Forum / Liebe & Beziehung

Patchwork für Anfänger, EX Partner, Probleme der Kommunikation etc....

7. Februar um 10:31 Letzte Antwort: 15. Februar um 21:15

Hallo an/in die Runde, ich habe da ein Thema was mich beschäftigt das ich nicht wirklich einordnen kann.
Ich bin Neuling im Falle Patchwork, habe zwar eine Tochter, diese wohnt aber bei ihrer Mutter. Eine Partnerin mit Kindern war mir noch nicht gegönnt.

Ich muss etwas weiter vorne anfangen, wir kennen uns schon lange, eher flüchtig hatten aber seit 2016 immer mal wieder Kontakt, mal geschrieben, zwei mal getroffen. In den Zeiten als wir uns getroffen haben war sie Single. Ihr damaliger Freund begleitete sie etwa 8 Jahre, geprägt von viel Streit und Stress, glücklich waren alle irgendwie nicht. Ihr ätester Sohn blieb damals bei seinem Vater als sie mit ihrem Freund und ihrer Tochter zu ihm zog.
Sie waren mehrfach getrennt und haben sich irgendwie wieder zusammengerauft da er die Vaterrolle für die Tochter übernommen hatte. Er ist 14 Jahre älter als sie (36) und wollte immer eigene Kinder, sie eigentlich nicht. Was uns zum nächsten Fall bringt.
Sie bekam die Diagnose Gebährmutterhalskrebs, was ihr masiv zugesetzt hatte, was auch absolut verständlich ist. Sie meinte da dreht man anders im Kopf, die Gedanken laufen anders etc. Ich kann solch eine Situation nicht einschätzen stelle mir das aber als Katstrophe für jemanden persönlich vor.
Durch diesen Wandel, die Nachricht das sie keien Kinder mehr bekommen können wird nach der OP die absolut notwendig ist, und den Kinderwunsch ihres Partners beschlosen die beiden es doch zu versuchen, klappte auch.
Die Beziehung ging dann ca nach 8 Monaten nach der Geburt endgültig in die Brüche, sie zog letztmalig weg, der älteste Sohn kam zu ihr zurück (was er schon lange wollte) und sie wohnt seitdem wieder hier in "meiner" Region.
Wir hatten uns nach der Trennung als sie noch dort wohnte ab und zu getroffen, ich war ebenso frisch getrennt allerdings "einfacher" im Sinne ohne Anhang etc. Was nicht heisst das es für mich einfach war damals.
Wir hatten dann eine lange Zeit ein loses Verhältnis was definiert war, zwangslos aber eben Ausgleich. Wir hattenn immer eine tolle Zeit, waren unterwegs, waren auch mal ein Wochenende zusammen weg.
Nach ca 1, 1/4 Jahren beschlossen wir dann doch mal das Thema Beziehung zu versuchen, wir hatten viele Gemeinsamkeiten entdeckt (dachten wir anfangs nicht) konnten immer alles super klären, achten gegenseitig sehr aufeinander und es kamen eben auch Gefühle ins Spiel, bei ihr früher bei mir etwas später.
Es nahte Weihnachten, ihr Ex wusste noch nichts von mir bzw das da was läuft bzw man sich für eine Beziehung entschlossen hat. Er ist jemand der cholerisch ist, sich nicht im Griff hat und jeden möglichen Trigger bei ihr bedient. Jeden.
Als Wiehnachten nun rum war, ebenfalls Neujahr fuhr sie zu ihm um mit ihm zu reden. Das ganze artete natürlich aus, er meinte nur wenn sie mich verlassen würde, würde er darüber hinwegsehen etc. Er will das sie wieder zu ihm zieht. 
Das wurde von ihr dann ganz klar verneint, ebenso das sie im Sinne des Kindes (er lebt bei seinem Papa weil dieser eien 1:1 Betreuung gewährleisten kann) eine Umgang möchte aber ihn eben auch nicht ihm wegnehmen will.
Das ging soweit das er sie und auch mich (über sie) bedroht hat, durch seine Kontkate bei divseren Klubs etc was ihr durchaus Albträume und schlaflose Nächte bereitetet. Sie meinte er kriegt sich da wohl noch in den Griff, passiert is bis dato nichts. 
Wenn sie sich treffen wegen des Kleinen (austausch wegen Wochenende etc) wirft er ihr immer vor was sie für eine schlechte Mutter etc ist, hat einen Brief im Namen des Kleinen geschrieben bei dem eher ein erwachsenes Kind seinen Trotz ausdrückt.

Sie zweifelt stark an sich, reagiert da auch noch stark auf alles und wollte dahingehend eine Therapie anstreben um das Thema zu bearbeiten, was ich gut heiße.
Sie wandte sich an eine Freundin die Therapeutin ist (zur Info ja vollkommen okay).
Gestern hatte sie mir dann erzählt das sie einen Temrin bekommen hat bzgl der Therapie und ich war positiv überrascht dass das so schnell ging mit dem Termin.
Was ich dann beiläufig erfahren hatte war allerdings das sie bei deiser Freundin den Termin hat, und sogar mit ihrem Ex, bzw der Plan ist das er ebenfalls da ist. Was mich dann doch schon eher ärgerte.
Das die beiden allerdings vor längerer Zeit dort bei eben dieser Therapeutin eine Paartherapie versucht hatten wusste ich nicht und war dann definitiv sauer.
Ich meine ja klar da geht es um das Wohl des Kindes, der Vater verhält sich wie ein unreifer Erwachsener mit über 50, bedroht die Mutter seines Kindes und deren neuen Partner.
Ich bekomme das dann so beiläufig mit, werde so weit gar nicht eingebunden und soll doch recht viel akzeptieren. 
Klar ist das Thema Ex "Mann" bei wohl vielejn Männenr ein Trigger, da werde ich wohl keine Ausnahme sein, aber sie hätte das doch einfach mit mir besprechen können, mich einbinden, dann wäre das nicht so blöd für mich gewesen?!
Ich weiß nicht ob und wie das nun weiter geht, wir waren an vielen Themen aktuell dran aber sie hat dann gestern auch keine Lösung mehr angestrebt bzw Klärung. Ich wiederum habe meinen Standpuntk entsprechend vertreten und das ich mit sowas auf Dauer nicht klar komme.
Wenn der Ex was will oder sagt wird es von ihr eben umgesetzt. Er kommentiert (doofer Seitenhieb) ein Bild, wird es entfernt, er will eine Unterschrift wegen Steuer / Priovision, er bekommt sie.

Reagiere ich hier über, oder nicht? Wie seht ihr das hier in der Gruppe?!

Sorry für das Ausschweifen aber sonst fehlt der Zusammenhang.

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7. Februar um 10:51

Der Zusammenhang fehlt trotzdem, leider sehr wirr, kenn mich nicht aus, aber so dürfte es dir auch gehen.


Es scheint, dass sie die Beziehung zum Vater ihres jüngsten Kindes nicht abgeschlossen hat und du machst den Mann verantwortlich, bei ihr Knöpfe zu drücken, damit das so bleibt. 

Mir fehlt hier überhaupt die Abgrenzung eurer Paarbeziehung und der Wunsch, daran zu arbeiten,  statt dessen wird die alte Beziehung gekittet.

Die Mär von der unglücklichen Ex-Beziehung hast du wohl brav geschluckt, aber sie befindet sich aktuell noch immer in einer Beziehung zu diesem Mann. Daran will sie arbeiten, dich lässt sie außen vor. 

Dass eine Freundin die Therapeutin sein soll, sehe ich ebenfalls kritisch. 

Alles in allem viel zu verworren, und dazu eine Frau,  die ihre Verantwortung und Wirkmächtigkeit nicht wahrnimmt, keine klaren Fronten schaffen will und mit einem Choleriker ein Kind hat.

Ich sehe hier kein happy End.

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7. Februar um 10:55

Und wie passt das alles zu deiner Story vom Juli 2019!?!

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7. Februar um 11:05

Sie hat ihn sich als Vater ihres Kindes ausgesucht und somit wird er für immer ein Teil ihres Lebens sein.

Sie werden immer gemeinsame Eltern sein und sie wird sie noch lange mit ihm arrangieren müssen, was das Kind betrifft.

Dass sie die gemeinsame Therapie machen finde ich gut, denn das Wohl des Kindes steht über allem und hier scheint es Handlungsbedarf zu geben.

Zu dem Rest kann ich nicht viel sagen, nur dass es die Entscheidung deiner Freundin ist, wie viel Macht sie ihrem Ex gibt und wie weit sie ihm entgegenkommt.

Wenn er ihr angeblich droht, soll sie die Schriftstücke aufbewahren und damit zur Polizei gehen, wenn sie das nicht möchte, dann muss sie damit leben und in dem Fall auch du.

Du musst entscheiden, ob du dein Leben in dieser Konstellation verbringen möchtest.

Er wird sich nicht ändern, deine Freundin wird nicht konsequenter werden und der Leidtragende wirst immer du bleiben.

Ich finde auch, dass du alle Schuld nur auf den Ex-Mann abwälzt aber nicht auf deine Freundin, die alles wortlos über sich ergehen lässt und nur in Harmonie und Einigkeit leben will und der es dabei völlig egal ist, wie es dir geht und was du alles aushalten musst.

Frag dich, ob es das ganze wirklich wert ist und ob du dein Leben lang Ärger mit dem Ex Mann haben willst, weil deine Freundin sich nicht durchsetzen kann. Es gibt auch noch andere nette Frauen mit denen ein schönes Leben, mit eigenen Kindern möglich wäre.

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7. Februar um 11:27
In Antwort auf

Und wie passt das alles zu deiner Story vom Juli 2019!?!

Gar nicht, die Story war die Ex, über die ich wiederum sauber drüber hinweg bin, dafür brauchste ich Zeit.

Bei der neuen ist es so das ich mir hier auch nicht so wirklich wahrgenommen fühle aktuell. 
Wir sind ansonsten durchaus glücklich aber solche Momente treffen vehement.

Das Thema mit ihrem Ex Freund der der Vater des jüngsten ist ist wohl permanent vorhanden. Wird es auch noch lange sein.

Das man als neuer Partner hinter den Kindenr steht scheint normal zu sein. Es ist nicht so das sie sich keine Mühe gibt alles unter einen Hut zu bekommen, ich sehe da nur nicht so wirklich meinen Platz. 
Wir haben irgendwie eine interessante und auch starke Verbindung irgendwie, der Sex ist wahnsinn, aber das ist ja halt auch nicht alles.
Und da man am überlegen einer Immobilie war muss ich hier einfach strategisch denken, und das ist aktuell eher von Abwarten als von Überzeugung geprägt.

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7. Februar um 11:32
In Antwort auf

Sie hat ihn sich als Vater ihres Kindes ausgesucht und somit wird er für immer ein Teil ihres Lebens sein.

Sie werden immer gemeinsame Eltern sein und sie wird sie noch lange mit ihm arrangieren müssen, was das Kind betrifft.

Dass sie die gemeinsame Therapie machen finde ich gut, denn das Wohl des Kindes steht über allem und hier scheint es Handlungsbedarf zu geben.

Zu dem Rest kann ich nicht viel sagen, nur dass es die Entscheidung deiner Freundin ist, wie viel Macht sie ihrem Ex gibt und wie weit sie ihm entgegenkommt.

Wenn er ihr angeblich droht, soll sie die Schriftstücke aufbewahren und damit zur Polizei gehen, wenn sie das nicht möchte, dann muss sie damit leben und in dem Fall auch du.

Du musst entscheiden, ob du dein Leben in dieser Konstellation verbringen möchtest.

Er wird sich nicht ändern, deine Freundin wird nicht konsequenter werden und der Leidtragende wirst immer du bleiben.

Ich finde auch, dass du alle Schuld nur auf den Ex-Mann abwälzt aber nicht auf deine Freundin, die alles wortlos über sich ergehen lässt und nur in Harmonie und Einigkeit leben will und der es dabei völlig egal ist, wie es dir geht und was du alles aushalten musst.

Frag dich, ob es das ganze wirklich wert ist und ob du dein Leben lang Ärger mit dem Ex Mann haben willst, weil deine Freundin sich nicht durchsetzen kann. Es gibt auch noch andere nette Frauen mit denen ein schönes Leben, mit eigenen Kindern möglich wäre.

Danke für die Antwort. Ich möchte nicht die ganze "Schuld" auf den Ex Mann abwälzen, das habe ich dann missverständlich dargestellt. Er ist ein schwieriger, in meinen Augen seltsamer Mensch mit massiven charakterlichen Schwächen und viel Geld.
Das heißt natürlich nicht das ich manche Abgrenzung die zu spät kam seitens meiner Freundin gut heiße. Mir fehlt es hier stellenweise auch an konsequenz. Sie ist nicht unbedingt ein konsequenter Mensch, das ist tatsächlich so. 
Ich sage auch nichts gegen eine Therapie sofern eine Efolgsmöglichkeit besteht, aber ich finde man sollte den Partner da auch einbinden und ihm das mitteilen, nicht wie es hier lief.
Ja du könntest recht haben das hier zu wneig konsequenz herrscht und ich hier der Leidtragende sein könnte, manchmal kommt es einem zumindest so vor.
Auch das "abwarte" mit dem gestehen das man in einer neuen Beziehung ist, wobei ich da noch verständniss aufbringen konnte um ein möglich friedliches Weihnachten darstellen zu können. Daraus resultierte bei den beiden halt dieses Theater, keine Besuche des einen beim andern mehr in Kombination mit dem kleinen etc.

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7. Februar um 11:58

Theater, Inszenieren eines falschen Bildes, alles zum Wohle des Kindes, ach wie ich es zum Kotzen finde.

Sie ist nicht konsequent, weil sie es nicht kann,  sondern weil sie es nicht will. Sie will kein klares Bild vermitteln,  sie verbiegt sich um beliebt/geliebt zu sein, und alles unter dem Deckmantel des Kindeswohls, juhu, welche Existenzberechtigung hätte sie ohne ihre Kinder? 

Interessante Frage, denn ich merke hier nur freiwillig ausgesuchtes opferdasein.

 

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7. Februar um 16:44
In Antwort auf

Theater, Inszenieren eines falschen Bildes, alles zum Wohle des Kindes, ach wie ich es zum Kotzen finde.

Sie ist nicht konsequent, weil sie es nicht kann,  sondern weil sie es nicht will. Sie will kein klares Bild vermitteln,  sie verbiegt sich um beliebt/geliebt zu sein, und alles unter dem Deckmantel des Kindeswohls, juhu, welche Existenzberechtigung hätte sie ohne ihre Kinder? 

Interessante Frage, denn ich merke hier nur freiwillig ausgesuchtes opferdasein.

 

Da bin ich mir unschlüssig um ehrlich zu sein. Du hast da sicher in manchen Puntken recht, das Thema mit dem jüngsten kann ich verstehen da sie ähnliches mit dem ersten druch hat. Der Vater wollte das er bei ihm ist, der Sohn auch, die hatte es zugelassen und es wurde ich jahrelang ein Strick daraus gedreht, und sie verlor die Bindung durch Boykott des Vaters und dessen neuen Frau. Das schildert der erste Sohn auch so, nur ein Stück weit anders erzählt wegen der väterlichen Perspektive. 
Sie ist eher eine Glucke, also Mama mit allem was geht, Kindeswohl steht da schon sehr bei ihr, was nicht heisst das ich mit dem Thema auf dieser Basis einfahce klar komme bzw das mit dem Ex seltsam finde.

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7. Februar um 16:53

Nichts anderes habe ich gesagt. Große Glucke,  Mama mit allem, aber wo ist die Frau, die Entscheidungen trifft und dazu steht?

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8. Februar um 10:46

Ich glaube, es gibt ziemlich viele Menschen, die sich vor dem Expartner, mit dem sie Kinder haben, sehr klein machen - sofort springen, alles tun, was derjenige will - aus Angst, dass einem sonst ein Strick draus gedreht wird, gerade in Bezug auf Sorgerecht und Umgang. Das hängt sicher sehr stark mit der vorangegangenen Beziehung zusammen. Ich kann sagen, mein Ex war vielleicht ähnlich wie der Ex Deiner Freundin, und ich bin auch jahrelang auf Eiern gelaufen (tue es teilweise immer noch), um ja nichts falsch zu machen, damit er mir nichts vorwerfen kann (besonders im Bezug auf's Kind), weil ich einfach null Ärger wollte. Das ist sicher nicht unbedingt richtig, aber vielleicht nachvollziehbar. 

Es hört sich aber alles wirklich sehr verworren an. Wenn es tatsächlich um Mediation geht, wie der Umgang und die gemeinsame Elternschaft gut über die Bühne gebracht werden können, ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn erstmal nur die Eltern miteinander reden. Neue Partner - auf beiden Seiten - tragen ja meist nicht zu Deeskalation bei, auch, weil es vielleicht noch verletzte Gefühle gibt etc. Dass sie dabei allerdings nicht ganz ehrlich war (habe ich das richtig verstanden, dass Du erst im Nachhinein erfahren hast, dass beide zu der Therapeutin gehen werden?), das ist natürlich suboptimal und würde mir auch zu Denken geben, aber da schwang vielleicht gehörig Angst bei Deiner Freundin mit. Ich habe selbst immer wieder mit meinem Ex zuknabbern wegen unseres Kindes und all dem Wirrwarr, und ich bin sehr dankbar, dass mein neuer Mann da mitgeht, mich unterstützt, mich berät, immer wieder auffängt - ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist und je nachdem, wie groß und schwer das Päckchen eben so ist, was man aus der Vergangenheit mitschleppt, es eine große Belastung nicht nur für einen selbst, sondern auch für den Partner sein kann. Du solltest da also das Gespräch mit Deiner Freundin suchen, wie weit Du bereit bist, involviert zu sein und dass sie dies im Zuge der Offenheit und Ehrlichkeit in einer Beziehung dann auch tun müsste.

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15. Februar um 21:15
In Antwort auf

Ich glaube, es gibt ziemlich viele Menschen, die sich vor dem Expartner, mit dem sie Kinder haben, sehr klein machen - sofort springen, alles tun, was derjenige will - aus Angst, dass einem sonst ein Strick draus gedreht wird, gerade in Bezug auf Sorgerecht und Umgang. Das hängt sicher sehr stark mit der vorangegangenen Beziehung zusammen. Ich kann sagen, mein Ex war vielleicht ähnlich wie der Ex Deiner Freundin, und ich bin auch jahrelang auf Eiern gelaufen (tue es teilweise immer noch), um ja nichts falsch zu machen, damit er mir nichts vorwerfen kann (besonders im Bezug auf's Kind), weil ich einfach null Ärger wollte. Das ist sicher nicht unbedingt richtig, aber vielleicht nachvollziehbar. 

Es hört sich aber alles wirklich sehr verworren an. Wenn es tatsächlich um Mediation geht, wie der Umgang und die gemeinsame Elternschaft gut über die Bühne gebracht werden können, ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn erstmal nur die Eltern miteinander reden. Neue Partner - auf beiden Seiten - tragen ja meist nicht zu Deeskalation bei, auch, weil es vielleicht noch verletzte Gefühle gibt etc. Dass sie dabei allerdings nicht ganz ehrlich war (habe ich das richtig verstanden, dass Du erst im Nachhinein erfahren hast, dass beide zu der Therapeutin gehen werden?), das ist natürlich suboptimal und würde mir auch zu Denken geben, aber da schwang vielleicht gehörig Angst bei Deiner Freundin mit. Ich habe selbst immer wieder mit meinem Ex zuknabbern wegen unseres Kindes und all dem Wirrwarr, und ich bin sehr dankbar, dass mein neuer Mann da mitgeht, mich unterstützt, mich berät, immer wieder auffängt - ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist und je nachdem, wie groß und schwer das Päckchen eben so ist, was man aus der Vergangenheit mitschleppt, es eine große Belastung nicht nur für einen selbst, sondern auch für den Partner sein kann. Du solltest da also das Gespräch mit Deiner Freundin suchen, wie weit Du bereit bist, involviert zu sein und dass sie dies im Zuge der Offenheit und Ehrlichkeit in einer Beziehung dann auch tun müsste.

Danke für deine Nachricht.

Das mit der Deeskalation wird sicher nicht mit mir funktioneiren bei der Mediation, zumindest nicht zu beginn. Das war ein Missverständniss was die Mediation mit ihrem Ex betrifft, also das war keine Böswilligkeit von ihr, Angst ist aber auch ein großes Thema bei ihr, gerade in bezug auf ihren kleinen.
Das sowas eine große Belastung darstellt ist klar, es war auch von Anfang an klar das es nicht einfach wird bzw auf Grund des Päckchens nicht sein kann.
Aber wir sind alle nicht mehr 15 und ohne Erfahrung oder Päckchen.
Die aktuelle Lage ist allerdings nicht so toll, vor allem weil sie die Situation hat wie sie ist, für den kleinen da sein möchte und meine Position versteht das es weder einfach noch immer angenehm ist gerade wegen dem Ex. Das Kind kommt halt an erster Stelle.

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