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Psychologie und Beziehung ...

11. November 2013 um 11:20

... ich schreibe in einem Forum, dass ich mich ausgenutzt fühle und mein Partner immer nur mit mir schimpft und ich ja so viel mehr gebe, als ich erhalte und es wird viele geben, die mir sagen, dass mein Partner ein @rsch ist und ich ohne ihn besser dran - ohne auch nur in Zweifel zu ziehen, ob ich nicht vielleicht selbst ein bißchen an meinem Esel zu kämmen hätte.
Nun, in meinem Falle würde das ziemlich sicher nicht stimmen, auch wenn ich es ganz genau so fühlen würde und in dem Sinne wahrheitsgemäss berichten würde, wenn ich das in einem Forum so schreibe.

Schon klar, ich bin alles andere als repräsentativ. Weiss ich.

Aber ich weiss auch eines: bei *jeder* mir bekannten Beziehung, die auseinander ging, haben am Ende *beide* Partner das Gefühl gehabt, viel mehr zu geben als zu erhalten.
*Beide* das Gefühl gehabt, viel zu oft und zu Unrecht kritisiert / "angemeckert" zu werden und das auch noch wegen irgendwelchen blöden Kleinigkeiten.
*Beide* das Gefühl gehabt, nicht genug anerkannt, nicht genug respektiert, nicht genug beachtet zu werden.
Ich weiss auch: wenn man sich gerade mies fühlt, fühlt man sich auch überaus leicht kritisiert, angemeckert, herunter gemacht - auch wenn die andere Person eigentlich neutral spricht. Wenn man ein sehr geringes Selbstbewusstsein hat, gilt das gleiche.
Was die @rschloch-Theorie für mich grundsätzlich eben zweifelhaft macht.

Alles, was wir hier hören / lesen ist *immer* nur eine Seite der Geschichte, nur ein Teil der Geschichte und subjektiv. Niemals das ganze Bild.

Ich für meinen Teil bin der Überzeugung: wenn eine Beziehung zerbricht, ist *niemals* nur einer Schuld. (Ich rede von "normalen" Beziehungen, nicht von denen, die in die Zuständigkeit des StGB fallen, was man hier wohl dazu sagen muss ^^)

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11. November 2013 um 13:44

Erkennen und Verstehen...
... ist schon nicht trivial.
Bei mir selbst war (und ist wieder, wenn ich nicht aufpasse) beispielsweise ein grosses Thema, dass mein Mann sich manchmal nicht genügend geliebt und bestätigt *fühlt* - ja ich liebe ihn und ich achte ihn. Sehr. (sonst hätte ich auch keine Beziehung.) Aber das allein tut es nicht, wenn das bei ihm nicht auch ankommt.
Nun ist es nicht so direkt meine Stärke, Gefühle auszusprechen / Bestätigung zu geben *hüstel* und ich bin ein Mensch, der bei wie viel Liebe auch immer, immer regelmässig etwas Distanz braucht - Damit die Ehe aber weiter funktioniert wird mir "aber ich liebe ihn doch!" nicht helfen, wenn ich nicht dafür sorgen kann, dass er sich auch geliebt fühlt.
Dazu muss ich aber von "ich respektiere ihn doch, der hat keinen Grund, sich zu beschweren" erst einmal so weit zurück gehen, dass ich darüber nachdenken kann, ob das, was ich gebe, auch *ankommt*.
Am Ende des Tages zählt niemals, wer wie viele Steine den Berg hochgetragen hat, das einzige was zählt, ist wie viele a) noch oben sind, b) an der richtigen Stelle liegen und c) auch dazu taugen, gemeinsam ein Haus daraus zu bauen. Sich allein dafür zu feiern, dass man den ganzen Tag Steine den Berg hoch schleppt, ohne zu hinterfragen, ob das Ergebnis auch der Anstrengung angemessen ist, ist schlichter Selbstbetrug. Nun ist die Sache die, dass das eine Falle ist, in der man ganz schnell, in bester Absicht und ohne es zu merken, tappst.

Aber mir ging es auch um etwas anderes. Ich habe hier heute (ein einziges willkürlich gewähltes Beispiel unter vielen, auch unter mehreren in diesem Thread) von einer Dame gelesen, dass es ihr schwer im Magen liegt, dass der Partner sauer war, weil sie wegen ihrer Mutter einen Termin absagen musste, wo sie ihn irgendwo hin fahren sollte.
Nun, ich würde mir nicht zutrauen, darauf zu antworten. Kann sein, dass der Freund sich zu wichtig nimmt und sie zu sehr gängelt. Stimmt.
Kann genauso gut sein, dass Ihr Freund einen für ihn sehr wichtigen Termin nicht wahrnehmen konnte, wo er sich auf sie fest verlassen hat oder sie allgemein die Bedeutung dessen, dass sie ihn wohin-auch-immer- fährt signifikant anders eingeschätzt hat, als er und vielleicht nicht gemerkt hat, dass es für ihn keine "Kleinigkeit" war.
Kann genauso gut sein, dass sich die TE von Ihrer Mutter zu sehr gängeln lässt und Ihren Partner regelmässig für Mami zurückstellt und ihn häufiger und auch unberechtigt zur "2. Geige" degradiert.
Kann auch sein, dass das Ganze für die TE schlicht schlimmer aussah, als es eigentlich war.
Kann auch sein, dass es einfach jeden Tag so einige "Kleinigkeiten" sind, da ist die Reaktion bei der 100. naturgemäss auch nicht dem Ereignis selbst angemessen.
...

Das was die TE berichtet, hätte in jedem Falle (auch gefühlt für sie und damit "wahrheitsgemäss") gleich sein können. - Aber um mir eine Meinung über seine Reaktion erlauben zu können, müsste ich m.E. mehr wissen, als ich weiss.
Aber die häufigsten Antworten darauf sind doch "ach Du armes kleines unschuldiges Hasi, was ist der nicht gemein zu Dir, Du musst Dich trennen."
Wie soll ich sagen, ich habe häufiger meine Zweifel, ob Hasi nicht mal einen Blick in den Spiegel riskieren sollte, statt sich in der Opferrolle zu suhlen. (was wohl mit dem übereinstimmt, was mathilda schreibt).
Nicht dass Hasi damit zum Generalschuldigen wird, das wäre nur genau der gleiche Unsinn. Aber diese Rollenverteilung ala "Engelchen und @rschloch" dürfte in Partnerschaften, selbst unter gofem-Usern, doch die grosse Ausnahme sein.

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11. November 2013 um 16:23

Exakt das ist das Problem...
... ich benötige da zu wenig Bestätigung, was das Gefühl, geliebt zu werden betrifft, erhalte ich das übliche Mass oder gar darüber, ist es mir eher unangenehm.

Dazu kommt, dass er von sich aus indirekt kommuniziert, wohingegen ich direkt kommuniziere, auch wenn wir beide das Wissen und die Übung haben, bei Bedarf bewusst zu wechseln - manchmal ist man auch schlicht müde o.ä. und denkt nicht unbedingt daran, auf den für den Partner "passenden Kanal" zu wechseln.
Abgesehen davon: Ich habe mich erst durch ihn mit diesem Thema beschäftigt, ohne diese aktive Beschäftigung mit dem Thema hätte ich nie in meinem Leben kapiert, warum zur Hölle jemand verletzt sein kann, wenn man etwas anbietet, derjenige ablehnt und man die Ablehnung sofort akzeptiert.
Für mich ist es eine Frage des Respektes, eine Entscheidung zu akzeptieren und nicht noch zig mal in Frage zu stellen, ob es auch wirklich nicht vielleicht doch anders...? Für einen Menschen mit indirekter Kommunikation wäre es zum ersten absolut unhöflich, so etwas beim ersten Mal anzunehmen und zum anderen hinterlässt es das Gefühl, dass es demjenigen nicht wirklich wichtig war, der nur "pro forma" etwas angeboten hat.
Ich habe fast ein Jahr gebraucht, um herauszufinden, dass mein Mann "ich habe Hunger und würde gern so bald wie möglich essen, möchte Dich aber nicht herumkommandieren" meint, wenn er "was gibt es denn heute zu Essen" sagt. Ich war nur immer hoffnungslos irritiert, wenn die Frage mit "Geschnetzeltes und Reis" augescheinlich nicht beantwortet war und / oder er etwas geknickt war, wenn ich danach halt mit dem weiter gemacht habe, was ich gerade tat.
Nun, auf die Tour Bestätigung und Sicherheit zu geben, finde ich auch heute noch zuweilen ziemlich anstrengend, zumal etwas direkt formuliertes (intuitiv und mehr oder minder unbewusst) da leicht als Zurückweisung verstanden bzw. vielmehr empfunden wird.

Und zu denen die hier Hilfe suchen: ja, ich denke, das glaubt jeder von sich, aber oft ist es doch nur Bestätigung - für das eine oder andere.

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11. November 2013 um 20:04


da haben wir aber wirkllich sehr verschiedene Ansichten.

Wenn mein Partner die das Gefühl hat, mir und / oder sich selbst in einer Beziehung lieber etwas vorzumachen, würde ich niemals davon ausgehen, dass ich alles richtig gemacht habe. Also beim besten Willen, wenn mein Partner mir (aus welchem Grunde auch immer) lieber nicht sagt, dass er ein Kind, was schon keine Theorie mehr ist, eigentlich nicht möchte - ich wüsste nicht, wie ich davon ausgehen *könnte*, dass da bei mir alles in Odnung wäre.

Wenn ich nicht merke, dass mein Partner mir derartig einen vom Elch erzählt (hat)... Also das ist ja die Spitze von allem. Nicht eine hypothetische Familienplanung, nein, eine bestehende Schwangerschaft. Nicht ein "ich habe mich für das Kind entschieden", nein, ein "ich freue mich sehr". Nicht ein "ich bin nicht ganz glücklich damit" sondern eine Abneigung und ich merke das nicht?!? Nicht bei einem Kollegen, nicht bei einem Bekannten, sondern bei meinem Partner?!? Ich habe einen Partner, bei dem ich an einem derartig zentralen Punkt (Hormonfasching hin oder her) nicht merke, wenn er mich anlügt, aber gleich auf 100%? Monatelang? Da habe ich alles richtig gemacht?

Sorry, nein. Fände ich so etwas heraus, hätte ich herausgefunden, dass ich im besten Falle über längere Zeit eine Beziehung geführt habe, der mit der gegenseitigen Offenheit und Ehrlichkeit, auch dem Gefühl und dem Wissen, dem Partner gegenüber immer und zu jeder Zeit ehrlich sein zu können, die grundlegende Basis völlig gefehlt hat - ohne das ich es gemerkt habe. Ich war blind oder blöd oder wollte aus einem anderen Grunde das sehen, was sein sollte, nicht das was war.
Oder es hat andere Gründe, dass mein Partner das Gefühl hat, in so einem grundlegenden Punkte lieber einen auf Show zu machen, statt mir gegenüber ehrlich zu sein. Wenn ich bei meinem Partner diese Gefühl erwecke / hinterlasse, habe ich in jedem Falle auch etwas falsch gemacht.
Unschuldig? Kann ich darin nicht sehen.

Ich kenne die Personen und die Situation nur aus Deiner Beschreibung und das reicht bestimmt nicht für eine umfassende Beurteilung. Aber aus dem, was Du geschrieben hast, finde ich rein gar nichts, was meiner Meinung widerspricht.

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12. November 2013 um 16:17
In Antwort auf avarrassterne


da haben wir aber wirkllich sehr verschiedene Ansichten.

Wenn mein Partner die das Gefühl hat, mir und / oder sich selbst in einer Beziehung lieber etwas vorzumachen, würde ich niemals davon ausgehen, dass ich alles richtig gemacht habe. Also beim besten Willen, wenn mein Partner mir (aus welchem Grunde auch immer) lieber nicht sagt, dass er ein Kind, was schon keine Theorie mehr ist, eigentlich nicht möchte - ich wüsste nicht, wie ich davon ausgehen *könnte*, dass da bei mir alles in Odnung wäre.

Wenn ich nicht merke, dass mein Partner mir derartig einen vom Elch erzählt (hat)... Also das ist ja die Spitze von allem. Nicht eine hypothetische Familienplanung, nein, eine bestehende Schwangerschaft. Nicht ein "ich habe mich für das Kind entschieden", nein, ein "ich freue mich sehr". Nicht ein "ich bin nicht ganz glücklich damit" sondern eine Abneigung und ich merke das nicht?!? Nicht bei einem Kollegen, nicht bei einem Bekannten, sondern bei meinem Partner?!? Ich habe einen Partner, bei dem ich an einem derartig zentralen Punkt (Hormonfasching hin oder her) nicht merke, wenn er mich anlügt, aber gleich auf 100%? Monatelang? Da habe ich alles richtig gemacht?

Sorry, nein. Fände ich so etwas heraus, hätte ich herausgefunden, dass ich im besten Falle über längere Zeit eine Beziehung geführt habe, der mit der gegenseitigen Offenheit und Ehrlichkeit, auch dem Gefühl und dem Wissen, dem Partner gegenüber immer und zu jeder Zeit ehrlich sein zu können, die grundlegende Basis völlig gefehlt hat - ohne das ich es gemerkt habe. Ich war blind oder blöd oder wollte aus einem anderen Grunde das sehen, was sein sollte, nicht das was war.
Oder es hat andere Gründe, dass mein Partner das Gefühl hat, in so einem grundlegenden Punkte lieber einen auf Show zu machen, statt mir gegenüber ehrlich zu sein. Wenn ich bei meinem Partner diese Gefühl erwecke / hinterlasse, habe ich in jedem Falle auch etwas falsch gemacht.
Unschuldig? Kann ich darin nicht sehen.

Ich kenne die Personen und die Situation nur aus Deiner Beschreibung und das reicht bestimmt nicht für eine umfassende Beurteilung. Aber aus dem, was Du geschrieben hast, finde ich rein gar nichts, was meiner Meinung widerspricht.

@avarrassterne, die Aussage der denkweise erklärt warum emotional instabile oft Angst haben
--
Oder es hat andere Gründe, dass mein Partner das Gefühl hat, in so einem grundlegenden Punkte lieber einen auf Show zu machen, statt mir gegenüber ehrlich zu sein. Wenn ich bei meinem Partner diese Gefühl erwecke / hinterlasse, habe ich in jedem Falle auch etwas falsch gemacht.
Unschuldig? Kann ich darin nicht sehen.
--

Ich verstehe den Satz so. Du denkst, wenn einer dich anlügt und verarscht, es ist deine Schuld. Oder willst du was andres aussagen ?

genau die falsche Denkweise ist es, die Depressionen etc erzeugt.

Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen, die wahrscheinlich auch so denken wie du (wenn mich der andre arrogant anlügt oder sonstwie unsozial behandelt, dann ist es die Schuld des Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen, dass er so schlecht behandelt wird. )

Das ist vollkommen falsch. Denn lügen, arrogant sein müssen nur Menschen die sich dem anderen gegenüber minderwertig fühlen und besser sein wollen. Weil sie es nicht ertragen können, wenn der andre etwas besser kann.

Nicht emotional instabile Menschen meiden einen arroganten Lügner. normale Menschen fühlen sich dann sogar höherwertiger, weil sie nicht lügen oder sich sonstwie unsozial verhalten und glücklich sind.

Dass ist auch der Grund, dass nicht alle Menschen lügen.

Daher lügen vernünftige Menschen nicht, oder treten arrogant auf, weil die sich ja durch das verhalten als minderwertig outen würden.

Aber da emotional instabile denken. "Wenn der andre mich schlecht behandelt, dann ist es meine Schuld und der andre ist überlegen, ohne zu hinterfragen warum", dann verstehe ich nun besser, warum emotionale instabile sich oft arrogant und verlogen benehmen, und sich dadurch überlegen fühlen.

Denn Fakt ist einfach Menschen die lügen sind mit dem was sie sind und haben nicht zufrieden. Sonst müssten sie ja nicht sich die Mühe machen zu lügen.

Wenn dann einer sagt, er will Kinder, aber in Wahrheit nervt es ihn, dann will der die Partnerin nicht verlieren, also ist der dann emotional abhängig. somit erträgt der dann die Kinder(den er nicht will) um seine Partnerin nicht zu verlieren.

Das emotional instabil entsteht, wenn Kinder keine Vernunft lernen können, wenn die Eltern unsozial sind, und das Kind abhängig ist, steht auch überall.

Die Kinder lernen quasi die falsche Denkweise. sie merken, ah, wenn sie nett zu ihren Eltern sind und alles tun was die Eltern verlangen, dann werden die Eltern nicht böse und haben sie lieb. Sie sind ganz auf die Urteile der Eltern angewiesen. Dass das Kind natürlich Frust hat ist klar, aber so einfach die Eltern verlassen geht ja nicht als Kind, daher gibt es dann die Schutzmechanismen wie Verdrängung etc.

Kinder die vernunftsdenken lernen(weil sie von ihren Eltern fair behandelt wurden), die entwickeln einen Gerechtigkeitssinn, wenn sich jemand unfair verhält. Und da sie von ihren Eltern ja gelernt haben wie faires verhalten geht, lassen die sich auch unfaires verhalten nicht alzu lange gefallen.

Aber egal ob man nun gerechtigkeit von den Eltern gelernt hat oder nicht, jeder kann anhand den gesetzen nachlesen, was sozial ist und was nicht. arrogantes verhalten erfüllt ja schnell den Straftatbestand der Verleumdung(wenn mutwillig, klare vorher geschriebene aussagen verdreht werden, oder etwas erfunden wird, obwohl klar zu beweisen ist, und davon auszugehen ist, dass der arrognate das auch weis, dass es nicht stimmt.)

Wenn mich eine Partnerin angelogen hat, ich habe die nachdem sie ein 2. mal mich angelogen hat gleich verlassen. Dann bin ich halt alleine, aber ich bin eben nicht (mehr) emotional abhängig. Kann ich auch nix ändern, wenn es so viele Menschen mit schlechtem Character gibt. Ich mache das schönste aus meinem Leben, denn ich habe ja nur das eine. Und einen Partner der mich anlügt, mit dem will ich keine Zeit verbringen, dass hat er nämlich nicht verdient. Ich sehe es als verschwendete Zeit, mich mit einem der lügt abzugeben.

++++++

Narzismus hat jeder Mensch. Der Narzissmus sorgt dafür, dass sich ein Mensch freut, wenn er besser ist als andre. daher auch die vielen Sportwettbewerbe Zuschauer etc.Und die Zuschauer freuen sich dann, wenn sie Fan des besseren Vereins sind. Auch Hilfsbereitschaft hat seinen Ursprung im Narzissmus. Denn der Helfer freut sich, dass er etwas besser kann und teilt es dem andren mit und hilft dadurch dass der andre auch besser wird.

das ist ja nicht schlimm, das wird als guter Narzissmus bezeichnet.

Der schlechte Narzissmus ist lediglich, dass man lügt (z.b beim Sport betrügt etc), gegenüber anderen Personen arrogant auftritt, um auf andre besser zu wirken.

Dass ist auch der Grund warum Geltungssüchtige oder Grössenwahnsinnige sich nicht helfen lassen wollen, oder stur auf ihrer eigentlich durch nichts beweisbaren Meinung bestehen. Denn würden sie zugeben, sich geirrt zu haben, würden sie such als der Unterlegene fühlen. Die boshaften Narzissten haben das Hauptproblem, dass die andre Menschen nicht als besser ansehen können und respektieren können, und von ihnen lernen können.

Ein normaler Mensch denkt sich. Keiner kann alles wissen, und wenn der andre vernünftige Argumente bringt, dann ändre ich meine Meinung. der Fatale Fehler der Narzissten ist, dass sie die denkweise haben, "etwas nicht zu wissen ist schwäche. Die darf man nicht zugeben". Dass ist dann auch die ursache, warum die dann Fakten die mehrfach wissenschaftlich bewiesen sind, mit arroganz abwerten wollen.

Daher geben auch die wenigsten zu, dass einer ihnen geholfen hat, was aber den Nachteil hat, dass die wenigsten helfen wollen, wenn da keine Anerkennung kommt.

oder mal kurz ausgedrückt.

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15. November 2013 um 14:12

Also ...
... wenn ich bei Youtube "unattional blindness" eingebe, kommen genau 0 Treffer. Google liefert immerhin 1 Treffer - nämlich den Thread hier.

Wie heißt der Begriff denn richtig ?

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15. November 2013 um 14:48

Schön dass es mal jemand sagt,
mir ist hier aufgefallen, dass einige ziemlich schnell und leichtfertig eine Trennung empfehlen, obwohl man sich nur schwer ein Bild machen kann, was da nun wirklich los ist.

Das habe ich im realen Leben schon mehrfach erlebt, wenn eine Beziehung in die Brüche ging oder es Streit gab und man sich ein reales Bild machen will, dann sollte man beide Seiten anhören. Oftmals versuchen die Streitparteien Mitstreiter bzw. Bestätigung zu finden und darum gibt es selten jemand, der da wirklich offen ist, alles erzählt und die Lage objektiv richtig wiedergibt. Da wird meistens zurecht gebogen, weggelassen und beschönigt.

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16. November 2013 um 15:18

Das gibts auch auf deutsch. nennt sich Unaufmerksamkeitsblindheit
+++++
http://de.wikipedia.org/wiki/Unaufmerksamkeitsblindheit

Unaufmerksamkeitsblindheit (auch Blindheit wegen Unaufmerksamkeit; engl. inattentional blindness) ist die Nichtwahrnehmung von Objekten, bedingt durch die eingeschränkte Verarbeitungskapazität des menschlichen Gehirns.
++++++

inattentional blindness ist eher dass, was man als Wahrnehmungsfilter bezeichnet und z.b Autisten nicht haben, deshalb kriegen die Reizüberflutung.

gerade unwesentliche Dinge wie z.b das ticken des Weckers, oder strassenlärm, blendet ein normaler Mensch mehr oder weniger gut aus, wenn er an was andres denkt.

passender ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Verzerrung

inattentional blindness kann aber dennoch Beziehungsprobleme auslösen. Wenn der Mann schmollt, wenn der Frau nicht aufgefallen ist, dass der Mann ein neues paar Schuhe trägt. Dabei hat er aber schon über 50 Paar Schuhe

Aber sowas finde ich noch verzeihlich.

Dass Menschen ein geschehen unrichtig wahrgeben ist aber eher auf die immer höher werdenden Verlogenheit der Spezies Mensch zurückzuführen. siehe lügenforschung. Viele wollen ein "Superhero" sein, haben ein übertriebenes Selbstbild, dass sie dann natürlich nur durch Lügen der Umwelt glaubhaft machen können.

Was ich noch vergessen habe zu erwähnen wegen der Schuldfrage. Wenn man sich immer ehrlich und fair verhalten hat, dann braucht man sich auch garnicht schuldig fühlen, wenn man angelogen wird und findet es raus.

Aus Höflichkeit sagen es die wenigsten, wenn sie bemerken dass sie angelogen wurden. Ein grosser Fehler finde ich. Denn dadurch baut einer sich dann seine traumwelt auf und denkt sich, der andre ist zu blöd um die Lügen zu durchschauen und fühlt sich dann noch mehr als der Superhero.

aber wenn jemand selber andre belügt und unfair behandelt, dann ist natürlich das Risiko vorhanden, dass der andre dann klar rausfindet, dass gelogen wurde und bei passender Gelegenheit sich revanchiert.

Dann denkt der sich natürlich, warum soll ich ehrlich sein, wenn es der andre nicht ist. Aber dennoch hat der, der sich mit gleichen Mitteln revanchiert einen schlechten Character, weil er ja auch solche unsozialen Mitteln anwendet, anstatt dem andren zu sagen dass er da und da gelogen hat.

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16. November 2013 um 23:55

pro Gofe
Ich sehe nicht, dass es wegen fehlender Perspektive des Partners nur um einseitige Beziehungssachverhalte und sogar einseitige Schuldzuweisungen geht, wenn hier jemand um Rat nachfragt, in dessen Beziehung - um bei deinem Beispiel zu bleiben - das Prinzip des gegenseitigen Gebens und Nehmens gestört ist. Es geht den Postern dann darum, aus einem viel beschworenen Teufelskreis rauszukommen, in dem dieser Austausch nicht mehr funktioniert. Und wie wohl die Chancen hierzu stehen? oder um für sich festzustellen, dass alles zwecklos ist und man sich in seinen Trennungsgedanken bestätigt fühlt. Die ganz eigene, persönliche Schuld unabhängig von Anteilen, die der Partner trägt, kommt dann hinterher immer noch oben drauf, mit der sich die Threadersteller dann später rumplagen, wenn sie hier regelmäßig schnell wieder weg sind und nicht dableiben, weil sie genug mit ihrer Beziehung zu tun haben. Natürlich ist jeder von ihnen auch irgendwie ein Schuft und bekommt es hier oft genug gesagt. Und wer trägt nicht schon traditionell von Haus aus schwer an seinem Päckchen Schuld.

Die Poster wollen hier gewöhnlich nur etwas Entscheidungshilfe. Sie sind es in der Regel ja auch, nicht ihre Partner, die um ihr Glück ringen und ihre Beziehung nicht leichtfertig abschreiben wollen. Wenn man so will die Klügeren. Und die dann ihre Beziehungsprobleme in diesem Forum oder anderswo absetzen, immer subjektiv, na klar, immer auch mal etwas hilflos und ungelenk, wer ist darin schon geübt, immer auch etwas gereizt, weil sie gerade der Partner reizt, immer betroffen und immer ist vieles zwischen die Zeilen gepackt, weil es ja nicht allein die Worte sind, sondern auch viele Gefühle, die ihre Befindlichkeiten ausgelöst haben. Wie beschreibt man die schon..?

Vor allem wohl deswegen posten sie dann hier, um einige 100 Meter Distanz zu ihren Problemen und ihrem Partner zu legen, mit dem jeder Streit um das Geben und Nehmen doch nur noch in gegenseitige Anklagen und Verletzungen führt. Kennt man ja. Und um mithilfe ihrer hier angeschobenen Diskussionen vielleicht etwas klarer zu sehen und sich eine Atempause zu gönnen. Weil sie sich daheim nur noch abgelehnt fühlen, sie eben genau in diesem Teufelskreis stecken, wo nichts vergessen wird, keine Verletzungen und keine Kränkungen, wo nichts wirklich gemeinsam beackert wird und alles nur noch darum geht, wie schlimm der andere ist, der nichts mehr in die Beziehung investieren will. Und wo keiner Krise kann und beide bald nur noch eine Rolle spielen. Sei es als verbissener Pascha oder kreischende Zicke und nicht wirklich etwas mehr voneinander wollen. Oder in der Rolle vom guten Mann bzw. der guten Frau. Das böseste aller Spiele, in dem man dann endgültig nicht mehr miteinander kommuniziert oder liebevoll streitet. Und sich deswegen - was alle interessierten Mitleser immer bereits auch schon ahnten - kein guter Weg mehr aus ewiger Schuldfrage findet.. Bei der es eigentlich ganz profan ja nur darum geht, die Konsequenzen anzuerkennen und manchmal auch auf Rache zu verzichten. Der Vorteil von Trennungen ist allerdings, dass sich die Suche nach dem Schuldigen dann gar nicht mehr stellt. Vielleicht liegen Trennungen deswegen hier so oft so nahe und werden den TE gern auch empfohlen. Warum auch nicht?

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17. November 2013 um 10:10

Daran war ich nicht unschuldig, denn ich hab viel zu lange um des lieben Friedens willen"
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die Klappe gehalten und nix gesagt. Wenn der Mann dann nach Jahren hört, was alles nicht genehm ist, fällt der doch aus allen Wolken.
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Dass die Schuldfrage nicht wichtig ist, wie du schreibst widersprichst du mit obigen Text.

Denn nur wenn man nach Fehlern sucht, also dem warum geht es nicht kann, kann man lernen oder etwas ändern.

Wenn du also zu dem Schluss kommst, dass es in der Situation auch dein Fehler ist, weil du nicht gesagt hast, was dich stört, dann könntest du ja aus dem Fehler lernen, und mit dem reden, und dem halt einfach mal sagen, was dir nicht gefällt, sofern der nicht emotional instabil ist, und Kritik nicht ertragen kann und dann aggresiv wird. Mit solchen kann man eh nicht vernünftig reden.

Zumindest versteht er es dann, warum du die Beziehung nicht mehr willst. Und wenn er sich dann nicht ändert, dann ist es nicht mehr deine Schuld, denn du hast ja deinen Fehler korrigiert. Und wenn sich dein Mann ansonsten auch immer fair verhalten hat, dann hat eben keiner Schuld, wenn nach dem sagen der "WAHRHEIT" die Lust auf die Beziehung weg ist und auch keine Kompromisse die Beziehung retten können. Ihr passt eben nicht zueinander.

Dein Beispiel ist typisch und betrifft viele, viele Menschen haben scheinbar grosse Angst davor alleine zu sein, oder sich zu trennen, auch weil sie sich schämen, den Freunden gegenüber als Versager oder unbemannter Versagerin zu gelten, wie das in der rezession so lustig beschrieben ist

+++++
http://www.lovelybooks.de/autor/Milena-Moser/Blondinentr%C3%A4ume-145172130-w/rezension/955767849/

. Jene welche ihren Göttergatten noch besitzen empfinden sich als priviligiert, auch wenn er nur jammert und kränkelt, säuft oder schlägt und schauen auf die unbemannten "Versagerinnen" die "selbst schuld sind" herunter.
++++++

Ich muss zugeben, früher hatte ich auch so gedacht, fühlte mich schlecht alleine zu sein, oder wenn ne Beziehung auseinanderging. Aber heute interessiert mich nicht mehr was andre über mich denken, weil ich schon über 30 Jahre keine Freundin mehr hatte. Ich bin so superglücklich, und wenn mich andre nicht als unbefrauter Versager halten, davon werde ich nicht so glücklich, wie ich jetzt bin.

Kritik und aus Fehler lernen ist wichtig für ein glückliches und zufriedenes Leben. Emotional instabile sind überempfindlich gegenüber Kritik und rasten schnell aus und wollen ihre Fehler nicht wahrhaben. Weil sie in ihrem Traumselbstbild sich als der superhero sehen. Und wenn denen dann einer etwas sagt, dass nicht in ihre Traumwelt passt, dann werden die aggresiv. depressiv werden die dann auch immer mehr, weil die aus Angst dass ihr Traumselbstbild nicht stimmt, sich nicht selber reflektieren und wer nicht den Fehler findet, kann auch im Leben nichts verbessern.

Denn mit einem Menschen der sich als Grössenwahnsinnger Allwissender aufspielt und daher keine Kritik verträgt, kann man nur zusammeleben, wenn man sich wie ein Sklave verhält. siehe auch hier den selbstest für Kritikfähigkeit und ein Bericht.

++++
http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article114453377/Aus-Fehlern-lernen-kann-klueger-machen.html

Fehler mit Anstand und konstruktiv meistern. Auch wenn niemand gerne Fehler zugibt, sind sie wichtig und wertvoll wenn man sie konstruktiv nutzt. Das impliziert die Fähigkeit, daraus zu lernen.

Gerade in Deutschland tut man sich eher schwer damit. Schuld trägt unsere Perfektionismus-Kultur: Wer bei einem Fehler erwischt wird, ist stigmatisiert, sie werden daher nach Möglichkeit vermieden und Kritik ist unerwünscht.
++++++

da gibts z.b den Kritikfähigkeit selbstest. da kann dann jeder selber sehen wie kritikfähig er ist

http://www.aok-on.de/azubis/ausbildung-zukunft/test-wie-kritikfaehig-sind-sie.html

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19. November 2013 um 13:10

Ja, trennen... ODER...
Es gibt immer 3 Möglichkeiten, glücklich zu werden in der Situation:

1 - trennen
2 - ändern
3 - akzeptieren

In jeder nicht ganz taufrischen Beziehung gibt es diese Aspekte, die einem am Partner nerven - aber das sind Eigenschaften des Partners, von denen man an anderer Stelle meist auch profitiert. Nur sieht man das erstere immer leichter und deutlicher als das letztere.

Na selbstverständlich gibt es (nicht wenige) Konstellationen, die einfach nicht passen, Liebe allein reicht nie für eine dauerhafte Beziehung. Keine Frage.

Darum ging es mir aber gar nicht. Sondern darum, dass es genau so wahrscheinlich ist, dass jemand, der sich gerade so als armes unschuldiges Opfer sieht und fühlt, weder arm noch unschuldig noch Opfer ist.

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19. November 2013 um 13:16

Ja, genau...
... auch wenn ich es nicht aus einer Psychologie - Vorlesung habe sondern aus "Lernen durch Schmerzen", was das Thema Wahrnehmung angeht. Ich habe lernen müssen, "besser wahrzunehmen", weil ich anders gar nicht klar kommen würde.

Unsere Wahrnehmung, auch bei jedem normalen und gesunden Menschen ist eine B*tch. Sie verkauft uns ein (in jedem Falle!) gefiltertes, interpretiertes und bewertets Etwas als "wahrgenommene Information".
Da kann man total überzeugt sein, dass zu den eigenen Lasten das "Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen gestört ist" - deswqegen muss es -von einem anderen Standpunkt aus betrachtet oder auch vom eigenen, wenn man man wirklich genau hinsieht- noch lange nicht so sein.

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19. November 2013 um 15:41

Ich habe es ja fast geahnt...
... selbst wenn man explizit sagt, dass die Rede von normalen (also keine Extremefälle wie extreme Eifersucht) und ganz sicher nicht von strafrechtlich relevanten Beziehungen (z.B. Gewalttätigkeit) ist, kommt noch wer, der sagt, dass es für diese Fälle nicht gilt. Stimmt. Für diese Fälle gilt es nicht.

Was die Pornos angeht: nun damit kann man leben oder nicht leben (wollen). Beides legitim. Ich beispielsweise erkenne dabei noch nicht einmal, wo da Bitte das Problem sein soll, gescheige denn, dass ich eines damit hätte.
Aber wenn es einen so extrem stört, dann kann man sich eigentlich auch mal fragen, ob man nicht ganz schlicht und einfach völlig überreagiert. *Wenn* man da mal kritisch darüber nachgedacht hat und sich *dann* dafür entscheidet, dass man damit nicht leben möchte - ok, legitime Entscheidung.

Natürlich gibt es jede Menge Fälle, wo es einfach nicht passt und nicht geht. Keine Frage. Es gibt eine Menge Charakterzüge und Angewohnheiten, die für mich eine Beziehung mit einem Menschen völlig unmöglich machen. Das würde ich nie bestreiten wollen. Da gibt es vieles, was ganz schlicht und einfach nicht "kompatibel" ist. Ich würde nie eine Beziehung eingehen mit jemandem, der eifersüchtig ist, für den eine Beziehung über allem steht, der keine eigenen Hobbys und keine eigenen Freunde hat, der ein überdurchschnittlich hohes Bedürfnis nach Nähe hat, der wesentlich mehr Geld hat als ich, der sehr sensibel ist, der ein geringes Selbstbewusstsein hat, der zu wenig egoistisch ist (zu viel natürlich auch) usw. - bzw. ich würde die Beziehung umgehend beenden, wenn ich etwas davon erst verspätet herausfinde / diesbezüglich im Irrtum war usw. .
Gar keine Frage.
Aber es macht mich noch nicht zum unschuldigen *Opfer*, wenn dem so ist.

Kurze Rede, langer Sinn oder so: Weder gingryu noch ich haben gesagt: "Trennen ist grundsätzlich falsch, man muss immer weiter machen"

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19. November 2013 um 16:14
In Antwort auf berndr2

@avarrassterne, die Aussage der denkweise erklärt warum emotional instabile oft Angst haben
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Oder es hat andere Gründe, dass mein Partner das Gefühl hat, in so einem grundlegenden Punkte lieber einen auf Show zu machen, statt mir gegenüber ehrlich zu sein. Wenn ich bei meinem Partner diese Gefühl erwecke / hinterlasse, habe ich in jedem Falle auch etwas falsch gemacht.
Unschuldig? Kann ich darin nicht sehen.
--

Ich verstehe den Satz so. Du denkst, wenn einer dich anlügt und verarscht, es ist deine Schuld. Oder willst du was andres aussagen ?

genau die falsche Denkweise ist es, die Depressionen etc erzeugt.

Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen, die wahrscheinlich auch so denken wie du (wenn mich der andre arrogant anlügt oder sonstwie unsozial behandelt, dann ist es die Schuld des Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen, dass er so schlecht behandelt wird. )

Das ist vollkommen falsch. Denn lügen, arrogant sein müssen nur Menschen die sich dem anderen gegenüber minderwertig fühlen und besser sein wollen. Weil sie es nicht ertragen können, wenn der andre etwas besser kann.

Nicht emotional instabile Menschen meiden einen arroganten Lügner. normale Menschen fühlen sich dann sogar höherwertiger, weil sie nicht lügen oder sich sonstwie unsozial verhalten und glücklich sind.

Dass ist auch der Grund, dass nicht alle Menschen lügen.

Daher lügen vernünftige Menschen nicht, oder treten arrogant auf, weil die sich ja durch das verhalten als minderwertig outen würden.

Aber da emotional instabile denken. "Wenn der andre mich schlecht behandelt, dann ist es meine Schuld und der andre ist überlegen, ohne zu hinterfragen warum", dann verstehe ich nun besser, warum emotionale instabile sich oft arrogant und verlogen benehmen, und sich dadurch überlegen fühlen.

Denn Fakt ist einfach Menschen die lügen sind mit dem was sie sind und haben nicht zufrieden. Sonst müssten sie ja nicht sich die Mühe machen zu lügen.

Wenn dann einer sagt, er will Kinder, aber in Wahrheit nervt es ihn, dann will der die Partnerin nicht verlieren, also ist der dann emotional abhängig. somit erträgt der dann die Kinder(den er nicht will) um seine Partnerin nicht zu verlieren.

Das emotional instabil entsteht, wenn Kinder keine Vernunft lernen können, wenn die Eltern unsozial sind, und das Kind abhängig ist, steht auch überall.

Die Kinder lernen quasi die falsche Denkweise. sie merken, ah, wenn sie nett zu ihren Eltern sind und alles tun was die Eltern verlangen, dann werden die Eltern nicht böse und haben sie lieb. Sie sind ganz auf die Urteile der Eltern angewiesen. Dass das Kind natürlich Frust hat ist klar, aber so einfach die Eltern verlassen geht ja nicht als Kind, daher gibt es dann die Schutzmechanismen wie Verdrängung etc.

Kinder die vernunftsdenken lernen(weil sie von ihren Eltern fair behandelt wurden), die entwickeln einen Gerechtigkeitssinn, wenn sich jemand unfair verhält. Und da sie von ihren Eltern ja gelernt haben wie faires verhalten geht, lassen die sich auch unfaires verhalten nicht alzu lange gefallen.

Aber egal ob man nun gerechtigkeit von den Eltern gelernt hat oder nicht, jeder kann anhand den gesetzen nachlesen, was sozial ist und was nicht. arrogantes verhalten erfüllt ja schnell den Straftatbestand der Verleumdung(wenn mutwillig, klare vorher geschriebene aussagen verdreht werden, oder etwas erfunden wird, obwohl klar zu beweisen ist, und davon auszugehen ist, dass der arrognate das auch weis, dass es nicht stimmt.)

Wenn mich eine Partnerin angelogen hat, ich habe die nachdem sie ein 2. mal mich angelogen hat gleich verlassen. Dann bin ich halt alleine, aber ich bin eben nicht (mehr) emotional abhängig. Kann ich auch nix ändern, wenn es so viele Menschen mit schlechtem Character gibt. Ich mache das schönste aus meinem Leben, denn ich habe ja nur das eine. Und einen Partner der mich anlügt, mit dem will ich keine Zeit verbringen, dass hat er nämlich nicht verdient. Ich sehe es als verschwendete Zeit, mich mit einem der lügt abzugeben.

++++++

Narzismus hat jeder Mensch. Der Narzissmus sorgt dafür, dass sich ein Mensch freut, wenn er besser ist als andre. daher auch die vielen Sportwettbewerbe Zuschauer etc.Und die Zuschauer freuen sich dann, wenn sie Fan des besseren Vereins sind. Auch Hilfsbereitschaft hat seinen Ursprung im Narzissmus. Denn der Helfer freut sich, dass er etwas besser kann und teilt es dem andren mit und hilft dadurch dass der andre auch besser wird.

das ist ja nicht schlimm, das wird als guter Narzissmus bezeichnet.

Der schlechte Narzissmus ist lediglich, dass man lügt (z.b beim Sport betrügt etc), gegenüber anderen Personen arrogant auftritt, um auf andre besser zu wirken.

Dass ist auch der Grund warum Geltungssüchtige oder Grössenwahnsinnige sich nicht helfen lassen wollen, oder stur auf ihrer eigentlich durch nichts beweisbaren Meinung bestehen. Denn würden sie zugeben, sich geirrt zu haben, würden sie such als der Unterlegene fühlen. Die boshaften Narzissten haben das Hauptproblem, dass die andre Menschen nicht als besser ansehen können und respektieren können, und von ihnen lernen können.

Ein normaler Mensch denkt sich. Keiner kann alles wissen, und wenn der andre vernünftige Argumente bringt, dann ändre ich meine Meinung. der Fatale Fehler der Narzissten ist, dass sie die denkweise haben, "etwas nicht zu wissen ist schwäche. Die darf man nicht zugeben". Dass ist dann auch die ursache, warum die dann Fakten die mehrfach wissenschaftlich bewiesen sind, mit arroganz abwerten wollen.

Daher geben auch die wenigsten zu, dass einer ihnen geholfen hat, was aber den Nachteil hat, dass die wenigsten helfen wollen, wenn da keine Anerkennung kommt.

oder mal kurz ausgedrückt.

Nein
ich gehe nicht pauschal davon aus, dass es meine Schuld ist, wenn mich jemand anlügt. Kann sein, kann nicht sein, darauf gibt es keine pauschale Antwort.

Ich gehe davon aus, dass ich zu blind, zu blöd oder zu naiv war und etwas wesentliches nicht sehen wollte, wenn mir das bei einem Menschen in dem beschriebenen Ausmansse (!) passiert, mit dem ich eine langfristige (!) Beziehung habe. In der ein Baby unterwegs ist. Dann führe ich (längere Zeit) eine Beziehung, der *jede* Basis fehlt, ich kenne meinen Partner (!) eigentlich überhaupt nicht und ich merke das nicht? Da belüge ich mich in irgend einer Form ganz gründlich selbst bzw. habe mich ganz gründlich selbst belogen und damit definitiv einen Fehler gemacht, für den ich die Schuld eben nicht auf andere schieben kann.
Wenn ich mir die Augen und die Ohren zuhalte und nur eine heile Welt sehen möchte, habe ich auch einen Anteil an der Schuld, was die Folgen davon betrifft.

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19. November 2013 um 16:17
In Antwort auf berndr2

@avarrassterne, die Aussage der denkweise erklärt warum emotional instabile oft Angst haben
--
Oder es hat andere Gründe, dass mein Partner das Gefühl hat, in so einem grundlegenden Punkte lieber einen auf Show zu machen, statt mir gegenüber ehrlich zu sein. Wenn ich bei meinem Partner diese Gefühl erwecke / hinterlasse, habe ich in jedem Falle auch etwas falsch gemacht.
Unschuldig? Kann ich darin nicht sehen.
--

Ich verstehe den Satz so. Du denkst, wenn einer dich anlügt und verarscht, es ist deine Schuld. Oder willst du was andres aussagen ?

genau die falsche Denkweise ist es, die Depressionen etc erzeugt.

Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen, die wahrscheinlich auch so denken wie du (wenn mich der andre arrogant anlügt oder sonstwie unsozial behandelt, dann ist es die Schuld des Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen, dass er so schlecht behandelt wird. )

Das ist vollkommen falsch. Denn lügen, arrogant sein müssen nur Menschen die sich dem anderen gegenüber minderwertig fühlen und besser sein wollen. Weil sie es nicht ertragen können, wenn der andre etwas besser kann.

Nicht emotional instabile Menschen meiden einen arroganten Lügner. normale Menschen fühlen sich dann sogar höherwertiger, weil sie nicht lügen oder sich sonstwie unsozial verhalten und glücklich sind.

Dass ist auch der Grund, dass nicht alle Menschen lügen.

Daher lügen vernünftige Menschen nicht, oder treten arrogant auf, weil die sich ja durch das verhalten als minderwertig outen würden.

Aber da emotional instabile denken. "Wenn der andre mich schlecht behandelt, dann ist es meine Schuld und der andre ist überlegen, ohne zu hinterfragen warum", dann verstehe ich nun besser, warum emotionale instabile sich oft arrogant und verlogen benehmen, und sich dadurch überlegen fühlen.

Denn Fakt ist einfach Menschen die lügen sind mit dem was sie sind und haben nicht zufrieden. Sonst müssten sie ja nicht sich die Mühe machen zu lügen.

Wenn dann einer sagt, er will Kinder, aber in Wahrheit nervt es ihn, dann will der die Partnerin nicht verlieren, also ist der dann emotional abhängig. somit erträgt der dann die Kinder(den er nicht will) um seine Partnerin nicht zu verlieren.

Das emotional instabil entsteht, wenn Kinder keine Vernunft lernen können, wenn die Eltern unsozial sind, und das Kind abhängig ist, steht auch überall.

Die Kinder lernen quasi die falsche Denkweise. sie merken, ah, wenn sie nett zu ihren Eltern sind und alles tun was die Eltern verlangen, dann werden die Eltern nicht böse und haben sie lieb. Sie sind ganz auf die Urteile der Eltern angewiesen. Dass das Kind natürlich Frust hat ist klar, aber so einfach die Eltern verlassen geht ja nicht als Kind, daher gibt es dann die Schutzmechanismen wie Verdrängung etc.

Kinder die vernunftsdenken lernen(weil sie von ihren Eltern fair behandelt wurden), die entwickeln einen Gerechtigkeitssinn, wenn sich jemand unfair verhält. Und da sie von ihren Eltern ja gelernt haben wie faires verhalten geht, lassen die sich auch unfaires verhalten nicht alzu lange gefallen.

Aber egal ob man nun gerechtigkeit von den Eltern gelernt hat oder nicht, jeder kann anhand den gesetzen nachlesen, was sozial ist und was nicht. arrogantes verhalten erfüllt ja schnell den Straftatbestand der Verleumdung(wenn mutwillig, klare vorher geschriebene aussagen verdreht werden, oder etwas erfunden wird, obwohl klar zu beweisen ist, und davon auszugehen ist, dass der arrognate das auch weis, dass es nicht stimmt.)

Wenn mich eine Partnerin angelogen hat, ich habe die nachdem sie ein 2. mal mich angelogen hat gleich verlassen. Dann bin ich halt alleine, aber ich bin eben nicht (mehr) emotional abhängig. Kann ich auch nix ändern, wenn es so viele Menschen mit schlechtem Character gibt. Ich mache das schönste aus meinem Leben, denn ich habe ja nur das eine. Und einen Partner der mich anlügt, mit dem will ich keine Zeit verbringen, dass hat er nämlich nicht verdient. Ich sehe es als verschwendete Zeit, mich mit einem der lügt abzugeben.

++++++

Narzismus hat jeder Mensch. Der Narzissmus sorgt dafür, dass sich ein Mensch freut, wenn er besser ist als andre. daher auch die vielen Sportwettbewerbe Zuschauer etc.Und die Zuschauer freuen sich dann, wenn sie Fan des besseren Vereins sind. Auch Hilfsbereitschaft hat seinen Ursprung im Narzissmus. Denn der Helfer freut sich, dass er etwas besser kann und teilt es dem andren mit und hilft dadurch dass der andre auch besser wird.

das ist ja nicht schlimm, das wird als guter Narzissmus bezeichnet.

Der schlechte Narzissmus ist lediglich, dass man lügt (z.b beim Sport betrügt etc), gegenüber anderen Personen arrogant auftritt, um auf andre besser zu wirken.

Dass ist auch der Grund warum Geltungssüchtige oder Grössenwahnsinnige sich nicht helfen lassen wollen, oder stur auf ihrer eigentlich durch nichts beweisbaren Meinung bestehen. Denn würden sie zugeben, sich geirrt zu haben, würden sie such als der Unterlegene fühlen. Die boshaften Narzissten haben das Hauptproblem, dass die andre Menschen nicht als besser ansehen können und respektieren können, und von ihnen lernen können.

Ein normaler Mensch denkt sich. Keiner kann alles wissen, und wenn der andre vernünftige Argumente bringt, dann ändre ich meine Meinung. der Fatale Fehler der Narzissten ist, dass sie die denkweise haben, "etwas nicht zu wissen ist schwäche. Die darf man nicht zugeben". Dass ist dann auch die ursache, warum die dann Fakten die mehrfach wissenschaftlich bewiesen sind, mit arroganz abwerten wollen.

Daher geben auch die wenigsten zu, dass einer ihnen geholfen hat, was aber den Nachteil hat, dass die wenigsten helfen wollen, wenn da keine Anerkennung kommt.

oder mal kurz ausgedrückt.

Im übrigen...
wenn ein Zitat schon mit dem Wort ODER beginnt, kann man immer davon ausgehen, dass es ganz sicher NICHT generalisiert zu verstehen ist, es ist eben nur eine von mehreren Möglichkeiten, sonst gäbe es ja kein "oder", oder?

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19. November 2013 um 23:03
In Antwort auf lukas335

pro Gofe
Ich sehe nicht, dass es wegen fehlender Perspektive des Partners nur um einseitige Beziehungssachverhalte und sogar einseitige Schuldzuweisungen geht, wenn hier jemand um Rat nachfragt, in dessen Beziehung - um bei deinem Beispiel zu bleiben - das Prinzip des gegenseitigen Gebens und Nehmens gestört ist. Es geht den Postern dann darum, aus einem viel beschworenen Teufelskreis rauszukommen, in dem dieser Austausch nicht mehr funktioniert. Und wie wohl die Chancen hierzu stehen? oder um für sich festzustellen, dass alles zwecklos ist und man sich in seinen Trennungsgedanken bestätigt fühlt. Die ganz eigene, persönliche Schuld unabhängig von Anteilen, die der Partner trägt, kommt dann hinterher immer noch oben drauf, mit der sich die Threadersteller dann später rumplagen, wenn sie hier regelmäßig schnell wieder weg sind und nicht dableiben, weil sie genug mit ihrer Beziehung zu tun haben. Natürlich ist jeder von ihnen auch irgendwie ein Schuft und bekommt es hier oft genug gesagt. Und wer trägt nicht schon traditionell von Haus aus schwer an seinem Päckchen Schuld.

Die Poster wollen hier gewöhnlich nur etwas Entscheidungshilfe. Sie sind es in der Regel ja auch, nicht ihre Partner, die um ihr Glück ringen und ihre Beziehung nicht leichtfertig abschreiben wollen. Wenn man so will die Klügeren. Und die dann ihre Beziehungsprobleme in diesem Forum oder anderswo absetzen, immer subjektiv, na klar, immer auch mal etwas hilflos und ungelenk, wer ist darin schon geübt, immer auch etwas gereizt, weil sie gerade der Partner reizt, immer betroffen und immer ist vieles zwischen die Zeilen gepackt, weil es ja nicht allein die Worte sind, sondern auch viele Gefühle, die ihre Befindlichkeiten ausgelöst haben. Wie beschreibt man die schon..?

Vor allem wohl deswegen posten sie dann hier, um einige 100 Meter Distanz zu ihren Problemen und ihrem Partner zu legen, mit dem jeder Streit um das Geben und Nehmen doch nur noch in gegenseitige Anklagen und Verletzungen führt. Kennt man ja. Und um mithilfe ihrer hier angeschobenen Diskussionen vielleicht etwas klarer zu sehen und sich eine Atempause zu gönnen. Weil sie sich daheim nur noch abgelehnt fühlen, sie eben genau in diesem Teufelskreis stecken, wo nichts vergessen wird, keine Verletzungen und keine Kränkungen, wo nichts wirklich gemeinsam beackert wird und alles nur noch darum geht, wie schlimm der andere ist, der nichts mehr in die Beziehung investieren will. Und wo keiner Krise kann und beide bald nur noch eine Rolle spielen. Sei es als verbissener Pascha oder kreischende Zicke und nicht wirklich etwas mehr voneinander wollen. Oder in der Rolle vom guten Mann bzw. der guten Frau. Das böseste aller Spiele, in dem man dann endgültig nicht mehr miteinander kommuniziert oder liebevoll streitet. Und sich deswegen - was alle interessierten Mitleser immer bereits auch schon ahnten - kein guter Weg mehr aus ewiger Schuldfrage findet.. Bei der es eigentlich ganz profan ja nur darum geht, die Konsequenzen anzuerkennen und manchmal auch auf Rache zu verzichten. Der Vorteil von Trennungen ist allerdings, dass sich die Suche nach dem Schuldigen dann gar nicht mehr stellt. Vielleicht liegen Trennungen deswegen hier so oft so nahe und werden den TE gern auch empfohlen. Warum auch nicht?

Das Prinzip des gegenseitigen Gebens und Nehmens
ist eben genau das, was man als Aussenstehender mit einem kleinem Ausschnitt, subjektiv und natürlich mit hochkochenden Gefühlen von einem der Beteiligten geschrieben, meiner Meinung nach ziemlich schlecht beurteilen kann.

Wenn (um bei einem schon genannten Beispiel zu bleiben) wir lesen, dass die TE ziemlich verletzt ist, weil ihr Freund kein Verständnis dafür hatte, dass sie ihn nicht wohin-auch-immer gefahren hat, weil bei ihrer Mutter was-auch-immer anlag, was wissen wir denn dann? Kann sein, dass der Freund die TE gängelt, von ihr ständig Hilfe erwartet, ohne selbst zu geben, wie es die TE subjektiv empfindet. Ja, kann genauso gut sein, dass sein Termin verdammt wichtig war und das von Mami verdammt unwichtig oder ohne Probleme zu verschieben / anders zu lösen. Kann auch sein, dass die TE sich von Mami dauernd gängeln lässt und ihr Freund das zigste Mal deswegen den kürzeren gezogen hat und deswegen sauer ist. Die subjektive Empfindung der TE kann in jedem Falle die beschriebene sein, aber genau das "gegenseitige Geben und Nehmen" aber unterscheidet sich gravierend.

Was wissen wir denn da tatsächlich über das "gegenseitige Geben und Nehmen" der TE? Nur das, was der TE gerade eben glaubt und / oder glauben möchte. Gerade in Beziehungskrisen kann das etwas verdammt relatives sein.

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20. November 2013 um 11:10

Ich meine mit widerspricht sich, weil du selber gemerkt hast, was du falsch gemacht hast
Aber in deinem vorigen text hast du geschrieben "Immer dieses Schuldfragendingens...
...als wenn das jemanden weiterbringen würde."

darunter verstehe ich eigentlich, dass du nie nach der Schuld suchst. Und bei so einem verhalten könntest du auch nie dazulernen.

-
Ich hab mich intensiv mit mir und meinen Fehlern beschäftigt, und heute weiß ich, was damals alles falsch gelaufen ist.
-

Hier schreibst du auch, dass du aus deinen Fehlern gelernt hast. Und das geht eben nur, weil du dir die Schuldfrage gestellt hast und darüber nachgedacht hast. Daher ist die Schuldfrage schon wichtig für dich gewesen, um dazuzulernen. Aber wie du nun schriebst, wenn es um Pille Palle geht, braucht man auch nicht nach der Schuld suchen Ganz genau genommen, sollte man nach der Schuld nur in wesentlichen Dingen suchen, und wenn man eine Beziehung will, sollte man dann bei nicht wesentlichen auch tolerieren, dass der andre sich nicht genau so verhält wie man es möchte.

Das sollte halt auch gegenseitig so sein, denn man kommt sich dann ziemlich blöd vor, wenn der eine jede Aktion genau vorschreibt, wie lange es zu dauern hat, und man muss das immer haarklein befolgen. So ist meine narzisstisch perfektionistische Mutter. Wenn ich da mal etwas länger brauchte, oder später zum einkaufen gehen wollte(obwohl die Geschäfte viel länger auf hatten, da war sie schon genervt und sauer und redete im aggresiven Tonfall). Sowas mochte ich nicht und fühlte mich ungerecht behandelt. Meinem Vater macht das nichts aus, aber ab und an sagt er dann doch was, wenn es zu extrem wird. Und meine Mutter sieht es dann aber doch in gewisser Weise ein, daher sind sie jetzt über 50 Jahre zusammen.

verstanden hätte ich es, dass sie sauer ist, wenn das essen alle gewesen wäre und ich nicht eingekauft hätte.

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20. November 2013 um 13:31
In Antwort auf avarrassterne

Im übrigen...
wenn ein Zitat schon mit dem Wort ODER beginnt, kann man immer davon ausgehen, dass es ganz sicher NICHT generalisiert zu verstehen ist, es ist eben nur eine von mehreren Möglichkeiten, sonst gäbe es ja kein "oder", oder?

Das oder steht aber in dem Kontext dafür, dass es mehrere Gründe gibt, die dich zu der Ansicht brin.
----
wenn ein Zitat schon mit dem Wort ODER beginnt, kann man immer davon ausgehen, dass es ganz sicher NICHT generalisiert zu verstehen ist, es ist eben nur eine von mehreren Möglichkeiten, sonst gäbe es ja kein "oder", oder?
----

Wenn ich nur deine Aussage

-
Wenn ich bei meinem Partner diese Gefühl erwecke / hinterlasse, habe ich in jedem Falle auch etwas falsch gemacht.
Unschuldig? Kann ich darin nicht sehen.
-

zitiert hätte, dann wüsste ja niemand welche Gefühle du bei einem Partner erweckst.daher der vordere Teil auch noch.

------
Oder es hat andere Gründe, dass mein Partner das Gefühl hat, in so einem grundlegenden Punkte lieber einen auf Show zu machen, statt mir gegenüber ehrlich zu sein.
-----

Und der Satz sagt dann aus, dass es um ehrlichkeit dir geht. Dass es nur 1 von mehreren Gründen ist, warum der Partner lügt kann man daraus auch erkennen.

-----
Ich kenne meinen Partner (!) eigentlich überhaupt nicht und ich merke das nicht? Da belüge ich mich in irgend einer Form ganz gründlich selbst bzw. habe mich ganz gründlich selbst belogen und damit definitiv einen Fehler gemacht, für den ich die Schuld eben nicht auf andere schieben kann.
------

Der Lügner ist immer der böse und der Hauptschuldige der das vertrauen missbraucht hat. Und demjenigen dem die Lügen nicht auffallen, dem kann man als Fehler gutmütigkeit oder Leichtsinnigkeit, vorwerfen, aber keine Bösartigkeit und keinen schlechten Charakter. Denn meist ziehen Lügen auch weitere Lügen nach sich.

Man kann schlieslich nicht alles nachprüfen und will auch nicht gegen den Partner ermitteln.

Nur leider sieht die Welt ziemlich verlogen aus und es wird oft ausgenutzt. z.b der Enkelkinder Trick. Die älteren Leute wissen halt nicht, wie verlogen die Welt heutzutage ist und glauben dann eher als jüngere. Aber dennoch wenn so ein Enkeltrick betrüger gefasst wird, dann wird der verurteilt, und nicht die Frau die darauf reingefallen ist.

Genauso ist das bei Heiratsschwindler(innen). Wenn denen einer Geld gibt, indem sie eine Notlage vortäuschen, dann wird eben auch der Lügner bestraft, wenn es um Geld geht. ABer ohne Geld ist es kein strafrecht, aber dennoch unrecht und mieses verhalten

+++++
http://de.wikipedia.org/wiki/Betrug

im Strafrecht ein Vermögensdelikt, zu Einzeldarstellungen siehe
....

außerrechtlich allgemein die Vorspiegelung falscher Tatsachen, siehe
+++++

normalerweise haben Menschen ein Urvertrauen, dass ist insofern gut, dass man nicht misstrauisch alles hinterfragt und nachgrübelt was der Partner sagt oder tut, sondern ihm einfach glaubt, weil man halt denk, der andre liebt einen und sagt daher die Wahrheit.


Mir fehlt das Urvertrauen auch, ich würde daher bei einem Partner hinterfragen und nachdenken, oder nachfragen um sicher zu gehen, dass er mich nicht anlügt. Aber mich nervt das darüber nachdenken, ob es jetzt stimmt was der sagt oder nicht, dass ich mir sage. Um dem Stress zu umgehen, lass ich es mit der Beziehung lieber ganz bleiben, wenn ich mir nicht 100% sicher sein kann, das er mich nicht anlügt. Aber bei welchem Menschen kann man das schon.

Denn das Menschen oft lügen sieht man ja, und ist auch durch Lügenforschung bestätigh. Viele Beziehungen basieren auf Lügen. Aber um zu erkennen ob der Partner lügt, muss man ja hinterfragen und nachfragen.

Ich finde es schlimm, die auch bei uns aufkommende Loverboy Sache wenn dann noch jemand hergeht und wie du sagt, dass man selber Schuld ist, wenn man angelogen wird. Dass ist wohl auch der Grund dafür, dass so wenig einen heiratschwinder(in) anzeigen.

Von selber Schuld kann man in so einem Fall nur reden, wenn diejenige sich nicht von dem typen trennt, wenn sie es dennoch mal merkt der hat einen miesen Charakter.

Denn das ist die Schönrede der Narzissten, borderliner emotional abhängen. Die bilden sich ein, wenn der Partner die Lügen nicht erkennt, dann ist der selber schuld und blöde und wollen es andren auch noch so einreden. Daher trennen sich die Mädels nicht von ihrem Loverboy, weil sie es peinlich finden, wenn ihre Freunde sehen, dass sie den falschen ausgesucht haben und sich trennen.

Aber Fakt ist einfach, derjenige der lügt, der ist der klar schuldige.

Ohne grundvertrauen geht es nicht. Mir hat letzt erst eine an der Kasse 10 Eur zu wenig rausgegeben obwohl sie den rausgebe Betrag richtig sagte (30.xx Euro), hat sie mir zu wenig Geld in die Hand gedrückt.

Ich habe dann etwa 1-2 Minuten geschaut und gewartet, vielleicht gibt sie ja noch was, oder merkt es. Als der Nächste Kunde drankam und sie mit dessen Waren durchziehen angefangen hat, habe ich dann gesagt, sie haben mir 10 Eur zu wenig rausgegeben. Da sagte sie dann, ja habe ich auch bemerkt. Dass halte ich für gelogen, und miesen Character, denn sie hätte ja noch sagen können, sie bekommen noch 10 Eur. Aber genausogut hätte sie sagen können, ich habe richtig rausgegeben, sie haben den 10er verschwinden lassen. Wie hätte ich das beweisen können, wenn ich mehrer 10 Eur Scheine in meinem Geldbeutel gehabt hätte.

Aber da hoffe ich, dass man es mit der Videoüberwachung sehen kann, wenn mal eine Kassiererin so lügen sollte.

Und da solls nun meine Schuld sein, dass die mich nicht darauf hingewiesen hat(obwohl sie gleich sagte, habe ich auch gemerkt), dass sie mir 10 Eur zu wenig rausgegeben hat. Soll ich da dann drüber nachdenken, wenn ich vielleicht netter hallo gesagt hätte, oder angelächelt hätte, dann wäre das nicht passiert.....

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20. November 2013 um 15:17
In Antwort auf berndr2

Das oder steht aber in dem Kontext dafür, dass es mehrere Gründe gibt, die dich zu der Ansicht brin.
----
wenn ein Zitat schon mit dem Wort ODER beginnt, kann man immer davon ausgehen, dass es ganz sicher NICHT generalisiert zu verstehen ist, es ist eben nur eine von mehreren Möglichkeiten, sonst gäbe es ja kein "oder", oder?
----

Wenn ich nur deine Aussage

-
Wenn ich bei meinem Partner diese Gefühl erwecke / hinterlasse, habe ich in jedem Falle auch etwas falsch gemacht.
Unschuldig? Kann ich darin nicht sehen.
-

zitiert hätte, dann wüsste ja niemand welche Gefühle du bei einem Partner erweckst.daher der vordere Teil auch noch.

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Oder es hat andere Gründe, dass mein Partner das Gefühl hat, in so einem grundlegenden Punkte lieber einen auf Show zu machen, statt mir gegenüber ehrlich zu sein.
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Und der Satz sagt dann aus, dass es um ehrlichkeit dir geht. Dass es nur 1 von mehreren Gründen ist, warum der Partner lügt kann man daraus auch erkennen.

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Ich kenne meinen Partner (!) eigentlich überhaupt nicht und ich merke das nicht? Da belüge ich mich in irgend einer Form ganz gründlich selbst bzw. habe mich ganz gründlich selbst belogen und damit definitiv einen Fehler gemacht, für den ich die Schuld eben nicht auf andere schieben kann.
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Der Lügner ist immer der böse und der Hauptschuldige der das vertrauen missbraucht hat. Und demjenigen dem die Lügen nicht auffallen, dem kann man als Fehler gutmütigkeit oder Leichtsinnigkeit, vorwerfen, aber keine Bösartigkeit und keinen schlechten Charakter. Denn meist ziehen Lügen auch weitere Lügen nach sich.

Man kann schlieslich nicht alles nachprüfen und will auch nicht gegen den Partner ermitteln.

Nur leider sieht die Welt ziemlich verlogen aus und es wird oft ausgenutzt. z.b der Enkelkinder Trick. Die älteren Leute wissen halt nicht, wie verlogen die Welt heutzutage ist und glauben dann eher als jüngere. Aber dennoch wenn so ein Enkeltrick betrüger gefasst wird, dann wird der verurteilt, und nicht die Frau die darauf reingefallen ist.

Genauso ist das bei Heiratsschwindler(innen). Wenn denen einer Geld gibt, indem sie eine Notlage vortäuschen, dann wird eben auch der Lügner bestraft, wenn es um Geld geht. ABer ohne Geld ist es kein strafrecht, aber dennoch unrecht und mieses verhalten

+++++
http://de.wikipedia.org/wiki/Betrug

im Strafrecht ein Vermögensdelikt, zu Einzeldarstellungen siehe
....

außerrechtlich allgemein die Vorspiegelung falscher Tatsachen, siehe
+++++

normalerweise haben Menschen ein Urvertrauen, dass ist insofern gut, dass man nicht misstrauisch alles hinterfragt und nachgrübelt was der Partner sagt oder tut, sondern ihm einfach glaubt, weil man halt denk, der andre liebt einen und sagt daher die Wahrheit.


Mir fehlt das Urvertrauen auch, ich würde daher bei einem Partner hinterfragen und nachdenken, oder nachfragen um sicher zu gehen, dass er mich nicht anlügt. Aber mich nervt das darüber nachdenken, ob es jetzt stimmt was der sagt oder nicht, dass ich mir sage. Um dem Stress zu umgehen, lass ich es mit der Beziehung lieber ganz bleiben, wenn ich mir nicht 100% sicher sein kann, das er mich nicht anlügt. Aber bei welchem Menschen kann man das schon.

Denn das Menschen oft lügen sieht man ja, und ist auch durch Lügenforschung bestätigh. Viele Beziehungen basieren auf Lügen. Aber um zu erkennen ob der Partner lügt, muss man ja hinterfragen und nachfragen.

Ich finde es schlimm, die auch bei uns aufkommende Loverboy Sache wenn dann noch jemand hergeht und wie du sagt, dass man selber Schuld ist, wenn man angelogen wird. Dass ist wohl auch der Grund dafür, dass so wenig einen heiratschwinder(in) anzeigen.

Von selber Schuld kann man in so einem Fall nur reden, wenn diejenige sich nicht von dem typen trennt, wenn sie es dennoch mal merkt der hat einen miesen Charakter.

Denn das ist die Schönrede der Narzissten, borderliner emotional abhängen. Die bilden sich ein, wenn der Partner die Lügen nicht erkennt, dann ist der selber schuld und blöde und wollen es andren auch noch so einreden. Daher trennen sich die Mädels nicht von ihrem Loverboy, weil sie es peinlich finden, wenn ihre Freunde sehen, dass sie den falschen ausgesucht haben und sich trennen.

Aber Fakt ist einfach, derjenige der lügt, der ist der klar schuldige.

Ohne grundvertrauen geht es nicht. Mir hat letzt erst eine an der Kasse 10 Eur zu wenig rausgegeben obwohl sie den rausgebe Betrag richtig sagte (30.xx Euro), hat sie mir zu wenig Geld in die Hand gedrückt.

Ich habe dann etwa 1-2 Minuten geschaut und gewartet, vielleicht gibt sie ja noch was, oder merkt es. Als der Nächste Kunde drankam und sie mit dessen Waren durchziehen angefangen hat, habe ich dann gesagt, sie haben mir 10 Eur zu wenig rausgegeben. Da sagte sie dann, ja habe ich auch bemerkt. Dass halte ich für gelogen, und miesen Character, denn sie hätte ja noch sagen können, sie bekommen noch 10 Eur. Aber genausogut hätte sie sagen können, ich habe richtig rausgegeben, sie haben den 10er verschwinden lassen. Wie hätte ich das beweisen können, wenn ich mehrer 10 Eur Scheine in meinem Geldbeutel gehabt hätte.

Aber da hoffe ich, dass man es mit der Videoüberwachung sehen kann, wenn mal eine Kassiererin so lügen sollte.

Und da solls nun meine Schuld sein, dass die mich nicht darauf hingewiesen hat(obwohl sie gleich sagte, habe ich auch gemerkt), dass sie mir 10 Eur zu wenig rausgegeben hat. Soll ich da dann drüber nachdenken, wenn ich vielleicht netter hallo gesagt hätte, oder angelächelt hätte, dann wäre das nicht passiert.....

^^
keine Bösartigkeit - mag stimmen. Keinen schlechten Charkter - sehe ich anders. So starker Selbstbetrug ist für mich kein Zeichen eines guten Charakters.

Noch einmal: es ging hier nicht um Wechselgeld und eine Kassiererin.
Es ging auch nicht um Bekannte, Kollegen, Nachbarn, sondern um den eigenen (augenscheinlich Langzeit-) Partner. Mit dem man ein Kind hat.
Es ging auch nicht darum, 10 Eu zu unterschlagen, es ging nicht darum, dass man gesagt hat, dass man Diät macht und heimlich ein grosses Stück Sahnetorte verputzt hat, es ging noch nicht einmal darum, dass man einen Seitensprung verheimlicht, sondern darum, statt einer Abneigung (!) gegen das gemeinsame Kind (!) Begeisterung (!) vorzuspielen. Monatelang.
Ich bezog mich ganz klar auf ein ganz spezielles Beispiel. Daraus ist Bitte keine generalisierte Antwort zu konstruieren!
Das ist nicht Gutgläubigkeit sondern Selbstbetrug. Und Selbstbetrug ist für mich klar schuldhaft.

Selbstbetrug ist ein Schutzmechanismus der Psyche und bis zu einem gewissen Masse bei jedem Menschen da und völlig normal. Auch in stärkerem Masse alles andere als ungewöhnlich und selten, kann (wie jeder andere Fehler auch, wie jede Fehleinschätzung, wie jede flasche Entscheidung usw. jedem passieren), aber das befreit niemand davon, Verantwortung für die Folgen zu haben. Wer sich selbst belügt kann nicht einfach nur andere beschuldigen, belogen wurden zu sein.

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20. November 2013 um 15:57

Öhm...
ich sprach nicht von 50/50 - das wollte ich auch nicht sagen. Ich spreche von grau und grau statt schwarz und weiss. Es gibt (mit der genannten Einschränkung) nicht einen, der *alle* Schuld hat und einen der *gar keine* Schuld hat - das macht aber noch keine 50/50

Wenn ich es nicht gut fände, dass es dieses Forum gibt, würde ich hier nicht schreiben, ich nehme selbst schon vieles für mich mit.

Ausserdem waren es eher die Antworten, die mich so irritiert haben, nicht die Fragen.
Zu dem Zeitpunkt, wo ich den Thread erstellt habe gab es gerade eine ganze Menge Threads wo auf "der ist ja so gemein zu mir" eben völlig unhinterfragtes und unreflektiertes "Der ist ein ganz gemeiner @rsch und nutzt Dich nur aus" als Antwort kam, wo ich mich ziemlich irritiert gefragt habe, ob da auch berücksichtigt wird,. dass die Basis der Antwort nur ein gefärbtes Informationsschnipselchen ist, was auch völlig andere Hintergründe haben kann.

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20. November 2013 um 17:41
In Antwort auf avarrassterne

Das Prinzip des gegenseitigen Gebens und Nehmens
ist eben genau das, was man als Aussenstehender mit einem kleinem Ausschnitt, subjektiv und natürlich mit hochkochenden Gefühlen von einem der Beteiligten geschrieben, meiner Meinung nach ziemlich schlecht beurteilen kann.

Wenn (um bei einem schon genannten Beispiel zu bleiben) wir lesen, dass die TE ziemlich verletzt ist, weil ihr Freund kein Verständnis dafür hatte, dass sie ihn nicht wohin-auch-immer gefahren hat, weil bei ihrer Mutter was-auch-immer anlag, was wissen wir denn dann? Kann sein, dass der Freund die TE gängelt, von ihr ständig Hilfe erwartet, ohne selbst zu geben, wie es die TE subjektiv empfindet. Ja, kann genauso gut sein, dass sein Termin verdammt wichtig war und das von Mami verdammt unwichtig oder ohne Probleme zu verschieben / anders zu lösen. Kann auch sein, dass die TE sich von Mami dauernd gängeln lässt und ihr Freund das zigste Mal deswegen den kürzeren gezogen hat und deswegen sauer ist. Die subjektive Empfindung der TE kann in jedem Falle die beschriebene sein, aber genau das "gegenseitige Geben und Nehmen" aber unterscheidet sich gravierend.

Was wissen wir denn da tatsächlich über das "gegenseitige Geben und Nehmen" der TE? Nur das, was der TE gerade eben glaubt und / oder glauben möchte. Gerade in Beziehungskrisen kann das etwas verdammt relatives sein.

Hallo Avarrarstern
Wir alle hier sind doch meistens nicht von der Welt und schmoren oft genug im selben Saft, wissen um die Beziehungsprobleme, die sich oft nur in Nuancen unterscheiden, und dass man Selbstverantwortung nicht abgeben kann. Als Fragesteller hofft man sogar auf Gleichgesinnte und wählt dann den Weg in ein solches Forum, weil man sich einigermaßen sicher ist, dass die dort eben auch die andere Seite des Partners kennen. Diese sogar auch abgebildet wird, wenn ich zum Beispiel dir als Mann antworte. In einem positiven Sinn braucht man hier vielleicht sogar einander, wenn eins zuhause mit seinem Partner festsitzt. Dabei auf die Sichtweise von Mediatoren zu hoffen, wäre allerdings tatsächlich Überforderung eines solchen Forums. Das könnte nur Eheberatung leisten.

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20. November 2013 um 18:07
In Antwort auf avarrassterne

^^
keine Bösartigkeit - mag stimmen. Keinen schlechten Charkter - sehe ich anders. So starker Selbstbetrug ist für mich kein Zeichen eines guten Charakters.

Noch einmal: es ging hier nicht um Wechselgeld und eine Kassiererin.
Es ging auch nicht um Bekannte, Kollegen, Nachbarn, sondern um den eigenen (augenscheinlich Langzeit-) Partner. Mit dem man ein Kind hat.
Es ging auch nicht darum, 10 Eu zu unterschlagen, es ging nicht darum, dass man gesagt hat, dass man Diät macht und heimlich ein grosses Stück Sahnetorte verputzt hat, es ging noch nicht einmal darum, dass man einen Seitensprung verheimlicht, sondern darum, statt einer Abneigung (!) gegen das gemeinsame Kind (!) Begeisterung (!) vorzuspielen. Monatelang.
Ich bezog mich ganz klar auf ein ganz spezielles Beispiel. Daraus ist Bitte keine generalisierte Antwort zu konstruieren!
Das ist nicht Gutgläubigkeit sondern Selbstbetrug. Und Selbstbetrug ist für mich klar schuldhaft.

Selbstbetrug ist ein Schutzmechanismus der Psyche und bis zu einem gewissen Masse bei jedem Menschen da und völlig normal. Auch in stärkerem Masse alles andere als ungewöhnlich und selten, kann (wie jeder andere Fehler auch, wie jede Fehleinschätzung, wie jede flasche Entscheidung usw. jedem passieren), aber das befreit niemand davon, Verantwortung für die Folgen zu haben. Wer sich selbst belügt kann nicht einfach nur andere beschuldigen, belogen wurden zu sein.

"statt einer Abneigung (!) gegen das gemeinsame Kind (!) Begeisterung (!) vorzuspielen. Monatelang."
Ja und, bei meinen Beispielen kann man aber wenigstens noch einfach die Wahrheit nachprüfen. Ob einer gerne ein eigenes Kind hat oder nicht, kann man nicht nachprüfen, man ist auf seine Aussage angewiesen. Weil es nur eine persönliche Meinung ist. Es ist ja denkbar, dass er halt nicht gut mit Kindern umgehen kann, seine gefühle nicht gut ausdrücken kann, aber dennoch ein eigenes Kind mag. Er kann auch im ersten Moment euphorisch sein, aber dann halt durch nachdenken selber erkennen, dass er dazu nicht geeignet ist und besser kein Kind mag. Aber die Wahrheit in dem Falle erfährt man nur von dem betroffenen selber. Oder anhand welchen "beweisen" und Indizien will man denn erkennen, ob einer lügt oder nicht.

Wirfst du dann als Schuld vor, dass sie ihren Mann nicht an einen Lügendetektor angeschlossen hat, und ins Kreuzverhör genommrn hat, weil er vielleicht früher mal so andeutigungen gemacht, hat, dass er Kinder schrecklich findet aber nun sagt er mag ein eigenes Kind.

Dass misstrauen gegenüber seinem Partner nicht gut ankommt, dass kann man ja in jedem Beziehungsratgeber lesen. Von daher werden wohl die wenigsten ein Verhör deswegen beginnen.

Und dann sollen die, die den Worten eines andren vertrauen schenken(er sagt ja er liebt sie)auch noch Schuld sein. Schuld hat immer der der lügt. Und dass ist numal ein schlechter Charakter. Es ist aber kein schlechter Charakter, wenn man jemanden vertrauen schenkt, und der andre missbraucht das vertrauen indem er lügt und das vertrauen ausnutzt.

Im Gegenteil, andren Menschen vertrauen schenken und nicht misstrauisch sein, gilt sogar als guter Characterzug, Dagegen ist Eifersucht ein schlechter Charakter.

Und was an einem Lügner gutes im Charakter sein soll, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. Denn wer braucht schon einen der nur lügt um sich als tollste beste aufzuspielen und den andren durch die ganze lügerei als minderwertiger darstellt, nur damit sich das minderwertige Ego des Lügners nicht so minderwertig fühlt, auf kosten der anderen.

Denn Menschen die kein falsches Selbstbild haben und keine Minderwertigkeitskomplexe, die brauchen sich nicht die Mühe machen zu lügen. Es gibt da noch die Kategorie der Höflichkeitslügen um den andren nicht zu verletzen, aber dass betrifft die Kind Sache eher nicht.

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20. November 2013 um 18:15
In Antwort auf berndr2

"statt einer Abneigung (!) gegen das gemeinsame Kind (!) Begeisterung (!) vorzuspielen. Monatelang."
Ja und, bei meinen Beispielen kann man aber wenigstens noch einfach die Wahrheit nachprüfen. Ob einer gerne ein eigenes Kind hat oder nicht, kann man nicht nachprüfen, man ist auf seine Aussage angewiesen. Weil es nur eine persönliche Meinung ist. Es ist ja denkbar, dass er halt nicht gut mit Kindern umgehen kann, seine gefühle nicht gut ausdrücken kann, aber dennoch ein eigenes Kind mag. Er kann auch im ersten Moment euphorisch sein, aber dann halt durch nachdenken selber erkennen, dass er dazu nicht geeignet ist und besser kein Kind mag. Aber die Wahrheit in dem Falle erfährt man nur von dem betroffenen selber. Oder anhand welchen "beweisen" und Indizien will man denn erkennen, ob einer lügt oder nicht.

Wirfst du dann als Schuld vor, dass sie ihren Mann nicht an einen Lügendetektor angeschlossen hat, und ins Kreuzverhör genommrn hat, weil er vielleicht früher mal so andeutigungen gemacht, hat, dass er Kinder schrecklich findet aber nun sagt er mag ein eigenes Kind.

Dass misstrauen gegenüber seinem Partner nicht gut ankommt, dass kann man ja in jedem Beziehungsratgeber lesen. Von daher werden wohl die wenigsten ein Verhör deswegen beginnen.

Und dann sollen die, die den Worten eines andren vertrauen schenken(er sagt ja er liebt sie)auch noch Schuld sein. Schuld hat immer der der lügt. Und dass ist numal ein schlechter Charakter. Es ist aber kein schlechter Charakter, wenn man jemanden vertrauen schenkt, und der andre missbraucht das vertrauen indem er lügt und das vertrauen ausnutzt.

Im Gegenteil, andren Menschen vertrauen schenken und nicht misstrauisch sein, gilt sogar als guter Characterzug, Dagegen ist Eifersucht ein schlechter Charakter.

Und was an einem Lügner gutes im Charakter sein soll, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. Denn wer braucht schon einen der nur lügt um sich als tollste beste aufzuspielen und den andren durch die ganze lügerei als minderwertiger darstellt, nur damit sich das minderwertige Ego des Lügners nicht so minderwertig fühlt, auf kosten der anderen.

Denn Menschen die kein falsches Selbstbild haben und keine Minderwertigkeitskomplexe, die brauchen sich nicht die Mühe machen zu lügen. Es gibt da noch die Kategorie der Höflichkeitslügen um den andren nicht zu verletzen, aber dass betrifft die Kind Sache eher nicht.

Hier noch zitat, dass Urvertrauen wichtig ist
+++++
http://de.wikipedia.org/wiki/Urvertrauen

Urvertrauen entwickelt sich bei beiden Ansätzen im sehr frühen Kindesalter durch die verlässliche, durchgehaltene, liebende und sorgende Zuwendung von Dauerpflegepersonen (zumeist den Eltern). Es verschafft die innere emotionale Sicherheit, die später zu einem Vertrauen in seine Umgebung und zu Kontakten mit anderen Menschen überhaupt erst befähigt. Urvertrauen ermöglicht angstarme Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt.

Es ist also die Grundlage für:

Vertrauen auf sich selbst, Selbstwertgefühl, Liebesfähigkeit (Ich bin es wert, geliebt zu werden. Ich fühle mich geborgen.),
Vertrauen in andere, in Partnerschaft, Gemeinschaft (Ich vertraue Dir. Wir lieben uns., Ich weiß mich verstanden und angenommen.) und
Vertrauen in das Ganze, in die Welt (Es lohnt sich zu leben.)

Lieblosigkeit, Vernachlässigung oder Misshandlung können zu einer mangelhaften Ausbildung des Urvertrauens führen. Hiermit können Beziehungs- und Bindungsprobleme von Menschen erklärt werden. Folgestörungen können Misstrauen, Depressionen, Angstzustände, Aggressivität u. a. m. sein.

Therapeutisch kann solchen Missentwicklungen der frühesten Kindheit mit dem Konzept des Containing begegnet werden.

Der Unterschied beider Ansätze liegt jedoch darin, dass der Soziobiologe Claessens eine Fehlentwicklung des Säuglings bereits deutlich früher (nach Abschluss des ersten Lebensjahres) als nicht mehr behebbar ansieht, als der Psychoanalytiker Erikson.
++++++

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20. November 2013 um 19:00
In Antwort auf berndr2

"statt einer Abneigung (!) gegen das gemeinsame Kind (!) Begeisterung (!) vorzuspielen. Monatelang."
Ja und, bei meinen Beispielen kann man aber wenigstens noch einfach die Wahrheit nachprüfen. Ob einer gerne ein eigenes Kind hat oder nicht, kann man nicht nachprüfen, man ist auf seine Aussage angewiesen. Weil es nur eine persönliche Meinung ist. Es ist ja denkbar, dass er halt nicht gut mit Kindern umgehen kann, seine gefühle nicht gut ausdrücken kann, aber dennoch ein eigenes Kind mag. Er kann auch im ersten Moment euphorisch sein, aber dann halt durch nachdenken selber erkennen, dass er dazu nicht geeignet ist und besser kein Kind mag. Aber die Wahrheit in dem Falle erfährt man nur von dem betroffenen selber. Oder anhand welchen "beweisen" und Indizien will man denn erkennen, ob einer lügt oder nicht.

Wirfst du dann als Schuld vor, dass sie ihren Mann nicht an einen Lügendetektor angeschlossen hat, und ins Kreuzverhör genommrn hat, weil er vielleicht früher mal so andeutigungen gemacht, hat, dass er Kinder schrecklich findet aber nun sagt er mag ein eigenes Kind.

Dass misstrauen gegenüber seinem Partner nicht gut ankommt, dass kann man ja in jedem Beziehungsratgeber lesen. Von daher werden wohl die wenigsten ein Verhör deswegen beginnen.

Und dann sollen die, die den Worten eines andren vertrauen schenken(er sagt ja er liebt sie)auch noch Schuld sein. Schuld hat immer der der lügt. Und dass ist numal ein schlechter Charakter. Es ist aber kein schlechter Charakter, wenn man jemanden vertrauen schenkt, und der andre missbraucht das vertrauen indem er lügt und das vertrauen ausnutzt.

Im Gegenteil, andren Menschen vertrauen schenken und nicht misstrauisch sein, gilt sogar als guter Characterzug, Dagegen ist Eifersucht ein schlechter Charakter.

Und was an einem Lügner gutes im Charakter sein soll, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. Denn wer braucht schon einen der nur lügt um sich als tollste beste aufzuspielen und den andren durch die ganze lügerei als minderwertiger darstellt, nur damit sich das minderwertige Ego des Lügners nicht so minderwertig fühlt, auf kosten der anderen.

Denn Menschen die kein falsches Selbstbild haben und keine Minderwertigkeitskomplexe, die brauchen sich nicht die Mühe machen zu lügen. Es gibt da noch die Kategorie der Höflichkeitslügen um den andren nicht zu verletzen, aber dass betrifft die Kind Sache eher nicht.

So lange man kein Psychopath ist,
kann man einen Menschen, der einen wirklich gut kennt (und das ist nach meinem Verständnis in einer Partnerschaft der Fall), nicht in wichtigen Punkten auf Dauer belügen. - So lange dieser nicht selbst die Wahrheit nicht sehen will. Daher: ich bleibe bei Selbstbetrug.

Wenn ich so etwas versuchen würde (was ich nicht tue, es besteht dafür keine Notwendigkeit), ich würde es bei meinem Mann nicht einen Tag lang hinkriegen, dass er mir eine Lüge in dieser Dimension glauben würde und er bei mir auch nicht. Nicht weil er kein Urvertrauen hat oder mir nicht vertraut oder ich keines habe oder ihm nicht vertraue (ich vertraue ihm bedingungslos) und nicht weil ich ein mieser Lügner bin sondern weil er mich einfach viel zu gut kennt, als dass ich ihn belügen könnte.
Er merkt sofort, wenn ich angespannt bin, unter Stress stehe, ausweiche usw. - teilweise feiner als ich es selbst merke. Er weiss, wie ich auf etwas reagiere, wie sich welche Emotion bei mir äussert. Das weiss man doch von Menschen, mit denen man längere Zeit zusammen lebt.
Solche Reaktionen kann man lernen gut genug zu unterdrücken, um Menschen zu täuschen, die einen nicht kennen - und Menschen, die einen nicht kennen wollen. Aber bei Menschen, die einen kennen (wollen), funktioniert das nur, wenn man dabei keine Gefühle hat. Was wohl im Beispiel nicht der Fall ist.
Es funktioniert auch in Grenzen, wenn man die Lüge selbst glaubt, aber ich bezweifle, dass selbst das über Monate funktionieren würde.

Und dazu kommt, dass mein Mann mich auch viel zu gut kennt, als das es in irgendeiner Form sinnvoll oder notwendig oder besser erscheinen würde, ihn zu belügen - denn er kennt, liebt und akzeptiert, was ich bin, nicht was ich zu sein vorgeben möchte. Die einzig mögliche Basis einer Beziehung.

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20. November 2013 um 19:10
In Antwort auf avarrassterne

Öhm...
ich sprach nicht von 50/50 - das wollte ich auch nicht sagen. Ich spreche von grau und grau statt schwarz und weiss. Es gibt (mit der genannten Einschränkung) nicht einen, der *alle* Schuld hat und einen der *gar keine* Schuld hat - das macht aber noch keine 50/50

Wenn ich es nicht gut fände, dass es dieses Forum gibt, würde ich hier nicht schreiben, ich nehme selbst schon vieles für mich mit.

Ausserdem waren es eher die Antworten, die mich so irritiert haben, nicht die Fragen.
Zu dem Zeitpunkt, wo ich den Thread erstellt habe gab es gerade eine ganze Menge Threads wo auf "der ist ja so gemein zu mir" eben völlig unhinterfragtes und unreflektiertes "Der ist ein ganz gemeiner @rsch und nutzt Dich nur aus" als Antwort kam, wo ich mich ziemlich irritiert gefragt habe, ob da auch berücksichtigt wird,. dass die Basis der Antwort nur ein gefärbtes Informationsschnipselchen ist, was auch völlig andere Hintergründe haben kann.

Auch da wieder, vernünftig ist, dass der betroffene seine Situation realistisch schildert
Und auf die Schilderung gibt es die Antworten. Wenn der betroffene die Sache falsch aufschreibt, dann sollte er eigentlich annehmen, wenn er vernünftig ist, dass er dann keine passende Antwort erhält.

Aber mit der Vernunft ist es ja so eine sache, gerade bei emotinal instabilen wie BL oder NPS.

Psychiater lehnen die deswegen als des öfteren ab, weil die sich nicht realistisch beschreiben. Die merken dann einen krassen Unterschied, zwischen dem wie sich der betroffene selber sieht, und von den Ereignissen, wie der betroffene reagiert in den Situationen.

z.b wenn der betroffene sagt, er braucht keine beziehungen aber ist in der Beziehung lange mit jemanden zusammen der nicht arbeitet und Geld verdient, also zuhause ist. Dazu nicht kocht, wäscht, etc. eben Haushalt macht. Dazu gehört der betroffene zu den emotional instabilen, die meistens nicht gerne alleine sein wollen, aber sehr unter einer Beziehung leiden

Dass kann dann ein vernünftiger Mensch nicht verstehen, denn normalerweise lässt es sich keiner gefallen, der nicht beziehungsabhängig ist, dass der andre viel macht und der andre fast nichts.

Nen Gerechtigkeitssinn gibt es sogar bei Affen. Ist also somit einer der Urinstinkte der Menschen. Und damit ist irgendwie , wenn sich jemand ausnutzen lässt, dann ist er auch Beziehungsabhängig und bestimmt nicht schizoid.

Aber der Psychiater kann dann natürlich nicht gross mit dem betroffenen diskutieren, dass es garnicht passt, und nach den Regeln der vernunft auch nicht bei Menschen die sich daran halten vorkommt.

Dann sagen nämlich die emotional instabilen, ach der Psychiater hat doch eh keine Ahnung, verpassen dem noch ne schlechte Bewertung oder so.

Daher gilt auch emotional instabil BL NPS als so schlecht therapierbar. einfach weil die betroffenen die Wahrheit nicht sagen, oder sich nicht vernünftig verhalten wollen.

Wenn also jemand ein Problem schreibt ist es eben wichtig, dass er auch das ganze realistisch aufschreibt.

Denn sonst passen die Antworten nur darauf.

Aber dennoch können dann andre auch anhand den Fällen Vernunft lernen, wenn ihnen ihre Unvernunft starke seelische Schmerzen verursacht.

Der Fall den der betroffene schreibt, passt vielleicht nicht auf ihn, aber ein andrer hat so ein ähnlichereses erlebt.

Ich will aber nicht sagen, dass sich alle vernünftig verhalten sollen, ich meine lediglich wenn es um unvernünftige Dinge geht, die Leiden verursachen. z.b emotionale abhängigkeit.

Und wenn ein emotional abhängiger super glücklich ist, wenn er wie ein Sklave ausgenutzt wird, und auch keine Medikamente braucht, oder schlechte Laune, Angst hat, dass finde ich dann auch ok. Auch wenn es unvernünftig ist

aber stimmt natürlich auch wie einige erwähnt haben, dass es nur um Mitleid geht. gerade bei Frauen gilt das angeblich oft so. bei Frauen reden anders ist das auch so erklärt. Auch die an der uni sehen das Buch nicht als ziemlich daneben an.

+++++
http://www.linse.uni-due.de/liste-der-erstsemesterrezensionen.html?a rticles=frauen-reden-anders

Beim Ritual des Klagens äußern Frauen ihren Wunsch nach Zuwendungen. Männer interpretieren das Gesprächritual. Sie sehen das Klagen als Wunsch nach Problemlösungen.
+++++

und irgendwo anders habe ich dann mal gelesen, und die Erfahrung, dass Frauen dann sauer werden, weil sie sich mit der Problemlösung bevormundet sehen. Mir hat es auch mal eine erklärt, wie man bei überempfindlichen bei Kritiki vorgehen sollte. Nur ich kann es nicht, denn wie will man jemanden etwas sagen, so dass er selber das gefühl hat, selber darauf gekommen zu sein und darüber tatsächlich nachdenkt. Denn Narzissten BL können oder wollen selten Hilfe annehmen, weil es im krassen Widerspruch zu ihrem Superhero Ego steht. Denn kein Mensch kann dem Superhero helfen, denn der Superhero steht ja über den andren Menschen. so denken die.

+++
Man regt Leute auch zum Nachdenken an, wenn man ihnen nicht ein großes Schild mit "Falsch" an den Kopf haut. Es dauert zwar länger bis sie den Fehler bemerken, aber sie denken eher darüber nach als dass sie sich einfach nur angegriffen fühlen. Das verbale Schild bewirkt nur Abscheu und eine innere Abwehrhaltung. Danach noch konstruktive Kritik an den Mann/Frau zu bringen ist fast aussichtslos. Wenn das Nachdenken allmählich kommt, merken sie es selbst wo sie falsch liegen, haben das Gefühl es selbst erkannt zu haben anstatt darauf gestoßen zu werden (weil sie ja selbst zu blöd waren es zu merken), und sind damit bereit etwas zu ändern.
+++

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20. November 2013 um 20:13
In Antwort auf avarrassterne

So lange man kein Psychopath ist,
kann man einen Menschen, der einen wirklich gut kennt (und das ist nach meinem Verständnis in einer Partnerschaft der Fall), nicht in wichtigen Punkten auf Dauer belügen. - So lange dieser nicht selbst die Wahrheit nicht sehen will. Daher: ich bleibe bei Selbstbetrug.

Wenn ich so etwas versuchen würde (was ich nicht tue, es besteht dafür keine Notwendigkeit), ich würde es bei meinem Mann nicht einen Tag lang hinkriegen, dass er mir eine Lüge in dieser Dimension glauben würde und er bei mir auch nicht. Nicht weil er kein Urvertrauen hat oder mir nicht vertraut oder ich keines habe oder ihm nicht vertraue (ich vertraue ihm bedingungslos) und nicht weil ich ein mieser Lügner bin sondern weil er mich einfach viel zu gut kennt, als dass ich ihn belügen könnte.
Er merkt sofort, wenn ich angespannt bin, unter Stress stehe, ausweiche usw. - teilweise feiner als ich es selbst merke. Er weiss, wie ich auf etwas reagiere, wie sich welche Emotion bei mir äussert. Das weiss man doch von Menschen, mit denen man längere Zeit zusammen lebt.
Solche Reaktionen kann man lernen gut genug zu unterdrücken, um Menschen zu täuschen, die einen nicht kennen - und Menschen, die einen nicht kennen wollen. Aber bei Menschen, die einen kennen (wollen), funktioniert das nur, wenn man dabei keine Gefühle hat. Was wohl im Beispiel nicht der Fall ist.
Es funktioniert auch in Grenzen, wenn man die Lüge selbst glaubt, aber ich bezweifle, dass selbst das über Monate funktionieren würde.

Und dazu kommt, dass mein Mann mich auch viel zu gut kennt, als das es in irgendeiner Form sinnvoll oder notwendig oder besser erscheinen würde, ihn zu belügen - denn er kennt, liebt und akzeptiert, was ich bin, nicht was ich zu sein vorgeben möchte. Die einzig mögliche Basis einer Beziehung.

Du gibst ja auch immer wieder vor ein Superhero zu sein.
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Solche Reaktionen kann man lernen gut genug zu unterdrücken, um Menschen zu täuschen, die einen nicht kennen - und Menschen, die einen nicht kennen wollen. Aber bei Menschen, die einen kennen (wollen), funktioniert das nur, wenn man dabei keine Gefühle hat. Was wohl im Beispiel nicht der Fall ist.
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Wie schon erwähnt narzissten BLN histrionisch kennen keine Liebe für einen andren. Die halten sich für den Mittelpunkt, und der andre ist zur Bestätigung ihrer Grandiosität da. ausserdem wie sieht denn das aus, ein Superhero der keine Frau abkriegt.

eigentlich ist es ihnen auch egal wenn ein Partner sie verlässt nur sehen sich die superheros dann nicht mehr als superhero, sondern als unbefrauter oder unbemannter Versager. Daher kämpfen die so darum nicht verlassen zu werden. Weil sie nicht dastehen wollen, dass ein Mann oder eine Frau verlassen hat. schlieslich wird ein Superhero in seiner Traumwelt von allen geliebt. Und wenn andre sehen, dass die von ihrem Partner verlassen wurden, dann haben die Angst, dass andre sie nicht mehr als charismatischer Mensch und "besser" ansehen.

Es sind schon viele langfristig auf sie reingefallen.

Weil normale Menschen eben urvertrauen haben, und somit ruhiger leben und nicht ständig das verhalten des andren analysieren, ob der nun gerade lügt oder nicht. Um zu erkennen wie sich ein andrer Mensch bei einer Lüge verhält, muss man ja erstmal ihn bei einer Situation erwischen wo er gelogen hat. Und wenn man es erst später merkt, dass er gelogen hat(Lügen kommen selten sofort sondern früher oder später ans tageslicht), dann erinnert man sich normalerweise auch nicht daran wie er sich vor ein paar Wochen oder noch länger verhalten hat, so dass man dann beim nächstenmal die Lüge gleich erkennt.

Aber du bist ja der superhero, du kannst das erkennen wie du schreibst. aber auch bei dir weis man nicht, ob du tatsächlich einen Mann hast, oder das ganze nur erfunden hast, weil du als superhero gelten willst, der es sogar als BL schafft eine Beziehung über 10 Jahre zu führen, in der du glücklicher bist, als alleine.

Um dir zu glauben muss man auch Urvertrauen haben. Ich habe Deine Aussagen ja hinterfragt weil es da ziemliche wiedersprüche gibt, und dich auf logische wiedersprüchlickeiten sachlich mit Zitaten hingewiesen. Dabei bist du des öfteren ganz schön sauer und auch klar strafrechtlich schuldig mit ner Beleidigung geworden.

Und da willst du allen ernstes jemanden der nicht gleich erkennt, wenn er angelogen wird als selber Schuld hinstellen. Wenn bei einer Beziehung der andre nachfragen würde oder Beweise für die Wahrheit verlangen würde, das geht eben nicht.

Und die Schönrede der Narzissten, dass der Partner selber Schuld ist, wenn er sich so belügen lässt, gilt genausowenig.

Fakt ist und bleibt. der Lügner und Betrüger ist schuld.

Und jeder der einem andren Menschen Geld gibt, weil der eine Notlage vortäuscht, ist nach dem Strafrecht schuldig. Selbst wahrsager die labile Menschen ausnutzen, können verurteilt werden.

Denn letztendlich bassiert die Welt auf Urvertrauen, auch wenn es viele Lügner gibt. In der Bank bekommt man z.b das geld vorgezählt am Schalter. aber im supermarkt macht das eine Kassierin ja nicht.

Wenn alle Leser hier so wie ich kein Urvertrauen haben, die würden dir was du über dein leben und deinen Mann schreibst wahrscheinlich auch nicht glauben. aber aufgrund des urvertrauens glauben die dir das auch wenn es unlogisch und unvernünftig klingt, weil man das verhalten eines Menschen ja nicht an Regeln festmachen kann.

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