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Forum / Liebe & Beziehung

Partnerschaft - bitte um Hilfe

Letzte Nachricht: 15. Juni 2012 um 0:56
V
vzlem_12733616
07.06.12 um 16:24

Liebe Community,

ich habe schon oft und viel auf dieser Seite gelesen, da man hier wirklich gute Tipps, Meinungen und Hilfe in Sachen Beziehungen erhält. Normalerweise bin ich nicht der Typ dafür, der sich in Foren oder ähnliches anmeldet und dort seine Probleme offen legt. Diesen nicht einfachen Schritt für mich tue ich für eine Person, die mir sehr wichtig als beste Freundin ist und die ich sehr Liebe. Das, was ich für Sie empfinde, habe ich zuvor in der Form noch für keinen empfunden.

Ich erzähle euch zunächst etwas über uns, damit ihr euch ein besseres Bild über die gesamte Situation machen könnt. Ich kenne Sie insgesamt ca. 6 Jahre. Wir waren damals, wo wir in der gleichen Klasse waren und noch Kinder waren zusammen aber trennten uns nach kurzer Zeit, weil Sie mich vor etwas schützen wollte (genauere Details möchte ich nicht nennen). Einige Monate später ist Sie mit ihrer Familie in eine andere Stadt gezogen. Wir hatten über die Jahre hinweg weiterhin sehr guten Kontakt, und pflegten unsere Freundschaft. Vor paar Monaten schrieben wir wieder intensiver miteinander und verliebten uns erneut (ich: 20, sie: 22). Erfahrungen in Sachen Fernbeziehungen hatte ich bis dato noch nicht aber ich merkte schnell, dass ich damit sehr gut klarkomme und man die Zeit dadurch mit dem anderen, wenn man sich dann für ein Wochenende trifft (1-2 mal im Monat), viel intensiver und effektiver nutzt. Da wir jeden Tag ziemlich lange schreiben wissen wir auch immer, was der andere macht/gemacht hat, wie es einem geht, was für Sorgen man hat etc. Wir können und reden auch über alles und vertrauen uns im vollen Umfang. Sie weiß Sachen von mir, die sonst keiner weiß und andersrum genauso. Wir beide haben unschöne Dinge/ziemliches Sche*ße im Leben erlebt und das schweißt zusammen.

Sie hat sich jetzt, nach einigen Monaten, von mir getrennt. Der Grund dafür ist schlicht und einfach mein kindliches Verhalten gewesen, was ich bei Streit an den Tag lege. Wenn ihr was nicht passt, dann sagt Sie mir das auch offen und ehrlich, was ich persönlich sehr gut finde. Ich kann mit Kritik manchmal nicht so gut umgehen und schalte dann gerne mal auf stur. Gehe indirekt auf ihre Fragen/Aussagen ein die Sie schreibt oder versuche drum herum zu reden vergleichbar mit Ausreden. Es kommt auch vor, dass ich im Eifer des Gefechts ziemlich dumme Sachen sage (keine Beleidigungen oder ähnliches! Eher so etwas wie: Wie sehr liebst du mich?) oder Sachen, die nicht unbedingt im Kontext zu den anderen Aussagen stehen. Das alles macht sie sauer und nervt Sie extrem, was ich auch verstehen kann. Ein Beispiel nach der Trennung: Ihr Schreibstil mir gegenüber hat sich ein wenig bzw. minimal verändert gehabt, was natürlich ganz normal ist. Sie hat mir trotzdem immer Herzen oder Küsse zugeschickt (Das macht Sie nur, wenn Sie das auch wirklich fühlt). Wenn ich ihr meine Gefühle und Emotionen mitgeteilt habe, dann kam meistens nur die Antwort . Da ich ziemlich traurig darüber bin, dass wir momentan nicht mehr zusammen sind, habe ich dann eine ziemlich dumme Aussage in den Raum geworfen. Ich habe geschrieben, dass ich es schade finde, wenn Sie so tut, als wenn nichts zwischen uns gewesen wäre und dass ich mir mal eine andere Reaktion erhoffe als nur einen Smiley. Da Sie mir ja, wie oben beschrieben, trotzdem Herzen und Küsse zugeschickt hat, hat Sie gesagt, dass diese Aussage unfair sei und so etwas zu denken einfach nur traurig ist, wo Sie auch recht mit hat. Wo wir noch zusammen waren war es so, dass wenn mal etwas war, ich direkt die Schuld von mir gewiesen habe und gesagt habe: Warst du das nicht!?.

Das Problem bei mir ist: Ich bin ein Mensch der nicht gerne streitet und (wie oben beschrieben) nicht immer so gut mit Kritik umgehe (ich sehe das irgendwie immer als Angriff. Ist eigentlich total bescheuert). Ich versuche dem immer aus dem Weg zu gehen. Deshalb gehe ich meistens nur indirekt auf die Aussagen/Fragen im Streit ein und versuche die Situation wieder zu normalisieren. Da Sie das aber absolut nicht mag, wenn man ein Thema einfach so beruhen lässt, ohne darüber vernünftig gesprochen zu haben, wird dann so lange geschrieben, bis eine Einsicht erfolgt ist bzw. das Thema abgehakt ist.
Ich sehe alles auch ein, wenn ich etwas Falsches gemacht/gesagt habe und entschuldige mich auch immer mehrmals dafür (Das meine ich dann auch so und schreib es nicht einfach nur). Nur diskutieren wir erst mal stundenlang darüber, bevor die Einsicht von mir da ist..

Ich habe ihr bis dato 3x versprochen gehabt, dass so etwas nicht mehr vorkommt und das ich mich bessere und sachlich und ruhig in solchen Situationen bleibe. Sie hatte mir auch, immer die Chance gegeben es zu zeigen/beweisen. Ich verstehe nur nicht, wenn ich doch weiß, dass ich etwas falsch gemacht habe, es beim nächsten mal wieder so ähnlich mache und dadurch wieder Streit vorprogrammiert ist. Sie und ich sind uns einig, dass wir uns als Menschen auf keinen Fall verlieren wollen. Sie hat mir geschrieben, dass Sie nicht an uns in naher Zukunft als Paar glaubt und dementsprechend auch keine wirkliche Hoffnung hat, obwohl Sie es sich sehr wünschen würde. Ihr wurde sehr weh getan in der Vergangenheit und Sie will nicht wieder in ein schwarzes Loch fallen. Zudem kommt hinzu, dass Sie seit sehr langer Zeit an dem Borderline-Syndrom leidet aber das gut unterdrücken und es nur zum Vorschein kommt, wenn ihr was weh tut oder Sie traurig ist (nähere Informationen wie es dazu kam usw. möchte ich nicht nennen, weil das ein Eingriff in die Privatsphäre wäre). Sie will auch nicht, dass ich mich für Sie ändere. Das hat sie auch immer wieder betont. Ich habe zu ihr aber gesagt, dass ich das selber ändern will! Nicht nur wegen ihr. Mich stört dieses Verhalten selber. Sie meinte auch, dass sich zwischen uns im Allgemeinen (uns alles erzählen etc.) nichts ändern wird. Nur das wir halt nicht mehr zusammen sind. Ich schreibe Ihr weiterhin, dass ich Sie sehr liebe, sie auf jeden Fall zurück haben will etc. Dafür muss ich etwas ändern! Sie hält mich für eine Reife Person und wünscht sich, dass ich das begreife.

Das, was ich hier geschrieben habe, fiel mir ziemlich schwer. Ich komme mir so vor, als sei ich beziehungsunfähig... Ich will so gerne wieder mit ihr zusammen sein. Es wäre schön, wenn Ihr mir ernst gemeinte Ratschläge, Tipps, Meinungen, Anregungen in Sachen Streit/Kritik/Verhalten bzw. der gesamten Situation und sonstige geben könntet (Ich weiß, dass es dafür kein Patentrezept gibt).

Ich bedanke mich im Voraus.

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F
ford_12830113
07.06.12 um 16:53

Versprechen nutzt nix...
... da Dein "Streitverhalten" und Deine mangelnde Kritikfähigkeit durch Dein bewusstes Denken nicht so ganz leicht und "mal eben" kontrollier- und änderbar ist. Spätestens im nächsten Streitfall (unter Stress) kommt Dein Verhalten wieder durch.
Du darfst zu der Einsicht kommen, dass Du hier etwas lernen kannst. Für Dich. Dich mit dem Thema Deiner Konflikt- und Kritikfähigkeit, Deines Selbstwertes (ja, das ist der Wert, den Du für Dich selbst hast, nicht irgendwer da draussen...), aus einander setzt.
Einen Schritt hast Du getan. Hier geschrieben. Das ist gut, aber längst nicht genug. Denn Du es hilft nur, Dich und Deine Auslöser für dieses Verhalten verstehen.
Als Ansatz spüre in Dich hinein: Was genau passiert in mir, wenn jemand mich kritisiert? Was fühle ich? Habe ich gleiches früher in meinem Leben schon mal gespürt? Woher kenne ich das? Kleiner Tipp: von wem und wie bist Du als Kind kritisiert worden? Erinnerst Du Dich daran? Was hast Du damals gefühlt und (innerlich) beschlossen? Setz den Satz fort: "Wenn mich jemand kritisiert, dann ... "

Du brauchst letztlich den Erkenntnisprozess und eine Neubewertung Deiner Glaubenssätze. Dann kann sich Deine Reaktion auf Kritik ändern...

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V
vzlem_12733616
07.06.12 um 23:31
In Antwort auf ford_12830113

Versprechen nutzt nix...
... da Dein "Streitverhalten" und Deine mangelnde Kritikfähigkeit durch Dein bewusstes Denken nicht so ganz leicht und "mal eben" kontrollier- und änderbar ist. Spätestens im nächsten Streitfall (unter Stress) kommt Dein Verhalten wieder durch.
Du darfst zu der Einsicht kommen, dass Du hier etwas lernen kannst. Für Dich. Dich mit dem Thema Deiner Konflikt- und Kritikfähigkeit, Deines Selbstwertes (ja, das ist der Wert, den Du für Dich selbst hast, nicht irgendwer da draussen...), aus einander setzt.
Einen Schritt hast Du getan. Hier geschrieben. Das ist gut, aber längst nicht genug. Denn Du es hilft nur, Dich und Deine Auslöser für dieses Verhalten verstehen.
Als Ansatz spüre in Dich hinein: Was genau passiert in mir, wenn jemand mich kritisiert? Was fühle ich? Habe ich gleiches früher in meinem Leben schon mal gespürt? Woher kenne ich das? Kleiner Tipp: von wem und wie bist Du als Kind kritisiert worden? Erinnerst Du Dich daran? Was hast Du damals gefühlt und (innerlich) beschlossen? Setz den Satz fort: "Wenn mich jemand kritisiert, dann ... "

Du brauchst letztlich den Erkenntnisprozess und eine Neubewertung Deiner Glaubenssätze. Dann kann sich Deine Reaktion auf Kritik ändern...

@singlecoach
Vielen Dank für Deine Antwort!

Zu den Fragen: Ich fühle mich, wenn ich kritisiert werde, angegriffen (das ist eig. völlig schwachsinnig, weil man durch "gerechtfertigte" Kritik nur dazulernen kann. Ich weiß das.. aber irgendwie ist das wie so ein Schalter, der dann umgelegt wird - bloß die Schuld von sich weisen.) und baue dadurch so eine Art "Schutzmauer" auf. Was ich genau fühle, kann ich nicht so genau beschreiben. Man könnte sagen, dass ich sehr nachdenklich werde und innerlich "sauer" werde und mich selber frage: Wieso sagt er/sie das jetzt? Hat er/sie damit recht? Wieso habe ich das von anderen Leuten noch nicht gehört?

Als Kind wurde ich einige male kritisiert. Ich kann mich aber nicht zu 100% daran erinnern. Ich kann jedoch nicht mehr sagen, was ich genau gefühlt habe.. Wo das einige male vorkam, habe ich für mich beschlossen, dass ich versuche mich "rauszureden", weil ich nicht mehr kritisiert werden wollte und das desöfteren funktioniert hat. Ich vermute, dass diese Eigenschaft bis jetzt genau deshalb gelieben ist.

Ich will, was das anbelangt, reifer und erwachsener wirken (Ich weiß, dass Reife mit der Zeit von selber kommt, wenn man einige Erfahrung gesammelt hat).

Über eine Antwort von Dir würde ich mich freuen.

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F
ford_12830113
08.06.12 um 0:13
In Antwort auf vzlem_12733616

@singlecoach
Vielen Dank für Deine Antwort!

Zu den Fragen: Ich fühle mich, wenn ich kritisiert werde, angegriffen (das ist eig. völlig schwachsinnig, weil man durch "gerechtfertigte" Kritik nur dazulernen kann. Ich weiß das.. aber irgendwie ist das wie so ein Schalter, der dann umgelegt wird - bloß die Schuld von sich weisen.) und baue dadurch so eine Art "Schutzmauer" auf. Was ich genau fühle, kann ich nicht so genau beschreiben. Man könnte sagen, dass ich sehr nachdenklich werde und innerlich "sauer" werde und mich selber frage: Wieso sagt er/sie das jetzt? Hat er/sie damit recht? Wieso habe ich das von anderen Leuten noch nicht gehört?

Als Kind wurde ich einige male kritisiert. Ich kann mich aber nicht zu 100% daran erinnern. Ich kann jedoch nicht mehr sagen, was ich genau gefühlt habe.. Wo das einige male vorkam, habe ich für mich beschlossen, dass ich versuche mich "rauszureden", weil ich nicht mehr kritisiert werden wollte und das desöfteren funktioniert hat. Ich vermute, dass diese Eigenschaft bis jetzt genau deshalb gelieben ist.

Ich will, was das anbelangt, reifer und erwachsener wirken (Ich weiß, dass Reife mit der Zeit von selber kommt, wenn man einige Erfahrung gesammelt hat).

Über eine Antwort von Dir würde ich mich freuen.

Weiter...
>> Ich fühle mich, wenn ich kritisiert werde, angegriffen <<
Das hast Du irgendwann "gelernt". Jemand hat Dir das Gefühl gegeben, "Nicht OK zu sein". Wer war das? Vielleicht kriegst Du über Assoziationen doch die eine oder andere "reale" Situation zu fassen. Vielleicht erinnerst Du Dich an etwas als Du älter warst, Schule...
Das entscheidende ist dass Du folgendes verstehst:
Du reagierst HEUTE auf Kritik genauso wie Du es damals erlernt hast. Dein Unbewusstes holt in der heutigen Situation den alten Film raus und blendet ihn Dir in die heutige Situation. Dein Unbewusstes glaubt, dass Du noch so alt bist wie damals. Es kann sich -rückversetzt- in die hilflose Kindheit- nicht helfen. Und Du reagierst wieder wie Du es nicht wolltest. Panik, Angst ... eben die REaktion des Kindes.
Abhilfe schaffst Du, wenn Du Dir bewusst (in Gedanken immer wieder) klar machst, dass Du heute erwachsen bist und die Situation überlegt durchleben kannst. Am besten geht das (aus meiner Erfahrung), in dem Du die alte Situation innerlich anschaust und ihr dabei als heutiger Mensch mit Vertrauen und den Möglichkeiten des heute erwachsenen Menschen zuschaust. Gib Dir selbst das innere Vertrauen, dass Du heute die Situation von damals mit guten Gefühlen und ohne Panik hin bekommst. Und dann führe in Gedanken die alte Situation so fort wie Du es heute tun würdest. Mach das mehrfach, achte auf Deine Gedanken und Gefühle, die Du hast. Sie sollten wiederspiegeln, dass die Situation ok ist und sich gut anfühlt. Damit überschreibst Du sozusagen den alten Film. Dein Unterbewusstsein schaut immer mit zu... und glaubt Dir die neuen Gedanken, Möglichkeiten und Gefühle. Du wirst einige Wiederholungen des Vorganges brauchen.
Es gibt noch mehr und andere Möglichkeiten für so etwas, aber schwer hier rüber zu bringen. Ich hoffe, es ist verständlich.

Ziel ist letztlich, dass Du in einer möglichen Kritiksituation auf "Bewusstsein ON" schaltest und der alte Film Dich durch die neue Wertigkeit nicht den Kopf verlieren lässt. Dann kommst Du durch...

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V
vzlem_12733616
14.06.12 um 22:59
In Antwort auf ford_12830113

Weiter...
>> Ich fühle mich, wenn ich kritisiert werde, angegriffen <<
Das hast Du irgendwann "gelernt". Jemand hat Dir das Gefühl gegeben, "Nicht OK zu sein". Wer war das? Vielleicht kriegst Du über Assoziationen doch die eine oder andere "reale" Situation zu fassen. Vielleicht erinnerst Du Dich an etwas als Du älter warst, Schule...
Das entscheidende ist dass Du folgendes verstehst:
Du reagierst HEUTE auf Kritik genauso wie Du es damals erlernt hast. Dein Unbewusstes holt in der heutigen Situation den alten Film raus und blendet ihn Dir in die heutige Situation. Dein Unbewusstes glaubt, dass Du noch so alt bist wie damals. Es kann sich -rückversetzt- in die hilflose Kindheit- nicht helfen. Und Du reagierst wieder wie Du es nicht wolltest. Panik, Angst ... eben die REaktion des Kindes.
Abhilfe schaffst Du, wenn Du Dir bewusst (in Gedanken immer wieder) klar machst, dass Du heute erwachsen bist und die Situation überlegt durchleben kannst. Am besten geht das (aus meiner Erfahrung), in dem Du die alte Situation innerlich anschaust und ihr dabei als heutiger Mensch mit Vertrauen und den Möglichkeiten des heute erwachsenen Menschen zuschaust. Gib Dir selbst das innere Vertrauen, dass Du heute die Situation von damals mit guten Gefühlen und ohne Panik hin bekommst. Und dann führe in Gedanken die alte Situation so fort wie Du es heute tun würdest. Mach das mehrfach, achte auf Deine Gedanken und Gefühle, die Du hast. Sie sollten wiederspiegeln, dass die Situation ok ist und sich gut anfühlt. Damit überschreibst Du sozusagen den alten Film. Dein Unterbewusstsein schaut immer mit zu... und glaubt Dir die neuen Gedanken, Möglichkeiten und Gefühle. Du wirst einige Wiederholungen des Vorganges brauchen.
Es gibt noch mehr und andere Möglichkeiten für so etwas, aber schwer hier rüber zu bringen. Ich hoffe, es ist verständlich.

Ziel ist letztlich, dass Du in einer möglichen Kritiksituation auf "Bewusstsein ON" schaltest und der alte Film Dich durch die neue Wertigkeit nicht den Kopf verlieren lässt. Dann kommst Du durch...

Fange an es zu verstehen/begreifen
Ich möchte mich noch mal bei Dir bedanken! Mir geht es besser, seit ich hier mit Dir schreibe und ich mir deine Kommentare und Tipps durchgelesen habe. Ich weiß, dass das noch nicht ausreicht aber ich merke von mir selber, dass ich nun eine andere Sicht auf gewisse Dinge habe und dementsprechend auch anders reagiere. Ich bin viel ruhiger, weil ich das Szenario im Kopf noch mal durchgehe und meinen Verstand einschalte und die Situation so bewältige, wie es eig. ein Erwachsener tun sollte. Ein kleiner Schritt ist getan - vielen Dank!

Jetzt geht es bei mir weiter. Meine Ex-Freundin hatte angekündigt, dass sie nun ein wenig Abstand halten wird. Kann ich alles auch nachvollziehen und respektiere das auch. Habe mich diesbezüglich auch noch mal schlau gelesen, weil ich keinen weiteren "fatalen" Fehler machen will. Es gab jetzt schon Tage, wo wir fast den ganzen Tag nicht geschrieben haben und Sie mich dann immer abends von sich aus angeschrieben hat. Wie soll ich damit umgehen und mich verhalten?

Ich danke Dir im Voraus.

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F
ford_12830113
15.06.12 um 0:56
In Antwort auf vzlem_12733616

Fange an es zu verstehen/begreifen
Ich möchte mich noch mal bei Dir bedanken! Mir geht es besser, seit ich hier mit Dir schreibe und ich mir deine Kommentare und Tipps durchgelesen habe. Ich weiß, dass das noch nicht ausreicht aber ich merke von mir selber, dass ich nun eine andere Sicht auf gewisse Dinge habe und dementsprechend auch anders reagiere. Ich bin viel ruhiger, weil ich das Szenario im Kopf noch mal durchgehe und meinen Verstand einschalte und die Situation so bewältige, wie es eig. ein Erwachsener tun sollte. Ein kleiner Schritt ist getan - vielen Dank!

Jetzt geht es bei mir weiter. Meine Ex-Freundin hatte angekündigt, dass sie nun ein wenig Abstand halten wird. Kann ich alles auch nachvollziehen und respektiere das auch. Habe mich diesbezüglich auch noch mal schlau gelesen, weil ich keinen weiteren "fatalen" Fehler machen will. Es gab jetzt schon Tage, wo wir fast den ganzen Tag nicht geschrieben haben und Sie mich dann immer abends von sich aus angeschrieben hat. Wie soll ich damit umgehen und mich verhalten?

Ich danke Dir im Voraus.

Ich kann nicht...
...Dein Leben leben... und das würde ich ein Stück weit, wenn ich hier zu dicht heranrücke.

Ihr seid Euch gegenseitig in der Beziehung unsicher und unerfahren. Und falls sie ein diagnostiziertes Borderline-Syndrom hat, dann macht es das garantiert nicht einfacher. Denn diese Menschen sind sehr kompliziert zu handeln... selbst für Therapeuten, die sich damit auskennen. Eine Doppelrolle als Freund UND Helfer ist ziemlich schwierig, wenn nicht unmöglich.

Ich würde mich wirklich einerseits mal mit "Borderline" beschäftigen. Und das zu verstehen, was Dir begegnet. Zum anderen ist Deine Rolle im Spiel auch wichtig. Sowohl als Freund als auch und insbesondere zu Dir selbst.

Versuche, so weit wie möglich mit der Situation zu entspannen. Die Zeit drängt nicht, es gibt nichts zu versäumen. Lass ihr lieber mehr Zeit und Raum als zu wenig. Auch wenn es Dir vielleicht schwer fällt ... nutze die Zeit, Deinen Standpunkt und Deinen Weg zu erkennen. Bewusst wirst Du wenn Du anfängst, Dein Denken zu beobachten und zu erkennen, "was es in Dir denkt". Mit dem was Du denkst erschaffst Du Dein Leben...

Wenn Du willst frag ruhig... ggf. auch per PN...

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