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Psychoterror auch nach der Trennung

10. März um 17:48 Letzte Antwort: 11. März um 11:54

Hallo,

ich schreibe hier, weil ich es endlich geschafft habe, von einem gewalttätigen Mann wegzukommen. Allerdings ist der Horror auch nach der Trennung noch nicht zu Ende.

Wir waren 5 Jahre zusammen und sind vor einem Jahr in ein Haus zusammengezogen, und schon am Anfang habe ich sein wahres Gesicht kennengelernt.

Er war ständig schlecht gelaunt und war überhaupt nicht motiviert, die Wohnung einzurichten, weil er angeblich "Schmerzen" hatte und auf der Arbeit nicht klarkam.
Kein Arzt konnte ihm sagen, was er genau hat. 

Ich habe mit allen Mitteln für sein Wohl gesorgt, habe ihn bekocht und das Haus blitzeblank gehalten, aber seine Laune war wie eine ticken de Bombe.

Ein falscher Blick, und schon hieß es "Was guckst du so abgefuckt? ".
Bekamm er auf schnelle nicht seinen Willen, hieß es "Verpiss dich, du Schlampe".

Ich habe einfach weiter mitgemacht, bis eines Tages mein Unterarm komplett blau war, weil ich meine Freunde nicht zu uns nach Hause einladen durfte. 

Nachdem Vorfall saß ich mit seinem Stiefvater und seiner Freundin (gleichzeitig Vermieterin) am Tisch, und es hieß "Unser Sohn ist doof, und wenn was ist, schmeißen wir ihn raus." 

Zwischendurch sind wir wieder zusammengekommen, weil ich ihm noch eine Chance gegeben habe. 

Danach wurde er trotzdem rückfällig, er schüttelte mich ab und zu wie ein Spielzeug, beschimpfte mich, und presste mich mit Drohungen an die Wand. 

Wir küssten uns garnicht mehr und ich hatte einfach nur Angst. Eines Tages lagen wir nebeneinander, er war am schlafen, ich schaute am Laptop eine Doku und surfte parallel im Internet. 
Er riss plötzlich mein Handy aus der Hand und hat hastig mit seiner zweiten Hand meinen Kopf weggeschubst, sodass ich damit sehr doll gegen die Wand stößte.

Danach saß ich zusammengerollt am Boden und habe einfach nur geweint, weil es höllisch weh tat. Und er sagte nur: "Stell dich nicht so an und höre auf zu heulen. Du hast nichts." 

Nach dem Vorfall habe ich das allernötigste zusammengepackt, habe eine Trennung angekündigt und habe solange in einer Notbleibe gewohnt, in der Hoffnung, dass er auszieht. 

Parallel habe ich natürlich auch nach einer Wohnung gesucht. Jedoch wohne in einer kleinen Stadt und es ist sauschwer hier eine Wohnung zu finden. Hier geht alles nur über Vitamin B, und ich kenne hier kaum jemanden. Diese Gegend zu verlassen wäre auch nicht sinnvoll da ich hier arbeite. Meine Eltern sind im Ausland und ich bin hier ganz alleine, deswegen können sie mich nicht auffangen. 
Ich zahle immernoch die Hälfte der Miete in der Hoffnung, dass ich da einziehen darf. So haben wird das zumindest im Sommer nach dem Fall mit dem Unterarm abgemacht. 

Mittlerweile tut ihm alles leid und er würde mich sogar heiraten, nun habe habe ich aber einen neuen Freund und als seine Eltern es erfahren haben, hat sich deren Verhalten zu mir drastisch verschlechtert. 

Sie reden ganz schön viel hinter meinem Rücken und beschützen den Ex,
obwohl ich noch vor einem Monat meine Sachen holen war, und nicht damit gerechnet habe, dass mein Ex zu Hause ist.. An den Tag kam ich mit Hilferufen und einem blutverschmierten Pullover raus..
Trotz all dem heißt es jetzt auf einmal "Ihr beide müsst euch eine Wohnung suchen", und damit meinen sie in erster Linie mich. Und für den Ex gibt es schon eine andere Wohnung, weil der Vater wie immer für ihn alles organisiert hat. Er zieht also in 3 Monaten aus. 
Ich soll aber weiter suchen und darf nicht in das Haus "einziehen", für das ich immernoch zahle, obwohl ich mir die komplette Miete Leisten könnte. (meine Sachen sind noch drin, aber ich meide den Kontakt zu ihm).

Mein Fragen sind:

1) Ändern sich solche Menschen wie mein Ex? 

2) So absurd das klingt, aber lohnt es sich noch um das Haus zu kämpfen? 

2) Ist es in unserer Gesellschaft gebräuchlich, dass gewalttätige mehr Glück, mehr Rechte bzw. Privilegien haben? 

Liebe Grüße

und vielen Dank für eure Tipps
 

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10. März um 17:55

Ich kann dein ganzes Verhalten absolut nicht nachvollziehen.

1. Warum verarbeitest du nicht erstmal eine gewaltätige Beziehung, gehst in Therapie und versuchst zu begreifen, was mit dir nicht stimmt, dass du dir das so lange gefallen lassen hast.
Stattdessen hast du gleich den nächsten Kerl an der Angel.

2.Warum willst du überhaupt im Haus der Eltern deines verrückten Exfreundes wohnen ?
Du musst doch nicht im Dorf bleiben, sondern kannst auch eine halbe Stunde weiter weg ziehen, völlig legitim für einen normalen Arbeitsweg.

3. Warum hast du die Sachen nicht angezeigt?

4. Warum kümmerst du dich noch darum, wie es ihm geht,  was seine Eltern für ihn machen und ob das fair ist ?
 

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10. März um 18:09
In Antwort auf creepyworld89

Ich kann dein ganzes Verhalten absolut nicht nachvollziehen.

1. Warum verarbeitest du nicht erstmal eine gewaltätige Beziehung, gehst in Therapie und versuchst zu begreifen, was mit dir nicht stimmt, dass du dir das so lange gefallen lassen hast.
Stattdessen hast du gleich den nächsten Kerl an der Angel.

2.Warum willst du überhaupt im Haus der Eltern deines verrückten Exfreundes wohnen ?
Du musst doch nicht im Dorf bleiben, sondern kannst auch eine halbe Stunde weiter weg ziehen, völlig legitim für einen normalen Arbeitsweg.

3. Warum hast du die Sachen nicht angezeigt?

4. Warum kümmerst du dich noch darum, wie es ihm geht,  was seine Eltern für ihn machen und ob das fair ist ?
 

Manche Sachen (wie diesen Post) sollte "frau" nicht lesen, um nicht aus der Haut zu fahren und sich den Abend zu verderben. 

An die TE:

Wenn du weiter Machtspielchen spielen willst mit deinem Ex, dann versöhne dich mit ihm und nimm´ seinen Heiratsantrag an.

Belästige uns aber dann nicht mehr mit seinen Gewaltausbrüchen, die du vermutlich nicht mal zur Anzeige gebracht hast.

Und....JA, die Gewalt wird weiter gehen....diesmal mit deinem Neuen.

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10. März um 19:34
In Antwort auf dubistwasbesonderes

Hallo,

ich schreibe hier, weil ich es endlich geschafft habe, von einem gewalttätigen Mann wegzukommen. Allerdings ist der Horror auch nach der Trennung noch nicht zu Ende.

Wir waren 5 Jahre zusammen und sind vor einem Jahr in ein Haus zusammengezogen, und schon am Anfang habe ich sein wahres Gesicht kennengelernt.

Er war ständig schlecht gelaunt und war überhaupt nicht motiviert, die Wohnung einzurichten, weil er angeblich "Schmerzen" hatte und auf der Arbeit nicht klarkam.
Kein Arzt konnte ihm sagen, was er genau hat. 

Ich habe mit allen Mitteln für sein Wohl gesorgt, habe ihn bekocht und das Haus blitzeblank gehalten, aber seine Laune war wie eine ticken de Bombe.

Ein falscher Blick, und schon hieß es "Was guckst du so abgefuckt? ".
Bekamm er auf schnelle nicht seinen Willen, hieß es "Verpiss dich, du Schlampe".

Ich habe einfach weiter mitgemacht, bis eines Tages mein Unterarm komplett blau war, weil ich meine Freunde nicht zu uns nach Hause einladen durfte. 

Nachdem Vorfall saß ich mit seinem Stiefvater und seiner Freundin (gleichzeitig Vermieterin) am Tisch, und es hieß "Unser Sohn ist doof, und wenn was ist, schmeißen wir ihn raus." 

Zwischendurch sind wir wieder zusammengekommen, weil ich ihm noch eine Chance gegeben habe. 

Danach wurde er trotzdem rückfällig, er schüttelte mich ab und zu wie ein Spielzeug, beschimpfte mich, und presste mich mit Drohungen an die Wand. 

Wir küssten uns garnicht mehr und ich hatte einfach nur Angst. Eines Tages lagen wir nebeneinander, er war am schlafen, ich schaute am Laptop eine Doku und surfte parallel im Internet. 
Er riss plötzlich mein Handy aus der Hand und hat hastig mit seiner zweiten Hand meinen Kopf weggeschubst, sodass ich damit sehr doll gegen die Wand stößte.

Danach saß ich zusammengerollt am Boden und habe einfach nur geweint, weil es höllisch weh tat. Und er sagte nur: "Stell dich nicht so an und höre auf zu heulen. Du hast nichts." 

Nach dem Vorfall habe ich das allernötigste zusammengepackt, habe eine Trennung angekündigt und habe solange in einer Notbleibe gewohnt, in der Hoffnung, dass er auszieht. 

Parallel habe ich natürlich auch nach einer Wohnung gesucht. Jedoch wohne in einer kleinen Stadt und es ist sauschwer hier eine Wohnung zu finden. Hier geht alles nur über Vitamin B, und ich kenne hier kaum jemanden. Diese Gegend zu verlassen wäre auch nicht sinnvoll da ich hier arbeite. Meine Eltern sind im Ausland und ich bin hier ganz alleine, deswegen können sie mich nicht auffangen. 
Ich zahle immernoch die Hälfte der Miete in der Hoffnung, dass ich da einziehen darf. So haben wird das zumindest im Sommer nach dem Fall mit dem Unterarm abgemacht. 

Mittlerweile tut ihm alles leid und er würde mich sogar heiraten, nun habe habe ich aber einen neuen Freund und als seine Eltern es erfahren haben, hat sich deren Verhalten zu mir drastisch verschlechtert. 

Sie reden ganz schön viel hinter meinem Rücken und beschützen den Ex,
obwohl ich noch vor einem Monat meine Sachen holen war, und nicht damit gerechnet habe, dass mein Ex zu Hause ist.. An den Tag kam ich mit Hilferufen und einem blutverschmierten Pullover raus..
Trotz all dem heißt es jetzt auf einmal "Ihr beide müsst euch eine Wohnung suchen", und damit meinen sie in erster Linie mich. Und für den Ex gibt es schon eine andere Wohnung, weil der Vater wie immer für ihn alles organisiert hat. Er zieht also in 3 Monaten aus. 
Ich soll aber weiter suchen und darf nicht in das Haus "einziehen", für das ich immernoch zahle, obwohl ich mir die komplette Miete Leisten könnte. (meine Sachen sind noch drin, aber ich meide den Kontakt zu ihm).

Mein Fragen sind:

1) Ändern sich solche Menschen wie mein Ex? 

2) So absurd das klingt, aber lohnt es sich noch um das Haus zu kämpfen? 

2) Ist es in unserer Gesellschaft gebräuchlich, dass gewalttätige mehr Glück, mehr Rechte bzw. Privilegien haben? 

Liebe Grüße

und vielen Dank für eure Tipps
 

wieso willst du dort einziehen/? 

schau dass du den Kontakt abbrichst

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10. März um 19:59
In Antwort auf dubistwasbesonderes

Hallo,

ich schreibe hier, weil ich es endlich geschafft habe, von einem gewalttätigen Mann wegzukommen. Allerdings ist der Horror auch nach der Trennung noch nicht zu Ende.

Wir waren 5 Jahre zusammen und sind vor einem Jahr in ein Haus zusammengezogen, und schon am Anfang habe ich sein wahres Gesicht kennengelernt.

Er war ständig schlecht gelaunt und war überhaupt nicht motiviert, die Wohnung einzurichten, weil er angeblich "Schmerzen" hatte und auf der Arbeit nicht klarkam.
Kein Arzt konnte ihm sagen, was er genau hat. 

Ich habe mit allen Mitteln für sein Wohl gesorgt, habe ihn bekocht und das Haus blitzeblank gehalten, aber seine Laune war wie eine ticken de Bombe.

Ein falscher Blick, und schon hieß es "Was guckst du so abgefuckt? ".
Bekamm er auf schnelle nicht seinen Willen, hieß es "Verpiss dich, du Schlampe".

Ich habe einfach weiter mitgemacht, bis eines Tages mein Unterarm komplett blau war, weil ich meine Freunde nicht zu uns nach Hause einladen durfte. 

Nachdem Vorfall saß ich mit seinem Stiefvater und seiner Freundin (gleichzeitig Vermieterin) am Tisch, und es hieß "Unser Sohn ist doof, und wenn was ist, schmeißen wir ihn raus." 

Zwischendurch sind wir wieder zusammengekommen, weil ich ihm noch eine Chance gegeben habe. 

Danach wurde er trotzdem rückfällig, er schüttelte mich ab und zu wie ein Spielzeug, beschimpfte mich, und presste mich mit Drohungen an die Wand. 

Wir küssten uns garnicht mehr und ich hatte einfach nur Angst. Eines Tages lagen wir nebeneinander, er war am schlafen, ich schaute am Laptop eine Doku und surfte parallel im Internet. 
Er riss plötzlich mein Handy aus der Hand und hat hastig mit seiner zweiten Hand meinen Kopf weggeschubst, sodass ich damit sehr doll gegen die Wand stößte.

Danach saß ich zusammengerollt am Boden und habe einfach nur geweint, weil es höllisch weh tat. Und er sagte nur: "Stell dich nicht so an und höre auf zu heulen. Du hast nichts." 

Nach dem Vorfall habe ich das allernötigste zusammengepackt, habe eine Trennung angekündigt und habe solange in einer Notbleibe gewohnt, in der Hoffnung, dass er auszieht. 

Parallel habe ich natürlich auch nach einer Wohnung gesucht. Jedoch wohne in einer kleinen Stadt und es ist sauschwer hier eine Wohnung zu finden. Hier geht alles nur über Vitamin B, und ich kenne hier kaum jemanden. Diese Gegend zu verlassen wäre auch nicht sinnvoll da ich hier arbeite. Meine Eltern sind im Ausland und ich bin hier ganz alleine, deswegen können sie mich nicht auffangen. 
Ich zahle immernoch die Hälfte der Miete in der Hoffnung, dass ich da einziehen darf. So haben wird das zumindest im Sommer nach dem Fall mit dem Unterarm abgemacht. 

Mittlerweile tut ihm alles leid und er würde mich sogar heiraten, nun habe habe ich aber einen neuen Freund und als seine Eltern es erfahren haben, hat sich deren Verhalten zu mir drastisch verschlechtert. 

Sie reden ganz schön viel hinter meinem Rücken und beschützen den Ex,
obwohl ich noch vor einem Monat meine Sachen holen war, und nicht damit gerechnet habe, dass mein Ex zu Hause ist.. An den Tag kam ich mit Hilferufen und einem blutverschmierten Pullover raus..
Trotz all dem heißt es jetzt auf einmal "Ihr beide müsst euch eine Wohnung suchen", und damit meinen sie in erster Linie mich. Und für den Ex gibt es schon eine andere Wohnung, weil der Vater wie immer für ihn alles organisiert hat. Er zieht also in 3 Monaten aus. 
Ich soll aber weiter suchen und darf nicht in das Haus "einziehen", für das ich immernoch zahle, obwohl ich mir die komplette Miete Leisten könnte. (meine Sachen sind noch drin, aber ich meide den Kontakt zu ihm).

Mein Fragen sind:

1) Ändern sich solche Menschen wie mein Ex? 

2) So absurd das klingt, aber lohnt es sich noch um das Haus zu kämpfen? 

2) Ist es in unserer Gesellschaft gebräuchlich, dass gewalttätige mehr Glück, mehr Rechte bzw. Privilegien haben? 

Liebe Grüße

und vielen Dank für eure Tipps
 

Es gibt derzeit eine Menge Fehler, die solches Verhalten regelrecht fördern. 
Bei dir sehe ich zuerst den Fehler, dass du ohne jegliche Sicherheit dort eingezogen bist, allein im Vertrauen darauf, dass die Bindung zwischen euch schon halten wird. Du hast auch Arbeit investiert, ohne etwas dafür zu bekommen. Ohne überhaupt etwas dafür zu erwarten. Die typische Geberin, die glaubte, emanzipiert zu sein. Bloß nichts von Männern annehmen. 
Und jetzt stehst du da und merkst, dass er sich eben gar nicht an dich gebunden fühlt. 
Politisch wird das auch seit Jahrzehnten von Liberalen und Konservativen unterstützt. Pauschal: Liberale sagen: Och, lass sie mal alle machen, was die wollen. Konservative kennen aber sämtliche Pflichten, die Frauen zu erfüllen haben. Ihre eigenen religiösen Vorgaben halten sie nicht ein. 
Mittlerweile sieht es danach aus, dass alle Lobbys, die sich für Arbeitnehmer einsetzen könnten, von Arbeitnehmern selbst zerstört werden. Am Ende werden sie noch die Alternative haben, an den Kirchentoren zu betteln. Worüber sich die Kirche freuen wird, Halleluja. 
Und der Frust ist seit langem gut gelenkt. Selbstbewusste Frauen sind verabscheuungswürdige Feministinnen, und die Würde des Mannes und die Würde der Frau, ach, was hat das denn mit Sex zu tun.
Wenn es so weitergeht, haben wir hier künftig Verhältnisse wie in Lateinamerika (Femizide) oder im Islam. Was für ein Zufall, aber gut für Männer mit Alleinherrscherallüren und ihrer großen Verwandtschaft.

Mach dich frei davon. Meide Deutschlands Kaisermedien.
Auch wenn er eine Therapie bekommt, wird er sich voraussichtlich nicht wesentlich ändern, weil er durch die Familie in seinen negativen Eigenschaften unterstützt wird. Du kannst im Netz suchen unter Suchwort Stalking. Oder Gewalt gegen Frauen. Du findest wahrscheinlich auch mehr und bessere Beratung, als du bisher bekommen hast. 

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10. März um 20:44
In Antwort auf dubistwasbesonderes

Hallo,

ich schreibe hier, weil ich es endlich geschafft habe, von einem gewalttätigen Mann wegzukommen. Allerdings ist der Horror auch nach der Trennung noch nicht zu Ende.

Wir waren 5 Jahre zusammen und sind vor einem Jahr in ein Haus zusammengezogen, und schon am Anfang habe ich sein wahres Gesicht kennengelernt.

Er war ständig schlecht gelaunt und war überhaupt nicht motiviert, die Wohnung einzurichten, weil er angeblich "Schmerzen" hatte und auf der Arbeit nicht klarkam.
Kein Arzt konnte ihm sagen, was er genau hat. 

Ich habe mit allen Mitteln für sein Wohl gesorgt, habe ihn bekocht und das Haus blitzeblank gehalten, aber seine Laune war wie eine ticken de Bombe.

Ein falscher Blick, und schon hieß es "Was guckst du so abgefuckt? ".
Bekamm er auf schnelle nicht seinen Willen, hieß es "Verpiss dich, du Schlampe".

Ich habe einfach weiter mitgemacht, bis eines Tages mein Unterarm komplett blau war, weil ich meine Freunde nicht zu uns nach Hause einladen durfte. 

Nachdem Vorfall saß ich mit seinem Stiefvater und seiner Freundin (gleichzeitig Vermieterin) am Tisch, und es hieß "Unser Sohn ist doof, und wenn was ist, schmeißen wir ihn raus." 

Zwischendurch sind wir wieder zusammengekommen, weil ich ihm noch eine Chance gegeben habe. 

Danach wurde er trotzdem rückfällig, er schüttelte mich ab und zu wie ein Spielzeug, beschimpfte mich, und presste mich mit Drohungen an die Wand. 

Wir küssten uns garnicht mehr und ich hatte einfach nur Angst. Eines Tages lagen wir nebeneinander, er war am schlafen, ich schaute am Laptop eine Doku und surfte parallel im Internet. 
Er riss plötzlich mein Handy aus der Hand und hat hastig mit seiner zweiten Hand meinen Kopf weggeschubst, sodass ich damit sehr doll gegen die Wand stößte.

Danach saß ich zusammengerollt am Boden und habe einfach nur geweint, weil es höllisch weh tat. Und er sagte nur: "Stell dich nicht so an und höre auf zu heulen. Du hast nichts." 

Nach dem Vorfall habe ich das allernötigste zusammengepackt, habe eine Trennung angekündigt und habe solange in einer Notbleibe gewohnt, in der Hoffnung, dass er auszieht. 

Parallel habe ich natürlich auch nach einer Wohnung gesucht. Jedoch wohne in einer kleinen Stadt und es ist sauschwer hier eine Wohnung zu finden. Hier geht alles nur über Vitamin B, und ich kenne hier kaum jemanden. Diese Gegend zu verlassen wäre auch nicht sinnvoll da ich hier arbeite. Meine Eltern sind im Ausland und ich bin hier ganz alleine, deswegen können sie mich nicht auffangen. 
Ich zahle immernoch die Hälfte der Miete in der Hoffnung, dass ich da einziehen darf. So haben wird das zumindest im Sommer nach dem Fall mit dem Unterarm abgemacht. 

Mittlerweile tut ihm alles leid und er würde mich sogar heiraten, nun habe habe ich aber einen neuen Freund und als seine Eltern es erfahren haben, hat sich deren Verhalten zu mir drastisch verschlechtert. 

Sie reden ganz schön viel hinter meinem Rücken und beschützen den Ex,
obwohl ich noch vor einem Monat meine Sachen holen war, und nicht damit gerechnet habe, dass mein Ex zu Hause ist.. An den Tag kam ich mit Hilferufen und einem blutverschmierten Pullover raus..
Trotz all dem heißt es jetzt auf einmal "Ihr beide müsst euch eine Wohnung suchen", und damit meinen sie in erster Linie mich. Und für den Ex gibt es schon eine andere Wohnung, weil der Vater wie immer für ihn alles organisiert hat. Er zieht also in 3 Monaten aus. 
Ich soll aber weiter suchen und darf nicht in das Haus "einziehen", für das ich immernoch zahle, obwohl ich mir die komplette Miete Leisten könnte. (meine Sachen sind noch drin, aber ich meide den Kontakt zu ihm).

Mein Fragen sind:

1) Ändern sich solche Menschen wie mein Ex? 

2) So absurd das klingt, aber lohnt es sich noch um das Haus zu kämpfen? 

2) Ist es in unserer Gesellschaft gebräuchlich, dass gewalttätige mehr Glück, mehr Rechte bzw. Privilegien haben? 

Liebe Grüße

und vielen Dank für eure Tipps
 

Sei froh das Du weg bist. meine heutige Frau hatte auch so einen,
sich von ihm getrennt, Gewalt, Schläge, Alkohol waren normal.
 

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11. März um 3:11
In Antwort auf dubistwasbesonderes

Hallo,

ich schreibe hier, weil ich es endlich geschafft habe, von einem gewalttätigen Mann wegzukommen. Allerdings ist der Horror auch nach der Trennung noch nicht zu Ende.

Wir waren 5 Jahre zusammen und sind vor einem Jahr in ein Haus zusammengezogen, und schon am Anfang habe ich sein wahres Gesicht kennengelernt.

Er war ständig schlecht gelaunt und war überhaupt nicht motiviert, die Wohnung einzurichten, weil er angeblich "Schmerzen" hatte und auf der Arbeit nicht klarkam.
Kein Arzt konnte ihm sagen, was er genau hat. 

Ich habe mit allen Mitteln für sein Wohl gesorgt, habe ihn bekocht und das Haus blitzeblank gehalten, aber seine Laune war wie eine ticken de Bombe.

Ein falscher Blick, und schon hieß es "Was guckst du so abgefuckt? ".
Bekamm er auf schnelle nicht seinen Willen, hieß es "Verpiss dich, du Schlampe".

Ich habe einfach weiter mitgemacht, bis eines Tages mein Unterarm komplett blau war, weil ich meine Freunde nicht zu uns nach Hause einladen durfte. 

Nachdem Vorfall saß ich mit seinem Stiefvater und seiner Freundin (gleichzeitig Vermieterin) am Tisch, und es hieß "Unser Sohn ist doof, und wenn was ist, schmeißen wir ihn raus." 

Zwischendurch sind wir wieder zusammengekommen, weil ich ihm noch eine Chance gegeben habe. 

Danach wurde er trotzdem rückfällig, er schüttelte mich ab und zu wie ein Spielzeug, beschimpfte mich, und presste mich mit Drohungen an die Wand. 

Wir küssten uns garnicht mehr und ich hatte einfach nur Angst. Eines Tages lagen wir nebeneinander, er war am schlafen, ich schaute am Laptop eine Doku und surfte parallel im Internet. 
Er riss plötzlich mein Handy aus der Hand und hat hastig mit seiner zweiten Hand meinen Kopf weggeschubst, sodass ich damit sehr doll gegen die Wand stößte.

Danach saß ich zusammengerollt am Boden und habe einfach nur geweint, weil es höllisch weh tat. Und er sagte nur: "Stell dich nicht so an und höre auf zu heulen. Du hast nichts." 

Nach dem Vorfall habe ich das allernötigste zusammengepackt, habe eine Trennung angekündigt und habe solange in einer Notbleibe gewohnt, in der Hoffnung, dass er auszieht. 

Parallel habe ich natürlich auch nach einer Wohnung gesucht. Jedoch wohne in einer kleinen Stadt und es ist sauschwer hier eine Wohnung zu finden. Hier geht alles nur über Vitamin B, und ich kenne hier kaum jemanden. Diese Gegend zu verlassen wäre auch nicht sinnvoll da ich hier arbeite. Meine Eltern sind im Ausland und ich bin hier ganz alleine, deswegen können sie mich nicht auffangen. 
Ich zahle immernoch die Hälfte der Miete in der Hoffnung, dass ich da einziehen darf. So haben wird das zumindest im Sommer nach dem Fall mit dem Unterarm abgemacht. 

Mittlerweile tut ihm alles leid und er würde mich sogar heiraten, nun habe habe ich aber einen neuen Freund und als seine Eltern es erfahren haben, hat sich deren Verhalten zu mir drastisch verschlechtert. 

Sie reden ganz schön viel hinter meinem Rücken und beschützen den Ex,
obwohl ich noch vor einem Monat meine Sachen holen war, und nicht damit gerechnet habe, dass mein Ex zu Hause ist.. An den Tag kam ich mit Hilferufen und einem blutverschmierten Pullover raus..
Trotz all dem heißt es jetzt auf einmal "Ihr beide müsst euch eine Wohnung suchen", und damit meinen sie in erster Linie mich. Und für den Ex gibt es schon eine andere Wohnung, weil der Vater wie immer für ihn alles organisiert hat. Er zieht also in 3 Monaten aus. 
Ich soll aber weiter suchen und darf nicht in das Haus "einziehen", für das ich immernoch zahle, obwohl ich mir die komplette Miete Leisten könnte. (meine Sachen sind noch drin, aber ich meide den Kontakt zu ihm).

Mein Fragen sind:

1) Ändern sich solche Menschen wie mein Ex? 

2) So absurd das klingt, aber lohnt es sich noch um das Haus zu kämpfen? 

2) Ist es in unserer Gesellschaft gebräuchlich, dass gewalttätige mehr Glück, mehr Rechte bzw. Privilegien haben? 

Liebe Grüße

und vielen Dank für eure Tipps
 

Ja, lass dich halt letzten Endes tot schlagen aufgrund von Bequemlichkeit woanders neu anzufangen oder auf dieses dumme Haus zu pfeiffen.


Läuft bei dir.

Nein solche ändern sich nicht, kann ich dir aus Erfahrung sagen.

Übrigens wäre es toll, falls du wieder dort einziehst, andere Leute nicht weiter psychisch damit zu belasten wenn du schon nicht hören kannst.

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11. März um 9:37
In Antwort auf rabenschwarz

Ja, lass dich halt letzten Endes tot schlagen aufgrund von Bequemlichkeit woanders neu anzufangen oder auf dieses dumme Haus zu pfeiffen.


Läuft bei dir.

Nein solche ändern sich nicht, kann ich dir aus Erfahrung sagen.

Übrigens wäre es toll, falls du wieder dort einziehst, andere Leute nicht weiter psychisch damit zu belasten wenn du schon nicht hören kannst.

manche Frauen haben eine schier unendlich hohe Schmerzgrenze

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11. März um 10:41
In Antwort auf dubistwasbesonderes

Hallo,

ich schreibe hier, weil ich es endlich geschafft habe, von einem gewalttätigen Mann wegzukommen. Allerdings ist der Horror auch nach der Trennung noch nicht zu Ende.

Wir waren 5 Jahre zusammen und sind vor einem Jahr in ein Haus zusammengezogen, und schon am Anfang habe ich sein wahres Gesicht kennengelernt.

Er war ständig schlecht gelaunt und war überhaupt nicht motiviert, die Wohnung einzurichten, weil er angeblich "Schmerzen" hatte und auf der Arbeit nicht klarkam.
Kein Arzt konnte ihm sagen, was er genau hat. 

Ich habe mit allen Mitteln für sein Wohl gesorgt, habe ihn bekocht und das Haus blitzeblank gehalten, aber seine Laune war wie eine ticken de Bombe.

Ein falscher Blick, und schon hieß es "Was guckst du so abgefuckt? ".
Bekamm er auf schnelle nicht seinen Willen, hieß es "Verpiss dich, du Schlampe".

Ich habe einfach weiter mitgemacht, bis eines Tages mein Unterarm komplett blau war, weil ich meine Freunde nicht zu uns nach Hause einladen durfte. 

Nachdem Vorfall saß ich mit seinem Stiefvater und seiner Freundin (gleichzeitig Vermieterin) am Tisch, und es hieß "Unser Sohn ist doof, und wenn was ist, schmeißen wir ihn raus." 

Zwischendurch sind wir wieder zusammengekommen, weil ich ihm noch eine Chance gegeben habe. 

Danach wurde er trotzdem rückfällig, er schüttelte mich ab und zu wie ein Spielzeug, beschimpfte mich, und presste mich mit Drohungen an die Wand. 

Wir küssten uns garnicht mehr und ich hatte einfach nur Angst. Eines Tages lagen wir nebeneinander, er war am schlafen, ich schaute am Laptop eine Doku und surfte parallel im Internet. 
Er riss plötzlich mein Handy aus der Hand und hat hastig mit seiner zweiten Hand meinen Kopf weggeschubst, sodass ich damit sehr doll gegen die Wand stößte.

Danach saß ich zusammengerollt am Boden und habe einfach nur geweint, weil es höllisch weh tat. Und er sagte nur: "Stell dich nicht so an und höre auf zu heulen. Du hast nichts." 

Nach dem Vorfall habe ich das allernötigste zusammengepackt, habe eine Trennung angekündigt und habe solange in einer Notbleibe gewohnt, in der Hoffnung, dass er auszieht. 

Parallel habe ich natürlich auch nach einer Wohnung gesucht. Jedoch wohne in einer kleinen Stadt und es ist sauschwer hier eine Wohnung zu finden. Hier geht alles nur über Vitamin B, und ich kenne hier kaum jemanden. Diese Gegend zu verlassen wäre auch nicht sinnvoll da ich hier arbeite. Meine Eltern sind im Ausland und ich bin hier ganz alleine, deswegen können sie mich nicht auffangen. 
Ich zahle immernoch die Hälfte der Miete in der Hoffnung, dass ich da einziehen darf. So haben wird das zumindest im Sommer nach dem Fall mit dem Unterarm abgemacht. 

Mittlerweile tut ihm alles leid und er würde mich sogar heiraten, nun habe habe ich aber einen neuen Freund und als seine Eltern es erfahren haben, hat sich deren Verhalten zu mir drastisch verschlechtert. 

Sie reden ganz schön viel hinter meinem Rücken und beschützen den Ex,
obwohl ich noch vor einem Monat meine Sachen holen war, und nicht damit gerechnet habe, dass mein Ex zu Hause ist.. An den Tag kam ich mit Hilferufen und einem blutverschmierten Pullover raus..
Trotz all dem heißt es jetzt auf einmal "Ihr beide müsst euch eine Wohnung suchen", und damit meinen sie in erster Linie mich. Und für den Ex gibt es schon eine andere Wohnung, weil der Vater wie immer für ihn alles organisiert hat. Er zieht also in 3 Monaten aus. 
Ich soll aber weiter suchen und darf nicht in das Haus "einziehen", für das ich immernoch zahle, obwohl ich mir die komplette Miete Leisten könnte. (meine Sachen sind noch drin, aber ich meide den Kontakt zu ihm).

Mein Fragen sind:

1) Ändern sich solche Menschen wie mein Ex? 

2) So absurd das klingt, aber lohnt es sich noch um das Haus zu kämpfen? 

2) Ist es in unserer Gesellschaft gebräuchlich, dass gewalttätige mehr Glück, mehr Rechte bzw. Privilegien haben? 

Liebe Grüße

und vielen Dank für eure Tipps
 

1) NEIN!
2) NEIN und sofort deine Zahlungen einstellen!!!!!
3) zum Teil zu beobachten, leider...

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11. März um 11:54

1) NEIN!

2) Natürlich nicht! NEIN!


3) Nein, haben sie nicht, aber leider kommen sie mit allem durch, weil es - und hier tut es mir leid, dass ich knallhart sein muss - Leute gibt wie Dich, die ihn ein ums andere Mal wieder zurücknehmen, ihm alles verzeihen, da es ihm ja SOOOOOOO leid tut, und auch noch allen Ernstes glauben, solche Menschen könnten sich tatsächlich um 180% ändern. Somit auch keine Anzeige wegen der Körperverletzung erstatten und ausharren! 

Dadurch, dass diese Menschen dies zulassen, verlieren sie leider jede Glaubwürdigkeit. Ja, es kommt sogar so weit, dass man in Versuchung kommt, sich verächtlich von den Opfern abzuwenden, denn "die wollen es ja gar nicht anders". 

Lass das nicht zu!!! Steh für Dich ein, bevor Dich niemand mehr ernst nehmen kann...

Bitte verwache, liebe FS! Nimm Dein Leben von jetzt auf sofort in die eigenen Hände, statt Dich von fremden Händen verprügeln zu lassen! Und selbstverständlich MUSST Du dort raus!!!!! Es gibt noch andere Wohnungen in anderen Dörfern in der Umgebung! Du bist auf niemanden angewiesen! Geh sofort dort raus!!!
 

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