihr zu reden, die Diskussion hat sich ja schon ganz ziemlich weiterentwickelt

Was ich noch anfügen möchte: Ich denke, du solltest ohne Vorwürfe an das Gespräch rangehen, es darf nicht darum gehen, dass sie sich rechtfertigen muss. Möglicherweise bist du aber auch die falsche Person dafür, da du ihr ja bereits deine Meinung gesagt hast und sie das negativ auffasste. Möglicherweise will sie eh nichts hören, was von dir kommt zu diesem Thema. Wenn doch, dann sollte es meiner Ansicht nach darum gehen, dass du sie verstehen möchtest. Vielleicht verstehst du dann ja gar nichts, aber ein Versuch wäre es ja wert.

Und: Rede vor allem auch mit dem Vater. Ich meine, es liegt doch jetzt primär an ihm, dafür zu sorgen, dass es dem Kind gut geht. Ihm muss ja auch klar sein, dass das Kind beide Elternteile braucht. Unternimmt er denn etwas in diese Richtung, redet er mit der Mutter darüber?

Gruss, Wassertropfen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Januar 2006 um 9:40
In Antwort auf shena_12375982

Halt,ich begegne ihm,dem Mann, neutral,
auf seine Seite geschlagen habe ich mich nur für mich,nicht öffentlich.
Ihm helfen tue ich jederzeit,wir alles helfen ihm,da er ja auch ein Freund ist (bin die Freundin von beiden).

Ich bin mir gerade nicht schlüssig,klar ist Freundschaft in dick und dünn aber verständigen kann man sich nur,wenn der andere auch empfangen möchte und wenn ich meine Meinung dazu sage,die habe ich ihr gesagt,da war sie beleidigt und sagte,daß sie von mir als "Glucke" ja schließlich nichts anderes erwartet hätte,als daß ich ihr einen Strick daraus drehe.
Worauf ich dann erwiederte,daß ich gerne bereit bin mich in ihre Lage zu versetzen aber gerne wüßte was das solle.
Ein Wort gab das andere und schon stritten wir uns.

Ich verbünde mich auch nicht,das ist ja keine Verschwörung aber ich kann auch nicht für sie sprechen weil ich es zum einen nicht verstehe was sie da treibt und zum anderen auch nicht gut heißen kann.

Ich verhalte mich neutral und helfe wo ich kann.
Was ich hier schreibe sind meine Gedanken.

Ich leide nicht,mir tut nichts weh,ich bin wütend und weiß nicht,wie ich einem kleinen Kind helfen soll und das macht mich traurig.

Nun,habe ich mich wirklich in diese Position manovriert?

Ich kann zu diesem Zeitpunkt einfach nicht hinter ihr stehen und weiß auch nicht ob ich es wieder können werde.

Nun,ich werde wohl ein Gespräch mit ihr suchen und hoffe,daß sie außer "mein Leben und ich möchte mich verwirklichen,mehr erleben" anderes zu sagen hat denn das rechtfertigt für mich das Leid des Jungen in keinster Weise,sorry.

Guten Morgen !
>>>auf seine Seite geschlagen habe ich mich nur für mich,nicht öffentlich.

Wenn du dich nur für DICH auf seine Seite geschlagen hast, basiert dein komplettes äußeres Verhalten auf diesen Standpunkt. Denn genau von dieser Warte aus Agierst bzw. RE-agierst du.

Deshalb hast du dich in dieser Position manövriert und kannst auch nicht so *flexibel* auf die Gegebenheiten einwirken.

>>>war sie beleidigt und sagte,daß sie von mir als "Glucke" ja schließlich nichts anderes erwartet hätte,als daß ich ihr einen Strick daraus drehe.

Da bin ich mit Wassertropfen auf einer Linie, vielleicht hast du dich im Ton vergriffen ? Probiers doch einfach nochmal !

>>>Ich verbünde mich auch nicht,das ist ja keine Verschwörung aber ich kann auch nicht für sie sprechen weil ich es zum einen nicht verstehe was sie da treibt und zum anderen auch nicht gut heißen kann.

Doch du bist GEGEN sie ! Du klagst sie an indem du sie als *Rabenmutter* betitelst und dich als Glucke bezeichnest. Du stellst Glucken ÜBER Rabenmütter ... somit trittst du sie in den Staub, damit du in einem besseren Licht erscheinst. Das ist meine Meinung, da du auch in Bezug auf eure Freundschaft der Ansicht bist, dass du nichts mehr tun kannst und quasi von ihr erwartest, dass sie kleinlaut wieder auf dich zukommt und um *Gnade* bittet.

Denk mal darüber nach !

>>Ich verhalte mich neutral und helfe wo ich kann.

Dass du hilfst wo du kannst, mag sein, aber du verhältst dich nicht neutral... denn sonst hättest du diesen Beitrag nicht ins Forum gestellt. Es beschäftigt dich ! Was wolltest du mit diesem Beitrag bezwecken ?

Wolltest du das Bild, dass du dir von ihr geschaffen hast, von anderen bestätigt wissen ?

Oder welche Motivation liegt hier zu Grunde ?

>>>Was ich hier schreibe sind meine Gedanken.

Diese Gedanken wirken bei mir das aus, was ich dir schreibe. Auch ich schreibe lediglich das was ich empfinde. Soll auch kein Angriff sein, sondern einfach eine Aufforderung die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

>>>Ich leide nicht,mir tut nichts weh,ich bin wütend und weiß nicht,wie ich einem kleinen Kind helfen soll und das macht mich traurig.

Klang in einer deiner anderen Postings aber anders... und geht es dir hier wirklich NUR um das Kind oder steckt hinter dieser *Trauer* nicht irgendwas anderes ?

Das musst du nicht mir, sondern nur dir selber beantworten... ich bin nicht das *höchste Gericht*!

Ich habe meine eigenen Päckchen zu tragen.

>>>Ich kann zu diesem Zeitpunkt einfach nicht hinter ihr stehen und weiß auch nicht ob ich es wieder können werde.

Du kannst es nicht, weil du es nicht willst ! Denn wenn du es wolltest, müsstest du vorher erst deine Einstellung ändern. Das würde nämlich auch heißen, dass du dir eingestehen müsstest, die Situation nicht richtig eingeschätzt zu haben.

>>>Nun,ich werde wohl ein Gespräch mit ihr suchen und hoffe,daß sie außer "mein Leben und ich möchte mich verwirklichen,mehr erleben" anderes zu sagen hat denn das rechtfertigt für mich das Leid des Jungen in keinster Weise,sorry.

Wie sieht es mit deiner Einsicht aus ? Du erwartest von ihr dass sie umkehrt, aber hilfst du dem Jungen mit deiner statische Einstellung ?

Du kannst nicht erwarten, dass sich Menschen verändern, solange du nicht bereit bist deine Position zu verändern.

Ein Streit kann man nur mit einer Einigung belegen, jedoch nicht, wenn der eine als Sieger hervorgehen will.

Du willst als Sieger aus diesem Streit hervorgehen. Du möchtest Recht behalten und deine Einstellung als Mutter bestätigt wissen.

Genau das ist der wunde Punkt in dieser ganzen Sache.

Solange ihr beide nicht von euren Positionen abrückt, werdet ihr auf keinen Konsens kommen.

Liebe Grüße

Die Sichtweise



Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Januar 2006 um 10:32
In Antwort auf diesichtweise

Guten Morgen !
>>>auf seine Seite geschlagen habe ich mich nur für mich,nicht öffentlich.

Wenn du dich nur für DICH auf seine Seite geschlagen hast, basiert dein komplettes äußeres Verhalten auf diesen Standpunkt. Denn genau von dieser Warte aus Agierst bzw. RE-agierst du.

Deshalb hast du dich in dieser Position manövriert und kannst auch nicht so *flexibel* auf die Gegebenheiten einwirken.

>>>war sie beleidigt und sagte,daß sie von mir als "Glucke" ja schließlich nichts anderes erwartet hätte,als daß ich ihr einen Strick daraus drehe.

Da bin ich mit Wassertropfen auf einer Linie, vielleicht hast du dich im Ton vergriffen ? Probiers doch einfach nochmal !

>>>Ich verbünde mich auch nicht,das ist ja keine Verschwörung aber ich kann auch nicht für sie sprechen weil ich es zum einen nicht verstehe was sie da treibt und zum anderen auch nicht gut heißen kann.

Doch du bist GEGEN sie ! Du klagst sie an indem du sie als *Rabenmutter* betitelst und dich als Glucke bezeichnest. Du stellst Glucken ÜBER Rabenmütter ... somit trittst du sie in den Staub, damit du in einem besseren Licht erscheinst. Das ist meine Meinung, da du auch in Bezug auf eure Freundschaft der Ansicht bist, dass du nichts mehr tun kannst und quasi von ihr erwartest, dass sie kleinlaut wieder auf dich zukommt und um *Gnade* bittet.

Denk mal darüber nach !

>>Ich verhalte mich neutral und helfe wo ich kann.

Dass du hilfst wo du kannst, mag sein, aber du verhältst dich nicht neutral... denn sonst hättest du diesen Beitrag nicht ins Forum gestellt. Es beschäftigt dich ! Was wolltest du mit diesem Beitrag bezwecken ?

Wolltest du das Bild, dass du dir von ihr geschaffen hast, von anderen bestätigt wissen ?

Oder welche Motivation liegt hier zu Grunde ?

>>>Was ich hier schreibe sind meine Gedanken.

Diese Gedanken wirken bei mir das aus, was ich dir schreibe. Auch ich schreibe lediglich das was ich empfinde. Soll auch kein Angriff sein, sondern einfach eine Aufforderung die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

>>>Ich leide nicht,mir tut nichts weh,ich bin wütend und weiß nicht,wie ich einem kleinen Kind helfen soll und das macht mich traurig.

Klang in einer deiner anderen Postings aber anders... und geht es dir hier wirklich NUR um das Kind oder steckt hinter dieser *Trauer* nicht irgendwas anderes ?

Das musst du nicht mir, sondern nur dir selber beantworten... ich bin nicht das *höchste Gericht*!

Ich habe meine eigenen Päckchen zu tragen.

>>>Ich kann zu diesem Zeitpunkt einfach nicht hinter ihr stehen und weiß auch nicht ob ich es wieder können werde.

Du kannst es nicht, weil du es nicht willst ! Denn wenn du es wolltest, müsstest du vorher erst deine Einstellung ändern. Das würde nämlich auch heißen, dass du dir eingestehen müsstest, die Situation nicht richtig eingeschätzt zu haben.

>>>Nun,ich werde wohl ein Gespräch mit ihr suchen und hoffe,daß sie außer "mein Leben und ich möchte mich verwirklichen,mehr erleben" anderes zu sagen hat denn das rechtfertigt für mich das Leid des Jungen in keinster Weise,sorry.

Wie sieht es mit deiner Einsicht aus ? Du erwartest von ihr dass sie umkehrt, aber hilfst du dem Jungen mit deiner statische Einstellung ?

Du kannst nicht erwarten, dass sich Menschen verändern, solange du nicht bereit bist deine Position zu verändern.

Ein Streit kann man nur mit einer Einigung belegen, jedoch nicht, wenn der eine als Sieger hervorgehen will.

Du willst als Sieger aus diesem Streit hervorgehen. Du möchtest Recht behalten und deine Einstellung als Mutter bestätigt wissen.

Genau das ist der wunde Punkt in dieser ganzen Sache.

Solange ihr beide nicht von euren Positionen abrückt, werdet ihr auf keinen Konsens kommen.

Liebe Grüße

Die Sichtweise



Hallo,
Also,das Posting hier diente nicht dazu meine Auffassung zu bestätigen sondern ich habe sie schon hinterfragt und möchte verstehen.

Flexiebel kann man nur sein,wenn man beide Seiten unterschreiben könnte und das kann ich nicht.

Ich denke,es ist ganz normal,daß man andere Meinungen vertritt als manche Mitmenschen,daherresultieren ja auch Unstimmigkleiten.

Sich,trotz anderer Meinung auf jemanden einlassen,ist eine Kunst für sich,diesen dann auch noch,trotz der anderen Meinung zu unterstützen,das kann ich nicht,nicht in diesem Fall,in dem ich das Verhalten so abscheulich und grausam finde und alles was sie entgegen bring auch nicht akzeptieren könnte,weil ich eben ANDERS ticke (keine Wertung,ob das besser oder schlechter ist si dahin gestellt.)

In einer Prtanerschaft würde man jetz sagen "es passt eben nicht"

Zumal, ich der Zeit auch nicht weiß,ob ich sie in ihrem,mir doch unverständlichen,nicht nachvollziehbaren und auch nicht akzeptablen Tuen unterstützen möchte.

Aber,ich habe sie ja gerne,muß nicht alles verstehen und gut heißen und werde ihr darum die Hand reichen.

Habe mich nicht im Ton vergriffen,da ich sehr sachlich meine Meinung,die sich ja massiv von der ohren unterscheidet Kund getan habe.

Ich möchte auch nicht als Sieger hervor gehen denn es ist nicht mein Kampf und es gibt nichts zu gewinnen.

Ich erwarte auch nicht das sie umklehrt sondern nur,das sie sich auch mal den Schaden vor Augen hällt,der entstanden ist und dem Kind etwas halt gibt.
Das Einzige was sie derzeit macht,ist ihr Glück ausleben und sonst nichts.

Das ist,finde ich,nicht zu viel erwartet.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Januar 2006 um 10:32
In Antwort auf diesichtweise

Guten Morgen !
>>>auf seine Seite geschlagen habe ich mich nur für mich,nicht öffentlich.

Wenn du dich nur für DICH auf seine Seite geschlagen hast, basiert dein komplettes äußeres Verhalten auf diesen Standpunkt. Denn genau von dieser Warte aus Agierst bzw. RE-agierst du.

Deshalb hast du dich in dieser Position manövriert und kannst auch nicht so *flexibel* auf die Gegebenheiten einwirken.

>>>war sie beleidigt und sagte,daß sie von mir als "Glucke" ja schließlich nichts anderes erwartet hätte,als daß ich ihr einen Strick daraus drehe.

Da bin ich mit Wassertropfen auf einer Linie, vielleicht hast du dich im Ton vergriffen ? Probiers doch einfach nochmal !

>>>Ich verbünde mich auch nicht,das ist ja keine Verschwörung aber ich kann auch nicht für sie sprechen weil ich es zum einen nicht verstehe was sie da treibt und zum anderen auch nicht gut heißen kann.

Doch du bist GEGEN sie ! Du klagst sie an indem du sie als *Rabenmutter* betitelst und dich als Glucke bezeichnest. Du stellst Glucken ÜBER Rabenmütter ... somit trittst du sie in den Staub, damit du in einem besseren Licht erscheinst. Das ist meine Meinung, da du auch in Bezug auf eure Freundschaft der Ansicht bist, dass du nichts mehr tun kannst und quasi von ihr erwartest, dass sie kleinlaut wieder auf dich zukommt und um *Gnade* bittet.

Denk mal darüber nach !

>>Ich verhalte mich neutral und helfe wo ich kann.

Dass du hilfst wo du kannst, mag sein, aber du verhältst dich nicht neutral... denn sonst hättest du diesen Beitrag nicht ins Forum gestellt. Es beschäftigt dich ! Was wolltest du mit diesem Beitrag bezwecken ?

Wolltest du das Bild, dass du dir von ihr geschaffen hast, von anderen bestätigt wissen ?

Oder welche Motivation liegt hier zu Grunde ?

>>>Was ich hier schreibe sind meine Gedanken.

Diese Gedanken wirken bei mir das aus, was ich dir schreibe. Auch ich schreibe lediglich das was ich empfinde. Soll auch kein Angriff sein, sondern einfach eine Aufforderung die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

>>>Ich leide nicht,mir tut nichts weh,ich bin wütend und weiß nicht,wie ich einem kleinen Kind helfen soll und das macht mich traurig.

Klang in einer deiner anderen Postings aber anders... und geht es dir hier wirklich NUR um das Kind oder steckt hinter dieser *Trauer* nicht irgendwas anderes ?

Das musst du nicht mir, sondern nur dir selber beantworten... ich bin nicht das *höchste Gericht*!

Ich habe meine eigenen Päckchen zu tragen.

>>>Ich kann zu diesem Zeitpunkt einfach nicht hinter ihr stehen und weiß auch nicht ob ich es wieder können werde.

Du kannst es nicht, weil du es nicht willst ! Denn wenn du es wolltest, müsstest du vorher erst deine Einstellung ändern. Das würde nämlich auch heißen, dass du dir eingestehen müsstest, die Situation nicht richtig eingeschätzt zu haben.

>>>Nun,ich werde wohl ein Gespräch mit ihr suchen und hoffe,daß sie außer "mein Leben und ich möchte mich verwirklichen,mehr erleben" anderes zu sagen hat denn das rechtfertigt für mich das Leid des Jungen in keinster Weise,sorry.

Wie sieht es mit deiner Einsicht aus ? Du erwartest von ihr dass sie umkehrt, aber hilfst du dem Jungen mit deiner statische Einstellung ?

Du kannst nicht erwarten, dass sich Menschen verändern, solange du nicht bereit bist deine Position zu verändern.

Ein Streit kann man nur mit einer Einigung belegen, jedoch nicht, wenn der eine als Sieger hervorgehen will.

Du willst als Sieger aus diesem Streit hervorgehen. Du möchtest Recht behalten und deine Einstellung als Mutter bestätigt wissen.

Genau das ist der wunde Punkt in dieser ganzen Sache.

Solange ihr beide nicht von euren Positionen abrückt, werdet ihr auf keinen Konsens kommen.

Liebe Grüße

Die Sichtweise



Hallo,
Also,das Posting hier diente nicht dazu meine Auffassung zu bestätigen sondern ich habe sie schon hinterfragt und möchte verstehen.

Flexiebel kann man nur sein,wenn man beide Seiten unterschreiben könnte und das kann ich nicht.

Ich denke,es ist ganz normal,daß man andere Meinungen vertritt als manche Mitmenschen,daherresultieren ja auch Unstimmigkleiten.

Sich,trotz anderer Meinung auf jemanden einlassen,ist eine Kunst für sich,diesen dann auch noch,trotz der anderen Meinung zu unterstützen,das kann ich nicht,nicht in diesem Fall,in dem ich das Verhalten so abscheulich und grausam finde und alles was sie entgegen bring auch nicht akzeptieren könnte,weil ich eben ANDERS ticke (keine Wertung,ob das besser oder schlechter ist si dahin gestellt.)

In einer Prtanerschaft würde man jetz sagen "es passt eben nicht"

Zumal, ich der Zeit auch nicht weiß,ob ich sie in ihrem,mir doch unverständlichen,nicht nachvollziehbaren und auch nicht akzeptablen Tuen unterstützen möchte.

Aber,ich habe sie ja gerne,muß nicht alles verstehen und gut heißen und werde ihr darum die Hand reichen.

Habe mich nicht im Ton vergriffen,da ich sehr sachlich meine Meinung,die sich ja massiv von der ohren unterscheidet Kund getan habe.

Ich möchte auch nicht als Sieger hervor gehen denn es ist nicht mein Kampf und es gibt nichts zu gewinnen.

Ich erwarte auch nicht das sie umklehrt sondern nur,das sie sich auch mal den Schaden vor Augen hällt,der entstanden ist und dem Kind etwas halt gibt.
Das Einzige was sie derzeit macht,ist ihr Glück ausleben und sonst nichts.

Das ist,finde ich,nicht zu viel erwartet.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Januar 2006 um 11:21
In Antwort auf shena_12375982

Hallo,
Also,das Posting hier diente nicht dazu meine Auffassung zu bestätigen sondern ich habe sie schon hinterfragt und möchte verstehen.

Flexiebel kann man nur sein,wenn man beide Seiten unterschreiben könnte und das kann ich nicht.

Ich denke,es ist ganz normal,daß man andere Meinungen vertritt als manche Mitmenschen,daherresultieren ja auch Unstimmigkleiten.

Sich,trotz anderer Meinung auf jemanden einlassen,ist eine Kunst für sich,diesen dann auch noch,trotz der anderen Meinung zu unterstützen,das kann ich nicht,nicht in diesem Fall,in dem ich das Verhalten so abscheulich und grausam finde und alles was sie entgegen bring auch nicht akzeptieren könnte,weil ich eben ANDERS ticke (keine Wertung,ob das besser oder schlechter ist si dahin gestellt.)

In einer Prtanerschaft würde man jetz sagen "es passt eben nicht"

Zumal, ich der Zeit auch nicht weiß,ob ich sie in ihrem,mir doch unverständlichen,nicht nachvollziehbaren und auch nicht akzeptablen Tuen unterstützen möchte.

Aber,ich habe sie ja gerne,muß nicht alles verstehen und gut heißen und werde ihr darum die Hand reichen.

Habe mich nicht im Ton vergriffen,da ich sehr sachlich meine Meinung,die sich ja massiv von der ohren unterscheidet Kund getan habe.

Ich möchte auch nicht als Sieger hervor gehen denn es ist nicht mein Kampf und es gibt nichts zu gewinnen.

Ich erwarte auch nicht das sie umklehrt sondern nur,das sie sich auch mal den Schaden vor Augen hällt,der entstanden ist und dem Kind etwas halt gibt.
Das Einzige was sie derzeit macht,ist ihr Glück ausleben und sonst nichts.

Das ist,finde ich,nicht zu viel erwartet.


ich möchte dich nicht in die Enge treiben...

Es gäbe hier in deinem Posting schon das eine oder andere, das man/ich zerpflücken könnte... und ehrlich gesagt, kribbelt es mir sehr in den Fingern.

Aber ich denke, dass du, wenn du über die ganze Situation nochmal nachdenkst, selber drauf kommst.

>>>Sich,trotz anderer Meinung auf jemanden einlassen,ist eine Kunst für sich,

Sowas nennt man Toleranz...

Toleranz kann man lernen und wenn man es kann, ist es auch keine Kunst mehr.

Keine Bange, liebe Equinox, auch ich bin durch eine sehr harte Schule gegangen, um all das zu lernen. Je mehr man versteht, umso schwieriger wird es klar Stellung zu beziehen.

>>>Das ist,finde ich,nicht zu viel erwartet.

Genau das ist sehr viel, was du von ihr erwartest.

Sie müsste Verantwortung übernehmen. Wenn sie ihrem Sohn Halt geben will, muss sie selber innerlich so gefestigt sein. Das ist sie nicht und deshalb zieht sie sich zurück.

Es ist kein Phänomen deiner Freundin, sondern sehr weit verbreitet. Wie viele Menschen tragen in ihrem Leben wirklich Verantwortung ? Verantwortung bedingt eine Kompetenz. Kompetent ist man aber erst, wenn man gewisse Strukturen und Mechanismen durchschaut und diese auch zum Wohle für sich selber, aber auch für andere nutzen weiß.

Dazu gehört auch dass man seine eigene Verletztheit zwar erkennt und ernst nimmt, jedoch diese nicht allzusehr in den Vordergrund drängt.

Du hast irgendwo geschrieben, dass der Mann sehr lieb etc. war. Aber wodurch zeichnet sich seine Kompetenz aus ? Ist er momentan zu sehr mit sich selber beschäftigt oder hat er noch *genügend* Zeit sich um den Jungen zu kümmern ?

Fühlt er sich in der Opferrolle oder ist er bereit sich selber kritisch zu hinterfragen ? Dass sie SCHULD ist, ist sehr einfach gedacht. Denn durch das Eingehen einer Beziehung zu dem anderen Mann, hat sie nicht agiert, sondern auf irgendwas RE-agiert. Dafür gibt es Ursachen. Nicht die Trennung ist die Ursache des Problems sondern lediglich ein Ergebnis.

Als ich damals meiner Ehe den Tritt verpasst habe, die nach Außen eine Vorbildehe war, hat das meinem Mann die Füße weggezogen. Er klagte mich an. Das Einzigste was ich ihn damals entgegnete war die Frage... Hast du dich eigentlich schon gefragt WARUM ich das getan habe ? WARUM sollte ich einer Ehe die jahrelang SO glücklich zu sein scheinte, einen Tritt verpassen ? In eine Zukunft starten, wo ich nicht weiß, wohin die Reise geht? Wieder etwas riskieren, wo ich keine Garantie hatte, dass es gutgeht ?!

Wenn ich in einer Partnerschaft NICHT glücklich bin, dann muss ich in erster Linie SCHADEN von MIR abwenden. Wenn ein Mann mit mir glücklich ist, ich aber nicht mit ihm, so besteht ein Ungleichgewicht. Er kann mit mir nicht glücklich sein, sofern er nicht mit jeglicher Ignoranz geschlagen ist.

Somit hätte er gewisse Signale, die man als UNGLÜCKLICHE aussendet, wahrnehmen und hinterfragen müssen. Somit hat, wenn man es so will, auch der Mann Schuld ! Denn auch er ist dafür zuständig Schaden abzuwenden.

Ob sie ihr Glück jetzt auslebt, mag ich bezweifeln. Sie verschließt eher die Augen aus Angst vor dem was kommt.
Sie scheut die Konfrontation und reagiert mit Flucht, das ist menschlich. Vielleicht ist der Mann bereits in der Partnerschaft vor Auseinandersetzungen geflüchtet und wird jetzt damit konfrontiert. Denn auch er muss jetzt Farbe bekennen.

Die ganze Tragödie kann nur dann zum glücklichen Ende geführt werden, wenn sie statt nach Schuldigen zu suchen, nach den Ursachen forschen, warum es soweit gekommen ist.

Das kann ein sehr langer Lernprozess werden.

Liebe Grüße

Die Sichtweise

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Januar 2006 um 14:12

Aus der Sicht einer Tochter
Meine Mama ist - so wie du es beschreibst - eine Glucke. Sie hat ihr Leben immer zu meinen Gunsten ausgerichtet, verzichtet, mein Glueck ueber ihres gestellt. Sie hat die Ehe zu meinem Vater (er ist ein Schatz, aber ein Workerholic - und somit leider nicht immer Teil unseres "Familienlebens") mit allen Mitteln aufrechterhalten um mir ein sicheres zu Hause zu geben. Ob sie dabei gluecklich war, war egal, Hauptsache ich wuchs in einer "heilen Welt" auf. Natuerlich habe ich es bis zu einem bestimmten Punkt genossen. Seit ich aber versuchte mein eigenes Leben zu leben, meinen Weg zu gehen, sind wir immerwieder aneinander geraten. Das Hauptproblem ist, dass es ihr unglaublich schwer faellt loszulassen, weil ich jahrelang ihr Leben bestimmt habe. Es machte sie ungluecklich mich gehen zu lassen, sie hatte Angst, dass ich schlechte Erfahrungen mache und das ist der springende Punkt. Ohne dass es ihre Absicht war, hatte/habe ich ein schlechtes Gewissen, sie alleine zu lassen, stellte oft meinen Freiheitsdrang (der vielleicht gerade durch das innige Verhaeltnis staerker als bei manch anderen ist)hinten an um fuer sie da zu sein und sie nicht zu verletzen. Lange rede kurzer Sinn, es tat keinem von uns beiden gut, keiner war gluecklich und wir haben darueber geredet, ich bin fuer einige Zeit ins Ausland um zwar in erster Linie mich zu entwickeln aber auch um es ihr zu erleichtern ihren Weg ohne mich zu finden. Ich sah keine andere Moeglichkeit, denn meine Selbsstaendigkeit wurde dadurch einfach gehemmt - und ironischerweise auch ihre. Nur um es zu verdeutlichen, sie hatte immer viele Freunde und viele Hobbies, hat auch Teilzeit gearbeitet, trotzdem hat sie mich immer vor alledem gestellt.
Der Mittelweg ist immer der Beste, ein Kind kann nicht ohne Fuersorge und Schutz aufwachsen, aber es muss genug Freiraum haben um sich entwickeln zu koennen, eigene, gute und schlechte Erfahrungen zu machen (dazu gehoert auch ein Umzug wenn es noetig ist, Kinder finden ihre Freunde schnell und ueberall, ein Schulwechselmuss nicht immer schlecht ausgehen, ist ja auch eine Vorbereitung auf das spaetere (Berufs-)Leben, denn da sind wir andauernd solchen Veraenderungen und Herausforderungen ausgessetzt) und die Eltern muessen sich im Klaren sein, dass das Kind irgendwann geht uns sein eigenes Leben hat und sie dann als Paar oder alleine wieder auf sich gestellt sind, gluecklich werden muessen. Solange die Eltern mit ihrem Leben/sich selber zufrieden sind und die Waage zwischen ihrem "erwachsenen" Leben und dem Leben mit dem Kind halten koennen projeziert sich das auch auf das Leben des Kindes. Dazu gehoert meiner Meinung, dass das Kind sich auch mal den Wuenschen der Eltern unterordnet, mal alleine fuer sich oder die Familie kocht, auch mal die Waesche macht usw. (habe ich nie machen muessen, was sehr schade ist, habe es aber trotzdem gelernt )

Versuch's doch mal mit Rabenglucke?

Liebe Gruesse,
Frohloeckchen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Januar 2006 um 7:54

Meine Sicht
Eins vorab: Irgendwie habe ich das Gefühl, equi, daß du gerne mit dem moralischen Zeigefinger auf andere zeigst. Liegt vielleicht daran, daß du selber so hohe Ansprüche an dich hast. Nur gebe ich zu Bedenken, daß nicht jeder diese hohen Ansprüche hat und erfüllen kann oder will. Nix für ungut.

Ich bin selber keine Mutter aber ich habe beides erlebt. Für meine Mutter war ich ein Unfall, sie schob mich zur Oma. Die war eine fürchterliche Glucke und wollte alles Unheil von mir abwenden. Das funktionierte, bis ich in die Schule kam. Dort mußte ich die ersten Jahre spießrutenlaufen vom Feinsten. Danke, liebe Oma! Meine Mutter interessierte sich erst wieder für mich, als ich alt genug war um auf meine kleine Schwester aufzupassen. Dann entbrannte ein Kampf beim Jugendamt zwischen ihr und meiner Oma. Aber nicht aus Liebe hat sie um mich gekämpft, sondern weil sie ihrer Mutter eins auswischen wollte. Die Moral von der Geschichte? Beides ist nicht gut fürs Kind.

Verurteile deine Freundin nicht. Vielleicht ist es für das Kind tatsächlich die bessere Lösung, beim Vater zu sein. Kannst du das beurteilen? Das mit der biologischen Bindung möchte ich mal ganz stark anzweifeln. Zumindestens wenn ein Kind größer ist, kann es durchaus auch eine stärkere Bindung an den Vater haben. Wer will das schon beurteilen?

Gute Besserung wünsch ich!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper