Forum / Liebe & Beziehung

Polygame-Beziehung war eine furchtbare Idee

28. November 2020 um 1:05 Letzte Antwort: 28. November 2020 um 15:05

Ich bin ein 25 Jahre alter Mann der seit mehr als 3 Jahren mit einer großartigen Frau zusammen lebt, sie ist 23, wir kennen uns schon gut 3 Jahre länger und waren davor beste Freunde. Sie kam aus einer toxischen Beziehung mit einem damalig guten Freund von mir, den sie für mich verlassen hat. Mit ihr war ich im Grunde glücklicher als je zuvor in meinem gesamten Leben, sie brachte mir viel Reife und Liebe, dennoch gab es auch viele Probleme. Ich hatte einen Missbrauchsfall als Kind und eine schwere Drogenzeit mit einer Meth-Psychose als Krönung, dies erwähne ich nicht umbedingt als Rechtfertigung für mein Verhalten, dennoch staute sich tiefe Trauer und Wut in dieser Zeit, die ich zu meinen tiefsten bedauern hauptsächlich an ihr auslies. Sie spiegelte sich nicht in körperlicher Gewalt, aber monatlich Wutausbrüchen und totaler mentaler Abgrenzung. Bis zu den Tagen an den ich begann andere Frauen attraktiv zu finden, ein Gedanke bei den mir heute schlecht wird da meine Freundin die schönste Frau auf der Welt ist. Es brauchte nicht lange dass sie das spürte und ansprach. Sie war nicht abgeneigt, willigte ein, lud sich Tinder runter und fing an zu Daten. Ich fing auch an mit Frauen zu schreiben, ich schrieb und schrieb und merkte es war einfach nicht richtig, ich wollte keine von diesen Frauen, ich wollte meine Frau. Doch da war es schon so weit dass sie einen Mann kennen lernte den sie nicht besonders attraktiv fand, der sie aber mit Komplimenten überschüttete und sie behandelte wie sie es verdient. Da fand eine tiefe Wandlung in mir statt, das erste mal in meinen Leben hatte ich Schuldgefühle, man könnte sagen ich hasste mich für das was ich getan habe. Sie fährt bis heute 2 mal die Woche zu ihm, ich selbst finde mich in einer Depression wieder. Ich versuche sie nicht von ihm wegzulocken, ich versuche nicht sie mit noch mehr Wut zu überhäufen und ich Stelle mich dem was ich bin, um es zu bekämpfen oder eher zu lösen. Die Tage und Nächte in dennen sie weg ist gehe ich tief in mich und meine Fehler, ich versuche mich zu bessern und sie frei Leben zu lassen. Sie sagt sie Liebt mich noch über Alles und das wir nach wie vor Seelenverwandte sind, wir ziehen auch bald in eine neue Stadt, im Grunde bin ich furchtbar glücklich dass sie jetzt ausgeglichener ist vorallem auch weil ich ernsthaft versuche ein besserer Freund/Mensch zu sein. Andererseits kann ich keine anderen Frauen daten, ich Liebe nur sie und hasse dieses schreckliche Hirngespinnst dass diese Situation ausgelöst hat. Ich möchte sie so gerne wieder nur für mich, ich möchte ihr endlich alles geben dass ich ihr geben kann um glücklich zu sein, ich kann sie einfach nicht mehr teilen. Ich liege manchmal eine halbe Stunde im Bett und weine (für gewöhnlich weine ich nur wenn jemand stirbt), ich muss mich oft von meinen Gedanken desidentifizieren um diesen Schmerz auszuhalten und ich kann sie nicht zwingen von ihm weg zu gehen, da auch das ein gewaltvoller Akt ist den ich ihr nicht antun kann. Was soll ich machen um mit dieser überweltigenden Situation umzugehen? Ich kann sie niemals verlassen, hier sehe ich absolut keine Option. Sollte ich sie einfach frei lassen bis sie selbst wieder zurück will? Ich schreibe diese Zeilen aus Ratlosigkeit und Trauer, möglicherweise hat jemand etwas änliches durchgemacht und könnte mir hier weiterhelfen... dafür wäre ich unglaublich dankbar.

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28. November 2020 um 7:26

Was sagt sie denn dazu? 

hast ihe schon mal gesagt, dass du die offene Beziehung nicht mehr magst..  das geht natürlich nur, wenn du sie jetzt auch Menscheneürdig behandelst.  

Deibe Wutausbrüche hadt du nicht mehr?


Sobald du wieder der Einzige wärst würdest du Rückfällig werden im Verhalten.. hast du dir proffessionelle Hilfe geholt?
 

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28. November 2020 um 7:46

Für mich gibt es nur den einen Weg, dass du ihr sagst, dass eine offene Beziehung für dich nicht das richtig ist und du das beenden und Exklusivität möchtest.
Das ist keine Gewalt, das ich das setzen deiner Grenzen und das Ernstnehmen deiner Bedürfnisse.

Wenn sie die Zweitbeziehung nicht beenden will, dann ist das mti euch beiden nichts.
Dich wird das auf Dauer noch mehr kaputt machen (du bist depressiv, es hat schon was in dir zerstört), das kann so also nicht weiterlaufen.

Der Vorschlag war ein Fehler. Das hast du gemerkt. Steh zu deinen Fehlern und zu dem, was du für dich festgestellt hast.

Du willst dich niemals trennen? Was ist die Alternative? Wo bringt dich diese Situation auf Dauer hin?

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28. November 2020 um 8:04
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Ich bin ein 25 Jahre alter Mann der seit mehr als 3 Jahren mit einer großartigen Frau zusammen lebt, sie ist 23, wir kennen uns schon gut 3 Jahre länger und waren davor beste Freunde. Sie kam aus einer toxischen Beziehung mit einem damalig guten Freund von mir, den sie für mich verlassen hat. Mit ihr war ich im Grunde glücklicher als je zuvor in meinem gesamten Leben, sie brachte mir viel Reife und Liebe, dennoch gab es auch viele Probleme. Ich hatte einen Missbrauchsfall als Kind und eine schwere Drogenzeit mit einer Meth-Psychose als Krönung, dies erwähne ich nicht umbedingt als Rechtfertigung für mein Verhalten, dennoch staute sich tiefe Trauer und Wut in dieser Zeit, die ich zu meinen tiefsten bedauern hauptsächlich an ihr auslies. Sie spiegelte sich nicht in körperlicher Gewalt, aber monatlich Wutausbrüchen und totaler mentaler Abgrenzung. Bis zu den Tagen an den ich begann andere Frauen attraktiv zu finden, ein Gedanke bei den mir heute schlecht wird da meine Freundin die schönste Frau auf der Welt ist. Es brauchte nicht lange dass sie das spürte und ansprach. Sie war nicht abgeneigt, willigte ein, lud sich Tinder runter und fing an zu Daten. Ich fing auch an mit Frauen zu schreiben, ich schrieb und schrieb und merkte es war einfach nicht richtig, ich wollte keine von diesen Frauen, ich wollte meine Frau. Doch da war es schon so weit dass sie einen Mann kennen lernte den sie nicht besonders attraktiv fand, der sie aber mit Komplimenten überschüttete und sie behandelte wie sie es verdient. Da fand eine tiefe Wandlung in mir statt, das erste mal in meinen Leben hatte ich Schuldgefühle, man könnte sagen ich hasste mich für das was ich getan habe. Sie fährt bis heute 2 mal die Woche zu ihm, ich selbst finde mich in einer Depression wieder. Ich versuche sie nicht von ihm wegzulocken, ich versuche nicht sie mit noch mehr Wut zu überhäufen und ich Stelle mich dem was ich bin, um es zu bekämpfen oder eher zu lösen. Die Tage und Nächte in dennen sie weg ist gehe ich tief in mich und meine Fehler, ich versuche mich zu bessern und sie frei Leben zu lassen. Sie sagt sie Liebt mich noch über Alles und das wir nach wie vor Seelenverwandte sind, wir ziehen auch bald in eine neue Stadt, im Grunde bin ich furchtbar glücklich dass sie jetzt ausgeglichener ist vorallem auch weil ich ernsthaft versuche ein besserer Freund/Mensch zu sein. Andererseits kann ich keine anderen Frauen daten, ich Liebe nur sie und hasse dieses schreckliche Hirngespinnst dass diese Situation ausgelöst hat. Ich möchte sie so gerne wieder nur für mich, ich möchte ihr endlich alles geben dass ich ihr geben kann um glücklich zu sein, ich kann sie einfach nicht mehr teilen. Ich liege manchmal eine halbe Stunde im Bett und weine (für gewöhnlich weine ich nur wenn jemand stirbt), ich muss mich oft von meinen Gedanken desidentifizieren um diesen Schmerz auszuhalten und ich kann sie nicht zwingen von ihm weg zu gehen, da auch das ein gewaltvoller Akt ist den ich ihr nicht antun kann. Was soll ich machen um mit dieser überweltigenden Situation umzugehen? Ich kann sie niemals verlassen, hier sehe ich absolut keine Option. Sollte ich sie einfach frei lassen bis sie selbst wieder zurück will? Ich schreibe diese Zeilen aus Ratlosigkeit und Trauer, möglicherweise hat jemand etwas änliches durchgemacht und könnte mir hier weiterhelfen... dafür wäre ich unglaublich dankbar.



1.Mit ihr reden.

2. Deine Aggressivität
professionell klären. 

3.Wut in Sport umwandeln bzw. Sport als Ventil und für den Heilungsprozess nutzen.

4. Soziale Kontakte pflegen. 

5. Auf gesunde Ernährung achten

6. Ziele setzen. 

7. Rituale pflegen, sie vermitteln Sicherheit, daraus folgt Kraft, Geborgenheit, Motivation und Zuversicht.
 

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28. November 2020 um 15:05
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Ich bin ein 25 Jahre alter Mann der seit mehr als 3 Jahren mit einer großartigen Frau zusammen lebt, sie ist 23, wir kennen uns schon gut 3 Jahre länger und waren davor beste Freunde. Sie kam aus einer toxischen Beziehung mit einem damalig guten Freund von mir, den sie für mich verlassen hat. Mit ihr war ich im Grunde glücklicher als je zuvor in meinem gesamten Leben, sie brachte mir viel Reife und Liebe, dennoch gab es auch viele Probleme. Ich hatte einen Missbrauchsfall als Kind und eine schwere Drogenzeit mit einer Meth-Psychose als Krönung, dies erwähne ich nicht umbedingt als Rechtfertigung für mein Verhalten, dennoch staute sich tiefe Trauer und Wut in dieser Zeit, die ich zu meinen tiefsten bedauern hauptsächlich an ihr auslies. Sie spiegelte sich nicht in körperlicher Gewalt, aber monatlich Wutausbrüchen und totaler mentaler Abgrenzung. Bis zu den Tagen an den ich begann andere Frauen attraktiv zu finden, ein Gedanke bei den mir heute schlecht wird da meine Freundin die schönste Frau auf der Welt ist. Es brauchte nicht lange dass sie das spürte und ansprach. Sie war nicht abgeneigt, willigte ein, lud sich Tinder runter und fing an zu Daten. Ich fing auch an mit Frauen zu schreiben, ich schrieb und schrieb und merkte es war einfach nicht richtig, ich wollte keine von diesen Frauen, ich wollte meine Frau. Doch da war es schon so weit dass sie einen Mann kennen lernte den sie nicht besonders attraktiv fand, der sie aber mit Komplimenten überschüttete und sie behandelte wie sie es verdient. Da fand eine tiefe Wandlung in mir statt, das erste mal in meinen Leben hatte ich Schuldgefühle, man könnte sagen ich hasste mich für das was ich getan habe. Sie fährt bis heute 2 mal die Woche zu ihm, ich selbst finde mich in einer Depression wieder. Ich versuche sie nicht von ihm wegzulocken, ich versuche nicht sie mit noch mehr Wut zu überhäufen und ich Stelle mich dem was ich bin, um es zu bekämpfen oder eher zu lösen. Die Tage und Nächte in dennen sie weg ist gehe ich tief in mich und meine Fehler, ich versuche mich zu bessern und sie frei Leben zu lassen. Sie sagt sie Liebt mich noch über Alles und das wir nach wie vor Seelenverwandte sind, wir ziehen auch bald in eine neue Stadt, im Grunde bin ich furchtbar glücklich dass sie jetzt ausgeglichener ist vorallem auch weil ich ernsthaft versuche ein besserer Freund/Mensch zu sein. Andererseits kann ich keine anderen Frauen daten, ich Liebe nur sie und hasse dieses schreckliche Hirngespinnst dass diese Situation ausgelöst hat. Ich möchte sie so gerne wieder nur für mich, ich möchte ihr endlich alles geben dass ich ihr geben kann um glücklich zu sein, ich kann sie einfach nicht mehr teilen. Ich liege manchmal eine halbe Stunde im Bett und weine (für gewöhnlich weine ich nur wenn jemand stirbt), ich muss mich oft von meinen Gedanken desidentifizieren um diesen Schmerz auszuhalten und ich kann sie nicht zwingen von ihm weg zu gehen, da auch das ein gewaltvoller Akt ist den ich ihr nicht antun kann. Was soll ich machen um mit dieser überweltigenden Situation umzugehen? Ich kann sie niemals verlassen, hier sehe ich absolut keine Option. Sollte ich sie einfach frei lassen bis sie selbst wieder zurück will? Ich schreibe diese Zeilen aus Ratlosigkeit und Trauer, möglicherweise hat jemand etwas änliches durchgemacht und könnte mir hier weiterhelfen... dafür wäre ich unglaublich dankbar.

Such dur ärtzliche Hilfe, dringend und sprech das Problem bei deiner Freundin an.

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