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Partnerin macht so gut wie nichts im Haushalt

27. Oktober 2009 um 23:29

Hallo,

meine Freundin und ich sind vergangenes Jahr zusammen gezogen, seit dem ist das Thema "Ordnung, Hygiene & Sauberkeit" ein Dauerthema. Wir gehen beide arbeiten, sie Vollzeit als Erzieherin (8h/Tag) und ich bin selbständig (im Schnitt 15h/Tag). Der Haushalt sollte Sache beider sein, dennoch bin ich derjenige, der meist selbst auch Kleinigkeiten übernimmt (WC putzen, Müll raustragen, etc.), sie verbringt Ihre Zeit nach der Arbeit und am Wochenende überwiegend am PC im Chat, sofern sie sich nicht mit Freunden trifft.
Ich bin ziemlich penibel was Hygiene und Sauberkeit betrifft, sie sieht das leider alles nicht so eng.

Wenn sie alleine kocht, sieht man das in der Küche übermorgen meist immernoch. Ich habe das WC mal testweise länger nicht geputzt weil ich herausfinden wollte, wann sie es macht. Nach über einer Woche hat mich der Ekel endgültig dazu gezwungen den Test abzubrechen. Sie nutzt auch des öfteren mal unsere Gästetoilette, geputzt wird es jedoch meistens nicht. Nicht nur einmal stellte ich fest, dass es trotz reger Nutzung ihrerseits wochenlang nicht geputzt wurde.
Um beim Bad zu bleiben: So eine Badewanne oder ein Waschbecken, welche beide täglich genutzt werden, können auch durchaus mal mehrere Monate nicht geputzt werden. Wann immer es meine Zeit erlaubt, mache ich es selbst, aber aufgrund meiner Arbeit kommt das leider nicht so häufig vor wie es eigentlich sein sollte. Nach mind. 15 Stunden Arbeit pro Tag habe ich meist auch keinen Nerv mehr und schlafen muss ich auch noch irgendwann.

Noch ein Beispiel: Vor etwa zweieinhalb Monaten ist mir in der Küche etwas übergekocht, dabei ist auch etwas an die Dunstabzugshaube gespritzt. Natürlich habe ich alles sauber gemacht, bis auf eine kleine, aber sehr gut sichtbare Stelle. Auch hier wollte ich mal schauen wie lange sie das mit ansieht. Der Test hält noch immer an, es scheint sie einfach nicht zu stören, nach gut 2,5 Monaten hängt das Zeug immernoch an dem Gerät. Mir kommt jeden Tag der Ekel wenn ich es sehe. Das ganze wäre ein Aufwand von weniger als 1 Minute das zu entfernen, aber ich versuche mich zu beherrschen und den Test weiterlaufen zu lassen, ich will es einfach drauf ankommen lassen. Mittlerweile war auch schon ihre Mutter zu besuch, aber auch das war kein Grund für sie das zu entfernen-

Ein letztes Beispiel: Wir haben den Luxus eines Ankleidezimmers. Leider fungiert das eher als Abstellkammer und Lager für ungewaschene Wäsche. Es wird immer nur das nötigste gemacht, bis eben nichts mehr zum Anziehen da ist. Dann macht sie auch mal eine Waschmaschine an. Im Ankleidezimmer finden sich aber sicher 10 Trommeln Wäsche, die gewaschen werden müsste.

Ich erwarte ja nicht dass sie jede Woche die Wohnung von A-Z putzt und abstaubt, aber die leeren PET-Kartons oder Flaschen vom Wohnzimmertisch und diesen mal abwischen sollte doch eigentlich kein Problem sein, genauso wie die Küche nach dem Kochen wieder sauber zu machen, Altpapier zusammenlegen oder auch mal Müll mit runter zu nehmen (und wenn es auf dem Weg zur Arbeit ist).
Unterm Strich macht das pro Tag sicherlich keine halbe Stunde, Zeit die sie locker hat bei mind. 3-4 Stunden täglich im Chat.

Immer wenn Besuch kommt müssen wir etwa eine Woche die Wohnung putzen, damit alles einingermaßen ist, und da ist noch nicht abgestaubt o.ä. Das klappt allerdings meistens auch nur, wenn ich da wirklich hinterher bin. Ansonsten wäre die Motivation nahezu gegen Null.

Ich könnte noch seitenweise Beispiele schreiben, aber das führt ja zu nichts, ich denke ihr wisst worum es geht.

Ich würde das alles am liebsten selbst erledigen, denn es belastet mich ungemein. Ich fühle mich in dieser Wohnung absolut nicht wohl und ich merke auch wie die Beziehung darunter leidet. Wann immer ich es anspreche heisst es, dass sie ja auch nicht alleine dafür zuständig sei. Zugegeben, ich bin nach mind. 14 Stunden Arbeit (meist auch am Wochenende) auch nicht derjenige, der Lust auf große Putzaktionen hat. Aber dennoch kümmere ich mich nahezu täglich um Kleinigkeiten, die sie auch nicht erledigt wenn ich es mal nicht mache, oder mache noch die Wäsche o.ä. . Natürlich ist ihre Arbeit als Erzieherin mit Sicherheit auch nicht gerade entspannend, aber dennoch sehe ich es so, dass sie deutlich mehr Zeit hat um sich zumindest um das Nötigste im Haushalt zu kümmern.
Wir haben schon häufig diskutiert was das Thema betrifft, jedoch ohne jeglichen Erfolg. Es ändert sich einfach nichts. Unterm Strich läuft es immer wieder auf die Schiene hinaus, dass ich ja auch mehr machen könnte. Wenn ich dann mit meiner Arbeitszeit argumentiere, erwidert sie mir dass das ja nicht ihr Problem sei. Da juckt es sie auch nicht, dass ich locker 20 Stunden am Tag arbeiten könnte, um beruflich immer auf dem Laufenden zu sein, wenn ich das denn körperlich wie geistig durchhalten würde.
Sie hockt lieber vorm PC und chattet. Selbst in ihren 14 Tagen Urlaub wurde kaum etwas gemacht.

Ich weiss nicht mehr Ein noch Aus... Mich belastet das ungemein und ich weiss echt nicht was ich tun kann. Vielleicht hat ja der ein oder andere User hier einen Tipp für mich, ich freue mich jedenfalls sehr auf eure Antworten.

Sorry für den langen Beitrag und Glückwunsch und ein großes DANKE an alle User, die bis hier her gelesen haben )

Viele Grüße,
Robert

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Beste hilfreiche Antwort

29. Oktober 2009 um 0:25

Danke
Hallo Cefeu,

danke für deine ausführliche Antwort!
Den Vorschlag eines Haushaltsplanes habe ich auch schonmal angebracht. Die Reaktion darauf war, dass sie ja nicht die ganze Woche mit putzen verbringen will. So habe ich das bei weitem auch gar nicht gemeint. Ich habe sogar mal testweise einen Plan aufgesetzt, einfach um ihr mal aufzuzeigen wie es denn evtl. gehen könnte. Habe ihr auch vorgeschlagen, dass wir den auch gerne noch umgestalten könnten. Nach dem Plan wären wir zu zweit die gesamte Woche vielleicht 5-6 Stunden beschäftigt, eine nun wirklich sehr vertretbare Zeit. Ich habe den Plan nichtmal nach Freizeitanteil erstellt, wonach ich ja weniger machen müsste. Es wären für jeden von uns 2,5 - 3 Stunden / Woche gewesen. So wäre das Nötigste und auch etwas mehr gemacht. Unregelmäßig (so alle 4-6 Wochen) hätte man dann auch nochmal 1-2 Stunden pro Person mehr investiert, bspw. für abstauben etc. . Aber nein, da spielt sie nicht mit, sie lässt sich ja zu nichts zwingen...

Nur so ganz nebenbei: Weil du auch den "Fleck an der Dunstabzugshaube" angesprochen hast: Der ist nicht wirklich klein, der ist 2-3cm und auch etwas dicker . Wegen einem normalen Spritzer würde ich nicht jedesmal wieder aufs Neue den Ekel beommen...

Ich verstehe das einfach nicht. Jeder Andere hat auch seine Arbeit und einen einigermaßen ordentlichen Haushalt. Wieso sieht sie das nicht so? Ich verstehe es nicht und ich habe es langsam auch leid immer darüber mit ihr zu diskutieren .

Getrennte Wohnungen..... ich muss ehrlich sagen dass ich auch darüber schon nachgedacht habe. Aber bisher habe ich mich nicht getraut das anzusprechen. Ihre Reaktion wäre vermutlich "dann geh doch wenn es dir nicht passt", sie würde es schlichtweg für eine leere Drohung halten. Der nächste Schritt wäre dann "was muss das für eine Liebe sein, wenn du die Beziehung wegen soetwas aufs Spiel setzt".

Sorry dass ich mich hier so auslasse.... aber irgendwie tut es mir gut mir das mal von der Seele zu schreiben.

Liebe Grüße,
Robert

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29. Oktober 2009 um 0:25

Danke
Hallo Cefeu,

danke für deine ausführliche Antwort!
Den Vorschlag eines Haushaltsplanes habe ich auch schonmal angebracht. Die Reaktion darauf war, dass sie ja nicht die ganze Woche mit putzen verbringen will. So habe ich das bei weitem auch gar nicht gemeint. Ich habe sogar mal testweise einen Plan aufgesetzt, einfach um ihr mal aufzuzeigen wie es denn evtl. gehen könnte. Habe ihr auch vorgeschlagen, dass wir den auch gerne noch umgestalten könnten. Nach dem Plan wären wir zu zweit die gesamte Woche vielleicht 5-6 Stunden beschäftigt, eine nun wirklich sehr vertretbare Zeit. Ich habe den Plan nichtmal nach Freizeitanteil erstellt, wonach ich ja weniger machen müsste. Es wären für jeden von uns 2,5 - 3 Stunden / Woche gewesen. So wäre das Nötigste und auch etwas mehr gemacht. Unregelmäßig (so alle 4-6 Wochen) hätte man dann auch nochmal 1-2 Stunden pro Person mehr investiert, bspw. für abstauben etc. . Aber nein, da spielt sie nicht mit, sie lässt sich ja zu nichts zwingen...

Nur so ganz nebenbei: Weil du auch den "Fleck an der Dunstabzugshaube" angesprochen hast: Der ist nicht wirklich klein, der ist 2-3cm und auch etwas dicker . Wegen einem normalen Spritzer würde ich nicht jedesmal wieder aufs Neue den Ekel beommen...

Ich verstehe das einfach nicht. Jeder Andere hat auch seine Arbeit und einen einigermaßen ordentlichen Haushalt. Wieso sieht sie das nicht so? Ich verstehe es nicht und ich habe es langsam auch leid immer darüber mit ihr zu diskutieren .

Getrennte Wohnungen..... ich muss ehrlich sagen dass ich auch darüber schon nachgedacht habe. Aber bisher habe ich mich nicht getraut das anzusprechen. Ihre Reaktion wäre vermutlich "dann geh doch wenn es dir nicht passt", sie würde es schlichtweg für eine leere Drohung halten. Der nächste Schritt wäre dann "was muss das für eine Liebe sein, wenn du die Beziehung wegen soetwas aufs Spiel setzt".

Sorry dass ich mich hier so auslasse.... aber irgendwie tut es mir gut mir das mal von der Seele zu schreiben.

Liebe Grüße,
Robert

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30. Oktober 2009 um 14:09

Hmm!
Tja... das ist so ne Sache. Immer wenn ihr was nicht passt, vorwiegend wenn ich etwas anspreche bei dem sie genau weiss dass ich damit Recht habe, wird sie so trotzig. Man kann dann auch nicht wirklich normal mit ihr reden, sie blockt einfach ab. Meistens platzt mir ja nichtmal der Kragen und ich spreche es in einem ganz normalen Ton an, nicht vorwurfsvoll o.ä. . Ich würde das Thema wirklich gerne mal ganz sachlich besprechen, ohne dass gleich wieder ein patziger Ton herrscht, langsam bin ich aber echt am aufgeben.

Hinterhergeräumt wurde ihr zuhause eigentlich nichts und auch die Wohnung ihrer Eltern ist in Ordnung. Nicht penibelst sauber (was wohl die wenigsten Haushalte sind) und auch kein Saustall. Das gesunde Mittelmaß würde ich sagen und so, dass auch mal spontan jemand zu Besuch kommen könnte . Aber ihr Zimmer muss wohl immer ausgesehen haben wie ... Ihre Eltern vertraten die Meinung dass zwingen nichts bringt und sie es irgendwann schon sauber macht wenn es sie stört. Dass zwingen nichts bringt ist klar, nur dass es bei ihr den Haken hatte, dass sie es meistens nicht gestört hat und somit das Chaos dauerhaft im Zimmer war....

Einfach mal zurücklehnen und fragen wie sie es sich nun vorstellt die Wohnung in einen annehmbaren Zustand zu bringen hab ich auch schon versucht. Das Ergebnis war immer, dass wir dann eine Putzaktion gestartet haben (natürlich unfreiwillig) und das ihrerseits aber auch immer recht halbherzig geschah. So ist es auch wenn wir Besuch bekommen und vorher ne Aktion starten müssen. Sobald es dann aber einigermaßen ordentlich ist, fängt es wieder von vorne an. Es stapelt sich wieder alles, alles wieder liegen gelassen, u.s.w. . Drei Tage später ist von der Putzaktion nichts mehr zu sehen...

Sie betont ja auch immer dass es sie nicht stört und wenn es mich stören sollte, solle ich eben aufräumen und putzen. Ich würde ja völlig übertreiben. Ich erinnere mich da an eine Situation: Eines Tages klingelte unser Vermieter und wollte eigentlich nur etwas abgeben. In dem Moment musste sie dann aber auch schlucken, weil sie wusste dass er das nicht sehen sollte. Einen Tag zuvor durfte ich mir allerdings wieder anhören dass ich völlig übertreibe, sie hier auch keine Putzfrau sei und selbst wenn, so viel wäre ja gar nicht zu machen.

Da fällt es einem echt schwer ihr nicht den Hals umzudrehen...

Grüße,
Robert

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30. Oktober 2009 um 14:15
In Antwort auf cherry_12710999

Hmm!
Tja... das ist so ne Sache. Immer wenn ihr was nicht passt, vorwiegend wenn ich etwas anspreche bei dem sie genau weiss dass ich damit Recht habe, wird sie so trotzig. Man kann dann auch nicht wirklich normal mit ihr reden, sie blockt einfach ab. Meistens platzt mir ja nichtmal der Kragen und ich spreche es in einem ganz normalen Ton an, nicht vorwurfsvoll o.ä. . Ich würde das Thema wirklich gerne mal ganz sachlich besprechen, ohne dass gleich wieder ein patziger Ton herrscht, langsam bin ich aber echt am aufgeben.

Hinterhergeräumt wurde ihr zuhause eigentlich nichts und auch die Wohnung ihrer Eltern ist in Ordnung. Nicht penibelst sauber (was wohl die wenigsten Haushalte sind) und auch kein Saustall. Das gesunde Mittelmaß würde ich sagen und so, dass auch mal spontan jemand zu Besuch kommen könnte . Aber ihr Zimmer muss wohl immer ausgesehen haben wie ... Ihre Eltern vertraten die Meinung dass zwingen nichts bringt und sie es irgendwann schon sauber macht wenn es sie stört. Dass zwingen nichts bringt ist klar, nur dass es bei ihr den Haken hatte, dass sie es meistens nicht gestört hat und somit das Chaos dauerhaft im Zimmer war....

Einfach mal zurücklehnen und fragen wie sie es sich nun vorstellt die Wohnung in einen annehmbaren Zustand zu bringen hab ich auch schon versucht. Das Ergebnis war immer, dass wir dann eine Putzaktion gestartet haben (natürlich unfreiwillig) und das ihrerseits aber auch immer recht halbherzig geschah. So ist es auch wenn wir Besuch bekommen und vorher ne Aktion starten müssen. Sobald es dann aber einigermaßen ordentlich ist, fängt es wieder von vorne an. Es stapelt sich wieder alles, alles wieder liegen gelassen, u.s.w. . Drei Tage später ist von der Putzaktion nichts mehr zu sehen...

Sie betont ja auch immer dass es sie nicht stört und wenn es mich stören sollte, solle ich eben aufräumen und putzen. Ich würde ja völlig übertreiben. Ich erinnere mich da an eine Situation: Eines Tages klingelte unser Vermieter und wollte eigentlich nur etwas abgeben. In dem Moment musste sie dann aber auch schlucken, weil sie wusste dass er das nicht sehen sollte. Einen Tag zuvor durfte ich mir allerdings wieder anhören dass ich völlig übertreibe, sie hier auch keine Putzfrau sei und selbst wenn, so viel wäre ja gar nicht zu machen.

Da fällt es einem echt schwer ihr nicht den Hals umzudrehen...

Grüße,
Robert

Hab was vergessen....
Was ich eben vergessen habe: Von zuhause kann das irgendwie nur bedingt kommen.... Ihr Bruder ist das genaue Gegenteil von ihr. Bei ihm zuhause kannst du auf dem Boden essen. Egal wo du in der Wohnung stehst und hinschaust, alles top sauber und alles penibel auf seinem Platz. Er hasst Unordnung und Schmutz und putzt seine Wohnung mindestens 1x die Woche von Vorne nach Hinten durch. Bei ihm ist es sogar so, dass er nicht ins Bett gehen kann wenn er weiss, dass irgendwo noch etwas unerledigtes liegt. Irgendwie scheint die Natur ihm ihren Teil des Ordnungssinns gleich mitgegeben zu haben

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31. Oktober 2009 um 19:02

Hallo Robert...
) poah, alle Achtung, du bist wirklich brav
Mein Freund, der übrigens auch Robert heißt, und ich wohnen seit über einem Jahr zusammen. Er geht zurzeit nur in die Abendschule (das sind 4 - 5 Stunden am Abend) und ich geh 8 Stunden am Tag zur Arbeit. Unsere Beziehung läuft sonst sehr gut, aber haushaltsmäßig ist er nicht grade so gut bestückt. Wenn ich am Wochenende die Wohnung putze und bügle, dann bekomm ich unter Umständen sogar noch Schimpfen, weil das seiner Ansicht nach ja überhaupt nicht notwendig ist! Aber gut, hab das zwar schon öfters angesprochen, aber er ist dann total sauer und sagt, dass er ab jetzt gar nichts mehr macht naja, dann verändert sich wenigstens nix .
Ich bin ihm schon sehr dankbar, wenn er unsere Einkäufe erledigt. Ich versuche es jetzt einfach nicht so eng zu sehen...

Lg Rosi

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2. November 2009 um 21:39
In Antwort auf eve_12549476

Hallo Robert...
) poah, alle Achtung, du bist wirklich brav
Mein Freund, der übrigens auch Robert heißt, und ich wohnen seit über einem Jahr zusammen. Er geht zurzeit nur in die Abendschule (das sind 4 - 5 Stunden am Abend) und ich geh 8 Stunden am Tag zur Arbeit. Unsere Beziehung läuft sonst sehr gut, aber haushaltsmäßig ist er nicht grade so gut bestückt. Wenn ich am Wochenende die Wohnung putze und bügle, dann bekomm ich unter Umständen sogar noch Schimpfen, weil das seiner Ansicht nach ja überhaupt nicht notwendig ist! Aber gut, hab das zwar schon öfters angesprochen, aber er ist dann total sauer und sagt, dass er ab jetzt gar nichts mehr macht naja, dann verändert sich wenigstens nix .
Ich bin ihm schon sehr dankbar, wenn er unsere Einkäufe erledigt. Ich versuche es jetzt einfach nicht so eng zu sehen...

Lg Rosi

Verehrter Robert,
ich bin selbst eine Erzieherin und arbeite selbst sehr hart für mein Geld- auch wenn nicht mehr in dem sozialen Bereich, aber es ist ne andere Geschichte. Verpflichtungen und Verantwortung sind bei mir jedoch oberste Priorität. Und wenn ich sowas lese, dann könnt ich ausrasten... Wie bitte schön kann ein Mensch, der als Vorbild dienen soll, sich so verhalten?

Ich seh die Ursache in dem Rechner... Also radikal vorgehen- klappt immer! Password ändern oder Kabeln verstecken, wenn das Reden nicht mehr weiter hilft. Und wenn die Madamé ankommt und fragt, was es bitte soll- klare Worte aussprechen. Entweder-oder. Anders gehts nicht. Und lass Dich bitte nicht auf die pädagogische Diskussion ein- sag ihr einfach dass Du nur das hörst was Du hören willst und nichts Anderes. Und wenn die Gute nur einen Funken Verstand und Anstand hat, dann wird sie begreifen, dass Du Dich nicht mehr in Deinem eigenen Zuhause wohl fühlst... Und sie könnte sich auch ausmalen, was im schlimmsten Falle passieren könnte....

Sei so lieb und ziehe Konsequenzen- dies müsste Deiner Freundin sehr bekannt sein, denn dies wendet sie bei ihrer Tätigkeit auch an.(Hoff ich doch.)

Viel Glück

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3. November 2009 um 10:36

....
du musst sie ja ganz schön lieben....
Ich bin bestimmt kein Putzteufel, aber eine gewisse Sauberkeit sollte vorhanden sein.
Da es ja ein ständiges Streitthema ist, würde ich dir eine Putzfrau vorschlagen. Kosten werden natürlich geteilt! Da sie ja der Meinung ist, dass du genauso viel im Haushalt machen kannst wie sie, trotz längerer Arbeitszeiten, kann sie ja auch 50% bezahlen.
Ihr streitet nicht mehr, die freie Zeit kann gemeinsam genutzt werden und die Wohnung ist sauber!
Was macht ihr denn gemeinsam, wenn ihr beide Zeit habt?
Viele Grüße

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3. November 2009 um 16:46

Zu eurem putzplan
du schreibst laut deinem plan seid ihr zu zweit die gesamte Woche vielleicht 5-6 Stunden beschäftigt mit putzen.
das kommt mir ein bisschen viel vor - ausser ihr wohnt quadratmetermässig in einem kleinen schloss. oder putzt ihr wöchentlich die fenster innen und aussen und alle lampenschirme oder so?

wenn ihr beide fast den ganzen tag nicht zu hause seid, weil ihr berufstätig seid, dann verstehe ich auch nicht, wie sich soviel dreck bilden kann. irgendwas stimmt da nicht. entweder sieht es bei euch "normal" aus wie in fast jedem haushalt wo menschen leben und nicht wie schaufensterpuppen rumsitzen und du hast einen krankhaften sauberkeits- und ordnungstick oder du suchst krankhaft einen grund deine freundin zu kritisieren um sie loszuwerden.
und wenn dich die spuren des alltags bereits so belasten, dass du weder aus noch ein weisst und deine freundin noch lange gut genug damit leben kann (ohne ein wirkliches wohnferkel zu sein), dann steht eure beziehung auf wackeligen beinen.
dem einen kann es nicht heiss genug sein und dem anderen nicht kühl genug - eine gemeinsame wohlfühltemperatur finden sie nicht, also werden sie sich trennen müssen.

alles gute
zebra




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4. November 2009 um 5:59

....
Normalerweise sind bei solchen Postings ja die Geschlechterrollen immer anders herum (die Frau putzt, und der Mann ist faul).
Bei dem, was du beschreibst, würde ich auch die Krise kriegen - deiner Freundin gegenüber. Vor allen Dingen macht sie es sich sehr einfach, wenn sie sagt, dass du ja putzen kannst, wenn es dich stört. Du bist doch nicht ihr Haussklave. Sie muss auch ihren Teil der Verantwortung tragen.

Ich denke, das Internet zu kappen bringt auch nichts. Sie will keine Verantwortung tragen und versteckt sich jetzt hinter dem PC. Wenn der weg ist, wird sie etwas anderes finden.

Auf Dauer denke ich auch, dass da nur getrennte Wohnungen helfen.

Und ich finde es nicht zu viel, wenn jeder 3 Stunden pro Woche im Haushalt zupackt - so, wie du vorgeschlagen hattest.

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8. November 2009 um 0:12

Hi
Ich war auch mal die Faule in einer Beziehung. Schließlich haben wir Schluss gemacht. Obwohl wir jetzt nach 4Jahren in denen wir nicht mehr zusammen sind, noch immer befreundet sind, ich hatte ihn sehr lieb. Aber die Beziehung zwischen uns hat auch nicht so geklappt, sexuell hat ihm anderes Spaß gemacht, er mochte Küssen nicht so, ich hab nach dem Küssen, auch am Anfang unserer Beziehung, immer gedacht nach dem Küssen, was war denn das. Er wollte aber mit mir zusammen ziehen und hat mir das Gefühl gegeben dass er mich unbedingt will, obwohl ich eigentlich Anfangs nicht mit ihm zusammen sein wollt. Zurück zum Thema, ich hab mir Sex mit ihm gewünscht und war enttäuscht in der Beziehung, weil er immer mehr keine Lust auch Sex hatte, natürlich auch weil ich faul war. Aber ich war das auch weil ich gemerkt habe wir passen nicht zusammen, hab mir immer gewünscht das er anstatt mit mir zu schimpfen, einfach mal gescheit mit mir schläft und er mich leidenschaftlich küsst. Wenn du sie liebst, dann verführ sie, egal ob sie geputzt hat oder nicht, wenn nicht, dann rede mit ihr über das Sexthema, sie wird dir bestimmt Dinge erzählen das dir die Ohren schlackern und eventuell über eine Trennung glücklich sein. Na ja, ich hab jetzt zu sehr an meine eigene Exbeziehung gedacht, vielleicht ist bei euch alles ganz anderes. Ich wünsch euch viel Glück!

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9. November 2009 um 1:20

Antworten....
Hallo,

zunächsteinmal vielen Dank für eure Antworten. Wir waren die letzten Tage in den USA und sind erst Freitag zurück gekommen.

Hier erstmal meine Antworten und Kommentare zu euren zahlreichen Rückmeldungen.

@Prinzessin: Meine Arbeitszeiten schwanken (selbständig). Fest im Büro bin ich von ca. 8.00 - ca. 19.00 Uhr. Den Rest erledige ich im Home-Office, leichtere Arbeiten auch gerne mal im Wohnzimmer, so sind wir wenigstens beisammen. Es gibt auch Tage wo ich nur 8 Stunden arbeite, andere Tage bin ich dafür auch mal 19 Stunden dabei. Deshalb habe ich auch "durchschnittlich" geschrieben. So gibt es auch Tage, an denen wir uns mal mehr und mal weniger sehen.

@sonnenschein080 & Prinzessin: Über eine Putzfrau (heisst das heute nicht Raumpflegerin? ) habe ich natürlich auch schon nachgedacht, ist ja naheliegend. Der Vorschlag kam jedoch nicht besonders gut an. Zum einen möchte sie keine fremden Leute alleine in der Wohnung haben, zum anderen möchte sie nicht für die Kosten aufkommen. Da sind wir wieder bei dem Punkt "wenn es DICH stört, dann kannst DU ja putzen".

Was die knappe gemeinsame Freizeit betrifft: In der chattet sie meistens nicht. Die knappe Zeit, die wir füreinander haben, verbringen wir meist auch miteinander. Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass ich mich auch schon dabei erwischt habe gar keine Lust auf gemeinsame Zeit zu haben, eben weil ich total angenervt bin. Wenn ich dieses Chaos hier sehe, fällt es mir oft wirklich schwer einfach abzuschalten bzw. mich wohl zu fühlen.

@lama: Was das Thema betrifft sind wir beide eigentlich auf einer Wellenlänge und reden auch wirklich sehr offen darüber. Das ist auch etwas, was wirklich gut in unserer Beziehung läuft. Kann ja nicht alles schlecht sein .

@aquavenus: Vielleicht eine gar nicht so schlechte Idee. Ich habe auch schon darüber nachgedacht ihr das auch mal in einer ruhigen Minute "auf der Gefühlsbasis" zu sagen. Meistens ist es dann aber so, dass ich in den ruhigen Momenten die Zeit lieber für schöne Momente nutzen möchte, statt das Thema anzuschneiden. Natürlich ist das eigentlich Schwachsinn, denn so wird die Sache nicht besser. Ich glaube, dein Posting hat mich darin bestärkt, dass ich das auf jeden Fall mal in einem ruhigen Moment ansprechen sollte!

@tanjabw: Von solchen "Zwangsmaßnahmen" wie Internet kappen o.ä. halte ich nicht viel. Das ist irgendwie nicht meine Art. Außdem: Ich weiss dass sie dann nur bocken würde (würde ich vermutlich auch in ihrer Situation) und erpressen lassen würde sie sich sowieso nicht. So würde sie alleine schon aus "Trotz" nichts machen.

@natty784: Wie gerade geschrieben, halte ich von den Zwangsmaßnahmen nicht so viel und halte sie auch nicht für erfolgsversprechend. Aber ich stimme dir zu, dass ich vielleicht auch mal etwas härter und konsequenter sein sollte.
Auf ihrer Arbeit ist die vollblut-Erzierherin, engagiert und von den Eltern und Kollegen geschätzt. Zuhause will sie von den "Konsequenzen" allerdings nichts wissen....

Ein Teil des Problems ist mit Sicherheit auch, dass ich nicht konsequent genug bin. Meistens endet das ganze in einer Diskussion und verläuft sich dann....

An Alle: Herzlichen Dank für alle bisherigen Beiträge, es tut gut sich über die Sache auszutauschen. Ich freue mich auch auf weitere Beiträge

Herzliche Grüße,
Robert

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16. Dezember 2009 um 0:33
In Antwort auf owena_11883638

Verehrter Robert,
ich bin selbst eine Erzieherin und arbeite selbst sehr hart für mein Geld- auch wenn nicht mehr in dem sozialen Bereich, aber es ist ne andere Geschichte. Verpflichtungen und Verantwortung sind bei mir jedoch oberste Priorität. Und wenn ich sowas lese, dann könnt ich ausrasten... Wie bitte schön kann ein Mensch, der als Vorbild dienen soll, sich so verhalten?

Ich seh die Ursache in dem Rechner... Also radikal vorgehen- klappt immer! Password ändern oder Kabeln verstecken, wenn das Reden nicht mehr weiter hilft. Und wenn die Madamé ankommt und fragt, was es bitte soll- klare Worte aussprechen. Entweder-oder. Anders gehts nicht. Und lass Dich bitte nicht auf die pädagogische Diskussion ein- sag ihr einfach dass Du nur das hörst was Du hören willst und nichts Anderes. Und wenn die Gute nur einen Funken Verstand und Anstand hat, dann wird sie begreifen, dass Du Dich nicht mehr in Deinem eigenen Zuhause wohl fühlst... Und sie könnte sich auch ausmalen, was im schlimmsten Falle passieren könnte....

Sei so lieb und ziehe Konsequenzen- dies müsste Deiner Freundin sehr bekannt sein, denn dies wendet sie bei ihrer Tätigkeit auch an.(Hoff ich doch.)

Viel Glück

OHHH mein Gottt...
wenn ich das lese......
hallo erst mal zusammen,


also mein Partner und ich wohnen schon seit 3 Jahren zusammen, ich kann mich jedoch nicht erinnern, wann er in diesen 3 Jahren müll runtergebracht hat, oder etwas anderes im Haushalt gemacht hat.

Ich bin 22 Jahre alt, er ist 26 ich bin selbstständig arbeite ca 10 stunden täglich, denn noch wird bei mir zu Hause jeden Tag gesaugt und gewischt!,denn ich kann nicht im Dreck leben, das ist eine sahe der erziehung, noch dazu bekommt mein Freund jeden Tag warmes Mittagessen und auch keinen Dosenfraas!!!!

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27. Dezember 2009 um 12:43

Es gibt noch eine Möglichkeit!
Zieht doch wieder in getrennte Wohnungen...
dann ist jeder für sein eigenes Reich verantwortlich
und du bekommst vielleicht wieder deinen Frieden.

Viel Glück!
und schönen Grüße

Sandra


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7. Januar 2010 um 12:12

Partnerin macht so gut wie nichts im Haushalt
Hi Robert,
das, was du da von dir und deiner Beziehung berichtest, kenne ich nur zu gut. Denn ich lebe in einer Beziehung, in der es fast so ähnlich ist , nur umgekehrt.

Seit über 5 Jahren lebe ich mit meinem Freund zusammen und er hat zu mir gesagt, wenn ich voll arbeite, dann hilft er mir n a t ü r l i c h im Haushalt. Doch leider sieht er es genauso grausam mit der Ordnung und Sauberkeit wie deine Freundin. Letztes Jahr hatte ich richtig die Schnauze voll. Sag ich jetzt einfach mal so und wollte mich von ihm trennen. Aber er hat mich überzeugt, dass er doch etwas mehr mitdenken und mir mehr helfen wollte. Aber in keinster Weise hat er sich jemals daran gehalten. Er kam dann mit einem Blumenstrauß - aber ich wollte nur das er mitlebt in dem Haus und sich nicht wie ein Besucher benimmt.

Die ganze Woche habe ich nämlich gearbeitet und Abends eingekauft und gekocht und am Wochenende habe ich das Haus geputzt und gekocht und gewaschen. Zwischendurch mal mit Hund Gassi usw.

Jetzt hab ich ihm nochmal ganz deutlich gesagt, das ich das nicht mehr so mitmache und nur noch das Nötigste putze und mache. Nur macht er trotzdem nichts. In der Beziehung ist er absolut ein verwöhntes Mamisöhnchen. Und wenn ich nichts mache, dann passiert in unserem Häusschen wirklich gar gar gar garnichts.

Seit Jahren versuche ich es mit Reden, Streiken, Trennung

Glaub bloß nicht, dass sich ein Mensch derart verbiegen lässt und du deine Freundin wirklich ändern könntest. Das geht eine Weile gut und dann habt ihr wieder das gleiche Problem. Entweder du findest dich mit ihren Ordnungs- und Sauberkeitssinn ab und lebst halt auf einer Baustelle - oder Trennung. Oder ihr macht mal eine Partnertherapie, doch dazu muss sie natürlich auch bereit sein. Weil man sich nämlich oft Worte von Außenstehenden mehr zu Herzen nimmt und mal darüber nachdenkt.

lieben Gruß

Mirabella

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8. Januar 2010 um 18:22

Ich
lebe seit einem halben jahr mit meinem freund zusammen. wir sind gott sei dank beide relativ unordentlich und teilen uns die hausarbeit auf, es stört uns aber nicht wenn einer mal auf was vergisst/was übersieht... Wenn man Zusammenzieht sollte man meiner Meinung nach von vorn herein klären wie das mit dem Haushalt gehandhabt wird... Und selbst wenn es geklärt ist wer was macht (schon mal ein anfang!) ist es schwierig wenn 2 verschiedene Typen wie du u deine Freundin zusammenkommen. Sie sieht den Fleck auf dem Dunstabzug nun mal nicht , würd ich auch nicht !! Du musst ihr sagen dass es dich stört, dass sie mehr tun soll im Haushalt, wenn dann nichts passiert musst du eben abwägen was dir wichtiger ist: Ordnung/Sauberkeit oder die Beziehung

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20. Januar 2017 um 13:19
In Antwort auf evelyn_11885908

Ich
lebe seit einem halben jahr mit meinem freund zusammen. wir sind gott sei dank beide relativ unordentlich und teilen uns die hausarbeit auf, es stört uns aber nicht wenn einer mal auf was vergisst/was übersieht... Wenn man Zusammenzieht sollte man meiner Meinung nach von vorn herein klären wie das mit dem Haushalt gehandhabt wird... Und selbst wenn es geklärt ist wer was macht (schon mal ein anfang!) ist es schwierig wenn 2 verschiedene Typen wie du u deine Freundin zusammenkommen. Sie sieht den Fleck auf dem Dunstabzug nun mal nicht , würd ich auch nicht !! Du musst ihr sagen dass es dich stört, dass sie mehr tun soll im Haushalt, wenn dann nichts passiert musst du eben abwägen was dir wichtiger ist: Ordnung/Sauberkeit oder die Beziehung

Mein lieber Robert. Ich war 23 jahre mit so einer Frau zusammen und kann dir nur eins sagen wenn sie gut im Bett ist lieb zu deinen Kinder scheiss drauf halt die klappe ertrag es wie ein Mann oder Trennt euch !!!  Aber weinen hilft garnicht. Meine Frau hat mich jetzt verlassen und der Sohn gleich mit. Alles hab ich gemacht Sie wollte ein eigenes Haus bitte schön eigener Garten 2 Auto einen Roller tolle Handy PC Führerscheine und ich habe den Garten gepflegt wäsche gemacht geputzt eingekauft alles Repariert was ging Sie ging der Grund Sie will alleine sein.   Viel Glück.    Rene Tessmann
 

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20. Januar 2017 um 17:58
In Antwort auf cherry_12710999

Hallo,

meine Freundin und ich sind vergangenes Jahr zusammen gezogen, seit dem ist das Thema "Ordnung, Hygiene & Sauberkeit" ein Dauerthema. Wir gehen beide arbeiten, sie Vollzeit als Erzieherin (8h/Tag) und ich bin selbständig (im Schnitt 15h/Tag). Der Haushalt sollte Sache beider sein, dennoch bin ich derjenige, der meist selbst auch Kleinigkeiten übernimmt (WC putzen, Müll raustragen, etc.), sie verbringt Ihre Zeit nach der Arbeit und am Wochenende überwiegend am PC im Chat, sofern sie sich nicht mit Freunden trifft.
Ich bin ziemlich penibel was Hygiene und Sauberkeit betrifft, sie sieht das leider alles nicht so eng.

Wenn sie alleine kocht, sieht man das in der Küche übermorgen meist immernoch. Ich habe das WC mal testweise länger nicht geputzt weil ich herausfinden wollte, wann sie es macht. Nach über einer Woche hat mich der Ekel endgültig dazu gezwungen den Test abzubrechen. Sie nutzt auch des öfteren mal unsere Gästetoilette, geputzt wird es jedoch meistens nicht. Nicht nur einmal stellte ich fest, dass es trotz reger Nutzung ihrerseits wochenlang nicht geputzt wurde.
Um beim Bad zu bleiben: So eine Badewanne oder ein Waschbecken, welche beide täglich genutzt werden, können auch durchaus mal mehrere Monate nicht geputzt werden. Wann immer es meine Zeit erlaubt, mache ich es selbst, aber aufgrund meiner Arbeit kommt das leider nicht so häufig vor wie es eigentlich sein sollte. Nach mind. 15 Stunden Arbeit pro Tag habe ich meist auch keinen Nerv mehr und schlafen muss ich auch noch irgendwann.

Noch ein Beispiel: Vor etwa zweieinhalb Monaten ist mir in der Küche etwas übergekocht, dabei ist auch etwas an die Dunstabzugshaube gespritzt. Natürlich habe ich alles sauber gemacht, bis auf eine kleine, aber sehr gut sichtbare Stelle. Auch hier wollte ich mal schauen wie lange sie das mit ansieht. Der Test hält noch immer an, es scheint sie einfach nicht zu stören, nach gut 2,5 Monaten hängt das Zeug immernoch an dem Gerät. Mir kommt jeden Tag der Ekel wenn ich es sehe. Das ganze wäre ein Aufwand von weniger als 1 Minute das zu entfernen, aber ich versuche mich zu beherrschen und den Test weiterlaufen zu lassen, ich will es einfach drauf ankommen lassen. Mittlerweile war auch schon ihre Mutter zu besuch, aber auch das war kein Grund für sie das zu entfernen-

Ein letztes Beispiel: Wir haben den Luxus eines Ankleidezimmers. Leider fungiert das eher als Abstellkammer und Lager für ungewaschene Wäsche. Es wird immer nur das nötigste gemacht, bis eben nichts mehr zum Anziehen da ist. Dann macht sie auch mal eine Waschmaschine an. Im Ankleidezimmer finden sich aber sicher 10 Trommeln Wäsche, die gewaschen werden müsste.

Ich erwarte ja nicht dass sie jede Woche die Wohnung von A-Z putzt und abstaubt, aber die leeren PET-Kartons oder Flaschen vom Wohnzimmertisch und diesen mal abwischen sollte doch eigentlich kein Problem sein, genauso wie die Küche nach dem Kochen wieder sauber zu machen, Altpapier zusammenlegen oder auch mal Müll mit runter zu nehmen (und wenn es auf dem Weg zur Arbeit ist).
Unterm Strich macht das pro Tag sicherlich keine halbe Stunde, Zeit die sie locker hat bei mind. 3-4 Stunden täglich im Chat.

Immer wenn Besuch kommt müssen wir etwa eine Woche die Wohnung putzen, damit alles einingermaßen ist, und da ist noch nicht abgestaubt o.ä. Das klappt allerdings meistens auch nur, wenn ich da wirklich hinterher bin. Ansonsten wäre die Motivation nahezu gegen Null.

Ich könnte noch seitenweise Beispiele schreiben, aber das führt ja zu nichts, ich denke ihr wisst worum es geht.

Ich würde das alles am liebsten selbst erledigen, denn es belastet mich ungemein. Ich fühle mich in dieser Wohnung absolut nicht wohl und ich merke auch wie die Beziehung darunter leidet. Wann immer ich es anspreche heisst es, dass sie ja auch nicht alleine dafür zuständig sei. Zugegeben, ich bin nach mind. 14 Stunden Arbeit (meist auch am Wochenende) auch nicht derjenige, der Lust auf große Putzaktionen hat. Aber dennoch kümmere ich mich nahezu täglich um Kleinigkeiten, die sie auch nicht erledigt wenn ich es mal nicht mache, oder mache noch die Wäsche o.ä. . Natürlich ist ihre Arbeit als Erzieherin mit Sicherheit auch nicht gerade entspannend, aber dennoch sehe ich es so, dass sie deutlich mehr Zeit hat um sich zumindest um das Nötigste im Haushalt zu kümmern.
Wir haben schon häufig diskutiert was das Thema betrifft, jedoch ohne jeglichen Erfolg. Es ändert sich einfach nichts. Unterm Strich läuft es immer wieder auf die Schiene hinaus, dass ich ja auch mehr machen könnte. Wenn ich dann mit meiner Arbeitszeit argumentiere, erwidert sie mir dass das ja nicht ihr Problem sei. Da juckt es sie auch nicht, dass ich locker 20 Stunden am Tag arbeiten könnte, um beruflich immer auf dem Laufenden zu sein, wenn ich das denn körperlich wie geistig durchhalten würde.
Sie hockt lieber vorm PC und chattet. Selbst in ihren 14 Tagen Urlaub wurde kaum etwas gemacht.

Ich weiss nicht mehr Ein noch Aus... Mich belastet das ungemein und ich weiss echt nicht was ich tun kann. Vielleicht hat ja der ein oder andere User hier einen Tipp für mich, ich freue mich jedenfalls sehr auf eure Antworten.

Sorry für den langen Beitrag und Glückwunsch und ein großes DANKE an alle User, die bis hier her gelesen haben )

Viele Grüße,
Robert

Mit der Wäsche könntest du es so machen das du nur deine Sachen wäscht und wenn ihre dann nur die im Bad liegen. (Ich Wasche auch nur Sachen die IM Wäschekorb liegen).

Was sie nicht weg räumt an ihren Sachen kommt halt weg. Würde es androhen erst und wenn sie der Meinung ist es nicht zu ändern wirfst du es eben weg. 

Deine spritzer solltest du selbst weg machen. Hab den gleichen test mal mit meinem Mann gemacht und es funktioniert einfach nicht. Muss aber dazu sagen, dass meiner auch wirklich viel im Haushalt mach aber jeder hat auch seine festen aufgaben. 

Meine sind zb Wäsche waschen , Kinderzimmer und Bad sauber zu halten. Seine festen sind Müll runter bringen und Wohnzimmer sauber halten. Küche teilen wir uns die macht jeder mal. (Bei den kinderzimmern helfen aber meine Kinder bzw machen Es auch mal selbst alleine). 
Dann haben wir 2 flure. Den einen muss ich sauber halten da es mein begehbarer Kleiderschrank ist und den großen macht auch jeder mal. Katzenklo ist seine Aufgabe und Schlafzimmer unterschiedlich. 


 

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20. Januar 2017 um 20:03

Ich denke, ich kann hier mal von der anderen Seite schreiben und einen neuen Blickwinkel rausholen

Ich wohne nun seit über 3 Jahren mit meinem Mann zusammen, wir beide sind Anfang/ Mitte 20 und Vollzeit beschäftigt.
Nur leider habe ich das Problem, dass ich Unordnung und bis zu einem gewissen Maß auch Schmutz nicht ganz so sehe und wahrnehme wie mein Mann. Wenn mein Mann sagt, dass ich mal die WOhnung aufräumen soll, dann stehe ich in der Mitte des Wohnzimmers und bin maßlos überfordert, so doof das für eine Frau meinen Alters klingt.

Das war anfangs und über lange Zeit auch ein ziemliches Thema.

Ich habe tierisch schnell zugemacht, weil ich mich zum einen geschämt habe es nicht richtig hinzubekommen und zum anderen, weil es mir wie eine absolute Sisyphusarbeit vorkam... 
Sowohl für meinen Mann als auch für mich war das tierisch frustrierend.

Was mir geholfen hat war, dass wir einerseits oft darüber geredet haben und mein Mann mir vermittelt hat, dass es eigentlich nicht so viel Arbeit ist wie gedacht. Ich weiß nicht wieviel qm ihr habt, aber wir haben knapp 70qm und wenn man täglich etwas macht, dann ist das weniger als eine halbe Stunde und wenn wir nicht dazu kommen und es aufs Wochenende fällt sind wir innerhalb von 2 Stunden fertig.
ALso dieses vermitteln, dass es weniger ist als gedacht ist ungemein hilfreich.

ANdererseits half mir, dass wir immer wieder neues ausprobiert haben. Bis wir eben den goldenen Mittelweg für uns gefunden haben. Es gibt gewisse AUfgaben, die jeder fest hat (ich Abwasch, er Wäsche bspw) und ansonsten sprechen wir morgens darüber, was heute zu tun ist, sodass ich es genau weiß und mir nicht etwas suchen muss, was ich vielleicht auch einfach übersehe.

Inzwischen sehe ich sogar auch mehr, aber manchmal, wenn wir gemeinsam putzen, gibt er mir auch einfach auf Nachfrage Anweisungen. Mag sich fr Außenstehende komisch anmaßen, aber für uns ist es gut so und passt, deswegen ist das ja unwichtig.

Also ich denke, dass es wichtig ist, dass du ihr sagst, dass sich dringend  etwas ändern muss, weil sich sonst die Wohnsituation einfach ändern muss. Aber dann eben auch Zeit lässt das sacken zu lassen, denn ansonsten macht sie wahrscheinlich wieder zu.
Komm vielleicht mit ein paar Vorschlägen, aber überfall sie nicht. Gib ihr Zeit und Möglichkeit auch gegen diese Vorschläge zu entscheiden. ALso  das sage ich, weil ich mir da manchmal sehr bevormundet vorkam. 
Lass ihr die Möglichkeit die Vorschläge mitzugestalten oder eigene Ideen dazu einzubringen. 

Das wären meine Vorschläge.

Übrigens, weißt du was bei uns den Wendepuntk brachte?
Mein Mann sagte zu mir, dass er die Situation nicht gut findet, aber er mich liebt und deswegen so oder so mit mir zusammen bleibt, selbst wenn es nie klappt. Eigentlich ein Satz, der das Machtgleichgewicht in der Beziehung massiv verschiebt. Aber mich hat das so erschrocken, dass ich unbedingt etwas ändern wollte. 

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20. Januar 2017 um 20:13
In Antwort auf cherry_12710999

Hmm!
Tja... das ist so ne Sache. Immer wenn ihr was nicht passt, vorwiegend wenn ich etwas anspreche bei dem sie genau weiss dass ich damit Recht habe, wird sie so trotzig. Man kann dann auch nicht wirklich normal mit ihr reden, sie blockt einfach ab. Meistens platzt mir ja nichtmal der Kragen und ich spreche es in einem ganz normalen Ton an, nicht vorwurfsvoll o.ä. . Ich würde das Thema wirklich gerne mal ganz sachlich besprechen, ohne dass gleich wieder ein patziger Ton herrscht, langsam bin ich aber echt am aufgeben.

Hinterhergeräumt wurde ihr zuhause eigentlich nichts und auch die Wohnung ihrer Eltern ist in Ordnung. Nicht penibelst sauber (was wohl die wenigsten Haushalte sind) und auch kein Saustall. Das gesunde Mittelmaß würde ich sagen und so, dass auch mal spontan jemand zu Besuch kommen könnte . Aber ihr Zimmer muss wohl immer ausgesehen haben wie ... Ihre Eltern vertraten die Meinung dass zwingen nichts bringt und sie es irgendwann schon sauber macht wenn es sie stört. Dass zwingen nichts bringt ist klar, nur dass es bei ihr den Haken hatte, dass sie es meistens nicht gestört hat und somit das Chaos dauerhaft im Zimmer war....

Einfach mal zurücklehnen und fragen wie sie es sich nun vorstellt die Wohnung in einen annehmbaren Zustand zu bringen hab ich auch schon versucht. Das Ergebnis war immer, dass wir dann eine Putzaktion gestartet haben (natürlich unfreiwillig) und das ihrerseits aber auch immer recht halbherzig geschah. So ist es auch wenn wir Besuch bekommen und vorher ne Aktion starten müssen. Sobald es dann aber einigermaßen ordentlich ist, fängt es wieder von vorne an. Es stapelt sich wieder alles, alles wieder liegen gelassen, u.s.w. . Drei Tage später ist von der Putzaktion nichts mehr zu sehen...

Sie betont ja auch immer dass es sie nicht stört und wenn es mich stören sollte, solle ich eben aufräumen und putzen. Ich würde ja völlig übertreiben. Ich erinnere mich da an eine Situation: Eines Tages klingelte unser Vermieter und wollte eigentlich nur etwas abgeben. In dem Moment musste sie dann aber auch schlucken, weil sie wusste dass er das nicht sehen sollte. Einen Tag zuvor durfte ich mir allerdings wieder anhören dass ich völlig übertreibe, sie hier auch keine Putzfrau sei und selbst wenn, so viel wäre ja gar nicht zu machen.

Da fällt es einem echt schwer ihr nicht den Hals umzudrehen...

Grüße,
Robert

Hi, ich musste ziemlich Grinsen wo ich das gelesen hab 

Ich denke, das erste was aufhören sollte, sind deine "Tests", die bringen dir doch gar nichts und verärgern dich immer nur weiter.

Habt ihr es schon mit einem Haushaltsplan versucht? Vielleicht braucht sie einfach nur ein paar Regeln, denn sie scheint die dinge nicht zu sehen und so ein haushaltsplan weist dezent darauf hin.

15 Stunden arbeiten sechs Tage die Woche ist auch nicht ganz so gesund, bitte pass ein bisschen auf dich auf (auch wenn es am Thema vorbei geht).

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20. Januar 2017 um 20:15

Argh, das ist ja von 2009, zu spät gesehen 

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20. Januar 2017 um 20:46

Na ja mein Mann war damals auch so das man ihn antreiben musste zu helfen. 
Mittlerweile würde er alles machen - auch Wäsche, aber es ist mir lieber das selbst zu machen. (Oder Kinderzimmer) 
Wenn einer von uns über einen längeren Zeitraum weg ist oder einer krank ist, macht der andere alles. Ansonsten gibt es 1 - 2 große putztage pro woche wo wir das so aufteilen. Ausser fegen ist täglich. 

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