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Probleme mit Stiefkindern ...

17. Januar 2014 um 8:08

Hallo zusammen,

der Film "Es ist alles in Ordnung" am Mittwoch im Ersten hat mich total mitgenommen.

Ich bin selber ein "Stiefkind" und habe mich in der Handlung des Teenies selber wieder erkannt. Gottseidank kam es bei uns zu Hause "nur" zur verbalen Gewalt, aber an den Schäden leide ich noch heute.

Inzwischen erwachsen geworden bin ich der Auffassung, dass es keine normale FESTE Beziehung zwischen Stiefeltern und deren Kindern geben kann, sofern leibliche Kinder existieren. Ich habe meinen Stiefbruder gehasst, der alles hatte, was ich niemals bekommen konnte: die echte Zuneigung meines Stiefvaters. Mein leiblicher Vater hingegen wurde von mir in den Himmel gehoben (wie im Film auch) und zum Retter in der Not berufen. Leider hat die Rettung niemals stattgefunden.

Heute mache ich meiner Mutter manchmal Vorwürfe, dass sie es zugelassen hat, dass mein Stiefvater so viel Erziehungsbefugnis hatte, obwohl ich es ihm niemals Recht machen konnte.

Meine Kinder würde ich dem neuen Partner höchstens vorstellen, oder zu Weihnachten Geschenke abgeben lassen ... niemals würde ich die Erziehung oder gar ein Zusammenleben zulassen.

Danke fürs Lesen, vielleicht bringt`s ja dem Einen oder der Anderen was!!!

Schönen Gruß, Selma

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17. Januar 2014 um 9:03

Der Plan wird scheitern
"Meine Kinder würde ich dem neuen Partner höchstens vorstellen, oder zu Weihnachten Geschenke abgeben lassen ... niemals würde ich die Erziehung oder gar ein Zusammenleben zulassen."

Wie alt bist du und hast du Kinder?

Dein "Plan" wird spätestens dann scheitern, wenn du alleinerziehend bist und dich nach einem neuen Partner sehnst! Eine Partnerschaft basiert nämlich nicht darauf, dass man nur zu Feiertagen vorbei kommt und Geschenke abliefert. Und wozu sollte man auch Geschenke kaufen und abgeben, wenn man die Kinder kaum kennt? Sehr egoistisch und materiell gedacht von dir! Liebe und Partnerschaft funktioniert anders, deinen Partner willst du um dich und an deinem Leben teilhaben lassen. Dazu gehört gemeinsame Zeit und irgendwann auch ein Zusammenleben. Stell dir vor, du wirst alleinerziehend, wenn das Kind noch sehr klein ist. Willst du dann 15 bis 18 Jahre lang auf eine vernünftige Partnerschaft verzichten, weil du Kinder im Haus hast? Damit wirst du nur eins: unglücklich! Dabei haben auch Eltern das Recht auf ein glückliches Leben.

Auf Kinder muss man Rücksicht nehmen, aber nicht sein komplettes Leben nach ihnen ausrichten oder gar aufgeben. Als Mutter ist man auch Frau und Mensch mit Bedürfnissen.

Es gibt schlechte, aber auch sehr gute Stiefväter. Es liegt an DIR den Mann auszusuchen und darauf Acht zu geben, dass er ein feiner Kerl ist. So wie das auch der Fall beim leiblichen Vater ist, der ein gigantisches Aloch sein kann...

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17. Januar 2014 um 14:24

Ehrliche Antwort,
JA - Stiefkinder hat man nicht so lieb wie die eigenen.
Ich kann da aber auch nur aus meiner Erfahrung sprechen, mein "Stiefkind" war 7 Jahre alt und eine ziemliche Zicke, die sich irgendwie immer in den Vordergrund stellte.
Wir unternahmen witrklich viel mit ihr (auch mit meinen Söhnen) - wir wollten sie wirklich einbeziehen ... Doch völlig a-soziales Gör.
-Fuhren wir zB Sonntagnachmittags ins Kino und anschl. Pizzaessen, so fanden dies meine Jungs echt klasse ... freuten sich und genossen den Film ..."Prinzesschen hingegen musste auf's Klo ... Musste grundsätzlich Popcorn während des Film "haben" (obwohl wir vorher alle gefragt u gekauft hatten)

War ich bei meiner Freundin, so mischte sie sich generell in Gespräche ein, schmiss auch mal ein Glas um -

Ende vom Lied, ich ging.




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17. Januar 2014 um 19:16

Ich gebe dir recht,
dass man von einem Beispiel nicht generell meine These aufstellen kann.

ABER - ich für mich weiß es.

Als meine Kinder geboren wurden, da habe ich zB zum 1. mal gespürt, wie nah der Himmel war.
Ich nahm dieses kleine Wesen in meinem Arm und werde den Augenblick, wo sich unsere Blicke zum ersten Mal trafen nie vergessen - in diesem Augenblick war mir klar, dass ich diese s Menschenlind - MEIN KIND nie enttäuschen kann, ich IMMER für ihn verantwortlich bin und ich ALLES tun werde um ihm zu helfen ....

ER SOLL ES RICHTIG GUT HABEN.

Dieses besiegelte alles in diesem ersten Augenblick und das kann man eben nicht für ein "fremdes" Kind empfinden.

Es ist /für mich) wirklich so, dass ich mich in den Augen meiner Söhne wiederentdecke, wir uns oft ohne Worte verstehen und JA -ich liebe diese drei Jungs!
Wir gehen miteinander um, als ob wir Brüder seien -ok ich als Ältester habe Verantwortung und das Kommando aber diese tiefe Liebe, lässt niemals irgendeine Aggression zu.

So habe ich sie von Anfang an "gefühlt".


Und dies fehlt bei einem "Stiefkind" ... ferner, wenn einem die ersten Jahre fehlen (anders ist es vllt, wenn man es als Baby erlebt) - Aber
es gibt halt keine Gemeinsamkeit ... kein Lächeln ist "meins"
Es ist die Verbindung zwischen "meiner" Frau und ihrem Ex.

Und Sorry - wenn dieses Kind dann auch noch unerzogen, verzogen, stur und zickig ist, dann geht es einfach nicht.

UND - wenn die Frau, die ich "liebe" sich von so einem Gör auch noch auf dem Kopf tanzen lässt, dann ist es für mich nicht möglich für diese Frau aufrichtige,respektvolle Gefühle zu empfinden.
Was sollte ich noch attraktiv und faszinierend finden?

Meine Meinung, wenn auch nicht "nett", dafür aber EHRLICH.




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17. Januar 2014 um 19:26

Ich habe einen Stiefvater
der mich von Anfang an behandelt hat wie sein eigenes Kind. Ich habe noch einen kleinen Bruder, der sein Sohn ist und trotzdem macht er bis heute keinen Unterschied zwischen uns.

Seit neustem hat er allerdings eine neue Freundin, ein widerliches keifendes Weib, die ihm den Kontakt mit mir verbieten möchte, da ich ja "nicht seine Tochter" bin und zudem meiner Mutter ähnlich sehe. Ich sei ja kein "richtiger" Teil der Familie. Wie schmerzahft das zu hören war, muss ich dir wohl nicht sagen.

Hätte ich einen Partner der ein Kind mitbringt was ich selbst aufziehe, würde ich auch keinen Unterschied machen. Alles andere habe ich immer als zutiefst primtiv empfunden. Leute die ihren Minderwertigkeitskomplex/Eifersüchteleien etc. an Kindern auslassen sind asozial.

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17. Januar 2014 um 19:27
In Antwort auf lancelot444

Ehrliche Antwort,
JA - Stiefkinder hat man nicht so lieb wie die eigenen.
Ich kann da aber auch nur aus meiner Erfahrung sprechen, mein "Stiefkind" war 7 Jahre alt und eine ziemliche Zicke, die sich irgendwie immer in den Vordergrund stellte.
Wir unternahmen witrklich viel mit ihr (auch mit meinen Söhnen) - wir wollten sie wirklich einbeziehen ... Doch völlig a-soziales Gör.
-Fuhren wir zB Sonntagnachmittags ins Kino und anschl. Pizzaessen, so fanden dies meine Jungs echt klasse ... freuten sich und genossen den Film ..."Prinzesschen hingegen musste auf's Klo ... Musste grundsätzlich Popcorn während des Film "haben" (obwohl wir vorher alle gefragt u gekauft hatten)

War ich bei meiner Freundin, so mischte sie sich generell in Gespräche ein, schmiss auch mal ein Glas um -

Ende vom Lied, ich ging.




Besser für das Kind
peinlich dein Verhalten.

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20. Januar 2014 um 15:09

@ Mathilda
"Es tun sich viele, viele Frauen damit schwer, vom neuen Partner die Kinder anzunehmen."

Für mich besteht zwischen Müttern und Vätern ein erheblicher Unterschied: Frau hat in der Regel das Kind, Mann ist meist nur Wochenendvater.

Die Frau ist alleinerziehend, der leibliche Vater - wenn überhaupt - nur alle zwei Wochenenden Papa. Ein neuer Partner kann sich hier gut einbringen und die Kinder täglich mitbetreuen und -erziehen.

Bei einer neuen Partnerin des Wochenendvaters sieht das aber ganz anders aus, weil die Kinder nicht täglich da sind, die leibliche Mutter die Hand drüber hält, oft Bedingungen aufstellt, die Kinder aufhetzt oder der Vater seine Kinder auf ein Podest hebt, teilweise weil er vielleicht Schuldgefühle hat, teilweise weil er die Kinder ja eh schon selten sieht. Die neue Partnerin hat es hier also deutlich schwerer "reinzukommen" als umgekehrt.

Ich bin alleinerziehend. Mein Kind lebt demnach bei mir. Zum leiblichen Vater gibt es keinen Kontakt. Mein Partner hat es hier ziemlich leicht. Umgekehrt würde ich keinen Mann mit Kind wollen, weil ich keine Lust habe mir das Leben von seiner Ex diktieren zu lassen, ständig Rücksicht auf ihre Ansagen zu nehmen oder hinten dran zu stehen.

Anders würde es aussehen, wenn der Mann auch alleinerziehend wäre und das Kind bei ihm leben würde. Damit hätte ich dann kein Problem, weil hier keine Ex das Sagen hätte, sondern der Vater selbst. Das kommt aber sehr selten vor.

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20. Januar 2014 um 16:06


kann ich vollkommen entkräften
mein "stiefvater" hat zwei eigene kinder und er hat mich immer wie seine prinzessin behandelt. die anderen lebten nicht bei uns, sondern bei der mutter, er hat mich auch adoptiert und ich konnte mich keine sekunde beschweren, dass ich fals behandelt werden würde....

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20. Januar 2014 um 21:18

Ich kann deine
Meinung, es könne keine normale Beziehung zwischen Stiefeltern und Stiefkindern geben nicht teilen. Ich habe Stiefeltern, die ich mag und mit denen ich gut klar komme. Ebenso mag ich deren leibliche Kinder. Vielleicht oder gerade weil ich meine Stiefeltern nicht als Elternersatz betrachte, denn ich habe liebe Eltern. Meine Stiefeltern sind einfach noch zusätzliche Familienmitglieder mit denen man sowohl schönes als auch schwieriges teilen kann. Ebenso vergleiche ich mich nicht mit ihren Kindern, weil ich nicht den Anspruch habe, dass sie mich so lieben wie ihre richtigen Kinder und ich aber gleichzeitig weiß, dass sowohl meine Eltern als auch meine Stiefeltern darum bemüht sind, uns alle gleich zu behandeln.

Wenn alle Seiten um eine gute Lösung bemüht sind, ist das also durchaus möglich.

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