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Psychisch kranke Menschen im Sozialen Bereich ?

29. August 2012 um 12:35

Was sagt ihr dazu ?

In der Altenpflege (hatte da einen Minijob),gab es regelmäßig verschiedene Kolleginnen/Kollegen die aufgrund Burn-out oder oder oder wochenlang krank geschrieben waren, was ich als absolut verständlich finde, aber warum kehrt man dann Vollzeit zurück (Obwohl es immer Optionen auf weniger gibt) und paar Monate später wieder das Gleiche.

Ich finde es halt schade, wenn Menschen sich nicht ernst nehmen!

Natürlich gibt es Arbeitsplätze da làstern dann das Kollegium,war bei mir auch teils so, aber wir reden hier von psychischen Erkrankungen.

Ich bin mit meiner offen umgegangen, zu mal sie sich wirklich fast gar nicht auf meine Arbeit ausgewirkt hat (wenn ich denn mal da war), einige Eltern sind zur Leitung gegangen oder haben bei mir ein Gespräch gesucht und wollten sicher gehen, dass ihr Kind nicht krank wird, vielleicht reagiere ich zu persönlich aber da dachte ich teilweise : Uschi du bringst dein Kind regelmäßig ohne Frühstück her, holst es grundsätzlich zu spät ab und hast Angst das dein Kind sich mit einer Depression "ansteckt" ?

Meine Meinung ist und da lob ich mich auch selbst, das man die Krankheit wahr und wichtig nehmen muss !

Und dann handeln muss .

Ich kann reinen Gewissens sagen ( das ist auch das Feedback der meisten Eltern und des Kollegiums) das kein Kind wegen mir leidet, ich bin authentisch.
Manch eine "normale" Pädagogin ist gestresster und zickiger als ich !

Ach ja und wichtig find ich es auch ob die Arbeit der grundsätzliche Auslöser war, bei mir war es das nicht, sondern durch mein Kindheitstrauma.

Und was sagt ihr ?

Hättet ihr ein schlechtes Gefühl wenn ihr wüsstet euer Kind wird von einer Person mitbetreut die psychisch labiler ist als der Durchschnitt?

Oder seid ihr der Meinung wie ich ?
Erkennen, was dagegen tun, authentisch sein, weiter das tun was man liebt ?

P.s
für Kinder ist die Authentität einer Bezugsperson unglaublich wichtig, so können Kinder, selbst die Minis (0-3J.), besser mit erlebter Trauer oder Traurigkeit umgehen wenn diese benannt wird, als mit "gespielten" Reaktionen ' Es ist alles ok', das Kind lernt dadurch nicht sich selbst wahrzunehmen, Körper sowie Psyche, DADURCH können u.a psychische Erkrankungen entstehen, da das Gefühl für den Körper fehlt.

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29. August 2012 um 12:37

Darf ich fragen,
was für eine Art Kindheitstrauma das war?

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29. August 2012 um 12:43
In Antwort auf artemis2013

Darf ich fragen,
was für eine Art Kindheitstrauma das war?

Ich war dabei,
als ein wichtiger Mensch vor meinen Augen verstorben ist.

Warum kein Kinderpsychologe konsultiert wurde, kann ich mir nur so erklären, das es früher nicht so "bekannt" war.

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29. August 2012 um 12:46
In Antwort auf smne_12336961

Ich war dabei,
als ein wichtiger Mensch vor meinen Augen verstorben ist.

Warum kein Kinderpsychologe konsultiert wurde, kann ich mir nur so erklären, das es früher nicht so "bekannt" war.

Hmmmmm
dann würde ich sagen, dass das keinen großen Einfluss auf die Kinder im Kindergarten hat.

Hättest du in der Kindheit Gewalt erlebt durch zum Beispiel den Vater oder so, dann hätte ich persönlich schon Bedenken, da diese Leute leider dazu neigen, ebenfalls schneller gewaltätig zu werden, weil sie es einfach so gelernt haben, obwohl auch das alles therapierbar ist.

Solange du dir Hilfe suchst und dich nicht überschätzt sehe ich da kein Problem.

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29. August 2012 um 12:47

Das stimmt,
ich finde das aber sehr fahrlässig, man arbeitet immerhin im sozialen Bereich mit Menschen.

Möglichkeiten sich zu stabilisieren gibt es in Deutschland genug, ohne gleich gekündigt zu werden oder pleite zu sein.

Es ist harte Arbeit sich mit sich selbst auseinander zu setzen, das halten die meisten nicht aus.

Und was würdest du sagen wenn du so eine Bezugsperson für Samira hättest ?

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29. August 2012 um 12:54

Hey
Ich finde das unmöglich!
Nur weil wir labiler sind heißt das nicht das wir bekloppt sind und keine Verantwortung übernehmen können!!!!
Aber das kapieren die Leute nicht "Die normale Gesellschafft"
Die wissen nicht dass es sowas gibt und das man das ernst nehmen muss und wenn sie glauben dann denken sie wir sind gleich verrückt!!!
Ich selbst bin 19 und seit 4 Monaten deshalb krank geschrieben... Mansche" Freunde " von mir sagen du hast ja gar nix du bist immer top gestylt wirkst normal dass hat mich richtig enttäuscht nur weil nicht wie eine irre rum laufe und noch was aus mir mache.. da sieht man wieder es gibt für die Leute nur ganz bekloppt oder normal....

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29. August 2012 um 13:03
In Antwort auf dareia_11964656

Hey
Ich finde das unmöglich!
Nur weil wir labiler sind heißt das nicht das wir bekloppt sind und keine Verantwortung übernehmen können!!!!
Aber das kapieren die Leute nicht "Die normale Gesellschafft"
Die wissen nicht dass es sowas gibt und das man das ernst nehmen muss und wenn sie glauben dann denken sie wir sind gleich verrückt!!!
Ich selbst bin 19 und seit 4 Monaten deshalb krank geschrieben... Mansche" Freunde " von mir sagen du hast ja gar nix du bist immer top gestylt wirkst normal dass hat mich richtig enttäuscht nur weil nicht wie eine irre rum laufe und noch was aus mir mache.. da sieht man wieder es gibt für die Leute nur ganz bekloppt oder normal....

Sina,
das sind einfach dumme Menschen wirklich, wer auch nur einen Funken Emphatie besitzt wird sowas nicht sagen/denken.

Psychische Erkrankungen werden oft erst bei Selbstverletzendem Verhalten oder Suizidabsichten ernst genommen und dann heisst es oft "Mensch man hat ja nichts gemerkt !".

Es ist wichtig für seine Gesundheit zu kämpfen, lass dir keinen Druck machen, DU bestimmst das Tempo und es gibt auch nicht den Tag X, da ist alles wieder toll, es ist harte Arbeit !

Machst du eine Therapie ?

Ich war wirklich ganz unten, ich lag wochenlang nur im Bett,hab abgenommen,konnte nix essen, bin jetzt
aber auf dem Weg der Besserung, mir hat meine Arbeit (dann auf Teilzeit) sehr geholfen.

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29. August 2012 um 13:05

Ja also eine ganz
Vernünftige und verständliche Einstellung zu dem Thema *Daumen hoch*

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29. August 2012 um 13:24
In Antwort auf smne_12336961

Sina,
das sind einfach dumme Menschen wirklich, wer auch nur einen Funken Emphatie besitzt wird sowas nicht sagen/denken.

Psychische Erkrankungen werden oft erst bei Selbstverletzendem Verhalten oder Suizidabsichten ernst genommen und dann heisst es oft "Mensch man hat ja nichts gemerkt !".

Es ist wichtig für seine Gesundheit zu kämpfen, lass dir keinen Druck machen, DU bestimmst das Tempo und es gibt auch nicht den Tag X, da ist alles wieder toll, es ist harte Arbeit !

Machst du eine Therapie ?

Ich war wirklich ganz unten, ich lag wochenlang nur im Bett,hab abgenommen,konnte nix essen, bin jetzt
aber auf dem Weg der Besserung, mir hat meine Arbeit (dann auf Teilzeit) sehr geholfen.

Ja...
ich war in Behandlung bei einer Physchaterin dann war ich 6 Wochen in einer Klinik Tiefenpsyschologisch und jetzt mach ich ambulant eine Verhaltenstherpie.... ja du hast recht die sind echt dumm..bin froh dass ich mein Freund habe der mich versteht... und ich mein diese ganzen Theraphien hätte ich ja wohl nicht gemacht wenn ich nichts hätte!!!

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29. August 2012 um 13:28

Ich hoffe
dass du weißt,das du nicht die Einzige bist, du bist vllt die Einzige die, es erstens offen zugibt oder Andere im sozialen Dienst haben das noch nicht beim Arzt überprüfen lassen und keine Diagnose.

Es gibt so viele Menschen, die Probleme haben,wie große Ängste oder Zwänge und meistens wird bei denen auch Depression diagnostiziert.

Zu den Altenpflegern,ich denke auch, dass sie wieder voll einsteigen, weil sie vor der Depression flüchten wollen und es sich vllt nicht finanziell leisten können halbtags zu arbeiten.

Beide Arbeitsplätze (Altenpflege und Kindergarten) rütteln an alten Kindheitserinnerung und Kindheitstraumata, wenn sie vorhan sind.

Ich dem Buch:Jungen!: Wie sie glücklich heranwachsen hat der Autor ein Psychologe erklärt, das den Eltern nach der Geburt eines Kindes manchmal zum Heulen ist, weil man die eigenen Erfahrungen wieder durchlebt.

Und so ist es auch bei dir,aber sieh es als Chance, denn dort im Kindergarten kannst du die Traumata aufarbeiten und erkennen, dass du jetzt erwachsen bist und nicht mehr hilflos wie früher.

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29. August 2012 um 13:32

Sie sunshine
so gehässig kann nur eine Frustrierte sein, aber die wandelt ihre Depression in Aggression um

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29. August 2012 um 13:37

Aso
wenn in der Kita meines Kindes eine Erzieherin mit Depression ist, dann ist es nicht schlimm, ich denke auch nicht, dass eine Depressive sich anders gegenüber Kindern benimmt, ich glaube sogar, dass sie sich vllt besser auf Kinder einstellen kann, weil sie sich mit ihren Gefühlen besser auseinander setzen kann.

Außerdem bin ich doch als Bezugsperson auch noch ausgleichend da. Also ist es nicht so schlimm.

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29. August 2012 um 14:21


häh?
Wer an Burnout leidet, ist doch nicht gleich psychisch labil! Der Person mangelt es an Leistungsfähigkeit, aber die ist doch nicht psychisch labil!
Ich kenne Paar Kolleginnen, die wg. Burnout schonmal in der Therapie waren, aber die sind keinesfalls psychisch gestört. Denen würde ich gerne meine Kinder anvertrauen.

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29. August 2012 um 19:36

Ich komm mit der Reizüberflutung auch nicht klar
kann mich dann nicht mehr konzentrieren, bin unruhig und schlafe auch so schon lange sehr schlecht

Mit Kindern arbeiten wäre nichts für mich, aber ehrenamtlich im Krankenhaus helfen ist eine Art Eigentherapie für mich

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29. August 2012 um 20:01

Du bist doch so dumm
weil die Kriegsgeneration zwei Kriege erlebt haben und die Kriegskinder sich nicht mit ihren Traumata auseinander gesetzt haben und alles verdrängt haben, haben wir doch diese Problem.

Wenn ein Soldat von der Front zurückkommt,dann ist er emotional verstört, meinst du der ist noch ein guter Papa, ist doch klar dass die Kinder verstört werden und dadurch depressiv werden. Wenn du dir Fotos von Kindern in den Trümmern von Deutschland siehst, dann siehst du fröhliche Kinder, weil sie sich verstellt haben, um ihre Eltern nicht noch mehr Kummer zumachen.

Solche Traumata vererben sich von Generation zu Generation, auch wenn man nicht drüber spricht.

Zwei Bücher zu dem Thema.

http://www.amazon.de/Die-vergessene-Generation-Kriegskinder-Schweigen/dp/3492264050/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1346263190&sr=8-1

http://www.amazon.de/Kriegsenkel-Die-Erben-vergessenen-Generation/dp/3608945504/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1346263190&sr=8-2

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29. August 2012 um 20:05
In Antwort auf stijn_11981246

Du bist doch so dumm
weil die Kriegsgeneration zwei Kriege erlebt haben und die Kriegskinder sich nicht mit ihren Traumata auseinander gesetzt haben und alles verdrängt haben, haben wir doch diese Problem.

Wenn ein Soldat von der Front zurückkommt,dann ist er emotional verstört, meinst du der ist noch ein guter Papa, ist doch klar dass die Kinder verstört werden und dadurch depressiv werden. Wenn du dir Fotos von Kindern in den Trümmern von Deutschland siehst, dann siehst du fröhliche Kinder, weil sie sich verstellt haben, um ihre Eltern nicht noch mehr Kummer zumachen.

Solche Traumata vererben sich von Generation zu Generation, auch wenn man nicht drüber spricht.

Zwei Bücher zu dem Thema.

http://www.amazon.de/Die-vergessene-Generation-Kriegskinder-Schweigen/dp/3492264050/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1346263190&sr=8-1

http://www.amazon.de/Kriegsenkel-Die-Erben-vergessenen-Generation/dp/3608945504/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1346263190&sr=8-2

Ich habe vor kurzem gelesen
Depressionen, Burn out usw seine reine Modekrankheiten, weil es den Leuten heute zu bequem ist

zu Kriegszeiten gings ums Überleben, Essen organisieren, Familie zusammen halten, Deutschland wieder aufbauen - keine Zeit für so Kinkerlitzchen

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29. August 2012 um 20:10

Es tut mir
leid für deine Verwandte.

Aber du kannst zwei Menschen nicht vergleichen, außerdem hast du ja selber gesagt, dass sie den Krieg erlebt hat. Wenn du die Menschen aus Syrien hörst, dann weißt, dass Menschen sich irgendwann an den Terror gewöhnen, aber nur,weil sie ihr Trauma-Ich abspalten, damit sie mit dem Überlebenanteil weiterleben können.

Nur ihre Haare haben gezeigt,wie schlimm alles für sie war, ich glaube, der Tod ihrer Mutter, war das letzte Fünkchen, bevor die Haare weiß wurden.

Ein Buch zu diesem Thema:

http://www.weltbild.de/3/14905962-1/buch/seelische-spaltung-und-innere-heilung.html

Wie deine Verwandte weiterleben konnte. Ältere Menschen haben meist somatische Störungen.

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29. August 2012 um 20:10
In Antwort auf stijn_11981246

Es tut mir
leid für deine Verwandte.

Aber du kannst zwei Menschen nicht vergleichen, außerdem hast du ja selber gesagt, dass sie den Krieg erlebt hat. Wenn du die Menschen aus Syrien hörst, dann weißt, dass Menschen sich irgendwann an den Terror gewöhnen, aber nur,weil sie ihr Trauma-Ich abspalten, damit sie mit dem Überlebenanteil weiterleben können.

Nur ihre Haare haben gezeigt,wie schlimm alles für sie war, ich glaube, der Tod ihrer Mutter, war das letzte Fünkchen, bevor die Haare weiß wurden.

Ein Buch zu diesem Thema:

http://www.weltbild.de/3/14905962-1/buch/seelische-spaltung-und-innere-heilung.html

Wie deine Verwandte weiterleben konnte. Ältere Menschen haben meist somatische Störungen.

Ich meine
psycho-somatische Störungen

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29. August 2012 um 20:18

Denk daran
damals war es aber üblich, dass die Eltern ihren Frust an den Kindern ausgelassen haben oder der Mann an der Ehefrau und sie konnte sich nicht scheiden lassen.

Heutzutage versucht jeder nicht aggressiv gegenüber den Kindern oder dem Partner zu sein und deshalb bleibt die Wut im Bauch.

Außerdem wurde die ältere Generation schon strenger erzogen, das nennt man schwarze Pädagogik, ihnen wurden die sensiblen Gefühle ausgeprügelt.

In dem einem Buchie Vergessene Generation wurde geschrieben, dass eine Mutter ihren 6 Monate alten Sohn nicht beruhigen konnte, sie hatte dann die anderen Leute in dem Zug gefragt, ob sie etwas dagegen hätte, dass sie ihrem Sohn eine richtige Tracht Prügel geben würde, diese Leute haben gesagt, ja machen sie ruhig, lassen sie sich nicht stören. Das hat sie natürlich dann auch gleich umgesetzt.

Das war während des Krieges.

Willst du diese Zeit zurück, nur damit unsere Generation weniger jammert. Ich glaube nicht.

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29. August 2012 um 20:23

Ja
die Kinder werden heute mehr in den Wohnungen und auf dem Spielplatz "gehalten" sozusagen, die Eltern machen nicht mehr so viel mit den Kindern, außerdem sind die Eltern schon zu ängstlich geworden.

Ein Phänomen ist auch, dass die Kinder sich schon zu benehmen wissen, nämlich in der Kita, zuhause wissen sie schon, wie sie Mama und Papa umwickeln können und kreischen und bocken deshalb und Mama und Papa wollen kein Stress mehr, weil auf Arbeit Stress ist und kaufen dem Kind alles, auch wenn es nicht gut für das Kind ist.

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29. August 2012 um 20:29

Ja
in armen Ländern gibt es auch viele Erwachsene die als Kinder höhere Frustrationstoleranzen erlernt haben.

Aber es ist schon so, wenn man als Eltern traumatiesiert ist, dann vererbt man das an seine Kinder weiter.

Einen Post weiter, hab ich ein Buch von Franz Ruppert eingefügt,er erklärt es.

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29. August 2012 um 20:35
In Antwort auf kenya_12154917

Ich habe vor kurzem gelesen
Depressionen, Burn out usw seine reine Modekrankheiten, weil es den Leuten heute zu bequem ist

zu Kriegszeiten gings ums Überleben, Essen organisieren, Familie zusammen halten, Deutschland wieder aufbauen - keine Zeit für so Kinkerlitzchen

Der Dalai Lama sagte mal dazu
die Menschen in Industrieländern werden an der Seele krank und die Menschen in Entwicklungsländern am Körper.

Bestes Beispiel dafür ist China, es wird immer mehr zur Industrienation und es gibt immer mehr Depressive.

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29. August 2012 um 21:12

Meine beiden Omas sind zäh wie
Krupp-Stahl, so hat man das damals gesagt, aber trotzdem haben sie ihre Leiden, durch das was sie erlebt haben, aber sie haben es deshalb einfacher im Leben, weil sie über ihre Kinder bestimmen. D.h. ihre erwachsenen Kinder verfallen in ihrer Gegenwart in ihr Kindchenschema und parieren nur.

Du kannst mir nicht sagen, dass es gesund so ist. Die erwachsenen Kinder müssen auch ihren Eltern die Stirn bieten, aber das geht ganz schwer, weil die Eltern Druck machen und das kommt von der Erziehung mit dem Knüppel (meine Großeltern wurden so erzogen), man hatte zugehorchen, es gibt keine Widerrede.

Ich bin für Grenzen setzen, aber nicht für Erpressung bzw. psychischen oder physischen Druck, das kann sich nur negativ ausdrücken.

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29. August 2012 um 21:41

Ja
man muss definitiv etwas in der Erziehung ändern und den Kindern nicht alles Recht machen, es ist ja auch so, dass wenn die Eltern ihre Kinder immer verwöhnen, dann lernen die Kinder keine Frustrationstoleranz und dann haben sie mit anderen Kindern Probleme,aber die Kinder, welche von ihren Eltern nicht emotional unterstützt werden, werden von anderen Kindern auch als Sonderlinge gesehen.

Aber ich glaube es liegt zum Teil daran, dass die jetzigen Eltern selber nicht wissen, wo das Leben hingeht und wir als Deutsche nicht wie die Amis zu grenzenlosem Optimismus neigen. Sehr schwierig das Thema, mankann nur seine eigenen Kinder versuchen stark zu machen, anderen Kindern kann man nur bedingt helfen.

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29. August 2012 um 21:58

Aber nach deinen Einzelbeispielen?
ist doch selber pervers oder?

Mag sein, dass es so nicht funktioniert, aber es ist eine Theorie von Experten, deine Sichtweise ist nicht als Bessere erwiesen.

Wenn du einfach mal nen Tick netter wärst, würdest du auch besser ankommen.

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29. August 2012 um 22:15

Ja richtig
früher sind die Kinder mit anderen Kindern allein auf den Spielplatz gegangen oder sind durch die Gegend gezogen. Heute gehen die Kinder nur noch mit den Eltern auf den Spielplatz also nicht alleine. Das sind ganz andere Erfahrungswerte.

Es mag sein, dass einige Eltern ihren Kindern viel Freizeit anbieten können, aber einige machen das nicht und um die ist es schade.

Heute hat mir durch Zufall eine Renterin erzählt, die hatte ihr Kind mit 2 1/2 Jahren allein mit einem Zettel zum Einkaufsladen gegeschickt. das Kind war sowas von selbstständig. Es musste zwei Mal die Straße überqueren, aber sowas würde man heute niemals mehr machen. Sie selber war damals 20 Jahre alt.

Aber so waren früher die Zeiten, das meine ich damit, dass man die Kinder in ihrem Lebensraum einschränkt, heutzutage ist immer ein Erwachsener dabei, allein schon wegen ihrenwelcher "dubiosen" Menschen.

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30. August 2012 um 8:42
In Antwort auf stijn_11981246

Du bist doch so dumm
weil die Kriegsgeneration zwei Kriege erlebt haben und die Kriegskinder sich nicht mit ihren Traumata auseinander gesetzt haben und alles verdrängt haben, haben wir doch diese Problem.

Wenn ein Soldat von der Front zurückkommt,dann ist er emotional verstört, meinst du der ist noch ein guter Papa, ist doch klar dass die Kinder verstört werden und dadurch depressiv werden. Wenn du dir Fotos von Kindern in den Trümmern von Deutschland siehst, dann siehst du fröhliche Kinder, weil sie sich verstellt haben, um ihre Eltern nicht noch mehr Kummer zumachen.

Solche Traumata vererben sich von Generation zu Generation, auch wenn man nicht drüber spricht.

Zwei Bücher zu dem Thema.

http://www.amazon.de/Die-vergessene-Generation-Kriegskinder-Schweigen/dp/3492264050/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1346263190&sr=8-1

http://www.amazon.de/Kriegsenkel-Die-Erben-vergessenen-Generation/dp/3608945504/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1346263190&sr=8-2

Guter Buchtipp Tinkel
man spürt es heute noch in einigen Familien.
Die Folgen des Krieges sind heute noch präsent.

Es gibt alte Menschen im Altersheim, die heute ! noch Albträume haben, es gibt Menschen, denen hat der Krieg alles genommen, die wurden Alkoholiker und kümmerten sich nicht mehr um ihre Familien. Unsere Eltern sind mit diesen Menschen als Eltern aufgewachsen und haben teilweise selbst einen psychischen Schaden mitgenommen, der es ihnen schwergemacht hat selber gute Eltern zu sein.

Früher waren die Menschen keineswegs stärker. Es wurde einfach ignoriert. Es musste weitergehen und die Folgen sind bis heute zu spüren.

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30. August 2012 um 8:47

Es heißt nicht unbedingt, dass die Tochter dieses Ereignis gut verarbeitet hat
Verdrängung ist das Zauberwort.
Es kümmert sich keiner drum und wenn man jammert kommt jemand wie Sunshine und erklärt dich für faul und zu sensibel.

Wissen wir, wie es dieser Tochter in der Nacht geht wenn sie alleine mit ihren Gedanken ist? Wissen wir, was für Ängste und Zwänge sie nach diesem Ereignis entwickelt hat, weil sie immer nur verdrängt hat?

Das kann eine Sunshine doch nicht wissen. Wer würde mit einer Person wie Sunshine über die Auswirkungen von jahrelanger Verdrängung sprechen?

Niemand. Also würde ich nicht sagen, dass sie das alles toll verarbeitet hat. Ich wette sogar, dass es nicht so ist.

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30. August 2012 um 8:48

Wie kann sich ein Mensch nur so primitiv verhalten?
Jedes Tier hätte mehr Gefühl und Anstand als du.

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30. August 2012 um 8:51
In Antwort auf stijn_11981246

Es tut mir
leid für deine Verwandte.

Aber du kannst zwei Menschen nicht vergleichen, außerdem hast du ja selber gesagt, dass sie den Krieg erlebt hat. Wenn du die Menschen aus Syrien hörst, dann weißt, dass Menschen sich irgendwann an den Terror gewöhnen, aber nur,weil sie ihr Trauma-Ich abspalten, damit sie mit dem Überlebenanteil weiterleben können.

Nur ihre Haare haben gezeigt,wie schlimm alles für sie war, ich glaube, der Tod ihrer Mutter, war das letzte Fünkchen, bevor die Haare weiß wurden.

Ein Buch zu diesem Thema:

http://www.weltbild.de/3/14905962-1/buch/seelische-spaltung-und-innere-heilung.html

Wie deine Verwandte weiterleben konnte. Ältere Menschen haben meist somatische Störungen.

Tinkel
auch die Menschen in Syrien können nur für eine bestimmte Zeit verdrängen.

Menschen aus Kriegsgebieten sind für ihr Leben gezeichnet.
Irgendwie äußert sich das Erlebte immer.

Entweder werden sie total emotionslos, sie entwickeln Zwänge und Ängste oder suchen sich krampfhaft irgendwo anders halt z.B. im Glauben.

KEIN Mensch kann solche Ereignisse einfach vergessen und verarbeiten ohne therapeutische Hilfe und selbst damit ist es nie gänzlich aus der Welt.

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30. August 2012 um 8:53

Der Unterschied zu früher und heute
Heute DARF man auch psychisch krank sein ohne verurteilt zu werden (nur gewissen Deppen haben es noch nicht verstanden), damals hatte man für sowas keien Zeit und kein Geld und es wurde nicht über sowas gesprochen. Sowas gab es einfach nicht und deswegen gibt es auch sehr viele Familien, die immer noch unter den Kriegsfolgen leiden.

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30. August 2012 um 8:54

Sunshine
du bringst doch selber hier "blöde" Einzelbeispiele.

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30. August 2012 um 8:57

Ich würde es anders sagen in Bezug auf Deutschland
- die Vorkriegsgeneration mordet und zerstört
- die 1. Nackkriegsgeneration baut auf
- die 2. Nachkriegsgeneration genießt
- die 3. Nachkriegsgeneration muss sehen wo sie bleibt
- die 4. Nachkriegsgeneration hat gar keine Chance mehr, weil die 2. Generation zu viel genießt hat

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30. August 2012 um 9:00

Ich bezog mich eigentlich nicht auf deinen Beitrag
sorry ich habe einfach mal hier gepostet und allgemein zusammengefasst.

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30. August 2012 um 9:53

Ich frag mich gerade
wie du das erkennen willst, wenn sie es dir verheimlicht

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30. August 2012 um 9:57

Na klar
weil ja auch alle Mütter, nach der Kriegshölle genauso emotional gewesen sind,wie vor dem Krieg.

Ja, nee ist klar.

Sunshine kann wieder für alle reden. Unter jedem Dach ein Ach!

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30. August 2012 um 9:59
In Antwort auf artemis2013

Guter Buchtipp Tinkel
man spürt es heute noch in einigen Familien.
Die Folgen des Krieges sind heute noch präsent.

Es gibt alte Menschen im Altersheim, die heute ! noch Albträume haben, es gibt Menschen, denen hat der Krieg alles genommen, die wurden Alkoholiker und kümmerten sich nicht mehr um ihre Familien. Unsere Eltern sind mit diesen Menschen als Eltern aufgewachsen und haben teilweise selbst einen psychischen Schaden mitgenommen, der es ihnen schwergemacht hat selber gute Eltern zu sein.

Früher waren die Menschen keineswegs stärker. Es wurde einfach ignoriert. Es musste weitergehen und die Folgen sind bis heute zu spüren.

Ja du hast Recht
aber diese Tatsache ignoriert eine gewisse Frau hier auch im Forum.

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30. August 2012 um 10:01
In Antwort auf artemis2013

Es heißt nicht unbedingt, dass die Tochter dieses Ereignis gut verarbeitet hat
Verdrängung ist das Zauberwort.
Es kümmert sich keiner drum und wenn man jammert kommt jemand wie Sunshine und erklärt dich für faul und zu sensibel.

Wissen wir, wie es dieser Tochter in der Nacht geht wenn sie alleine mit ihren Gedanken ist? Wissen wir, was für Ängste und Zwänge sie nach diesem Ereignis entwickelt hat, weil sie immer nur verdrängt hat?

Das kann eine Sunshine doch nicht wissen. Wer würde mit einer Person wie Sunshine über die Auswirkungen von jahrelanger Verdrängung sprechen?

Niemand. Also würde ich nicht sagen, dass sie das alles toll verarbeitet hat. Ich wette sogar, dass es nicht so ist.

Du hast Recht
so hab ich das nicht gesehen, mit einer Sunshine würde ich niemals über Gefühle reden, weil sie nur Egogefühle hat, mehr nicht.

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30. August 2012 um 10:13

Ja
die Eltern machen jetzt mehr in der Freizeit mit den Kindern, aber wenn die Kinder weniger selbstständig (im Haushalt usw.)machen, muss in der Regel die Mutter die Aufgaben übernehmen und nach der Vollzeitstelle,alles Andere regeln, damit überfordert sie sich, deshalb ist sie vllt gar nicht richtig bei der Sache.

Es ist wirklich besser,die Kinder ans Leben zugewöhnen und den Kindern altersentsprechend häusliche Pflichten zu übertragen.

Ein Problem ist auch, dass die heutigen Eltern zu viel bespaßen, ein Kind muss auch lernen mit seinem eigenen Spielzeug allein zu spielen, damit seine Phantasie angeregt wird. Früher war das Kind der Familie, heute sind die Kinder der Mittelpunkt der Familie und die Eltern neigen dazu, dem Kind alles Recht zu machen, jedoch werden Kinder zu sehr gefördet, was die Kinder leicht überfordert.

Natürlich gibt es auch wieder Ausnahmen.

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30. August 2012 um 10:38
In Antwort auf artemis2013

Guter Buchtipp Tinkel
man spürt es heute noch in einigen Familien.
Die Folgen des Krieges sind heute noch präsent.

Es gibt alte Menschen im Altersheim, die heute ! noch Albträume haben, es gibt Menschen, denen hat der Krieg alles genommen, die wurden Alkoholiker und kümmerten sich nicht mehr um ihre Familien. Unsere Eltern sind mit diesen Menschen als Eltern aufgewachsen und haben teilweise selbst einen psychischen Schaden mitgenommen, der es ihnen schwergemacht hat selber gute Eltern zu sein.

Früher waren die Menschen keineswegs stärker. Es wurde einfach ignoriert. Es musste weitergehen und die Folgen sind bis heute zu spüren.

Fass wuffi

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30. August 2012 um 11:35
In Antwort auf hildur_12646460

Fass wuffi

Ach
Coffee mit neuem Namen.

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30. August 2012 um 11:35
In Antwort auf stijn_11981246

Ja du hast Recht
aber diese Tatsache ignoriert eine gewisse Frau hier auch im Forum.

Diese Ignoranz
beruht auf purer Unwissenheit.

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30. August 2012 um 11:37

Das hat mit differenzieren wenig zu tun
dir fehlt, wie schon jemand erwähnte, die emotionale Intelligenz.

Du kannst gar nicht verstehen, was mit diesen Menschen los ist. Du drückst sie in deiner Unwissenheit und Ignoranz in einer Schublade und tritts noch auf sie ein. Mehr kannst du nicht.

Sehr schade.

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30. August 2012 um 11:38

Vor einem Gotteshaus hast du also auch kein Respekt
Warum überrascht mich das nicht.

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30. August 2012 um 11:40

Sunshine wer hat das denn hier behauptet?
Anstatt nur zu beleidigen solltest du versuchen dich auf das Thema zu konzentrieren und auch mal die Beiträge von uns anderen zu lesen.

Das tust du nämlich nicht.

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30. August 2012 um 11:54

Das glaubt dir hier bestimmt jeder
Sicherlich.

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30. August 2012 um 11:56

Als ob du wüsstest was logisches denken ist
du ziehst alles und jeden in den Schmutz.
Du besitzt wirklich kein bisschen Respekt oder Anstand.

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30. August 2012 um 11:58

Achja?
Das beweise mir einmal, davon habe ich nämlich nichts gelesen.

Auf dich trifft zu, was du hier jedem Zweiten unterstellst: Du bist einfach nur zu dumm und schießt dich mit deinem Ghettoverhalten selber ins Abseits.

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30. August 2012 um 12:02

Sicher,
deswegen musst du dich jetzt auch rechtfertigen.
Verlogene Heuchler nennt man Menschen wie dich.

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30. August 2012 um 12:24

Ist bei dir jeder psychisch krank, der deine Show hier durchschaut?
Du scheinst ja ein Problem mit Laja und diesem Alvaro zu haben. Haben sie dein Spiel auch durchschaut?

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