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Probleme beim Ansprechen wichtiger Themen

12. September 2015 um 0:45

Hi,

Also ich bräuchte mal wirklich ein paar objektive Meinungen und hoffe es hat irgendjemand eine Lösungsansatz für mich.

Ich bin seit nicht mal einem Jahr mit meinem Partner zsm und wir hatten schon oft Missverständnisse oder Meinungsverschiedenheiten die in unnötigen Streitsgesprächen eskalierten.

Zunächst möchte ich sagen, dass ich ihn über alles liebe und er mich wirklich glücklich macht.

In letzter Zeit ist das Thema zusammenziehen und heiraten aufgekommen. Zusammenziehen wollen wir so schnell wie möglich und heiraten innerhalb der nächsten Jahre. Bzw. ,,wir" ist nicht ganz richtig. Ich will ihn wirklich gerne heiraten und mit ihm zsm leben, versteht mich da nicht falsch, aber da das alles so schnell geht und ich mich noch recht jung und unvorbereitet dafür fühle, mache ich mir nunmal Gedanken.

Ich bin anfang 20 und ich möchte nichts überstürzen und das Richtige tun.

Jedenfalls gab es zwischen all den unnötigen Diskussionen mal das Gedankenspiel, was ist, wenn wir uns in jemanden anderen verlieben. Das ganze ist durch eine schlecht gelaufene Formulierung und eine blöde Situation entstanden.
Er meinte, dass man da nicht viel machen kann und ich konnte es schon im vorhinein ausschließen. Man findet vielleicht jemand anderen toll aber verlieben, das würde mir nicht passieren und wenn wäre mir meine Beziehung, viel zu kostbar um sie aufzugeben.
Nun, durch den Gedanken zusammen zu ziehen und vielleicht sogar zu heiraten, habe ich das Thema noch einmal ausgegraben. Ich weiß, es ist nicht gut abgeschlossene Dinge wieder hervor zu holen aber um zusammen zu ziehen und zu heiraten sollte man schon sicher sein, dass der Partner sich nicht in die nächst besten Traumfrau verschaut und das war es dann. Ich müsste um zusammen zu ziehen wegziehen und als Studentin fnde ich das nicht ganz so leicht und da er sich immer wieder verteidigt hat und meinte, dass es eben möglich wäre, habe ich nachgedacht und ihm dann auch mitgeteilt, dass ich diese Einstellung als keine gute Basis einer noch jungen Beziehung sehe und ich mit diesen Bedenken sicher nicht heiraten will und es schön wäre, wenn er diese Einstellung auch vor dem zusammen ziehen nochmal überdenken würde.
Daraus ergab sich, dass er in einer Ehe auch nicht mehr denken würde, dass er sich in eine andere Hals über Kopf verliebt und sich dann scheiden lassen wollen würde (finde ich sehr positiv und wusste ich vorher nicht).

Weiterhin meinte er jedoch, er sei getroffen, dass ich ihm so etwas zutrauen würde (das tat mir dann leid, aber ich hatte mich js nur an seine Worte gehalten) uner meinte weiterhin er fände es nicht schön, wenn ich immer nur das negative sehe und zweifele. Das er mich heiraten will, sei ja etwas positives.

Entweder ich bin verrückt oder er ist zu schnell mit allem. Ich finde, eine Ehe ist etwas ernsthaftes und sollte nicht überstürzt geschlossen werden und schon gar nicht über Bedenken wie diese hinaus. Ich wollte es nur ansprechen, so wie er vor der Eheschließung zusammen gelebt haben will, würde ich gern wissen, dass er nicht bei der nächst besten anderen weg ist und das bitte bevor ich zu einer Hochzeit ja sage.
Nun hat er ja zugestimmt, dass er soetwas nicht tun würde. Für mich ist das sehr wohltuend zu hören.
Leider ist der Frieden nur schein, denn er weiß jetzt nicht was er von all dem halten soll.

Das hatten wir oft, wenn ich etwas anspreche was gar nicht so böse gemeint ist, dann zieht er sich zurück und fühlt sich missverstanden, verletzt und sagt ich würde immer nur meckern.
Vielleicht hab ich ihm wirklich unrecht getan und sollte nicht so viel darüber nachdenken.
Aber ich möchte nicht einfach nur heiraten, ich möchte mir schon sicher sein. Und uch weiß nicht, wie ich erkennen kann, dass er der selben Meinung wie ich isr, wenn er mir zuvor nur das Gegenteil erzählt. Mit Sicherheit kann man keine Garantie für ewiges Liebesglück bekommen. Aber man kann doch zumindest verlangen dass die Grundeinstellungen stimmen

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12. September 2015 um 22:49

Sicherheit
Ich befürchte du hast etwas vertauscht. Nicht ich will unbedingt in den nächsten 2 Jahren heiraten sondern er. ICH will nichts überstürzen.

Und habe ich nicht geschrieben, dass man keine Garantie auf ein ewiges zusammen sein hat? Aber auf eine Vorankündigung verlassen zu werden, da vergeht mir nunmal irgendwie die Lust an eine Ehe oder an ein Zusammen ziehen zu denken für mich ist er schon jetzt ein Teil meiner Familie. Und so wie man zu seiner Familie steht, selbst wenn sie vielleicht manchmal nicht als die beste Option erscheinen, so stehe ich auch zu meinem Freund. Das verbinde ich zumindest mit den Wörtern Verbundenheit, Vertrauen, Liebe und Treue.

Außerdem kann man rein sachlich gesehen nicht immer glücklich sein, so wie du das beschreibst. Das ist unmöglich . Es gibt immer gute und schlechte Zeiten aber es wäre mir wirklich ein Bedürftnis zu wissen, dass mein Partner in diesen Momenten nicht gleich alles hinschmeißen will, weil er sich in jemanden anderen verschaut hat. Das ist für mich eine Grundvoraussetzung um eine Ehe zu schließen.

Laut deinem Rat soll ich ihn also weiter schwärmen lassen und ihn wenn er mich tatsächlich fragt dann ein ,,Nein" hinschmettern, weil ich mir nie sicher sein kann und noch eine halbe Ewigkeit studiere oder soll ich ihm mit ,,ja" entgegnen, obwohl mir seine Vorwarnung und Einstellung Angst einflößen verlassen zu werden, ich aber anscheinend damit leben muss, dass ich jedezeit ersetzbar bin. Hm, ich glaube dann wäre in beiden Fällen die Beziehung ziemlich zu Ende Danke für deinen Text aber ich glaube du hast da wohl etwas falsch verstanden


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