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Plötzliche Trennung nach 5 Jahren und nun so ein Verhalten?!? HILFEE!

29. März 2011 um 13:32

Hallo,
ich habe ein Problem.
Ich weiß einfach nicht weiter.

Mein Freund hat sich nach 5 Jahren von mir getrennt.
Wir waren glücklich. Wir haben uns gefunden, wir haben gepasst und waren so harmonisch.
Wir haben so vieles weggesteckt, sodass diese Beziehung wirklich mehrmals "geprüft" wurde. Z.B hat er 3 Jahre lang im Ausland gearbeitet und das haben wir trotz anfänglicher Zweifel wunderbar gemeistert. Wir haben uns den Rücken gestärkt, waren für uns da und haben die wenige Zeit intensivst genutzt. Seit 1 Jahr ist er wieder in Deutschland. Das letzte halbe Jahr war sehr anstrengend für mich, denn beruflich habe ich mich verändert, ich war das letzte halbe Jahr einfach nicht ganz im Leben, wußte nicht, wohin ich wollte und war mit mir unzufrieden, leider habe ich das zum Teil an ihm ausgelassen.
Er hat mich nie auf mein Verhalten angesprochen, oder dass ihn etwas stört, wenn ich mich für meine Launen entschuldigt habe, dann hat er mich noch aufgebaut und mir gesagt, dass er für mich da ist.
Er hat in letzter Zeit sogar vermehrt über unsere gemeinsame Zukunft geredet, er träumte von UNSEREM Haus.
Im Januar habe ich ein großes Projekt von der Arbeit aus gehabt, sodass wir kaum Zeit für uns hatten. Er hat immer wieder beteuert, wie sehr er sich auf die Zeit danach freut und wir wolten danach in Urlaub fahren (Anfang/Mitte Februar). Ende Januar war er mit seinen Freunden eine Woche weg, er war wie ausgewechselt, meine er hätte schon lange nicht mehr so einen Spaß gehabt und rief mich regelmäßig aus dem Urlaub an, um mir zu sagen, wie sehr er sich freut, dass wir bald Zeit für uns haben.

Dann war mein Projekt zuende, wir solten in den Urlaub fahren und er trennt sich!
Er meinte, ihm sei alles über den Kopf gewachsen, er hätte in letzter Zeit so viel nachgedacht und er will einfach noch einige Dnge erleben. Er hat Angst, nicht er selbst zu sein (dafür gab ich ihm ne Grund, denn ich habe ihn nie von seinen Plänen abgehalten, sondern ihn wirklich immer dabei unterstützt).
Er wüßte selbst nicht was er tun soll, ob eine Trennung richtig sei, doch zu der Zeit wußte er nur, er ist sich seiner Gefühle nicht mehr sicher genug, ob es DAS ist.

Für mich war es ein Schock, denn wie gesagt, ER hat in letzter Zeit von vermehrter Zukunftsplanung geredet.

Wir haben danach noch einmal geredet, denn während meiner Stressphase habe ich sehr viel nachgedacht und gemerkt, dass ich das letzte halbe Jahr neben der Spur war.. ich wollte mein Leben endlich, wie früher, im Griff haben... Beim Gespräch stellte sich heraus, dass ihn Kleinigkeiten störten an mir, die sich aber wirklich auf mein Verhalten zurückführen ließen, als ich eben in meiner "Selbstfindungsphase" war. Nach dem Gesprch habe ich leider, so vernünftig ich denken wollte, keine Gründe gesehen, die einem gemeinsamen Weg im Wege standen, nein, sogar noch mehr Potenzial nach so einem offenen Gespräch.
Wir gönnten uns 2 Wochen Pause und danach teilte er mir mit, dass er ihm gut geht wie es ist.
Man mus dazu sagen, in den 2 Wochen der Pause blühte er auf, er tat Dinge, die er scon ewig nicht tat, er unternahm so viele Dinge, da ist es fast schon logisch, dass ihm kaum Zweifel kamen, denn schließlich genoss er das Leben ja.

Wir trennten uns definitiv und ich war so naiv und hab ihm die Freundschaft angeboten, ich wollte ihn als Menschen nicht verlieren.

Er war überglücklich darüber, denn schließlich würde ich ihm auch noch so viel bedeuten, aber nicht ausreichend für eine Beziehung.

Anfangs suchte ich den Kontakt, er zeigte mir etwas die kalte Schulter, er gab zu, dass er es bewusst machte um mir keine Hoffnung zu machen.

Mit der Zeit merkte ich, dass mir dieser Kontakt nicht so gut tat und ich versuchte Abstand zu gewinnen.
Eine Zeit hörten wir nichts voneinander.

Jetzt habe ich das Gefühl, ich komme mit dem Abstand ganz gut klar, besser als mit dem Kontakt, aber nun sucht er ihn - fast aufdringlich.

Er ruft immer wieder an, schreibt mir, findet Gründe um mich zu kontaktieren.

Doch ich reagiere nicht auf alles und das heizt ihn noch mehr ein mich zu kontaktieren, es gab Tage, da hat er 5 Mal versucht mich anzurufen oder hat mir 5 SMS geschickt ohne eine Antwort von mir.

Ich habe einfach so Angst, dass er den Gedanken jetzt einfach lebt, dass wir ja NUR Freunde sind.

Aber ich möchte ihm nicht von meinen Gefühlen sagen, denn er soll sich bewusst machen, dass ich nicht mehr siene Partnerin bin und nicht auf Abruf da bin. Gewiss ignoriere ich ihn nicht bewusst und immer, aber ich kommuniziere nur das Nötigste.
Er sagt letztens, dass er sich so freut, wie fröhlich ich endlich wieder bin.
Glaubt er wirklich, dadurch bin ich komplett darüber hinweg?? Und nun kann er seine Freundschaftsschiene fahren?

Er hat mich letztens, als ich was geschäftliches bei ihm vorbei bringen musste, zum Mittag mit seinen Eltern eingeladen... das macht man doch nciht einfach nur so mit einer "guten" Freundin, oder?

Ich weiß nciht, was ich tun sol!!
Ich will ihm nicht direkt sagen, dass ich Abstand brauche, denn vielleciht tut ihm das gut zu SPÜREN, dass sich unser Verhältnis ändert.

Aber ich kenne so ein aufdringliches Verhalten ncht von ihm, er hat sonst immer alles tausend mal durchdacht bevor er gehandelt hat... und nun so?

Selbst MANN muss doch merken, wenn FRAU 3 Tage lang icht auf SMS/Anrufe reagiert, dass man doch nicht "Best Friends" ist.

zu unserem Alter: Wir sind beide zwischen 25-26, also auch keine Teens mehr.

Bitte schreibt, was ihr darüber denkt!

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29. März 2011 um 23:09

Habt ihr denn mal offen und ehrlich miteinander geredet.
frag ihn doch, was er bezweckt mit seinem Verhalten. Möchte er eurer Beziehung nochmal eine Chance geben . Möchtest du das . Wollt ihr Freunde bleiben. Ist der Schmerz vorbei, geht das? Das sind Fragen, die könnt nur ihr miteinander klären und ihr müßt auch ehrlich zu euch selbst sein. Denn offensichtlich hat er seine Bedürfnisse übergangen und hat sich eingeschränkt, was nachher zum Ende der Beziehung geführt hat. Warum meldet er sich so häufig? Nur mit irgendwelchen doofen Spielen, die ihr hier gerade spielt, kommt ihr keinen Schritt weiter.
Gruß Melike

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30. März 2011 um 7:25

Aber Angst, dann alles zu verlieren
Aber ist es wirklich sinnvoll so offen meine Gefühle zu zeigen?
Derzeit sucht er ja scheinbar den Kontakt, mache ich ihm es nicht zu leicht, wenn ich direkt offen sagen,was los ist, ohne das er fragt?
Ich hab einfach das Gefühl, seine Entscheidung der Trennung war nicht 100 % sicher (er sagte mir damals ja auch immer, er weiß ncht was er tun soll, aber eine Trennung sei wohl besser) und ich habe jetzt das Gefühl, er merkt langsam, was er verliert und ist sich auch wieder nicht sicher, ob die Trennung richtig war.
Aber gerade dann kann er mir ja nciht einmal konkret sagen, was mit ihm los ist, solanger er sich nicht sicher ist..
Und vor allem bleibt dann einfach die Angst, dass er sich dann ganz abwendet.

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30. März 2011 um 8:53

Weißt du , das mit dem Denken
das birgt seine Gefahren Du denkst, er denkt und er denkt, du denkst. Wissen tut ihr es aber nicht, wie die Gedankengänge des anderen sind. Und deshalb ist es einfach gut, wenn man mal miteinander laut denkt. Ihr seid 5 Jahre zusammen. Wenn ihr nicht reden könnt, dann ist weder Beziehung noch Freundschaft ein Thema, denn das ist die wichtigste Voraussetzung für alle Beziehungen, dass man reden kann. Du kannst doch nur noch gewinnen. Was möchtest du denn noch verlieren. Du schreibst es tut dir nicht gut, wenn er sich meldet und ihr Kontakt habt, aber an einer Klärung bist du auch nicht interessiert. Ja, was denn nun. Und dass du dich nicht meldest und ihn am langen Arm verhungern lässt, das ist ein ganz blödes Spiel. Äußere dich offen und sag ihm ," ich will das nicht" Du berufst dich auf euer Alter, aber das was ihr abzieht ist wirklich Kindergarten.
Gruß Melike

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30. März 2011 um 9:07

Das Herz und der Verstand
Ich glaube das hat nichts mit Kindergarten zu tun, denn es einfach das Herz, was den Verstand besiegt.
Ich weiß enfach nicht was richtig ist.
Irgendwo ist es natürlich schön von ihm zu hören, aber es tut auch weh.
Gleichzeitig weiß ich nicht ob es mir noch schlechter geht, wenn ich nichts höre.
Wenn ich das doch wüßte, würd ich nicht um Rat und Erfahrung fragen!
Ich habe einfach Angst, dass er denkt, dass ich ihm hinther renne, dass ich seinen Standpunkt nicht genügend akzeptiere und drohe alles zu verlieren, indem er sich dann unter Druck gesetzt fühlt.
Bei der Trennung an sich sagt er, er fühlt nichts für mich, beim Gespräch danach meinte er, er hat das nur gesagt, damit ich nicht versuche ihn umzustimmen beszüglich einer 2. Chance, denn dazu ist er nicht bereit, aber wenn man gerade so emotional ist dann reagiert man anders auf unsichere Aussagen. So viel dazu: redet! Natürlich redet man, aber aus Rücksicht auf den anderen nach einer Trennung gibt es keine Garantie, dass man zu 100% das sgat, was man fühlt..

Ganz ehrlich, selbst wenn er jetzt seine Entscheidung bereut, bis er sich dessen zu 100% nicht sicher ist, wird er das nie aussprechen, dann läuft er in Gefahr, dass ich mir Hoffnung mache.

Ich habe ihm nun einen Brief geschrieben, nicht verletztend, aber einfach, dass ich noch nihct an dem Punkt bin, an dem er zu sein scheint: bereit sich auf eine reine Freundschaft einzulassen.

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30. März 2011 um 16:27

@ hanna
Ja du hast vollkommen recht, es is immer wieder ähnich, was passiert.
Ich möchte ihn meinen Partner nenne, es hat mir sehr die Augen geöffnet ihn verloren zu haben und ich habe mein Leben in die Hand genommen, JETZT möchte ich ihn.
Es tut gut, muss ich gestehen, abweisend zu sein, denn man merkt, der andere gibt und bekommt nichts zurück.
Es klingt blöd, es sind auch keine Machspielchen, aber man hat für einen Moment das Gefühl die Karten n der Hand zu haben.
Da ich zu große Angst hab, dass er wirklich so naiv ist und auf eine Freundschaft pocht, habe ich ihm einen Brief geschrieben, in dem ich nicht emotional wurde, ihn nur um Zeit gebeten hab, denn scheinbar sieht er mich nur als Freundin und sucht den Kontakt (auch wenn es ncht so sein mag, auch wenn er merkt, dass er was verloren hat, das kan ich derzeit ja nciht denken und wissen), aber dafür brauche ich einfach Zeit.

Ich hoffe in dieser Zeit wird er vielleciht merken, dass er nicht alles haben kann, seinen Freiraum und gleichzeitig mich als Menschen in seiner Nähe, JETZT noch ncht.

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