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Phasen von Unsicherheit in Beziehung

8. Dezember um 23:57

Hey ihr Lieben,

mich plagt leider seit einiger Zeit ein Problem, welches mir viel Kraft und Zeit raubt.
Seit ich mit meinem Freund zusammen bin, habe ich immer mal so Phasen, in denen ich wirklich sehr unsicher und eifersüchtig bin. Ich habe dann total negative Gedanken, die ich mittlerweile auch direkt erkenne und mit klarem Verstand auch als schwachsinnig beurteilen kann. Allerdings kommen diese Gefühle und Gedanken trotzdem immer wieder und verschwinden nur, nachdem ich lange darüber nachgedacht habe und dann irgendwann zum Schluss komme, dass das alles Quatsch ist.

Z.B. denke ich dann, sobald er jemand anderen kennengelernt hat, dass er mich bestimmt total langweilig findet und lieber etwas mit den anderen Leuten macht. Oder habe direkt panische Angst er könnte mich verlassen, wenn er mal vermehrt mit einer Freundin schreibt. Ich traue ihm dann in dem Moment einfach Dinge zu, die eig null zu ihm passen und die mir auch nie in den Sinn kommen würden, wenn er in diesem Moment grad neben mir sitzt. Das Ganze passiert also nur in den Momenten, in denen er grad nicht bei mir ist und ich somit nicht seine Aufmerksamkeit habe.

Mir ist schon länger klar, dass da mit meiner Denkweise etwas überhaupt nicht stimmt, allerdings kriege ich das Problem nicht so richtig in den Griff. Ich möchte so gern an mir arbeiten, da mir bewusst ist, dass ich auf Dauer der Beziehung damit gewaltig schade.

Ich vermute, das alles hängt wie so oft mit mangelndem Selbstbewusstsein zusammen...Allerdings muss ich sagen, dass ich so bewusst eigentlich gar nicht das Gefühl habe, dass es so schlecht um mein Selbstbewusstsein steht. Ich mag mich selber, habe eigentlich selten negative Gedanken über mich selbst und bin glaube ich einfach ein sehr reflektierter Mensch.

Woran kann es also liegen? Jemand hier mit gleichen Erfahrungen? Würde mich sehr über Rückmeldungen und auch Tipps von euch freuen

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9. Dezember um 9:49

Also es muss natürlich nicht so kommen in deinem Leben, aber in meinem Leben hatte ich mehrere Beziehungen, also Lebensabschnittspartner. Irgendwann muss man einfach akzeptieren, dass es nicht mehr weitergeht.
Natürlich ist diese Vorstellung unromantisch, gerade wenn man noch eine Familie gründen will, aber tatsächlich gehe ich auch wieder davon aus, dass nicht für immer mit einer Person zusammen bin.
Es gibt dabei einige Vorteile z.b. dass man sich nicht so extremen Druck macht, wie du.
Diesen Druck baust du dir auf z.b. wenn deine beziehung endet gleicht es einem Weltuntergang, aber das Leben geht weiter und du würdest früher oder später wieder einen neuen partner finden.

Nun gibts natürlich Männer die fremdgehen oder mal ihre Freundin hintergehen, kommt immer wieder vor. Bei Frauen ist es vermutlich seltener, wegen dem männlichenn Jagdinstinkt. Jetzt permanent angst zu haben, dass das auch bei dir passieren wird, zwingt dich zwangsläufig dazu dich ins Abseits zu stellen und ein Opfer zu sein.
Du könntest z.b. auch die Einstellung haben, wenn er nicht will, willst du schon lange nicht. Wenn er dich hintergeht, muss er eben weg. Dann ist es vorbei.

Oder aber man findet evtl andere Kompromisse ich war z.b. mal in einer offenen Beziehung, die ersten Jahre war das nicht so, wir haben das später umgestellt, weil sie immer so viel stress machte mit ihrer eifersucht, dass ich das gefühl hatte keine freiheit mehr zu haben und es einen dann doch mehr provozierte jemand anderes kennenzulernen als ohne den ganzen Wirbel.
Bei der offenen Beziehung wurds dann ganz entspannt, schwupp wirkte das ganze thema befreiener und bei mir war die Lust jemand anderes kennenzulernen verflogen. Letztendlich hatte sie sich dann später verliebt in jemand neues nach 7 Jahren. Aber ich denke das wäre auch  ohne offene Beziehung passiert, weil sie einfach was komplett neues machen wollte.
Und wenn man solche Lebensveränderungen haben will, tja dann passt es nicht mehr.
Natürlich für Menschen die komplett monogam sind, ist das Thema nix, ich wollte nur mal ein Beispiel zeigen bezüglich psychologie mit dem Thema Eifersucht und Freiheit.

Also mach dir weniger Druck, versuche mit deinem Freund offen über solche Probleme zu reden, du kannst natürlich auch noch herausfinden, wie moralisch er ist usw. um mehr Vertrauen aufzubauen. Dann fährst du dir vielleicht weniger Filme. Wenn es weniger mit deinem Selbstbwusstsein zu tun hat, hat es vielleicht mit mangelndem Vertrauen zu tun oder einfach, dass du etwas ängstlicher bist als der Durchschnitt.
Viele menschen die reflektiert sind, denken etwas komplizierter und dann neigt man auch stärker dazu sich in irgendwelche Psychogedanken reinzusteigern. Ich z.b. auch
Wenn du dann aber merkst, dass du schwachsinn denkst, ist das auf jeden fall schon ne gute Sache. Du kannst dann immer dagegen steuern. Aber mit ihm darüber zu reden , würde dich stärker beruhigen bezüglich deine Ängste.

 

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9. Dezember um 9:51
In Antwort auf dieanna7

Hey ihr Lieben,

mich plagt leider seit einiger Zeit ein Problem, welches mir viel Kraft und Zeit raubt.
Seit ich mit meinem Freund zusammen bin, habe ich immer mal so Phasen, in denen ich wirklich sehr unsicher und eifersüchtig bin. Ich habe dann total negative Gedanken, die ich mittlerweile auch direkt erkenne und mit klarem Verstand auch als schwachsinnig beurteilen kann. Allerdings kommen diese Gefühle und Gedanken trotzdem immer wieder und verschwinden nur, nachdem ich lange darüber nachgedacht habe und dann irgendwann zum Schluss komme, dass das alles Quatsch ist.

Z.B. denke ich dann, sobald er jemand anderen kennengelernt hat, dass er mich bestimmt total langweilig findet und lieber etwas mit den anderen Leuten macht. Oder habe direkt panische Angst er könnte mich verlassen, wenn er mal vermehrt mit einer Freundin schreibt. Ich traue ihm dann in dem Moment einfach Dinge zu, die eig null zu ihm passen und die mir auch nie in den Sinn kommen würden, wenn er in diesem Moment grad neben mir sitzt. Das Ganze passiert also nur in den Momenten, in denen er grad nicht bei mir ist und ich somit nicht seine Aufmerksamkeit habe.

Mir ist schon länger klar, dass da mit meiner Denkweise etwas überhaupt nicht stimmt, allerdings kriege ich das Problem nicht so richtig in den Griff. Ich möchte so gern an mir arbeiten, da mir bewusst ist, dass ich auf Dauer der Beziehung damit gewaltig schade.

Ich vermute, das alles hängt wie so oft mit mangelndem Selbstbewusstsein zusammen...Allerdings muss ich sagen, dass ich so bewusst eigentlich gar nicht das Gefühl habe, dass es so schlecht um mein Selbstbewusstsein steht. Ich mag mich selber, habe eigentlich selten negative Gedanken über mich selbst und bin glaube ich einfach ein sehr reflektierter Mensch.

Woran kann es also liegen? Jemand hier mit gleichen Erfahrungen? Würde mich sehr über Rückmeldungen und auch Tipps von euch freuen 

wie lange seid ihr zusammen? 

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9. Dezember um 10:14

Ach ja , was mir noch einfällt. Es können auch tiefere Ängste in dir drin sein die z.b. mit Verlustangst zu tun haben. Verlustangst kann ja auch durch irgendwelche Traumatas in der Kindheit entstanden sein. Vielleicht schlummert also noch etwas tiefer in dir, so dass du dir diese Gedanken immer machen würdest, auch bei anderen Partnern.

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9. Dezember um 19:30
In Antwort auf theola

wie lange seid ihr zusammen? 

Etwas über 1 Jahr

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Gestern um 8:23
In Antwort auf dieanna7

Etwas über 1 Jahr

hat er dir irgendwann einmal anlass gegeben misstrauisch zu sein?
vernachlässigt er dich wegen der schreiberei mit den mädels?

falls nicht, dann versuche nicht so verkrampft zu sein!

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