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Patchwork - Die Ex regiert, ich fühle mich machtlos

9. März 2016 um 9:59

Hi ihr lieben

ich stecke in einer schwierigen Situation und hoffe das mir vielleicht jemand mit seiner Erfahrung oder mir einer guten Idee helfen kann.

Ich bin w 27 und bin seit über einem Jahr mit meinem 8 Jahre älteren Freund zusammen welcher eine 5 jährige Tochter aus einer früheren langjährigen Beziehung hat.
Das Kind lebt bei der Ex welche jetzt auch verheiratet ist. Es ist jedes 2. Wochenende bei uns und mein Freund kümmert sich gut (Mann mit Kind wollte ich nie, da er sich aber gut drum kümmert konnte er mich überzeugen). Die Tochter hat in meiner bzw. jetzt unserer Wohnung auch ein eigenes Zimmer bekommen.
Soweit alles gut.

Das Verhältnis zwischen mir und der Ex ist schlecht. Als ich ihr das erste mal begegnet bin fing sie irgendwann an zu erzählen wie es war als sie das erste mal bei seinen Eltern war. Macht man nicht finde ich. Fand ich ziemlich daneben. Naja dennoch hab ich mich wirklich um ein zumindest ruhiges Verhältnis bemüht. Das Kind ist lieb, dagegen kann ich nichts sagen.
Ich fühle mich dadurch total Übergangen das sie es absolut ablehnt wenn mal von mir die Rückmeldung kommt wann es uns zb. mit den Wochenenden passt. Da flippt sie total aus. Da hätte ich mich raus zu halten und jeder Kontakt hat nur zwischen ihr und dem Vater zu erfolgen. Aber hey ich wohne auch da. Wir denken auch über Eigentum nach aber das funktioniert doch nicht wenn ich nicht mal ihr gegenüber Termine bestätigen darf (ich habe wirklich nur geschrieben das uns die von ihr vorgeschlagen Termine passen). Und das nicht über Besuch in meiner bzw. unserer Wohnung oder in meinem bzw. unserem Haus? Es handelt sich hierbei derzeit um meine Mietwohnung. Ich fühle mich total ausgegrenzt und ignoriert. Wenn mein Freund das Kind nach Hause bringt nimmt ihr Mann das Kind in Empfang, das geht komischerweise. Da ist es okay das der Kontakt nicht zwischen den leiblichen Eltern erfolgt. Wir beschweren uns doch auch nicht das nur die Kindesmutter das Kind in Empfang zu nehmen hat. Das wäre doch quatsch. Ich fühle mich schlecht und wie das 5. Rad am Wagen. Mein Freund steht voll zwischen den Stühlen und möchte einfach keinen Streit. Vorallem hat er glaube ich Angst das sie ihm das Kind entzieht wenn er was sagt. Ich möchte nur das zumindest anerkannt wird das ich mich wohl dazu bei ihr äußern kann wann das Kind bei uns ist und wann nicht - natürlich in Absprache mit meinem Partner.

Ich bin total verzweifelt und überlege schon mich zu trennen Einfach weil ich nicht weiß ob ich zuviel von ihm verlange und da er letztlich alles für sein Kind tut, was ja seinen tollen Charakter zeigt, hab ich jedoch das Gefühl das er nicht 100 % hinter mir stehen kann und ich fühle mich immer als Verliererin und Minderwertig. Natürlich kann und will ich ihn auch nicht vor die Wahl stellen und überlege ob ich mich deshalb besser trenne. Ich möchte das er hinter mir steht. Schließlich möchten wir eigentlich an einer Zukunft mit eigenen Kindern arbeiten, aber wie soll das gehen wenn die Ex mir den Mund verbietet in Angelegenheit wo ich direkt betroffen bin? Und es für ihren Partner aber nicht gilt?
Wenn das Theater mit der Ex nicht wäre wäre es wirklich perfekt.

Gibt es hier vielleicht Personen die ähnliches erleben und Tipps für mich haben? Lieben Dank fürs lesen.

VLG,
Hope

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9. März 2016 um 10:38

Also
ich frage mich gerade wirklich, warum du das alles so kompliziert gestaltest.

Ich hätte folgenden Vorschlag: Scher dich doch einen Dreck um die Ex.
Mit der würde ich null Kontakt haben. Wozu? Das ist doch gar nicht nötig, dass du dich da aufreibst.
Wieso musst du da Termine vorgeben? Du übernimmst eine Aufgabe mit der du rein gar nix zu tun hast.

Ich finde du solltest dich mit deinem Freund an einen Tisch setzten, ihr besprecht die Termine und das wars. Er hat dann mit der Ex zu besprechen, wann das Kind kommt.

Also ehrlich. Du strickst dir da ein Problem, das du gar nicht haben müsstest. Kapier ich echt grade gar nicht.

Also ich finde die Idee total absurd, dass sich mein neuer Freund mit meinem Ex in Verbindung setzten sollte, würde, um Termine abzusprechen. Ich kann das echt grad gar nicht nachvollziehen. Die sollten gar nix miteinander zu tun haben, wenn auch nur einem das ein winziges bisschen Unbehagen bereitet.
Es tut mir leid, aber du strickst dir ein Problem selber, das gar keins sein müsste. Lass die blöde doch links liegen, was hast du mit ihr zu tun? Ich würde im Traum nicht wollen, dass die beiden Kontakt haben.

Und die Verantwortung über die Aufsicht des Kindes liegt bei deinem Freund, doch wohl null bei dir. Und die vierzehntägige Regelung ist doch wohl gebongt, oder?

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9. März 2016 um 12:11

Danke für eure Meinungen.
@Mareike981: Grundsätzlich hast du vielleicht nicht unrecht. Dennoch möchte ich fair behandelt werden. Mit welchem Grund hat der Partner der Kindesmutter mehr rechte als ich? Das mache ich nicht mit weil ich mich da nicht unterbuttern lassen möchte. Ich nehme ohnehin schon viel auf mich wegen ja auch ihrem Kind. Mich dafür aber so abwertend behandeln lassen? Nein.
Termine werden von ihrer Seite auch gerne mal umgelegt weil mal wieder irgendwas ist. Ich soll das mitmachen darf dafür aber nicht selbst mit ihr in Kontakt treten? Für mich funktioniert das nicht. Da ist man ja irgendwann schon so weit und würde das Kind gar nicht mehr da haben wollen. Natürlich wäre das unfair weil das Kind da nichts für kann aber solche Gefühle kommen dann schon hoch.

@lunapupelviolet: Danke für dein Verständnis Ja richtig. Ich hoffe das er da jetzt wirklich mal hinter mir steht :/ Ich sehe das genauso wie du. Da müsste er doch mal etwas mehr Eier in der Hose haben Denn eine Zukunft mit einem Mann der vor der Ex kuscht das kann ich mir nicht vorstellen.

@:ti3ini3pvri: Auch Danke für dein Verständnis. Genauso wie du es beschreibst komme ich mir auch vor una ja natürlich ist es auch irgendwie so. Austauschbar und einfach eher 2. Priorität. Die Ex nimmt mich nicht für voll.
Richtung Heiraten, eigene Kinder usw. kam in der Vergangenheit auch immer viel von meinem Freund. Wenn ich keine festen Absichten hätte und wir nicht so auf einer Wellenlänge wäre würde ich mir das ehrlich nicht antun. Deshalb beobachte ich im Moment auch genau ob da jetzt auch mal Nägel mit Köpfen passieren oder nicht. Ich hab auch bereits 2 mehrjährige Beziehungen hinter mir in denen es ernster wurde aber es dann doch zerbrach. Einmal trennte ich mich wegen meiner dann zweiten längeren Beziehung und dieser trennte sich dann von mir, bereute dies jedoch später als es aber zu spät war. Nochmal Jahrelang abwarten ob er es mein jetziger Freund ernst meint oder nicht werde ich nicht.

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9. März 2016 um 18:15

Auch wenn
es dir nicht gefällt: Schluck es runter und fertig! Der Kontakt zwischen den Exen und den Neuen in Patchworkfamilien ist in den meisten Fällen einfach ein Graus. Ich kenne das aus der Sicht des Kindes und ich sag dir: Es nervt gewaltig, aber man kriegt es einfach nicht reibungslos hin.
Sieh es positiv: Der Kontakt zur Ex wird zunehmend weniger werden, wenn die Tochter größer wird und ihre Termine selbst ausmachen kann. Bis dahin lass deinen Freund die Termine regeln. Ist doch genau genommen wirklich banal, wer nun den Termin bestätigt und wenn Friede ist, wenn dein Freund es macht, dann soll es eben so sein.

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9. März 2016 um 19:03

Ich kenne es ebenfalls selbst
da auch ich ein Trennungskind bin.
Ich hab ja grundsätzlich auch kein Problem wenn nur die beiden sich absprechen nur ist mir dann nicht schlüssig weshalb ihr Partner wiederum zugesprochen bekommt zb. das Kind zu übergeben. Mein Problem ist wenn dann muss es auf beiden Seiten gleich ablaufen. Ansonsten trenne ich mich tatsächlich lieber. Es gibt nicht umsonst extra Selbsthilfegruppen für Stiefmütter, da kann man ja echt dran kaputt gehen.

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9. März 2016 um 19:19
In Antwort auf neus_12924435

Ich kenne es ebenfalls selbst
da auch ich ein Trennungskind bin.
Ich hab ja grundsätzlich auch kein Problem wenn nur die beiden sich absprechen nur ist mir dann nicht schlüssig weshalb ihr Partner wiederum zugesprochen bekommt zb. das Kind zu übergeben. Mein Problem ist wenn dann muss es auf beiden Seiten gleich ablaufen. Ansonsten trenne ich mich tatsächlich lieber. Es gibt nicht umsonst extra Selbsthilfegruppen für Stiefmütter, da kann man ja echt dran kaputt gehen.

Also sorry,
aber wenn du dich lieber trennst, als dass du akzeptierst, dass der Stiefvater der Kleinen mal das Kind im Empfang nimmt, kann ich irgendwie nur den Kopf schütteln. Bei solchen Kleinigkeiten empfinde ich das als übertrieben.

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9. März 2016 um 20:53

Mein Freund versteht mich
Ich danke allen für Ihre Meinung, auch wenn viele sagen ich habe mich da tatsächlich raus zu halten. Ich muss zugeben das es ein Problem von mir ist das ich recht sensibel bin und häufig auch etwas überehrgeiz.
Mein Partner reagierte heute total Unterstützend und verständnisvoll. Er steht voll hinter mir. Zumal der Partner der Ex sich noch wesentlich mehr raus nimmt aber das würde jetzt hier kein Ende nehmen und da halte ich mich nämlich auch wirklich zurück.
Ich bin erleichtert. Er geht auch davon aus das die Ex mich als Rivalin sieht. Zumal ich mich mit dem Kind auch gut verstanden habe und die Kleine immer gerne hier ist.

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10. März 2016 um 8:33

Ich glaube es kam etwas falsch rüber.
Und zwar ist es ja nicht so das ich immer alles mit der Ex absprechen möchte. Gott behüte.
Ich beschreib vielleicht besser mal wie es sich zugetragen hat: Sie hat ihn wg. Terminabsprache angeschrieben. Wir haben uns abgesprochen, er hat geantwortet und Termine vorgeschlagen. Danach ist er eingeschlafen. Weil es für mich auch wichtig ist zu wissen ob das klappt hab ich dann nochmal auf sein Handy geguckt (keine Sorge, bei uns darf jeder jedes Handy nehmen. Da gibt's also kein Problem) und ihr nur geantwortet "Vertretungsweise melde ich mich (Name). Supi dann können wir das so machen. Lg". Ich wollte das den Abend nur bestätigen. Mein Freund findet sogar gut das ich das eben abgeklärt hab sonst hätte die Ex wieder rum gezielt weil den Abend keine Rückmeldung mehr gekommen wäre. Er versteht auch nicht warum die Ex deswegen jetzt abgeht wie ein Zäpfchen. Grundsätzlich sollen die es ja auch abklären! Aber wenn ich mich mal für meinen Freund melde aus welchen Gründen auch immer muss dafür ja nicht gleich der 3. Weltkrieg ausbrechen

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10. März 2016 um 10:34

Du schreibst:
>>...mein Freund kümmert sich gut (Mann mit Kind wollte ich nie, da er sich aber gut drum kümmert konnte er mich überzeugen)....<< Bedeutet, dass Du mit dem Kind "nichts an der Mütze" haben willst, richtig? Warum auch, ist ja nicht Deins. Ist ja schon sehr großzügig, dass das Kind in DEINE Wohnung kommen darf. Und jetzt mal ohne Ironie: Da wunderst Du Dich, dass das Verhältnis zu der Ex Deines Freundes nicht gut ist? Ihr wundert Euch Beide, dass sie nach der Nummer mit der Terminbestätigung auf 180 ist? Wenn ich sie wäre, würde ich auch steil gehen. Echt der Super-Papa, der seine Trulla erst fragen muss, wann er sein Kind sehen darf. Und bilde Dir doch keine Schwachheiten ein, dass sie Dich als Rivalin sieht. Natürlich findet die Kleine es bei Euch toll (Kinder sind gerne da, wo man nicht erzogen wird und den Puderzucker in den kleinen Popo geblasen bekommt ). Sie ist sehr lieb, sie hat ein Gespür dafür, dass Du die Papa-Wochenenden abstellst, wenn sie das nicht ist. Dann ist sie nämlich das nervige Balg, mit dem Du nichts zu tun haben willst. Ihre Mutter hat sie aber auch lieb, wenn sie frech ist und ihre "dollen-5-Minuten" hat. Die Einzige, die in dieser Konstellation ein Konkurrenzdenken hat, bist Du.

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10. März 2016 um 11:45

Hier nochmal die TE.
Es gibt genug Frauen denen es auch so geht wie mir. So etwas kann man wirklich auch erst nachvollziehen wenn man in so einer Situation ist. Von daher nehme ich dir den unfreundlichen Eintrag nicht krumm. Ganz ehrlich? Wer sagt schon ich möchte nur einen Mann mit Kind. Keiner. Höchstens eine Frau die selbst schon Kinder hat. Ich denke da funktioniert sowaß vermutlich auch besser. Wie ich mich fühle können auch nur Personen nachvollziehen welche in der gleichen Situation sind. Davon hab ich zb. auch 2 Freundinnen im Bekanntenkreis. Beide selbst ohne Kind und mit Mann mit Kind. Und beiden würden es sich definitiv anders wünschen, versuchen aber auch das beste drauß zu machen. Sie wissen nur beide auch nicht ob sie das ewig ertragen. Ich leide sehr darunter einerseits mit für das Kind da sein zu sollen andererseits die Klappe halten zu sollen. Ich hab mal einen sehr guten Artikel über die böse Stiefmutter gelesen, von einer Psychologin die auch eine Patchworkfamilie hatte und das ganze einfach deutlich besser darstellen und beschreiben konnte wie man sich fühlt. Auch sie ist zwischendurch verzweifelt da man egal wie man es macht eigentlich nur falsch machen kann.
Tut mir leid einigen hier die Illusionen nehmen zu müssen. Es ist einfach ein schwieriges Gebiet wenn die Bedürfnisse von so vielen Leuten unter einen Hut bekommen werden sollen.

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10. März 2016 um 12:27

Was regiert sie denn?
Ich glaube eher, dass du sie als Rivalin siehst und nicht umgekehrt. Hast du so wenig Selbstbewusstsein, um dich so provoziert zu fühlen? Und nein, dein Freund ist für Absprachen mit ihr zuständig, nicht du. Da wäre ich auch stinkig. Kann es sein, dass du so ein Problem mit ihr hast, weil du immer Nummer 2 sein wirst? Da war schon die Frau, mit der er Kinder wollte und bekommen hat, sie haben diese Großen Emotionen geteilt und nicht ihr...ist es das?

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10. März 2016 um 12:31

Lol
Du willst dich von ihm trennen weil die ex nicht will das du dich in "Kinder"angelegenheiten nicht einmischst???

Ganz ehrlich du spinnst!!!! Klar kann sie das entscheiden immerhin ist sie die Mutter!! Und ob sie ihren freund die kleine abholen lässt ist ihr Problem!

Du eifersüchtige spießige stockschraube!

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10. März 2016 um 21:12

Klar hast du ein Mitspracherecht.
Du bist die Partnerin ihres ex. Der bei dir wohnt. Ihr selbst über Kinder nachdenkt. Das muss die Kindsmutter lernen zu akzeptieren. Mit welchem Recht bestimmt eine fremde Frau über deine wohnung, über deine Termine wan du Zeit haben MUSST, über dein LEBEN? Auch wen es der Kindsmutter nicht gefällt aber du bist quasi ein neues Familien Mitglied ihres Kindes. Da hast du genau so das recht dich dazu zu äußern. Rede mit deinem freund darüber. Mach die Termine über ihn klar. Wen ihr das so wichtig ist aber lass dich nicht verbiegen. Besteh auf dein Leben bzw. das Leben mit deinem Partner/ Familie + Kind. Das will auch gelebt sein nach eigenen Terminen und nicht nach dem Terminkalender einer anderen. Das sollte alles in gemeinsamer Absprache passieren. Mit allen beteiligten in dieser Konstellation. Sonst kann das nicht gut gehen und am ende leidet das Kind unter eurer schlechten Kommunikation und das muss schon mal gar nicht sein.

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11. März 2016 um 6:43

Wen sie will
Das ihr Kind eine unbeschwerte glückliche Kindheit hat. Das muss selbst sie Kompromisse eingehen. Ich arbeite mit solchen Familien. Die Kindsmutter muss lernen das die Termine nicht nur bei ihr und den Kindsvater liegen. Sondern auch bei ihrem neuen Partner und der neuen Partnerin ihres ex. Deswegen ist Patchwork auch nicht leicht. Weil viele in ihrem alten musster nicht raus kommen oder es nicht akzeptieren wollen. Nun das mag den Erwachsenen helfen aber nicht dem Kind das Unbeschwertheit verdient hat. Wen die Kindsmutter nicht möchte das die neue Partnerin was mit ihrem Kind zu tun hat, dan sollte sie nur aussen treffen mit dem Kindsvater ausmachen und das Kind nicht mehr in die Wohnung der neuen Partnerin lassen. Dan wird die Sache aber wirklich eskalieren. Aber dan muss sich die kindsmutter keine Gedanken mehr über andere machen.

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11. März 2016 um 7:36
In Antwort auf neus_12924435

Hier nochmal die TE.
Es gibt genug Frauen denen es auch so geht wie mir. So etwas kann man wirklich auch erst nachvollziehen wenn man in so einer Situation ist. Von daher nehme ich dir den unfreundlichen Eintrag nicht krumm. Ganz ehrlich? Wer sagt schon ich möchte nur einen Mann mit Kind. Keiner. Höchstens eine Frau die selbst schon Kinder hat. Ich denke da funktioniert sowaß vermutlich auch besser. Wie ich mich fühle können auch nur Personen nachvollziehen welche in der gleichen Situation sind. Davon hab ich zb. auch 2 Freundinnen im Bekanntenkreis. Beide selbst ohne Kind und mit Mann mit Kind. Und beiden würden es sich definitiv anders wünschen, versuchen aber auch das beste drauß zu machen. Sie wissen nur beide auch nicht ob sie das ewig ertragen. Ich leide sehr darunter einerseits mit für das Kind da sein zu sollen andererseits die Klappe halten zu sollen. Ich hab mal einen sehr guten Artikel über die böse Stiefmutter gelesen, von einer Psychologin die auch eine Patchworkfamilie hatte und das ganze einfach deutlich besser darstellen und beschreiben konnte wie man sich fühlt. Auch sie ist zwischendurch verzweifelt da man egal wie man es macht eigentlich nur falsch machen kann.
Tut mir leid einigen hier die Illusionen nehmen zu müssen. Es ist einfach ein schwieriges Gebiet wenn die Bedürfnisse von so vielen Leuten unter einen Hut bekommen werden sollen.

Hallo nochmal
Die Frauen, denen es so geht wie Dir, haben auch den gleichen Fehler gemacht, wie Du: einen Mann mit Kind zum Partner zu nehmen, obwohl man es nicht will. Du bist kein Opfer der Umstände, Du hast diese Situation verursacht. Und vergleiche Dich nicht mit Stiefmüttern, Du bist keine. Genauso, wie der neue Mann der Ex für die Kleine mehr ein Vater ist, als Dein Freund. Wenn Dein Freund sich für seine Tochter verantwortlich fühlen würde, wäre er nicht froh, wenn Du ihm die Terminplanung abnimmst. Seine Ex hegt keinen Groll gegen Dich, sondern gegen IHN (weil er noch nicht mal "Vater genug ist", einen Zeitpunkt für SEIN Kind festzulegen). Wenn ER seine Tochter sehen will, soll ER sich doch darum kümmern. Ich kenne auch einen Mann, dessen Freundin an den Papa-Wochenden bei ihrer Schwester übernachtet. Er will alle 2 Wochen NUR Papa sein und sie ist froh, dass sie da nicht "Mutti-Spielen" muss.

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11. März 2016 um 10:00

Es ist ein großes vorurteil
Das man meint das meist die Väter daran schuld sind. Ich kann dir sagen das es genau so viele Mütter sind. Die durch ihr Verhalten dem Kind und dem All gemeinen Familien Frieden stören. Es liegen natürlich auch Pflichten beim Vater. Es ist aber trotzdem nicht das Recht der Mutter so mit den parteien um zu gehen. Wen eine Frau sich entscheidet ein Kind zu bekommen hat nicht nur sie rechte an dem Kind. Sondern auch der Vater. Ich arbeite mehr mit den kindern. Mir geht es um das kindeswohl das am allerwichichtigsten ist und nicht dieser klein Krieg von den Erwachsenen. Der nur darin besteht wer am längeren Hebel sitzt. In der Situation ist die Kindsmutter der " Störfaktor " . Die das allgemeine zusammen leben und das auskommen miteinander mit ihrem Verhalten nicht möglich macht. Es müssen alle Parteien mit wirken. Sie hat sich gefälligst zum Wohle ihres Kindes zusammen zu reisen und nicht wegen so ner Kleinigkeit eine Welle los treffen.

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11. März 2016 um 11:04
In Antwort auf artemisluna03

Wen sie will
Das ihr Kind eine unbeschwerte glückliche Kindheit hat. Das muss selbst sie Kompromisse eingehen. Ich arbeite mit solchen Familien. Die Kindsmutter muss lernen das die Termine nicht nur bei ihr und den Kindsvater liegen. Sondern auch bei ihrem neuen Partner und der neuen Partnerin ihres ex. Deswegen ist Patchwork auch nicht leicht. Weil viele in ihrem alten musster nicht raus kommen oder es nicht akzeptieren wollen. Nun das mag den Erwachsenen helfen aber nicht dem Kind das Unbeschwertheit verdient hat. Wen die Kindsmutter nicht möchte das die neue Partnerin was mit ihrem Kind zu tun hat, dan sollte sie nur aussen treffen mit dem Kindsvater ausmachen und das Kind nicht mehr in die Wohnung der neuen Partnerin lassen. Dan wird die Sache aber wirklich eskalieren. Aber dan muss sich die kindsmutter keine Gedanken mehr über andere machen.

Wenn ich so lese
was Du so schreibst, würde ich wetten, dass Du keine Kinder hast. Du arbeitest mit "solchen" Familien? Schon allein, dass Du bewertest und Dich hier mal als erstes zum "Experten" erklärst, sagt schon einiges darüber aus, wie Du gestrickt bist.
Ein intaktes zu Hause ist für Kinder wichtig, das hat dieses Mädchen bei Mutter und Stiefvater. Zum Wohl des Kindes haben sich die Erwachsenen alle lieb und alle 4 sind Eltern (wobei 2 von den Vieren auch schon mal wechseln können)?
Zum Wohl des Kindes ist bei solchen Zu - und Umständen wohl eher, wenn der Erzeuger das Familienleben seines Kindes nicht stört.

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11. März 2016 um 11:18
In Antwort auf artemisluna03

Wen sie will
Das ihr Kind eine unbeschwerte glückliche Kindheit hat. Das muss selbst sie Kompromisse eingehen. Ich arbeite mit solchen Familien. Die Kindsmutter muss lernen das die Termine nicht nur bei ihr und den Kindsvater liegen. Sondern auch bei ihrem neuen Partner und der neuen Partnerin ihres ex. Deswegen ist Patchwork auch nicht leicht. Weil viele in ihrem alten musster nicht raus kommen oder es nicht akzeptieren wollen. Nun das mag den Erwachsenen helfen aber nicht dem Kind das Unbeschwertheit verdient hat. Wen die Kindsmutter nicht möchte das die neue Partnerin was mit ihrem Kind zu tun hat, dan sollte sie nur aussen treffen mit dem Kindsvater ausmachen und das Kind nicht mehr in die Wohnung der neuen Partnerin lassen. Dan wird die Sache aber wirklich eskalieren. Aber dan muss sich die kindsmutter keine Gedanken mehr über andere machen.

Das liest sich
in höchstem Maße unprofessionell und laienhaft! Und ist mit Sicherheit auch nicht die Lehrmeinung

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11. März 2016 um 13:28

Immer dieser spruch
" du wusstest auf was du dich einlässt". Der stimmt überhaupt nicht. Den die meisten wissen gar nicht was das alles bedeutet, was es emotional bedeutet. Es sei den man war schon vorher in so einer Situation.

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11. März 2016 um 13:32
In Antwort auf sie1976

Wenn ich so lese
was Du so schreibst, würde ich wetten, dass Du keine Kinder hast. Du arbeitest mit "solchen" Familien? Schon allein, dass Du bewertest und Dich hier mal als erstes zum "Experten" erklärst, sagt schon einiges darüber aus, wie Du gestrickt bist.
Ein intaktes zu Hause ist für Kinder wichtig, das hat dieses Mädchen bei Mutter und Stiefvater. Zum Wohl des Kindes haben sich die Erwachsenen alle lieb und alle 4 sind Eltern (wobei 2 von den Vieren auch schon mal wechseln können)?
Zum Wohl des Kindes ist bei solchen Zu - und Umständen wohl eher, wenn der Erzeuger das Familienleben seines Kindes nicht stört.

Das alles im ganzen
Macht es doch zu einer Familie. Die gesamte Konstellation sollte eine Familie sein. Und nicht nur drei von fünf Parteien.

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11. März 2016 um 13:33
In Antwort auf artemisluna03

Klar hast du ein Mitspracherecht.
Du bist die Partnerin ihres ex. Der bei dir wohnt. Ihr selbst über Kinder nachdenkt. Das muss die Kindsmutter lernen zu akzeptieren. Mit welchem Recht bestimmt eine fremde Frau über deine wohnung, über deine Termine wan du Zeit haben MUSST, über dein LEBEN? Auch wen es der Kindsmutter nicht gefällt aber du bist quasi ein neues Familien Mitglied ihres Kindes. Da hast du genau so das recht dich dazu zu äußern. Rede mit deinem freund darüber. Mach die Termine über ihn klar. Wen ihr das so wichtig ist aber lass dich nicht verbiegen. Besteh auf dein Leben bzw. das Leben mit deinem Partner/ Familie + Kind. Das will auch gelebt sein nach eigenen Terminen und nicht nach dem Terminkalender einer anderen. Das sollte alles in gemeinsamer Absprache passieren. Mit allen beteiligten in dieser Konstellation. Sonst kann das nicht gut gehen und am ende leidet das Kind unter eurer schlechten Kommunikation und das muss schon mal gar nicht sein.


seh ich genauso...
wenn eltern sich trennen, bleibe sie eltern...
wenn jetzt jeder wieder einen partner hat, muss darauf reagiert werden...für die ex scheint es völlig normal zu sein, das ihr neuer mann eine rolle bekommt, die sie der neuen ihrens exmannes nicht zugesteht...so liest sich das für mich und deshalb kann ich den unmut der te auch verstehen.
nur wird ihr hier keiner helfen können...denn leider liegt der längere hebel in der hand der mutter des kindes...trotzdem hat die te ein recht darauf auch mal sauer zu sein...
der vater wird im fall einer trennung oftmals zum duckmäuser aus angst, das dann das kind vorenthalten wird...fiese sache sowas...weil man da als vater eigentlich nur verlieren kann...von der ex jibbet feuer und von der neuen frau dann auch noch...
was kann man da raten? vielleicht wirklich nur reden reden reden...ohne anklage

sky

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11. März 2016 um 13:38

Das letztere wäre aber schön wieder ein anderes Thema.
Das von diesem Thema zu weit abschweifen würde. Natürlich niemand rechte auf einen Menschen. Eltern haben aber rechte an ihrem kind. Da kann die Mutter nix dran ändern und der Vater natürlich auch nicht. Es sei den es sind Kindes gefährden Situationen.

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11. März 2016 um 13:49
In Antwort auf artemisluna03

Das letztere wäre aber schön wieder ein anderes Thema.
Das von diesem Thema zu weit abschweifen würde. Natürlich niemand rechte auf einen Menschen. Eltern haben aber rechte an ihrem kind. Da kann die Mutter nix dran ändern und der Vater natürlich auch nicht. Es sei den es sind Kindes gefährden Situationen.

Und welche
Rechte sind das?

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11. März 2016 um 13:52
In Antwort auf adhle_12455554

Das liest sich
in höchstem Maße unprofessionell und laienhaft! Und ist mit Sicherheit auch nicht die Lehrmeinung

Kannst dich ja gerne beim Jugendamt
Erkundigen gehen. Die werden dir das gleiche sagen. Das alle Parteien wichtig in so einem Verhältnis sind. Und das man sich für das Kind zusammen raufen sollte. Und das weiß ich da her weil ich selber mit und beim Jugendamt arbeite.

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11. März 2016 um 13:53
In Antwort auf sie1976

Und welche
Rechte sind das?


http://www.sgbviii.de/S37.html

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11. März 2016 um 14:02

Du schreibst
er hat angst, dass sie ihm das kind entzieht.

was erwartest du jetzt von ihm? soll er dieses risiko tatsächlich eingehen, hauptsache deinem bedürfnis mitzuquatschen wird genüge getan?

du wirfst ihm echt vor nicht zu dir zu stehen, weil er wegen seinem kind keinen streit vom zaun brechen will?

sorry aber ich finde dich dbzgl. total egoistisch und wer da nicht zu wem steht ist ganz klar. du stehst nicht zu ihm, weil du dein ego über seine liebe zu seiner tochter stellst.

keine frage, die ex hat wohl nen schaden und ihr verhalten ist 'bedenklich', und gerade deshalb solltest du dein ego mal etwas zurückschrauben. oder wärst du glücklich wenn es wirklich eskalieren würde, hauptsache du konntest mal deinen senf dazugeben?

ihr habt ne tolle beziehung, also komm damit klar, dass seine ex keinerlei austausch mit dir wünscht. gibt echt schlimmeres.

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11. März 2016 um 16:30
In Antwort auf artemisluna03

Das alles im ganzen
Macht es doch zu einer Familie. Die gesamte Konstellation sollte eine Familie sein. Und nicht nur drei von fünf Parteien.

Dann müssten sie auch
zusammen wohnen...

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11. März 2016 um 17:40
In Antwort auf sie1976

Dann müssten sie auch
zusammen wohnen...

Auch wenn das für ein Kind denke ich schon am schönsten wäre,
Denke ich wäre das schwer in der umsetzung^^ Z.B die Oma und Opa wohnen ja meist auch nicht mit dem Enkel Kind unter einem Dach. Das macht sie aber nicht weniger zur Familie. Die Partnerin des Vaters wird viel mit dem Kind zu tun haben. Auch wen es nicht gewollt wird oder sogar es nicht gezielt passiert aber die Partnerin wird mit einen Teil der Erziehung des Kindes übernehmen. Da das Kind ja regelmäßig da ist. Da wäre es doch nur wünschenswert wen alle harmonisch mit einander um gehen. Und nicht schon wegen einer Kleinigkeit wie einer Bestätigung so ein Fass auf gemacht wird. Wie reagieren sie den wen mal wirklich was schlimmes passiert? Deswegen reden, reden, reden. Das hilft meistens.

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11. März 2016 um 18:00

Ich verstehe ja was du meinst.
Gebe dir in vielen Dingen auch recht. Sind einfach Tatsachen. Ich kann es aber einfach nicht mehr mit ansehen wie Mütter allgemein meist für unschuldig gehalten werden. Ich sehe Tag täglich das Gegenteil. Sprich Mütter die ihre Kinder aus taktischen Gründen Missbrauch. Wo runter die Kinder leiden. Ich nehme mal an du bist sebst Mama? Für viele Mütter ist es unvorstellbar was andere Frauen alles auf den Rücken ihrer Kinder bringen können. Ich sag dir/euch jetzt mal einen Satz. Der wird bei uns in der Beratung auch schon rauf und runter geprädigt: " Nur weil du eine gute Mutter bist und alles für dein Kind tun würdest. Heißt es nicht das alle Mütter auch so denken" . Natürlich kann man das über die Väter auch sagen aber viele Mütter können sich sowas von anderen Müttern nicht vor stellen. Weil man selber sich für sein Kind ein Bein ausreißen würde.
Die Parteien sollten sich noch mal vernünftig zusammetzen und besprechen, wie sie es alles handhaben wollen.

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11. März 2016 um 19:01
In Antwort auf artemisluna03

Auch wenn das für ein Kind denke ich schon am schönsten wäre,
Denke ich wäre das schwer in der umsetzung^^ Z.B die Oma und Opa wohnen ja meist auch nicht mit dem Enkel Kind unter einem Dach. Das macht sie aber nicht weniger zur Familie. Die Partnerin des Vaters wird viel mit dem Kind zu tun haben. Auch wen es nicht gewollt wird oder sogar es nicht gezielt passiert aber die Partnerin wird mit einen Teil der Erziehung des Kindes übernehmen. Da das Kind ja regelmäßig da ist. Da wäre es doch nur wünschenswert wen alle harmonisch mit einander um gehen. Und nicht schon wegen einer Kleinigkeit wie einer Bestätigung so ein Fass auf gemacht wird. Wie reagieren sie den wen mal wirklich was schlimmes passiert? Deswegen reden, reden, reden. Das hilft meistens.

Ausgangspunkt war die Tatsache
dass das Kind für sie nur in Ordnung ist, wenn sie sich nicht darum kümmern muss. Es ist ja in Ordnung, wenn sie sich raushalten will, dann soll sie es aber gefälligst auch tun und nicht jammern, dass sie kein Mitspracherecht hat.

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13. März 2016 um 20:37
In Antwort auf sie1976

Ausgangspunkt war die Tatsache
dass das Kind für sie nur in Ordnung ist, wenn sie sich nicht darum kümmern muss. Es ist ja in Ordnung, wenn sie sich raushalten will, dann soll sie es aber gefälligst auch tun und nicht jammern, dass sie kein Mitspracherecht hat.

Wen sie nur
Was bestätigt , ist das doch eher eine ein bringung und kein raus halten.

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14. März 2016 um 7:25

@daphne: Daraus
>>Mann mit Kind wollte ich nie, da er sich aber gut drum kümmert konnte er mich überzeugen<<

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