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Qualität einer Freundschaft

5. Februar um 14:44

Sicher definiert dies jeder komplett anders. Einer hat 3987 Freunde auf facebook. Für mich ist eine Freundin aber eine Person, der ich vertraue, die zu einem wirklich engen Kreis gehört und ich denke den Begriff verwende ich erst nach vielen Jahren der Zusammengehörigkeit überhaupt. So eine Freundschaft kann dann auch nichts angreifen und ich für mich sollen sie ewig sein. 
Nun habe ich aber mal meinen Freundeskreis überprüft und habe da so einige Schwierigkeiten. 
Ich versuche diese auch direkt mit den Freundinnen selber zu lösen, aber leider geht es im Moment eher in die Richtung, dass sich Kontaktabbrüche abzeichnen aufgrund der Problematik.  

Ich habe bemerkt, dass jegliche Basis mit diesen besagten Freundinnen eigentlich nur noch Probleme sind. Ich komme mir ausgebeutet und nur noch wie eine Seelentrösterin vor. 

Ich selber habe mich in den letzten Jahren sehr verändert und lege den Focus viel mehr auf positive Aspekte im Leben und darauf schöne Aktivitäten durchzuführen. Dadurch wiederrum ergibt sich positiver Gesprächsstoff, Unbeschwertheit und Glücklich sein. 

Ich nehme jetzt mal ein Beispiel: 
Eine meiner Freundinnen steckt in einer für mich total destruktiven Beziehung. Immer wieder habe ich damals zugehört, versucht sie zu verstehen. Nun ist aber der Knoten geplatzt. Ich habe ihr mitgeteilt, dass ich es einfach nicht mehr verstehe, warum sie sich so schlecht behandeln lässt und nicht geht. Sie kann das wirtschaftlich. Sie wohnen ja auch schon gar nicht mehr zusammen. 

Ich höre mir seit Jahren die gleiche Leiher an. Auch ihre Kinder kriegen diesen ganzen Rosenkrieg immer mit. 

Ich selber lebe in einer glücklichen Beziehung und meine neue Wunschvorstellung einer Freundschaft ist es positives zu erleben und auch positiven Gesprächsstoff zu haben. Das ist für mich eine Basis. Ich möchte einfach nicht anfangen mit dem Leid der Anderen eine Freundschaft aufzubauen. Das war immer so. Und so hat diese positive Ebene immer gelitten. 

Habe da auch offen mit den Leuten, auch dieser besagten Freundin drüber geredet. Leider geht es immer wieder auf diese "Leidebene" zurück. Muss auch noch dazu sagen, dass ich IMMER und überall dazu gebraucht wurde. Alle fanden es heilsam mit mir zu reden. Ich habe da aber eine Grenze gezogen und mache das nun beruflich, bin auch glücklich damit anderen zu helfen. 

Aber innerhalb meines Freundeskreises kriege ich die Kurve nicht. Wie haltet ihr da die Waage? Treffen sich hier vielleicht noch mehr, nur um gegenseitig zu jammern? 

Ich selber bin nun einem Verein beigetreten und genieße diese unbeschwerte Art etwas gemeinsam zu machen, Spaß zu haben, ohne die Seelenklemptnerin der Nation zu sein. Klappt nun endlich mit Neuen Leuten. 

Aber wie bekomme ich ein gesünderes Verhältnis mit meinen alten Freunden hin? Ich hänge an Ihnen, aber das Zuhören hat auch Grenzen. Es sind ja auch oft Problematiken, die ewig und ohne Ende sind. Die miese Beziehung, Existenzprobleme.... Wie weit tragt ihr denn solche ewig anhaltenden Problematiken von Freunden, die wohl anscheinend sehr belastet sind? 

Es ist ja was anderes wenn sowas nachdem man viele schöne Dinge erlebt hat so eine Freundschaft dann durch eine Krisenzeit belastet wird. Da bin ich auch bereit und immer da, von mir aus auch viele Jahre. Aber das Negative an sich kann doch einfach keine Basis für eine Freundschaft sein. Ich hoffe dass ich das hier irgendwie einigermaßen verständlich erklären konnte. Bin gespannt, wie ihr eure Freundschaften beschreibt. L.G! Mareike
 

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5. Februar um 16:48

du hast das grundprinzip einer freundschaft nicht verstanden.

man ist auch in schlechten zeiten füreinander da. 

das bist du nicht. deswegen hast du auch keine freunde.

 

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5. Februar um 17:38

Du kennst die Beiträge der te nicht oder? Da geht es nur darum. Jahre über Jahre 

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5. Februar um 18:44
In Antwort auf mareike981

Sicher definiert dies jeder komplett anders. Einer hat 3987 Freunde auf facebook. Für mich ist eine Freundin aber eine Person, der ich vertraue, die zu einem wirklich engen Kreis gehört und ich denke den Begriff verwende ich erst nach vielen Jahren der Zusammengehörigkeit überhaupt. So eine Freundschaft kann dann auch nichts angreifen und ich für mich sollen sie ewig sein. 
Nun habe ich aber mal meinen Freundeskreis überprüft und habe da so einige Schwierigkeiten. 
Ich versuche diese auch direkt mit den Freundinnen selber zu lösen, aber leider geht es im Moment eher in die Richtung, dass sich Kontaktabbrüche abzeichnen aufgrund der Problematik.  

Ich habe bemerkt, dass jegliche Basis mit diesen besagten Freundinnen eigentlich nur noch Probleme sind. Ich komme mir ausgebeutet und nur noch wie eine Seelentrösterin vor. 

Ich selber habe mich in den letzten Jahren sehr verändert und lege den Focus viel mehr auf positive Aspekte im Leben und darauf schöne Aktivitäten durchzuführen. Dadurch wiederrum ergibt sich positiver Gesprächsstoff, Unbeschwertheit und Glücklich sein. 

Ich nehme jetzt mal ein Beispiel: 
Eine meiner Freundinnen steckt in einer für mich total destruktiven Beziehung. Immer wieder habe ich damals zugehört, versucht sie zu verstehen. Nun ist aber der Knoten geplatzt. Ich habe ihr mitgeteilt, dass ich es einfach nicht mehr verstehe, warum sie sich so schlecht behandeln lässt und nicht geht. Sie kann das wirtschaftlich. Sie wohnen ja auch schon gar nicht mehr zusammen. 

Ich höre mir seit Jahren die gleiche Leiher an. Auch ihre Kinder kriegen diesen ganzen Rosenkrieg immer mit. 

Ich selber lebe in einer glücklichen Beziehung und meine neue Wunschvorstellung einer Freundschaft ist es positives zu erleben und auch positiven Gesprächsstoff zu haben. Das ist für mich eine Basis. Ich möchte einfach nicht anfangen mit dem Leid der Anderen eine Freundschaft aufzubauen. Das war immer so. Und so hat diese positive Ebene immer gelitten. 

Habe da auch offen mit den Leuten, auch dieser besagten Freundin drüber geredet. Leider geht es immer wieder auf diese "Leidebene" zurück. Muss auch noch dazu sagen, dass ich IMMER und überall dazu gebraucht wurde. Alle fanden es heilsam mit mir zu reden. Ich habe da aber eine Grenze gezogen und mache das nun beruflich, bin auch glücklich damit anderen zu helfen. 

Aber innerhalb meines Freundeskreises kriege ich die Kurve nicht. Wie haltet ihr da die Waage? Treffen sich hier vielleicht noch mehr, nur um gegenseitig zu jammern? 

Ich selber bin nun einem Verein beigetreten und genieße diese unbeschwerte Art etwas gemeinsam zu machen, Spaß zu haben, ohne die Seelenklemptnerin der Nation zu sein. Klappt nun endlich mit Neuen Leuten. 

Aber wie bekomme ich ein gesünderes Verhältnis mit meinen alten Freunden hin? Ich hänge an Ihnen, aber das Zuhören hat auch Grenzen. Es sind ja auch oft Problematiken, die ewig und ohne Ende sind. Die miese Beziehung, Existenzprobleme.... Wie weit tragt ihr denn solche ewig anhaltenden Problematiken von Freunden, die wohl anscheinend sehr belastet sind? 

Es ist ja was anderes wenn sowas nachdem man viele schöne Dinge erlebt hat so eine Freundschaft dann durch eine Krisenzeit belastet wird. Da bin ich auch bereit und immer da, von mir aus auch viele Jahre. Aber das Negative an sich kann doch einfach keine Basis für eine Freundschaft sein. Ich hoffe dass ich das hier irgendwie einigermaßen verständlich erklären konnte. Bin gespannt, wie ihr eure Freundschaften beschreibt. L.G! Mareike
 

Ja, am Besten du suchst dir Vereinsleute und wirfst deine Freunde aus dem Leben . Wenn ich schon lese - Seelenklemptnerin der Nation .

Du bist gar nichts - du erlaubst dir sogar mit Freundin A über B zu sprechen . Gott wie ich das nicht leiden kann - wenn andere dann meine Probleme diskutieren . Für mich ist das übrigens ein maßgeblicher Vertrauensmissbrauch - da spielt es dann keine Rolle ob ich 20 Jahre und mehr mit dir befreundet bin - das wird dann - "es war!"
Und ich habe damit kein Problem jemand aus meinem Leben zu werfen, da kamen schon ganz andere Freundschaften unter die Räder - die länger gingen .

Erzähl noch ein bisschen mehr von deinem unglaublich sorgenfreien und tollen Leben, deiner wunderbaren Beziehung und davon, dass du zwar beruflich mit Menschen arbeitest - aber privat den Vogel abschießt !

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6. Februar um 6:46

Habe da auch offen mit den Leuten, auch dieser besagten Freundin drüber geredet. Leider geht es immer wieder auf diese "Leidebene" zurück.

Hier hat sie das geschrieben !

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6. Februar um 7:27

Nun, Daphne das geht natürlich nicht - diesese Verhalten ist auch grenzüberschreitend . 

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man jemand verbieten kann über das Aktuelle zu sprechen - damit sich das Gegenüber abgrenzen kann

Und eine Freundschaft ist bestimmt ein Geben und Nehmen - aber sich selber als - ich habe keine Probleme - das Leben ist so easy usw. - das ist doch Schwachsinn .

Ich habe auch immer wieder mal ein Stopp eingeworfen - wenn eine Freundin mit ihrem Verhalten eine Situation heraufbeschworen hat - über die sie dann gejammert hat . 

Auch bin ich davon überzeugt, dass mir meine Freundinnen auch immer etwas gegeben haben in meinem Leben . 

Wenn ich den Beitrag der TE durchlese hat man das Gefühl, da geht es nur um die Selbstbeweihräucherung und nicht mehr . Mir geht es so gut und alles andere möchte ich nicht - auf gut Deutsch - das Verhalten ihrer Freundinnen könnten ihrem Ponyhofleben schaden .

Ich habe meiner Schwester jeden Tag jahrelang am Telefon zugehört - jeden Tag um dieselbe Zeit klingelte es - weil sie Probleme mit ihrer Arbeitsstelle hat und irgendwann hat sie dieses Problem für sich gelöst . Es war ein harter und beschwerlicher Weg - mir wäre nie eingefallen nicht zu hören zu wollen !
Ihr an den Kopf zu knallen sie beeinträchtigt meine Harmonie usw. Dafür ist sie heute ausgeglichener denn je und ich gönne es ihr von Herzen .

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6. Februar um 7:56

Naja das Leben bestimmt nunmal nicht nur aus rosa wolken und positiver Energie. Man hat halt immer wieder mal stress, kummer, Frust. Ist doch klar das man drüber reden möchte und ist doch klar das ich als Freundin zu höre. Und dann unternehme ich halt auch was mit dieser Person um schöne Momente zu schaffen wo es nicht um Probleme geht... 

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