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Patchwork Familie

30. Januar 2012 um 15:45

Mein Mann und ich sind seit 11 Jahren zusammen und seit 9 Jahren verheiratet. Ich habe eine Tochter mit in die Ehe gebracht( mittlerweile 12) , er hat zwei Töchter aus 1. Ehr, die alle 14 Tage an den Wochenenden zu uns kommen. Zusammen haben wir noch eine gemeinsame Tochter(8).
Die Ehr gestaltet sich sehr schwierig, da mein Mann meine große Tochter nicht akzeptiert so richtig. Lässt sie das ganze auch sehr deutlich spüren. Wenn seine Kinder da sind, spielt er den ach so lieben Vater,und lässt meine Tochter immer aussen vor. Es sind noch einige andere Probleme, aber um meine große Tochter zu schützen, habe ich mich räumlich von ihm letzten Oktober getrennt. Sind allerdings ein paar geblieben. Ich hatte gehofft, das er sich Gedanken machen würde. Allerdings ist die Situation mit und zu meiner Tochter nicht besser geworden. Es belastet sie sehr. Und mich auch. Er wird sogar richtig beleidigend ihr gegenüber.
Nun stehe ich vor der Frage, sollte ich mich ganz trennen?
Gesprächsvresuche waren so oft schon da, nur ohne Ergebnis! ( Man kann ganz einfach nicht mit ihm reden, denn es sind immer andere schuld, oder wird beleidigend und zieht alles ins lächerliche).
Kennt jemand auch solche Situationen und was kann ich noch machen. Wegen unserer gemeinsamen Tochter hatte ich gehofft, die Ehe nicht ganz aufgeben zu müssen.

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30. Januar 2012 um 16:10

Hmm...
und alles reden hilft nicht? Dann denke ich solltest du ihn mal mit deinem Gedanken aus der räumlichen Trennung eine konkrete zu machen konfrontieren und sehen wie er darauf reagiert. Wenn er nach dem Grund fragt kannst du es ihm ja nochmals sagen. Also ich habe noch keine Kinder, aber mein erstes ist unterwegs und ich denke sobald mein Kind leidet, leidet doch das Mutterherz direkt mit und aus diesem Grunde musst du deine Tochter schützen. Du schreibst sie leidet darunter, dann lass nicht zu das dein Mann ggf. das Seelenleben deiner Tochter aus dem Gleichgewicht bringt. Mit 12 versteht sie das ganze ja noch gar nicht und gibt sich ggf. selbst die Schuld nur weil ihr Stiefvater ein Eisblock ist.
Vill würde auch eine Familientherapie helfen, das kannst jedoch nur du beurteilen.

So würde ich es nicht weiter laufen lassen.

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30. Januar 2012 um 16:11

Patchwork Familie
Ich hatte ihn geheiratet , weil das Problem nicht von Anfang an war. Das kam erst im Laufe der Jahre. Dann wurde mir eingeredet, das es nicht so ist, und ich immer noch an das Gute geglaubt habe. bis heute...

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30. Januar 2012 um 16:12

Patchwork Familie
Ich hatte ihn geheiratet, bevor die Probleme waren. Bevor unsere Tochter da war, war er sogar liebevoll zu meiner Tochter, das allerdings ist mittlerweile auch schon 8 Jahre her, und bis dahin glaubte ich immer, das er sich ändern könnte.

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30. Januar 2012 um 17:28

"Es sind noch einige andere Probleme,"
projeziert er alle seine probleme auf dein kind?

was du machen kannst ? wenn du selbst nicht zu ihm durch dringst dann würde ich, wenn mir noch was an ihm liegt, mit ihm zusammen eine paartherapie besuchen.
funktioniert aber auch nur wenn er mitmacht.

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31. Januar 2012 um 15:12
In Antwort auf mai_11959300

"Es sind noch einige andere Probleme,"
projeziert er alle seine probleme auf dein kind?

was du machen kannst ? wenn du selbst nicht zu ihm durch dringst dann würde ich, wenn mir noch was an ihm liegt, mit ihm zusammen eine paartherapie besuchen.
funktioniert aber auch nur wenn er mitmacht.

Paartherapie
Hatte ich auch schon vorgeschlagen, weigert sich jedoch

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31. Januar 2012 um 15:16

Patchwork Familie
Er streitet es ja noch ab, ein Problem mit ihr zu haben. Allerdings ich denke SEIN Problem ist einfach, das sie da ist, und einfach so ist wie sie ist, nämlich ein ganz normales Mädchen in meinen Augen.

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31. Januar 2012 um 15:19

Patchwork Familie
Mit den Mädchen komme ich gut klar. Würde mich auch niemals so Verhalten können. Ich nehme sie wie meine beiden, mache keine Unterschiede, auch wenn eigene Kinder was anderes ist. Die Geschwister untereinander sind ganz normale Geschwister eben,sie lieben sich, sie streiten sich. Ich distanziere mich keinesfalls zu den anderen Kindern, im Gegenteil. Ich mache ja auch alles für die beiden, wie auch füßr meine.

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31. Januar 2012 um 15:22
In Antwort auf odalys_12243519

Hmm...
und alles reden hilft nicht? Dann denke ich solltest du ihn mal mit deinem Gedanken aus der räumlichen Trennung eine konkrete zu machen konfrontieren und sehen wie er darauf reagiert. Wenn er nach dem Grund fragt kannst du es ihm ja nochmals sagen. Also ich habe noch keine Kinder, aber mein erstes ist unterwegs und ich denke sobald mein Kind leidet, leidet doch das Mutterherz direkt mit und aus diesem Grunde musst du deine Tochter schützen. Du schreibst sie leidet darunter, dann lass nicht zu das dein Mann ggf. das Seelenleben deiner Tochter aus dem Gleichgewicht bringt. Mit 12 versteht sie das ganze ja noch gar nicht und gibt sich ggf. selbst die Schuld nur weil ihr Stiefvater ein Eisblock ist.
Vill würde auch eine Familientherapie helfen, das kannst jedoch nur du beurteilen.

So würde ich es nicht weiter laufen lassen.

Patchwork Familie
Mit der Familientherapie habe ich angesprochen, ist für ihn jedoch kein Thema. Ja mit der Trennung spiele ich schon sehr in meinen Gedanken, da ich es nicht mit ertragen kann, das meine Tochter leidet. Ich will ihr ja nicht die glückliche Kindheit nehmen.

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31. Januar 2012 um 15:37

Ich glaube...
Patchworkfamilien, egal wie, sind immer etwas Besonderes und daher auch schwierig.

Egal, ob beide Kinder mit in die neue Beziehung bringen oder nur einer von beiden.

Reibereien gibt es wohl immer.

Da hilft nur Reden und eine Portion gesunder Egoismus.

Lg Kruemel

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31. Januar 2012 um 16:02

Problematisch
Es gibt drei verschiedene Arten von Patchworkfamilien.

a) beide bringen Kinder mit in die Beziehung
b) nur ein Teil bringt Kinder mit in die Beziehung
c) es sind Kinder aus vorherigen Beziehungen und man hat gemeinsam noch Kinder

c) würde ich als die schwierigste Form ansehen, da es hier um sehr komplexe Gefühlswelten geht.
Man hat nämlich (zumindest in den meisten Fällen) ein schlechtes Gewissen den Scheidungskindern gegenüber und bevormunded diese unbewußt mehr, als die leiblichen gemeinsamen Kinder. das kann schon zu einem Problem unter den Kinder selbst führen, da die anderen sich benachteiligt fühlen.

b) ist ebenso schwierig. denn hier ist das Problem nicht nur, dass ein schlechtes Gewissen gegenüber der Scheidungskinder herrscht, sondern natürlich jeder versucht, seine Kinder in Schutz zu nehmen und diese dann unbewußt bevorzugt. Wobei ich hier doch öfters mitbekomme, dass es eher die Männer sind, die ihre eigenen Kinder bevorzugen, während die Frau versucht alle miteinzubeziehen.

a) ist da auch noch schwierig, aber nicht mehr ganz so krass.
Hier ergeben sich ehr die Schwierigkeiten, dass man von dem kinderlosen Part erwartet, die leibliche, fehlende Elternrolle komplett zu übernehmen, eine extrem hohe Erwartungshaltung an den anderen hat und eine eventuelle Traumwelt, die vorher scheiterte, auf den neuen Partner zu projezieren. Was natürlich in die Hose geht.

Ich denke, ohne reden, etwas gesundem Egoismus und auch der Mithilfe aussenstehender (Verwandte, Freunde) ist man aufgeschmissen.

Lg kruemel

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