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Probleme mit den Kindern meines Mannes

25. Juli 2007 um 11:49 Letzte Antwort: 27. Juli 2007 um 10:52

Hallo,
ich bin mittlerweile etwas verzweifelt und hoffe hier auf ein paar Tipps und Ratschläge!

Mein Mann hat zwei Kinder aus erster Ehe (6&7) und als ich ihn damals kennengelernt habe, wußte ich davon. Er war auch bereits geschieden. Ich hatte keinerlei Probleme mit der Tatsache, dass er Kinder hat und zunächst bin ich auch ganz gut mit den beiden klar gekommen. Das war wohl, weil ich mich habe völlig rausgehalten habe. Ich war froh, dass sie mich akzeptiert haben, habe aber alle Probleme ihm überlassen. Denn ich fühlte mich nicht in der Position ihnen zu sagen, was sie tun sollen, als "neues" Familienmitglied.
Jetzt zu dem Problem: Diese zwei Kinder sind einfach nur absolut unerzogen und eine reine Katastrophe! Sie sind nur laut, machen nur Mist und hören überhaupt gar nicht. Bisher habe ich versucht die Probleme mit den Kindern meinem Mann zu überlassen. Aber nun bin ich schwanger und freue mich riesig auf unser erstes gemeinsames Kind. Dadurch hat sich meine Einstellung zu den beiden großen natürlich geändert. Ich finde sie sollten jetzt lernen auch auf mich zu hören, denn sonst wird es später etwas schwierig mit dem Baby. Also, habe ich vor ein paar Wochen angefangen "zu schimpfen", wenn sie wieder mal Mist gemacht haben. Sie akzeptieren mich zwar soweit. Aber das Problem ist, dass sie sowieso auf niemanden hören und deshalb auch nicht auf mich. (Auf meinen Mann auch nicht... die hören einfach gar nicht). Und so langsam treiben mich die beiden zur Weisglut. Es mag vielleicht auch an der Schwangerschaft liegen, dass ich schneller gereizt bin. Das gebe ich zu. Aber ich kann die Kinder momentan nicht mehr ertragen. Ich finde sie sind eigentlich alt genug bestimmte Dinge zu können und zu verstehen, aber sie haben so viele Defizite, dass es eigentlich nur traurig ist. Und nun erwische ich mich immer öfter bei dem Gedanken: Ich kann die Kinder einfach nicht mehr leiden! Sie sind furchtbar! Und warum muss ich mich mit ihnen rumschlagen, wenn die Mutter in der Erziehung dermaßen versagt hat??? Ich wünsche mir in letzter Zeit immer öfter, es gäbe die beiden gar nicht. Und wir hätten einfach nur unser eigenes Familienglück.
Darüber kann ich mit meinem Mann natürlich nicht reden, denn er kann seine Kinder ja nicht im Stich lassen. Das soll er auch gar nicht. Ich hätte ja auch nichts gegen die Kinder, wenn die sich mal fünf Minuten benehmen würden... aber ich halte das einfach nicht mehr aus. Die Kinder gehen mir nur noch auf die Nerven!!!
Klar ist eins: so komme ich nicht weiter! Die Kinder werden sich so schnell nicht ändern. Das wird ein harter Kampf der Jahre dauern wird. Was kann ich tun, um meine Einstellung den Kindern gegenüber wieder zu verbessern? Sie können schließlich nichts dafür, dass sie so verzogen sind. Aber mir fehlt da oft einfach die Geduld und ich habe auch Angst davor wie es erst werden wird, wenn das Baby da ist. Ich habe ehrlich gesagt Angst, dass die beiden dem Kleinen irgendwas tun werden (sie sind zwei richtige Raufbolde und sehr grob. Auch gegenüber anderen Kindern und Erwachsenen). Und sollte das passieren könnt ihr euch vorstellen, dass ich den beiden den Kopf abreißen werde. Insofern wäre es gut, sie während der Schwangerschaft noch so weit zu kriegen, dass sie zumindest die einfachsten Regeln zu beachten lernen. Aber mein Nervenkostüm will da momentan nicht mitspielen. Was kann ich machen, um das ganze gelassener anzugehen? Und wie kriege ich die beiden irgendwie unter Kontrolle?
Ich hoffe ihr habt ein paar Ratschläge für mich, denn ich bin mit meinem Latein am Ende und habe meine negativen Emotionen den Kindern gegenüber nicht mehr unter Kontrolle. Aber das sollen sie ja auf keinen Fall merken und ich hoffe, diese Emotionen vergehen bald wieder, aber ich weiß einfach nicht, was ich tun soll :,-(

liebe Grüße, die geplagte Zweitfrau...

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25. Juli 2007 um 11:56

Daß und ob sie unerzogen sind ist DEIN subjektives empfinden
"Kinder werden immer das, was man aus ihnen macht" das mal Vorweg.

Du hast Dich am Anfang raus gehalten und jetzt möchtest Du mit der Brechstande ran,das geht nicht.
Kinder haben gute Antennen für Schwingungen und Dein Mißmut und Deine Abneigung ihnen gegenüber nehmen sie wahr.

Denke daran,Du bist selbst schwanger und behandle alle Kinder immer so,wie Du Dir die Behandlung anderer Menschen Deinem eigenen Kind gegenüber wünscht nämlich LIEBEVOLL und mit VERSTÄDNNIS.

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25. Juli 2007 um 12:05
In Antwort auf shena_12375982

Daß und ob sie unerzogen sind ist DEIN subjektives empfinden
"Kinder werden immer das, was man aus ihnen macht" das mal Vorweg.

Du hast Dich am Anfang raus gehalten und jetzt möchtest Du mit der Brechstande ran,das geht nicht.
Kinder haben gute Antennen für Schwingungen und Dein Mißmut und Deine Abneigung ihnen gegenüber nehmen sie wahr.

Denke daran,Du bist selbst schwanger und behandle alle Kinder immer so,wie Du Dir die Behandlung anderer Menschen Deinem eigenen Kind gegenüber wünscht nämlich LIEBEVOLL und mit VERSTÄDNNIS.

Nein, da muss ich widersprechen,
es gibt OBJEKTIV verzogene Kinder. Wie heisst es juristisch immer so schön: "Das Normalempfinden eines vernünftigen Dritten" muss beeinträchtigt sein, um von Obvjektivität zu sprechen. Es gibt kleine ungezogene Ungeheuer, bei denen jedem vernünftigen Dritten das Adrenalin unter die Schädeldecke schiesst vor Wut.

Wenn die Themenstarterin es mit solchen KIndern zu tun hat (was durchaus möglich ist), verstehe ich ihren Frust und ihre Enttäuschung absolut. Interessant ist hier aber die Rolle ihres neuen Freundes: wieso hält der sich bequemerweise aus allem heraus? Er muss als Vater durchaus für eine gewisse Klärung und Stabilisierung der Situation sorgen, gerade auch im Hinblick auf die Verantwortung, die ein neues Baby bald mit sich bringt.

Ich würde eine Familientherapie empfehlen, gerade jetzt scheint ein guter Startzeitpunkt zu sein, bevor die Probleme durch die Geburt eine neue zusätzliche Dynamik bekommen.

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25. Juli 2007 um 12:10
In Antwort auf an0N_1302391899z

Nein, da muss ich widersprechen,
es gibt OBJEKTIV verzogene Kinder. Wie heisst es juristisch immer so schön: "Das Normalempfinden eines vernünftigen Dritten" muss beeinträchtigt sein, um von Obvjektivität zu sprechen. Es gibt kleine ungezogene Ungeheuer, bei denen jedem vernünftigen Dritten das Adrenalin unter die Schädeldecke schiesst vor Wut.

Wenn die Themenstarterin es mit solchen KIndern zu tun hat (was durchaus möglich ist), verstehe ich ihren Frust und ihre Enttäuschung absolut. Interessant ist hier aber die Rolle ihres neuen Freundes: wieso hält der sich bequemerweise aus allem heraus? Er muss als Vater durchaus für eine gewisse Klärung und Stabilisierung der Situation sorgen, gerade auch im Hinblick auf die Verantwortung, die ein neues Baby bald mit sich bringt.

Ich würde eine Familientherapie empfehlen, gerade jetzt scheint ein guter Startzeitpunkt zu sein, bevor die Probleme durch die Geburt eine neue zusätzliche Dynamik bekommen.

Therapie in aller Munde
normaler Menschenverstand und etwas Liebe tun oft schon Wunder.

Ob die Kinder nun objektiv verzogen sind oder nicht wird wohl für uns hier schwer zu eroieren sein, das sie nur ihre eigene Wahrnehmung wieder gibt.

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25. Juli 2007 um 12:19
In Antwort auf shena_12375982

Therapie in aller Munde
normaler Menschenverstand und etwas Liebe tun oft schon Wunder.

Ob die Kinder nun objektiv verzogen sind oder nicht wird wohl für uns hier schwer zu eroieren sein, das sie nur ihre eigene Wahrnehmung wieder gibt.

Das halte ich für naiv,
denn hier ist ein Familiensystem "krank".

Verhaltensauffällige Kinder mit wechselnden Bezugspersonen, ein offenbar passiver Vater, eine verunsicherte Zweitfrau, plus der zu erwartende neue Erdenbürger, nicht zu vergessen die Kindsmutter mit fraglichen erziehungskompetenzen.

"Ein bisschen Liebe" wird da nicht helfen, um eingefahrene STrukturen aufzulösen und glückbarer zu machen.

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25. Juli 2007 um 12:31
In Antwort auf an0N_1302391899z

Das halte ich für naiv,
denn hier ist ein Familiensystem "krank".

Verhaltensauffällige Kinder mit wechselnden Bezugspersonen, ein offenbar passiver Vater, eine verunsicherte Zweitfrau, plus der zu erwartende neue Erdenbürger, nicht zu vergessen die Kindsmutter mit fraglichen erziehungskompetenzen.

"Ein bisschen Liebe" wird da nicht helfen, um eingefahrene STrukturen aufzulösen und glückbarer zu machen.

Es ist nicht krank,
es gibt hier kein Familiensystem und so lange sie ihre Eintsellung den Kiddies gegenüber nicht ändert hilft alles nichts.

"Verhaltensauffällige Kinder mit wechselnden Bezugspersonen, ein offenbar passiver Vater, eine verunsicherte Zweitfrau, plus der zu erwartende neue Erdenbürger, nicht zu vergessen die Kindsmutter mit fraglichen erziehungskompetenzen."

DAS ist eine Spekulation deinerseits.

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25. Juli 2007 um 12:56

Nun badest ...
Du Deine bisherige Tatenlosigkeit aus.

Auch wenn Du 'neu' warst, wäre es Deine Rolle gewesen, sich zusammen mit Deinem Mann um die jüngeren Familienmitglieder zu kümmern. Und unter kümmern verstehe ich jetzt nicht ausschließlich versorgen, sondern hauptsächlich Erziehung.

Was heißt denn letzten Endes Erziehung?

Den Kindern einen Rahmen vorgeben und ihnen ein Wertesystem vermitteln, das ihnen Halt in ihrer Entwicklung gibt. Einen Maßstab, an dem sie sich ausrichten können und der ihnen Sicherheit gibt. Dazu gehört auch, ihnen mit aller Bestimmtheit zu sagen, was geht und was nicht geht.

Wenn dies unterbleibt, entwickeln sich Kinder in ihrer (völlig natürlichen) Ichbezogenheit mitunter zu dem, was manche mit 'Monster' beschreiben.

Dafür ist natürlich in erster Linie Dein Mann verantwortlich, aber da ihr zusammen lebt, hast Du genauso entsprechende Anteile und wenn Du Dich weiterhin raushältst, bist Du auch für die weitere Entwicklung verantwortlich.

Ich denke mal, dass im Alter von 6 und 7 noch nicht Hopfen und Malz verloren ist, aber es ist allerhöchste Eisenbahn, damit anzufangen, ihnen diesen bestimmten Rahmen vorzugeben.

Das jetzt noch auf die Reihe zu bringen, kostet natürlich doppelt und dreifach Nerven und Anstrengung, aber die Alternative dürfte noch etwas weniger reizvoll sein.

Vielleicht bedenkst Du mal, wenn Du wieder diese negativen Emotionen den Kindern gegenüber spürst, dass diese Kinder nicht so geboren wurden, sondern zu dem gemacht wurden, was sie heute sind (u.a. auch von Dir! - zB. durch Unterlassen von Erziehung)

Eltern oder Menschen, die an ihre Stelle treten, haben nach meiner Überzeugung alle Möglichkeiten, was ihre Kinder betrifft. Die Spannweite reicht von später einmal lebenstüchtigen, sozialisierten Wesen bis hin zu 'Monstern', die irgendwann ihre Eltern verfluchen, weil sie ihnen auf dem Weg ins Leben nicht mehr geholfen haben.

Was Du tun sollst?

Deinem Mann näher bringen, dass vielleicht schon zu viel Zeit mit 'gewähren lassen' verplempert wurde und Dir selbst bewußt werden, welche Konsequenzen weiteres Zuschauen haben wird.

LG

Larsen


PS: Und stell Dir vor, dass Dein eigenes Kind 6 oder 7 ist und behandel die beiden so wie Du Dein leibliches Kind behandeln würdest ...

Die beiden unter Kontrolle kriegst Du mit konsequentem Handeln, das sich aber nicht daran orientiert, ob die Nerven und die sonstige Tagesform ausreichend sind.

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25. Juli 2007 um 13:12

Mit meckern ...
... schimpfen, genervt sein und der Ausstarhlung von Abneigung garantiert nicht, so viel ist schon mal klar.

Tritt ihnen offen und liebevoll gegenüber, die Kinder können nichts dafür, im Gegenteil, sie sind sogar die Leidtragenden, da sie nicht lernen, sich einzuordnen.

Schaffe klare Strukturen und Regeln, wenn sie bei euch sind. Zeige ihnen (im guten), dass sie gewisse Regeln zu beachten haben, beschäftige dich mit ihnen, geh auf ihre Bedürfnisse ein. Binde sie doch auch in das Thema Baby ein, Kinder finden sowas toll und du hast auf der Basis des Interesses eine gute Möglichkeit, ihnen nahezubringen, dass ein Baby zum raufen und ähnlichem eben völlig ungeeignet ist.

Dass du früher mit den beiden klar kamst, lag wohl eher daran, dass du nicht dem Muster entsprochen hast, was du nun an den Tag legst: Genervt (auch wenn das verständlich ist), ablehnend und schimpfend ...

Kinder sind flexibel, du musst nicht ausbaden, was andere verbocken. Sie können sichdurchaus benehmen auf Dauer, wenn du ihnen das gibst, was du von ihnen erwartest: Ruhe und ein schönes Miteinander mit geregelten Abläufen. Die Kids merken genau, wenn du sie nicht leiden kannst ... und nimm dich doch selbst, du wärest zusammen in einer Wohnung mit jemand, von dem du genau merkst, er kann dich nicht leiden und ist genervt von dir. Würdest du dann dem Menschen lieb und nett gegenübertreten und seine Wünsche erfüllen, sprich wie es bei Kinder heißt: Lieb sein?

Und für die Kids ist die Situation noch problematischer, die Frau, die sie toll fanden (sonst wärst du nicht mit ihnen klar gekommen), ist ihnen gegenüber nun genau so, wie es womöglich die eigene Mutter ist ... klar, dass sie da noch mehr in Muster verfallen.

Ich weiß, das ist nicht einfach, aber so lange du den Kids genervt und schimpfend gegenüber trittst, wird es schlimmer und nicht besser. Besser wird es nur wie oben beschrieben. Das Verantwortungsgefühl und die Moralvorstellungen kannst du von den Kids nicht erwarten in dem Alter, also ist es an dir, die Situation zu ändern zum positiven und du wirst sehen, dass mit Verbesserung der Situation sich auch das Verhalten der Kids verändert.

Zum Abschluss: Ich will hier nicht schlau reden, ich habe selbst zwei Kinder, mit denen meine Nochfrau nicht klar kommt. Sie sind auch wild und prügeln sich. Komischerweise können sich die gleichen Kinder (relativ) gut benehmen, wenn sie bei mir sind ...

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25. Juli 2007 um 13:15

Danke schon mal für die Antworten!
Es ist natürlich schwierig eine so komplexe Situation hier in einem kurzen Text darzustellen. Das tut mir leid.

Zunächst mal zu dem "passiven" Vater bzw. auch zu meinem bisherigen "passiven" Verhalten. Es war anfangs so, dass wir die Kinder maximal alle 3 Monate ein Wochenende gesehen haben (wegen zu großer Entfernung). Und da ist es natürlich für meinen Mann schwierig gewesen überhaupt irgendeinen Einfluss auf die Kinder zu haben. Er hat versucht die wenige Zeit mit den Kindern einigermaßen zu genießen und sicherlich über mehr hinweggesehen, als er hätte tun sollen. Und da ich noch keine Kinder habe, war ich anfangs auch einfach überfordert und habe deswegen naiver Weise gedacht, die Kinder sollten mich erstmal kennenlernen, bevor ich anfange Regeln aufzustellen.

Jetzt ist es seit kurzem aufgrund eines Umzuges so, dass die Kinder sehr viel näher bei uns wohnen und wir sie jedes zweite Wochenende haben und je eine Woche in den Ferien. Was eine Steigerung der Zeit mit den Kindern von 300% (bitte nicht mathematisch analysieren ) ausmacht. Und nun versuche ich Regeln aufzustellen und die Kinder irgendwie in den Griff zu kriegen, aber sie sind wirklich absolut verzogen und das ist nicht meine subjektive Meinung. Vom Kindergarten kamen schon vier Mal Beschwerden, weil die Kinder auch dort nur Probleme machen. Die Eltern der Kindsmutter rufen Hilfe suchend bei uns an, weil sie mit den Kleinen einfach nicht zurecht kommen und überfordert sind (beides übrigens ehemalige Lehrer, die eigentlich wissen, wie man mit Kindern umgeht...allerdings eben nicht mit diesen "Monstern" wie ihr so schön geschrieben habt!).... und die Kindsmutter ignoriert all das einfach. Anstatt die empfohlene Beratung und die Sondergruppen, die ihr angeboten wurden in Anspruch zu nehmen.

Ich weiß ja selber, dass ich versuchen muss, die Kinder zu mögen und ihnen auch ein Vorbild sein muss, wie man sich zu verhalten hat. Aber wie schaffe ich das??? Die bringen einen innerhalb von 5min auf 180 und ich weiß einfach nicht, wie ich das ganze gelassener angehen soll. Diese Monster regen mich einfach nur noch auf... und mich macht das sehr traurig. Ich würde wirklich gerne etwas daran ändern (in erster Linie an meiner Einstellung, denn ich weiß, die Kinder werden sich so schnell nicht ändern, aber ich kann doch auch nichts für meine Emotionen... )

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25. Juli 2007 um 13:28
In Antwort auf yrjdnd_11943708

Mit meckern ...
... schimpfen, genervt sein und der Ausstarhlung von Abneigung garantiert nicht, so viel ist schon mal klar.

Tritt ihnen offen und liebevoll gegenüber, die Kinder können nichts dafür, im Gegenteil, sie sind sogar die Leidtragenden, da sie nicht lernen, sich einzuordnen.

Schaffe klare Strukturen und Regeln, wenn sie bei euch sind. Zeige ihnen (im guten), dass sie gewisse Regeln zu beachten haben, beschäftige dich mit ihnen, geh auf ihre Bedürfnisse ein. Binde sie doch auch in das Thema Baby ein, Kinder finden sowas toll und du hast auf der Basis des Interesses eine gute Möglichkeit, ihnen nahezubringen, dass ein Baby zum raufen und ähnlichem eben völlig ungeeignet ist.

Dass du früher mit den beiden klar kamst, lag wohl eher daran, dass du nicht dem Muster entsprochen hast, was du nun an den Tag legst: Genervt (auch wenn das verständlich ist), ablehnend und schimpfend ...

Kinder sind flexibel, du musst nicht ausbaden, was andere verbocken. Sie können sichdurchaus benehmen auf Dauer, wenn du ihnen das gibst, was du von ihnen erwartest: Ruhe und ein schönes Miteinander mit geregelten Abläufen. Die Kids merken genau, wenn du sie nicht leiden kannst ... und nimm dich doch selbst, du wärest zusammen in einer Wohnung mit jemand, von dem du genau merkst, er kann dich nicht leiden und ist genervt von dir. Würdest du dann dem Menschen lieb und nett gegenübertreten und seine Wünsche erfüllen, sprich wie es bei Kinder heißt: Lieb sein?

Und für die Kids ist die Situation noch problematischer, die Frau, die sie toll fanden (sonst wärst du nicht mit ihnen klar gekommen), ist ihnen gegenüber nun genau so, wie es womöglich die eigene Mutter ist ... klar, dass sie da noch mehr in Muster verfallen.

Ich weiß, das ist nicht einfach, aber so lange du den Kids genervt und schimpfend gegenüber trittst, wird es schlimmer und nicht besser. Besser wird es nur wie oben beschrieben. Das Verantwortungsgefühl und die Moralvorstellungen kannst du von den Kids nicht erwarten in dem Alter, also ist es an dir, die Situation zu ändern zum positiven und du wirst sehen, dass mit Verbesserung der Situation sich auch das Verhalten der Kids verändert.

Zum Abschluss: Ich will hier nicht schlau reden, ich habe selbst zwei Kinder, mit denen meine Nochfrau nicht klar kommt. Sie sind auch wild und prügeln sich. Komischerweise können sich die gleichen Kinder (relativ) gut benehmen, wenn sie bei mir sind ...

Ich bin...
...definitiv kein Stück so wie ihre Mutter. Entschuldige, dass kannst Du nicht wissen, aber das wäre wirklich eine ziemliche Beleidigung. Ihre Mutter löst alle Probleme mit Gameboy, Playstation und Videos. Denn dann sind die Kinder ja lieb und man muss sich nicht um sie kümmern. Sie dürfen bei ihr sogar Filme gucken wie "Fluch der Karibik" oder "Herr der Ringe", was nun wirklich nicht für ihre Altersgruppe geeignet ist. Aber das ist noch ein weiters Problem...

Ich glaube nicht, dass die Kinder bisher gemerkt haben, dass sich meine Emotionen so geändert haben, denn ich habe sie seitdem erst einmal wieder gesehen. Und da habe ich mich zusammengerissen soweit es ging. Mit lieb und nett sein kommt man bloß bei ihnen überhaupt gar nicht weiter. Wie setze ich Regeln lieb und nett durch, wenn sie sie einfach nicht beachten?
Und wie soll ich nicht schimpfen und sauer werden, wenn sie meine Wohnung auseinander nehmen? Da fällt mir die Gelassenheit leider etwas schwer...

Und nochmal: die Kinder sind nicht als Reaktion auf mich so. Sie sind immer so. Sie sind unausstehlich. Und es kommen ständig Beschwerden von Seiten des Kindergartens und der Schule, weil die Kinder sich nicht benehmen...

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25. Juli 2007 um 13:37
In Antwort auf ayelet_12068021

Danke schon mal für die Antworten!
Es ist natürlich schwierig eine so komplexe Situation hier in einem kurzen Text darzustellen. Das tut mir leid.

Zunächst mal zu dem "passiven" Vater bzw. auch zu meinem bisherigen "passiven" Verhalten. Es war anfangs so, dass wir die Kinder maximal alle 3 Monate ein Wochenende gesehen haben (wegen zu großer Entfernung). Und da ist es natürlich für meinen Mann schwierig gewesen überhaupt irgendeinen Einfluss auf die Kinder zu haben. Er hat versucht die wenige Zeit mit den Kindern einigermaßen zu genießen und sicherlich über mehr hinweggesehen, als er hätte tun sollen. Und da ich noch keine Kinder habe, war ich anfangs auch einfach überfordert und habe deswegen naiver Weise gedacht, die Kinder sollten mich erstmal kennenlernen, bevor ich anfange Regeln aufzustellen.

Jetzt ist es seit kurzem aufgrund eines Umzuges so, dass die Kinder sehr viel näher bei uns wohnen und wir sie jedes zweite Wochenende haben und je eine Woche in den Ferien. Was eine Steigerung der Zeit mit den Kindern von 300% (bitte nicht mathematisch analysieren ) ausmacht. Und nun versuche ich Regeln aufzustellen und die Kinder irgendwie in den Griff zu kriegen, aber sie sind wirklich absolut verzogen und das ist nicht meine subjektive Meinung. Vom Kindergarten kamen schon vier Mal Beschwerden, weil die Kinder auch dort nur Probleme machen. Die Eltern der Kindsmutter rufen Hilfe suchend bei uns an, weil sie mit den Kleinen einfach nicht zurecht kommen und überfordert sind (beides übrigens ehemalige Lehrer, die eigentlich wissen, wie man mit Kindern umgeht...allerdings eben nicht mit diesen "Monstern" wie ihr so schön geschrieben habt!).... und die Kindsmutter ignoriert all das einfach. Anstatt die empfohlene Beratung und die Sondergruppen, die ihr angeboten wurden in Anspruch zu nehmen.

Ich weiß ja selber, dass ich versuchen muss, die Kinder zu mögen und ihnen auch ein Vorbild sein muss, wie man sich zu verhalten hat. Aber wie schaffe ich das??? Die bringen einen innerhalb von 5min auf 180 und ich weiß einfach nicht, wie ich das ganze gelassener angehen soll. Diese Monster regen mich einfach nur noch auf... und mich macht das sehr traurig. Ich würde wirklich gerne etwas daran ändern (in erster Linie an meiner Einstellung, denn ich weiß, die Kinder werden sich so schnell nicht ändern, aber ich kann doch auch nichts für meine Emotionen... )

Aber ...
... du kannst Ursachen erkennen, und die liegen grundsätzlich nicht bei den Kindern.

Wie gesagt, ich kenne das von meinen beiden, die können einen auch auf 180 bringen (sind übrigens 6 und 8) ... aber sie können nichts dafür, grundlegend.

Lass sie sich austoben, unternehmt mit den Kindern was, wo sie auch körperlich gefordert sind, damit die Energie raus kann. Kinder sind erstmal nahezu von allem zu begeistern ...

Binde sie ein in tägliche Abläufe und übertrage ihnen Verantwortung, damit sie wissen, dass sie auch was beitragen können. Sei es beim Essen kochen (Tisch decken zum Beispiel fanden meine Kids klasse), lass sie Kompott mit aussuchen. Ich sage mal so, viele kleine Dinge, die sie sich nicht gelangweilt und nutzlos vorkommen lassen, denn die zwei sachen sind die Basis dafür, nichts als Unsinn zu veranstalten.

Die Unruhe und Streiterei sind häufig nichts mehr als ein Schrei nach Aufmerksamkeit, die sie sonst vielleicht nicht bekommen. Haben sie deine Aufmerksamkeit auch ohne Terror, fällt schon mal ein Grund für das Veranstalten des Terrors weg, richtig?

Ganz wichtig: beide absolut gleich behandeln, in solch einer Situation ist Eifersucht unter den Geschwistern das gefährlichste.

Zeige ihnen einfach, dass du und dein Freund für sie da seid, sie sich aber in ein System einbinden müssen. Meist gefällt den Kindern grundsätzlich selbst nicht, dass sie sich streiten, aber sie kennen es eben nicht anders.

Setz dich doch mal mit ihnen ganz in Ruhe hin und sprich mit ihnen. was würdest du dir von ihnen wünschen (bitte so erklären, dass es auch ein 6-jähriger versteht ) und was würden sie selbst gern anders haben im Verhältnis zu dir und untereinander. was würden sie denn gern mal unternehmen, was wären sie bereit, für eine solche Belohnung zu tun (einen Tag nicht streiten zum Beispiel, wenns dafür in den Zoo geht?) ?

Und dann arbeitet daran, und kleine Erfolgserlebnisse, die die Kinder haben (sie waren brav und erleben was tolles dafür) sowie die Tatsache, dass sie mit ihren Wünschen, Sorgen und Ängsten ernst genommen werden, sorgen zusammen mit konsequenten Regeln dafür, dass ein guter Weg beschritten werden kann. Rückschläge sind vorprogrammiert, aber dafür bist du erwachsen genug, das nicht überzubewerten. Rom ist auch nicht an einem Tage erbaut worden .

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25. Juli 2007 um 13:38
In Antwort auf ayelet_12068021

Ich bin...
...definitiv kein Stück so wie ihre Mutter. Entschuldige, dass kannst Du nicht wissen, aber das wäre wirklich eine ziemliche Beleidigung. Ihre Mutter löst alle Probleme mit Gameboy, Playstation und Videos. Denn dann sind die Kinder ja lieb und man muss sich nicht um sie kümmern. Sie dürfen bei ihr sogar Filme gucken wie "Fluch der Karibik" oder "Herr der Ringe", was nun wirklich nicht für ihre Altersgruppe geeignet ist. Aber das ist noch ein weiters Problem...

Ich glaube nicht, dass die Kinder bisher gemerkt haben, dass sich meine Emotionen so geändert haben, denn ich habe sie seitdem erst einmal wieder gesehen. Und da habe ich mich zusammengerissen soweit es ging. Mit lieb und nett sein kommt man bloß bei ihnen überhaupt gar nicht weiter. Wie setze ich Regeln lieb und nett durch, wenn sie sie einfach nicht beachten?
Und wie soll ich nicht schimpfen und sauer werden, wenn sie meine Wohnung auseinander nehmen? Da fällt mir die Gelassenheit leider etwas schwer...

Und nochmal: die Kinder sind nicht als Reaktion auf mich so. Sie sind immer so. Sie sind unausstehlich. Und es kommen ständig Beschwerden von Seiten des Kindergartens und der Schule, weil die Kinder sich nicht benehmen...

Die Kinder sind ...
... wenn sie bei dir sind, schon ein Stück so, weil du ihnen so gegenüber trittst. Glaub mir, du hast dei Möglichkeit, zu erreichen, dass sie sich bei dir anders verhalten ... siehe das Posting von gerade eben weiter oben.

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25. Juli 2007 um 13:50
In Antwort auf yrjdnd_11943708

Aber ...
... du kannst Ursachen erkennen, und die liegen grundsätzlich nicht bei den Kindern.

Wie gesagt, ich kenne das von meinen beiden, die können einen auch auf 180 bringen (sind übrigens 6 und 8) ... aber sie können nichts dafür, grundlegend.

Lass sie sich austoben, unternehmt mit den Kindern was, wo sie auch körperlich gefordert sind, damit die Energie raus kann. Kinder sind erstmal nahezu von allem zu begeistern ...

Binde sie ein in tägliche Abläufe und übertrage ihnen Verantwortung, damit sie wissen, dass sie auch was beitragen können. Sei es beim Essen kochen (Tisch decken zum Beispiel fanden meine Kids klasse), lass sie Kompott mit aussuchen. Ich sage mal so, viele kleine Dinge, die sie sich nicht gelangweilt und nutzlos vorkommen lassen, denn die zwei sachen sind die Basis dafür, nichts als Unsinn zu veranstalten.

Die Unruhe und Streiterei sind häufig nichts mehr als ein Schrei nach Aufmerksamkeit, die sie sonst vielleicht nicht bekommen. Haben sie deine Aufmerksamkeit auch ohne Terror, fällt schon mal ein Grund für das Veranstalten des Terrors weg, richtig?

Ganz wichtig: beide absolut gleich behandeln, in solch einer Situation ist Eifersucht unter den Geschwistern das gefährlichste.

Zeige ihnen einfach, dass du und dein Freund für sie da seid, sie sich aber in ein System einbinden müssen. Meist gefällt den Kindern grundsätzlich selbst nicht, dass sie sich streiten, aber sie kennen es eben nicht anders.

Setz dich doch mal mit ihnen ganz in Ruhe hin und sprich mit ihnen. was würdest du dir von ihnen wünschen (bitte so erklären, dass es auch ein 6-jähriger versteht ) und was würden sie selbst gern anders haben im Verhältnis zu dir und untereinander. was würden sie denn gern mal unternehmen, was wären sie bereit, für eine solche Belohnung zu tun (einen Tag nicht streiten zum Beispiel, wenns dafür in den Zoo geht?) ?

Und dann arbeitet daran, und kleine Erfolgserlebnisse, die die Kinder haben (sie waren brav und erleben was tolles dafür) sowie die Tatsache, dass sie mit ihren Wünschen, Sorgen und Ängsten ernst genommen werden, sorgen zusammen mit konsequenten Regeln dafür, dass ein guter Weg beschritten werden kann. Rückschläge sind vorprogrammiert, aber dafür bist du erwachsen genug, das nicht überzubewerten. Rom ist auch nicht an einem Tage erbaut worden .

Da hast Du Recht!
Natürlich liegt die Schuld bzw. die Ursache nicht bei den Kindern.

Leider ist auch das mit dem unternehmen und austoben eine schwierige Sache mit den beiden. Denn wenn man mal fragt, was sie gerne täten, dann kommt als Antwort immer die gleiche "gameboy spielen". Ein anderes Interesse haben sie nicht. Dafür können sie natürlich nichts. Sie haben es bei Mama eben so gelernt. Aber wir baden das nun aus. Denn wir gehen gerne mit den Kindern und den Hunden in den Wald (querfeldein macht eigentlich allen Kindern Spaß)oder spielen draußen mit ihnen Ball oder ähnliches, aber sie sind unglaublich fußfaul und jammern ständig nur, dass sie mal drei Schritte laufen müssen. Und beim Ballspielen kommt es auch ständig nur zu Streit.

Du kannst mir glauben, dass wir sie in den höchsten Tönen loben, wenn sie mal friedlich ein Bild malen oder sich ein Buch anschauen... aber das kommt so gut wie nie vor. Wie soll ich ihnen keine Aufmerksamkeit schenken, wenn sie gerade unsere Möbel demolieren?

Mit ihnen sprechen? Hm, das ist das nächste Problem. Das können sie leider nicht. Mit ihnen hat zu hause offensichtlich nie jemand gesprochen und Kommunikation lernen Kinder leider nicht aus dem Fernseher. Sprich: die können keinen vollständigen Satz reden. Geschweige denn, dass man sich mit ihnen unterhalten könnte. Das haben sie leider nie gelernt... aber wir arbeiten dran. Nur für so ein Gespräch reicht das leider noch nicht, was wir bisher erreicht haben

Man kann sie auch unheimlich schlecht mit irgendetwas belohnen, weil sie eigentlich nur eine Belohnung wollen. Richtig, den Gameboy! Wir besitzen aber keinen und ich werde mich hüten so ein Ding anzuschaffen. Mit etwas anderem kann man sie leider nicht locken... traurig aber wahr...

Puh, es ist wirklcih eine extrem verfahrene Situation... und ich danke für die Antworten, aber irgendwie bin ich nur noch verzweifelt...

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25. Juli 2007 um 13:56
In Antwort auf yrjdnd_11943708

Die Kinder sind ...
... wenn sie bei dir sind, schon ein Stück so, weil du ihnen so gegenüber trittst. Glaub mir, du hast dei Möglichkeit, zu erreichen, dass sie sich bei dir anders verhalten ... siehe das Posting von gerade eben weiter oben.

Ok,
da magst Du Recht haben. Aber ich kann auch einfach nicht mehr. Das Maß ist voll. Sie haben in den letzten Monaten meine letzte Geduld aufgebraucht. Es reicht langsam einfach... ich möchte einfach auch mal ein schönes Wochenende mit den Kindern erleben. Stattdessen habe ich schon Albträume, wenn ich weiß, dass wir die Kinder wieder nehmen müssen... :,(

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25. Juli 2007 um 14:02
In Antwort auf ayelet_12068021

Da hast Du Recht!
Natürlich liegt die Schuld bzw. die Ursache nicht bei den Kindern.

Leider ist auch das mit dem unternehmen und austoben eine schwierige Sache mit den beiden. Denn wenn man mal fragt, was sie gerne täten, dann kommt als Antwort immer die gleiche "gameboy spielen". Ein anderes Interesse haben sie nicht. Dafür können sie natürlich nichts. Sie haben es bei Mama eben so gelernt. Aber wir baden das nun aus. Denn wir gehen gerne mit den Kindern und den Hunden in den Wald (querfeldein macht eigentlich allen Kindern Spaß)oder spielen draußen mit ihnen Ball oder ähnliches, aber sie sind unglaublich fußfaul und jammern ständig nur, dass sie mal drei Schritte laufen müssen. Und beim Ballspielen kommt es auch ständig nur zu Streit.

Du kannst mir glauben, dass wir sie in den höchsten Tönen loben, wenn sie mal friedlich ein Bild malen oder sich ein Buch anschauen... aber das kommt so gut wie nie vor. Wie soll ich ihnen keine Aufmerksamkeit schenken, wenn sie gerade unsere Möbel demolieren?

Mit ihnen sprechen? Hm, das ist das nächste Problem. Das können sie leider nicht. Mit ihnen hat zu hause offensichtlich nie jemand gesprochen und Kommunikation lernen Kinder leider nicht aus dem Fernseher. Sprich: die können keinen vollständigen Satz reden. Geschweige denn, dass man sich mit ihnen unterhalten könnte. Das haben sie leider nie gelernt... aber wir arbeiten dran. Nur für so ein Gespräch reicht das leider noch nicht, was wir bisher erreicht haben

Man kann sie auch unheimlich schlecht mit irgendetwas belohnen, weil sie eigentlich nur eine Belohnung wollen. Richtig, den Gameboy! Wir besitzen aber keinen und ich werde mich hüten so ein Ding anzuschaffen. Mit etwas anderem kann man sie leider nicht locken... traurig aber wahr...

Puh, es ist wirklcih eine extrem verfahrene Situation... und ich danke für die Antworten, aber irgendwie bin ich nur noch verzweifelt...

Doch, man kann sie ...
... anders belohnen. Natürlich werden sie als Belohnung erstmal nicht einfordern oder vorschlagen, was sie nicht kennen, sondern eben genau den Gameboy.

Aber wie gesagt, Rom wurde nicht an 1 Tag erbaut. Sie ,üssen doch erst schätzen lernen, was es noch anderes gibt als den Gameboy, oder ?

Und man muss natürlich klein anfangen, 5 km Fußmarsch sind als Einstieg dann eher ungeeignet ... aber Zoo zum Beispiel, da haben die mit den Tieren zu tun und laufen, ohne es wirklich zu realisieren, welche Strecken da doch rauskommen .

Und wenn sie den Gameboy schon so sehr mögen, ich weiß, ich mag die Dinger auch nicht unbedingt, aber es ist nunmal etwas, was sie interessiert, also nimm bitte keine völlig ablehnende Haltung ein, sondern schaus dir mit ihnen doch mal an. So hast du einen Eintritt in ihre kleine Welt ...

Und Lob muss auch dosiert sein, nicht dass sie denken, sie hätten jetzt die Weltt eingerissen, nur weil sie sich mal 5 Minuten benommen haben .

Ich weiß, das klingt alles sehr schwer und ist es zu Beginn auch. manchmal muss man sich auch mal gewaltig aufplustern und kategorisch für Ruhe sorgen.

Wichtig ist, den Weg zu beschreiten und sich klar zu machen, dass er nicht in kürzester Zeit das tolle Ergebnis bringen wird ... und die kleinen Erfolge auch zu bemerken.

Und wenn die Kids sehen, dass die ach so klein geglaubte Welt noch sooo viele Dinge außerhalb des Gameboys bereit hält, dann ergibt manchmal eins das andere.

Ich glaube dir, dass du verzweifelt bist, aber versuche, die Chancen zu sehen und nicht nur die Probleme und Risiken.

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25. Juli 2007 um 14:04
In Antwort auf yrjdnd_11943708

Aber ...
... du kannst Ursachen erkennen, und die liegen grundsätzlich nicht bei den Kindern.

Wie gesagt, ich kenne das von meinen beiden, die können einen auch auf 180 bringen (sind übrigens 6 und 8) ... aber sie können nichts dafür, grundlegend.

Lass sie sich austoben, unternehmt mit den Kindern was, wo sie auch körperlich gefordert sind, damit die Energie raus kann. Kinder sind erstmal nahezu von allem zu begeistern ...

Binde sie ein in tägliche Abläufe und übertrage ihnen Verantwortung, damit sie wissen, dass sie auch was beitragen können. Sei es beim Essen kochen (Tisch decken zum Beispiel fanden meine Kids klasse), lass sie Kompott mit aussuchen. Ich sage mal so, viele kleine Dinge, die sie sich nicht gelangweilt und nutzlos vorkommen lassen, denn die zwei sachen sind die Basis dafür, nichts als Unsinn zu veranstalten.

Die Unruhe und Streiterei sind häufig nichts mehr als ein Schrei nach Aufmerksamkeit, die sie sonst vielleicht nicht bekommen. Haben sie deine Aufmerksamkeit auch ohne Terror, fällt schon mal ein Grund für das Veranstalten des Terrors weg, richtig?

Ganz wichtig: beide absolut gleich behandeln, in solch einer Situation ist Eifersucht unter den Geschwistern das gefährlichste.

Zeige ihnen einfach, dass du und dein Freund für sie da seid, sie sich aber in ein System einbinden müssen. Meist gefällt den Kindern grundsätzlich selbst nicht, dass sie sich streiten, aber sie kennen es eben nicht anders.

Setz dich doch mal mit ihnen ganz in Ruhe hin und sprich mit ihnen. was würdest du dir von ihnen wünschen (bitte so erklären, dass es auch ein 6-jähriger versteht ) und was würden sie selbst gern anders haben im Verhältnis zu dir und untereinander. was würden sie denn gern mal unternehmen, was wären sie bereit, für eine solche Belohnung zu tun (einen Tag nicht streiten zum Beispiel, wenns dafür in den Zoo geht?) ?

Und dann arbeitet daran, und kleine Erfolgserlebnisse, die die Kinder haben (sie waren brav und erleben was tolles dafür) sowie die Tatsache, dass sie mit ihren Wünschen, Sorgen und Ängsten ernst genommen werden, sorgen zusammen mit konsequenten Regeln dafür, dass ein guter Weg beschritten werden kann. Rückschläge sind vorprogrammiert, aber dafür bist du erwachsen genug, das nicht überzubewerten. Rom ist auch nicht an einem Tage erbaut worden .

Stimme...
mountainman vollkommen zu (@mountainman super Text)

Ich habe selbwer einen 7jährigen Sohn und auch der kann mich manchmal zur Verzweiflung treiben.

Aber es stimmt, die Kinder sind nicht Schuld an ihrem Verhalten, sie haben es nicht anders gelernt. Also woher sollen sie wissen, das es auch anders geht.

Schimpfen bringt wenig, im Gegenteil dadurch wird alles nur noch schlimmer. Klare deutliche Konsequenz, Loben bei gutem Verhalten und mit Belohnungen, sowie "bestrafen" (damit meine ich natürlich weder schimpfen noch körperliche Gewalt, wenn sie sich falsch verhalten haben z.B. einen Ausflug mit ihnen planen, wenn sie sich total daneben benehmen wieder absagen.

Du wirst ihr Verhalten, das sie bei ihrer Mutter an den Tag legen nicht ändern, ist auch nicht deine Aufgabe aber du kannst ihnen zeigen, das bei euch zuhause andere Regeln gelten. Wichtig ist auch, dass du mit deinem Mann gemeinsam an einem Strang ziehst.
Und wichtig ist, du brauchst Geduld, Geduld und nochmal Geduld. Was in 6/7 Jahren beiden Kindern "versaut" wurde kannst du nicht in ein paar Tagen wieder gutmachen.

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25. Juli 2007 um 14:13
In Antwort auf ayelet_12068021

Ok,
da magst Du Recht haben. Aber ich kann auch einfach nicht mehr. Das Maß ist voll. Sie haben in den letzten Monaten meine letzte Geduld aufgebraucht. Es reicht langsam einfach... ich möchte einfach auch mal ein schönes Wochenende mit den Kindern erleben. Stattdessen habe ich schon Albträume, wenn ich weiß, dass wir die Kinder wieder nehmen müssen... :,(

"Kinder nehmen MÜSSEN"
das spricht Bände.

Es liegt alleine bei Dir an dieser Situation etwas zu ändern,wie Du hier schon von verschiedenen Seiten gelesen hast.

Irgendwie habe ich das Gefühl,daß Du das aber gar nicht willst

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25. Juli 2007 um 14:17
In Antwort auf yrjdnd_11943708

Doch, man kann sie ...
... anders belohnen. Natürlich werden sie als Belohnung erstmal nicht einfordern oder vorschlagen, was sie nicht kennen, sondern eben genau den Gameboy.

Aber wie gesagt, Rom wurde nicht an 1 Tag erbaut. Sie ,üssen doch erst schätzen lernen, was es noch anderes gibt als den Gameboy, oder ?

Und man muss natürlich klein anfangen, 5 km Fußmarsch sind als Einstieg dann eher ungeeignet ... aber Zoo zum Beispiel, da haben die mit den Tieren zu tun und laufen, ohne es wirklich zu realisieren, welche Strecken da doch rauskommen .

Und wenn sie den Gameboy schon so sehr mögen, ich weiß, ich mag die Dinger auch nicht unbedingt, aber es ist nunmal etwas, was sie interessiert, also nimm bitte keine völlig ablehnende Haltung ein, sondern schaus dir mit ihnen doch mal an. So hast du einen Eintritt in ihre kleine Welt ...

Und Lob muss auch dosiert sein, nicht dass sie denken, sie hätten jetzt die Weltt eingerissen, nur weil sie sich mal 5 Minuten benommen haben .

Ich weiß, das klingt alles sehr schwer und ist es zu Beginn auch. manchmal muss man sich auch mal gewaltig aufplustern und kategorisch für Ruhe sorgen.

Wichtig ist, den Weg zu beschreiten und sich klar zu machen, dass er nicht in kürzester Zeit das tolle Ergebnis bringen wird ... und die kleinen Erfolge auch zu bemerken.

Und wenn die Kids sehen, dass die ach so klein geglaubte Welt noch sooo viele Dinge außerhalb des Gameboys bereit hält, dann ergibt manchmal eins das andere.

Ich glaube dir, dass du verzweifelt bist, aber versuche, die Chancen zu sehen und nicht nur die Probleme und Risiken.

Ich glaube...
...ein großes Problem ist auch einfach, dass ich ziemlich sauer auf die Kindsmutter bin, weil sie die Kinder dermaßen versaut hat. Und irgendwo sehe ich auch gar nicht ein, warum ich das jetzt ausbaden muss. Ich weiß ich sollte das nicht denken, damit ist keinem geholfen. Aber da geht die Geduld dann auch einfach mal schneller zu Ende, wenn man sich fragt, womit man solche Kinder jetzt verdient hat. Die Frau hat wirklich ganze Arbeit geleistet die Kinder so unerträglich hinzubekommen wie nur irgendwie möglich.
Ich hoffe sehr, dass Du Recht hast, und es einfach mit der Zeit besser wird. Wir werden es auf jeden Fall weiter versuchen... es bleibt uns ja auch nichts anderes übrig.
Das Problem ist der Zeitdruck, der dadurch entstanden ist, dass wir nun Nachwuchs erwarten. Wenn die Kinder sich bis dahin nicht einigermaßen zu benehmen lernen, werde ich mich weigern sie über's Wochenende zu uns zu nehmen. Das tue ich mir und dem Baby dann nicht mehr an. Sie haben also ein halbes Jahr Zeit sich wenigstens mit den Grundzügen des Benehmens anzufreunden, oder ich will sie nicht mehr da haben. Glaube mir, diese Kinder würde sich keiner freiwillig antun!

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25. Juli 2007 um 14:23
In Antwort auf shena_12375982

"Kinder nehmen MÜSSEN"
das spricht Bände.

Es liegt alleine bei Dir an dieser Situation etwas zu ändern,wie Du hier schon von verschiedenen Seiten gelesen hast.

Irgendwie habe ich das Gefühl,daß Du das aber gar nicht willst

Du hast doch vollkommen Recht!
Genau deswegen habe ich auch nicht die Kinder zum Psychologen geschickt, sondern ICH suche Hilfe. Weil ich weiß, dass ICH etwas ändern muss.

Und Du hast auch mit dem nächsten Punkt recht: Ich will die Kinder eigentlich gar nicht haben! Mir wäre es lieber sie wäre nicht da. Aber das tut ja leider nichts zur Sache. Ich habe ja keine Wahl. Ich MUSS mich mit den Kinder irgendwie arrangieren. Und genau deswegen suche ich doch die Hilfe, weil ich weiß, dass ich irgendwie wieder aus dieser Abneigung, die ich entwickelt habe, wieder rauskommen muss. Aber ich weiß nicht wie????????

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25. Juli 2007 um 14:24
In Antwort auf ayelet_12068021

Ich glaube...
...ein großes Problem ist auch einfach, dass ich ziemlich sauer auf die Kindsmutter bin, weil sie die Kinder dermaßen versaut hat. Und irgendwo sehe ich auch gar nicht ein, warum ich das jetzt ausbaden muss. Ich weiß ich sollte das nicht denken, damit ist keinem geholfen. Aber da geht die Geduld dann auch einfach mal schneller zu Ende, wenn man sich fragt, womit man solche Kinder jetzt verdient hat. Die Frau hat wirklich ganze Arbeit geleistet die Kinder so unerträglich hinzubekommen wie nur irgendwie möglich.
Ich hoffe sehr, dass Du Recht hast, und es einfach mit der Zeit besser wird. Wir werden es auf jeden Fall weiter versuchen... es bleibt uns ja auch nichts anderes übrig.
Das Problem ist der Zeitdruck, der dadurch entstanden ist, dass wir nun Nachwuchs erwarten. Wenn die Kinder sich bis dahin nicht einigermaßen zu benehmen lernen, werde ich mich weigern sie über's Wochenende zu uns zu nehmen. Das tue ich mir und dem Baby dann nicht mehr an. Sie haben also ein halbes Jahr Zeit sich wenigstens mit den Grundzügen des Benehmens anzufreunden, oder ich will sie nicht mehr da haben. Glaube mir, diese Kinder würde sich keiner freiwillig antun!

Willst...
...du allen ernstest den Kindern ihren Vater bzw. dem Vater die Kindern nehmen?

Das kannst du nicht und dazu hast du auch kein Recht.
Ich kann deine Situation durchaus verstehen aber das ist bestimmt nicht der richtige Weg.

Ich weiß nicht, wo du wohnst aber bei uns hier gibt es bei der AWO Jugend-Kinder-und-Erziehungsberatungsstellen, die dir in deinem Fall auch weiter helfen könnten. Bei uns arbeiten die sehr gut. Erkundige dich mal in deiner Umgebung danach.

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25. Juli 2007 um 14:28
In Antwort auf ofi21

Willst...
...du allen ernstest den Kindern ihren Vater bzw. dem Vater die Kindern nehmen?

Das kannst du nicht und dazu hast du auch kein Recht.
Ich kann deine Situation durchaus verstehen aber das ist bestimmt nicht der richtige Weg.

Ich weiß nicht, wo du wohnst aber bei uns hier gibt es bei der AWO Jugend-Kinder-und-Erziehungsberatungsstellen, die dir in deinem Fall auch weiter helfen könnten. Bei uns arbeiten die sehr gut. Erkundige dich mal in deiner Umgebung danach.

Natürlich nicht!
Natürlich will ich meinem Mann nicht die Kinder wegnehmen. Ich habe doch nur gesagt, dass ich sie dann nicht mehr über's Wochenende in der Wohnung zusammen mit dem Baby haben will, wenn ich um das Wohlergehen des Kleinen bangen muss. Und DAS sollte eigentlich jede Mutter(oder Vater) nachvollziehen können.
Er kann sie natürlich jederzeit besuchen, oder man trifft sich dann eben bei Oma oder sonst irgendwie. Ist doch klar, dass ich ihm nicht die Kinder wegnehmen kann und das will ich ja auch gar nicht. Ich will doch nur, dass die beiden sich mal wie Kinder und nicht wie Monster benehmen...

Danke für den Tipp, werde mal sehen, ob es sowas hier in der Gegend gibt.

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25. Juli 2007 um 14:30
In Antwort auf ayelet_12068021

Ich glaube...
...ein großes Problem ist auch einfach, dass ich ziemlich sauer auf die Kindsmutter bin, weil sie die Kinder dermaßen versaut hat. Und irgendwo sehe ich auch gar nicht ein, warum ich das jetzt ausbaden muss. Ich weiß ich sollte das nicht denken, damit ist keinem geholfen. Aber da geht die Geduld dann auch einfach mal schneller zu Ende, wenn man sich fragt, womit man solche Kinder jetzt verdient hat. Die Frau hat wirklich ganze Arbeit geleistet die Kinder so unerträglich hinzubekommen wie nur irgendwie möglich.
Ich hoffe sehr, dass Du Recht hast, und es einfach mit der Zeit besser wird. Wir werden es auf jeden Fall weiter versuchen... es bleibt uns ja auch nichts anderes übrig.
Das Problem ist der Zeitdruck, der dadurch entstanden ist, dass wir nun Nachwuchs erwarten. Wenn die Kinder sich bis dahin nicht einigermaßen zu benehmen lernen, werde ich mich weigern sie über's Wochenende zu uns zu nehmen. Das tue ich mir und dem Baby dann nicht mehr an. Sie haben also ein halbes Jahr Zeit sich wenigstens mit den Grundzügen des Benehmens anzufreunden, oder ich will sie nicht mehr da haben. Glaube mir, diese Kinder würde sich keiner freiwillig antun!

Dass du sauer ...
... auf die Kindsmutter bist, ist genauso verständlich wie irrelevant, denn was du tust oder tun solltest, tust du nicht ihr zuliebe, sondern den Kindern und dir ... oder nicht?

Sei vorsichtig mit dem Thema Zeitdruck, sonst überholst du dich selbst mit den Erwartungen und überforderst die Kids, das bringt nichts als Ärger. Auch als Drohung den Kids gegenüber ist sowas ungeeignet. Sie kennen nicht Geborgenheit, Wärme, Verständnis und Regeln ... und wenn sie sich ungewollt und ungeliebt fühlen bei dir, werden sie ihr Verhalten nicht ändern, denn wer sie nicht lieb hat, zu dem sind sie das selbst auch nicht.

Versuche doch mal, deinen Fokus auf die guten Seiten der Kids zu legen. Jeder Mensch und jedes Kind hat Dinge und Eigenschaften, die positiv sind (auch wenn sie manchmal sehr versteckt scheinen ).

Ich weiß, manches ist viel verlangt, schon weil du nicht die Mutter bist, aber sie sind ein Teil deines Freundes und somit ein Teil auch deines Lebens, weil du ihn ja liebst. Empfinde sie nicht als Belastung, sondern mache sie doch zu einer Bereicherung eures Lebens, auch wenn das derzeit kaum möglich erscheinen mag ... einen anderen Weg gibt es nicht.

Wenn du dich aber selbst nicht dahin bringen kannst, positiv auf die Kinder zuzugehen und auf sie einzuwirken, sehe ich leider schwarz ...

Deine beiden letzten Sätze finde ich hier gerade nicht so prickelnd ... wenn du mit dieser kalten Einstellung den zweien gegenüber trittst, ist es eh zum scheitern verurteilt und du bist dann durchaus eine derjenigen, die den zweien die Chance nahm, ein besseres Leben kennen zu lernen und dadurch vielleicht selbst auch mal ein besseres zu führen ...

Ich kenne auch Leute, die sich meine Kids nicht antun würden, und doch weiß ich ja genau, dass sie anders sein können und ich sie nie im Leben missen wollte. Man mus ihnen halt einfach nur liebevoll zeigen, dass es schönere Dinge im leben gibt, als sich zu prügeln, was kaputt zu machen oder gameboy zu spielen ... und als sooo schwer empfinde ich das nicht.

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25. Juli 2007 um 14:34

Ich möchte....
.... noch mal einen ganz neuen Aspekt in die Runde werfen. Nur Gedanken, die mir gerade im Kopf herum schwirren:

- die beiden Kinder, die Du nicht magst, sind das eigen Fleisch und Blut Deines Mannes. Euer gemeinsames Kind wird nichts besseres sein. Alle 3 (!!) Kinder sollten bei Deinem Mann den selben (!!!) Stellenwert haben. Bei Dir hat Dein eigenes den höchsten Stellenwert, verständlich. Aber das solltest bzw. darfst Du sie nicht spüren lassen! Denn dann bist Du die berühmte böse Stifmutter aus den Märchen....

- den beiden Kindern wurde der Boden unter den Fußen weggezogen. Ihre heile Welt, in der sie sich geborgen gefühlt haben existiert nicht mehr.
Es ist nicht richtig aber m. M. nach verständlich, wenn die Eltern die Kinder "verziehen", weil sie ihnen auf der anderen Seite sehr weh getan haben und "etwas" gut machen wollen.
Du solltest den beiden keine (Stief)Mutter werden, aber immerhin versuchen ihnen eine Freundin zu werden. DU wusstest, dass sie existieren....

Die Fehler, die von Deinem Mann und Dir gemacht wurden, könnt ihr noch beseitigen. Aber dazu gehört Liebe, die Du für die beiden aber nicht empfindest. Arbeite an Dir, spreche mit Deinem Mann die Sache ab und handelt analog. Setzt ihnen bei Euch Grenzen.
Für das was die Kindesmutter falsch macht, könnt ihr nichts. Aber bei Euch wird nach Euren Regeln gespielt.....


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25. Juli 2007 um 14:35
In Antwort auf ayelet_12068021

Du hast doch vollkommen Recht!
Genau deswegen habe ich auch nicht die Kinder zum Psychologen geschickt, sondern ICH suche Hilfe. Weil ich weiß, dass ICH etwas ändern muss.

Und Du hast auch mit dem nächsten Punkt recht: Ich will die Kinder eigentlich gar nicht haben! Mir wäre es lieber sie wäre nicht da. Aber das tut ja leider nichts zur Sache. Ich habe ja keine Wahl. Ich MUSS mich mit den Kinder irgendwie arrangieren. Und genau deswegen suche ich doch die Hilfe, weil ich weiß, dass ich irgendwie wieder aus dieser Abneigung, die ich entwickelt habe, wieder rauskommen muss. Aber ich weiß nicht wie????????

Es tut mir leid
aber so lange Du die Kinder nicht als vollwertig und als Bestandteil Deines Lebens akzeptieren kannst,wird sich nichts ändern und es nützt auch keine exterene Hilfe etwas.

Gehe mal in Dich.
Würdest Du solch ein Verhalten, solch eine Anbeigung für Dein eigenes Kind von der Frau des Vaters wollen.

Wäre ich die Mutter,würde ich meine Kinder zu so jemandem wie Dir gar nicht erst schicken und als Vater würde ich mir das verbitten nimmes mir nicht übel aber ich finde das absolut unfair.


Du hast den Mann mit Kindern kennen gelernt und jeder weiß,daß Kinder nicht einfach sind und daß man sich auch auf sie einlassen muß.

Das Problem ist wohl,daß Du noch keine Erfahrung mit Kindern hast.

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25. Juli 2007 um 14:38
In Antwort auf ayelet_12068021

Natürlich nicht!
Natürlich will ich meinem Mann nicht die Kinder wegnehmen. Ich habe doch nur gesagt, dass ich sie dann nicht mehr über's Wochenende in der Wohnung zusammen mit dem Baby haben will, wenn ich um das Wohlergehen des Kleinen bangen muss. Und DAS sollte eigentlich jede Mutter(oder Vater) nachvollziehen können.
Er kann sie natürlich jederzeit besuchen, oder man trifft sich dann eben bei Oma oder sonst irgendwie. Ist doch klar, dass ich ihm nicht die Kinder wegnehmen kann und das will ich ja auch gar nicht. Ich will doch nur, dass die beiden sich mal wie Kinder und nicht wie Monster benehmen...

Danke für den Tipp, werde mal sehen, ob es sowas hier in der Gegend gibt.

Ich...
versteh dich wirklich voll und ganz und muß zugeben, wenn ich selber schwanger wäre, würde es mir bestimmt in der Situation nicht viel anders gehen. Ich hätte sicher auch Angst um mein Baby, wenn zwei solche Knaben in der Nähe wären.

Aber wenn du versuchst den Kindern geduldig und absolut konsequent Regeln bei zu bringen wirst du eines Tages die Belohnung dafür ernten. Die Kinder werden älter werden. Die Kinder werden auch merken, das sie besser leben und irgendwann werden sie sich bei dir/euch mit festen Regeln und Unternehmungen, statt Gameboy, wohler fühlen als bei ihrer Mutter. Wenn du sie aber "verbannst" wird sich nie etwas ändern und du wirst immer auch wenn sie älter sind immer die böse Stiefmutter bleiben und ich denke nicht, das du das möchtest.

Wünsche dir viel Kraft, die wirst du brauchen aber es wird sich auf jeden Fall für dich, deine Familie und auch dem künftigen Stiefgeschwisterkind lohnen.

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25. Juli 2007 um 14:39
In Antwort auf ayelet_12068021

Natürlich nicht!
Natürlich will ich meinem Mann nicht die Kinder wegnehmen. Ich habe doch nur gesagt, dass ich sie dann nicht mehr über's Wochenende in der Wohnung zusammen mit dem Baby haben will, wenn ich um das Wohlergehen des Kleinen bangen muss. Und DAS sollte eigentlich jede Mutter(oder Vater) nachvollziehen können.
Er kann sie natürlich jederzeit besuchen, oder man trifft sich dann eben bei Oma oder sonst irgendwie. Ist doch klar, dass ich ihm nicht die Kinder wegnehmen kann und das will ich ja auch gar nicht. Ich will doch nur, dass die beiden sich mal wie Kinder und nicht wie Monster benehmen...

Danke für den Tipp, werde mal sehen, ob es sowas hier in der Gegend gibt.

Meine Güte.....
... was unterstellst Du 6- und 7-jährigen? Dass sie über Dein Heiligtum herfallen und verletzen / töten?
ICh glaube es hackt.
Wenn sie nicht mehr kommen dürfen, dann macht das noch alles viel schlimmer.

Meine Cousine ist so ein Fall! Die Neue ihres Vater hat sie auch niiiie akzeptiert. Natürlich ist das Verhältnis zwischen Vater-Tocher, Stiefmutter-Tocher unter aller S.au.
Sie hat keinen Kontakt mehr zum Vater, Stiefmutter und Stiefgeschwister und leidet unheimlich darunter.
Die Stiefmutter ist natürlich froh, dass das "Problem" so gelöst wurde. Egal, wie es meiner Cousine geht.....

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25. Juli 2007 um 14:43
In Antwort auf ofi21

Ich...
versteh dich wirklich voll und ganz und muß zugeben, wenn ich selber schwanger wäre, würde es mir bestimmt in der Situation nicht viel anders gehen. Ich hätte sicher auch Angst um mein Baby, wenn zwei solche Knaben in der Nähe wären.

Aber wenn du versuchst den Kindern geduldig und absolut konsequent Regeln bei zu bringen wirst du eines Tages die Belohnung dafür ernten. Die Kinder werden älter werden. Die Kinder werden auch merken, das sie besser leben und irgendwann werden sie sich bei dir/euch mit festen Regeln und Unternehmungen, statt Gameboy, wohler fühlen als bei ihrer Mutter. Wenn du sie aber "verbannst" wird sich nie etwas ändern und du wirst immer auch wenn sie älter sind immer die böse Stiefmutter bleiben und ich denke nicht, das du das möchtest.

Wünsche dir viel Kraft, die wirst du brauchen aber es wird sich auf jeden Fall für dich, deine Familie und auch dem künftigen Stiefgeschwisterkind lohnen.

Wertigkeit
warum soll ein Kind mehr "wert" sein als das andere?

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25. Juli 2007 um 14:47
In Antwort auf shena_12375982

Wertigkeit
warum soll ein Kind mehr "wert" sein als das andere?

Habe
ich die Kinder in "Wertigkeiten" aufgeteilt. War mir nicht bewußt und mit Sicherheit nicht beabsichtigt.
Im Gegenteil ich wollte eher damit ausdrücken, das sie die Kinder, wie das künftige Geschwisterchen" gleichwertig in die Familie einbeziehen soll, damit alle zu einer Familie zusammen wachsen können.

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25. Juli 2007 um 14:49
In Antwort auf alanis_12681975

Meine Güte.....
... was unterstellst Du 6- und 7-jährigen? Dass sie über Dein Heiligtum herfallen und verletzen / töten?
ICh glaube es hackt.
Wenn sie nicht mehr kommen dürfen, dann macht das noch alles viel schlimmer.

Meine Cousine ist so ein Fall! Die Neue ihres Vater hat sie auch niiiie akzeptiert. Natürlich ist das Verhältnis zwischen Vater-Tocher, Stiefmutter-Tocher unter aller S.au.
Sie hat keinen Kontakt mehr zum Vater, Stiefmutter und Stiefgeschwister und leidet unheimlich darunter.
Die Stiefmutter ist natürlich froh, dass das "Problem" so gelöst wurde. Egal, wie es meiner Cousine geht.....

Moment mal...
...Du kennst die beiden nicht und tust hier gerade so, als würden sie mit einem heiligen Schein rumlaufen, bloß weil es noch Kinder sind.
Sie sind sogar Erwachsenen gegenüber gewaltätig. Ich glaube, wenn ich hier Angst um mein Baby äußere, dann ist das durchaus berechtigt. Die hat sogar mein Mann (IHR VATER also) schon geäußert. Selbst er hat Angst, dass seine eigenen beiden Kinder unserem Baby etwas tun könnten.

Ich spreche nicht davon den Kontakt abzubrechen! Ich spreche nur davon, dass ich sie nicht ein ganzes Wochenende daheim haben möchte, weil man sie schließlich nicht 24h am Tag beaufsichtigen kann. Ich würde niemals den Kontakt zu den Kindern komplett abbrechen. Das habe ich auch nicht geschrieben!

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25. Juli 2007 um 14:54
In Antwort auf ofi21

Ich...
versteh dich wirklich voll und ganz und muß zugeben, wenn ich selber schwanger wäre, würde es mir bestimmt in der Situation nicht viel anders gehen. Ich hätte sicher auch Angst um mein Baby, wenn zwei solche Knaben in der Nähe wären.

Aber wenn du versuchst den Kindern geduldig und absolut konsequent Regeln bei zu bringen wirst du eines Tages die Belohnung dafür ernten. Die Kinder werden älter werden. Die Kinder werden auch merken, das sie besser leben und irgendwann werden sie sich bei dir/euch mit festen Regeln und Unternehmungen, statt Gameboy, wohler fühlen als bei ihrer Mutter. Wenn du sie aber "verbannst" wird sich nie etwas ändern und du wirst immer auch wenn sie älter sind immer die böse Stiefmutter bleiben und ich denke nicht, das du das möchtest.

Wünsche dir viel Kraft, die wirst du brauchen aber es wird sich auf jeden Fall für dich, deine Familie und auch dem künftigen Stiefgeschwisterkind lohnen.

Danke ofi21!
Es schön zu wissen, dass mich doch jemand ein wenig verstehen kann.

Ich stimme Dir zu: wenn die Kinder älter werden, sollten sie langsam anfange zu begreifen, dass bei uns einfach andere Regeln herrschen als zu hause bei Mama. Ich zweifele eigentlich auch gar nicht daran, dass es irgendwann so kommen wird. Ich habe nur Angst, dass es bis dahin noch sehr sehr lange dauern wird.

Danke für's Mut machen!

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25. Juli 2007 um 14:58
In Antwort auf ayelet_12068021

Moment mal...
...Du kennst die beiden nicht und tust hier gerade so, als würden sie mit einem heiligen Schein rumlaufen, bloß weil es noch Kinder sind.
Sie sind sogar Erwachsenen gegenüber gewaltätig. Ich glaube, wenn ich hier Angst um mein Baby äußere, dann ist das durchaus berechtigt. Die hat sogar mein Mann (IHR VATER also) schon geäußert. Selbst er hat Angst, dass seine eigenen beiden Kinder unserem Baby etwas tun könnten.

Ich spreche nicht davon den Kontakt abzubrechen! Ich spreche nur davon, dass ich sie nicht ein ganzes Wochenende daheim haben möchte, weil man sie schließlich nicht 24h am Tag beaufsichtigen kann. Ich würde niemals den Kontakt zu den Kindern komplett abbrechen. Das habe ich auch nicht geschrieben!

Udn wie wollt ihr das....
... den beiden beibringen?
Einfach nciht mehr bei Euch übernachten lassen? Oder es den beiden verständlich beibringen?

Wenn sie nicht mehr bei Euch übernachten dürfen, werden sie sich ausgestoßen vorkommen. Und 2 schmerzenden Seelen beizubringen, dass sie doof sind, weil Vater udn Mutter versagt haben ist schwer!

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25. Juli 2007 um 15:03
In Antwort auf shena_12375982

Es tut mir leid
aber so lange Du die Kinder nicht als vollwertig und als Bestandteil Deines Lebens akzeptieren kannst,wird sich nichts ändern und es nützt auch keine exterene Hilfe etwas.

Gehe mal in Dich.
Würdest Du solch ein Verhalten, solch eine Anbeigung für Dein eigenes Kind von der Frau des Vaters wollen.

Wäre ich die Mutter,würde ich meine Kinder zu so jemandem wie Dir gar nicht erst schicken und als Vater würde ich mir das verbitten nimmes mir nicht übel aber ich finde das absolut unfair.


Du hast den Mann mit Kindern kennen gelernt und jeder weiß,daß Kinder nicht einfach sind und daß man sich auch auf sie einlassen muß.

Das Problem ist wohl,daß Du noch keine Erfahrung mit Kindern hast.

Wie soll...
... ich denn auch Erfahrung haben, wenn mir aus heiterem Himmel sozusagen die zwei schlimmsten Exemplare an Kindern vorgesetzt werden, die man sich nur vorstellen kann? Ich kann doch auch nichts dafür, das ich einen Mann geheiratet habe, der nunmal schon zwei Kinder hat. Andere wachsen in diese Aufgabe hinein. Die Chance hatte ich nicht. Ich kriege diese verkorksten Kinder vorgesetzt und nun muss ich zu sehen, wie ich damit klar komme. Ich finde es ist kein Wunder, dass ich damit überfordert bin.

Mein Mann ist übrigens ganz einer Meinung mit mir, dass die Kinder eine absolute Katastrophe sind. Insofern nimmt er mir nichts übel.

Ihre Mutter... tja, der Frau ist sowieso alles egal. Insofern wäre es ihr vermutlich auch egal, wenn sie wüßte wie ich denke. Aber das weiß sie natürlich nicht.

Natürlich würde ich das nicht von der Frau des Vaters wollen. Aber ich kann Dir auch garantieren, dass meine Kinder niemals so werden, wie diese beiden sind.

Aber genau deswegen suche ich doch Hilfe: Wie lerne ich die Kinder zu akzeptieren? Wie werde ich meine negativen Emotionen los?

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25. Juli 2007 um 15:09
In Antwort auf alanis_12681975

Udn wie wollt ihr das....
... den beiden beibringen?
Einfach nciht mehr bei Euch übernachten lassen? Oder es den beiden verständlich beibringen?

Wenn sie nicht mehr bei Euch übernachten dürfen, werden sie sich ausgestoßen vorkommen. Und 2 schmerzenden Seelen beizubringen, dass sie doof sind, weil Vater udn Mutter versagt haben ist schwer!

Sie kriegen ihre Chance!
Ganz einfach! Sie kriegen natürlich ihre Chance sich zu benehmen. Sie dürfen also bei uns bleiben mit der klaren Ansage, dass das nicht wiederholt wird, wenn sie sich nicht an gewisse Regeln halten. Sie werden also vorher die Konsequenzen kennen und können sich dann entscheiden, wie sie sich verhalten.

Ich habe nicht vor ihnen zu sagen, dass sie doof sind oder mich irgendwie schlecht über ihre Mutter äußern. Wenn sie vorher wissen, was auf dem Spiel steht und es verbocken, dann lernen sie was Konsequenz bedeutet. Und man kann ihnen dann ja nach ein paar Wochen wieder eine Chance geben. Vielleicht lernen sie dann endlich mal was!

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25. Juli 2007 um 15:14
In Antwort auf ayelet_12068021

Wie soll...
... ich denn auch Erfahrung haben, wenn mir aus heiterem Himmel sozusagen die zwei schlimmsten Exemplare an Kindern vorgesetzt werden, die man sich nur vorstellen kann? Ich kann doch auch nichts dafür, das ich einen Mann geheiratet habe, der nunmal schon zwei Kinder hat. Andere wachsen in diese Aufgabe hinein. Die Chance hatte ich nicht. Ich kriege diese verkorksten Kinder vorgesetzt und nun muss ich zu sehen, wie ich damit klar komme. Ich finde es ist kein Wunder, dass ich damit überfordert bin.

Mein Mann ist übrigens ganz einer Meinung mit mir, dass die Kinder eine absolute Katastrophe sind. Insofern nimmt er mir nichts übel.

Ihre Mutter... tja, der Frau ist sowieso alles egal. Insofern wäre es ihr vermutlich auch egal, wenn sie wüßte wie ich denke. Aber das weiß sie natürlich nicht.

Natürlich würde ich das nicht von der Frau des Vaters wollen. Aber ich kann Dir auch garantieren, dass meine Kinder niemals so werden, wie diese beiden sind.

Aber genau deswegen suche ich doch Hilfe: Wie lerne ich die Kinder zu akzeptieren? Wie werde ich meine negativen Emotionen los?

Frage
Was tut denn dein Mann noch, außer mit dir einer Meinung zu sein, das seine eigenen Kinder eine absolute Katastrophe sind?

Zumal er eigentlich auch nicht ganz unschuldig ist an der jetzigen Situation oder? Er kann ja nicht nur der Kindesmutter alles in die Schuhe schieben und sagen was gehts mich an die "Gören" sind jetzt eine Katastrophe und gut is.
Wie alt waren die Kinder bei der Trennung und wie hat er sich danach, als es dich vielleicht noch nicht gab gegenüber den Kindern verhalten?

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25. Juli 2007 um 15:22
In Antwort auf ofi21

Frage
Was tut denn dein Mann noch, außer mit dir einer Meinung zu sein, das seine eigenen Kinder eine absolute Katastrophe sind?

Zumal er eigentlich auch nicht ganz unschuldig ist an der jetzigen Situation oder? Er kann ja nicht nur der Kindesmutter alles in die Schuhe schieben und sagen was gehts mich an die "Gören" sind jetzt eine Katastrophe und gut is.
Wie alt waren die Kinder bei der Trennung und wie hat er sich danach, als es dich vielleicht noch nicht gab gegenüber den Kindern verhalten?

Hm...
Ich würde sagen mein Mann ist tatsächlich unschuldig an der Situation.

Sie hat ihn verlassen, als der Große gerade ein Jahr alt war und der Kleine ein paar Monate, weil sie auf irgendeinem Selbsverwirklichungstrip war. Bis dahin konnte er also noch nicht viel Einfluß gehabt haben. Und dann hat sie sich mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht aus dem Staub gemacht und mein Mann mußte jedes mal 1000km fahren, um seine Kinder zu sehen. Dass man das nicht jedes zweite Wochenende machen kann, leuchtet ein. Dementsprechend hat er die Kinder (leider) bis vor ein paar Monaten nur alle 8-10 Wochen für ein Wochenende sehen können. Da er auch teilweise an Wochenenden arbeiten muss. Insofern war sein Einfluß auf die Kinder bis jetzt minimal. Und die Kindsmutter hat tatsächlich so gut wie alles allein verbockt. Und ich kann Dir sagen, dass er natürlich sehr wütend, enttäuscht und traurig darüber ist.

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25. Juli 2007 um 15:29
In Antwort auf ayelet_12068021

Hm...
Ich würde sagen mein Mann ist tatsächlich unschuldig an der Situation.

Sie hat ihn verlassen, als der Große gerade ein Jahr alt war und der Kleine ein paar Monate, weil sie auf irgendeinem Selbsverwirklichungstrip war. Bis dahin konnte er also noch nicht viel Einfluß gehabt haben. Und dann hat sie sich mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht aus dem Staub gemacht und mein Mann mußte jedes mal 1000km fahren, um seine Kinder zu sehen. Dass man das nicht jedes zweite Wochenende machen kann, leuchtet ein. Dementsprechend hat er die Kinder (leider) bis vor ein paar Monaten nur alle 8-10 Wochen für ein Wochenende sehen können. Da er auch teilweise an Wochenenden arbeiten muss. Insofern war sein Einfluß auf die Kinder bis jetzt minimal. Und die Kindsmutter hat tatsächlich so gut wie alles allein verbockt. Und ich kann Dir sagen, dass er natürlich sehr wütend, enttäuscht und traurig darüber ist.

Allerdings
nützen ihm Wut, Enttäuschung und Traurigkeit in diesem Fall sehr wenig. Er muß handeln und im Prinzip hat er es auch, auch wenn er die Kinder immer selten gesehen hat, versäumt in den Zeiten, wo sie bei ihm waren, ihnen feste Regeln, die bei ihm gelten bei zu bringen.

Damals waren die Kinder noch sehr klein und sie hätten es wahrscheinlich eher und schneller gelernt, wenn wir bei Papa sind, läuft das nicht so wie sonst.

Ich denke ihr solltet euch wirklich dringend, alle beide an eine Beratungsstelle wenden, die euch vor Ort, direkt und evtl. mit den Kindern zusammen helfen können, sonst werdet ihr das nicht in den Griff bekommen.

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25. Juli 2007 um 15:30
In Antwort auf ayelet_12068021

Wie soll...
... ich denn auch Erfahrung haben, wenn mir aus heiterem Himmel sozusagen die zwei schlimmsten Exemplare an Kindern vorgesetzt werden, die man sich nur vorstellen kann? Ich kann doch auch nichts dafür, das ich einen Mann geheiratet habe, der nunmal schon zwei Kinder hat. Andere wachsen in diese Aufgabe hinein. Die Chance hatte ich nicht. Ich kriege diese verkorksten Kinder vorgesetzt und nun muss ich zu sehen, wie ich damit klar komme. Ich finde es ist kein Wunder, dass ich damit überfordert bin.

Mein Mann ist übrigens ganz einer Meinung mit mir, dass die Kinder eine absolute Katastrophe sind. Insofern nimmt er mir nichts übel.

Ihre Mutter... tja, der Frau ist sowieso alles egal. Insofern wäre es ihr vermutlich auch egal, wenn sie wüßte wie ich denke. Aber das weiß sie natürlich nicht.

Natürlich würde ich das nicht von der Frau des Vaters wollen. Aber ich kann Dir auch garantieren, dass meine Kinder niemals so werden, wie diese beiden sind.

Aber genau deswegen suche ich doch Hilfe: Wie lerne ich die Kinder zu akzeptieren? Wie werde ich meine negativen Emotionen los?

Du kannst nichts dafür
einen Mann mit zwei Kindern geheiratet zu haben, so, wer denn dann?
Wenn man jemanden mit einer Bestandsfamilie heiratet ist für mich Akzeptanz dei Grundvoraussetzung für das Gelingen.

Du hattest auch die Möglichkeit da rein zu wachsen,hast Dich aber nie geöffnet und diese Möglichkeit genutz.

Mir Mißfällt der Grundtenor,der doch gut wiederspiegelt wie Du zu den Kindern stehst.

Schön,daß Du ein Mensch bist,der garantieren kann,daß seine Kinder niemals so werden (wie werden?)...ich hoffe das klappt denn sonst wirst Du als Mutter die Hölle auf Erden haben,wenn Du erkennen mußt,daß Deine Kinder in der eigenen Familie verhaßt und nicht gewollt sind.

Öffne Dich den Kiddies,gehe mal mit etwas mehr "Herz" auf sie ( aber ehrlich nicht geheuschelt) zu und Du wirst sehen,daß auch von ihnen was kommt.

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25. Juli 2007 um 15:31

Richtig!
Als mein Mann und ich geheiratet haben, haben die Kinder 1000km weit weg gewohnt. Und es war auch nicht abzusehen bzw. vorrauszusehen, dass sich das jemals ändern würde. Insofern habe ich mich ursprünglich darauf eingelassen eben alle drei Monate mal zu den Kindern zu fahren und sie zu bespaßen. Denn erziehen kann man in so kurzen und seltenen Zeiträumen nicht. Und nun durch einen Zufall oder Schicksal oder wie auch immer wir es nennen wollen wohnen die Kinder wieder sehr viel näher bei uns. Worüber ich mich anfangs sehr gefreut habe, denn mein Mann hat extrem darunter gelitten, dass er die Kleinen so selten sieht. Doch inzwischen sieht es so aus, dass die Kinder ständig bei uns "abgeladen" werden, wenn sie der Mutter mal wieder lästig sind. Wir sind sozusagen zahlende Babysitter!
Und dass die beiden sich auf Dauer dermaßen daneben benehmen, konnte ich damals (wo ich sie ja auch noch kaum kannte) nicht ahnen. Und nun bin ich eben überfordert... ist das denn wirklich alles meine Schuld???

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25. Juli 2007 um 15:41
In Antwort auf alanis_12681975

Ich möchte....
.... noch mal einen ganz neuen Aspekt in die Runde werfen. Nur Gedanken, die mir gerade im Kopf herum schwirren:

- die beiden Kinder, die Du nicht magst, sind das eigen Fleisch und Blut Deines Mannes. Euer gemeinsames Kind wird nichts besseres sein. Alle 3 (!!) Kinder sollten bei Deinem Mann den selben (!!!) Stellenwert haben. Bei Dir hat Dein eigenes den höchsten Stellenwert, verständlich. Aber das solltest bzw. darfst Du sie nicht spüren lassen! Denn dann bist Du die berühmte böse Stifmutter aus den Märchen....

- den beiden Kindern wurde der Boden unter den Fußen weggezogen. Ihre heile Welt, in der sie sich geborgen gefühlt haben existiert nicht mehr.
Es ist nicht richtig aber m. M. nach verständlich, wenn die Eltern die Kinder "verziehen", weil sie ihnen auf der anderen Seite sehr weh getan haben und "etwas" gut machen wollen.
Du solltest den beiden keine (Stief)Mutter werden, aber immerhin versuchen ihnen eine Freundin zu werden. DU wusstest, dass sie existieren....

Die Fehler, die von Deinem Mann und Dir gemacht wurden, könnt ihr noch beseitigen. Aber dazu gehört Liebe, die Du für die beiden aber nicht empfindest. Arbeite an Dir, spreche mit Deinem Mann die Sache ab und handelt analog. Setzt ihnen bei Euch Grenzen.
Für das was die Kindesmutter falsch macht, könnt ihr nichts. Aber bei Euch wird nach Euren Regeln gespielt.....


Ich glaube nicht...
...dass mein Mann alle drei Kinder mit dem selben Stellenwert betrachten kann. Schließlich kennt er die beiden kaum, da sie ihm zu einem sehr frühen Zeitpunkt weggenommen wurden. Ihm wurde die Chance genommen Vater zu sein, da zu sein. Für unser Kind wird er ganz der Papa sein, er wird miterleben wie es lernt zu krabbeln, zu laufen, zu sprechen etc. Und er kann immer für unser Kleines da sein und dabei sein, wie es aufwächst. Und natürlich es erziehen! Er freut sich sehr darauf, dass er nochmal diese Chance bekommt und deshalb glaube ich schon, dass er unser Kind eventuell doch ein kleines bißchen lieber haben wird, als die anderen beiden. Aber selbst wenn nicht... ich liebe ihn doch auch, weil er seine Kinder liebt. Was will ich mit einem Mann als Familienvater, dem seine Kinder egal wären?

Naja, kleine Geschwister bekommen sowieso schon mehr Aufmerksamkeit und große haben damit oft ein Problem. Nun ist es auch noch mein erstes Kind. Insofern wird sich kaum vermeiden lassen, dass die beiden merken, dass mir das Kleine das Liebste auf der Welt ist. Aber ich werde mir natürlich Mühe geben, das nicht zu sehr zu zeigen...

Ich finde nicht, dass es irgendeine Rechtfertigung dafür gibt, dass man seine Kinder dermaßen verzieht! Wenn die Kindergärtnerinnen mehrfach zu hause anrufen und eine professionelle Beratung empfehlen, weil das Kind soziale Probleme hat und die Mutter ignoriert das einfach, dann finde ich, dass sie einen sehr sehr großen Fehler gemacht hat. Denn nun kommt der Kleine in die Schule und ich kann Dir jetzt schon sagen, dass er die nicht schaffen wird, weil er noch nicht soweit ist. Sie verbaut den Kindern ihre Zukunft. Dafür ist kein schlechtes Gewissen irgendeine Rechtfertigung!

Ja, wir werden versuchen, Grenzen und Regeln aufzustellen. Aber die immer durchzusetzen ist teilweise fast unmöglich mit diesen Kindern...

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25. Juli 2007 um 15:45
In Antwort auf ayelet_12068021

Richtig!
Als mein Mann und ich geheiratet haben, haben die Kinder 1000km weit weg gewohnt. Und es war auch nicht abzusehen bzw. vorrauszusehen, dass sich das jemals ändern würde. Insofern habe ich mich ursprünglich darauf eingelassen eben alle drei Monate mal zu den Kindern zu fahren und sie zu bespaßen. Denn erziehen kann man in so kurzen und seltenen Zeiträumen nicht. Und nun durch einen Zufall oder Schicksal oder wie auch immer wir es nennen wollen wohnen die Kinder wieder sehr viel näher bei uns. Worüber ich mich anfangs sehr gefreut habe, denn mein Mann hat extrem darunter gelitten, dass er die Kleinen so selten sieht. Doch inzwischen sieht es so aus, dass die Kinder ständig bei uns "abgeladen" werden, wenn sie der Mutter mal wieder lästig sind. Wir sind sozusagen zahlende Babysitter!
Und dass die beiden sich auf Dauer dermaßen daneben benehmen, konnte ich damals (wo ich sie ja auch noch kaum kannte) nicht ahnen. Und nun bin ich eben überfordert... ist das denn wirklich alles meine Schuld???

Nein...
es ist nicht alles deine Schuld und du solltest dir diesen Vorwurf auch nicht machen.
Du bist überfordert und es ein Schritt in die richtige Richtung das zu geben zu können und was ändern zu wollen.

Dein Mann ist jetzt auch mal gefordert was zu unternehmen. Er muß auch handeln nicht du allein und deshalb wie schon gesagt, sucht euch Familienhilfe vor Ort.

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25. Juli 2007 um 15:51

Wow!
Mit so einem Beitrag habe ich nicht mehr gerechnet. Ich bin also doch nicht allein mit der Meinung, dass es eigentlich nicht meine Aufgabe ist zu retten, was die Kindsmutter verbockt hat. Ich werde trotzdem versuchen, das ist ja klar, wie soll ich sonst auf Dauer die Kinder ertragen können. Aber es ist echt schön zu wissen, dass da noch jemand meiner Meinung ist. Ganz großes Dankeschön!!!

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25. Juli 2007 um 16:15
In Antwort auf ofi21

Allerdings
nützen ihm Wut, Enttäuschung und Traurigkeit in diesem Fall sehr wenig. Er muß handeln und im Prinzip hat er es auch, auch wenn er die Kinder immer selten gesehen hat, versäumt in den Zeiten, wo sie bei ihm waren, ihnen feste Regeln, die bei ihm gelten bei zu bringen.

Damals waren die Kinder noch sehr klein und sie hätten es wahrscheinlich eher und schneller gelernt, wenn wir bei Papa sind, läuft das nicht so wie sonst.

Ich denke ihr solltet euch wirklich dringend, alle beide an eine Beratungsstelle wenden, die euch vor Ort, direkt und evtl. mit den Kindern zusammen helfen können, sonst werdet ihr das nicht in den Griff bekommen.

Gut...
...ich kann natürlich nicht beurteilen, wie er mit den Kindern umgegangen ist, als ich noch nicht dabei war. Aber er ist sicher etwas nachlässig gewesen, denn wenn man seine Kinder so selten sieht, dann mag man natürlich auch nicht immer nur schimpfen. Klar hätten sie besser gelernt, als sie noch kleiner waren, aber nun sind sie ja blöderweise schon so groß und so verkorkst...
Ich werde sehen, ob ich so eine Beratungsstelle finde. Meinst Du die können einem auch am Wochenende helfen? Unter der Woche sind die Kinder ja in der Schule und deshalb nicht bei uns...

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25. Juli 2007 um 16:26

???
Verbringt den der Vater genug Zeit mit den Kindern? Verbringt ihr genug Zeit als Familie?

Das du versucht hast, nicht zu schimpfen, ist ein Sache. Was aber wichtiger ist, ist das die Kinder viel Zuneigung und Aufmerksamkeit brauchen, um mit der Situation klarzukommen.

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25. Juli 2007 um 16:46
In Antwort auf an0N_1291095799z

???
Verbringt den der Vater genug Zeit mit den Kindern? Verbringt ihr genug Zeit als Familie?

Das du versucht hast, nicht zu schimpfen, ist ein Sache. Was aber wichtiger ist, ist das die Kinder viel Zuneigung und Aufmerksamkeit brauchen, um mit der Situation klarzukommen.

Nunja,
er hat in der Vergangenheit wie unten schon mal erwähnt kaum eine Chance gehabt Zeit mit den Kindern zu verbringen. Seit ein paar Monaten sehen wir sie nun offiziell jedes zweite Wochenende. Aber meistens öfter. In den Ferien eine ganze Woche.
Das mit der Zuneigung ist halt sehr schwierig, wenn die Kinder ihren Spaß daran haben Erwachsene auf 180 zu bringen. Ich hab sie anfangs gemocht und hatte gehofft, dass ich eine gute Beziehung zu ihnen aufbaue. Aber je mehr sie sich daneben benehmen, desto weniger kann ich sie leiden... was dann ja leider auch nicht hilft, dass sie sich besser benehmen... ist alles irgendwie ein Teufelskreis. Habe gerade shcon mal eine Beratungsstelle rausgesucht... mal sehen, ob die uns helfen können.

Ich bin dann mal weg für heute! Danke für die vielen Antworten!

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25. Juli 2007 um 17:47

Schwachsinn ...
... es geht nicht ums erziehen, das geht nicht bei Besuchen aller zwei Wochenenden. Aber auch Kinder, die sich in schlechtem Umfeld nicht benehmen, verhalten sich anders in einem guten Umfeld, wo sie klar wissen, wie es läuft, man aber auch auf ihre Bedürfnisse eingeht. Ich weiß nicht, ob man da von aufopfern reden kann, das ist mir hier deutlich zu pathetisch.

Dass sie nicht die Mutter der Kinder ist, ist wohl Schuld der Kids?

Und wie sich das entwickelt, war nicht zu ahnen? Finde ich reichlich blauäugig.

Deinem Posting entspringt ganz einfach, die Kinder mehr oder weniger aus der neuen Familie zu entfernen. Traurig für die Kinder ... und ne billige Einstellung. Problem nicht lösen, sondern einfach entsorgen, na herzlichen Glückwunsch!

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25. Juli 2007 um 18:14
In Antwort auf ayelet_12068021

Nunja,
er hat in der Vergangenheit wie unten schon mal erwähnt kaum eine Chance gehabt Zeit mit den Kindern zu verbringen. Seit ein paar Monaten sehen wir sie nun offiziell jedes zweite Wochenende. Aber meistens öfter. In den Ferien eine ganze Woche.
Das mit der Zuneigung ist halt sehr schwierig, wenn die Kinder ihren Spaß daran haben Erwachsene auf 180 zu bringen. Ich hab sie anfangs gemocht und hatte gehofft, dass ich eine gute Beziehung zu ihnen aufbaue. Aber je mehr sie sich daneben benehmen, desto weniger kann ich sie leiden... was dann ja leider auch nicht hilft, dass sie sich besser benehmen... ist alles irgendwie ein Teufelskreis. Habe gerade shcon mal eine Beratungsstelle rausgesucht... mal sehen, ob die uns helfen können.

Ich bin dann mal weg für heute! Danke für die vielen Antworten!

Es wäre gut...
du könntest ein paar Beispiele bringen, die zeigen inwiefern sie dich zur Weißglut bringen.

So lese ich zwar deine Ansicht der Situation, kann sie jedoch nicht wirklich nachvollziehen, da mit der Hintergrund fehlt.

Bin selbst alle 14 Tage mit den beiden Kindern meines Freundes zusammen und bald zehn Tage in den Ferien mit ihnen. Natürlich gibt es da auch Stress, doch den haben "normale" Familien auch.

Kann sein, dass diese Kinder es gewohnt und gelernt haben sich, sich durch "daneben benehmen" die Aufmerksamkeit zu holen, die sie ansonsten nicht bekamen.
LG

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26. Juli 2007 um 9:03
In Antwort auf yrjdnd_11943708

Schwachsinn ...
... es geht nicht ums erziehen, das geht nicht bei Besuchen aller zwei Wochenenden. Aber auch Kinder, die sich in schlechtem Umfeld nicht benehmen, verhalten sich anders in einem guten Umfeld, wo sie klar wissen, wie es läuft, man aber auch auf ihre Bedürfnisse eingeht. Ich weiß nicht, ob man da von aufopfern reden kann, das ist mir hier deutlich zu pathetisch.

Dass sie nicht die Mutter der Kinder ist, ist wohl Schuld der Kids?

Und wie sich das entwickelt, war nicht zu ahnen? Finde ich reichlich blauäugig.

Deinem Posting entspringt ganz einfach, die Kinder mehr oder weniger aus der neuen Familie zu entfernen. Traurig für die Kinder ... und ne billige Einstellung. Problem nicht lösen, sondern einfach entsorgen, na herzlichen Glückwunsch!

Ähm...
... dass ich nicht ihre Mutter bin ist nicht die Schuld der Kinder. Aber mal im Ernst: es ist noch viel weniger meine Schuld, dass diese armen Kinder eine dermaßen mißratene Frau zur Mutter haben. Dafür kann ich beim besten Willen nichts.

Nein, es war nicht vorher zu ahnen, dass sich eine Entfernung von 1000km jetzt auf einmal auf 70km verkürzt. Damit hat niemand gerechnet. Ich weiß nicht, was daran blauäugig sein soll?

Erstens: ich will das Problem doch lösen! Das ist ja das Problem. Sonst hätte ich doch schon längst gesagt, ich will die Kinder nicht mehr sehen und fertig. Wäre praktisch zugegeben, aber auf Dauer ist das keine Lösung.

Zweitens: Wieso haben eigentlich alle immer nur Mitleid mit den Kindern? Ich persönlich finde es traurig, wenn mein Baby darunter leiden wird, dass diese beiden Monster unsere kleine Familie versuchen kaputt zu machen. Unser Kind hat die Chance auf eine glückliche Familie mit intaktem Elternhaus. Und ich denke es ist verständlich, wenn ich sage, dass ich alles daran setzen werde, dass mein Kind das auch bekommt. Und ich weiß wirklich nicht, was an einer Mutter, die sich um ihr Kind Sorgen macht billig sein soll???

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26. Juli 2007 um 9:26
In Antwort auf alte_12534643

Es wäre gut...
du könntest ein paar Beispiele bringen, die zeigen inwiefern sie dich zur Weißglut bringen.

So lese ich zwar deine Ansicht der Situation, kann sie jedoch nicht wirklich nachvollziehen, da mit der Hintergrund fehlt.

Bin selbst alle 14 Tage mit den beiden Kindern meines Freundes zusammen und bald zehn Tage in den Ferien mit ihnen. Natürlich gibt es da auch Stress, doch den haben "normale" Familien auch.

Kann sein, dass diese Kinder es gewohnt und gelernt haben sich, sich durch "daneben benehmen" die Aufmerksamkeit zu holen, die sie ansonsten nicht bekamen.
LG

Ja,
ich denke, dass genau das ihre Strategie ist: sie kriegen volle Aufmerksamkeit, solange sie laut sind und Mist bauen. Und deshalb tun sie nichts anderes. Ich versuche schon alles mögliche, sie mal zu anderen Dingen/Spielen oder was auch immer zu motivieren, aber sie haben nie gelernt zu spielen und haben kein Interesse daran. Da sie bei uns weder fernsehen (wir haben keinen Fernseher) können noch Gameboy spielen (sowas haben wir auch nicht) ist ihnen ständig langweilig und egal was man mit ihnen machen möchte, sie haben keine Lust dazu. Sie mögen nicht, wenn man ihnen vorliest, ein Buch mit ihnen anschauen möchte oder ein Gesellschaftsspiel spielen. Ich hab versucht mit ihnen zu basteln oder ein Bild zu malen... alles für die Katz...
Kaum ist man mal aus dem Raum werden Tische umgeworfen (samt allem was sich darauf befindet). Wichtige Dokumente zerrissen. Tische und Boden mit Stiften angemalt (ich weiß, das machen Kinder, aber vielleicht mit drei normalerweise nicht mit sieben) und das obwohl Papier zum malen oder Malbücher vorhanden sind. Die Wachsmalstifte werden so oft durchgebrochen, dass man beim besten Willen nicht mehr damit malen kann. Sie werfen mit diversen Gegenständen und haben keinerlei Wertvorstellung von irgendwas und deshalb ist ihnen auch egal, wenn sie alles kaputt machen. Sie fragen nach einer Schere, weil sie was aus einer Zeitung ausschneiden wollen, stattdessen werden dann Socken, Gardinen und Tischdecken "ausgeschnitten". Den Pflanzen werden die Blätter abgerissen, Getränke einfach auf dem Teppich verschüttet und was weiß ich noch alles. Genug Beispiele?
Achja und was noch unerträglich ist: sie sind nur laut! Sie schreien den ganzen Tag. Zimmerlautstärke oder gar leise sein ist ein Ding der Unmöglichkeit. Sie kennen nur eine Lautstärke und die ist die maximale. Sei patschen einem ins Gesicht, versuchen einem den Mund zuzuhalten, fassen einem in die Augen und ich hatte auch schon diverse Male Ellbogen in den Rippen oder im Unterleib. Sie kneifen einem so feste in die Handrücken, dass es blutet etc...
Ihr könnte mir glauben, ich bin einfach nur mit den Nerven am Ende. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das in einer "normalen" Familie auch so abläuft.
Diese Kinder sind wirklich eine Katastrophe und ich glaube ihr habt alle gut reden, weil ihr nicht mit solchen Kindern zu kämpfen habt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei diesen beiden jemand anderem nicht auch der Kragen platzen würde. Wenn man mal ein ernstes Wörtchen mit ihnen redet, dann lachen sie einen aus und so weiter... da möchte ich mal sehen, wie ihr da mit lieb und nett und Vorbild sein mit umgehen würdet. Zu jeder Strategie, die ich mir ausdenke (habe schon diverse Erziehungsratgeber durch), denken sie sich eine neue Gegenstrategie aus.

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26. Juli 2007 um 9:44
In Antwort auf ayelet_12068021

Ja,
ich denke, dass genau das ihre Strategie ist: sie kriegen volle Aufmerksamkeit, solange sie laut sind und Mist bauen. Und deshalb tun sie nichts anderes. Ich versuche schon alles mögliche, sie mal zu anderen Dingen/Spielen oder was auch immer zu motivieren, aber sie haben nie gelernt zu spielen und haben kein Interesse daran. Da sie bei uns weder fernsehen (wir haben keinen Fernseher) können noch Gameboy spielen (sowas haben wir auch nicht) ist ihnen ständig langweilig und egal was man mit ihnen machen möchte, sie haben keine Lust dazu. Sie mögen nicht, wenn man ihnen vorliest, ein Buch mit ihnen anschauen möchte oder ein Gesellschaftsspiel spielen. Ich hab versucht mit ihnen zu basteln oder ein Bild zu malen... alles für die Katz...
Kaum ist man mal aus dem Raum werden Tische umgeworfen (samt allem was sich darauf befindet). Wichtige Dokumente zerrissen. Tische und Boden mit Stiften angemalt (ich weiß, das machen Kinder, aber vielleicht mit drei normalerweise nicht mit sieben) und das obwohl Papier zum malen oder Malbücher vorhanden sind. Die Wachsmalstifte werden so oft durchgebrochen, dass man beim besten Willen nicht mehr damit malen kann. Sie werfen mit diversen Gegenständen und haben keinerlei Wertvorstellung von irgendwas und deshalb ist ihnen auch egal, wenn sie alles kaputt machen. Sie fragen nach einer Schere, weil sie was aus einer Zeitung ausschneiden wollen, stattdessen werden dann Socken, Gardinen und Tischdecken "ausgeschnitten". Den Pflanzen werden die Blätter abgerissen, Getränke einfach auf dem Teppich verschüttet und was weiß ich noch alles. Genug Beispiele?
Achja und was noch unerträglich ist: sie sind nur laut! Sie schreien den ganzen Tag. Zimmerlautstärke oder gar leise sein ist ein Ding der Unmöglichkeit. Sie kennen nur eine Lautstärke und die ist die maximale. Sei patschen einem ins Gesicht, versuchen einem den Mund zuzuhalten, fassen einem in die Augen und ich hatte auch schon diverse Male Ellbogen in den Rippen oder im Unterleib. Sie kneifen einem so feste in die Handrücken, dass es blutet etc...
Ihr könnte mir glauben, ich bin einfach nur mit den Nerven am Ende. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das in einer "normalen" Familie auch so abläuft.
Diese Kinder sind wirklich eine Katastrophe und ich glaube ihr habt alle gut reden, weil ihr nicht mit solchen Kindern zu kämpfen habt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei diesen beiden jemand anderem nicht auch der Kragen platzen würde. Wenn man mal ein ernstes Wörtchen mit ihnen redet, dann lachen sie einen aus und so weiter... da möchte ich mal sehen, wie ihr da mit lieb und nett und Vorbild sein mit umgehen würdet. Zu jeder Strategie, die ich mir ausdenke (habe schon diverse Erziehungsratgeber durch), denken sie sich eine neue Gegenstrategie aus.

Ach du meine Güte!!!
Ist das jetzt echt wahr so wie du das schilderst oder ein wenig überspitzt dargestellt ( soll kein Angriff sein sondern eher eine Reaktion deiner Hoffnungslosigkeit)?

Weißt du, wenn das alles wirklich so schlimm ist, wie du es jetzt geschildert hast, versteh ich, dass deine Nerven am Ende sind.

Zwar ist es nicht wirklich so, das Kinder in dem Alter eine Strategie verfolgen aber auch ohne reicht dieses Verhalten um zu wissen, da muß etwas unternommen werden.

Wenn das ganze so schlimm ist, kannst du mit "normaler" Erziehung auch erstmal nicht wirklich was erreichen.

Ich würde mir an deiner Stelle überlegben, ob ich in dem Fall das zuständige Jugendamt benachrichtigen würde bzw. dafür ist dein Mann zuständig, denn wenn die Verhältnisse der Kinder SO! sind muß dringend etwas unternommen werden ganz dringend. Eine Mutter, die ihre Kinder so "verkommen" läßt ist entweder nicht in der Lage Kinder zu erziehen oder braucht selber dringend Hilfe.

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26. Juli 2007 um 10:14
In Antwort auf ofi21

Ach du meine Güte!!!
Ist das jetzt echt wahr so wie du das schilderst oder ein wenig überspitzt dargestellt ( soll kein Angriff sein sondern eher eine Reaktion deiner Hoffnungslosigkeit)?

Weißt du, wenn das alles wirklich so schlimm ist, wie du es jetzt geschildert hast, versteh ich, dass deine Nerven am Ende sind.

Zwar ist es nicht wirklich so, das Kinder in dem Alter eine Strategie verfolgen aber auch ohne reicht dieses Verhalten um zu wissen, da muß etwas unternommen werden.

Wenn das ganze so schlimm ist, kannst du mit "normaler" Erziehung auch erstmal nicht wirklich was erreichen.

Ich würde mir an deiner Stelle überlegben, ob ich in dem Fall das zuständige Jugendamt benachrichtigen würde bzw. dafür ist dein Mann zuständig, denn wenn die Verhältnisse der Kinder SO! sind muß dringend etwas unternommen werden ganz dringend. Eine Mutter, die ihre Kinder so "verkommen" läßt ist entweder nicht in der Lage Kinder zu erziehen oder braucht selber dringend Hilfe.

Das ist nur ein Auszug!
nee, ist schon klar, dass die Kinder nicht direkt eine Strategie verfolgen, aber sie sind unheimlich kreativ darin sich den nächsten Unfug auszudenken
Sie haben auch Spaß daran Erwachsene zu provozieren. Wenn man ihnen etwas sagt, kann man sich sicher sein, dass sie das Gegenteil davon tun werden. Und dann machen sie es und schauen einen herausfordernd an. Wenn man dann gelassen bleibt kann man unter Umständen sein Sofa danach wegschmeissen. Insofern erreichen sie also auch fast immer, dass man dann eingreift. Das ist also irgendwie schon sowas wie eine Strategie. Auch wenn ihnen das nicht bewußt ist...

Wir waren schon beim Anwalt, aber der hat gesagt außergerichtlich wäre da nichts dran zu machen. Sie ist zunächst mal die Kindsmutter und da sie nicht gerade Alkoholikerin ist oder ähnliches wird es schwierig ihr das wohl alles nachzuweisen. Und mein Mann möchte nicht vor Gericht... Er hat Angst, wenn wir was gegen sie unternehmen, dass er die Kinder dann nicht mehr sehen darf ...

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