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Partnerin zeigt kein Interesse mehr - wie geht es weiter?

8. November um 15:26

Hallo Zusammen

ich war bislang stiller Leser habe aber jetzt selber ein Problem wo ich nicht weiß was ich machen soll. Es wäre nett, wenn Ihr mir eure objektive ehrliche Meinung dazu schreibt und vielleicht eine Idee habt was ich machen kann um meine Situation/Problem zu lösen.

Meine Partnerin zeigt seid der Geburt unserer Sohnes (1 Jahr alt) kein körperliches Interesse mehr an meiner Person. Wir haben sehr sehr selten Sex, kuscheln nicht, massieren uns nicht, geben uns maximal Morgens und Abends ein Kuss auf den Mund und sonst wird ihrerseits nie die Initiative ergriffen mich in irgendeinerweise zu berühren.

Mittlerweile diskutieren und streiten wir in regelmäßigen abständen und es ist eine körperliche Distanz entstanden die mich wirklich für unsere weitere Zukunft, sofern es eine gibt, belastet! Ich weiß einfach nicht mehr wie ich meine Gefühle ohne körperliche Nähe aufrecht erhalten kann?

Kurz zur Vorgeschichte: Wir sind mittlerweile 3 Jahre zusammen und unser kleiner ist mittlerweile 1 Jahr alt. Sie ist seitdem Sie schwanger ist Zuhause also mittlerweile fast zwei Jahre. Ich gehe von früh bis Abends arbeiten und komme meist um 18 Uhr heim. Die letzten Monate sind für meine Partnerin sehr anstrengend. Der Kleine möchte ausschließlich zu Ihr, Sie schmeißt den Haushalt, kocht, putzt und macht die Wäsche. Der kleine fordert Sie körperlich auf allen Ebenen. Er krabbelt rum. macht alles auf und kaputt, möchte ständig auf den Arm und hängt Ihr auf gut deutsch gesagt am Arsch.

In den letzten Monaten hat meine Partnerin meinerseits immer Unterstützung erhalten. Ich Staubsauge, fütter den Kleinen, gehe mit Ihm am Wochenende auf den Spielplatz, gehe einkaufen und versuche Sie so gut wie möglich zu unterstützen. Ebenfalls habe ich Ihr bereits mehrfach meine Liebe und Interesse an Ihrer Person gezeigt sowie mein Verständnis für Ihre Situation mitgeteilt. Klar gab es auch mal momente wo ich an meine Grenzen kam und mal einen Schrei losgelassen habe und das Faß übergelaufen ist, aber da nehmen wir uns beide nicht viel.

Ebenfalls wird Sie von meiner Familie immer unterstützt sofern Sie es zulässt. Die letzten Monate gab es ebenso Momente wo Sie auch mal für sich was machen konnte! Das heißt Friseur, Disco oder einfach mal in die City shoppen gehen und die Seele baumeln lassen. Zeitgleich sind aber die letzten Monate geprägt von einer Frau die ständig schlechte Laune hat, zickig ist, die Lebensfreude fehlt und immer müde und gestresst ist. Für mich nicht immer nachvollziehbar, weil es gibt Mütter die haben 3 Kinder und keine Unterstützung und schaffen es genauso?! Klar jede Frau ist anders und die Kinder sind individuell und ich möchte Ihre Aufgabe mit Kind nicht klein reden oder ins lächerliche ziehen, aber es ist die letzten Monate wirklich so, das alles wichtig ist, nur nicht unsere Beziehung? Es dreht sich den ganzen Tag um den Haushalt, Kind, Hund und dann ums Essen und Schlafen und ich als Mann bin am Ende mit meinen Latain und Gefühlen.

Ich muss ehrlich gesagt nicht immer die erste Geige spielen und bin mir bewusst, das einfach momentan andere Dinge an erster Stelle gehen, aber Sie ist in keinsterweise bemüht etwas aktiv für die Beziehung zu tun. Sie lässt das ganze einfach so vor sich hin laufen und ist sich nicht dem ernst der Lage bewusst!

Ich habe auch bereits mehrfach mit Ihr das Gespräch gesucht und Ihr mitgeteilt wie ich mich fühle, was mir fehlt oder wie ich mir unsere Beziehung vorstelle. Oft bekomme ich kaum eine Antwort. Sie hört zwar zu bzw. meint das es nicht an mir liegt sondern das Sie einfach keine Bock auf Nähe hat. Sie hat einfach nicht das Bedürfnis danach. Es ist wirklich kurios. Weil wir die letzten Monate schon einiges dafür gemacht haben. Sie nahm anfangs die Pille, anschließend den Verhütungsring. Mittlerweile nimmt Sie gar nichts mehr weil wir davon ausgingen das es an den Hormonen liegt. Da diese im Körper einer Frau sehr viel ausmachen. Leider blieb bislang die Lust oder das Bedürfnis aus. Ebenso muss man dazu sagen, das Sie NICHT stillt. Mittlerweile habe ich nur noch die Hoffnung das sobald Sie demnächst wieder arbeiten geht, Sie unter Kollegen kommt, einen Ausgleich zum Kind hat, sich das ganze wieder einpendelt. Aber all zu viel Hoffnung habe ich ehrlich gesagt nicht mehr.

Ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen. Wie geht es weiter? Was soll ich noch tun? Ich weiß das man keinen Menschen zu etwas zwingen kann, das möchte ich auch nicht. Auch die Tatsache immer wieder auf dem Thema rumzutrappeln ist nicht Sinn der Sache. Ich habe auch mehrfach schon versucht mich Rarr zu machen und etwas zurück zu ziehen ohne dabei unfreundlich zu wirken in der Hoffnung das ich mich dadurch interessant machen, aber auch hier leider Fehlanzeige.

Ich liebe Sie und den Kleinen. Optisch gesehen ist Sie eine tolle Frau die mittlerweile gefühlstechnisch kalt wie ein Fisch ist. Sie hat sich seit der Geburt des kleinen um 180 Grad zum negativen verändert. Irgendwann muss ich für mich eine Entscheidung treffen, würde es aber nur sehr schwer übers Herz bringen mich zu trennen weil die emotionale Bindung zum Kind da ist und ich Angst habe das wirklich uns komplett zerstreiten und ich das Kind gar nicht mehr sehe oder der kleine ohne funktionierende Eltern aufwächst.

Es könnte alles so schön sein, aber Ihr fehlt momentan einfach die Lebensfreude. Es kommt mir vor als fällt Ihr die Decke auf den Kopf oder Sie hat eine Depression. Aber das meiner Partnerin vorzuwerfen wäre zum jetzigen Zeitpunkt komplett Kontraproduktiv. Sie hat auch mal gute Momente. Ist manchmal Lustig, nett und freundlich und wir haben auch die letzten Monate ab und an miteinander geschlafen, aber da weiß man aber halt auch nicht ob Sie das mir zu Liebe gemacht hat oder wirklich bock hatte?

Ich bin halt ein Mensch der die Nähe zu seinen Partner benötigt. Mittlerweile ist zwischen uns eine körperliche Distanz entstanden wo mir wirklich Angst macht ob die überhaupt wieder kommt?

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt jemanden mit gleicher Problematik?

Wäre cool wenn Ihr vielleicht Ideen habt, wie ich mich verhalten soll oder was ich machen kann um die Situation in die richtige Richtung zu lenken?

Beste Grüße

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8. November um 17:30

finde es schön wie sehr du dich engagierst, machst und tust ABER egal wie sehr du ihr in den Hintern kriechst, es wird nichts ändern!!!! 

es liegt nicht an dir! nicht an deinem verhalten!  manche Frauen "werden" so nachdem sie Mutter geworden sind!   

im Prinzip kannst du nur abwarten ob es sich eben von selbst bessert wenn sie wieder arbeiten geht und dann nicht rund um die Uhr Mutter spielen muss!  wenn nicht kannst du es nur akzeptieren oder gehen

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9. November um 11:03

Wenn der kleine jetzt 1 Jahr alt ist, wie geht es beruflich weiter? Wird sie wieder teilzeit arbeiten? Wirst du weniger arbeiten, um auch für den kleinen da sein zu können damit diese Aufgabe unter der Woche nicht nur an ihr hängt? Ich könnte mir vorstellen, dass dadurch vielleicht etwas Bewegung in die eingefahrene Situation gerät.

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