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Forum / Liebe & Beziehung

Partnerschaft - Finanzfrage

Letzte Nachricht: 20. März 2011 um 20:30
A
aulus_11973682
05.03.11 um 1:01

Liebe Forengemeinde

Da wir gerade eine kleine Diskussion über eine finanzielle Aufteilung hatten, würden uns nun eure Meinung interessieren.

Sie:
- arbeitet und verdient 100% im Verkauf
- ist gerade neu in eine Wohnung gezogen
- hat abzüglich Miete und sonstigem noch übrig

Er:
- studiert 100% und verdient nichts
- wohnt zu Hause
- bezieht sein Geld nur noch vom Ersparten

- Pillenkosten, Ferien usw. werden halbiert

Nun war die einfache und recht kleine Frage, ob er, wenn er am Wochenende manchmal mit ihr kocht und bei ihr isst, die Hälfte an das Essen zahlen sollte.

Wie würdet ihr das handhaben? Wir sind uns da wie oben geschrieben etwas unsicher, da wir auch komplett unterschiedliche Ansichten haben.

Wir freuen uns auf eure Antworten.
ChRa

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L
lotta_11969733
05.03.11 um 2:08


Die Frage würde sich nicht ergeben. Ich hätte ein Problem mit einem Partner, der sich nicht wenigstens Teil-Selbstfinanziert. Ich finde aber, dass man sich an den Einkäufen am WE durchaus beteiligen sollte. Haben wir beiderseitig immer so gehalten.

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C
cole_12089771
05.03.11 um 2:11

...
Habt ihr beiden es denn schonmal mit einem Kostenplan probiert so das man guckt wer wo mehr oder weniger zutun muss?

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S
samara_12574119
07.03.11 um 6:17
In Antwort auf lotta_11969733


Die Frage würde sich nicht ergeben. Ich hätte ein Problem mit einem Partner, der sich nicht wenigstens Teil-Selbstfinanziert. Ich finde aber, dass man sich an den Einkäufen am WE durchaus beteiligen sollte. Haben wir beiderseitig immer so gehalten.

Ich wäre nie auf die IDee gekommen
von meinem Partner Geld zu verlangen wenn er bei mir isst. Umgekehrt genausowenig.
Und vor allem wenn einer verdient und der andere nicht....

Mein Freund hatte mal das Problem dass er aus nem befristeten vertrag kam und seine Aufenthaltsgenehmigung vergessen hatte zu verlängern (er kommt aus einem nicht europaischen land, wurde zwar bei uns in luxemburg geboren, hat aber nicht die luxemburgische nationalität), solange bis das geregelt war durfte er nicht arbeiten und es gab kein Arbeitslosengeld für ihn... er hat da schon bei mir gewohnt aber mir wärs nicht in den Sinn gekommen, von ihm was zu verlangen. Ich weiss dass ich mich meinerseits auch auf ihn verlassen kann und er mir genauso helfen würde...
Er arbeitet jetzt wieder, wir machen da nie halbe halbe, mal zahlt er mehr, mal ich, aber da reden wir nicht drüber. Wir tun einfach.

Klar ist nur dass ich diejenige bin die den Hauskredit abbezahlt weil ich alleinige Eigentümerin bin. Aber der Rest...bezahlen wir alles wies sich halt grad ergibt und da kommt keiner zu kurz....

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L
lotta_11969733
07.03.11 um 17:55
In Antwort auf samara_12574119

Ich wäre nie auf die IDee gekommen
von meinem Partner Geld zu verlangen wenn er bei mir isst. Umgekehrt genausowenig.
Und vor allem wenn einer verdient und der andere nicht....

Mein Freund hatte mal das Problem dass er aus nem befristeten vertrag kam und seine Aufenthaltsgenehmigung vergessen hatte zu verlängern (er kommt aus einem nicht europaischen land, wurde zwar bei uns in luxemburg geboren, hat aber nicht die luxemburgische nationalität), solange bis das geregelt war durfte er nicht arbeiten und es gab kein Arbeitslosengeld für ihn... er hat da schon bei mir gewohnt aber mir wärs nicht in den Sinn gekommen, von ihm was zu verlangen. Ich weiss dass ich mich meinerseits auch auf ihn verlassen kann und er mir genauso helfen würde...
Er arbeitet jetzt wieder, wir machen da nie halbe halbe, mal zahlt er mehr, mal ich, aber da reden wir nicht drüber. Wir tun einfach.

Klar ist nur dass ich diejenige bin die den Hauskredit abbezahlt weil ich alleinige Eigentümerin bin. Aber der Rest...bezahlen wir alles wies sich halt grad ergibt und da kommt keiner zu kurz....

^^
Genau in deinem zweiten Satz läge mein Problem. Wenn der eine NICHTS verdient (aber etwas verdienen könnte). Ich habe mein Studium nun bis vor das Examen konsequent mit Job durchgezogen. In der Vorlesungszeit habe ich ca 20 h die Woche gearbeitet. In der Vorlesungsfreien Zeit teilweise das Doppelte. Ja, ich hatte dabei wenns schlecht lief mit Sport, Instrument und Lernen eine lockere 85 h Woche, aber ich habs gerne gemacht und mich dabei gut gefühlt! Ich bin die letzte, die nicht innerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten ihren Partner immer unterstützen würde, aber bei einer <ich will nicht arbeiten Einstellung> würde ich das nicht wollen.

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A
aulus_11973682
07.03.11 um 18:33
In Antwort auf lotta_11969733

^^
Genau in deinem zweiten Satz läge mein Problem. Wenn der eine NICHTS verdient (aber etwas verdienen könnte). Ich habe mein Studium nun bis vor das Examen konsequent mit Job durchgezogen. In der Vorlesungszeit habe ich ca 20 h die Woche gearbeitet. In der Vorlesungsfreien Zeit teilweise das Doppelte. Ja, ich hatte dabei wenns schlecht lief mit Sport, Instrument und Lernen eine lockere 85 h Woche, aber ich habs gerne gemacht und mich dabei gut gefühlt! Ich bin die letzte, die nicht innerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten ihren Partner immer unterstützen würde, aber bei einer <ich will nicht arbeiten Einstellung> würde ich das nicht wollen.

Dank für eure Sicht
Hy alle zusammen.

Da unsere Ansichten genau so wie hier, praktisch gegenteilig sind, hat es mich interessiert wie ihr darüber denkt.

Ich bin zur Zeit an einer Ausbildung die mich sehr in Anspruch nimmt und bei der ich unter der Woche von 07:00 - ca. 18:00 Uhr keinerlei Möglichkeit habe einer Arbeit nachzugehen. Ich darf nur sehr wenige Lektionen im Semester fehlen.

Ich wäre wenn die Situation umgekehrt wäre nie auf die Idee gekommen der Freundin etwas zu berechnen. Bei ihr ist das jedoch wie schon erwähnt anders, da sie eben auch die Miete bezahlt usw.

Meine Idee war, das man einfach eine Partnerschaft hat in der, wenn es nötig ist, der eine Partner auch unterstützt wird, wenn er über eine absehbare Zeit finanziell zu kurz kommt.
Ob das nun auf meine jetzige Ausbildungs-Situation oder auf die Zeit in der ich 2-3 Mal so viel verdienen werde wie meine Partnerin bezogen ist, ist egal.

Mir geht es nicht darum mich zu drücken. Allerdings war ich gespannt ob ich das ganze einfach "falsch" betrachte.
Danke für eure Antworten.

Lieben Gruss
Chris

P.S.
Wichtig ist vielleicht auch das es natürlich klar ist, das Ferien, Freizeit usw. genau so bezahlt werden wie sie ausgegeben wurden. D.h. Jeder zahlt selbst.
Gemeint war nur das Abendessen am Weekend.

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L
lotta_11969733
08.03.11 um 11:42
In Antwort auf aulus_11973682

Dank für eure Sicht
Hy alle zusammen.

Da unsere Ansichten genau so wie hier, praktisch gegenteilig sind, hat es mich interessiert wie ihr darüber denkt.

Ich bin zur Zeit an einer Ausbildung die mich sehr in Anspruch nimmt und bei der ich unter der Woche von 07:00 - ca. 18:00 Uhr keinerlei Möglichkeit habe einer Arbeit nachzugehen. Ich darf nur sehr wenige Lektionen im Semester fehlen.

Ich wäre wenn die Situation umgekehrt wäre nie auf die Idee gekommen der Freundin etwas zu berechnen. Bei ihr ist das jedoch wie schon erwähnt anders, da sie eben auch die Miete bezahlt usw.

Meine Idee war, das man einfach eine Partnerschaft hat in der, wenn es nötig ist, der eine Partner auch unterstützt wird, wenn er über eine absehbare Zeit finanziell zu kurz kommt.
Ob das nun auf meine jetzige Ausbildungs-Situation oder auf die Zeit in der ich 2-3 Mal so viel verdienen werde wie meine Partnerin bezogen ist, ist egal.

Mir geht es nicht darum mich zu drücken. Allerdings war ich gespannt ob ich das ganze einfach "falsch" betrachte.
Danke für eure Antworten.

Lieben Gruss
Chris

P.S.
Wichtig ist vielleicht auch das es natürlich klar ist, das Ferien, Freizeit usw. genau so bezahlt werden wie sie ausgegeben wurden. D.h. Jeder zahlt selbst.
Gemeint war nur das Abendessen am Weekend.


Ich würds dann übernehmen, wenn ich den Willen sehe sich selbst zu finanzieren.

Ich selbst bin momentan 3 Tage die Woche im privaten Rep, 2 in der Uni, an 2 Tagen zusätzlich im Klausurenkurs und lerne ca 30 h. Nebenbei pendel ich 70 km zu Uni und Rep. Ich arbeite halt am WE oder Abends um die 20h zusätzlich.... Da muss man dann auch nicht fehlen ^^

Dabei geht es mir nicht darum, ob man seinen Partner unterstützten sollte. Das sollte man natürlich immer. Ich weiß aber einfach, dass es funktioniert, dementsprechend würde ich wohl diesen Geist auf von meinem Partner erwarten. Ich weiß, dass es alles einfacher ist, wenn man sich sowas vom Partner bezahlen lässt, aber genau diese Einstellung den leichtesten Weg auf dem Rücken des Partners gehen zu wollen mag ich nicht. Wieso sollte ich meinen Freund bezahlen lassen, wenn ich auch etwas dazutun kann? Wieso sollte ich ihn allein bezahlen lassen, wenn ich prinzipiell arbeiten gehen kann?
Ich kann mir sicher auch besseres vorstellen, als nach dem ganzen Unistress noch Teller- und Gläsertaxi zu spielen, aber manche Dinge muss man eben tun.

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R
rosy_12119877
10.03.11 um 8:58


Wenn mein Mann früher zu Besuch war, musste er nichts zahlen und auch nicht umgekehrt... Wie kommt man denn auf so eine Idee?

Partnerschaften werden heute unterschiedlich gesehen, aber wenn man so darauf bedacht ist, ja nicht mehr zu investieren, als man bekommt und schon das Essen bei Besuchen vorrechnet, finde ich das sehr bedenklich...

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K
katia_12463756
19.03.11 um 14:41

Finanzen sind heikel
Finanzielle Fragen in einer Beziehung sind echt heikel und können oft zu missverstanden Situationen führen. Fragt Euch was Eure Bedürfnisse und Ziele sind. Wenn es Dir z.B. darum geht, dass er neben seiner Uni selbst Geld verdienen soll, damit Du am Wochenende nicht immer alles bezahlen "musst", dann sprich das Thema an.
Wenn Du Dir z.B. unsicher bist, ob Du für Deinen Freund "Ausgaben tätigen sollst/willst", dann Frage Dich, wie stark Du ihn liebst und was Du bereit bist zu geben, ohne einen "Gegengewinn" zu erhalten. LG

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E
elita_12739089
20.03.11 um 20:30

Nein
Als mein Mann noch studiert hat, hat er bei mir gewohnt und wir haben fast nur von meinem Geld gelebt. Habe nie erwartet, das irgendwann zurück zu bekommen oder dass er sich über seine Verhältnisse beteiligen müsste.
Würde nicht verlangen, dass er sich bei den Besuchen an den Essenskosten beteilgt.

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