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Patchwork,fernbeziehung,untreu e und sonstige "problemchen"

25. Januar 2012 um 17:08

hallo,

ich habe ein wenig im internet gestöbert, aber irgendwie scheint mein "problem" so viele "unterprobeleme" zu beinhalten, dass ich nichts zuordnen kann, von daher erhoffe ich mir vielleicht, dass hier der ein oder andere einen rat oder ähnliches hat...

erstmal zu den fakten. ich habe 2 kinder (ein kleinkind 4j. und ein pupertierendes 13 j.) und bin alleinerziehend. vor 2 1/2 habe ich meinen "freund" kennen gerlernt, der auch ein kind (8j) hat. wir wohnen 50 km auseinander, sind beide beruflich selbstständig, sind beide sehr anspruchsvoll und irgendwie eigen. außerdem hat er ein sehr zeitaufwändiges hobby (jedes we und 3 stunden täglich).

soweit so gut oder so...

vor ca. 1 1/2 jahren hatte ich ihn aber wieder verlassen müssen, da er damals eine affaire mit seiner ex freundin einging. wir waren ca. 6 monate getrennt und sind es im grunde bis heute. allerdings ist es so, dass wir seit ca. einem jahr wieder so eine art beziehung führen, die allerdings "geheim" ist. außerdem habe ich in der zwischenzeit ein haus bei mir in der stadt gekauft und mich somit örtlich noch mehr gebunden.

da ich mir sicher war, nie wieder mit ihm zusammen sein zu wollen, hatte ich mich auf eine unverfängliche "affaire" mit ihm eingelassen, mittlerweile ist es aber so, dass wir wieder täglich telefonieren und uns ca. einmal alle 2 wochen sehen. ich habe mich wieder erneut in ihn verliebt.er war vom ersten moment an, mein absoluter traummann und durch 1000 stundenlange gespräche und viel liebe und geduld seiner seits habe ich ihm seinen "fehltritt" verziehen und bin mir sicher, dass es in der form nicht mehr vorkommt (klingt jetzt naiv, wäre aber zu umfangreich, jetzt zu schildern wieso ich mir da so sicher bin) wie dem auch sei, jetzt zu meinem wirklichen problem:

wohin führt das alles? ich fühle mich wie ein teenager, treffe mich heimlich mit ihm und belüge menschen, die mir nahe stehen. ich kann nicht loslassen und er erst recht nicht. trotzdem kann ich nicht mehr mit ihm zusammen sein, also, so richtig, mit dem inkauf nehmen, dass ich menschen, die ich liebe verletzte, vor allem meine kinder. langfristig kann diese beziehung nur funktionieren, wenn man zusammen wohnen würde. das ist ja wohl auch sinn und zweck einer patchworkfamilie. man teilt sich den alltag und erleichtert so das gegenseitige und eigene leben.

auch wenn man jetzt ein paar jahre in dieser situation aushalten würde - selbst wenn es "öffentlich" wäre, wäre es ein aushalten. das wenige sehen, die unterschiedlichen lebensumstände, das ständige gepacke von sachen um dann als gast bei dem anderen ein bisschen zeit zuverbringen. also, selbst wenn das gehen würde, was wäre dann? ich würde mein haus vermieten, nach nur 2 jahren darin wohnen? würde meine kinder aus der schule nehmen um dann bei ihm hausfrau und mutter zu sein? noch ein kind bekommen? gut, das ist wohl alles ein paar schritte zu weit gedacht, aber mit kindern, kann man leider nicht nur für 2 monate im voraus denken, es sollte doch zumindest eine realistische option für eine gemeinsame zukunft bestehen oder?

hat jmd. schon mal in so einer oder ähnlichen situation gesteckt? hat jmd. irgendeine idee, wie man damit umgehen kann? kann man oder sollte man etwas beenden, dass eigentlich keine zukunft hat, auch wenn man den mann liebt und er einen? sollte man seine eigenen bedürfnisse so weit zurück stecken und nur an die kinder denken? kann man kindern soetwas zumuten? kann man eine beziehung "nur" auf liebe aufbauen?

habe jetzt wirklich ausschweifend (wenn auch etwas wirr) geschrieben und hoffe das jmd. den nerv hatte, bis zum ende durchzuhalten

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25. Januar 2012 um 22:22

Ich habe mich vielleicht nicht ganz verständlich ausgedrückt,
ist auch irgendwie schwer so einen komplexen zusammenhang zu schildern. nicht er lebt die "affaire" heimlich, sondern ich und damit meine ich, dass ich meiner familie inkl. kindern davon nichts gesagt habe und sie ihn auch seit her nicht mehr gesehen habe, nicht einmal wissen, dass wir in kontakt stehen.

er ist der meinung, dass die dinge eben sind, wie sie sind, er ist sichseiner "schuld" bewusst und weiß, dass die situation nun wegen der aktion von damals nun noch verfahrener ist, als sie eh schon war. in anbetracht der umstände, so findet er, sollten wir es langsam angehen lassen und früher oder später eben doch die kinder einweihen und somit dann eben jeder sein leben führen und die schönen seiten auskosten, bis irgendwann mal sich alles von selber löst - oder so.

im grunde kann mir hier wirklich keiner einen rat geben, wie auch, wenn ich doch sämtliche details kenne und trotzdem weder ein noch aus weiß. ich hatte mir einfach erhofft, dass vielleicht irgend jmd. außenstehendes einen neuen input bringt und das habt ihr ja auch schon irgendwie, schon allein, dass ich mich nun mal tatsächlich damit auseinander setzte ist ja schon mal ein erster schritt also danke dafür! trotzdem bin ich natürlich für weitere anregungen dankbar...

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