Forum / Liebe & Beziehung

plötzlich nur noch genervt sein...

26. November 2020 um 21:17 Letzte Antwort: 27. November 2020 um 21:36

Hallo,

momentan stelle ich mit erschrecken fest, dass ich von meinem neuen Freund (34) nur noch genervt bin. Anfangs (Juli 20) war alles wunderbar, wir waren viel draußen und es war aufregend, bis auf der Sex.

Seitdem das Wetter schlechter ist und die Corona-Regeln verschärft sind, streiten wir uns öfter, haben kein Sex mehr und ich bin ständig genervt von Dingen, die eigentlich Kleinigkeiten sind. Das Ganze hat zur Folge, dass ich lieber allein bin und er mich vermisst...ich bin gern einfach mal alleine (schon immer), was mir jedoch bedenken gibt, da wir ja eine Beziehung führen.

Am Anfang war ich fast jeden Tag bei ihm, was mir später zu viel wurde. Sobald ich sagte, ich brauche mal etwas Zeit für mich, schmiss er mit Vorwürfen um sich a la "also trennen wir uns bald?"

Inzwischen hab ich das Gefühl, mich als Person und mein Leben zu verlieren und fang deshalb öfter Streit an, um eine Distanz herzustellen. Er redet auch schon von Kinder, zusammen ziehen etc. was in mir ziemliche Panik auslöst, da ich mir darüber erstmal keine Gedanken machen wollte (erst in ein paar Jahren).

Ich bin eine Frau, die sich schnell langweilt und Routine hasst, daher stört es mich gerade sehr, dass wir immer das selbe machen, wenn wir uns sehen. Film gucken, essen und spazieren gehen, mir hängt es zum Hals raus  

Wie werde ich das eingeengte Gefühl los, freue mich wieder auf ihn und wie bleibt die Beziehung trotz Corona aufregend? 

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26. November 2020 um 22:56

Es ist gut, wenn eine WG gut läuft. Aber bei euch scheint aus den anfänglichen Funken kein Feuer geworden sein, es ist erloschen. Null Sex ist nicht beziehungsfördernd.

Sorry, es ist nicht nicht lustig, ich weiß.

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26. November 2020 um 23:46
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Hallo,

momentan stelle ich mit erschrecken fest, dass ich von meinem neuen Freund (34) nur noch genervt bin. Anfangs (Juli 20) war alles wunderbar, wir waren viel draußen und es war aufregend, bis auf der Sex.

Seitdem das Wetter schlechter ist und die Corona-Regeln verschärft sind, streiten wir uns öfter, haben kein Sex mehr und ich bin ständig genervt von Dingen, die eigentlich Kleinigkeiten sind. Das Ganze hat zur Folge, dass ich lieber allein bin und er mich vermisst...ich bin gern einfach mal alleine (schon immer), was mir jedoch bedenken gibt, da wir ja eine Beziehung führen.

Am Anfang war ich fast jeden Tag bei ihm, was mir später zu viel wurde. Sobald ich sagte, ich brauche mal etwas Zeit für mich, schmiss er mit Vorwürfen um sich a la "also trennen wir uns bald?"

Inzwischen hab ich das Gefühl, mich als Person und mein Leben zu verlieren und fang deshalb öfter Streit an, um eine Distanz herzustellen. Er redet auch schon von Kinder, zusammen ziehen etc. was in mir ziemliche Panik auslöst, da ich mir darüber erstmal keine Gedanken machen wollte (erst in ein paar Jahren).

Ich bin eine Frau, die sich schnell langweilt und Routine hasst, daher stört es mich gerade sehr, dass wir immer das selbe machen, wenn wir uns sehen. Film gucken, essen und spazieren gehen, mir hängt es zum Hals raus  

Wie werde ich das eingeengte Gefühl los, freue mich wieder auf ihn und wie bleibt die Beziehung trotz Corona aufregend? 

Warum macht ihr den nicht mal was anderes als spatzieren..? Es liegt doch auch in deiner Hand.. 

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27. November 2020 um 4:48
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Warum macht ihr den nicht mal was anderes als spatzieren..? Es liegt doch auch in deiner Hand.. 

Was denn? Hat doch nichts mehr offen...allein mache ich noch andere Dinge, darauf hat er aber keine Lust.

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27. November 2020 um 4:50
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Es ist gut, wenn eine WG gut läuft. Aber bei euch scheint aus den anfänglichen Funken kein Feuer geworden sein, es ist erloschen. Null Sex ist nicht beziehungsfördernd.

Sorry, es ist nicht nicht lustig, ich weiß.

Einer von uns hat keine Lust auf Sex...der andere möchte schon gern.
Dafür kuscheln wir viel.

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27. November 2020 um 7:29
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Hallo,

momentan stelle ich mit erschrecken fest, dass ich von meinem neuen Freund (34) nur noch genervt bin. Anfangs (Juli 20) war alles wunderbar, wir waren viel draußen und es war aufregend, bis auf der Sex.

Seitdem das Wetter schlechter ist und die Corona-Regeln verschärft sind, streiten wir uns öfter, haben kein Sex mehr und ich bin ständig genervt von Dingen, die eigentlich Kleinigkeiten sind. Das Ganze hat zur Folge, dass ich lieber allein bin und er mich vermisst...ich bin gern einfach mal alleine (schon immer), was mir jedoch bedenken gibt, da wir ja eine Beziehung führen.

Am Anfang war ich fast jeden Tag bei ihm, was mir später zu viel wurde. Sobald ich sagte, ich brauche mal etwas Zeit für mich, schmiss er mit Vorwürfen um sich a la "also trennen wir uns bald?"

Inzwischen hab ich das Gefühl, mich als Person und mein Leben zu verlieren und fang deshalb öfter Streit an, um eine Distanz herzustellen. Er redet auch schon von Kinder, zusammen ziehen etc. was in mir ziemliche Panik auslöst, da ich mir darüber erstmal keine Gedanken machen wollte (erst in ein paar Jahren).

Ich bin eine Frau, die sich schnell langweilt und Routine hasst, daher stört es mich gerade sehr, dass wir immer das selbe machen, wenn wir uns sehen. Film gucken, essen und spazieren gehen, mir hängt es zum Hals raus  

Wie werde ich das eingeengte Gefühl los, freue mich wieder auf ihn und wie bleibt die Beziehung trotz Corona aufregend? 

Ihr wohnt getrennt, ihr müsst m.E. kein Druck aufbauen oder ein schlechtes Gewissen haben, indem ihr euch täglich trefft  weil sich das so gehört und sein muss für frisch Verliebte. Ich kann mir grade zu Beginn so viel Nähe gar nicht vorstellen. Ich finde es braucht Zeit, nimm dir die Zeit und den Freiraum ohne dir dabei Negatives einzureden.

Wie wäre es wenn ihr vereinbart euch 2 Mal wöchentlich zu treffen und spontan dann bei Bedarf auch zwischendurch? 

Ihr könnt Wandern gehen, Brettspiele spielen gemeinsam und jeder für sich mit eigenen Freunden. 

Auch könnt ihr oder einer von euch einen Personal Trainer buchen und draußen Workout machen. 

Ungewöhnliche Rezepte raussuchen, einkaufen gehen und zusammen ein Menü zubereiten. 

Ich denke, ein Stück weit muss sich das Zusammen sein wollen einspielen. Streitgespräche gehören dazu. Hast du aber das Gefühl mit ihm ist es langweiliger als alleine, dann wäre zu überlegen warum ihr zusammen seid. Vielleicht bist du mit dir selbst unzufrieden, weil dich dein Leben langweilte  schon vor ihm, in dem Fall projizierst du deine eigenen Gefühle auf ihn, den Unbeteiligten....

 

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27. November 2020 um 7:43

... oder man kann sich einfach eingestehen dass es nicht passt, und anstatt ewige Streitereien, Langeweile und Kopfstände geht jeder seiner Wege und wird woanders glücklich.

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27. November 2020 um 8:15

Du bist gelangweilt ist er denn verantwortlich dafür?

Du weißt nicht dich zu beschäftigen. 
Wie wärs mit Gesellschafts spielen? 

Memorie wissenquiz trivialpersuit

Oder die Ursache ausmachen für deine Langeweile. 

Du stagnierst dann kommt Langeweile du brauchst Futter für den Verstand füttern ihn. 

Ich kenn das.... 

Aber grade in begrenzten Zeiten kann man Krdeativ werden. 

Eigene Brett spiele entwerfen oder Kurzgeschichten bzw wenn man eh Zeit hatt Romane Schreiben 😉

Ggf spielen wir dem nächst alle das Spielsexuelle Unlust bekämpfen wenn du es für uns entwickelt 😉

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27. November 2020 um 8:53
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... oder man kann sich einfach eingestehen dass es nicht passt, und anstatt ewige Streitereien, Langeweile und Kopfstände geht jeder seiner Wege und wird woanders glücklich.

Ich finde nicht, daß das ein Kopfstand ist. Ob mit oder ohne Partner, ich mag ebenfalls keine Routine. Mit Partner kann der Alltagstrott sogar noch erdrückender sein, zumindest für mich. Das was für andere wie dich eventuell Streß bedeuten könnte, wäre für mich lebensnotwendig....

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27. November 2020 um 9:43
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Hallo,

momentan stelle ich mit erschrecken fest, dass ich von meinem neuen Freund (34) nur noch genervt bin. Anfangs (Juli 20) war alles wunderbar, wir waren viel draußen und es war aufregend, bis auf der Sex.

Seitdem das Wetter schlechter ist und die Corona-Regeln verschärft sind, streiten wir uns öfter, haben kein Sex mehr und ich bin ständig genervt von Dingen, die eigentlich Kleinigkeiten sind. Das Ganze hat zur Folge, dass ich lieber allein bin und er mich vermisst...ich bin gern einfach mal alleine (schon immer), was mir jedoch bedenken gibt, da wir ja eine Beziehung führen.

Am Anfang war ich fast jeden Tag bei ihm, was mir später zu viel wurde. Sobald ich sagte, ich brauche mal etwas Zeit für mich, schmiss er mit Vorwürfen um sich a la "also trennen wir uns bald?"

Inzwischen hab ich das Gefühl, mich als Person und mein Leben zu verlieren und fang deshalb öfter Streit an, um eine Distanz herzustellen. Er redet auch schon von Kinder, zusammen ziehen etc. was in mir ziemliche Panik auslöst, da ich mir darüber erstmal keine Gedanken machen wollte (erst in ein paar Jahren).

Ich bin eine Frau, die sich schnell langweilt und Routine hasst, daher stört es mich gerade sehr, dass wir immer das selbe machen, wenn wir uns sehen. Film gucken, essen und spazieren gehen, mir hängt es zum Hals raus  

Wie werde ich das eingeengte Gefühl los, freue mich wieder auf ihn und wie bleibt die Beziehung trotz Corona aufregend? 

Hallo Empathie, ich erkenne mich in deiner Beschreibung von dir selbst sehr gut wieder. 

Was mich allerdings sorgenvoll stimmt, sind die Vorwürfe deines Freundes. 

Beziehungen sind immer ein Balance-Akt. Es ist eine Kunst, zugleich mit sich selbst und mit jemandem anderen in Beziehung zu sein. 

Deshalb ist es kein entweder-oder, sondern ein sowohl-als auch!

Eine gute Beziehung setzt voraus, dass man selbst als Person ganz gut dasteht und sich eben nicht auflöst im wir. Das sollte deinem Freund schleunigst klar werden!

Eine Portion Sehnsucht sollte immer bleiben in Beziehungen. Das "Du" sollte begehrt und ersehnt werden, und du beschreibst es schön,  dass du Streit suchst, um diese Distanz und damit diese Möglichkeit nach Sehnsucht schaffen möchtest. 

Es gibt allerdings konstruktivere Möglichkeiten als Streit. Ich habe dazu einen Buchtipp: "die Liebe neu erfinden" von Wilhelm Schmidt. 

Alleine dieses Schaffen von Raum für Möglichkeiten ist schon ziemlich spannend und sollte von beiden als solches verstanden werden und nicht als Abweisung!

Ich führe eine Wochenendeziehung und wir wollen 2021 zusammen ziehen. Gleichzeitig ist uns wichtig, dass wir uns dann nicht auflösen. Wir schaffen uns Möglichkeiten, dass wir trotzdem noch Raum für uns haben können. 

Corona hat da auch uns ziemlich reingepfuscht, weil es ist irgendwie "alles oder nichts", aber selbst da kann man sich erzählen, wie es einem emotional geht, oder jeder für sich den Tag verbringen und für abends ein Date ausmachen, obwohl man sich ja eh sieht. Der eine sucht den Film aus, der andere sorgt für die kulinarische Untermalung.

Ihr wollt beide das gleiche - eine schöne Beziehung. Dein Freund muss da auch deine Bedürfnisse verstehen lernen. Wie kommunizierst du das?

 

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27. November 2020 um 10:58
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Hallo,

momentan stelle ich mit erschrecken fest, dass ich von meinem neuen Freund (34) nur noch genervt bin. Anfangs (Juli 20) war alles wunderbar, wir waren viel draußen und es war aufregend, bis auf der Sex.

Seitdem das Wetter schlechter ist und die Corona-Regeln verschärft sind, streiten wir uns öfter, haben kein Sex mehr und ich bin ständig genervt von Dingen, die eigentlich Kleinigkeiten sind. Das Ganze hat zur Folge, dass ich lieber allein bin und er mich vermisst...ich bin gern einfach mal alleine (schon immer), was mir jedoch bedenken gibt, da wir ja eine Beziehung führen.

Am Anfang war ich fast jeden Tag bei ihm, was mir später zu viel wurde. Sobald ich sagte, ich brauche mal etwas Zeit für mich, schmiss er mit Vorwürfen um sich a la "also trennen wir uns bald?"

Inzwischen hab ich das Gefühl, mich als Person und mein Leben zu verlieren und fang deshalb öfter Streit an, um eine Distanz herzustellen. Er redet auch schon von Kinder, zusammen ziehen etc. was in mir ziemliche Panik auslöst, da ich mir darüber erstmal keine Gedanken machen wollte (erst in ein paar Jahren).

Ich bin eine Frau, die sich schnell langweilt und Routine hasst, daher stört es mich gerade sehr, dass wir immer das selbe machen, wenn wir uns sehen. Film gucken, essen und spazieren gehen, mir hängt es zum Hals raus  

Wie werde ich das eingeengte Gefühl los, freue mich wieder auf ihn und wie bleibt die Beziehung trotz Corona aufregend? 

Ich denke (und weiß aus eigener Erfahunr) dass Corona einen sehr belasten kann. Mehr als man das, gerade wenn man nicht direkt davon betroffen ist, vielleicht glauben mag. In dieser Zeit ist man meiner Meinung nach nicht gut beraten schwerwigende Entscheidungen zu treffen. 

Trotz allem solltet ihr in der Lage sein darüber zu reden. Setzt euch wirklich mal ruhig zusammen und du erklärst ihm,wie du dich fühlst. 

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27. November 2020 um 16:02

Hmm ich finde es liest sich nicht als wäre Corona euer einziges Problem.. es liest sich so als wärt ihr einfach sehr verschieden...
Ich weiß nicht wie alt du bist.. aber da er schon 34 ist verstehe ich, dass das Thema Kinder etc. für ihn aktuell ist.. in ein paar Jahren ist er dann ja doch schon ein Recht alter Papa...

Ihr seit ja wirklich noch nicht lange zusammen, der Sex war offenbar nie gut und ich finde es liest sich als würdest du dich eigtl trennen wollen.. 

Ich würde ihm zumind. fair kommunizieren, dass dich die Beziehung mehr nervt als ausfüllt... und du Abstand brauchst.. wenn er deswegen vorwurfsvoll reagiert ist das seine Baustelle... ich glaube nicht, dass du glücklicher wirst wenn du aus falschen Motiven Zeit mit ihm verbringst 🤷

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27. November 2020 um 16:48

"Es war alles aufregend, bis auf den Sex"... Naja... Wenn ein Pfeiler nicht stimmt, ist es schwierig, eine Beziehung ordentlich aufrecht zu erhalten. Wenn es nicht passt und du eher genervt bist von ihm, macht es auch keinen Sinn mehr mit euch. Nach 4 Monaten ist das aber auch keine Schande, sich das einzugestehen. Manchmal passt es einfach nicht.

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27. November 2020 um 19:11
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Ich finde nicht, daß das ein Kopfstand ist. Ob mit oder ohne Partner, ich mag ebenfalls keine Routine. Mit Partner kann der Alltagstrott sogar noch erdrückender sein, zumindest für mich. Das was für andere wie dich eventuell Streß bedeuten könnte, wäre für mich lebensnotwendig....

Ich glaube du verstehst mich miss 
Ich bin völlig bei dir, was die Möglichkeiten innerhalb einer Beziehung betrifft und die Abwechslung und so weiter. Nur liest es sich für mich, als sei dieser Mann schlicht und einfach nicht der richtige für die TE. Da kann man noch so viele Brettspiele erfinden, wenn sie nach 4 Monaten (!) die Nase schon so voll hat, muss man sich nicht länger quälen. Oder wie siehst du diesen Punkt?

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27. November 2020 um 21:36
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Ich glaube du verstehst mich miss 
Ich bin völlig bei dir, was die Möglichkeiten innerhalb einer Beziehung betrifft und die Abwechslung und so weiter. Nur liest es sich für mich, als sei dieser Mann schlicht und einfach nicht der richtige für die TE. Da kann man noch so viele Brettspiele erfinden, wenn sie nach 4 Monaten (!) die Nase schon so voll hat, muss man sich nicht länger quälen. Oder wie siehst du diesen Punkt?

Ich weiß nicht so richtig, ob das eindeutige Ablehnung ihrerseits ist.  

Ich denke, es ist in Ordnung nichts überstürzen zu wollen. Vielleicht haben sie sich die ersten Monate viel zu oft gesehen, nun muss wieder Abstand her, bevor sich neues Gleichgewicht einstellt. 

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