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Post von der Staatsanwaltschaft

5. Februar 2011 um 15:45

Hallo ihr Lieben,

ich bin m Augenblick sehr ratlos, udn weiß nicht, wie ich die ganze Sache finden soll. Vielleicht könnt ihr mir mit Eurer Weisheit ein bisschen helfen...

Also, vor ca. 10 Jahren wurde ich von einem Lehrer an meiner Schule sexuell missbraucht. Ich vermute, er hat mir K.O. Tropfen verabreicht, um mich willenlos zu machen. Ein Haufen Indizien spricht dafür. Ich hatte an diesem Abend einen Filmriss, erinnere mich nur noch schemenhaft.
Naja, die ganze Geschichte hat mich lange beschäftigt, kam auch erst Jahre später in einer Therapie (wegen etwas anderem) raus.

Die Jahre vergingen, und ich wusste, ich kann nichts beweisen, weiss aber, dass es unrecht ist, dass er mit einer damals 16 Jährigen rumgemacht hat. Ich geh nicht ins Detail, aber was er gemacht hat ob nun gewollt oder nicht von mir, darf ein 50 Jähriger Mann nicht tun.

Dann kamen die ganzen Missbrauchsfälle in den Medien und das Thema auf den tisch. Als ich mich bei der Poizei erkundigen wollte was man tun kann, hatten sie das Verfahren bereits aufgenommen (weil sie jeder vergewaltigung nachgehen müssen) und luden mich vor.

Da das alles so lange zurück liegt hatte ich natürlich Schwierigkeiten mich zu einnern, und das Prozedere war auch sehr schmerzhaft für mich, das alles erzählen zu müssen. Dennoch: Jeder, dem ich in den Jahren davon erzählt hatte, drängte mich immer wieder zur Anzeige, das sei das einzig richtige und blabla...
Ich habe mich geschämt, und wollte nicht noch scheinwerferlicht da drauf knallen....

Aber ich dachte, als es denn soweit war (mehr zufällig wie gesagt), Jetzt oder nie. Ich hoffte mich danach besser zu fühlen.

Heute kam Post von der Staatsanwaltschaft: verfahren abgelehnt, da nicht nachgewisen werden könne, ich hätte mich in einer schutzlosen Situation befunden blabla ausserdem, klar, behauptet er, es wäre von mir aus gegangen, da ich ja auch immer gerne geflirtet hatte.

Wir haben damals ein gutes Verhältnis zueinander gehabt und es war irgendwie normal, mit ihm zu flirten- für fast alle Mädels. Dummerweise bringt er als Beweis eine pathetische Valtentinskarte (die wir innerhalb der Schule verschickt haben, als Schulaktion), die ich im Spaß verfasst habe (was draufsteht!) lange bevor das alles passiert ist, dafür dass ich verliebt in ihn gewesen sei...

Naja, innerhalb der Therapie und auch späterhabe ich mich immer wieder rückversichert, dass ich nicht schuld daran habe was passiert ist, weil er eine Verantwortung als Erwachsener gegenüber mir als hunge Schülerin gehabt hätte. Ich war sehr naiv und konnte nicht einschätze wozu dieses laxe Verhalten führt. Heute, als Erwachsene sehe ich natürlich den Fakt, dass selbst wenn sich mir jemand nähert, der verliebt zu sein scheint, ich als Erwachsener eine Grenze setzen muss, weil ich Verantwortung habe. Zum schutze von mir selbst und der anderen Person...

Es geht mir schlecht im Moment (ich merke das am deutlichen Nachlassen meiner Eloquenz- ich bringe kaum mehr gerade Sätze raus), weil natürlich davon auszugehen war, dass er es bestreitet und mich als verliebtes Mädchen hinstellt und die Chancen sehr gering waren, dass daraus etwas wird. Ich merke: Dass davon auszugehen war, heißt nicht, dass es mir jetzt nicht weh tut und extrem demütigend ist. Er ist fein raus, ich bin diejenige die alles forciert hat (was nicht stimmt) und er kann alles zu seinen Gunsten aussehen lassen.
Ich fühle mich ohnmächtig, versteht ihr das? Wenn jemand beweise und Argumente anbringt, von denen man nie im Leben gedacht hätte, sie könnten anders verwendet werden? Und ich fühle mich so scheiß gedemütigt. 1. Weil ich mich selber in diese Situation gebracht habe, und nun von Rechtswegen abgewatscht wurde. 2. Weil ich so extrem scheiße dabei aussehe...

Ale diejenigen, die mir geraten haben, es zur Anzeige zu bringen haben glaube ich einen entscheidenden Faktor vergessen: SIE müssen nicht damit leben, wenn es kommt wie in meinem Fall...

Es tröstet mich lediglich der Gedanke, dass er mit der Lüge leben muss und sich eines Tages, vor welchem Gericht auch immer verantworten muss.

Könnt ihr mich verstehen? Ich schäme mich, weil er mich so schlecht dastehen lässt, und ich dem nichts entegensetzen kann als meinen Menschenverstand und meine Gefühle. Aber ich kann nichts an seiner Darstellung ändern, weil ich das ja war- nur anders interpretiert...

Hilfe...

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5. Februar 2011 um 15:52

...
kannst du dir einen anwalt, oder besser eine dafür spezialisierte anwältin nehmen, die das verfahren noch einmal neu aufrollt? hier einen rat zu geben, ist sehr schwierig- da sollte ein fachmann/eine fachfrau dran.

ich verstehe dich sehr gut, ich an deiner stelle würde mir genauso vorkommen, wie du gerade. jeder steuerbetrüger wird härter bestraft-leider. nur es ist ein problem, nach so langer zeit ein verfahren zu eröffnen. ich hatte mal ein ähnliches erlebnis- nur habe ich aus unglaublich lächerlicher rücksichtnahme zu lange mit einer anzeige gewartet.

wende dich bitte an fachlich qualifizierte menschen, die dir weiterhelfen können und wollen. ich denke, du solltest um dein recht kämpfen.

lg

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5. Februar 2011 um 15:58
In Antwort auf evi_13021784

...
kannst du dir einen anwalt, oder besser eine dafür spezialisierte anwältin nehmen, die das verfahren noch einmal neu aufrollt? hier einen rat zu geben, ist sehr schwierig- da sollte ein fachmann/eine fachfrau dran.

ich verstehe dich sehr gut, ich an deiner stelle würde mir genauso vorkommen, wie du gerade. jeder steuerbetrüger wird härter bestraft-leider. nur es ist ein problem, nach so langer zeit ein verfahren zu eröffnen. ich hatte mal ein ähnliches erlebnis- nur habe ich aus unglaublich lächerlicher rücksichtnahme zu lange mit einer anzeige gewartet.

wende dich bitte an fachlich qualifizierte menschen, die dir weiterhelfen können und wollen. ich denke, du solltest um dein recht kämpfen.

lg

Nein..
Danke Enigma,

aber das möchte ich nicht. Dem Schreiben ist zu entnehmen, dass ich 1.verliebt in ihn war und es nicht nur provoziert, sondern auch damit angefangen habe (lächerlich) und es 2. Aussage gegen Aussage steht, weil es vor 10 Jahren noch dazu ohne Zeugen passierte. Er gab sogar zu, mit mir rumgeknutscht zu haben, lügt aber an entscheidenden Stellen...

Es aufzurollen würde mich nur wieder mit dieser Demütigung an der ich nichts ändern kann konfrontieren, und das möchte ich mir nicht antun.

Mir gehts bei dem Post vielmehr um Euren Rat, eben genau das zu verarbeiten und mich nicht so beschissen zu fühlen...

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5. Februar 2011 um 16:08
In Antwort auf faith_12088589

Nein..
Danke Enigma,

aber das möchte ich nicht. Dem Schreiben ist zu entnehmen, dass ich 1.verliebt in ihn war und es nicht nur provoziert, sondern auch damit angefangen habe (lächerlich) und es 2. Aussage gegen Aussage steht, weil es vor 10 Jahren noch dazu ohne Zeugen passierte. Er gab sogar zu, mit mir rumgeknutscht zu haben, lügt aber an entscheidenden Stellen...

Es aufzurollen würde mich nur wieder mit dieser Demütigung an der ich nichts ändern kann konfrontieren, und das möchte ich mir nicht antun.

Mir gehts bei dem Post vielmehr um Euren Rat, eben genau das zu verarbeiten und mich nicht so beschissen zu fühlen...

Verstehe ich auch.
aber weißt du, auch wenn es dir extrem gegen den strich geht- ich habe es damals schwer bereut, weil der, der mir unrecht getan hat, von mir verschont worden ist. aus dem grund, weil ich ihn mochte, und ihm sein leben nicht zerstören wollte. ob er meins zerstört hat war ihm schlichtweg egal. wenn es zu einer anzeige gekommen wäre, würde er heute nicht dort stehen, wo er stehen würde. er hätte seine arbeit verloren und seine eltern, sowie seine freunde hätten gewußt, wer er wirklich ist. davor hatte er natürlich angst. deswegen hat er mir ein paarmal gedroht

heute bereue ich es zutiefst, daß ich mich so verhalten habe. denn ich bin der ansicht, daß täter auch ihrer gerechten strafe zugeführt werden sollten. wo kommen wir denn dahin, wenn sich jede frau einschüchtern ließe? nur am rande: es frißt heute noch an mir. es hätte meinem eigenen selbstwertgefühl sicherlich gutgetan, wenn ich den schritt getan hätte.

mehr kann ich dir dazu nicht sagen-außer: überleg es dir gut, wie du dich entscheidest. es hat eine große auswirkung auf die zukunft. aber wenn nicht- auch dann wäre vielleicht nochmal hilfe von außen angesagt. denn so einfach läßt sich das nicht wegstecken, auch wenn man es gerne würde.

trotzdem alles gute dir weiterhin.

lg

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6. Februar 2011 um 12:55

Hallo ihr Lieben,
habe gerade mit Erstaunen gelesen, in welche Richtung das hier geht und möchte gerne ein Statement dazu abgeben.

1. Setzt die Verjährungsfrist mit der volljährigkeit ein. Damals war ich 16 und hätte wie gesagt "noch zwei Jahre Zeit" ihn anzuzeigen. Ich habe das 10 lange Jahre mit mir rumgeschleppt, und es schließlich auch getan. Das macht man nicht aus Jux und Dollerei, wenn man auch längst nicht mehr in der gleichen Stadt wohnt etc.

2. Handelt es sich um sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener (weil er mein Lehrer war). Darum greift auch die Frage nach meinem damaligen Alter nicht richtig. Wäre das mit 20 passiert, und er wäre z.B. mein Ausbilder gewesen, könnte ich ihn auch anzeigen.
Die Staatsanwaltschaft argimentiert hier aber, wie einige hier auch: er war nicht mehr mein direkter Leherer, ich stand somit nicht in einem "Abhängiskeits-/Machtverhältnis" zu ihm.

3. Was die K.O.-Tropfen angeht: Manche machen nicht bewusstlos, sondern mehr "willenlos". Ich hatte hinterher einen Filmriss, ja. Aber im Laufe der Zeit kamen mir immer wieder schreckliche "Bilder" in den Kopf- die Erinnerung setzt fragmentartig ein, und kamen z.B. durch die Therapie zwei Jahre später hoch. Ich WEISS was in etwa passiert ist. Allerdings kann ich das heute nicht mehr nachweisen. Das ist das Problem.


Ich schreibe das hier alles nicht, um mich zu rechtfertigen, oder zu erklären, sondern um vielleicht ein bisschen Bewusstsein und Sensibilität zu schaffen. In einer akuten Situation, wie sie gestern nunmal war, kannst du nicht mehr klar denken. Ich nutze dieses Forum einerseits, um mich in meinem Realen Umfeld nicht zu stigmatisieren, und trotzdem Rat und menschliche Wärme zu bekommen. Ich denke das ist verständlich.

Es geht mir inzwischen auch wieder besser. Eben weil ich Hilfe und rat bekommen habe. Außerdem ist das bewusstsein zurückgekehrt, dass er und ich wissen, was damals passiert ist. Er wird eines Tages dafür die Verantwortung übernehmen müssen. Das tröstet mich sehr.

Es stimmt schon, ich werde das alleine wohl nie verpacken können, und werde mirr baldmöglichst professionelle Hilfe dazu suchen. Aber wie gesagt, es geht mir alleine schon deshalb besser, weil ich nach 10 Jahren eine Entscheidung getroffen habe, und nicht mehr geschwiegen habe. Die Konsequenz dieser Anzeige tut zwar sehr weh und ist wie gesagt ziemlich demütigend für mich, aber nur solange ich mich kleiner mache als ich bin...
Er hat jetzt einen Fleck auf der weißen Weste. Sollte er jemals wieder auf die Idee kommen, ein Mädchen derartig anzugehen, und sollte sie den Mut aufbringen es zu melden (man weiß nie was kommt) sieht die Sachlage ja auch anders aus. Man weiß nicht was passiert.

Liebe Buddha und alle anderen: Ich danke Euch sehr für den Zuspruch, und die sensible Anteilnahme. Ihr habt mich vom aktuten Notstand zumindest wieder auf die Beine gestellt und das ist eine Form der Menschlichkeit und Hilfe, wie man sie in der realen Welt sehr selten erhält. Vielen Dank.

Ich drücke euch ganz fest!

Sumsebiene

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6. Februar 2011 um 16:02


Wie soll sie verzeihen? Vergebung ist keine Sache, zu der man sich zwingen kann, entweder man spürt es oder nicht. Auch wenn es ein gut gemeinter Rat ist, aber er ist dennoch nahezu unmöglich zu befolgen.

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6. Februar 2011 um 16:05

Recht hast du...
Etwas was du aber falsch verstanden hast: Ich HABE ihn angezeigt. Ergebnis: Verfahren gegen ihn wird eingestellt.

Ich weiß, dass es nichts bringt, sich zu lange an sowas zu klammern. Andererseits, ist zu schnelles "Verdrängen" auch nicht richtig. Manchmal muss man nochmal durch den ganzen schmerz durch, um ihn sein zu lassen.

Ich lese auch viele buddhistische Bücher, weiß also, dass Freiheit im Verzeihen liegt. Das ist im Moment aber noch eine Stufe zu hoch für mich. Ich versuch's erstmal mit "Loslassen" und "Seinlassen". danke Dir

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6. Februar 2011 um 16:18
In Antwort auf lelia_12319084


Wie soll sie verzeihen? Vergebung ist keine Sache, zu der man sich zwingen kann, entweder man spürt es oder nicht. Auch wenn es ein gut gemeinter Rat ist, aber er ist dennoch nahezu unmöglich zu befolgen.

Verzeihen
Also grundsätzlich hat sie Recht mit dem Verzeihen.

Ich sehe das so: Wir alle haben alle Facetten menschlicher Möglichkeiten. Wir sind lieb, naiv, freundlich, neidisch, hässlich, egozentrisch etc. eben alles.

Jemand, der mal unfreundlich ist, ist nicht gleich ein schlechter Mensch und kann zu einem nächsten sehr hilfsbereit sein. Wir haben eben alle alles.

Wenn uns jemand weh tut, dann veruchen wir das Gesamtbild zu betrachten: Ein Mann folgt seinem Machttrieb (weil er das sonst nicht kann und selbst ein Päckchen zu tragen hat) und tut etwas Unrechtes. Er fühlt sich für den Moment vielleicht gut. Dennoch hat er unrecht gehandelt. Die Erhaltung des status Quo (und zugegebnermaßen damit verbundene Feigheit) zwingt ihn dazu, zu lügen. Immerhin hat er Familie, einen Job etc.

Er muss damit leben. Er ist 1. zu schwach sich seinen Dämonen zu stellen (Machttrieb) und 2. zu seinen Taten zu stehen. Damit kann er sich selbst nicht vergeben. Niemals.

Ich glaube nicht, dass er in Ruhe und zufrieden glücklich vor sich hin lebt, denn glückliche Menschen suchen sich keine Opfer. Je weniger er sich mit seinen Störungen auseinandersetzt, je mehr er sie verdrängt, desto gewaltsamer holen sie ihn eines Tages ein... So ist das bei uns allen. Ihr kennt doch alle das befreiende Gefühl, wenn man richtig was verkackt hat, jemanden enttäuscht oder wehgetan hat und man zwar weiß, dass die Konsequenzen für dieses Verhalten hart sein könnten, man sie aber in Kauf nimmt.

Das ist die Grundvorraussetzung sich selbst zu verzeihen. Es wieder gut zu machen... Er schneidet sich in eigene Fleisch...

Was meine Position angeht: In der Theorie, weiß ich das alles. Aber es ist erstmal wichtiger, MIR zu verzeihen. Und es im 2. Schritt vielleicht nicht persönlich zu nehmen: Er brauchte ein Opfer, ich war quasi prädestiniert dazu...
ER hat das Problem... Wenn ich ihm eines Tages verzeihen kann, dann weil er ein Mensch ist. Einer mit Problemen und falschen Entscheidungen, mit denen er leben muss.

Ist das verständlich? Mich würden sehr Eure Meinungen zum Thema Verzeihen interessieren...

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6. Februar 2011 um 19:04

Vielen Dank...
Vielen dank, für deine lieben Worte und auch deine Beteiligung...
Das tut sehr gut, und mir kam gerade ein Tränchen hoch von soviel Lob...

Vielen Dank...

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7. Februar 2011 um 11:00

Hallo Gingryu!Weiß
Wie man meinem Thrad entnehmen kann, habe ich im ersten Augenblick auch so gedacht, wie du jetzt. Da war der Schmerz der Demütigung darüber viel stärker und ich hätte mich am liebsten ins letzte Eck verkrochen...

Nach 48 Stunden Zeit, vielen Gesprächen und Gedanken darüber hat sich aber ein anderes Gefühl eingestellt:

Ich bekomme keine Genugtuung durch seine Verurteilung oder Bestrafung. Das ist auch nicht so wichtig.

ICH bin mir selbst gegenüber verpflichtet, sowas nicht zu decken und zu erlauben, dass man es mit mir macht. Darum musste ich diese Anzeige erstatten um MEINEN Frieden mit mir selbst zu finden- egal was dabei rauskommt.

Es ist was merkwürdiges passiert: Ich hänge nicht daran, dass er nun nicht bestraft wird, weil er solange er nicht zu seinen Taten steht, niemals Frieden und Vergebung finden wird. Ich dagegen schon. Was kann mich so ein Typ mit SEINEM Problem auch demütigen wenn ich das nicht zulasse? Eigentlich gar nicht, denn wir beide wissen, wie es wirklich war. Darauf kommt es an.
Ich werde immer leichter. Ich merke das förmlich im Körper, wie sich frieden ausbreitet...

Das ist schön.

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29. Juli 2011 um 0:14

Ko. tropfen
Hallo meine Liebe. ich kann mir schon vorstellen, wie surrealistisch dir das Vergangene erscheinen muss; und doch, habe ich vor knapp 2 Jahren etwas vielleicht Ähnliches erlebt.
genau weiss ich es auch nicht mehr, so sehr schäme ich mich mich und so wenig genaue Erinnerung habe ich.
Ich weiss nicht genau wie du dich fühlst, oder wie es dir geht, ich habe seit der Geschichte damals ein paar wirkliche Probleme.
Ich habe mit ein paar meiner Freundinnen ein Fest gefeiert. Später am Abend erzählte jemand von einem Club, den wir alle kannten, der geöffnet hatte und da fuhren wir hin. Es war toll, überall Bekannte, Freunde und Leute die man schon fast 2 Jahrzehnte kannte. Wie Zuhause.Drinks, Zigaretten Tanz alles floss in Strömen, alle waren gut gelaunt; ich natürlich auch und plötzlich nothing, alles weg, halbwegs dabei alseine Freundin mich ins Taxi beförderte. Ich weiss von ca.3 Std. mindestens nichts.Handy, Geld alles weg.
Außer die Freundinnen die teilweise trotz maulen bei mir geblieben sind und mich irgendwie heim brachten.

Seit demVorfall ,schäme ich mich, ich weiss nicht wass ich getan, gesagt und gemacht habe, ich weiss nicht wo meine Sachen geblieben sind und ob ich Sex hatte mit irgendwem
; es geht mir schlecht. Irgendwann nach ein paar Monaten sagte eine Freundin eher nebenbei, da hat dir jemand KO-TROPFEN reingemischt, kann ja gar nicht anders sein. Daran hatte ich nie gedacht, ausser daran, dass es so gar nichtich war, nicht ich sein kann, dafür bin ich viel zu diszipliniert. Ich gehe heute nicht mehr auf PARTYS IN CLUBS oder sonst wo hin.Wenn ich etwas getrunken habe, verliere ich oft die Fassung und weiss nicht mehr genau was ich sage oder tue; ich bin mir fremd, fühle mich schlecht unde gehe schlafen, damit mir bloss niemand zu nahe kommt. Es ist schon fast bald 2 jahre her und ich fühle mich schutzlos, vielleicht auch deshalb, weil ich nicht mehr weiss, ob der 1nzige Mensch auf den ich michverlassen kann, nämlich ich, versagt hat
Alles Gute für dich, darauf deass deine Dämonen dich Verlassen Majajoy

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