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Partnerschaft belastet durch seine Krankheit

3. November um 20:11

Hallo ihr lieben, 
Ich möchte euch kurz meine Geschichte schildern, vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt: mein Partner und ich sind fast 3 jahre zusammen, wir leben zusammen, ich habe eine Tochter aus vorheriger Beziehung und wir sind beide mitte 30. Nun ist es so das wir dieses Jahr kaum Sex hatten. Vielleicht 4 mal in der ersten Jahreshälfte. Er hatte vor 3 monaten beginnend eine Prostataentzündung und seitdem unterleibsschmerzen. Er ist nur am jammern, wir gehen nicht mehr aus, er ist nachmittags erschöpft schläft auf der couch nur um nachts fern zu sehen und dann wieder auf der couch zu schlafen. Alles was wir gern gemacht haben geht nicht mehr. Wir gehen nur ab und zu wie ein altes ehepaar spazieren...
bitte nicht falsch verstehen, es tut mir leid das er schmerzen hat, aber wer frägt mich wie es mir damit geht? Alle unsere zukunftspläne sind über den haufen geworfen, er geht auf kein Gespräch in diese Richtung ein. Ich komme mir vor als wäre ich ein Hotel, aber nicht in einer Beziehung. Hat jemand vielleicht Tipps für mich wie man mit einer solchen Sitation besser zurecht kommt? Ich habe einfach horrorvisionen das es nie mehr wird wie früher, er evtl sogar impotent oder depressiv wird/ist. 

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3. November um 20:13

Denke mal er hat hoffentlich schon einen Arzt konsultiert. Muss ja irgendwie einen Befund geben und Heilung.

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3. November um 20:17

Dein Freund muss zum Arzt und die Schmerzen abklären lassen. Hat er das bisher nicht gemacht?

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3. November um 20:42

...in solchen Situationen erkennt man erst, wie schwer es ist mal nicht an sich zu denken.

Verstehe das nicht falsch...ich kann deine Gefühle echt gut nachvollziehen, aber dein Freund leidet..körperlich wie psychisch. Es ist ihm einfach extrem peinlich und darum reagiert er mit aggression oder schweigen auf deine Versuche mit ihm zu reden.

Solche Situationen sind sicher nicht einfach für BEIDE partner..aber in diesen beweist sich auch die Stärke der Verbindung ^^

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3. November um 20:44

Denke an deinen Freund, nicht an dich. Er ist richtig krank und leidet extrem! Das geht vor. 

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3. November um 20:47

Wenn er auf kein Gespräch eingeht, ist das reichlich egoistisch auch wenn er krank ist und Schmerzen hat. 
Wenn man in einer Partnerschaft lebt, muss man den anderen immer einbeziehen - egal was. Und da seine Krankheit eure Beziehung offensichtlich belastet, muss er erst recht gemeinsam mit dir einen Weg finden um damit besser umzugehen.

Ich würde klipp und klar das Gespräch suchen und klarmachen, dass dir die Schwere seiner Situation bewusst ist und du für ihn da bist. Jedoch leidest du auch darunter und hast Ängste in Bezug auf eure Zukunft. 

Es kann schon gut sein, dass er schon depressiv ist. Das würde ich auch ansprechen und versuchen ihn dazu zu bewegen, professionelle Hilfe zu suchen.

Unterm Strich musst du aber auch an dich denken. Ich finde man sollte sich nicht so aufopfern und alles mitmachen, man muss gerade dann für sein eigenes Wohl sorgen, wenn es solche Probleme gibt. Man neigt ja dazu, dass man ein schlechtes Gewissen hat, wenn der andere krank ist und glaubt, man muss alles zurückstecken. 
Bringt ja aber am Ende niemandem was, wenn man unglücklich ist und die Beziehung deswegen wahrscheinlich kaputt geht.
Insofern würde ich da mal auf den Tisch hauen und sagen, dass es so nicht weitergehen kann.

 

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3. November um 21:07
In Antwort auf zauberfee11

Hallo ihr lieben, 
Ich möchte euch kurz meine Geschichte schildern, vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt: mein Partner und ich sind fast 3 jahre zusammen, wir leben zusammen, ich habe eine Tochter aus vorheriger Beziehung und wir sind beide mitte 30. Nun ist es so das wir dieses Jahr kaum Sex hatten. Vielleicht 4 mal in der ersten Jahreshälfte. Er hatte vor 3 monaten beginnend eine Prostataentzündung und seitdem unterleibsschmerzen. Er ist nur am jammern, wir gehen nicht mehr aus, er ist nachmittags erschöpft schläft auf der couch nur um nachts fern zu sehen und dann wieder auf der couch zu schlafen. Alles was wir gern gemacht haben geht nicht mehr. Wir gehen nur ab und zu wie ein altes ehepaar spazieren...
bitte nicht falsch verstehen, es tut mir leid das er schmerzen hat, aber wer frägt mich wie es mir damit geht? Alle unsere zukunftspläne sind über den haufen geworfen, er geht auf kein Gespräch in diese Richtung ein. Ich komme mir vor als wäre ich ein Hotel, aber nicht in einer Beziehung. Hat jemand vielleicht Tipps für mich wie man mit einer solchen Sitation besser zurecht kommt? Ich habe einfach horrorvisionen das es nie mehr wird wie früher, er evtl sogar impotent oder depressiv wird/ist. 

falscher ansatz. kümmer dich darum,dass er zum arzt geht.der Mann einer Freundin hatte  die gleichen Symptome. er ist letzendlich Dienstag gestorben. 😢

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3. November um 21:13

Geht zum Seelendic. Sowas ist psychisch. 

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3. November um 21:32
In Antwort auf zauberfee11

Hallo ihr lieben, 
Ich möchte euch kurz meine Geschichte schildern, vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt: mein Partner und ich sind fast 3 jahre zusammen, wir leben zusammen, ich habe eine Tochter aus vorheriger Beziehung und wir sind beide mitte 30. Nun ist es so das wir dieses Jahr kaum Sex hatten. Vielleicht 4 mal in der ersten Jahreshälfte. Er hatte vor 3 monaten beginnend eine Prostataentzündung und seitdem unterleibsschmerzen. Er ist nur am jammern, wir gehen nicht mehr aus, er ist nachmittags erschöpft schläft auf der couch nur um nachts fern zu sehen und dann wieder auf der couch zu schlafen. Alles was wir gern gemacht haben geht nicht mehr. Wir gehen nur ab und zu wie ein altes ehepaar spazieren...
bitte nicht falsch verstehen, es tut mir leid das er schmerzen hat, aber wer frägt mich wie es mir damit geht? Alle unsere zukunftspläne sind über den haufen geworfen, er geht auf kein Gespräch in diese Richtung ein. Ich komme mir vor als wäre ich ein Hotel, aber nicht in einer Beziehung. Hat jemand vielleicht Tipps für mich wie man mit einer solchen Sitation besser zurecht kommt? Ich habe einfach horrorvisionen das es nie mehr wird wie früher, er evtl sogar impotent oder depressiv wird/ist. 

Hallo zauberfee,

es sollte klar sein, dass wenn du weitermachst wie bisher, sich dieses System, indem ihr euch befindet, nicht verändern wird. Von daher ist es wichtig zu realisieren, dass eine Aktion deinerseits von Nöten ist, sofern du daran interessiert bist, dass sich überhaupt etwas ändert, wovon ich aber jetzt einmal ausgehe.

Dass eine Veränderung in einem System nicht ohne Widerstand passiert ist eine logische Folgerung daraus.

Die Frage ist nun, was für eine Veränderung du anstößt. Die größte Veränderung wäre natürlich, ihn zu verlassen. Ich interpretiere aber aus deinem Text, dass das nur die Ultima Ratio sein kann.

Die kleinst mögliche Veränderung, die ich mir nun vortsllen kann, ist es, mit ihm ein offenes und ehrliches Gespräch zu suchen, indem du deine Situation darlegst und zwar (GANZ WICHTIG) nicht als Folge seiner Krankheit oder seines Zustandes, sondern schlichtweg dein Gefühl bzw. dein Empfinden in dieser Beziehung.

Also nicht: "Seit du Schmerzen hast sitzt du ja nur noch rum und deswegen fühl ich mich schlehct"

Sondern:

"Ich fühle mich momentan nicht mehr wohl in unserer Beziehung. Es belastet mich, dass du Schmerzen hast und ich dir nicht helfen kann."

Ich hoffe die Unterschiede sind deutlich.

Ihr seid ein Paar, das bedeutet gleichberechtigte Partner. Es geht ihm momentan nicht gut, das entbindet ihn aber nicht davon, sich um die Beziehung zu kümmern. Sicherlich braucht er hier und da deine Unterstützung und die solltest du ihm auch geben. Aber du kannst diese Beziehung nicht zu 100% tragen.

LG
Julian

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4. November um 9:54
In Antwort auf zauberfee11

Hallo ihr lieben, 
Ich möchte euch kurz meine Geschichte schildern, vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt: mein Partner und ich sind fast 3 jahre zusammen, wir leben zusammen, ich habe eine Tochter aus vorheriger Beziehung und wir sind beide mitte 30. Nun ist es so das wir dieses Jahr kaum Sex hatten. Vielleicht 4 mal in der ersten Jahreshälfte. Er hatte vor 3 monaten beginnend eine Prostataentzündung und seitdem unterleibsschmerzen. Er ist nur am jammern, wir gehen nicht mehr aus, er ist nachmittags erschöpft schläft auf der couch nur um nachts fern zu sehen und dann wieder auf der couch zu schlafen. Alles was wir gern gemacht haben geht nicht mehr. Wir gehen nur ab und zu wie ein altes ehepaar spazieren...
bitte nicht falsch verstehen, es tut mir leid das er schmerzen hat, aber wer frägt mich wie es mir damit geht? Alle unsere zukunftspläne sind über den haufen geworfen, er geht auf kein Gespräch in diese Richtung ein. Ich komme mir vor als wäre ich ein Hotel, aber nicht in einer Beziehung. Hat jemand vielleicht Tipps für mich wie man mit einer solchen Sitation besser zurecht kommt? Ich habe einfach horrorvisionen das es nie mehr wird wie früher, er evtl sogar impotent oder depressiv wird/ist. 

Aber das wird doch irgendwann wieder besser oder?

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