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Partnerschaft retten nach Seitensprung

3. Juni 2005 um 8:08

was mir in den letzten Tagen in den verschiedenen Threads so auffällt, ist, dass hauptsächlich die betrogenen Männer zwar behaupten, sie lieben ihre Partnerin noch, aber nicht die Kraft aufwenden können oder wollen, einen Fehltritt definitif zu verzeihen.
Natürlich tut es weh, natürlich fühlt man sich wie ein verletztes Tier, das sich vrstecken und verkriechen will, natürlich hat man Wut auf den/die Andere.
Aber, wenn noch Gefühle da sind von beiden Seiten, dann sollte man doch der Beziehung eine reelle Chance geben.
Man sollte schon darüber reden, aber nicht darüber, was die beiden angestellt haben, wie, wo, auf welche Art etc etc., sondern warum es soweit gekommen sit. Es hat doch keinen Sinn sich jedes winzige Detail reinzuziehen, noch mehr zu leiden, denn das schmerzt ja so ungemein, es ist ja sowieso nicht rückgängig zu machen. Passiert ist passiert.
Warum seine Energie sich und die Partnerin dauernd immer weider zu quälen nicht besser in die Zukunft stecken, planen, sich darauf besinnen, was beiden Freude gemacht hat und machen könnte, einfach Deckel drauf, und einen Neuanfang sauber hinlegen. Der Energieaufwand ist nicht grösser, im Gegenteil.
Ihr lieben Männer, ich kann es vollkommen nachvollziehen, dass euer Selbstbewusstsein einen Knacks bekommen hat, dass ihr zweifelt an allem, an jedem, aber dass ihr es vorzieht in Selbstmitleid zu zerfliessen, das versteh ich nicht. So kann es nicht funktionieren. Dann hättet ihr euch besser getrennt. Denn mit dem ewigen Rumbohren, mit dem ewigen drüber reden und Details rausquetschen tut ihr euch und der Partnerin ganz sicher keinen Gefallen. Das zerstört auf Dauer die noch vorhandene Liebe, das Vertrauen in einen Partner, der auch zu einem hält, wenn man einen Fehler gemacht hat, und zum Schluss ist die Beziehung nicht am Seitensprung zugrunde gegangen, sondern daran, dass der Betrogene nicht damit umgehen konnte, krass ausgedrückt, nichts daraus gelernt hat.
Sowieso ist der Seitensprung kein Auslöser, sondern ein Symptom eines Defizits in der Partnerschaft. Und daran sollte gearbeitet werden, ansonsten steht man wieder vor dem gleichen Problem, das man vor dem Seitensprung auch schon hatte, bewusst oder unbewusst.
Also, wenn ihr euch entschieden habt eure Partnerschaft aufrechtzuerhalten, und damit meine ich, eine gesunde Partnerschaft in Liebe und Respekt, dann seid nicht weiterhin so wehleidig, voller Selbstmitleid, sondern voll Elan und guten Mutes. Ihr macht ansonsten euch und dem Umfeld das Leben schwer und zerstört auf Dauer alles.
Jetzt könnt ihr mich zerreissen, wenn euch danach zumute ist, aber ich bin selbst betrogen worden, weiss also wovon ich rede.
Ich sage nur, es lohnt sich über seinen Schatten zu springen, man kann eine wunderbare Partnerschaft bekommen, wenn man dann will. (Auch bei uns gibt es noch Knackpunkte, und die waren eigentlich der Auslöser, dass es so gekommen ist, aber wir arbeiten zusammen dran, der Seitensprung an sich ist kein Thema mehr).
LG Strusell

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3. Juni 2005 um 9:41


Hm ich gehöre eher zu der Fraktion, die sich deiner Meinung anschließt. In einem Punkt sollte man dem betrogenen Partner gegenüber doch mehr Raum einräumen. Die Details verletzen nur noch mehr, das sehe ich auch so. Aber bei mir (als der Betrüger) und bei meiner Frau (der Betrogenen) habe ich den Eindruck, daß Sie es auch versucht zu verstehen und für sich einen Weg zu finden, irgendwie damit umzugehen. Deswegen sollte man die Frage nach Details nicht gleich abblocken, weil sie einem selber unangenehm sind. Wichtig ist nur, daß OHNE Vorwurf und in gegenseitigem Respekt und liebervoller Atmosphäre geredet wird.

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3. Juni 2005 um 9:47

Strusell,...
...es mag ja in manchen Fällen zutreffen, daß es so funktioniert, wie Du annimmst. Aber Du kannst das nicht alles pauschalisieren. Wenn z.B. die Frau keinen wirklichen Grund nennen kann oder mag, warum sie Monate lang betrogen hat, was dann? Wenn sie dir sagt, es soll alles wieder so sein wie vorher? Wenn sie dir sagt, in der (unserer) Beziehung wäre nichts schlecht gewesen? Was soll ich ändern? Ich reiße mir eh' seit 16 Jahren den Arsch auf, um die große Familie zufriedenzustellen und nebenbei noch der zärtliche, verständnisvolle, vor allem auf IHR sexuelles Wohlbefinden ausgerichtete Ehemann, Lover, Bewunderer, Verehrer. Vater der gemeinsamen Kinder und Haushaltshilfe zu sein. Tja, was soll man(n) da machen, ändern? Macho werden vielleicht?
Auch fremdgehen? Was macht einen wieder interessant? Ich weiß es nicht. Und hör' bitte auf von Selbstmitleid zu reden. Wenn man mit einem solchen Scheiß nicht gleich fertig wird, ist es von denjenigen, die dafür verantwortlich sind, völlig unangemessen, von Selbstmitleid zu reden. Man(n) ist auf's äußerste verletzt, gedemütigt, vermutlich klammheimlich verlacht worden. Stell Dir vor, man ist in den Monaten des Betruges bei Freunden, Bekannten, sonstwo, mit ihr und zeigt allen sein Liebe zu seiner Frau, seinen Stolz, Ihr Mann sein zu dürfen, mit Ihr so viele Kinder zu haben. Sie lacht sich innerlich schlapp über ihre "Mann". Einen Hampelamm hat sie aus uns gemacht. Du hast viele schöne Worte gemacht, strusell, aber alles ziemlich an der Realität vorbei. Daß Du Dir das Wunschdenken der Betrüger zueigen machst, wundert mich schon etwas, da Du - wie Du schreibst - selbst Betroffene bist. Nichts für ungut, aber das wollte ich mal sagen.
LG von dem auf Dauer ratlosen

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3. Juni 2005 um 9:52
In Antwort auf hyam_12935739


Hm ich gehöre eher zu der Fraktion, die sich deiner Meinung anschließt. In einem Punkt sollte man dem betrogenen Partner gegenüber doch mehr Raum einräumen. Die Details verletzen nur noch mehr, das sehe ich auch so. Aber bei mir (als der Betrüger) und bei meiner Frau (der Betrogenen) habe ich den Eindruck, daß Sie es auch versucht zu verstehen und für sich einen Weg zu finden, irgendwie damit umzugehen. Deswegen sollte man die Frage nach Details nicht gleich abblocken, weil sie einem selber unangenehm sind. Wichtig ist nur, daß OHNE Vorwurf und in gegenseitigem Respekt und liebervoller Atmosphäre geredet wird.

Ich kann da nur von
meiner Erfahrung als Betrogene reden.
Ich hab einige Details herausgefunden um zu beweisen, dass ich richtig lag. Und die haben geschmerzt, wahnsinnig. Und er hat am Anfang versucht zu erklären wie es zustande gekommen ist, und das hat noch mehr gescmerzt. Ab da hab ich dann keine Details mehr verlangt, weil ich persönlich das nicht ausgehalten hätte. Und dadurch auch noch zusätzliche Wut entwickelt hätte. Dabei hätte das alles nichts gebracht, weil ausradieren kann man es ja nicht. Also war für mich wichtig, weshalb und dann Zukunft. Aber da hat jeder seine Façon mit etwaw klar zu kommen.
Das mit "ohne Vorwurf und gegenseitigem Verständnis" finde ich unheimlich wichtig, wobei das nicht immer so einfach ist, aber extrem wichtig.
Strusell

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3. Juni 2005 um 10:02
In Antwort auf ratlos4

Strusell,...
...es mag ja in manchen Fällen zutreffen, daß es so funktioniert, wie Du annimmst. Aber Du kannst das nicht alles pauschalisieren. Wenn z.B. die Frau keinen wirklichen Grund nennen kann oder mag, warum sie Monate lang betrogen hat, was dann? Wenn sie dir sagt, es soll alles wieder so sein wie vorher? Wenn sie dir sagt, in der (unserer) Beziehung wäre nichts schlecht gewesen? Was soll ich ändern? Ich reiße mir eh' seit 16 Jahren den Arsch auf, um die große Familie zufriedenzustellen und nebenbei noch der zärtliche, verständnisvolle, vor allem auf IHR sexuelles Wohlbefinden ausgerichtete Ehemann, Lover, Bewunderer, Verehrer. Vater der gemeinsamen Kinder und Haushaltshilfe zu sein. Tja, was soll man(n) da machen, ändern? Macho werden vielleicht?
Auch fremdgehen? Was macht einen wieder interessant? Ich weiß es nicht. Und hör' bitte auf von Selbstmitleid zu reden. Wenn man mit einem solchen Scheiß nicht gleich fertig wird, ist es von denjenigen, die dafür verantwortlich sind, völlig unangemessen, von Selbstmitleid zu reden. Man(n) ist auf's äußerste verletzt, gedemütigt, vermutlich klammheimlich verlacht worden. Stell Dir vor, man ist in den Monaten des Betruges bei Freunden, Bekannten, sonstwo, mit ihr und zeigt allen sein Liebe zu seiner Frau, seinen Stolz, Ihr Mann sein zu dürfen, mit Ihr so viele Kinder zu haben. Sie lacht sich innerlich schlapp über ihre "Mann". Einen Hampelamm hat sie aus uns gemacht. Du hast viele schöne Worte gemacht, strusell, aber alles ziemlich an der Realität vorbei. Daß Du Dir das Wunschdenken der Betrüger zueigen machst, wundert mich schon etwas, da Du - wie Du schreibst - selbst Betroffene bist. Nichts für ungut, aber das wollte ich mal sagen.
LG von dem auf Dauer ratlosen

Heyhey,
es geht nicht an der Realität vorbei, sondern ist von mir real gelebt.
Zu was anderem: ich glaube einfach nicht, dass es deiner Frau soviel Spass gemacht dich zu betrügen. Viel eher ist es doch so, dass sie wahrscheinlich eher unglücklich über den Zustand war, und ganz bestimmt nicht über dich gelacht hat. Das Ganze scheint mir doch sehr verbittert von dir gesehen zu werden. Ich bin ganz mit einverstanden, dass du dich verletzt, gedemütigt, fühlst. Aber irgendwann muss damit Schluss sein. Du kannst nicht ewig in diesem Zustand verharren, sowie eingefroren. Irgendwann muss es weiter gehen, ansonsten eine Trennung gleich besser gewesen wäre.
Willst du sie jetzt jahrelang dafür büssen lassen, das kann es doch nicht sein, dann rede ich nicht von Partnerschaft retten, sondern von Rache.
Ich bin damit einverstanden, dass am Anfang immer mal wieder Rückschläge kommen, aber mit der Zeit muss das immer weniger werden und irgendwann aufhören. Sonst kann man ja nicht voran kommen.
LG, gib dir mal einen Ruck und sring über deinen Schatten
Strusell

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3. Juni 2005 um 10:46

Wenn
der Traummann mit Strusell in einer Fraktion sitzt...

Ich stimme eher ratlos zu. Der Schmerz ist unendlich groß und ich darf mit mir selbst kein Mitleid haben? Ja, wer denn dann? Ich bin der Meinung bevor ich neu beginnen kann, muss ICH mit diesem Schmerz für MICH selbst fertig geworden sein. Der Zeitraum, der dafür benötigt wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden genauso wie die Art damit umzugehen unterschiedlich ist.
Bleiben wir aber beim rein sexuellen Aspekt einer solchen Geschichte.
Der spezielle Fall der sexuellen Untreue ist für Mann, so denke ich, ein wesentlich größerer Betrug als eine emotionale Untreue. Über die Ursachen lässt sich sicher spekulieren ob es sich um gesellschaftlich bedingte oder evolutionär bedingte oder auch eine Kombination beide Arten handelt.
Ich denke deshalb, dass Frauen eher nicht die Details wissen wollen, da sie sonst bei jedem sexuellen Kontakt mit dem Partner der sie betrogen hat, genau diese Bilder im Kopf hätten. Männer reflektieren ihre Versagensängste viel stärker auf den sexuellen Bereich und wollen eher jedes Detail wissen um ihre Fehler analysieren zu können und zukünftig vermeiden können.

Gruß
VHM

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3. Juni 2005 um 14:54
In Antwort auf medina_12714759

Heyhey,
es geht nicht an der Realität vorbei, sondern ist von mir real gelebt.
Zu was anderem: ich glaube einfach nicht, dass es deiner Frau soviel Spass gemacht dich zu betrügen. Viel eher ist es doch so, dass sie wahrscheinlich eher unglücklich über den Zustand war, und ganz bestimmt nicht über dich gelacht hat. Das Ganze scheint mir doch sehr verbittert von dir gesehen zu werden. Ich bin ganz mit einverstanden, dass du dich verletzt, gedemütigt, fühlst. Aber irgendwann muss damit Schluss sein. Du kannst nicht ewig in diesem Zustand verharren, sowie eingefroren. Irgendwann muss es weiter gehen, ansonsten eine Trennung gleich besser gewesen wäre.
Willst du sie jetzt jahrelang dafür büssen lassen, das kann es doch nicht sein, dann rede ich nicht von Partnerschaft retten, sondern von Rache.
Ich bin damit einverstanden, dass am Anfang immer mal wieder Rückschläge kommen, aber mit der Zeit muss das immer weniger werden und irgendwann aufhören. Sonst kann man ja nicht voran kommen.
LG, gib dir mal einen Ruck und sring über deinen Schatten
Strusell

Falsch,...
...sie war ganz und garnicht verbittert. Sie war dabei den Absprung vorzubereiten, wollte von diesem Widerling hören, daß er mit ihr ein neues Leben anfängt. Erst wenn DAS geklärt gewesen wäre, hätte sie mich vor vollendete Tatsachen gestellt, kaltlächelnd. Kein Geständnis, nee,nee. Ich selbst bin nach 7 Monaten durch einen irren Zufall selbst dahintergekommen, völlig ahnungslos vorher. Dieser Taugenichts hat ihr dann auch zu verstehen gegeben, daß er sie SO nicht will. Er hat sich lediglich ihres Körpers bedient. Die Arme, ach Gott. Also, ich bleibe dabei, Du hast so Idealvorstellungen, wie eine Ehe zu retten wäre, nur, liebe strusell, so geht es eben nicht und vor allem kann man nicht solche pauschalierenden Patentrezepte "ausstellen". Jeder Fall - oder wie man in Köln sagt - jeder Jeck ist anders. Außerdem, hast Du NIE das Bedürfnis nach Rache gehabt? Deinem Mann dieselben seelischen Schmerzen bereiten wollen, wie er Dir zugefügt hat? Der dazugehörenden Tussi einen in die Zähne hauen? Nie? Wirklich und ehrlich nie? Ich glaube Dir das nicht, meine Liebe. Wie auch immer. ciao

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3. Juni 2005 um 15:46
In Antwort auf ratlos4

Falsch,...
...sie war ganz und garnicht verbittert. Sie war dabei den Absprung vorzubereiten, wollte von diesem Widerling hören, daß er mit ihr ein neues Leben anfängt. Erst wenn DAS geklärt gewesen wäre, hätte sie mich vor vollendete Tatsachen gestellt, kaltlächelnd. Kein Geständnis, nee,nee. Ich selbst bin nach 7 Monaten durch einen irren Zufall selbst dahintergekommen, völlig ahnungslos vorher. Dieser Taugenichts hat ihr dann auch zu verstehen gegeben, daß er sie SO nicht will. Er hat sich lediglich ihres Körpers bedient. Die Arme, ach Gott. Also, ich bleibe dabei, Du hast so Idealvorstellungen, wie eine Ehe zu retten wäre, nur, liebe strusell, so geht es eben nicht und vor allem kann man nicht solche pauschalierenden Patentrezepte "ausstellen". Jeder Fall - oder wie man in Köln sagt - jeder Jeck ist anders. Außerdem, hast Du NIE das Bedürfnis nach Rache gehabt? Deinem Mann dieselben seelischen Schmerzen bereiten wollen, wie er Dir zugefügt hat? Der dazugehörenden Tussi einen in die Zähne hauen? Nie? Wirklich und ehrlich nie? Ich glaube Dir das nicht, meine Liebe. Wie auch immer. ciao

Natürlich hab ich Wur gehabt, tierische Wut sogar.
Aber , mein Mann hatte nicht nur eine kurze Affäre, er war schwer verliebt. Und das hat es nicht gerade vereinfacht. Es tat mir einfach nur weh zu sehen, wie er litt darunter, dass er verliebt war und mich noch liebte. Da musste ich ganz einfach stark sein, denn er konnte es nicht. Und wenn du dann eine Partnerschaft retten willst, weil eben 25 Jahre Ehe doch verbinden, gegenüber einer kurzen Affäre gesehen, dann denkst du wahrscheinlich anders. rachegefühle hab ich eigentlich erst später bekommen, und dann war der Zeitpunkt nicht mehr passend. Dieser Mann hat selbst auch seelische Schmerzen gelitten, wozu sollte ich die noch intensivieren?.
Ich stelle hier kein pauschalisierendes Patentrezept aus, es fällt mir nur auf dass verschiedene Männer, unter anderem auch du, nicht drüber wegkommen können, obschon sie noch denken ihre Partnerin zu lieben. Und darüber habe ich mir Gedanken gemacht.
Ich wusste auch eine gewisse Zeit nicht, wie es ausgehen würde. Trotzdem habe ich probiert den Boden, den mir das Ganze unter den Füssen weggezogen hat, wiederzufinden, mein Leben wieder in den Griff zu kriegen, und, mit etwas Glück (da habe ich auf die grosse Verbundenheit, alldem was wir zusammen erlebt, aufgebaut, uns gesorgt haben um Kinder uswusw) auch unsere Partnerschaft retten zu können. Dazu gehören auch Veränderungen mit sich selber, und daraus habe ich Kraft geschöpft. Denn eins muss man bedenken, es kann danach nicht mehr so sein wie davor. Es wird anders, wenn man Glück hat, besser, aber daran muss man arbeiten, das geht nicht von alleine. Man muss die Entwicklung bieder partner davor in Augenschein nehmen, und sich darauf besinnen, was einem selbst wichtig war und vernachlässigt worden ist. Auch unsere Beziehung hat geklappt dvor, es gab keine Probleme, wir waren im Bekanntenkreis ein Traumpaar, und trotzdem hatte es die Routine und das Eingeschlafensein der Beziehung erst möglich gemacht. Di hier hat sich auch seiner bedient und das war eine sehr kalte Dusche für ihn. Und geschämt hat er sich deswegen mehr als du glauben kannst, dass er bereit war eventuell alles aufs Spiel zu setzen wegen einer Frau, die sich ur seiner bedient hatte. diese Erkenntnis war ziemlich hart. Da brauchte ich nicht auch noch Rache, das war bitter genug. Wenn du Rache ausüben willst, also genau die gleichen seelischen Schermzen bereiten willst, dann musst du fremdgehen. Glaubst du denn, danach würdest du dich besser fühlen. Ich glaub's nicht, denn fremdgeht man doch nicht einfach mal so aus Rache. Alle, die ich kenne, aus dem Bekanntenkreis, hier aus dem Forum einige, sind fremdgegangen, weil etwas nicht mehr gestimmt hat, weil sie etwas vermisst haben, bewusst oder unbewusst. Von den par, die kich kenne, hat keiner es gesucht, weder die Frauen noch die Männer. (Obschon ich dir glaube, dass es das auch gibt).
Die Unterstellung, dass sie dich und die Kinder so verlassen hätte wie du es beschreibst, bist du sicher, dass es so gewesen wäre? Dass sie so eiskalt gehandelt hàtte?
Zu dienem Schluss, der Tussi die Zähne einhauen, das hätt was gehabt, nur bin ich keine Frau, und zu alldem war sie grösser und stärker als ich, da ich zierlich bin. Das wäre ein Reinfall geworden. Aber wenn es dich beruhigt, ich habe ihr gedroht, alles ihrem Mann zu erzählen, wenn sie nicht aufhören würde, und da sie Russin ist, er hätte sie gleich zurückgeschickt, denn er macht Nägel mit Köpfen. Ich hab ihr schon ziemlich Angst eingejagt. Sie hat mich schon angebettelt und sass eine Weile auf Dornen, aber ein Genuss für mich war das nicht.
LG Strusell

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3. Juni 2005 um 16:12
In Antwort auf medina_12714759

Natürlich hab ich Wur gehabt, tierische Wut sogar.
Aber , mein Mann hatte nicht nur eine kurze Affäre, er war schwer verliebt. Und das hat es nicht gerade vereinfacht. Es tat mir einfach nur weh zu sehen, wie er litt darunter, dass er verliebt war und mich noch liebte. Da musste ich ganz einfach stark sein, denn er konnte es nicht. Und wenn du dann eine Partnerschaft retten willst, weil eben 25 Jahre Ehe doch verbinden, gegenüber einer kurzen Affäre gesehen, dann denkst du wahrscheinlich anders. rachegefühle hab ich eigentlich erst später bekommen, und dann war der Zeitpunkt nicht mehr passend. Dieser Mann hat selbst auch seelische Schmerzen gelitten, wozu sollte ich die noch intensivieren?.
Ich stelle hier kein pauschalisierendes Patentrezept aus, es fällt mir nur auf dass verschiedene Männer, unter anderem auch du, nicht drüber wegkommen können, obschon sie noch denken ihre Partnerin zu lieben. Und darüber habe ich mir Gedanken gemacht.
Ich wusste auch eine gewisse Zeit nicht, wie es ausgehen würde. Trotzdem habe ich probiert den Boden, den mir das Ganze unter den Füssen weggezogen hat, wiederzufinden, mein Leben wieder in den Griff zu kriegen, und, mit etwas Glück (da habe ich auf die grosse Verbundenheit, alldem was wir zusammen erlebt, aufgebaut, uns gesorgt haben um Kinder uswusw) auch unsere Partnerschaft retten zu können. Dazu gehören auch Veränderungen mit sich selber, und daraus habe ich Kraft geschöpft. Denn eins muss man bedenken, es kann danach nicht mehr so sein wie davor. Es wird anders, wenn man Glück hat, besser, aber daran muss man arbeiten, das geht nicht von alleine. Man muss die Entwicklung bieder partner davor in Augenschein nehmen, und sich darauf besinnen, was einem selbst wichtig war und vernachlässigt worden ist. Auch unsere Beziehung hat geklappt dvor, es gab keine Probleme, wir waren im Bekanntenkreis ein Traumpaar, und trotzdem hatte es die Routine und das Eingeschlafensein der Beziehung erst möglich gemacht. Di hier hat sich auch seiner bedient und das war eine sehr kalte Dusche für ihn. Und geschämt hat er sich deswegen mehr als du glauben kannst, dass er bereit war eventuell alles aufs Spiel zu setzen wegen einer Frau, die sich ur seiner bedient hatte. diese Erkenntnis war ziemlich hart. Da brauchte ich nicht auch noch Rache, das war bitter genug. Wenn du Rache ausüben willst, also genau die gleichen seelischen Schermzen bereiten willst, dann musst du fremdgehen. Glaubst du denn, danach würdest du dich besser fühlen. Ich glaub's nicht, denn fremdgeht man doch nicht einfach mal so aus Rache. Alle, die ich kenne, aus dem Bekanntenkreis, hier aus dem Forum einige, sind fremdgegangen, weil etwas nicht mehr gestimmt hat, weil sie etwas vermisst haben, bewusst oder unbewusst. Von den par, die kich kenne, hat keiner es gesucht, weder die Frauen noch die Männer. (Obschon ich dir glaube, dass es das auch gibt).
Die Unterstellung, dass sie dich und die Kinder so verlassen hätte wie du es beschreibst, bist du sicher, dass es so gewesen wäre? Dass sie so eiskalt gehandelt hàtte?
Zu dienem Schluss, der Tussi die Zähne einhauen, das hätt was gehabt, nur bin ich keine Frau, und zu alldem war sie grösser und stärker als ich, da ich zierlich bin. Das wäre ein Reinfall geworden. Aber wenn es dich beruhigt, ich habe ihr gedroht, alles ihrem Mann zu erzählen, wenn sie nicht aufhören würde, und da sie Russin ist, er hätte sie gleich zurückgeschickt, denn er macht Nägel mit Köpfen. Ich hab ihr schon ziemlich Angst eingejagt. Sie hat mich schon angebettelt und sass eine Weile auf Dornen, aber ein Genuss für mich war das nicht.
LG Strusell

Doch,...
...sie hätte!! 7 Monate und nur durch Zufall...Ich habe ihre was weiß ich ca. 150 email-Briefe und seine Antworten gelesen aus dieser Zeit. Ich kann Dir sagen, DAS vergisst Du nicht mehr im Leben. Es sind ganz üble Dinge gelaufen in der Zeit, mit einer Verachtung mir gegenüber, daß es mich immer aufs neue fassunglos macht. Und nun, wo ich es entdeckt habe, bin ich wieder der ach so geliebte Mann? Das ist doch komisch, oder? Wie gesagt, hätte er ihr die Hoffnung auf ein gemeinsames Leben gemacht, sie wäre mit Sack und Pack und den Kindern, unter monatlicher Einziehung fast meines gesamten Einkommens für ihren und den Unterhalt der Kinder abgehauen. Sie hat ihn ja mehr oder weniger angebettelt. Er wollte aber nicht so wie sie und nu bin ich wieder ach so liebe, starke, tolle Typ? Nee, Nr. 2 bin ich, der Notstopfen. Und gehen? womit und wohin? Ich wäre mittellos, nahezu. Das weißt Du doch, strusell. Sie hat mir wirklich übel mitgespielt und ich versuche, darüber hinwegzukommen, um mit ihr und den Kindern wieder ein halbwegs normales Leben führen zu können. Aber es wird - wie Du so richtig sagst - NIE MEHR so sein können wie vorher. Und? Ist das noch schön? Erstrebenswert? Soll ich dafür kämpfen? Wieso eigentlich?
LG von ratlos4

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3. Juni 2005 um 17:22
In Antwort auf ratlos4

Doch,...
...sie hätte!! 7 Monate und nur durch Zufall...Ich habe ihre was weiß ich ca. 150 email-Briefe und seine Antworten gelesen aus dieser Zeit. Ich kann Dir sagen, DAS vergisst Du nicht mehr im Leben. Es sind ganz üble Dinge gelaufen in der Zeit, mit einer Verachtung mir gegenüber, daß es mich immer aufs neue fassunglos macht. Und nun, wo ich es entdeckt habe, bin ich wieder der ach so geliebte Mann? Das ist doch komisch, oder? Wie gesagt, hätte er ihr die Hoffnung auf ein gemeinsames Leben gemacht, sie wäre mit Sack und Pack und den Kindern, unter monatlicher Einziehung fast meines gesamten Einkommens für ihren und den Unterhalt der Kinder abgehauen. Sie hat ihn ja mehr oder weniger angebettelt. Er wollte aber nicht so wie sie und nu bin ich wieder ach so liebe, starke, tolle Typ? Nee, Nr. 2 bin ich, der Notstopfen. Und gehen? womit und wohin? Ich wäre mittellos, nahezu. Das weißt Du doch, strusell. Sie hat mir wirklich übel mitgespielt und ich versuche, darüber hinwegzukommen, um mit ihr und den Kindern wieder ein halbwegs normales Leben führen zu können. Aber es wird - wie Du so richtig sagst - NIE MEHR so sein können wie vorher. Und? Ist das noch schön? Erstrebenswert? Soll ich dafür kämpfen? Wieso eigentlich?
LG von ratlos4

Aber Du musst doch versuchen
dein Leben angenehm zu gestalten. Du kannst doch nicht mit dieser Verbitterung noch jahrelang leben, du wirst daran zugrunde gehen.
Tut mir leid, ich will dich nicht beeinflussen, so krass hab ich mir das nicht vorgestellt.
Mir ist nur deine grosse Verbitterung aufgefallen, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Ich meinte mit nie mehr so wie vorher etwas anderes, weil vorher war ja nicht optimal, so habe ich das gesehen.
Sorry, ich bleib nach wie vor der Meinung, diese Verbitterung musst du los werden, denn die steigert sich irgendwann in Hass, und dann? Machst du dann ein Blutbad, bringst alle um, sie, die Kinder und dann dich. Es wäre schade um Dich, denn Du bist bestimmt ein sehr wertvoller Mensch, und grad deswegen solltest du das Beste draus machen, damit sich ihr Bild von dir in Bewunderung wandelt. Vielleicht hat sie ja auch durch den Arschtritt seinerseits erkannt, was sie aufgegeben hätte. Das kann nur sie dir sagen.
Weisst Du, ich bin der Meinung, man sollte aus seinem Leben soviel wie möglich machen, damit man so froh, so glücklich wie möglich sein kann. Und das kommt nicht von allein.
LG eine sehr nachdenkliche Strusell

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5. Juni 2005 um 10:20

Ich bin der Meinung
ein Mensch kann selbst bestimmen, wieviel Leid er auszuhalten bereit ist. Natürlich kann man sich wegen irgendeines Leides bis zum Lebensende grämen. Aber eigentlich setzt man doch dadurch nur seine eigene Lebensqualität herunter. Will man das wirklich?
Dann kann ich nur heilfroh sein, dass bei mir an einem gewissen Punkt mein Selbsterhaltungstrieb sich eingeschaltet hat, wo ich gedacht habe, DU wirst jetzt daran nicht zugrunde gehen. Also, nach vorne schauen und gucken dass man konstruktiv aus dieser Sache rauskommt.
Das ist nicht der einfachste Weg, aber es war mein Weg, und ich bin davon überzeugt, er war richtig.
Vielleicht hat es auch nur damit zu tun, dass ich eine Mutter habe, die ihr ganzes Leben immer in Groll und Unzufriedenheit verbracht hat, und ich kann sagen, in 50 Jahren, sie hat jetzt 70, läppert sich da einiges zusammen. Und so wollte ich auf keinen Fall werden. Denn jeder ist seines Glückes Schmied, dann bin ich lieber ein unverbesserlicher Optimist.
Grüsse, Strusell

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6. Juni 2005 um 9:00
In Antwort auf medina_12714759

Aber Du musst doch versuchen
dein Leben angenehm zu gestalten. Du kannst doch nicht mit dieser Verbitterung noch jahrelang leben, du wirst daran zugrunde gehen.
Tut mir leid, ich will dich nicht beeinflussen, so krass hab ich mir das nicht vorgestellt.
Mir ist nur deine grosse Verbitterung aufgefallen, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Ich meinte mit nie mehr so wie vorher etwas anderes, weil vorher war ja nicht optimal, so habe ich das gesehen.
Sorry, ich bleib nach wie vor der Meinung, diese Verbitterung musst du los werden, denn die steigert sich irgendwann in Hass, und dann? Machst du dann ein Blutbad, bringst alle um, sie, die Kinder und dann dich. Es wäre schade um Dich, denn Du bist bestimmt ein sehr wertvoller Mensch, und grad deswegen solltest du das Beste draus machen, damit sich ihr Bild von dir in Bewunderung wandelt. Vielleicht hat sie ja auch durch den Arschtritt seinerseits erkannt, was sie aufgegeben hätte. Das kann nur sie dir sagen.
Weisst Du, ich bin der Meinung, man sollte aus seinem Leben soviel wie möglich machen, damit man so froh, so glücklich wie möglich sein kann. Und das kommt nicht von allein.
LG eine sehr nachdenkliche Strusell

Seit nunmehr 16 JAhren...
...versuche ich, mein Leben, unser Leben so schön und angenehm zu gestalten, wie es eben geht. Sie hat viele Kinder haben wollen, die nun eine große Verantwortung darstellen und die mir beruflich keinen Freiraum geben. Es geht nur dann, wenn ich voll am Ball bleibe. Damit ist meine Zeit, mich um sie zu kümmern, natürlich begrenzt. Wir leben von nur einem Einkommen und gar nicht mal so schlecht, angesichts der vergleichsweise großen Familie. Seit meiner "Erkenntnis" ist mir, was noch nie der Fall war, mein Job ziemlich egal geworden. Ich schreibe viel, zu viel, hier bei gofe, an Dich, an andere, immer mit dem Hintergrund, irgendwoher eine Hilfe zu bekommen, weil ich einfach nicht damit fertig werde und mein Selbstvertrauen, meine Selbstachtung verloren habe. Ich fühle mich in ihrer Gegenwart unsicher. Klar, wenn man die Nr. 2 ist, fragt man sich immer, wie wohl die Nr. 1 alles (ALLES?) besser gemacht haben kann, wo man sich doch so verdammt angestrengt hat all die Jahre, sie wenigstens ein wenig, im Rahmen der Möglichkeiten, glücklich oder wenigstens zufrieden zu machen. Vielleicht ist sie sich immer zu sicher gewesen, zu sicher meiner Liebe und Fürsorge. Sie konnte sich auch sicher sein. Sie, das Leben mit Ihr, die immer größer werden Familie, das war mein Lebensinhalt. Nichts anderes hat mehr gezählt. Ich wäre doch für sie gestorben, strusell. Vermutlich habe ich mich selbst zu sehr aufgegeben, ich weiß es nicht. Jedenfalls bin ich ziemlich schlecht drauf, seit ich weiß. (11kg abgenommen, Blutdurck in schwindelnder Höhe, Beklemmungen, usw.usw.) Außerdem ist der Spaß abhanden gekommen. Sie bemüht sich sehr, das habe ich Dir schon gesagt. Dennoch ist eine Distanz zwischen uns, die größer nicht sein könnte. Nicht mehr diese Unbefangenheit, Lockerheit, die all die Jahre unser Zusammenleben bestimmt hat. Jeder hat Angst, was falsches zu tun oder zu sagen. Und immer wieder "geschichtsträchtige " Daten. Daten, die bei mir immer aus's neue Wunden aufreißen. Die Vergangenheit mit ihr ist wie im Nebel, unwirklich geworden. Ein neuer Zeitabschnitt hat begonnen, dem fast alles fehlt von dem was war. Und es war eine Menge an Verbindemden. Alleine die Kinder "gemeinsam" bekommen, die Freude über jedes einzelnen, Kummer und Sorgen derentwegen, Glück und Stolz derentwegen usw, usw. Heute ist auf meiner Seite Mißtrauen, Angst davor, "mein Freund" könnte sich wieder bei ihr melden und erneut eine Affaire mit ihr beginnen. Angst sie könnte wieder nicht NEIN sagen, WOLLTE wieder nicht NEIN sagen, Angst davor, alles nocheinmal durchmachen zu müssen. Es ist nicht einfach, strusell, wirklich nicht einfach. Schön, daß Du damit anders umgehen konntest. LG von ratlos4

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6. Juni 2005 um 9:12
In Antwort auf ratlos4

Seit nunmehr 16 JAhren...
...versuche ich, mein Leben, unser Leben so schön und angenehm zu gestalten, wie es eben geht. Sie hat viele Kinder haben wollen, die nun eine große Verantwortung darstellen und die mir beruflich keinen Freiraum geben. Es geht nur dann, wenn ich voll am Ball bleibe. Damit ist meine Zeit, mich um sie zu kümmern, natürlich begrenzt. Wir leben von nur einem Einkommen und gar nicht mal so schlecht, angesichts der vergleichsweise großen Familie. Seit meiner "Erkenntnis" ist mir, was noch nie der Fall war, mein Job ziemlich egal geworden. Ich schreibe viel, zu viel, hier bei gofe, an Dich, an andere, immer mit dem Hintergrund, irgendwoher eine Hilfe zu bekommen, weil ich einfach nicht damit fertig werde und mein Selbstvertrauen, meine Selbstachtung verloren habe. Ich fühle mich in ihrer Gegenwart unsicher. Klar, wenn man die Nr. 2 ist, fragt man sich immer, wie wohl die Nr. 1 alles (ALLES?) besser gemacht haben kann, wo man sich doch so verdammt angestrengt hat all die Jahre, sie wenigstens ein wenig, im Rahmen der Möglichkeiten, glücklich oder wenigstens zufrieden zu machen. Vielleicht ist sie sich immer zu sicher gewesen, zu sicher meiner Liebe und Fürsorge. Sie konnte sich auch sicher sein. Sie, das Leben mit Ihr, die immer größer werden Familie, das war mein Lebensinhalt. Nichts anderes hat mehr gezählt. Ich wäre doch für sie gestorben, strusell. Vermutlich habe ich mich selbst zu sehr aufgegeben, ich weiß es nicht. Jedenfalls bin ich ziemlich schlecht drauf, seit ich weiß. (11kg abgenommen, Blutdurck in schwindelnder Höhe, Beklemmungen, usw.usw.) Außerdem ist der Spaß abhanden gekommen. Sie bemüht sich sehr, das habe ich Dir schon gesagt. Dennoch ist eine Distanz zwischen uns, die größer nicht sein könnte. Nicht mehr diese Unbefangenheit, Lockerheit, die all die Jahre unser Zusammenleben bestimmt hat. Jeder hat Angst, was falsches zu tun oder zu sagen. Und immer wieder "geschichtsträchtige " Daten. Daten, die bei mir immer aus's neue Wunden aufreißen. Die Vergangenheit mit ihr ist wie im Nebel, unwirklich geworden. Ein neuer Zeitabschnitt hat begonnen, dem fast alles fehlt von dem was war. Und es war eine Menge an Verbindemden. Alleine die Kinder "gemeinsam" bekommen, die Freude über jedes einzelnen, Kummer und Sorgen derentwegen, Glück und Stolz derentwegen usw, usw. Heute ist auf meiner Seite Mißtrauen, Angst davor, "mein Freund" könnte sich wieder bei ihr melden und erneut eine Affaire mit ihr beginnen. Angst sie könnte wieder nicht NEIN sagen, WOLLTE wieder nicht NEIN sagen, Angst davor, alles nocheinmal durchmachen zu müssen. Es ist nicht einfach, strusell, wirklich nicht einfach. Schön, daß Du damit anders umgehen konntest. LG von ratlos4

Ja, wahrscheinlich
hast du recht, sie hat sich zu sicher gefühlt. Weil du ein verantwortunsgsvoller Mensch bist, der auf keinen Fall sie und die Kinder im Stich lassen würde. Aber du gehst so zugrunde. Du befindest dich jetzt schon in einer Depression und keine Aussicht auf ein Ende. Du müsstest wirklich eine fachliche Beratung aufsuchen, alleine schaffst du die Bewältigung nicht. Und du hast etwas besseres verdient als solch ein Leben zu führen, das zerfrisst dich sonst noch
Denk mal drüber nach, denn du brauchst doch auch Kraft für deine Kinder, wo willst du die her nehmen, wenn du so gar keine Perspektiven mehr hast?
Wünsch dir eine gute Woche
Gruss Strusell

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22. Juni 2005 um 14:48

Hallo strusell,
ich finde deine positive einstellung super. mir geht es ähnlich wie beschrieben, nur dass ich kein mann bin. ich weiß es jetzt 2 monate, kann aber irgendwie keinen schlussstrich ziehen, um meine neue alte beziehung wieder genießen zu können... ich bin immer noch saumäßig verletzt, glaube manchmal diesen "fehltritt" nie verzeihen zu können, möchte es aber eigentlich, da ich meinen freund immer noch liebe.
Er bereut es sehr, sagt es habe ihm nichts bedeutet und bemüht sich jetzt wieder so sehr um mich, wie schon lange nicht mehr. Eigentlich könnte ich jetzt sooo zufrieden sein, wenn da nicht diese scheiße gewesen wäre, die ich einfach nicht vergessen kann...
kannst du mir weiterhelfen???!!!

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22. Juni 2005 um 16:06
In Antwort auf medina_12714759

Ich kann da nur von
meiner Erfahrung als Betrogene reden.
Ich hab einige Details herausgefunden um zu beweisen, dass ich richtig lag. Und die haben geschmerzt, wahnsinnig. Und er hat am Anfang versucht zu erklären wie es zustande gekommen ist, und das hat noch mehr gescmerzt. Ab da hab ich dann keine Details mehr verlangt, weil ich persönlich das nicht ausgehalten hätte. Und dadurch auch noch zusätzliche Wut entwickelt hätte. Dabei hätte das alles nichts gebracht, weil ausradieren kann man es ja nicht. Also war für mich wichtig, weshalb und dann Zukunft. Aber da hat jeder seine Façon mit etwaw klar zu kommen.
Das mit "ohne Vorwurf und gegenseitigem Verständnis" finde ich unheimlich wichtig, wobei das nicht immer so einfach ist, aber extrem wichtig.
Strusell

Hhmm
Was mach ich als betrogener wenn sie nicht mehr mit mir darüber reden will...sie will Zeit...schreibt aber SMS ohne Ende an ihre "Freundin"...da ist alles umsonst...

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23. Juni 2005 um 7:40
In Antwort auf ratlos4

Seit nunmehr 16 JAhren...
...versuche ich, mein Leben, unser Leben so schön und angenehm zu gestalten, wie es eben geht. Sie hat viele Kinder haben wollen, die nun eine große Verantwortung darstellen und die mir beruflich keinen Freiraum geben. Es geht nur dann, wenn ich voll am Ball bleibe. Damit ist meine Zeit, mich um sie zu kümmern, natürlich begrenzt. Wir leben von nur einem Einkommen und gar nicht mal so schlecht, angesichts der vergleichsweise großen Familie. Seit meiner "Erkenntnis" ist mir, was noch nie der Fall war, mein Job ziemlich egal geworden. Ich schreibe viel, zu viel, hier bei gofe, an Dich, an andere, immer mit dem Hintergrund, irgendwoher eine Hilfe zu bekommen, weil ich einfach nicht damit fertig werde und mein Selbstvertrauen, meine Selbstachtung verloren habe. Ich fühle mich in ihrer Gegenwart unsicher. Klar, wenn man die Nr. 2 ist, fragt man sich immer, wie wohl die Nr. 1 alles (ALLES?) besser gemacht haben kann, wo man sich doch so verdammt angestrengt hat all die Jahre, sie wenigstens ein wenig, im Rahmen der Möglichkeiten, glücklich oder wenigstens zufrieden zu machen. Vielleicht ist sie sich immer zu sicher gewesen, zu sicher meiner Liebe und Fürsorge. Sie konnte sich auch sicher sein. Sie, das Leben mit Ihr, die immer größer werden Familie, das war mein Lebensinhalt. Nichts anderes hat mehr gezählt. Ich wäre doch für sie gestorben, strusell. Vermutlich habe ich mich selbst zu sehr aufgegeben, ich weiß es nicht. Jedenfalls bin ich ziemlich schlecht drauf, seit ich weiß. (11kg abgenommen, Blutdurck in schwindelnder Höhe, Beklemmungen, usw.usw.) Außerdem ist der Spaß abhanden gekommen. Sie bemüht sich sehr, das habe ich Dir schon gesagt. Dennoch ist eine Distanz zwischen uns, die größer nicht sein könnte. Nicht mehr diese Unbefangenheit, Lockerheit, die all die Jahre unser Zusammenleben bestimmt hat. Jeder hat Angst, was falsches zu tun oder zu sagen. Und immer wieder "geschichtsträchtige " Daten. Daten, die bei mir immer aus's neue Wunden aufreißen. Die Vergangenheit mit ihr ist wie im Nebel, unwirklich geworden. Ein neuer Zeitabschnitt hat begonnen, dem fast alles fehlt von dem was war. Und es war eine Menge an Verbindemden. Alleine die Kinder "gemeinsam" bekommen, die Freude über jedes einzelnen, Kummer und Sorgen derentwegen, Glück und Stolz derentwegen usw, usw. Heute ist auf meiner Seite Mißtrauen, Angst davor, "mein Freund" könnte sich wieder bei ihr melden und erneut eine Affaire mit ihr beginnen. Angst sie könnte wieder nicht NEIN sagen, WOLLTE wieder nicht NEIN sagen, Angst davor, alles nocheinmal durchmachen zu müssen. Es ist nicht einfach, strusell, wirklich nicht einfach. Schön, daß Du damit anders umgehen konntest. LG von ratlos4

Das ist echt fies
wie Deine Frau Dich behandelt. Wie hälst Du das aus. Ich meine eine Basis für Eure Beziehung ist doch gar nicht mehr vorhanden. Wenn Du jetzt Deine Großfamilie durchbringst, meinst Du nicht Du könntest das auch wenn Du Dich trennst? Weil Du von mittelos sprichst. Ich muß gestehen, ich habe meinen Mann ebenfalls betrogen, aber für mich gesehen erzeugte das eher das Gegenteil. Ich möchte eigentlich meiner Ehe noch eine Chance geben. Aber Dein Fall ist hoffnungslos. Mit so einem Menschen, das ginge nie mehr. Betrügen ist das eine, aber den anderen dabei so schäbig zu verachten. Ich kann Dich voll verstehen. Zieh einen Schlußstrich, Du musst versuchen Dein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Wie ich Dich verstanden habe, willst Du auch gar keine Beziehung mehr zu Deiner Frau. Da Dein Beruf Dich stark einbindet ist es natürlich um so schwerer. Ich denke Du wirst nur zur Ruhe kommen, wenn Du diese Frau nicht mehr jeden Tag sehen mußt. Vielleicht wollen die Kinder ja auch zu Dir? Es gibt viele Beratungstellen, die Dich in solch einer Situation unterstützen. Eine vernünftige Antwort wirst Du in so einem Forum nicht finden. Dafür gehen die Meinungen zu sehr auseinander und man kann sich nie ein 100% Bild von Deiner Situation machen. Ich finde es toll das Männer auf dieser Welt gibt, die so hinter der Familie und der Frau stehen und sich bemühen, die sind nämlich gar nicht so leicht zu finden. Du scheinst einer davon zu sein. Ich wünsche Dir das Du das alles in den Griff bekommst und irgendwann wieder glücklich sein kannst, arbeite daran.

Alles Gute

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23. Juni 2005 um 8:32
In Antwort auf younes_11858409

Das ist echt fies
wie Deine Frau Dich behandelt. Wie hälst Du das aus. Ich meine eine Basis für Eure Beziehung ist doch gar nicht mehr vorhanden. Wenn Du jetzt Deine Großfamilie durchbringst, meinst Du nicht Du könntest das auch wenn Du Dich trennst? Weil Du von mittelos sprichst. Ich muß gestehen, ich habe meinen Mann ebenfalls betrogen, aber für mich gesehen erzeugte das eher das Gegenteil. Ich möchte eigentlich meiner Ehe noch eine Chance geben. Aber Dein Fall ist hoffnungslos. Mit so einem Menschen, das ginge nie mehr. Betrügen ist das eine, aber den anderen dabei so schäbig zu verachten. Ich kann Dich voll verstehen. Zieh einen Schlußstrich, Du musst versuchen Dein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Wie ich Dich verstanden habe, willst Du auch gar keine Beziehung mehr zu Deiner Frau. Da Dein Beruf Dich stark einbindet ist es natürlich um so schwerer. Ich denke Du wirst nur zur Ruhe kommen, wenn Du diese Frau nicht mehr jeden Tag sehen mußt. Vielleicht wollen die Kinder ja auch zu Dir? Es gibt viele Beratungstellen, die Dich in solch einer Situation unterstützen. Eine vernünftige Antwort wirst Du in so einem Forum nicht finden. Dafür gehen die Meinungen zu sehr auseinander und man kann sich nie ein 100% Bild von Deiner Situation machen. Ich finde es toll das Männer auf dieser Welt gibt, die so hinter der Familie und der Frau stehen und sich bemühen, die sind nämlich gar nicht so leicht zu finden. Du scheinst einer davon zu sein. Ich wünsche Dir das Du das alles in den Griff bekommst und irgendwann wieder glücklich sein kannst, arbeite daran.

Alles Gute

Mydoom2,...
...vielen Dank für Dein Verständnis und die guten Wünsche.

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18. Juli 2005 um 18:13

Ähnliche Situation
Mein Freund arbeitet seit 6 Jahren mit seiner Kollegin (Nicole) zusammen. Seit 2004 haben wir auch privat mit Nicole, ihrem Mann und der kleinen Tochter viel unternommen.
Nicht direkt vom ersten Tag an, aber knapp 9 Monaten später wurde mir bewusst, dass die Freundschaft von Beiden unter-einander sehr gepflegt wurde (aber lt. Aussage meines Freundes nie so gewesen), Nicole hat sich Januar 2005 von ihrem Mann getrennt. (Angeblich kein Zusammenhang mit meinem Freund)!!!! Und dann ging das erst richtig los, Telefonate während meiner Abwesenheit, Treffen,...
Jetzt sind wir soweit, dass mein Freund nicht mehr genau sagen kann, wohin er nun gehört, er hat Sie gern (habe eine SMS gelesen, dass er Sie sogar lieb hat)! Bin total verun-sichert, ob mann diese Situatuion noch drehen kann und wie
ich mich verhalten soll, weiß garnicht ob es Sinn macht!Vielleicht sollte ich einfach das Feld räumen?
Das war nur die Kurzfassung, es viele Dinge gewesen, habe aber auch nicht jedes Detail wissen wollen, obwohl es vielleicht auch helfen kann aus dieser Geschichte rauszu-
kommen.

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22. Juli 2005 um 20:19

Die gleiche geschichte
hallo, bei mir war es ganz genau so, nur das mein mann vor einem halben jahr aus unserem gemeinsamn haus ausgezogen ist.
nun sind wir allerdings soweit das er zweifelt und eigentlich wieder zu mir und den Kindern zurück will. eigentlich spricht auch nicht s dagegen denn ich liebe meinen mann noch immer. gleichzeitig habe ich aber auch angst davor wie es in zukunft sein wird und ob ich die ganze geschichte vergessen kann.wir haben die letzte zeit viel geredet und sind uns auch wieder näher gekommen, zudem haben wir uns entschlossen uns bei einer paartherapie anzumelden.ich hoffe das uns diese beratung hilft wieder neu anzufangen. im moment sieht alles ganz gut aus, nur hat er rein gefühlsmäßig die sache mit der anderen frau noch nicht ganz überstanden. ich habe einfach angst vor einem rückschlag. vielleicht wird alles gut, aber bis dahin wird wohl noch sehr viel zeit vergehen. machs gut und viel glück wünscht dir suse56

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23. Juli 2005 um 19:52

Auch ich bin ein Mann und habe meiner Frau den ....
Seitensprung und Sex mit einem in den sie sich angeblich unheimlich verliebt aht verziehen.. nachdem sie es mir freiwillig gebeichtet hate.
Sie dachte ich wuerde ausflippen und ihr eine szenne machen.. aber nein ich habe kuehlen kopf bewahrt und ihr verziehen.. Heyy ..es war und ist immer noch sehr schwer fuer mich.. den sie wahr gleichzeitig in einer depressiven phase, aber wenn man sich die Probleme des gegenuebers anhoert dan kann man auch vieles verzeihen!!!!

Wobei Ich noch sagen muss das der Typ pin den sie sich verknallt hate sie ja nur ausnutzte um sich mit ihr zu schmuecken und sie wusste es nun ist auch fuer sie klar das es eine Lehre fuer sie in ihrem und unseren leben war.. traue keinem mann der dir einfach 1000 Komplimaente an den Kopf schmeisst.. und Heyy das alles hat uns beiden die Augen geoeffnet.. Sie hat sich gewandelt und ich auch.. wir beide sehen die sache als ein positiv ( negativen Schlag ) in unserer Ehe.. vieleicht hat Amor ungewollt einen Deppen hingeschickt in den sich meine Frau verschaut hat um es mir danach zu beichten... wer weiss..

Gruesse..
Skipper...

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30. Juli 2005 um 16:23

Gutes Rezept ...
was aber tut das wilde Tier, wenn es eine feste, Beziehung eingespielte Beziehung war, bei der man sich weitgehend aufeinander verließ und dafür keine Auseichperson hat?

Nun habe ich keine Lust mehr zu jammern, ich kann aber einen Rat geben: Sucht Euch einen guten Freund/Freundin und quatscht Euch endlos aus, bis er/sie/die es nicht mehr hören können, besser noch: Bis Ihr es selbst nicht mehr hören könnt.

Danach tief Luft holen und dann nachsehen, ob Ihr die Partnerin/den Partner noch wollt.

Danach: Nachdenken und anfangen, daran zu arbeiten.

Ich hab es eineinhalb wochen lang hinter mir, es zu wissen. Bald kann ich es nicht mehr hören.

Aber, Frauen, Männer sind so, auch wenn ich, wie ich aus den vergangenen Jahren weiß, es verzeihen kann. Mein Mund hat mühe still zu stehen, gerade bei ihr. Es ist beinahe ein unmenschlicher Zwang den Mund auf zu machen und zu reden und zu reden.

Ich habe es nach vielen Jahren und einigen Wiederholungen auch noch nicht geschafft, so ruhig zu sein, wie meine Frau das gern hätte.

Rezepte sind schön, wie aber wendet man die an?

Beste Grüße

Hermann

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15. August 2005 um 12:44
In Antwort auf ratlos4

Strusell,...
...es mag ja in manchen Fällen zutreffen, daß es so funktioniert, wie Du annimmst. Aber Du kannst das nicht alles pauschalisieren. Wenn z.B. die Frau keinen wirklichen Grund nennen kann oder mag, warum sie Monate lang betrogen hat, was dann? Wenn sie dir sagt, es soll alles wieder so sein wie vorher? Wenn sie dir sagt, in der (unserer) Beziehung wäre nichts schlecht gewesen? Was soll ich ändern? Ich reiße mir eh' seit 16 Jahren den Arsch auf, um die große Familie zufriedenzustellen und nebenbei noch der zärtliche, verständnisvolle, vor allem auf IHR sexuelles Wohlbefinden ausgerichtete Ehemann, Lover, Bewunderer, Verehrer. Vater der gemeinsamen Kinder und Haushaltshilfe zu sein. Tja, was soll man(n) da machen, ändern? Macho werden vielleicht?
Auch fremdgehen? Was macht einen wieder interessant? Ich weiß es nicht. Und hör' bitte auf von Selbstmitleid zu reden. Wenn man mit einem solchen Scheiß nicht gleich fertig wird, ist es von denjenigen, die dafür verantwortlich sind, völlig unangemessen, von Selbstmitleid zu reden. Man(n) ist auf's äußerste verletzt, gedemütigt, vermutlich klammheimlich verlacht worden. Stell Dir vor, man ist in den Monaten des Betruges bei Freunden, Bekannten, sonstwo, mit ihr und zeigt allen sein Liebe zu seiner Frau, seinen Stolz, Ihr Mann sein zu dürfen, mit Ihr so viele Kinder zu haben. Sie lacht sich innerlich schlapp über ihre "Mann". Einen Hampelamm hat sie aus uns gemacht. Du hast viele schöne Worte gemacht, strusell, aber alles ziemlich an der Realität vorbei. Daß Du Dir das Wunschdenken der Betrüger zueigen machst, wundert mich schon etwas, da Du - wie Du schreibst - selbst Betroffene bist. Nichts für ungut, aber das wollte ich mal sagen.
LG von dem auf Dauer ratlosen

Ich auch
Ich bin völlig am Ende.

Meine Freundin mit der ich jetzt 3,5 Jahre zusammen bin hat einen anderen.
Ich konnte es nicht glauben, es ist jetzt 2 Wochen her.
Angefangen hat alles mit einer SMS, die ich zufällig gelesen habe.
Sie hat sich in einen anderen verliebt! ich war 3 Jahre lang glücklich, und nie so nah Sie zu verlieren.
Eigentlich will ich es nicht, doch was soll ich tun.
Sie Sagt das sie sich nicht mehr mit ihm trifft, nicht mehr telefoniert und auch keine SMS mehr schreibt.ABER!
Als ich aber dann den Einzelverbindungs Nachweis in die Finger bekam war ich baff.
Sie hat in 40 Tagen über 200 SMS an Ihn geschrieben.
REgelmäßige telefonate geführt.
Sie ist ist mir so wichtig, wie die luft zu leben! Ich versuchte es mit gesprächen und gesprächen.
Das ergebniss war bis heute immer gleich. Sie tut es doch.
Sie sagt zwar das sie es nicht machen wird, aber sie tut es doch.
Was kann ich nur tun, ich will Sie nicht verlieren.
Danke sven

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28. September 2007 um 21:46

Partnerschaft retten nach seitensprung
Ich find das echt klasse wie du das schreibst. ich selbst wurde auch vor 3 Monaten betrogen. Mir geht es scheisse! ich wollte alles wissen, wie, wo was genau etc. es zermürbt einen. Ich kann nicht schlafen, sehe bilder vor mir wie sie es machen etc. wenn ich esse brech ich es wieder raus und so weiter. Es ist echt nicht schön! Aber ich habe ihm

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5. Oktober 2007 um 15:17
In Antwort auf medina_12714759

Natürlich hab ich Wur gehabt, tierische Wut sogar.
Aber , mein Mann hatte nicht nur eine kurze Affäre, er war schwer verliebt. Und das hat es nicht gerade vereinfacht. Es tat mir einfach nur weh zu sehen, wie er litt darunter, dass er verliebt war und mich noch liebte. Da musste ich ganz einfach stark sein, denn er konnte es nicht. Und wenn du dann eine Partnerschaft retten willst, weil eben 25 Jahre Ehe doch verbinden, gegenüber einer kurzen Affäre gesehen, dann denkst du wahrscheinlich anders. rachegefühle hab ich eigentlich erst später bekommen, und dann war der Zeitpunkt nicht mehr passend. Dieser Mann hat selbst auch seelische Schmerzen gelitten, wozu sollte ich die noch intensivieren?.
Ich stelle hier kein pauschalisierendes Patentrezept aus, es fällt mir nur auf dass verschiedene Männer, unter anderem auch du, nicht drüber wegkommen können, obschon sie noch denken ihre Partnerin zu lieben. Und darüber habe ich mir Gedanken gemacht.
Ich wusste auch eine gewisse Zeit nicht, wie es ausgehen würde. Trotzdem habe ich probiert den Boden, den mir das Ganze unter den Füssen weggezogen hat, wiederzufinden, mein Leben wieder in den Griff zu kriegen, und, mit etwas Glück (da habe ich auf die grosse Verbundenheit, alldem was wir zusammen erlebt, aufgebaut, uns gesorgt haben um Kinder uswusw) auch unsere Partnerschaft retten zu können. Dazu gehören auch Veränderungen mit sich selber, und daraus habe ich Kraft geschöpft. Denn eins muss man bedenken, es kann danach nicht mehr so sein wie davor. Es wird anders, wenn man Glück hat, besser, aber daran muss man arbeiten, das geht nicht von alleine. Man muss die Entwicklung bieder partner davor in Augenschein nehmen, und sich darauf besinnen, was einem selbst wichtig war und vernachlässigt worden ist. Auch unsere Beziehung hat geklappt dvor, es gab keine Probleme, wir waren im Bekanntenkreis ein Traumpaar, und trotzdem hatte es die Routine und das Eingeschlafensein der Beziehung erst möglich gemacht. Di hier hat sich auch seiner bedient und das war eine sehr kalte Dusche für ihn. Und geschämt hat er sich deswegen mehr als du glauben kannst, dass er bereit war eventuell alles aufs Spiel zu setzen wegen einer Frau, die sich ur seiner bedient hatte. diese Erkenntnis war ziemlich hart. Da brauchte ich nicht auch noch Rache, das war bitter genug. Wenn du Rache ausüben willst, also genau die gleichen seelischen Schermzen bereiten willst, dann musst du fremdgehen. Glaubst du denn, danach würdest du dich besser fühlen. Ich glaub's nicht, denn fremdgeht man doch nicht einfach mal so aus Rache. Alle, die ich kenne, aus dem Bekanntenkreis, hier aus dem Forum einige, sind fremdgegangen, weil etwas nicht mehr gestimmt hat, weil sie etwas vermisst haben, bewusst oder unbewusst. Von den par, die kich kenne, hat keiner es gesucht, weder die Frauen noch die Männer. (Obschon ich dir glaube, dass es das auch gibt).
Die Unterstellung, dass sie dich und die Kinder so verlassen hätte wie du es beschreibst, bist du sicher, dass es so gewesen wäre? Dass sie so eiskalt gehandelt hàtte?
Zu dienem Schluss, der Tussi die Zähne einhauen, das hätt was gehabt, nur bin ich keine Frau, und zu alldem war sie grösser und stärker als ich, da ich zierlich bin. Das wäre ein Reinfall geworden. Aber wenn es dich beruhigt, ich habe ihr gedroht, alles ihrem Mann zu erzählen, wenn sie nicht aufhören würde, und da sie Russin ist, er hätte sie gleich zurückgeschickt, denn er macht Nägel mit Köpfen. Ich hab ihr schon ziemlich Angst eingejagt. Sie hat mich schon angebettelt und sass eine Weile auf Dornen, aber ein Genuss für mich war das nicht.
LG Strusell

Rache ?
nac 12 Jahren geht mein Traummann fremd. Ich weiß warum. Er sagt er liebt mich noch. Ich ihn auch. Wir wollen es weiter probieren.Im Grunde ist es bei mir ähnlich wie bei den Meisten.Schmerzen, tiefe Traurigkeit usw.
Ich denke bei jedem 2ten Mal Sex daran wie er sie berührt.Doch ich VERSUCHE nach dem Kopf hoch Motto zu leben. Es ist verdammt schwer. Ich weiß nicht wie er sich fühlt. Er sagt er wär einsam. Sonst nix. Ich werde "auferstehen". Blos grad heute (es ist jetzt 4 Wochen her)fühl ich mich wieder so schwach.Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Ich sehe, daß es ihm auch nicht gut geht.Er hatte seit dem noch 4 mal Kontakt mit ihr für ein Paar Minuten immer. Das weiß ich. Aber warum läßt er sie nicht aus seinem Leben raus? Wo sie so viel Leid über uns gebracht hat und er sagt daß er mich liebt. Ich begreife das alles nicht. Ich muß so aufpassen, daß ich daran nicht zu Grunde gehe. Bei mir ist es jetzt soweit daß ich am Liebsten Rache nehmen würde, weil ich nicht weiß was ich sonst machen könnte damit es mir wieder besser geht. Ich meine nicht daß ich fremdgehen würde. Das würd nix helfen.
Aber ich hab so einen Hass auf sie.
Weil sie sich immer noch in unser Leben drängt.Ich will ihn nicht verlieren. Er ist immer noch mein Taummann.Und ich schaff es nicht immer nur stark zu sein. Ich bin verzweifelt. Ich komm damit nicht klar.
Oder meint ihr, es würd helfen mit ihr darüber zu reden?
Naja, wohl auch kaum.
Aber ich muß mich doch irgendwie abreagieren.
Für Vorschläge wär ich offen.

Danke

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3. Juli 2008 um 0:15

Kann man das?
Liebe Strusell,
kann man das wirklich, verzeihen und nicht zurückschauen, seine Energien allein in die Zukunft investieren? Ich habe vor mittlerweile 2 Monaten von meinem Mann eine Generalbeichte erhalten: Wir sind 13 Jahre verheiratet, vor drei Jahren hatte er die erste Affäre über mehrere Wochen, wie er sagt, reiner Sex. Vor 1,5 Jahren dann ein ONS auf einer Tagung im Hotel, und seit Beginn des Jahres bis Ende März eine Beziehung zu einer Frau, in die er sich ernsthaft verliebt hatte. Er hatte die Beziehung halbwegs im März beendet, weil er merkte, daß er sich verlor zwischen zwei Frauen, hielt aber den Kontakt intensiv per Telefon und SMS aufrecht. Im April schockte er mich mit der Mitteilung, daß er ausziehen wolle, und meine Reaktion bewirkte wohl, daß er von seinem Vorhaben abließ, wie gemeinsam verreisten und uns wieder annäherten. DAnn kam die Beichte, aus seiner Sicht mit dem Vorhaben, mit mir einen Neuanfang zu machen. Den Kontakt hatte er aber noch länger fortgeführt, angeblich, um die Beziehung zu einem friedlichen Abschluß zu bringen. Ich gehe davon aus, daß sie mittlerweile vollends beendet ist. Ich möchte ihm so gerne verzeihen, aber ich fühle mich einfach schrecklich gedemütigt. Die Frauen waren jeweils deutlich jünger, Schülerinnen meines Mannes, die ihm Bewunderung und Bestätigung und jugendlichen Sex entgegenbrachten. Ich bin fast 40, wir haben zwei Kinder, eines davon schwerbehindert, es lebt allerdings im Heim und kommt nur alle zwei Wochen nach Hause. Natürlich waren die Belastungen in unserer Ehe sehr groß, und wir hatten sehr entfernt. Beide fühlten wir uns einsam, obwohl wir den anderen liebten. Das sehe ich, und ich sehe auch meinen Anteil an der Misere. Aber es fällt mir so unendlich schwer, über meinen Schatten zu springen, nicht zu hadern und nicht abwechselnd wütend oder tiefunglücklich zu sein. Ich bin so stinkwütend, daß er nicht das Gespräch mit mir gesucht, sondern sich die Defizite in unserer Ehe anderswo hat bedienen lassen. Es tut so weh, die fast schon kriminelle Energie zu sehen, mit der er seine Beziehung verbarg, die Täuschung, der ich so blind aufgesessen bin, ist so demütigend. Brauche ich einfach nur mehr Zeit? Oder bin ich ein Mensch, der einen solchen Treuebruch nicht verzeihen kann? Wann sollte man die Reißleine ziehen? Wir sind bereits in einer Paartherapie, und zwischen uns klappt es eigentlich sehr gut, mein Mann hat sich verändert und leidet sehr unter meinen Stimmungsschwankungen. Es könnte alles wirklich schön sein. Aber manchmal beschleicht mich die Ahnung, daß ich eine solche Situation einfach nicht packe und ich meine Ehe besser beende...
Hollie

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3. Juli 2008 um 6:28
In Antwort auf ratlos4

Strusell,...
...es mag ja in manchen Fällen zutreffen, daß es so funktioniert, wie Du annimmst. Aber Du kannst das nicht alles pauschalisieren. Wenn z.B. die Frau keinen wirklichen Grund nennen kann oder mag, warum sie Monate lang betrogen hat, was dann? Wenn sie dir sagt, es soll alles wieder so sein wie vorher? Wenn sie dir sagt, in der (unserer) Beziehung wäre nichts schlecht gewesen? Was soll ich ändern? Ich reiße mir eh' seit 16 Jahren den Arsch auf, um die große Familie zufriedenzustellen und nebenbei noch der zärtliche, verständnisvolle, vor allem auf IHR sexuelles Wohlbefinden ausgerichtete Ehemann, Lover, Bewunderer, Verehrer. Vater der gemeinsamen Kinder und Haushaltshilfe zu sein. Tja, was soll man(n) da machen, ändern? Macho werden vielleicht?
Auch fremdgehen? Was macht einen wieder interessant? Ich weiß es nicht. Und hör' bitte auf von Selbstmitleid zu reden. Wenn man mit einem solchen Scheiß nicht gleich fertig wird, ist es von denjenigen, die dafür verantwortlich sind, völlig unangemessen, von Selbstmitleid zu reden. Man(n) ist auf's äußerste verletzt, gedemütigt, vermutlich klammheimlich verlacht worden. Stell Dir vor, man ist in den Monaten des Betruges bei Freunden, Bekannten, sonstwo, mit ihr und zeigt allen sein Liebe zu seiner Frau, seinen Stolz, Ihr Mann sein zu dürfen, mit Ihr so viele Kinder zu haben. Sie lacht sich innerlich schlapp über ihre "Mann". Einen Hampelamm hat sie aus uns gemacht. Du hast viele schöne Worte gemacht, strusell, aber alles ziemlich an der Realität vorbei. Daß Du Dir das Wunschdenken der Betrüger zueigen machst, wundert mich schon etwas, da Du - wie Du schreibst - selbst Betroffene bist. Nichts für ungut, aber das wollte ich mal sagen.
LG von dem auf Dauer ratlosen

Hallo Strusell
da muss ich dir recht geben. Ich bin auch eine betrogene Ehefrau und ich sehe die Sache genau so. Es ist jetzt 5 Monate her das ich es raus bekommen hab, das mein Mann mich betrogen hat. Wir versuchen auch einen Neuanfang, aber man kann nicht so tun als wäre nichts passiert.
In unserer Ehe war angeblich alles in Ordnung, er wäre nur aus Neugierde gegangen. Wie soll man damit richtig klar kommen?

LG
Nuddlz

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3. Juli 2008 um 6:33
In Antwort auf birga_12673329

Hallo Strusell
da muss ich dir recht geben. Ich bin auch eine betrogene Ehefrau und ich sehe die Sache genau so. Es ist jetzt 5 Monate her das ich es raus bekommen hab, das mein Mann mich betrogen hat. Wir versuchen auch einen Neuanfang, aber man kann nicht so tun als wäre nichts passiert.
In unserer Ehe war angeblich alles in Ordnung, er wäre nur aus Neugierde gegangen. Wie soll man damit richtig klar kommen?

LG
Nuddlz

Hab mich
vertan meinte natürlich ratlos4.

Nuddlz

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19. August 2008 um 21:13

Deine...
...Ausführungen haben mich sehr verärgert. Danach war ich auf die Reaktionen gespannt und habe alle (!) gelesen. Dabei ging ich durch ein wahres Wechselbad der Gefühle. Eine schrieb: die Meinungen hier sind zu unterschiedlich, als das sie einem helfen könnten. Ich muss gestehen, meine Verärgerung über deine (vermeintlich) unverbesserliche, nein besserwisserische Darstellung wich nach und nach dem Gefühl, dass du dir entweder ein Spass machst oder ein mental wahnsinnig starker Mensch sein musst. Du hast im Prinzip all das geschildert was wohl jede(r) Betrogene mehr oder weniger durchlebt. Deine Ausführungen - auch die Antworten - auf diverse Beiträge haben mir persönlich geholfen. Sie haben mich regelrecht angesteckt mit deinem Optimismus.Ich wurde wenige Monate nach der Hochzeit betrogen. Sie hatte von sich aus (!) mit einem Arbeitskollegen etwas angefangen. Nach wenigen Wochen habe ich es an ihrem Verhalten bemerkt. Nach fast 2 Wochen Leugnen, gab sie es zu,
d.h., sie gab zu geturtelt, geküsst, geschmust zu haben. Neben dem "Warum"? quälte mich: kann das sein? Warum sollten erwachsene Menschen sich wochenlang während der Arbeitszeit deshalb treffen? Er erzählte seiner Freundin nichts, außer, dass es kein Sex gab. Hier geht es nicht mehr um Details. Mich quält die Frage warum kann sie mir bis heute nicht sagen, was sie nach 5 Jahren Beziehung und kurzer Ehe dazu bewegte? Sie weiß keine Antwort. Sie will sogar ihm immer wieder gesagt haben, dass sie mich liebt, dass sie mich immer, vom (fast) ersten Moment an heiraten wollte. Wir haben eine, auf jeder Ebene, extrem enge Beziehung zueinander. Wenn es so etwas gibt, sagen wir gegenseitig dass wir den Traumpartner für's Leben gefunden haben. Ich bin ratlos, ohnmächtig, fühle mich gedemütigt, sehe alles was wir hatten in Frage gestellt.Keine Ahnung, warum sie keine Erklärung hat, keine Ahnung wann ich ihr glauben kann, dass es "nur" dabei blieb, was sie gebeichtet hat. Ich bin ein absolut ehrlicher, treuer Mensch, dem Vertrauen in der Beziehung alles bedeutet. Es ist für mich nichts außergewöhnliches, es ist eine Selbstverständlichkeit. Das wusste sie. Sie hat das, wovon viele Paare träumen, eine einzigartige, fast seelenverwandtschaftliche Beziehung auf's Spiel gesetzt. Dennoch, deine ganzen Kommentare haben mir ein Stück weitergeholfen. Das soll nichts heißen, denn ich hatte oft schon den Mut zum Neuanfang, als unvermittelt die Gefühle von Verzweiflung, Ratlosigkeit und Ohnmacht aufkamen. Mir fehlt sicher (noch?) die Kraft, die Stärke die du wohl hast, um darüber weg zu kommen und neu zu beginnen. Gut, dass ich diese Seite gefunden habe. Die Beiträge haben mir gezeigt, dass ich - wenn es denn stimmt - nicht sexuell betrogen wurde, deine Ausführungen haben mir Mut gemacht, dass es weiter gehen, ja vielleicht besser werden kann. Ich hoffe, ich bringe diese Stärke auf und wünsche das auch allen anderen Verfassern der Beiträge von ganzem Herzen.

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9. Juni 2010 um 12:27
In Antwort auf medina_12714759

Natürlich hab ich Wur gehabt, tierische Wut sogar.
Aber , mein Mann hatte nicht nur eine kurze Affäre, er war schwer verliebt. Und das hat es nicht gerade vereinfacht. Es tat mir einfach nur weh zu sehen, wie er litt darunter, dass er verliebt war und mich noch liebte. Da musste ich ganz einfach stark sein, denn er konnte es nicht. Und wenn du dann eine Partnerschaft retten willst, weil eben 25 Jahre Ehe doch verbinden, gegenüber einer kurzen Affäre gesehen, dann denkst du wahrscheinlich anders. rachegefühle hab ich eigentlich erst später bekommen, und dann war der Zeitpunkt nicht mehr passend. Dieser Mann hat selbst auch seelische Schmerzen gelitten, wozu sollte ich die noch intensivieren?.
Ich stelle hier kein pauschalisierendes Patentrezept aus, es fällt mir nur auf dass verschiedene Männer, unter anderem auch du, nicht drüber wegkommen können, obschon sie noch denken ihre Partnerin zu lieben. Und darüber habe ich mir Gedanken gemacht.
Ich wusste auch eine gewisse Zeit nicht, wie es ausgehen würde. Trotzdem habe ich probiert den Boden, den mir das Ganze unter den Füssen weggezogen hat, wiederzufinden, mein Leben wieder in den Griff zu kriegen, und, mit etwas Glück (da habe ich auf die grosse Verbundenheit, alldem was wir zusammen erlebt, aufgebaut, uns gesorgt haben um Kinder uswusw) auch unsere Partnerschaft retten zu können. Dazu gehören auch Veränderungen mit sich selber, und daraus habe ich Kraft geschöpft. Denn eins muss man bedenken, es kann danach nicht mehr so sein wie davor. Es wird anders, wenn man Glück hat, besser, aber daran muss man arbeiten, das geht nicht von alleine. Man muss die Entwicklung bieder partner davor in Augenschein nehmen, und sich darauf besinnen, was einem selbst wichtig war und vernachlässigt worden ist. Auch unsere Beziehung hat geklappt dvor, es gab keine Probleme, wir waren im Bekanntenkreis ein Traumpaar, und trotzdem hatte es die Routine und das Eingeschlafensein der Beziehung erst möglich gemacht. Di hier hat sich auch seiner bedient und das war eine sehr kalte Dusche für ihn. Und geschämt hat er sich deswegen mehr als du glauben kannst, dass er bereit war eventuell alles aufs Spiel zu setzen wegen einer Frau, die sich ur seiner bedient hatte. diese Erkenntnis war ziemlich hart. Da brauchte ich nicht auch noch Rache, das war bitter genug. Wenn du Rache ausüben willst, also genau die gleichen seelischen Schermzen bereiten willst, dann musst du fremdgehen. Glaubst du denn, danach würdest du dich besser fühlen. Ich glaub's nicht, denn fremdgeht man doch nicht einfach mal so aus Rache. Alle, die ich kenne, aus dem Bekanntenkreis, hier aus dem Forum einige, sind fremdgegangen, weil etwas nicht mehr gestimmt hat, weil sie etwas vermisst haben, bewusst oder unbewusst. Von den par, die kich kenne, hat keiner es gesucht, weder die Frauen noch die Männer. (Obschon ich dir glaube, dass es das auch gibt).
Die Unterstellung, dass sie dich und die Kinder so verlassen hätte wie du es beschreibst, bist du sicher, dass es so gewesen wäre? Dass sie so eiskalt gehandelt hàtte?
Zu dienem Schluss, der Tussi die Zähne einhauen, das hätt was gehabt, nur bin ich keine Frau, und zu alldem war sie grösser und stärker als ich, da ich zierlich bin. Das wäre ein Reinfall geworden. Aber wenn es dich beruhigt, ich habe ihr gedroht, alles ihrem Mann zu erzählen, wenn sie nicht aufhören würde, und da sie Russin ist, er hätte sie gleich zurückgeschickt, denn er macht Nägel mit Köpfen. Ich hab ihr schon ziemlich Angst eingejagt. Sie hat mich schon angebettelt und sass eine Weile auf Dornen, aber ein Genuss für mich war das nicht.
LG Strusell

Auch ich wurde nach 25 Jahren Ehe betrogen
Hallo strusel, ihr Beitrag ist zwar schon älter, aber genau das was sie schreiben ist mir passiert. Ich habe meinen Mann gefragt, ober er bei einer anderen Frau wahr. Nach mehrmaligem Nachfragen hat er es zugegeben. Wir sind 25 Jahre verheiratet. Ich liebe meinen Mann und ich denke, weil im Moment bin ich mir nicht so sicher, mein Mann mich auch. Das Geständnis hat mir völlig den Boden unter den Füssen weggerissen. Seit Tagen kann ich nichts mehr Essen. Mein Magen verlangt nach Nahrug aber ich kriege nichts runter. Ich habe mich erst mal 1 Woche von der Arbeit befreien lassen, da ich nur in Heulkrämpfe ausbreche. Es ist auch schwer im Moment richtig an meinen Mann ranzukommen. Er leidet auch. Er sagt er liebt mich aber für die andere Frau hat er auch irgendwie Gefühle. Ich wil unsere Ehe aufrecht erhalten. Mein Mann sagt nur, er macht das was ich wil. Ich will aber wissen was er wirklich will, um dann endlich einen Schlußstrich unter die Affäre zu ziehen und neu anzufangen.
Er sagt auch er habe nicht mit ihr geschlafen, ich würde es so gerne glauben aber das Vertrauen ist erst einmal tief im Keller.
LG piamaus3

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