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Partnerin wohnt noch zu Hause

9. Juli 2018 um 10:17

Hallo zusammen,
Mich beschäftigt da eine Sache, zu der ich gern mal die Meinung von Außenstehenden hören würde.
Meine Partnerin und ich (Ich 30, sie 25) sind nun seit 9 Monaten zusammen und die Beziehung läuft insgesamt auch sehr harmonisch. Allerdings gibt es da etwas, das mich teilweise schon sehr stört bzw. irritiert: Sie wohnt noch im Haus ihrer Eltern in ihrem Jugendzimmer, gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder.
Es ist häufig so, dass wir nur bei ihr sind. Und auch sehr sehr oft nicht in ihrem Zimmer sondern im gemeinsamen Wohnzimmer. Zeit zu zweit haben wir dort so gut wie gar nicht, da sie viel Wert auf Gesellschaft legt. Obwohl ich eine sehr großzügige Wohnung habe, die sich nur knapp 3 km entfernt im selben Ort befindet, sind wir nur sehr selten bei mir.
Auch gemeinsame Übernachtungen finden leider recht selten statt und wollen von ihr meist mehrere Tage im Voraus geplant werden.
Ich habe sie in den vergangenen Wochen immer mal wieder darauf angesprochen und ihr gesagt, dass ich mir mehr Zweisamkeit und mehr gemeinsamen "Alltag" wünschen würde und sie konnte das zwar nicht ganz nachvollziehen, sah dies aber ähnlich und gelobte Besserung. Getan hat sich seither jedoch nicht wirklich was und die Gründe dafür sind für mich schleierhaft. Eine gemeinsame Verlagerung der Beziehung zu mir wäre auch aufgrund der Entfernung mehr als einfach.
Ihre Beziehung zu Ihrer Mum kann man als sehr innig bezeichnen und auch ich komme gut mit ihrer Familie aus, jedoch scheint es für sie dort sehr "bequem" zu sein. Um den Großteil des alltäglichen Wahnsinns wird sich halt von elterlicher Seite aus gekümmert.
Sie ist finanziell unabhängig und in Person auch selbstständig und verantwortungsvoll, befindet sich zur Zeit jedoch auf Arbeitssuche. Aus finanzieller Sicht kann ich die Tatsache, dass sie noch in ihrem Jugendzimmer wohnt schon irgendwie auch nachvollziehen, ich frage mich jedoch auch wie andere das so sehen. Vor Allem auch in Anbetracht der Tatsache, dass sie das scheinbar auch als sehr gute Situation empfindet und daran auch nichts ändern möchte, obwohl ich bereits mehrfach mit ihr darüber gesprochen habe, dass diese Situation für mich zeitweise sehr unbefriedigend ist. Meistens war es so, dass sie darauf auch nicht wirklich tiefgehend eingegangen ist bzw. sie es zwar zur Kenntnis nimmt, sie aber scheinbar nicht wahrnimmt wie es dbzgl. in mir aussieht.
Den Vorschlag meinerseits, für eine gewisse Zeit (auch zur Probe) bei mir einzuziehen (die Kosten würden für sie gleich bleiben und Platz habe ich en masse) hatte sie anfangs sehr positiv aufgenommen, seit einem kleinen (wirklich kleinen Streit) vor 2 Wochen jedoch plötzlich wieder verworfen. Die Gründe dafür waren, denk ich zumindest, eher eine Ausrede.

Wie würdet ihr diese Situation betrachen und bewerten? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Findet ihr es ungewöhnlich, dass man mit Mitte 20 noch im "Kinderzimmer" wohnt? Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen?

Vielen Dank vorab

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9. Juli 2018 um 11:03

Im Grunde kann ich das nachvollziehen, jedoch ist es so, dass sich das Verhältnis von ihr zu ihrem Stiefvater in den letzten Monaten wirklich sehr verschlechtert hat und die beiden eigentlich tagtäglich aneinanderrasseln. Mittlerweile wechseln sie kaum noch ein Wort miteinander. Sie sagte mir schon oft, dass die Situation dort für sie sehr blastend ist mittlerweile. Auch deshalb kann ich ihr Verhalten nicht so recht verstehen.
Auch mein Vorschlag, dass sie sich eine eigene kleine Wohnung nimmt, stieß bisher nicht auf Gegenliebe. Mein Vorschlag, dass sie zum Test auch bei mir einziehen könnte war vollkommen pragmatisch gemeint (was ich ihr auch so verklickert habe), finanziell würde sich nichts für sie ändern, sie würde sämtliche Freiheiten genießen, die sie jetzt auch schon hat, die Situation zu Ihrem Stiefvater würde sich wahrscheinlich verbessern und unsere Beziehung würde es auch auf eine völlig neue Stufe heben. Ich wäre bereit diesen Schritt zu wagen, auch um zu schauen ob das langfristig Bestand hat (was ich mir definitiv wünschen würde).
Mich würde es interessieren ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben?
Wie geht man mit so einer Situation um? Seh ich das vielleicht auch einfach zu eng, dass jemand mit Mitte 20, lang nach der Ausbildung, noch im Kinderzimmer wohnt?! 

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9. Juli 2018 um 12:13

Was ist den so schlimm daran das sie noch zuhause wohnt. Das ist so typisch Deutschland. In anderen Ländern ist es normal das die Frau und auch der Mann erst ausziehen wen sie heiraten. Wen es zuhause gut ist und man sich auf seine Arbeit konzentrieren kann ist es doch perfekt. Viele Menschen wollen auch nicht alleine sein, fühlen sich unwohl in einer leeren Wohnung. 
Vieleicht redest du mal darüber das sie öfter bei dir Übernachtet. Dort habt ihr eure Ruhe. Wen sie nicht will, scheint sie nicht so viel Nähe zu brauchen wie du vieleicht.
Ihr seid auch noch nicht so lange zusammen aber hast du schon über eine gemeinsame Wohnung mit ihr nachgedacht? Sie will wahscheinlich nicht in DEIN Domiziel einziehen, den wen es doch mal zum Streit kommt heißt es ja doch " Raus aus Meiner Wohnung!"
Vieleicht möchte sie mehr Sicherheit.

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9. Juli 2018 um 13:01

Ich sehe es ähnlich wie coleen, im Grunde spricht wirklich gar nichts dagegen, im Gegenteil sogar: Es bietet sich förnlich an.
Ich war schon immer ein Mensch, der in Beziehungen sehr viel Wert auf Regelmäßigkeit und einen gewissen "Alltag" legt. Das vermittelt mir das Gefühl von Beständigkeit, vor Allem in einer Beziehung. 
Ich habe schonmal versucht herauszufinden was dahinter steckt, bin mir jedoch nicht sicher was genau es ist. Ich fürchte auch, dass sie dieses Thema nervt wenn ich sie darauf anspreche. Sie scheint das auch ein Stück weit auszublenden.

Im Grundsatz finde ich den Gedanken mit ihr zusammenzuwohnen sehr schön und ich würde wenn dann auch erstmal mit einer Probezeit beginnen wollen. Aber auch das hatte sie in unserem letzten Gespräch darüber abgelehnt. Ich finde aber, dass das eine sehr gute Gelegenheit wäre herauszufinden ob eine Beziehung auch langfristig Bestand hat. Wie soll man das auch beurteilen wenn man so gut wie keinen Alltag miteinander erlebt (frühstücken, gemeinsam einschlafen, wirkliche Zweisamkeit, Haushalt etc.).
Ich finde gerade in solchen Situationen erlebt man doch den Menschen, mit dem man zusammen ist und kann daraus dann auch urteilen ob man sich da Zukunft vorstellt. 
Für mich selbst würde ich mir diesen Versuch sehr wünschen, jedoch ohne Zwang und Druck. Wir lieben uns beide wirklich sehr und können kaum einen Tag ohneeinander. Sie genauso wie ich. 
Nur frage ich mich was für Gründe dahinter stecken könnten. Eine traumatische Kindheitserfahrung kann ich da aber definitiv ausschließen.
Es ist ja nicht tragisch nicht zu einem solchen Schritt bereit zu sein, aber ich frage mich warum sie sonst keine Anstalten macht sich weiter zu verselbstständigen und sich mit der Situation zufrieden gibt wie sie ist obwohl sie doch weiß, dass mich das belastet. 
Da wird wohl nur ein klärendes Gespräch helfen.

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9. Juli 2018 um 13:50

Was sagt sie denn wenn du sie fragst wie sie sich eure Zukunft vorstellt?

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9. Juli 2018 um 14:05

@ Claudia:
Das ist ne gute Frage. Sie hat nie gesagt, dass sie nicht bei mir sein möchte. Aber sie hat halt auch nie das Gegenteil gesagt. Angesprochen habe ich sie schon mehrmals, dass ich mir wünschen würde, dass wir mehr bei mir sind (Ungestörtheit, Zweisamkeit usw.). Wirklich anstreben tut sie das aber nicht, zumindest sagen das ihre Taten. 
Auf die Frage hin ob sie nicht heute abend zu mir kommen mag weicht sie oft aus oder es kommen häufig Ausreden (ihr gehts grad nicht so gut, sie muss morgen sehr früh (halb 7) aufstehen usw.). Für mich alles nicht nachvollziehbar.

@Herbstblume
Darüber haben wir natürlich auch schon gesprochen und ich habe ihr auch ganz klar gesagt, dass ich mir definitiv eine gemeinsame Zukunft mit ihr vorstellen kann, da ich sehr glücklich mit ihr bin. Sie hat mir das gleiche gesagt und mir gesagt, dass es auch das ist, was sie sich wünscht.
Jedoch ist es wie in der anderen Problematik, sowas kommt ja nicht von selbst. Daran muss man zusammen arbeiten und aktuell scheint es so als wäre ich der einzige, der diesbezüglich Lösungen sucht und Vorschläge einbringt. Sie sagt es zwar, aber ihr Verhalten (wahrscheinlich oft auch unterbewusst und ohne, dass sie es wahrnimmt) zeigt oft die gegensetzliche Richtung.
Ich bin da ehrlich gesagt ziemlich ratlos. 

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9. Juli 2018 um 14:33
In Antwort auf teilzeitegoist

Hallo zusammen,
Mich beschäftigt da eine Sache, zu der ich gern mal die Meinung von Außenstehenden hören würde.
Meine Partnerin und ich (Ich 30, sie 25) sind nun seit 9 Monaten zusammen und die Beziehung läuft insgesamt auch sehr harmonisch. Allerdings gibt es da etwas, das mich teilweise schon sehr stört bzw. irritiert: Sie wohnt noch im Haus ihrer Eltern in ihrem Jugendzimmer, gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder.
Es ist häufig so, dass wir nur bei ihr sind. Und auch sehr sehr oft nicht in ihrem Zimmer sondern im gemeinsamen Wohnzimmer. Zeit zu zweit haben wir dort so gut wie gar nicht, da sie viel Wert auf Gesellschaft legt. Obwohl ich eine sehr großzügige Wohnung habe, die sich nur knapp 3 km entfernt im selben Ort befindet, sind wir nur sehr selten bei mir.
Auch gemeinsame Übernachtungen finden leider recht selten statt und wollen von ihr meist mehrere Tage im Voraus geplant werden. 
Ich habe sie in den vergangenen Wochen immer mal wieder darauf angesprochen und ihr gesagt, dass ich mir mehr Zweisamkeit und mehr gemeinsamen "Alltag" wünschen würde und sie konnte das zwar nicht ganz nachvollziehen, sah dies aber ähnlich und gelobte Besserung. Getan hat sich seither jedoch nicht wirklich was und die Gründe dafür sind für mich schleierhaft. Eine gemeinsame Verlagerung der Beziehung zu mir wäre auch aufgrund der Entfernung mehr als einfach.
Ihre Beziehung zu Ihrer Mum kann man als sehr innig bezeichnen und auch ich komme gut mit ihrer Familie aus, jedoch scheint es für sie dort sehr "bequem" zu sein. Um den Großteil des alltäglichen Wahnsinns wird sich halt von elterlicher Seite aus gekümmert.
Sie ist finanziell unabhängig und in Person auch selbstständig und verantwortungsvoll, befindet sich zur Zeit jedoch auf Arbeitssuche. Aus finanzieller Sicht kann ich die Tatsache, dass sie noch in ihrem Jugendzimmer wohnt schon irgendwie auch nachvollziehen, ich frage mich jedoch auch wie andere das so sehen. Vor Allem auch in Anbetracht der Tatsache, dass sie das scheinbar auch als sehr gute Situation empfindet und daran auch nichts ändern möchte, obwohl ich bereits mehrfach mit ihr darüber gesprochen habe, dass diese Situation für mich zeitweise sehr unbefriedigend ist. Meistens war es so, dass sie darauf auch nicht wirklich tiefgehend eingegangen ist bzw. sie es zwar zur Kenntnis nimmt, sie aber scheinbar nicht wahrnimmt wie es dbzgl. in mir aussieht.
Den Vorschlag meinerseits, für eine gewisse Zeit (auch zur Probe) bei mir einzuziehen (die Kosten würden für sie gleich bleiben und Platz habe ich en masse) hatte sie anfangs sehr positiv aufgenommen, seit einem kleinen (wirklich kleinen Streit) vor 2 Wochen jedoch plötzlich wieder verworfen. Die Gründe dafür waren, denk ich zumindest, eher eine Ausrede.

Wie würdet ihr diese Situation betrachen und bewerten? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Findet ihr es ungewöhnlich, dass man mit Mitte 20 noch im "Kinderzimmer" wohnt? Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen?

Vielen Dank vorab 
 

Ich finde du setzt sie viel zu sehr unter Druck. Es gibt Paare, die ziehen  nach zwei Monaten zusammen und sind glücklich. Es gibt aber auch Menschen, die lassen sich mehr Zeit damit. Bei euch treffen hier zwei gegensätzliche Vorstellungen aufeinander.

Ich wohne mit 23 auch noch zuhause. Mein Studium werde ich Anfang nächsten Jahres beenden, aber frühestens Ende 2019 mit meinem Freund ausziehen. Wir möchten abwarten, wie die Jobsuche läuft und uns ein paar Monate etwas Geld ansparen, um uns eine Wohnung und deren Einrichtung, Kaution etc. überhaupt erst leisten zu können. Das ist ein bisschen anders wie bei euch, vom Gefühl her hätten wir auch schon nach einem Jahr zusammenziehen können, das hätte uns aber finanziell so stark eingeschräkt, dass wir uns lieber für diesen Weg entschieden haben.

Ich glaube eher, dass euer Problem an einem unterschiedlichen Nähe-Distanz-Bedürfnis liegt. Mein Freund und ich haben, obwohl wir beide noch zuhause wohnen schon immer viel Zweisamkeit gehabt. Wir übernachten fast immer beieinander, sehen uns jeden Tag und haben einen gemeinsamen Alltag (auch ohne gemeinsame Wohnung). Ich glaube deine Freundin brauht einfach weniger Nähe als du und ich denke, dass du sie noch weiter von dir wegtreibst, je näher du sie an dich ranziehen willst. Schalt mal einen Gang runter und versteif dich nicht darauf, dass sie noch zuhause wohnt. Klärt lieber erstmal wieviel Nähe ihr gegenseitig braucht und wie ihr das aktiv in die richtige Richtung treiben könnt.

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9. Juli 2018 um 14:58

Ich wohne mit 24 auch noch bei meinen Eltern, in meinem Studenten-Freundeskreis ist das auch wirklich nicht untypisch. Ich möchte erstmal mein Studium schaffen und einen Job finden, bevor ich ausziehe. Ihr seid auch erst 9 Monate zusammen, das ist in meinen Augen gar nicht so viel. Da ist doch alles noch rosarot, man kennt noch gar nicht die Macken vom Partner und kann sich noch gar nicht sicher sein, dass es ewig hält. Und wenn man dann zusammen gezogen ist, wird alles kompliziert. Ich habe auch Paare im Freundeskreis, die nach einem Jahr zusammen gezogen sind. Sie wollte nicht bei ihm einziehen, sondern etwas Eigenes, weswegen die beiden sich eine tolle gemeinsame Wohnung gesucht hatten... Riesiger Umzug, einrichten, Möbel kaufen, Einweihungsparty... Nachdem die erste Verliebtheit dann verflogen war, haben sich die beiden wieder getrennt. Hatte ganze 4 Monate des Zusammenlebens gedauert. Also wieder der große Umzug zurück ins Elternhaus, da sich einer alleine die Wohnung nicht leisten konnte. Und wieder ganz großes Tamtam... Danach habe ich zumindest für mich auch den Fazit gezogen, dass ich nicht zu schnell mit meinem Partner zusammen ziehen will. Und einen Job finden möchte ich auch vorher. So ungewöhnlich finde ich das gar nicht, in meinem Bekanntenkreis haben viele diese Einstellung.

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9. Juli 2018 um 16:46

wenn ich mal vor Augen halte, dass es nicht einfach ist - selbst als Frau - sich umstellen zu sollen, von einem Haushalt auf den anderen, noch unbekannten, kann ich ihre Zurückhaltung verstehen was das angeht.
Bei Mama ist das alles ok. und geklärt. Bei einem Partner jedoch, muss man sich erst mal durchkämpfen - das macht es schwierig.

Gebt Euch lieber mal noch 1 Jahr die Gelegenheit einander besser kennen zu lernen, um vertrauter zu werden. Und wenn einer das Drängen anfängt, wird er schnell auf Ablehnung stoßen - darauf solltet Ihr verzichten, wenn Euch aneinander viel liegt.

Und solltet Ihr zusammen bleiben, wäre es vielleicht sogar sinnvoll, wenn Ihr direkt gemeinsam nach einer gemeinsamen Wohnung guckt. So dass SIE sich nicht überrollt fühlen muss - wäre nur eine Idee 👍🏼

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9. Juli 2018 um 17:35

Also gleich umzuziehen kann man ja verstehen, wenn sie da noch etwas warten will.
Aber einfach mehr Zeit beim Freund zu verbingen und dort zu übernachten, da kann doch normalerweise nichts dagegen sprechen.

Hat sie irgendein Problem mit Loslösen von zu Hause? (kenne mich da ja auch nicht aus. Aber etwas anderes fällt mir gerade nicht ein).

Was hast du ansonsten für einen Eindruck von eurer Beziehung?

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9. Juli 2018 um 20:18

Also vielen Dank erstmal für die zahlreichen Antworten. 
Unter Druck setze ich sie definitiv nicht. Das Zusammenziehen war von mir nur als pragmatischer Vorschlag eingebracht worden weil ich weiß, dass sie die momentane Situation dort mit ihrem Stiefvater emotional sehr belastet. Da ich beruflich sehr eingespannt bin, bin ich auch den ganzen Tag nicht daheim.
Es wäre (unabhängig vom Zusammenziehen oder nicht) eine recht unproblematische und ungezwungene Möglichkeit des Rückzugs, der Distanz. Distanz, die ihr sehr gut tun würde, glaube ich. Wenn sie sich dafür noch nicht bereit fühlt, ist das für mich absolut kein Problem, ich dränge sie da zu nichts.
Dass mir aber die Nähe und Zweisamkeit fehlt weiß sie natürlich auch, das ist bei ihr auch genauso. Ich habe das Thema bereits ein paar Mal angesprochen und bisher hat sie mir auch immer den Eindruck vermittelt als würde sie es genauso sehen und als würde es ihr auch fehlen.
Von ihr kam auch mehrfach der Vorschlag einfach mehr Zeit bei mir zu verbringen und bei mir zu übernachten, hier sind wir vollkommen ungestört und können uns voll und ganz aufs Paarsein konzentrieren. Das Problem ist nur: Das passiert einfach nicht.
Und ehrlich gesagt bin ich mir auch rigendwie zu schade, dass Thema immer wieder anzusprechen.
Insgesamt ist unsere Beziehung sehr harmonisch, wir sehen uns häufig (ca. 4x pro Woche), unternehmen Dinge zusammen, sprechen viel und sind insgesamt auch sehr glücklich.
Da spielt natürlich auch die unschlagbare Entfernung mit rein, zwischen uns liegen nicht ganz 2,5km, 20 Min zu Fuß und 5 Min mit dem Auto.
Ein Hindernis sollte daieser Umstand also nicht darstellen.
Jedoch stört mich diese eine Sache schon sehr und ich weiß nicht so recht was ich davon halten und wie ich das ansprechen soll. Es stört mich einfach sehr nicht einfach neben ihr einschlafen oder neben ihr aufwachen zu können. Es stört mich sich abends immer verabschieden zu müssen.
Über die letzten 9 Monate gesehen übernachten wir im Schnitt ca. 2x im Monat beieinander... für mich eine ziemlich bescheidene Situation, die mich in keinster Weise zufriedenstellt. Vor allem auch weil eine spontane Übernachtung fast gar nicht möglich erscheint, sowas möchte sie meist mehrere Tage im Voraus planen.
Es war in der Vergangenheit bisher auch immer so, dass das ganze natürlich auch unsere Intimität bzw. unser Sexleben belastet.
Die Zeit, die wir bei ihr verbringen, verbringen wir zu 70% in direkter Gesellschaft (mit im Raum anwesenden Personen aus ihrer Familie) und zu 30% in indirekter Gesellschaft (mit Personen aus ihrer Familie, die sich nur wenige Meter von uns entfernt im Nebenzimmer befinden). Sowas hemmt mich schon ziemlich, auch wenn sie mal meinte, dass ihr das überhaupt nichts ausmacht. Ich wünschte bei mir wäre es auch so. Spontan sein ist also auch kaum möglich.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sie ein Problem hat sich von Zuhause zu lösen, trotz der schwierigen Situation. Allerdings scheint sie das auch keineswegs wahrzunehmen. Genauso wenig wie mein Bedürfnis nach mehr ungestörter Zeit zu zweit.
Es scheint als müsste ich dies ihr gegenüber erneut thematisieren, denn momentan ist die Situation für mich mehr als unbefriedigend.

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9. Juli 2018 um 21:30

Übrigens noch ein Punkt zu unserer gemeinsamen Zukunft. Ich habe 2 wundervolle Kinder aus einer vorherigen Ehe, die sehr häufig bei mir sind und mit Ihnen läuft es auch mehr als geschmiert. Die 3 haben sich vor gut 2 Monaten richtig kennengelernt und haben sich gegenseitig total ins Herz geschlossen. Von ihr kommt auch häufig der Vorschlag was gemeinsam mit ihnen zu unternehmen (was ich mega toll finde) und auch sonst bringt sie sich sehr gern mit ein (z.b. holen sie zsm ab, sie macht Vorschläge was wir unternehmen könnten). Diesbezüglich habe ich sie nie gedrängt, das macht sie alles aus freien Stücken. Das vermittelt mir natürlich nur umso mehr, dass auch sie sich eine gemeinsame Zukunft mit mir und meinen Kindern vorstellt (was sie mir auch genauso schonmal gesagt hat), und das lässt mein Herz als Papa natürlich Puzelbäume schlagen. Noch ein Grund weshalb ich ihre Einstellung so selten bei mir sein zu wollen nicht nachvollziehen kann.
 

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9. Juli 2018 um 23:26

@coleen

Diese Befürchtung hatte ich auch, dass ihr das zu viel ist. Deshalb haben wir bzw. ich mit diesem Schritt auch 7 Monate gewartet. Allerdings wurden meine Erwartungen - bei weitem (!) - übertroffen. 
Sie hat sie direkt angenommen und als Teil von mir gesehen, sie behandelt sie mit Respekt und geht auch sehr fürsorglich mit ihnen um. Sie ging immer direkt auf sie zu und bringt, ohne dass ich damit beginne, Vorschläge ein wie unsere Freizeitgestaltung aussehen könnte. Sie hat mich letztens gefragt ob sie auch mal allein was mit meiner Tochter machen darf (die beiden teilen sich viele Hobbys) und ich war total überwältigt weil ich damit überhaupt nicht gerechnet hätte. Das Interesse ihrerseits scheint sehr sehr groß zu sein. Übrigens ist meine Tochter 9 und mein Sohnemann 7. 
Was das Miteinander mit den Kindern betrifft ist alles absolut geregelt und ich hätte mir auch nie zu träumen gewagt, dass das so hervorragend klappen würde.
In den letzten 2 Monaten haben wir viel Zeit zu viert verbracht und meine Kids haben sie auch direkt ins Herz geschlossen, genau wie sie die beiden Zwerge.
Das macht mich als Papa natürlich unheimlich glücklich. Allerdings wird das durch diese eine Sache auch etwas getrübt.
Und diese vielen positiven Dinge tragen natürlich noch viel mehr dazu bei, dass ich nicht verstehe wie sie sich teilweise verhält was Übernachtungen und Zweisamkeit betrifft.

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10. Juli 2018 um 9:38

Er hat in diesem Thread mehrfach erwähnt, dass sie auf Probe bei ihm einziehen soll und er eigentlich gerne mit ihr zusammenziehen und den nächsten Schritt wagen würde. Während er  bereits eine Ehe und Kinder hinter sich hat, kommt sie noch von zuhause und hat noch nichtmal einen festen Job. Ich finde schon, dass das ein Grund sein kann, der sie überfordert und unter Druck setzt, sodass sie sich deshalb noch weiter zurückzieht.

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10. Juli 2018 um 9:51
In Antwort auf teilzeitegoist

Also vielen Dank erstmal für die zahlreichen Antworten. 
Unter Druck setze ich sie definitiv nicht. Das Zusammenziehen war von mir nur als pragmatischer Vorschlag eingebracht worden weil ich weiß, dass sie die momentane Situation dort mit ihrem Stiefvater emotional sehr belastet. Da ich beruflich sehr eingespannt bin, bin ich auch den ganzen Tag nicht daheim.
Es wäre (unabhängig vom Zusammenziehen oder nicht) eine recht unproblematische und ungezwungene Möglichkeit des Rückzugs, der Distanz. Distanz, die ihr sehr gut tun würde, glaube ich. Wenn sie sich dafür noch nicht bereit fühlt, ist das für mich absolut kein Problem, ich dränge sie da zu nichts.
Dass mir aber die Nähe und Zweisamkeit fehlt weiß sie natürlich auch, das ist bei ihr auch genauso. Ich habe das Thema bereits ein paar Mal angesprochen und bisher hat sie mir auch immer den Eindruck vermittelt als würde sie es genauso sehen und als würde es ihr auch fehlen.
Von ihr kam auch mehrfach der Vorschlag einfach mehr Zeit bei mir zu verbringen und bei mir zu übernachten, hier sind wir vollkommen ungestört und können uns voll und ganz aufs Paarsein konzentrieren. Das Problem ist nur: Das passiert einfach nicht.
Und ehrlich gesagt bin ich mir auch rigendwie zu schade, dass Thema immer wieder anzusprechen.
Insgesamt ist unsere Beziehung sehr harmonisch, wir sehen uns häufig (ca. 4x pro Woche), unternehmen Dinge zusammen, sprechen viel und sind insgesamt auch sehr glücklich.
Da spielt natürlich auch die unschlagbare Entfernung mit rein, zwischen uns liegen nicht ganz 2,5km, 20 Min zu Fuß und 5 Min mit dem Auto.
Ein Hindernis sollte daieser Umstand also nicht darstellen.
Jedoch stört mich diese eine Sache schon sehr und ich weiß nicht so recht was ich davon halten und wie ich das ansprechen soll. Es stört mich einfach sehr nicht einfach neben ihr einschlafen oder neben ihr aufwachen zu können. Es stört mich sich abends immer verabschieden zu müssen.
Über die letzten 9 Monate gesehen übernachten wir im Schnitt ca. 2x im Monat beieinander... für mich eine ziemlich bescheidene Situation, die mich in keinster Weise zufriedenstellt. Vor allem auch weil eine spontane Übernachtung fast gar nicht möglich erscheint, sowas möchte sie meist mehrere Tage im Voraus planen.
Es war in der Vergangenheit bisher auch immer so, dass das ganze natürlich auch unsere Intimität bzw. unser Sexleben belastet.
Die Zeit, die wir bei ihr verbringen, verbringen wir zu 70% in direkter Gesellschaft (mit im Raum anwesenden Personen aus ihrer Familie) und zu 30% in indirekter Gesellschaft (mit Personen aus ihrer Familie, die sich nur wenige Meter von uns entfernt im Nebenzimmer befinden). Sowas hemmt mich schon ziemlich, auch wenn sie mal meinte, dass ihr das überhaupt nichts ausmacht. Ich wünschte bei mir wäre es auch so. Spontan sein ist also auch kaum möglich.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sie ein Problem hat sich von Zuhause zu lösen, trotz der schwierigen Situation. Allerdings scheint sie das auch keineswegs wahrzunehmen. Genauso wenig wie mein Bedürfnis nach mehr ungestörter Zeit zu zweit.
Es scheint als müsste ich dies ihr gegenüber erneut thematisieren, denn momentan ist die Situation für mich mehr als unbefriedigend.

Ich meine nicht, dass du sie bewusst unter Druck setzt oder zu irgendetwas drängt, aber ich glaube dass sie sich in gewisser Weise vielleicht unter Druck gesetzt fühlt. Als du so alt warst wie sie warst du bereits verheiratet und hattest seit 5 Jahren Kinder, sie dagegen hat viel weniger Erfahrung als du, noch nichtmal einen festen Job und ist davon vielleicht einfach etwas erschlagen. Natürlich hast du auch eine ganz andere Reife als sie, du bist Vater, du hast Verantwortung für zwei Kinder, lebst schon lange alleine, das alles spielt mit Sicherheit eine große Rolle, sodass sie sich eher vor dir zurückzieht, weil sie vielleicht das Gefühl hat da nicht mithalten zu können und eure Beziehung zu schnell auf eine Stufe zu heben, für die sie noch nicht bereit ist.

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10. Juli 2018 um 11:13

Also "soll einziehen" hab ich nie erwähnt. Es war einfach nur ein Vorschlag, den ich ihr gemacht habe aufgrund der belastenden Situation bei ihr zu Hause. Ich bekomme das natürlich auch mit und mache mir da ja auch Gedanken dazu. Wir haben wirklich lang über diese Möglichkeit gesprochen und bis vor einer Woche stand sie da auch voll dahinter. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich Verständnis habe wenn sie sich zu diesem Schritt noch nicht bereit fühlt. Sie hatte das jedoch verneint und stand vollends hinter dieser Idee.
Ich hab mich natürlich riesig gefreut weil ich denke, dass das unserer Situation sehr gut tun würde. Wir kommen wirklich super miteinander klar, auch in alltäglichen Dingen harmonieren wir gut. Ich kann es natürlich verstehen wenn jemand sagt, dass ihm das zu früh ist oder man sich dazu noch nicht bereit fühlt. Ich kann jedoch kein Verständnis für Dinge aufbringen, die man mir nicht sagt.. wie auch..?!
Sie ist eine sehr reife Person, vom Verhalten und Denken eher auf meiner Ebene was auch ein Grund dafür ist weshalb wir so gut harmonieren. Kindliches Verhalten kann ich an ihr absolut nicht erkennen.

Zum Thema Sex:
Wir haben natürlich nicht nur 2x im Monat Sex. Eher 2x pro Woche. 
Der findet dann zu 90% bei ihr statt. Aber da mich die Situation dort auch sehr belastet, ist es natürlich nicht immer einfach sich auch zurückzuziehen. Oft ist das gar nicht möglich wegen der Gesellschaft, die man permanent hat.
Ich würde mir mehr Ungestörtheit wünschen und das wäre bei mir ja problemlos umsetzbar. Darüber haben wir auch schon gesprochen und sie hat mir da auch zugestimmt. Allerdings ändert sie nichts daran bzw. macht dies halt nur wenn ich sie ganz konkret in diese Richtung schubse und frage ob sie nicht zu mir kommen mag oder heute bei mir übernachten mag. Oft kommen dann halt auch Ausreden wie z.b. das sehr frühe (6:30!) Aufstehen, das sie scheinbar daran hindert bei mir zu sein. Da ich, wenn ich arbeite, meist zwischen 5 und halb 6 aufstehe, kann ich das nur sehr schwer nachvollziehen. 
Ich habe das Gefühl sie ist entweder einfach nicht gern bei mir oder nicht gern mit mir allein (was auch ihr Verhalten bei sich zuhause erklären würde). 
Ich werde mal versuchen sie vorsichtig darauf anzusprechen um zu schauen wie sie das sieht.

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10. Juli 2018 um 12:30

dann möchte ich doch mal wissen, wieso ein Mann vorplanen darf und wenn das eine Frau sich herausnimmt, dann ist sie unreif ?

Ich bewundere das Mädel und finde dabei, dass sie mir geistig weit voraus sein muss, das alles für sich durchsetzen zu können !

Schappo (oder wie das heißt !

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10. Juli 2018 um 13:17
In Antwort auf teilzeitegoist

Übrigens noch ein Punkt zu unserer gemeinsamen Zukunft. Ich habe 2 wundervolle Kinder aus einer vorherigen Ehe, die sehr häufig bei mir sind und mit Ihnen läuft es auch mehr als geschmiert. Die 3 haben sich vor gut 2 Monaten richtig kennengelernt und haben sich gegenseitig total ins Herz geschlossen. Von ihr kommt auch häufig der Vorschlag was gemeinsam mit ihnen zu unternehmen (was ich mega toll finde) und auch sonst bringt sie sich sehr gern mit ein (z.b. holen sie zsm ab, sie macht Vorschläge was wir unternehmen könnten). Diesbezüglich habe ich sie nie gedrängt, das macht sie alles aus freien Stücken. Das vermittelt mir natürlich nur umso mehr, dass auch sie sich eine gemeinsame Zukunft mit mir und meinen Kindern vorstellt (was sie mir auch genauso schonmal gesagt hat), und das lässt mein Herz als Papa natürlich Puzelbäume schlagen. Noch ein Grund weshalb ich ihre Einstellung so selten bei mir sein zu wollen nicht nachvollziehen kann.
 

Jetzt mal ehrlich, du willst sie doch nur ganz bei dir haben, weil du es vor lauter Geilheit kaum noch aushältst, sozusagen als Bumsmaschine immer bereit zu haben !

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10. Juli 2018 um 13:51

..ich sage nicht, dass ich es ''normal'' finde..

aber ich finds gut, wenn eine Frau weiß was sie will und das auch durchzusetzen versteht.

Ich weiß übrigens auch lieber schon vorher, was mir bevorsteht als mich böse ''überraschen'' zu lassen. Jeder ist eben wie er ist und entweder man wird geliebt oder man wird nicht geliebt, ganz gleich ob man damit immer gefällt oder nicht. ~🤓~

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10. Juli 2018 um 18:24

Liest sich so, als würden ihr Zweisamkeit und Intimität nicht behagen.

Sie scheint gerne und viel Zeit mit dir zu verbringen, aber nur solange andere Menschen anwesend sind: Ihre Eltern, Familie, Freunde der Familie oder deine Kinder. 

Das kann viele Ursachen haben. Ist sie auch ansonsten der Typ, der nie alleine sein kann/möchte und grundsätzlich größere Gesellschaften vorzieht? Bist du vielleicht ihre erste richtige Beziehung? 

Es wäre von Vorteil, wenn sie mal ihre eigentliche Meinung zu eurer Situation äußern würde. Bisher sind das ja alles nur Lippenbekenntnisse. Nur könnte ich mir vorstellen, dass sie sich mittlerweile unter Druck gesetzt fühlt und deshalb mit der Wahrheit nicht rausrückt. 

Der Vorschlag, bei dir einzuziehen, war definitiv ein Schuss in den Ofen, was jedoch nicht verwundert. Eine Frau, die tagelange Anlaufzeit braucht, um sich zu einer Übernachtung bei ihrem Partner durchzuringen, wird natürlich wenig begeistert sein, wenn sie mit dem Mann zusammenziehen "soll". Das ist von 0 auf 100.

Ich würde sie darum bitten, ehrlich und offen zu sagen, wie sie sich eure Beziehung vorstellt. Und du solltest dich nicht mit einem "so wie du" zufrieden geben. Bisher hat sie dir doch einfach immer nur zugestimmt, oder? Nur wenn auf Worte keine Taten folgen, ist sie nicht aufrichtig. Sollte sie aber sein, damit ihr herausfinden könnt, ob ihr überhaupt zusammenpasst.
 

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11. Juli 2018 um 19:47

Bumsmaschine.. über diesen Kommentar hab ich mich wirklich totgelacht.. 😂😂😂
Wenn man keine Lust hat, sich mit einem Thema zu befassen, dann sollte man solch unsinnige Kommentare auch einfach lassen..

Zurück zum Thema:
Ich habe sie darauf gestern abend vorsichtig angesprochen und sie gefragt "ob es nicht vielleicht sein kann, dass sie sich bei mir daheim unwohl fühlt". Sie fragte ganz erstaunt (und vllt auch ein wenig genervt (immerhin war das ja nicht das erste Mal, dass ich sie darauf angesprochen habe)) wie ich darauf komme und schob direkt ein klares "Nein!" hinterher.
Ich habe ihr daraufhin gesagt, dass ich das Gefühl habe, dass es so wäre, da wir so gut wie nie bei mir sind. Sie verneinte dies erneut (mit einem fetten Ausrufezeichen in ihrem Tonfall) und erklärte sich sonst auch nicht dazu. 
Ich habe es daraufhin gut sein lassen und werde die Situation nun weiterhin beobachten.
Ich hatte ihr am Sonntag vorgeschlagen am Dienstag (heute) bei mir zu übernachten. Sie fand die Idee toll und nachdem ich gestern abend auch nochmal bei ihr war und wir zusammen das WM-Spiel gesehen haben, schlug sie auch spontan vor, dass ich über Nacht bei ihr bleibe. Das habe ich auch getan, da ich von dieser spontanen Idee sehr angetan war.
Vor einer halben Stunde hat sie mir nun gesagt, dass sie heute nicht bei mir übernachtet, da sie ziemlich fertig und erschöpft ist (Grund dafür ist ihr Mini-Job, dem sie aktuell nachgeht). Diese "Ausrede" kommt tatsächlich ziemlich häufig.

Nochmal zum Thema Zusammenziehen:
Es war für mich wirklich nie ein Problem auf sie Rücksicht zu nehmen, absolut nicht. Und wie ich bereits schrieb, habe ich sie auch zu keiner Zeit zu diesem Schritt gedrängt.
Sie hatte mir vor ca. 6 Monaten bereits von ihrem Vorhaben ausziehen zu wollen erzählt (Hauptgrund dafür war wohl auch die schwierige Situation zu ihrem Stiefvater). Daraufhin habe ich auch nach Wohnungsanzeigen recherchiert um sie dabei zu unterstützen. Ein guter Freund von mir (den sie ebenfalls kennt) hatte zu der Zeit in seiner WG ein sehr günstiges Zimmer zu vergeben, doch auch dieses Angebot wollte sie nicht annehmen. Es schien damals als wär ihr Vorhaben nur heiße Luft. 
Als es jedoch bei ihr daheim nicht besser (und teils sogar noch schlimmer) wurde und die Situation immer mehr zu eskalieren drohte, bot ich ihr diese Möglichkeit an, jedoch habe ich ihr auch direkt gesagt, dass ich es verstehen könnte, wenn sie dazu noch nicht bereit sei. Mittlerweile hat sich die Situation bei ihr zwar nicht geändert, für mich ist sie jedoch erstmal vom Tisch. Ich habe keine Lust darauf jemandem Druck zu machen ohne, dass man mir sagt, dass ich dadurch Druck aufbaue. Scheinbar war es ja so. Ich kann nur nicht verstehen wie man dies bereits mit dem Partner (mir) plant, ich meine Wohnung umräume und auch mit meinem Vermieter spreche und dann wird vom einen auf den anderen Tag abgesagt.
Und das ohne nachvollziehbare Begründung.
Aber wie bereits gesagt: Das Thema ist aktuell für mich gegessen.

Das Thema "Zeit bei mir" werde ich mir in den nächsten 2-3 Wochen ganz genau anschauen und ich werde darauf achten sie immer wieder zu mir einzuladen. Auf Vorschläge ihrerseits, dass ich auch zu ihr kommen kann, werde ich nicht länger eingehen. Die Situation dort ist allgemein betrachtet für mich wirklich nicht sonderlich schön oder toll, da einfach die nötige Distanz fehlt um sich voll und ganz auf das "Einfach-nur-ein-Pärchen-sein" zu konzentrieren. 
Ich frage mich warum genau dieser eine Punkt nicht bzw. nur so schleppend läuft wenn doch alles andere supertoll ist (und das ist es tatsächlich).. 
Wenn sich die Situation jedoch in den nächsten Wochen nicht bessert, werde ich wohl überlegen müssen ob das die Art einer Beziehung ist, die ich 1. für mich selbst möchte und 2. die ich auch langfristig führen kann. 

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11. Juli 2018 um 20:04

@ gabriela

Ich kann deine Ansicht sehr gut verstehen und auch ich finde es toll, wenn eine Frau eine klare Meinung zu etwas hat und klare Ansichten vertritt. Dafür habe ich vollstes Verständnis. Aber wofür ich kein Verständis aufbringen kann, ist, dass man mir Hü sagt (sie sieht es genauso wie ich und brauch auch mehr Zeit zu zweit) aber Hott (alles so wie bisher) auslebt.

@patricia
So sehe ich es mittlerweile auch. Der Flair ihres "Jugendzimmers" und die Anwesenheit anderer Personen in den nebenliegenden Räumen zerstört extrem viel Spontanität und Lust. Das habe ich ihr auch schon mitgeteilt, dass ich mich dabei sehr unwohl fühle. Als Antwort darauf kam nur ein "Ivh hab gelernt damit klarzukommen und es macht mir nix mehr aus."

@valieee

Man kann sie schon als Menschen bezeichnen, der gern in Gesellschaft ist und das Miteinander auch genießt. Jedoch ist sie kein Mensch, der nicht allein sein kann. Zumindest denke ich das nicht und sie hat mir bisher auch nie das Gefühl gegeben als wäre sie nicht gern auch mal allein.
Zu unserer Beziehung hat sie sich schon mehrmals von sich aus positioniert. Sie sagte, dass "sie sich wünscht, dass unsere Beziehung ganz lang" anhält, am liebsten bis ins hohe Alter und dass sie die Zeit mit mir sehr genießt. Sie sagte mir auch, dass sie meine Kinder ins Herz geschlossen hat, immer für uns da ist und mich da auch in der Zukunft unterstützen möchte.
Das, und auch viele andere Dinge, die sie mir sagt und zeigt, zeigen mir, dass das ein astreines Bekenntnis zu unserer Beziehung und zu der gemeinsamen Zukunft ist. 
Übrigens bin ich nicht ihre erste Beziehung, sie wurde in vorherigen Beziehungen jedoch oft enttäuscht und betrogen. Das hat sie jedoch aufgearbeitet und scheint auch darüber hinweg zu sein, zumindest fühlt es sich für mich so an. Wir vertrauen uns blind und stehen absolut hinter unserer Beziehung, sowohl sie als auch ich.
Jedoch ist es, ohne diesen wichtigen Punkt, der mich so stört und auch belastet, kaum möglich diese Beziehung auch so zu genießen, wie man es sollte.
 

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12. Juli 2018 um 6:30

@purple

So werde ich es ab sofort auch handhaben.
Vielleicht bin ich was das betrifft tatsächlich zu rücksichtsvoll. Ich hatte bisher immer die Befürchrung, dass wenn ich darauf nicht eingehe und nicht zu ihr fahre, dass wir uns dann gar nicht mehr sehen würden. Mittlerweile bin ich aber ziemlich neugierig darauf wie sie reagiert wenn ich nicht mehr zu ihr fahre.
Ich finde eine gesunde Ausgewogenheit wäre der beste Kompromiss, eigentlichen hatten wir ja auch besprochen mehr Zeit bei mir zu verbingen. Die Frage wäre nur warum sich da von ihrer Seite aus nichts ändert. Vielleicht ist es ja tatsächlich nur Bequemlichkeit. Ich werde es herausfinden. 😉

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12. Juli 2018 um 7:04

Mh, also wenn ICH das mit dem gemeindamen einschlafen und aufwachen höre stellen sich mir die Nackenhaare auf. Ich habe einen ultrasensiblen Schlaf und habe nach vielen grausamen durchwachten Nächten bemerkt dass es nicht geht. auch morgens brauche ich vorm munter werden und der Morgenhygiene niemanden um mich. Bei mir ist das glücklicherweise kein Problem da ich eine große 2 Zimmer Whg hab und mein Freund eben akzeptieren muss dass ich nachts "rüber" geh, oder die Beziehung nicht funktioniert, da ich dann sehr leide und auch in der Arbeit nicht funktioniere.
Aber mit sowas bin ich vermutlich eine Ausnahme.
Was mir bei ihr spontan einfällt (und das ist jetz NICHT gegen dich gemeint!)

Wie ist das mit dem Sex? wenn ihr habt passt das, oder musst du sie eher "überreden"?
Könnte es viell. sein dass da  bei ihr irgendwas ist in Richtung "Bei Ungestörtheit muss ich dann so oft Sex haben"?
Ich frage dass da ich eine Freundin hatte die ab und an fragte ob nicht Freunde Zeit hätten was mit Ihnen zu unternehmen, da er sonst automatisch immer mit ihr schlafen wollte.
Wie gesagt, ich kenn euch ja nicht, aber dass hat mich spontan sehr an besagte Freundin erinnert.

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12. Juli 2018 um 13:45
In Antwort auf void87

Mh, also wenn ICH das mit dem gemeindamen einschlafen und aufwachen höre stellen sich mir die Nackenhaare auf. Ich habe einen ultrasensiblen Schlaf und habe nach vielen grausamen durchwachten Nächten bemerkt dass es nicht geht. auch morgens brauche ich vorm munter werden und der Morgenhygiene niemanden um mich. Bei mir ist das glücklicherweise kein Problem da ich eine große 2 Zimmer Whg hab und mein Freund eben akzeptieren muss dass ich nachts "rüber" geh, oder die Beziehung nicht funktioniert, da ich dann sehr leide und auch in der Arbeit nicht funktioniere.
Aber mit sowas bin ich vermutlich eine Ausnahme.
Was mir bei ihr spontan einfällt (und das ist jetz NICHT gegen dich gemeint!)

Wie ist das mit dem Sex? wenn ihr habt passt das, oder musst du sie eher "überreden"?
Könnte es viell. sein dass da  bei ihr irgendwas ist in Richtung "Bei Ungestörtheit muss ich dann so oft Sex haben"?
Ich frage dass da ich eine Freundin hatte die ab und an fragte ob nicht Freunde Zeit hätten was mit Ihnen zu unternehmen, da er sonst automatisch immer mit ihr schlafen wollte.
Wie gesagt, ich kenn euch ja nicht, aber dass hat mich spontan sehr an besagte Freundin erinnert.

Damit scheinst du wirklich die große Ausnahme zu sein, aber es freut mich natürlich, dass das bei euch so zu funktionieren scheint und wenn jeder Bescheid weiß und alles geklärt ist sollte das ja in einer rücksichtsvollen Beziehung auch kein Problem darstellen.

Der Sex passt soweit ziemlich gut eigentlich und mit dem "Ersten Schritt" verhält es sich bei uns ziemlich ausgeglichen. Da wir in letzter Zeit jedoch sehr häufig nur bei ihr sind, ist sie auch oft diejenige, die den ersten Schritt macht (z.b. fragen ob wir uns "zurückziehen" wollen ).
Ich mache das von mir aus nur noch sehr selten, da ich mich in der Situation dort oft  nicht 100%ig wohlfühle, mich also auch häufig nicht wirklich fallen lassen kann.
Hin und wieder gelingt mir das gut (vor allem wenn sonst niemand im Haus ist) und manchmal halt eher nicht (vor allem dann wenn viele herumwuseln und man die Geräusche und Schritte hört. Das turnt mich eher ab.
Wenn einer aber mal keine Lust darauf hat, dann sagen wir uns das auch ohne das sich der andere direkt vor den Kopf gestoßen fühlt.
Der Sex an sich ist aber super. Überreden muss niemand niemanden, haben wir auch noch nie. In den letzten 2-3 Wochen hat jedoch auch die Häufigkeit abgenommen.
 

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12. Juli 2018 um 13:52

Kleines Update:
Soeben hat sie (wieder spontan) vorgeschlagen, dass sie heute abend zu mir kommt und dann auch bei mir übernachten könnte.
Ich hab natürlich direkt zugesagt und ihr gesagt, dass ich mich darüber sehr freuen würde.
Nachdem sie mich ja bereits gestern kurzfristig versetzt hat, schau ich mir dieses Schema mal genau an.
Eventuell lässt sich hinter ihrem Verhalten ja ein Muster erkennen.
Im Grunde ist es sehr traurig, da ich mir oft vorkomme als würde man mir mit voller Absicht Hoffnung machen (weil sie ja genau weiß, dass ich mich sehr danach sehne) und dann aber oft fallengelassen und versetzt werde. Das ist oft sehr enttäuschend, ich bleibe jedoch standhaft. 
 

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12. Juli 2018 um 14:56

..hm.. ich könnte mir vorstellen, dass da in ihrer Familie ''der Wurm'' drin ist. Der Steifvater oder neue Lebengefährte der Mutter scheint dabei eine Rolle zu spielen.
Vielleicht darf man den ja nicht alleine lassen mit der Mutter?

Die Erklärung könnte ein ''Familiengeheimnis'' sein.

Aber das ist von mir rein spekulativ.

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12. Juli 2018 um 17:51

Also auch wenn ihre Family das nicht wollen würde (wovon ich absolut nicht ausgehe) würde sie das nicht akzeptieren. Dafür ist sie viel zu sehr Dickkopf. Das, glaube ich, ist es nicht.
Was ich aber weiß ist, dass ihre Mum eine ziemliche Übermutter ist (arbeiten, Mann betüdeln, Sohn betüdeln, Haushalt in Schuss halten usw usf) und es ist offensichtlich, dass es ihr schwer fällt ihre Kinder irgendwann auch mal ziehen zu lassen.
Eventuell liegt dort der Knackpunkt. 
Ihrem Stiefvater ist aktuell alles wurscht, der macht sein Ding und dann ist gut. Für den Rest interessiert er sich nicht. Das Verhältnis ist aber insgesamt sehr angespannt, da gar keine richtige Kommunikation zw. ihm und dem Rest mehr da ist. Und wenn mal miteinander gesprochen wird, artet alles sofort in einem riesen Streit aus.

Übrigens: mich hat niemand in der Hand. Ich bin durchaus in der Lage meine eigenen Interessen kundzutun und auch durchzusetzen. Und so werde ich das auch heute (mal wieder) handhaben falls sie wieder absagt.

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12. Juli 2018 um 19:01

Tadaaa.. wieder abgesagt (für heute).
Grund dafür waren diesmal Magenschmerzen.
Sie hat sich ohne Alternativvorschlag entschuldigt.

Ich bleib vorerst mal standhaft und werde ihr bei Gelegenheit mal mitteilen, dass ich mir die Situation bei ihr nicht länger geben will und ich mir das insgesamt doch etwas anders vorstelle. Scheint zwar egoistisch, aber irgendwie muss ich ja auch darauf achten was gut für mich ist und was eben nicht.
Mal schauen wie sie darauf reagiert.

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12. Juli 2018 um 19:03
In Antwort auf teilzeitegoist

Also auch wenn ihre Family das nicht wollen würde (wovon ich absolut nicht ausgehe) würde sie das nicht akzeptieren. Dafür ist sie viel zu sehr Dickkopf. Das, glaube ich, ist es nicht.
Was ich aber weiß ist, dass ihre Mum eine ziemliche Übermutter ist (arbeiten, Mann betüdeln, Sohn betüdeln, Haushalt in Schuss halten usw usf) und es ist offensichtlich, dass es ihr schwer fällt ihre Kinder irgendwann auch mal ziehen zu lassen.
Eventuell liegt dort der Knackpunkt. 
Ihrem Stiefvater ist aktuell alles wurscht, der macht sein Ding und dann ist gut. Für den Rest interessiert er sich nicht. Das Verhältnis ist aber insgesamt sehr angespannt, da gar keine richtige Kommunikation zw. ihm und dem Rest mehr da ist. Und wenn mal miteinander gesprochen wird, artet alles sofort in einem riesen Streit aus.

Übrigens: mich hat niemand in der Hand. Ich bin durchaus in der Lage meine eigenen Interessen kundzutun und auch durchzusetzen. Und so werde ich das auch heute (mal wieder) handhaben falls sie wieder absagt.

Ich wünsche dir viel Glück, dass es heute endlich klappt. 

Obwohl es natürlich auch kein Zustand ist, wenn sie zehnmal ab- und dann einmal zusagt. Erinnert mich an Spielautomaten, die eigentlich dazu einladen, sein Geld zum Fenster rauszuwerfen, aber da man zwischendurch mal einen Gewinn verbuchen kann, macht man weiter, obwohl man eigentlich abgezockt wird. 

Hoffentlich ändert sich was, wenn du darauf bestehst, mehr Zeit bei dir zu verbringen und ihr auch nicht mehr entgegenkommst, wenn sie mal wieder absagt. 

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12. Juli 2018 um 19:47
In Antwort auf teilzeitegoist

Tadaaa.. wieder abgesagt (für heute).
Grund dafür waren diesmal Magenschmerzen.
Sie hat sich ohne Alternativvorschlag entschuldigt.

Ich bleib vorerst mal standhaft und werde ihr bei Gelegenheit mal mitteilen, dass ich mir die Situation bei ihr nicht länger geben will und ich mir das insgesamt doch etwas anders vorstelle. Scheint zwar egoistisch, aber irgendwie muss ich ja auch darauf achten was gut für mich ist und was eben nicht.
Mal schauen wie sie darauf reagiert.

Tut mir leid, dass es wieder nicht geklappt hat. 

Aber bei deiner Freundin ist irgendwas nicht in Ordnung. Sie ist jemand, der anscheinend zu allem Ja sagen wird, obwohl sie Nein meint. Und wenn es dann so weit ist, dass sie Nein sagen muss, wird ein persönliches Leiden vorgeschoben. So entgeht sie gleich zweimal einer Diskussion und einem möglichen Konflikt. Und das scheint auch eines ihrer Probleme zu sein: übertriebene Angst, Gespräche mit Konfliktpotential zu führen. 


Sie ist unzuverlässig und unaufrichtig. Das wird bei ihr wahrscheinlich legitime Gründe haben, die tief sitzen...die familiäre Situation? Was ist mit dem leiblichen Vater? 

Ich wünsche dir auf jeden Fall Glück, dass du mit deiner neuen Methode Erfolg haben wirst. Zumindest wird sie vielleicht mit der Sprache rausrücken, warum sie dich immer wieder auflaufen lässt und Hoffnungen schürt, die sie nicht einhalten möchte oder kann. 

 

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13. Juli 2018 um 9:19

Ansonsten läuft in unserer Beziehung wirklich alles rund! Mehr als rund!
Deshalb versteh ich auch ihr Verhalten nicht. Sie weiß ja, dass mir da viel dran liegt.

Sie besitzt ein Auto, ja. Die exakt 2,5 km bringt man mit dem Auto in unter 5 Minuten hinter sich.

Gestern hatte ich offen gestanden auch gar keine Lust mehr sie bei mir zu haben nachdem sie mich erneut versetzt hat. Ich denke das kann man nachvollziehen. Scheinbar hat sie meinen Unmut dann über Whatsapp mitbekommen (ich hab mich recht kurzgefasst und war scheinbar auch etwas distanziert) und sich dann auch nochmal schriftlich entschuldigt. 🙄

Gut möglich, dass sie ihrer Mum da in der Situation beistehen möchte. Sicher weiß ich das jedoch nicht. Falls das der Grund sein sollte werden noch einige tolle Wochen auf mich zukommen.. Ihre Mum ist ab kommenden Monat ohne Arbeit und ist dann noch mehr daheim als jetzt. Ihrer Mum ist die angespannte Situation jedoch auch relativ schnuppe hab ich das Gefühl, sie hat sich mit dem asozialen Verhalten ihres Gatten abgefunden und möchte da auch nicht mehr vermitteln bzw. zwischen den Stühlen stehen. Wenn meine Freundin mal mit ihr darüber quatscht kommt dann eher sowas wie "Ach Kind, du weißt ja wie er ist.". Thema gegessen.

Vielleicht ist diese ganze Situation wirklich nur der Bequemlichkeit oder der Gewohnheit geschuldet..
Vielleicht aber auch nicht. Ich steig nicht dahinter und solang sie nicht mit mir spricht, werd ich es auch nicht erfahren. Ich möchte nicht wieder derjenige sein, der das erneut thematisiert.
Das kommt für mich sehr kindergartenmäßig rüber und dafür ist mir meine Zeit definitiv zu schade.
Ich werd mich jetzt etwas distanzieren und warten bis sie mal auf mich zukommt. Alles andere wäre auch kontraproduktiv.
Da sie aber weiß dass mich die Situation sehr belastet hoffe ich, dass sie diesmal diejenige ist, die das Gespräch darüber anstößt.

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13. Juli 2018 um 11:01
In Antwort auf teilzeitegoist

Tadaaa.. wieder abgesagt (für heute).
Grund dafür waren diesmal Magenschmerzen.
Sie hat sich ohne Alternativvorschlag entschuldigt.

Ich bleib vorerst mal standhaft und werde ihr bei Gelegenheit mal mitteilen, dass ich mir die Situation bei ihr nicht länger geben will und ich mir das insgesamt doch etwas anders vorstelle. Scheint zwar egoistisch, aber irgendwie muss ich ja auch darauf achten was gut für mich ist und was eben nicht.
Mal schauen wie sie darauf reagiert.

hast Du sie je schon ''unbekleidet'' gesehen !?

Ich hätte auch ''nackt'' schreiben können - aber hier geht es mir nicht um Eure Sexualität, sondern vielmehr um den Versuch, zu ergründen, was sie so sehr fürchtet, um immer neue Ausreden zu erfinden.

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13. Juli 2018 um 11:22
In Antwort auf teilzeitegoist

Übrigens noch ein Punkt zu unserer gemeinsamen Zukunft. Ich habe 2 wundervolle Kinder aus einer vorherigen Ehe, die sehr häufig bei mir sind und mit Ihnen läuft es auch mehr als geschmiert. Die 3 haben sich vor gut 2 Monaten richtig kennengelernt und haben sich gegenseitig total ins Herz geschlossen. Von ihr kommt auch häufig der Vorschlag was gemeinsam mit ihnen zu unternehmen (was ich mega toll finde) und auch sonst bringt sie sich sehr gern mit ein (z.b. holen sie zsm ab, sie macht Vorschläge was wir unternehmen könnten). Diesbezüglich habe ich sie nie gedrängt, das macht sie alles aus freien Stücken. Das vermittelt mir natürlich nur umso mehr, dass auch sie sich eine gemeinsame Zukunft mit mir und meinen Kindern vorstellt (was sie mir auch genauso schonmal gesagt hat), und das lässt mein Herz als Papa natürlich Puzelbäume schlagen. Noch ein Grund weshalb ich ihre Einstellung so selten bei mir sein zu wollen nicht nachvollziehen kann.
 

das habe ich eben erst gelesen - sorry.

Aber da kommt schon was zusammen, von dem ich glaube, dass es erkennbare Zusammenhänge gibt.

Aber ich würde mir wünschen, dass die junge Frau den Mut aufbringt, sich lieber direkt zu trennen.

Hier hat es jemand schon angesprochen - die Frau geht dem Sex mit dem TE aus dem Weg.

Ganz gleich, welche Gründe man sich ausdenkt - sie will oder kann nicht und sucht daher den Schutz ihrer Familie.

Für mich jedenfalls gäbe es auch bestimmte Gründe aus denen ich nicht zu einem Mann ziehen wollte - auch nicht ihn alleine in seinen 4 Wänden besuchen.

1. Ich liebe ihn nicht
2. mir graust vor einer körperlichen Verbindung
3. er fordert zu viel (auch wenn ER das nicht so denkt von sich)

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13. Juli 2018 um 11:46

und wenn es hoch kommt, liebt sie es, mal für ein paar Stunden von ihrem Alltag abgelenkt zu werden. Es kostet sie nichts und sie hat Spaß und sie fühlt sich zudem auch noch begehrt - was will frau denn noch mehr ?

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13. Juli 2018 um 13:53

@gabriela

Danke für die Denkanstöße.
Auf ein paar Punkte möchte ich noch eingehen:
Der Sex zwischen uns ist an sich wunderbar (bis auf die Tatsache, dass er zu 90% nur bei ihr stattfindet). Sie ist diesbezüglich auch oft die treibende Kraft. 
Dem Sex "aus dem Weg gehen" wäre an den Haaren herbeigezogen. Das stimmt so definitiv nicht.
Auch ein Bestreben sich zu trennen ist von ihrer Seite aus absolut nicht offensichtlich, sie möchte viel Zeit mit mir und Zeit mit meinen Kindern verbringen, schlägt Unternehmungen vor, bringt sich mit ein, sucht ganz Gezielt nach dem Kontakt, erzählt mir von sich aus über ihre Vorstellungen einer gemeinsamen Zukunft.. und da sind noch einige Punkte mehr..
Alles in allem sehe ich es überhaupt nicht so.

Wenn sie vorschlägt, dass wir uns sehen (was sehr häufig der Fall ist), dann legt sie jedoch scheinbar großen Wert drauf, dass ICH zu IHR komme. So war das in der Vergangenheit zu 90% der Fall. Genau DAS werde ich jedoch jetzt nicht mehr tun, vielleicht habe ich damit auch die falschen Signale gesendet und ihre Bequemlichkeit unterbwusst gefördert. Das ist mir jedoch immer mehr bewusst geworden je mehr mich die Situation dort auch belastet hat, ich bin dort einfach nicht im Stande komplett abzuschalten und das Paarsein zu genießen.
Ab jetzt möchte ich ein ausgeglichenes Verhältnis anstreben. Vielleicht kann ich ihr so (neben dem was ich ohnehin bereits mehrfach zu ihr gesagt habe) auch in meinen Taten zeigen, dass mir dieser Punkt sehr wichtig ist.
Dass sie mich ausnutzt, schließe ich im Übrigen absolut aus. Dafür ist sie absolut nicht der Mensch, da sie selbst mehrmals über Monate hinweg von ihren Ex-Partnern ausgenutzt wurde. Und ihr restliches Verhalten würde darauf auch nicht schließen lassen.




 

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13. Juli 2018 um 17:37

@purplemoonlight

In den vergangenen Wochen habe ich ihr das mehrmals, immer wieder, gesagt. Ich habe ihr gesagt, dass ich es gern hätte, dass wir mehr bei mir sind, tags wie nachts.
Ich habe ihr gesagt, dass ich mir mehr WIRKLICHE Zweisamkeit und mehr Zeit mit ihr allein wünsche.
Durch mein Verhalten und die Vorschläge ihrerseits, die immer wieder kamen, doch zu ihr zu kommen, habe ich sicher auch dazu beigetragen, dass sie es gar nicht richtig wahrgenommen hat, dass mich die Situation dort sehr beschäftigt und ich mich unwohl fühle. 
Diese Schiene werde ich nicht mehr fahren, ich werde ihr versuchen zu zeigen, dass es mir sehr sehr wichtig ist, dass wir auch Zeit bei mir verbringen und entweder sie geht darauf ein oder eben nicht. In den letzten Wochen habe ich das auch hin und wieder mal versucht aber darauf ist sie nie wirklich eingegangen bzw. hat dann im letzten Moment abgesagt. Was ich aber definitiv nicht mehr machen werde, ist einknicken.
Das wäre das falsche Signal und dadurch würde wahrscheinlich auch den Eindruck vermitteln als wäre es mir doch nicht so wichtig wie ich sage.

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