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Forum / Liebe & Beziehung

Partnerin geht plötzlich andere Wege

Letzte Nachricht: 14. März 2022 um 20:51
H
heimatkind
13.03.22 um 8:10

Hallo zusammen! 

ich schildere mal die Situation:

Meine Partnerin und ich (beide 29) kennen uns seit knapp einem Jahr und sind quasi seitdem auch ein Paar. 

Wir hatten zu Beginn ein paar Anlaufschwierigkeiten: ich habe einen sicheren, festen Job / meine eigene Wohnung, sie studiert, arbeitet halbtags, hat ein Pferd und einen Hund zu versorgen, lebt noch im elterlichen Haushalt, wir wohnen eine 3/4 Stunde Autofahrt voneinander entfernt. 

Das ganze hat sich aber eingependelt, sodass wir uns in der Regel 1-2 x unter der woche, sowie am Wochenende sehen. 

Aktuell ist die Zeit von ihrer Seite sehr knapp, da sie von der Arbeit viel weg muss (deutschlandweit auf Geschäftsreise, immer 2-Tage-Weise), und viele Abgaben in der Uni anstehen (Fristen laufen aus). 

Dabei wird das Pferd derzeit meist durch Dritte versorgt, weil sie es einfach nicht stemmen kann. Nun war es so, dass wir uns die letzten 3 Wochen und auch die kommenden 3 Wochen nur super sporadisch sehen. Mich belastet das eher, sie hat aber den Kopf so voll, dass sie sich darüber gar keinen Kopf macht (machen kann/ machen will). 

Von ihrem Job ist sie leider sehr abhängig, der Chef ist super herrisch, behandelt sie manchmal wie den persönlichen sklaven (ruft nachts, am Wochenende, spät abends an), sie lässt es aber mit sich machen, weil die Kohle stimmt. Meine Hoffnung war immer, dass sie das Studium schnell zu Ende bringt, und dann in ihren richtigen Beruf einsteigt - sind noch 2 Semester, dann ist fertig. 

Noch vor 4 Wochen haben wir mittelfristige Zukunftspläne geschmiedet, bei mir etwas an der Einrichtung geändert, ihr einen Kleiderschrank hergestellt, - geplant, wie wir den Garten im Frühjahr herrichten und den Balkon gestalten. 

Jetzt kommt sie gestern mit dem Klops um die Ecke: ihr derzeitiger Chef bietet ihr an, eine große Weiterbildung zu machen - 20 lange Wochenenden über das restliche Jahr verteilt, 600 km entfernt - auf meine Frage, wofür das denn gut sei, sagte sie: als background, wenn der andere Job nichts für mich ist / ich keine Stelle in der Nähe finde. 

sie hat sich bei mir vorab die Absolution geholt, gefragt, ob ich das mittragen würde, sonst würde sie es nicht machen. 
ich habe meine Bedenken um die (ja irgendwo noch frische) Beziehung geäußert, dass all unsere Pläne wegfallen, - sie hat trotzdem zugesagt und sich noch beschwert, dass ich bedenken (insbesondere Faktor Viel zu hohe Belastung) geäußert habe. 

sie macht es nun natürlich trotzdem, irgendwo auch aufgezwungen von dem Chef. Für mich bricht mehr oder weniger eine Welt zusammen, weil die Zeit jetzt noch viel weniger wird und ich die Basis für Zeit und eine gemeinsame Zukunft nicht mehr sehe. 

Es gibt also quasi gar keine Basis, den ganzen Zauber mitzumachen, außer sich eine zweite Tür offenzuhalten, was aus meiner Sicht zu dem Preis total wahnwitzig ist. 

ich weiß nun nicht, wie ich reagieren soll. Habe Magenschmerzen, schlafe schlecht - sie fehlt mir einfach. Ich sehe sie in 3 Wochen erst wieder, und dann ist jede Zeit die wir zusammen haben (die immer harmonisch ist) nur noch super knapp. 
 

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ladidana
ladidana
13.03.22 um 9:25

Man kann nicht alles nach der Beziehung richten und wenn deine Freundin das machen will, dann hast du kein Recht sie daran zu hindern. Wenn das bedeutet, dass die Beziehung dann keine Zukunft mehr hat, dann ist das eben so.
War dumm von ihr zu sagen, sie macht es nicht, wenn du das nicht willst. Vor allem, da sie es ja jetzt scheinbar doch macht, egal was du davon hälst.

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U
unicorn_a3f761
13.03.22 um 10:02
In Antwort auf heimatkind

Hallo zusammen! 

ich schildere mal die Situation:

Meine Partnerin und ich (beide 29) kennen uns seit knapp einem Jahr und sind quasi seitdem auch ein Paar. 

Wir hatten zu Beginn ein paar Anlaufschwierigkeiten: ich habe einen sicheren, festen Job / meine eigene Wohnung, sie studiert, arbeitet halbtags, hat ein Pferd und einen Hund zu versorgen, lebt noch im elterlichen Haushalt, wir wohnen eine 3/4 Stunde Autofahrt voneinander entfernt. 

Das ganze hat sich aber eingependelt, sodass wir uns in der Regel 1-2 x unter der woche, sowie am Wochenende sehen. 

Aktuell ist die Zeit von ihrer Seite sehr knapp, da sie von der Arbeit viel weg muss (deutschlandweit auf Geschäftsreise, immer 2-Tage-Weise), und viele Abgaben in der Uni anstehen (Fristen laufen aus). 

Dabei wird das Pferd derzeit meist durch Dritte versorgt, weil sie es einfach nicht stemmen kann. Nun war es so, dass wir uns die letzten 3 Wochen und auch die kommenden 3 Wochen nur super sporadisch sehen. Mich belastet das eher, sie hat aber den Kopf so voll, dass sie sich darüber gar keinen Kopf macht (machen kann/ machen will). 

Von ihrem Job ist sie leider sehr abhängig, der Chef ist super herrisch, behandelt sie manchmal wie den persönlichen sklaven (ruft nachts, am Wochenende, spät abends an), sie lässt es aber mit sich machen, weil die Kohle stimmt. Meine Hoffnung war immer, dass sie das Studium schnell zu Ende bringt, und dann in ihren richtigen Beruf einsteigt - sind noch 2 Semester, dann ist fertig. 

Noch vor 4 Wochen haben wir mittelfristige Zukunftspläne geschmiedet, bei mir etwas an der Einrichtung geändert, ihr einen Kleiderschrank hergestellt, - geplant, wie wir den Garten im Frühjahr herrichten und den Balkon gestalten. 

Jetzt kommt sie gestern mit dem Klops um die Ecke: ihr derzeitiger Chef bietet ihr an, eine große Weiterbildung zu machen - 20 lange Wochenenden über das restliche Jahr verteilt, 600 km entfernt - auf meine Frage, wofür das denn gut sei, sagte sie: als background, wenn der andere Job nichts für mich ist / ich keine Stelle in der Nähe finde. 

sie hat sich bei mir vorab die Absolution geholt, gefragt, ob ich das mittragen würde, sonst würde sie es nicht machen. 
ich habe meine Bedenken um die (ja irgendwo noch frische) Beziehung geäußert, dass all unsere Pläne wegfallen, - sie hat trotzdem zugesagt und sich noch beschwert, dass ich bedenken (insbesondere Faktor Viel zu hohe Belastung) geäußert habe. 

sie macht es nun natürlich trotzdem, irgendwo auch aufgezwungen von dem Chef. Für mich bricht mehr oder weniger eine Welt zusammen, weil die Zeit jetzt noch viel weniger wird und ich die Basis für Zeit und eine gemeinsame Zukunft nicht mehr sehe. 

Es gibt also quasi gar keine Basis, den ganzen Zauber mitzumachen, außer sich eine zweite Tür offenzuhalten, was aus meiner Sicht zu dem Preis total wahnwitzig ist. 

ich weiß nun nicht, wie ich reagieren soll. Habe Magenschmerzen, schlafe schlecht - sie fehlt mir einfach. Ich sehe sie in 3 Wochen erst wieder, und dann ist jede Zeit die wir zusammen haben (die immer harmonisch ist) nur noch super knapp. 
 

Wahrscheinlich ist ihr die Chariere wichtiger als eine Beziehung. So wichtig, daß sie sogar ihre Tiere dabei vergisst...sie einfach abstellt.
Kann es sein, das der Chef ein Auge auf sie geworfen hat???( Nur so ein Gedanke) 
Du kannst sie nicht abhalten...aber du wirst mit ihr sprechen müssen, was sie  bzw. ob sie die Beziehung aufrechterhalten möchte. 
Nur mit viel Willenskraft und Aufrichtigkeit kann eine solche Beziehung auf dauer funktionieren.

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Y
yuheo
13.03.22 um 10:19

Du hast deine Situation sehr reflektiert wieder gegeben und ich verstehe total, dass dich das belastet.

Auf der einen Seite, finde ich es gut, dass deine Freundin ihren beruflichen Weg unabhängig von eurer Beziehung geht (was in eurem Alter absolut sinnvoll ist!), auf der anderen Seite verstehe ich auch, dass du Zeit mit ihr verbringen willst. Und 3 Wochen nicht sehen, ist schon auch viel. In Fernbeziehungen gleicht man dieses Nichtsehen ja damit aus, dass man z.b. viel telefoniert/schreibt usw. Das fällt ja bei euch weg. Also kann ich verstehen, dass dir das zu wenig ist.

Wie also lösen?
Ich würde sagen, du solltest dir eingestehen, dass du aktuell keine hohe Priorität im Leben deiner Freundin hast und dich fragen, ob du das so möchtest. Zumal auf deine Bedenken ja noch nicht mal Rücksicht genommen wurde. Vor die Wahl stellen würde ich sie nicht, das kann nicht gut gehen. Aber du kannst trotzdem für dich entscheiden, ob das die Art Beziehung ist, die du führen möchtest. 
Vielleicht könnt ihr über Perspektiven reden? Ihr seid ja ein Jahr zusammen, eventuell nach der Weiterbildung zusammenziehen? Einen Ort in der Mitte finden ,... usw Oder auch kleinere Punkte, in der Zukunft, die dir Hoffnung machen. Ein gemeinsamer langer Sommerurlaub z.B.

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H
heimatkind
13.03.22 um 10:36

Wir haben ja gemeinsame Termine, auch mittelfristig (2 Urlaube gebucht). Aber das ersetzt doch nicht den Alltag, den ich zumindest (und sie bis vor kurzem auch?) angestrebt hat... wir hatten gerade erst den Punkt erreicht bei dem ich gesagt habe: gut, so viel Kontakt ist erfüllend für mich - und wenn das noch ein Jahr so weiter geht, kann ich mir ein Zusammenziehen gut vorstellen. 

und jetzt haut sie mir das so vor den Kopf, und erwartet noch, dass ich applaudiere. 

ich mache mich vielleicht auch zu bekloppt, konnte mich immer gut selbst beschäftigen - aber sie ist mein Lebensmittelpunkt geworden, und ich dachte, ich werde ihrer sein. 

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U
unicorn_a3f761
13.03.22 um 11:41

Ja, ich glaube dir, das das eine sehr schmerzhafte Erfahrung ist. Nur, wenn du ehrlich mit dir selbst bist, siehst du für diese Einstellung, der Freundin, auch kein Rezept. 
Dir sollte dein Kind wichtiger sein. Denn bei ihr kannst du nicht einfach auf den Knopf drücken (wie beim Handy) und die Verbindung unterbrechen. Sagen keine Zeit....keine Lust....kein Interesse....bis später. Du kannst nicht weglaufen, sie gehört zu dir....mit all deiner Liebe und Zuneigung. Schade, daß es viele als Belastung und Eingriff in ihr Leben sehen. Es sollte doch ein Geschenk sein, einen Mann zu finden, der so aufopfernd sich um ein Kind....Haushalt und auch um eine Frau kümmern möchte.

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K
kassandra80
13.03.22 um 11:49

Den Partner als Lebensmittelpunkt zu sehen halte ich persönlich immer für grundweg falsch. Du selbst solltest Dein Lebensmittelpunkt sein und der Partner eine Bereicherung, quasi das i-Tüpfelchen zu Deinem Leben. Dazu gehört dass man Dinge die einem wichtig sind - sei es die persönliche oder berufliche Entwicklung - natürlich weiter pflegt. Es gibt schlicht keine Garantien im Leben und wenn man sich trennen sollte, steht man evtl. nicht nur ohne Partner da, sondern hat auch beruflich zuviel zurückgesteckt und Chancen nicht wahrgenommen, die einem im späteren Leben weitergebracht hätten. 

Du sagst ihr plant eine Zukunft zusammen also etwas Längerfristiges. Ihre Ausbildung und Karriere sind ein wichtiger Teil Ihres Lebens und das Angebot dass Deine Freundin von ihrem Chef bekommen hat, scheint in ihren Augen sinnvoll zu sein. Diese Weiterbildung ist ja zeitlich befristet und macht sie beruflich womöglich zukünftig flexibler wie und wo sie arbeiten kann. Das wäre dann zukünftig ggf. für Euch beide sogar günstiger. Wir sprechen also nicht von "neue Wege gehen" oder dass "Eure Pläne wegfallen", sondern einfach dass sich Eure "mittelfristige Planung" einfach einige Monate in die Zukunft verschiebt. Klar bedeutet dass von Deiner Seite noch etwas Geduld - obwohl ich denke für sie ist das ja vermutlich auch belastend - aber wenn die Beziehung sonst so harmonisch ist und ihr gut zusammen passt, dann wäre es das ja wert. 

Du erwartest, dass Deine Freundin Dir entgegen kommt, aber mir fehlt in Deinem Text eindeutig das Verständnis und Einfühlen in die Situation Deiner Freundin von Deiner Seite aus. Ob das bei Ihr in Deine Richtung ähnlich ist, kann ich nicht beurteilen. Aber Du schreibst hier nunmal und für mich liest sich Dein Text eben so. 

Es ist wichtig eigene Vorstellungen zu haben, aber die sollten mit der Partnerschaft bzw. der derzeiten Lebenssituation kompatibel sein. Von ihrer Seite aus, aber auch von Deiner. Wenn ihr da aber grundsätzlich verschiedene Vorstellungen habt, dann müsste man sich eigentlich die gesamte Beziehungskonstellation nochmal genauer angucken. Vielleicht passt ihr wirklich nicht genügend zusammen? 

Wenn Du die zeitliche und räumliche Trennung über diese Dauer nicht aushälst, dann hast Du die Wahl und kannst Dich trennen. Deiner Freundin zum Vorwurf zu machen, dass sie beruflich weiterkommen möchte, halte ich aber für sehr unfair. 

 

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K
kassandra80
13.03.22 um 11:53
In Antwort auf unicorn_a3f761

Ja, ich glaube dir, das das eine sehr schmerzhafte Erfahrung ist. Nur, wenn du ehrlich mit dir selbst bist, siehst du für diese Einstellung, der Freundin, auch kein Rezept. 
Dir sollte dein Kind wichtiger sein. Denn bei ihr kannst du nicht einfach auf den Knopf drücken (wie beim Handy) und die Verbindung unterbrechen. Sagen keine Zeit....keine Lust....kein Interesse....bis später. Du kannst nicht weglaufen, sie gehört zu dir....mit all deiner Liebe und Zuneigung. Schade, daß es viele als Belastung und Eingriff in ihr Leben sehen. Es sollte doch ein Geschenk sein, einen Mann zu finden, der so aufopfernd sich um ein Kind....Haushalt und auch um eine Frau kümmern möchte.

Du bist im falschen Thread.

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heimatkind
13.03.22 um 12:04
In Antwort auf kassandra80

Den Partner als Lebensmittelpunkt zu sehen halte ich persönlich immer für grundweg falsch. Du selbst solltest Dein Lebensmittelpunkt sein und der Partner eine Bereicherung, quasi das i-Tüpfelchen zu Deinem Leben. Dazu gehört dass man Dinge die einem wichtig sind - sei es die persönliche oder berufliche Entwicklung - natürlich weiter pflegt. Es gibt schlicht keine Garantien im Leben und wenn man sich trennen sollte, steht man evtl. nicht nur ohne Partner da, sondern hat auch beruflich zuviel zurückgesteckt und Chancen nicht wahrgenommen, die einem im späteren Leben weitergebracht hätten. 

Du sagst ihr plant eine Zukunft zusammen also etwas Längerfristiges. Ihre Ausbildung und Karriere sind ein wichtiger Teil Ihres Lebens und das Angebot dass Deine Freundin von ihrem Chef bekommen hat, scheint in ihren Augen sinnvoll zu sein. Diese Weiterbildung ist ja zeitlich befristet und macht sie beruflich womöglich zukünftig flexibler wie und wo sie arbeiten kann. Das wäre dann zukünftig ggf. für Euch beide sogar günstiger. Wir sprechen also nicht von "neue Wege gehen" oder dass "Eure Pläne wegfallen", sondern einfach dass sich Eure "mittelfristige Planung" einfach einige Monate in die Zukunft verschiebt. Klar bedeutet dass von Deiner Seite noch etwas Geduld - obwohl ich denke für sie ist das ja vermutlich auch belastend - aber wenn die Beziehung sonst so harmonisch ist und ihr gut zusammen passt, dann wäre es das ja wert. 

Du erwartest, dass Deine Freundin Dir entgegen kommt, aber mir fehlt in Deinem Text eindeutig das Verständnis und Einfühlen in die Situation Deiner Freundin von Deiner Seite aus. Ob das bei Ihr in Deine Richtung ähnlich ist, kann ich nicht beurteilen. Aber Du schreibst hier nunmal und für mich liest sich Dein Text eben so. 

Es ist wichtig eigene Vorstellungen zu haben, aber die sollten mit der Partnerschaft bzw. der derzeiten Lebenssituation kompatibel sein. Von ihrer Seite aus, aber auch von Deiner. Wenn ihr da aber grundsätzlich verschiedene Vorstellungen habt, dann müsste man sich eigentlich die gesamte Beziehungskonstellation nochmal genauer angucken. Vielleicht passt ihr wirklich nicht genügend zusammen? 

Wenn Du die zeitliche und räumliche Trennung über diese Dauer nicht aushälst, dann hast Du die Wahl und kannst Dich trennen. Deiner Freundin zum Vorwurf zu machen, dass sie beruflich weiterkommen möchte, halte ich aber für sehr unfair. 

 

Ich unterstütze sie sehr dabei, ihr Studium durchzuziehen - das war für uns beide immer oberste Priorität auf dem Weg ins "normale" Leben, damit man mit bald 30 auch weiter planen kann - es ist natürlich schwierig, dass sie da noch nicht so weit ist, wie man es in dem Alter eben gerne wäre. 

ich habe gewiss keine Torschlusspanik - aber ich empfinde so, dass sie mir damit ein zusätzliches Päckchen auferlegt, ich mir Sorgen mache (wirklich sorgen! Es ist jetzt schon alles zu viel), natürlich auch darum, dass ich zu kurz kommen könnte. 

natürlich habe ich auch genug Hobbys, aber wir haben die letzten Monate so gelebt, dass ein normaler Alltag (abends zusammen kochen, Fernsehen, zu Bett gehen) möglich ist - das ist ja etwas, wonach man sich sehnt. Wäre alles gar kein Problem, wenn wir zusammen wohnen, näher aneinander wohnen würden. 

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det92
det92
13.03.22 um 13:26

Mir persönlich würde hier ein bisschen das Commitment und die Perspektive fehlen. Ihr Studium wird sich durch die Fortbildung nicht gerade verkürzen. Ich finde man sollte immer eine gute Balance finden zwischen Hobby/Freunde, Partner/Familie und Job. Fokussierung auf nur eins ist meinen Erfahrungen nach ungesund.
 Du richtest den Fokus vielleicht gerade etwas zu sehr auf sie ("Lebensmittelpunkt" bei ihr ist es die Arbeit. Sie vernachlässigt Gaul und Partner. Ihr habt wenig Priorität gerade. 

Überlege dir gut ob du darauf warten willst, dass sie dies selbst erkennt und sich eine gesunde Balance einpendelt. Auch bei guter Kommunikation, könnte sie es sonst immer so auffassen, dass du ihr was verbieten willst und dir später vorwerfen. Natürlich immer mit dem Risiko, dass aufgrund der Fernbeziehung Dinge passieren können, welche dich verletzen und du rückblickend sagst "Hätte ich mal damals die Reißleine gezogen..."
 

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S
sisteronthefly
14.03.22 um 14:25

Hallo,

generell bin ich ein Freund von Weiterbildungen, Studium ect. und denke , eine Beziehung sollte private Weiterentwicklung mittragen. Den Eindruck habe ich von dir. Über deine Freundin bekomme ich einen undefinierbaren Eindruck, so als ob etwas Ungesagtes in der Luft liegen würde. Mir kommen einige Dinge seltsam vor. Die Verbindung zu ihrem Chef beispielsweise. Wie kann es sein, dass er nachts und spät am Abend auf ihre Hilfe angewiesen ist? Das ist kein normales Vorgehen. Eine große Weiterbildung vom Chef finanziert ist eine feine Sache, was mir daran zu denken gibt ist die Tatsache, dass Chef´s i.d.R. kostensparend denken und eine Anfahrt von 600 km eher nicht zahlen wollen. Besonders in den aktuellen Zeiten, wo beinahe alle Firmen auf online-learning umstellen wundert mich so ein Angebot. 

Hast du das Gefühl, sie würde sich emotional von dir entfernen? Die Anlaufschwierigkeiten sind alle beseitigt, da bist du sicher? 

LG Sis
 

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S
sophos75
14.03.22 um 14:48

Was mir irgendwie fehlt ist der Kompromiss, ein Bemühen von ihr um Dich und Eure Beziehung. Aktuell kommst Du mir wie Steigbügelhalter vor. Sie scheint sehr fokussiert auf ihre Zukunft zu sein, aber ist sie es auch auf Eure?
Das mit ihrem Job kann ich noch nicht ganz nachvollziehen, ist sie dort Werksstudentin oder Teilzeitkraft? Wie sehen denn die Pläne ihres Chefs für die Zeit nach ihrem Abschluss aus? Übernahme dann als Vollzeitkraft. Eigentlich würde etwas anderes gar keinen Sinn machen denn einfach so investiert man nicht soviel Geld in eine zeitlich befristete Teilzeitkraft.
Die Frage ist halt, was kommt nach der Fortbildung wenn dann wieder das Studium forciert werden soll nach der Fortbildung? Wer ist denn der Taktschläger, Ihr oder ihr Chef?
Ich habe den Eindruck, ihr lebt gerade in unterschiedlichen Lebensabschnitten: Du bist mit Ende 20 angekommen und willst eine Existenz mit Partnerin, sie wirkt wie Anfang Mitte 20 die jetzt erst Mal Gas geben will. Was hat sie denn vor dem Studium gemacht?

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L
lzpvmk_26829720
14.03.22 um 20:51

Ich könnt mir vorstellen, dass sie eine Beziehung mit dem Chef hat.

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