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Polyamorie als Lösung für Beziehungsprobleme?

23. Juli 2018 um 11:21

Ich lebe mit meiner Partnerin in einer polyamoren Beziehung, sie hat also noch einen Freund, ich eine Freundin. Wenn ich mir die ganzen Probleme hier im Forum ansehe, so haben wir diese garnicht. Fremdgehen gibt es nicht, Eifersucht klar die gibts manchmal, aber anders als in mono Beziehungen, ich kann mich auch mit Freundinnen von mir treffen, sie trifft sich auch ab und an mit Freunden. Wenn man dieses Besitzdenken aus Beziehungen heraus nimmt, löst sich total viel in Wohlgefallen auf.
Ich würde gerne wissen wie hier das Verhältnis von polygamen und monogamen ist.
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23. Juli 2018 um 11:23

ich sehe gerade, ein like gibt es nur für Antworten, also bitte hier liken

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23. Juli 2018 um 12:35
In Antwort auf marro69

ich sehe gerade, ein like gibt es nur für Antworten, also bitte hier liken

in diesen Forum herrscht hardcore monogamisten.
also kriegst nicht viel information.

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23. Juli 2018 um 12:41
In Antwort auf tantesara

in diesen Forum herrscht hardcore monogamisten.
also kriegst nicht viel information.

Was für ein Schwachsinn. Du Nuss verwechselst hardcore Monogamie offensichtlich mit der Abneigung gegen miese Betrügereien.  

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23. Juli 2018 um 12:55

Ich kenne zudem viele gesunde monogame Beziehungen wo es sowas wie Besitzanspruch gar nicht gibt und sich beide Partner freiwillig dazu entschieden haben und jeden Tag neu entscheiden eine monogame Beziehung mit ihrem Partner zu führen. Die Menschen die sich hier wegen ihrer verkorksten Beziehungen oder unfähigen Partnern melden und um Rat bitten, sind bei weitem nicht die Mehrheit, hier liest man logischerweise natürlich nicht in gleichem Maße die guten Geschichten der Beziehungen, da sich die Menschen nicht genauso, wie die mit den Problemen, an öffentliche Foren wenden. Dementsprechend gibt es auch Monobeziehungen ohne Eifersucht, Psychospielchen und Gewalt, außer den normalen Auseinandersetzungen zwischen zwei Individuen in einer Gemeinschaft. 

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23. Juli 2018 um 13:37

Für mich sind solche „poly“-Beziehungen nur Krücken für Leute die sich nicht festlegen wollen oder können.
 

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23. Juli 2018 um 13:48
In Antwort auf marro69

Ich lebe mit meiner Partnerin in einer polyamoren Beziehung, sie hat also noch einen Freund, ich eine Freundin. Wenn ich mir die ganzen Probleme hier im Forum ansehe, so haben wir diese garnicht. Fremdgehen gibt es nicht, Eifersucht klar die gibts manchmal, aber anders als in mono Beziehungen, ich kann mich auch mit Freundinnen von mir treffen, sie trifft sich auch ab und an mit Freunden. Wenn man dieses Besitzdenken aus Beziehungen heraus nimmt, löst sich total viel in Wohlgefallen auf.
Ich würde gerne wissen wie hier das Verhältnis von polygamen und monogamen ist.
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..aber wenn Du mal Familie gründen willst, da hört sich dann der Spaß auf und Du wirst um Deine Verantwortung nicht herum kommen.

Oder traust DU Dir vielleicht auch noch zu, Dich Deiner ''Poly-Familiären Verpflichtungen'' ebenfalls gewachsen zu fühlen ?

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23. Juli 2018 um 14:10

Beziehungsprobleme kommen und gehen nicht wegen monogam, polygam oder sonstwas-gam. In Beziehungen leben zwei unterschiedliche Wesen miteinander. Das bedeutet, sich immer besser kennen zu lernen, loyal, respektvoll, leibevoll und vertrauensvoll umzugehen, aneinander und an sich selbst zu arbeiten, die Entwicklung aktiv zu gestalten, Egoismus zu überwinden zugunstes des "Wir" - und viel Vergebung.

Ehrlich gesagt halte ich all das in einer polyamoren Beziehung - wenn man es so euphemistisch nennen will - für sehr schwierig. Ich halte es eher für eine Beziehung mit der gegenseitigen "Erlaubnis" für Seitensprünge. Eine echte, vollständige Bindung an einen Partner ist so gar nicht möglich.

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23. Juli 2018 um 14:21

wenn es bei dem Wunsch auf Polygamie um den freien Sex geht, dann tobt euch lieber mal am Wochenende gemeinsam im Swingerclub aus. Nur wirklich feste harmonische Beziehungen sind tragfähig für eine Polygamie. Und Männer seid ehrlich, ihr habt doch überhaupt nicht die Energie, wirklich mehrere tiefgreifende  Beziehungen  zu leben. Der damit verbundene Stress tötet doch eure Manneskraft, die nun einmal für eine gute Libido erforderlich ist. 

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23. Juli 2018 um 14:26

Alles hat mit Verantwortung zu tun - das muss ich Dir aber nicht erst erklären?

(Ist ''Poly'' eigentlich eine neue Rasse ? Oder wie habe ich mir das vorzustellen?)

Das war als gutes Beispiel gedacht - um Dir gleich mal wieder ''den Wind aus den Segeln zu nehmen''

Es gibt selbst beim Spiel gewisse Regeln und seltenst die geeigneten Mitspieler, wenn es um die Verantwortung geht.

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23. Juli 2018 um 17:45

Für alles gibt es Gegenbeispiele. Was soll das aussagen?

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23. Juli 2018 um 18:16

Poly oder Mono haben nichts damit zu tun ob man gut als Partner zu einander passt und sich anständig verhält.
Es ist schon schwer einen einzigen passenden zu finden, alles weitere ist um so schwieriger. Aber nicht unmöglich und selbstredend typ- und vereinbarungssache.
Bei uns funktioniert das seit 2012 hervorragend und ist sehr bereichernd aber allgemein empfehlen kann ich es nicht.

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24. Juli 2018 um 8:15

Im Übrigen ist das Forum hier im Schnitt noch sehr jung.
Da wird dann noch disneymässig an die eine grosse wahre Liebe im Leben geglaubt.

Insofern hast Du hier eh keinen repräsentativen Schnitt für Deine fragwürdige Statistik.

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24. Juli 2018 um 9:21
In Antwort auf marro69

Ich lebe mit meiner Partnerin in einer polyamoren Beziehung, sie hat also noch einen Freund, ich eine Freundin. Wenn ich mir die ganzen Probleme hier im Forum ansehe, so haben wir diese garnicht. Fremdgehen gibt es nicht, Eifersucht klar die gibts manchmal, aber anders als in mono Beziehungen, ich kann mich auch mit Freundinnen von mir treffen, sie trifft sich auch ab und an mit Freunden. Wenn man dieses Besitzdenken aus Beziehungen heraus nimmt, löst sich total viel in Wohlgefallen auf.
Ich würde gerne wissen wie hier das Verhältnis von polygamen und monogamen ist.
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selten so gelacht. aber man kann es sich ja einreden. 😂

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24. Juli 2018 um 13:03
In Antwort auf marro69

Ich lebe mit meiner Partnerin in einer polyamoren Beziehung, sie hat also noch einen Freund, ich eine Freundin. Wenn ich mir die ganzen Probleme hier im Forum ansehe, so haben wir diese garnicht. Fremdgehen gibt es nicht, Eifersucht klar die gibts manchmal, aber anders als in mono Beziehungen, ich kann mich auch mit Freundinnen von mir treffen, sie trifft sich auch ab und an mit Freunden. Wenn man dieses Besitzdenken aus Beziehungen heraus nimmt, löst sich total viel in Wohlgefallen auf.
Ich würde gerne wissen wie hier das Verhältnis von polygamen und monogamen ist.
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Eine Beziehung lebt davon, dass 'Dinge' nicht als Problem angesehen werden.
Ausschlaggebend ist dafür meiner Meinung nach die Reife, der Differenzierungsgrad und der Wunsch und Wille an sich selbst und mitteinander zu arbeiten. 
Den meisten von uns wurde vieles nicht gelehrt oder vorgelebt, was zu einer emotional unabhängigen Partnerschaft nötig ist.
Auf aufkommende Emotionen wird oft blind und unreflektiert reagiert, von fehlender Kommunikation in Form vom wesentlichen Sprechen ganz zu schweigen. Aber all das kann man lernen wenn man das möchte. So werden 'Dinge' nicht zum Problem sondern zur Lernaufgabe.
Ganz unabhängig davon, ob ich einen Partner habe oder noch zusätzliche. Wenn ich das nicht kann oder erst gar nicht können will, weil es harte Arbeit sein sein und eine Menge Angst bereiten kann, dann kommen Beziehungsprobleme auf.

Ich lernte einige Paare, die offene Beziehungen lebten, kennen. Die Männer schauten nach Polyamoren Partnerinnen oder Freundschaft Plus. 
Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass diese Männer etwas suchten, was ihnen in der Partnerschaft fehlte.
Das ist nicht das, was ich mir unter einer offenen Beziehung vorstelle...
 

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