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Patchwork - Kind darf spontan Umgangszeiten bestimmen

26. Oktober 2015 um 9:50

kt, Hallo liebe Leser,

ich würde gerne einmal eure Sichtweise zu folgender Angelegenheit wollen.

Mein Freund und ich, sind nun 1,5 Jahre zusammen. Ich habe einen Sohn, 4 Jahre in die Beziehung mitgebracht, er hat drei Kinder, davon 2 erwachsen, der kleine wird in kürze 10 Jahre alt und ist bei uns alle 2 Wochen zur Übernachtung, jede Woche Mittwochs am Nachmittag bis zum Abend, ohne Übernachtung.

Jetzt ist es so: Der Junge ist es gewöhnt, zwar die Rechte eines Erwachsenen zu haben, aber nicht die Pflichten, bedeutet: Wird zwar über die Maßen verwöhnt und alle wollen, dass es für ihn recht und gut ist, aber für Konsequenzen muss nicht eingestanden werden. Das hat bei dem Kind zu einer Einstellung geführt, dass ER bestimmen darf/will, und sich alle anderen anzupassen haben.

Zu Beginn führte es dazu, dass ich versucht hatte, es ihm möglichst recht zu machen. Ich habe versucht so zu kochen, wie es IHM passt (er hat einen recht eingeschränkten Speiseplan mit eher ungesunden Essgewohnheiten -ich das Gegenteil), ihm abends bis halbzehn das TV Programm überlassen und dafür mich zurückgezogen, habe mir verkniffen, gewisse Grenzen zu setzen. Ich habe immer gemerkt, dass selbst das nicht genügend war, letztens hatte ich Würstchen angebraten, die ich aus Zeitnot nicht nach Bräunungsgrad des Jungen anbraten konnte, da habe ich gemerkt, wie er meinem Freund einen entsprechenden Blick zugeworfen hat.

Meine Einstellung zu der Sache lautet: Die Erwachsenen sind diejenigen, die letztlich die Entscheidungen treffen. Kinder dürfen sich auch etwas wünschen, aber eben nicht nach Ihrem Willen grundsätzlich bestimmen. Der Junge kennt es aber anders. Ich möchte, dass es hier gewisse Regeln gibt, z.B. dass man nicht dazwischenplappert wenn andere reden, dass der TV Konsum eingeschränkt ist, feste Schlafenszeit etc. Aber alles Dinge, die ich persönlich für ganz normale, altersgemäß nötige Grenzen halte.

Nun fuhr mein Freund den Jungen vor 14 Tagen nach Hause und fragte ihn, warum er in letzter Zeit (bzw. die Mutter) immer wieder versucht hatte Gründe zu finden, um nicht kommen zu müssen. Er sagte dann, dass er sich "komisch" fühle, weil er Dinge tun müsse, die er nicht wolle. Z.b. Pumuckl schauen. Hallo?!?!?!?!?!?!?!?!?!

Mein Sohn darf am Tag eine Pumucklfolge schauen, währenddessen hatte der Sohn meines Freundes iPad gespielt. Hatte aber stets (und ich betone stets!) auch SEINE TV Zeit mit Simpsons etc. un zusätzlich Abends noch die freie Auswahl im TV Programm.

Mein Freund reduzierte daraufhin die Übernachtungen von Freitag bis Sonntag nurnoch von Samstag auf Sonntag - was meiner Meinung nach das komplett falsche Signal war.

Die Mutter des Sohnes ist so drauf, dass sie eben, wenn der Sohn nicht will, anbietet beim Abholen, dass er, wenn er es sich mit dem Übernachten anders überlegt, dann am Abend wieder heimkommenm darf. Ich habe aber zu diesem ZEitpunkt schon geplant, dass er hier schläft, und entsprechend keine anderen Pläne gemacht bzw. auch entpsrechend eingekauft. Finde das echt unverschämt.
Andersrum will sie ja auch nicht, dass entschieden wird, wenn sie Samstagabend nicht da ist, dass das Kind dann kurzfristig nach Hause gebracht wird weil ich "keine Lust" habe.

Ich ärgere mich sehr darüber. Mein Freund will es allen recht machen, in erster Linie aber das Kind nicht "überfordern".

Naja.

Ich bin der Meinung: Entweder sind ALLE flexibel (was dann auch bedeutet, dass das Kind dann nach UNSERER Lust und Laune zurückgefahren wird oder JEDER hält sich an vormals getroffene Vereinbarungen. Ich möchte planen können. Meine Planung für das Wochenende fällt anders aus, wenn ich denke, er kommt - oder wenn ich eben denke, er kommt nicht. Ich habe selbst ein kleines Kind und muss mit der wenigen Zeit, die übrig bleibt, gut haushalten.

So ist immer nur einer derjenige, der den kürzeren zieht - ich und mein Sohn. Mein Ferund will - das verstehe ich auch irgendwie - natürlich die Tage "offenhalten" auch für den Fall, dass es wieder kurzfristig abgesagt wird - was nicht das erste Mal war sondern sehr häufig. So kann man aber bestimmte Dinge nicht planen weil ja der Platz zeitlich "besetzt" ist vom Kind, dass dann aber nach Lust und laune kurzftistig doch nicht kommt.

Ich habe hierüber schon mehrfach mit meinem Freund geredet. Es ist so, dass er sagt, er besteht darauf, dass der Umgang eingehalten wird. Dies kann er aber nicht wirklich, da ja die Mutter sich oft mit dme Kind solidarisiert und seinen Wünschen vorrang einräumt. Wenn ich sage, ich will eine klare zeitliche Regelung, bin ich "unflexibel".

Ich finde, ab einem gewissen Punkt muss man an die "neue" Familie denken und dann eben sagen OK, es klappt offenbar nicht, ab jetzt sind eben wir ALLE flexibel! Die Mutter will halt, wen sie von Samstag auf Sonntag weg fährt mit ihrem neuen Freund, dass das Kind hier gut untergebracht ist, wenn sie das nicht BRAUCHT, dann ist die nächste Priorität, dass das Kind bei Papa beschäftigt wird und nicht Zuhause (bei ihr) alleine sich beschäftigen müsste. Da will sie ja auch, dass alles zuverlässig ist.

ICh will es nicht allen anderen Recht machen. Als ich letztes mal das ERSTE Mal seit einem halben Jahr das TV Programm bestimmt habe und es nicht dem Sohn überlassen habe, wollte er nach Hause zur Mami. Ärgerlich.

Was würdet ihr tun in meiner Lage?
Auf die Mutter habe ich keinen Einfluss, auf das verzogene Kind auch nicht, und mein Freund will seinen Sohn natürlich auch sehen.

Ich ärgere mich immer wieder sehr sehr sehr, wenn es alle dem Kind recht machen wollen. Übrigens: Falls jemand meint, dass sei eben weil er ein Trennungskind sei - nein, das ist dort so schon immer usus.
Mein Sohn ist 4 und ich habe mit seinem Vater eine feste Umgangsregelung, die sehr gut funktioniert. Auch mein Sohn hatte Widerstände in Phasen, da gilt es dann aber eben genau hinzuschauen was los ist und wenn er einfach nur keine LUST hat, geht er trotzdem.

Danke mal

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26. Oktober 2015 um 10:12

Zu Beginn führte es dazu, dass ich versucht hatte, es ihm möglichst recht zu machen.
tja, und das war dann wohl der fehler. klar, er hat gemerkt, die macht was ICH will, ist ja super. dann nutz ich das natürlich auch. aber jetzt ist es dir nicht mehr recht, und er natürlich zu recht enttäuscht.

der schlüssel muss der vater sein, denn ER ist die schnittstelle zwischen allen beteiligten. mach ihm klar, dass ER stellung beziehen muss. auch wenn das vielleicht unbequem ist, und für ihn stress bedeutet.

am rande:
ich finds schon lustig, wenn sich leute immer die tollsten patchworkkombinationen aussuchen, in denen sie leben - aber dann trotzdem am liebsten die ruhe und den frieden einer 50er-jahre kleinfamile hätten... geht halt nicht! sag ihm das!

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26. Oktober 2015 um 10:19

Ja
wir bereden das schon bei der Psychologin. Danke für den Tipp.
deinem Sohn würde ich nicht sagen, dass er den neuen Partner akzeptieren muss sondern dem Partner den richtigen Platz zubilligen. Dann kommt das Kind automatisch an seinen Platz. Hier hast DU die Fäden in der Hand! LG

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26. Oktober 2015 um 10:22

Oh Gott o Gott
Es geht Kindern nicht um die Rücksicht auf eine neue Familie, sondern ganz klar um feste Strukturen. Diesem Kind werden von Mutter und Vater keine geboten. Deine Wut kann ich verstehen. Das Kind tut mir leid, denn es ist nicht nur verzogen, sondern hat auch gar keine Sicherheiten, die jedoch essentiell für die Mäuse sind.

Ein 10 jähriges Kind ist ein Kind und kein Teenager. Die "Simpsons" ist das völlig falsche Programm, das ist für Kinder überhaupt nichts. Seine verantwortungsreichen Eigenentscheidungen erst recht nicht! Ein Kind entscheidet niemals, sofern es nicht dazu aufgefordert wird. Ein Kind darf sich etwas wünschen, darüber entschieden wird von den Eltern bzw. Erwachsenen. Kinder brauchen Struktur, die ihnen Halt und Sicherheit bietet.

Du kannst mit deinem Freund reden. Wenn du das ganze unterstützen möchtest, so besorge ihm einen Ratgeber zum Thema Kinder und Struktur. Da wird gewiss was zu finden sein. Ich hab leider grade kein Beispiel, weiß das alles aber von unserer Kinderpsychologin. Die würde die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn sie das lesen würde.

Wenn reden und lesen nichts bringt, dann solltest du dich zurückziehen. Und zwar ganz, wenn das Kind da ist.

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26. Oktober 2015 um 10:26
In Antwort auf derspieltdochblos

Zu Beginn führte es dazu, dass ich versucht hatte, es ihm möglichst recht zu machen.
tja, und das war dann wohl der fehler. klar, er hat gemerkt, die macht was ICH will, ist ja super. dann nutz ich das natürlich auch. aber jetzt ist es dir nicht mehr recht, und er natürlich zu recht enttäuscht.

der schlüssel muss der vater sein, denn ER ist die schnittstelle zwischen allen beteiligten. mach ihm klar, dass ER stellung beziehen muss. auch wenn das vielleicht unbequem ist, und für ihn stress bedeutet.

am rande:
ich finds schon lustig, wenn sich leute immer die tollsten patchworkkombinationen aussuchen, in denen sie leben - aber dann trotzdem am liebsten die ruhe und den frieden einer 50er-jahre kleinfamile hätten... geht halt nicht! sag ihm das!

Nein, er war schon enttäuscht
als ich noch danach gehandelt habe. erst nachdem ICH sah, dass es trotzdem nicht genug ist, habe ich aufgehört, mit dieser Selbstverleugnung. Er ist schon enttäuscht, wenn es nicht 100% nach ihm läuft sondern nur 80.

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26. Oktober 2015 um 11:44

Das geregelte ist der Nährboden von allem .
Es ist sehr wichtig, dass Kinder lernen, dass sie NICHT selbst bestimmen dürfen und das hat auch einen Grund . Es geht darum, auch mit Situationen zurecht zu kommen bzw. das zu lernen, auch wenn es ihnen mal nicht in den Kram passt . Sich anzupassen und auch zurückstecken, das nennt man auch soziales Lernen .

Daher liegt auch die gesetzliche Lage dessen zu Grunde, dass ein Kind über das ganze Wochenende bei seinem Vater ist - damit es auch einen Alltag lernt und der Vater Einblick in andere Dinge, wie Hausübungen udgl. hat. Er soll das Kind ja nicht "nur" verwöhnen .

Ich bin ganz bei dir - und sehe es wie du . Die gesamte Familie macht es dem Kind recht, lass Kind mal 14. Jahre alt werden - da ist der Zug dann abgefahren .

Aus dem Verhalten der Eltern resultiert für das erwachsene Kind, absolute Überforderung . Ein Kind ist nicht in der Lage entscheidungstragend zu sein, sonst wäre es ja vom Gesetz her nicht geschützt und auch das entsprechende Alter, wo der Prozess abgeschlossen ist, wird mit 18. Jahren angegeben .

Wenn der Vater, dein Freund das nicht einsieht, dann wirst du in dieser Angelegenheit den Kürzeren ziehen . Die Gründe dafür - Trennungen udgl. lasse ich sowieso nicht gelten, weil Kinder oftmals mehr weg stecken können, als man vermutet und der Junge ja bereits 10 Jahre alt ist .

Meine Tochter bestimmt mit ihren 9 Jahren das Besuchsrecht nicht . Das wurde so ausgemacht und basta . Sie stellt sich darauf ein und das wurde mir auch von mehreren Seiten so zugetragen, dass dies wichtig für Kinder ist - wann sie geholt werden und wann sie zurück gebracht werden . Die Kinder können sich darauf einstellen und es stellt zudem dar, dass das Kind einen "geregelten" Ablauf braucht .

Meinem Ex wurde das von 2 Richtern nahe gelegt und von einem Psychologen (er wollte am Anfang auch nicht wirklich eine Regelmäßigkeit einhalten, und befand es als nicht wichtig und ging mit Freundin bei Schönwetter lieber grillen anstatt sich um seine Kinder zu kümmern) .

Ich habe mich geweigert dieses Spiel mitzumachen und es wurde ihm bei Gericht genau so nahe gelegt . Man soll - auch die Mutter - das Besuchsrecht einhalten sofern das möglich ist . Der einzige Grund, dem nicht stattzugeben wäre, wenn das Kind auf Grund Krankheit !!! selbst sagt, es möchte lieber bei der Mutter bleiben - würde das Kind trotzdem zum Vater wollen, müsste man dem stattgeben .

Im Prinzip hält der 10-jährige alle auf Trab, bestimmt wie ein Erwachsener und wenn es nicht nach seinem Kopf geht - holt er Mami ins Boot und Mami kriegt das nicht auf die Reihe, dass ihr der werte Sohn mit 10 Jahren bereits über den Kopf gewachsen ist .

Ich sehe es wie du - meine Kinder haben auch geregelte Besuchszeiten und ich möchte es nicht anders haben . Ausnahmen bestätigen die Regel und es kommt mal wegen Arbeit vor, dass es nicht möglich ist, das einzuhalten, aber wegen privater Belange, oder dem nicht wollen, des Kindes - bestimmt nicht .

Mir würde im Traum nicht einfallen, meine Tochter Nachts bei ihrem Vater abzuholen . Damit degradiere ich ihn auf jemanden der nix auf die Reihe bringt und untergrabe mitunter SEINE Autorität . Meine Freizeit ist auch heilig und ich möchte auch was davon haben, klingt egoistisch, aber das ist so .

LG

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26. Oktober 2015 um 12:25

Naja
ich sag mal so, purplemond.

Ich darf ihn nicht direkt erziehen, Grenzen abstecken darf ich aber meiner Meinung nach sehr wohl wenn es das Zusammenleben hier betrifft. Ich wohne ja auch hier. Schließlich habe ich hier auch ein Kind und er ist auch ein Vorbild für den kleinen. Mein Sohn hat hier auch gewisse Dinge zu befolgen, warum sollte es für den anderen Sohn da anders sein (natürlich altersentsprechend, zb. eine etwas spätere Schlafenszeit etc, versteht sich von selbst).

Getrennte Wohnungen möchte ich nicht, ich will auch nicht dem Kind die "Macht" geben, dass letztlich die Beziehung zu meinem Freund daran scheitert.

Was die Regeln anbelangt sind die mit meinem Freund ausgehandelt und der Sohn weiß, wenn ich etwas sage, mzuss er folgen. Das ist ja auch nicht das Problem.

Ach, dieses ganze scheiß "Patchwork"-Thema ist einfach (derzeit) nurnoch nervig. Aber mit den Jahren erübrigt es sich gottseidank....

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26. Oktober 2015 um 17:26
In Antwort auf rational1303

Naja
ich sag mal so, purplemond.

Ich darf ihn nicht direkt erziehen, Grenzen abstecken darf ich aber meiner Meinung nach sehr wohl wenn es das Zusammenleben hier betrifft. Ich wohne ja auch hier. Schließlich habe ich hier auch ein Kind und er ist auch ein Vorbild für den kleinen. Mein Sohn hat hier auch gewisse Dinge zu befolgen, warum sollte es für den anderen Sohn da anders sein (natürlich altersentsprechend, zb. eine etwas spätere Schlafenszeit etc, versteht sich von selbst).

Getrennte Wohnungen möchte ich nicht, ich will auch nicht dem Kind die "Macht" geben, dass letztlich die Beziehung zu meinem Freund daran scheitert.

Was die Regeln anbelangt sind die mit meinem Freund ausgehandelt und der Sohn weiß, wenn ich etwas sage, mzuss er folgen. Das ist ja auch nicht das Problem.

Ach, dieses ganze scheiß "Patchwork"-Thema ist einfach (derzeit) nurnoch nervig. Aber mit den Jahren erübrigt es sich gottseidank....


Ich sehe das auch so, dass man ein Kind das in eine Familie integriert wird, mit erzogen werden darf .

So viel muss man drüber stehen, auch als Mutter . Regeln sind immer unterschiedlich und von daher lernen Kinder auch von Anfang an, dass es bei anderen ein wenig anders läuft .

Die TE ist auch Bezugsperson . Von daher darf sie das - der Junge kommt auch in ihre Familie alle 14 Tage . Sie kocht für ihn, umsorgt ihn, spielt mit ihm und bindet ihn ein . Also ist das auch so . es ist ja nicht die 15. Freundin des Vaters, wo man sagt - bitte nicht schon wieder .

Für den Jungen ist es ein Glück, in dieser Hinsicht stabil aufgefangen zu werden . Man bietet ihm eine Familie an und auch die TE hat das Recht sich in diese Zustände einzumischen, immerhin ist sie die Leidtragende und ihr Sohn .

Wenn sie sagen würde, das Kind kommt mir nicht mehr ins Haus, dann würden sich alle auf sie stürzen . Sie sucht nach Lösungen, die passabel sind und das ist mehr als fair .

LG

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27. Oktober 2015 um 1:42

Ohje
wie steht denn dein freund dazu selbst zu kochen? wie wärs wenn du dir mit deinem kleinen 4 jährigen an den wochenenden was vornimmst. schwimmen kino spazieren ect. dazu kommt noch ein zweiter fernseher vor dem du es dir abends gemütlich machen kannst
einkaufen organisieren soll dein freund.
wär das was?

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27. Oktober 2015 um 11:02
In Antwort auf suchdirselbernennick

Ohje
wie steht denn dein freund dazu selbst zu kochen? wie wärs wenn du dir mit deinem kleinen 4 jährigen an den wochenenden was vornimmst. schwimmen kino spazieren ect. dazu kommt noch ein zweiter fernseher vor dem du es dir abends gemütlich machen kannst
einkaufen organisieren soll dein freund.
wär das was?

Hey suchdirselbernennick
Danke für deinen Vorschlag. Alles in allem eine gute Idee - andererseits: Ja, diese Variante hatte ich schon. Dann habe ich aber nachgedacht. Das ist ja nicht Sinn und Zweck von diesem Patchwork. Letztlich hat damit auch der Sohn erreicht, was er will: Papa gehört mir ganz alleine. Das ist aus meiner Sicht auch wieder das komplett falsche Signal und führt langfristig gesehen nicht zur Integration sondern zur Grüppchenbildung, in der mein Sohn und ich auch außen vor bleiben, wenn der Sohn meines Freundes zu Besuch kommt.

Ich bin auf jeden Fall dafür, dass mein Freund mit seinem Sohn auch alleine Dinge macht, dafür haben beide auch den Raum und das absolute Einverständnis von mir, aber zur reinen Grüppchenbildung soll es nicht kommen. Wir sind ein Paar. Mein Sohn und ich mit meinem Freund zusammen bilden ein neues Familiengefüge, das soll auch wenn der Sohn dann kommt, so sein und sich nicht in Wohlgefallen auflösen.

Ich hatte diesen Weg mal aus Ärger über eine erneute sehr kurzfristige Absage gewählt. Der zweite TV: Da sage ich ganz klar nein! Mir geht es mit dem TV auch um ein Statement, nämlich: Ich stelle damit klar, dass ich meinen Lebensraum nicht räume damit der Sohn sich hier breit macht und ich mich verkrümel, damit er seine Wünsche nach Lust und Laune erfüllen kann. Er hat seinen TV "Raum" am NAchmittag, Abends schauen die Erwachsenen, die Kinder dürfen sich, je nach Alter, dazugesellen aber nicht das Abendprogramm bestimmen. Das sehe ich ganz klar. Ausnahmen, wenn besondere Filme kommen natürlich ausgenommen (Harry Potter z.B. ).

Das mit dem Kochen: Ich koche sehr gesund, nicht zuletzt weil mein Sohn Unverträglichkeiten hat, die sich auf der Haut Niederschlagen. Mein Kompromiss ist: Ich koche ab und zu etwas, das sich der Sohn wünschen kann. Aber eben nicht mehr so, dass nur seinem Wunsch entpsrochen wird, wenn er da ist und ich meine Bedürfnisse komplett verleugne.

Ich sehe also in diesem Ausweichmanöver letztlich eher ein resignatives "Ich räume den Platz" und ich verlasse meine Position als Erwachsener...trotzdem danke ich dir für deine Gedanken!

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27. Oktober 2015 um 13:48
In Antwort auf rational1303

Hey suchdirselbernennick
Danke für deinen Vorschlag. Alles in allem eine gute Idee - andererseits: Ja, diese Variante hatte ich schon. Dann habe ich aber nachgedacht. Das ist ja nicht Sinn und Zweck von diesem Patchwork. Letztlich hat damit auch der Sohn erreicht, was er will: Papa gehört mir ganz alleine. Das ist aus meiner Sicht auch wieder das komplett falsche Signal und führt langfristig gesehen nicht zur Integration sondern zur Grüppchenbildung, in der mein Sohn und ich auch außen vor bleiben, wenn der Sohn meines Freundes zu Besuch kommt.

Ich bin auf jeden Fall dafür, dass mein Freund mit seinem Sohn auch alleine Dinge macht, dafür haben beide auch den Raum und das absolute Einverständnis von mir, aber zur reinen Grüppchenbildung soll es nicht kommen. Wir sind ein Paar. Mein Sohn und ich mit meinem Freund zusammen bilden ein neues Familiengefüge, das soll auch wenn der Sohn dann kommt, so sein und sich nicht in Wohlgefallen auflösen.

Ich hatte diesen Weg mal aus Ärger über eine erneute sehr kurzfristige Absage gewählt. Der zweite TV: Da sage ich ganz klar nein! Mir geht es mit dem TV auch um ein Statement, nämlich: Ich stelle damit klar, dass ich meinen Lebensraum nicht räume damit der Sohn sich hier breit macht und ich mich verkrümel, damit er seine Wünsche nach Lust und Laune erfüllen kann. Er hat seinen TV "Raum" am NAchmittag, Abends schauen die Erwachsenen, die Kinder dürfen sich, je nach Alter, dazugesellen aber nicht das Abendprogramm bestimmen. Das sehe ich ganz klar. Ausnahmen, wenn besondere Filme kommen natürlich ausgenommen (Harry Potter z.B. ).

Das mit dem Kochen: Ich koche sehr gesund, nicht zuletzt weil mein Sohn Unverträglichkeiten hat, die sich auf der Haut Niederschlagen. Mein Kompromiss ist: Ich koche ab und zu etwas, das sich der Sohn wünschen kann. Aber eben nicht mehr so, dass nur seinem Wunsch entpsrochen wird, wenn er da ist und ich meine Bedürfnisse komplett verleugne.

Ich sehe also in diesem Ausweichmanöver letztlich eher ein resignatives "Ich räume den Platz" und ich verlasse meine Position als Erwachsener...trotzdem danke ich dir für deine Gedanken!

Naja
wichtig wäre halt das du deinen freund überzeugst dir beizustehen, ansonsten bist du irgendwann der drache :/ da wäre zurückziehen schon die bessere alternative.

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28. Oktober 2015 um 21:03


und wie soll das funktionieren ?
Die TE hat auch ein Kind und lebt mit ihrem Freund zusammen, daraus ergibt sich, dass der Junge aus einer vorangegangen Beziehung bei ihnen alle 14. Tage zu Besuch ist .

Soll sich ihr Freund dann auch zurückziehen und die Kindesmutter kocht dann nur für ihr Kind und sich und er nimmt nie bei Unternehmungen teil, weil er ja nicht der Vater ist und darf das Kind nicht ins Bett bringen ?
Oder machen sie dann einen Plan, wer wann kochen darf, wenn der Junge zu Besuch ist ?

Das schreibt sich so einfach, das kann man machen, wenn man nicht zusammen lebt, die Freundin kein Kind hat - so wird das nicht funktionieren . Dann kann und darf jeder seine Suppe kochen und dann braucht man keine Beziehung mehr

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