Forum / Liebe & Beziehung

Quälende Einsamkeit trotz Beziehung

31. Januar um 3:22 Letzte Antwort: 31. Januar um 18:54

Hallo....noch jemand wach da draußen?
Ich kann wieder mal nicht schlafen. Nebenan schläft mein Mann, ich fühle mich schrecklich einsam... nicht nur jetzt, sondern eigentlich schon sehr lange - trotz Beziehung.
Wenn ich nachts - so wie jetzt gerade - mal nicht vom hektischen Treiben des Alltags abgelenkt bin, dann wird mir schmerzlich bewusst dass meine Beziehung eigentlich nur noch eine lose Freundschaft ist. Wir reden nur noch wenig, und wenn dann über belangloses. Wir schlafen in einem Bett, aber wir schlafen dort auch wirklich nur - jeder für sich.
Wir wissen nichts mehr voneinander, fragen aber auch nicht wirklich nach...
Und obwohl ich meinen Mann (immernoch) sehr liebe, und mich nach viel mehr "Miteinander" sehne, fühle ich wie wir uns immer weiter voneinander entfernen.... Das tut sehr weh.

Geht es denn auch anderen so?

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31. Januar um 3:52

Gute Abend,  Nachtschwärmer....

Du klingst sehr traurig,  aber die ccommunity hier wird sicher mehr Informationen verlangen.

Wie alt, wie lange zusammen,  Kinder,  ect.
 

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31. Januar um 4:38
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Hallo....noch jemand wach da draußen?
Ich kann wieder mal nicht schlafen. Nebenan schläft mein Mann, ich fühle mich schrecklich einsam... nicht nur jetzt, sondern eigentlich schon sehr lange - trotz Beziehung.
Wenn ich nachts - so wie jetzt gerade - mal nicht vom hektischen Treiben des Alltags abgelenkt bin, dann wird mir schmerzlich bewusst dass meine Beziehung eigentlich nur noch eine lose Freundschaft ist. Wir reden nur noch wenig, und wenn dann über belangloses. Wir schlafen in einem Bett, aber wir schlafen dort auch wirklich nur - jeder für sich.
Wir wissen nichts mehr voneinander, fragen aber auch nicht wirklich nach...
Und obwohl ich meinen Mann (immernoch) sehr liebe, und mich nach viel mehr "Miteinander" sehne, fühle ich wie wir uns immer weiter voneinander entfernen.... Das tut sehr weh.

Geht es denn auch anderen so?

Ich schätze, solche Geschichten gibt es mehr, als man denkt oder darüber schreiben/offen reden möchte...und ganz bestimmt mehr als von dieser Idealvorstellung, die jeder von uns gerne in Gedanken trägt.

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31. Januar um 6:00

Was soll man da schreiben ? raten ? Ich denke da können nur Gespräche helfen, das du jemanden siehst und ihm Auge in Auge deine Gefühle und Nöte schildern kannst. Hast du keine Freunde ? 

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31. Januar um 6:06
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Was soll man da schreiben ? raten ? Ich denke da können nur Gespräche helfen, das du jemanden siehst und ihm Auge in Auge deine Gefühle und Nöte schildern kannst. Hast du keine Freunde ? 

Wahrscheinlich keine, die nicht irgendwie auch mit dem Ehemann befreundet sind.

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31. Januar um 9:14
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Hallo....noch jemand wach da draußen?
Ich kann wieder mal nicht schlafen. Nebenan schläft mein Mann, ich fühle mich schrecklich einsam... nicht nur jetzt, sondern eigentlich schon sehr lange - trotz Beziehung.
Wenn ich nachts - so wie jetzt gerade - mal nicht vom hektischen Treiben des Alltags abgelenkt bin, dann wird mir schmerzlich bewusst dass meine Beziehung eigentlich nur noch eine lose Freundschaft ist. Wir reden nur noch wenig, und wenn dann über belangloses. Wir schlafen in einem Bett, aber wir schlafen dort auch wirklich nur - jeder für sich.
Wir wissen nichts mehr voneinander, fragen aber auch nicht wirklich nach...
Und obwohl ich meinen Mann (immernoch) sehr liebe, und mich nach viel mehr "Miteinander" sehne, fühle ich wie wir uns immer weiter voneinander entfernen.... Das tut sehr weh.

Geht es denn auch anderen so?

Ich war auch mal an dem Punkt, dachte der Widerspruch Liebe &, Einsamkeit wäre ein Defizit von mir.... das Gefühl der Einsamkeit setzte meist in Zweisamkeit ein, aber auch dann, wenn "Ruhe/Stille" nach einer ereignisreichen Woche einsetzte...

...Nach dem Ende der bereits abgelaufenen Partnerschaft kehrte dieses widersprüchige Gefühl "Liebe & Einsamkeit" nie wieder zurück. Mein Leben ist nun ausgeglichener denn je.

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31. Januar um 10:46
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Hallo....noch jemand wach da draußen?
Ich kann wieder mal nicht schlafen. Nebenan schläft mein Mann, ich fühle mich schrecklich einsam... nicht nur jetzt, sondern eigentlich schon sehr lange - trotz Beziehung.
Wenn ich nachts - so wie jetzt gerade - mal nicht vom hektischen Treiben des Alltags abgelenkt bin, dann wird mir schmerzlich bewusst dass meine Beziehung eigentlich nur noch eine lose Freundschaft ist. Wir reden nur noch wenig, und wenn dann über belangloses. Wir schlafen in einem Bett, aber wir schlafen dort auch wirklich nur - jeder für sich.
Wir wissen nichts mehr voneinander, fragen aber auch nicht wirklich nach...
Und obwohl ich meinen Mann (immernoch) sehr liebe, und mich nach viel mehr "Miteinander" sehne, fühle ich wie wir uns immer weiter voneinander entfernen.... Das tut sehr weh.

Geht es denn auch anderen so?

Hallo du Liebe!
Du klingst sehr traurig und nachdenklich.. mein Tipp an dich: rede mit ihm darüber. Vielleicht geht es ihm auch so, oder er hat andere Gedanken und Ängste, die ihn bedrücken. 

Nur mit Kommunikation kannst du aus deiner Situation herauskommen.

Fühl dich gedrückt, ich weiß dass es schwer sein kann, solche Themen anzusprechen. 

Ganz liebe Grüße 

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31. Januar um 15:32
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Ich war auch mal an dem Punkt, dachte der Widerspruch Liebe &, Einsamkeit wäre ein Defizit von mir.... das Gefühl der Einsamkeit setzte meist in Zweisamkeit ein, aber auch dann, wenn "Ruhe/Stille" nach einer ereignisreichen Woche einsetzte...

...Nach dem Ende der bereits abgelaufenen Partnerschaft kehrte dieses widersprüchige Gefühl "Liebe & Einsamkeit" nie wieder zurück. Mein Leben ist nun ausgeglichener denn je.

Ich glaube die Threadstellerin - oder ihr Unterbewusstsein - weiss, dass diese Beziehung emotional zu Ende gegangen ist. Das Problem sind immer die ganzen Verbindlichkeiten und Menschen, die mit zu dieser Beziehung gehören. Manchmal will und kann man die Entscheidung nicht treffen, sich nur auf sich zu fokussieren und die Beziehung auch tatkräftig zu verlassen (nicht nur emotional und in Gedanken) - oder man ist zu bequem oder desillusioniert dazu.

Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: 
- einsam zweisam bleiben
- heimlich fremd gehen

Muss ich erwähnen, dass auch keine dieser beiden Lösungen zum dauerhaften Glück führt?

Vielleicht ist generell nur eine Lösung langfristig zielführend:

- das eigene Glück nie in anderen Menschen sondern in sich selbst zu suchen, und das Leben entsprechend reich mit diesen Glücksmomenten befüllen.

Auch dann wird man - ob in Beziehung oder nicht - sich hin und wieder einsam oder unglücklich fühlen, man wird aber wissen, wie man und womit man dieses Manko auf positive Art und Weise kompensieren kann. Und auch keine Angst davor haben, sich mal nicht rundherum glücklich und wohl zu fühlen. Denn man hat gelernt, dass dieses Manko ein wichter Zwischenschritt zum Glück ist.

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31. Januar um 18:54
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Ich glaube die Threadstellerin - oder ihr Unterbewusstsein - weiss, dass diese Beziehung emotional zu Ende gegangen ist. Das Problem sind immer die ganzen Verbindlichkeiten und Menschen, die mit zu dieser Beziehung gehören. Manchmal will und kann man die Entscheidung nicht treffen, sich nur auf sich zu fokussieren und die Beziehung auch tatkräftig zu verlassen (nicht nur emotional und in Gedanken) - oder man ist zu bequem oder desillusioniert dazu.

Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: 
- einsam zweisam bleiben
- heimlich fremd gehen

Muss ich erwähnen, dass auch keine dieser beiden Lösungen zum dauerhaften Glück führt?

Vielleicht ist generell nur eine Lösung langfristig zielführend:

- das eigene Glück nie in anderen Menschen sondern in sich selbst zu suchen, und das Leben entsprechend reich mit diesen Glücksmomenten befüllen.

Auch dann wird man - ob in Beziehung oder nicht - sich hin und wieder einsam oder unglücklich fühlen, man wird aber wissen, wie man und womit man dieses Manko auf positive Art und Weise kompensieren kann. Und auch keine Angst davor haben, sich mal nicht rundherum glücklich und wohl zu fühlen. Denn man hat gelernt, dass dieses Manko ein wichter Zwischenschritt zum Glück ist.

So ist das, ein Lernprozess folgt dem anderen im Laufe des Lebens, wenn man "Glück" hat bzw. gewillt ist dazu zu lernen.

Gut beschrieben. Danke.

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