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Partner will Fernfahrer werden - Wochenendbeziehung - Erfahrungen?

9. Januar um 10:40

Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier und brauch mal ein paar Erfahrungsberichte. Mein Partner und ich sind seit 2016 ein Paar. Ich lernte ihn als Kraftfahrer im Nahverkehr kennen. Wir sind recht zeitig zusammengezogen und haben auch vorher schon jeden Tag zusammen verbracht. Wir sind es gewohnt jeden Tag zusammen einzuschlafen und zusammen aufzuwachen, uns zu sehen, zu reden, und uns Nähe zu geben.

Nun träumt er schon lange davon Fernfahrer zu werden bzw. es einmal auszuprobieren. Er sagt es wäre die Königsklasse des LKW-Fahrens. Gestern hat er mir also mitgeteilt dass er sich gerne für den Fernverkehr bewerben möchte und was ich davon halte, denn er hätte Angst, dass unsere Beziehung darunter leiden könnte. Er möchte jedoch nur so fahren, dass er immer am Wochenende zu Hause ist. Und sollten wir je ein Kind bekommen, möchte er ab Hälfte der Schwangerschaft wieder in den Nahverkehr wechseln um ja nichts zu verpassen. Soweit so gut.

Ich denke er möchte diese Möglichkeit nutzen um zu sich selber zu finden, zu lernen auch allein mit sich zurecht zu kommen und dadurch bestimmte Verhaltensmuster zu bekämpfen (weglaufen im Streit, Lügen um sich zu schützen, Angst etc.)

Ich stehe da voll hinter ihm, möchte ihn da absolut unterstützen und ihm die Möglichkeit geben sich selbst zu verwirklichen und vielleicht auch neues über sich selbst zu lernen. Einerseits denke ich dass auch ich durch diese neue Erfahrung viel dazu lernen werde und uns dieses Abenteuer enger zusammen bringen kann, andererseits hab ich jedoch auch Angst davor, dass wir uns irgendwie entgleiten könnten oder dass ihn das fertig macht oder stark ins negative verändern könnte (er ist eigentlich ein ziemlich nähebedürftiger Mensch der am liebsten jede freie Minute zusammen verbringen möchte).

Hat jemand von euch einen Partner der Fernfahrer ist, oder führt eine Wochnendbeziehung?
Wie unterstützt ihr euren Mann? Wie kommt hier zu Hause zurecht, immerhin muss man sich ja plötzlich um alles allein kümmern, allein schlafen, allein sein wenn es einem schlecht geht. Und er genauso. Ich kann dann nie so für ihn da sein wie bisher. Wie geht ihr damit um? Wie habt ihr gelernt so glücklich zu sein? Was sind die Vor- und Nachteile für euch?

Über Erfahrungen wäre ich seeeehr dankbar
 

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9. Januar um 11:14

Ich weiß nicht ob es uns langweilt, das wirkte bisher eigentlich nicht so. Wr haben schon ziemlich darauf geachtet keinen Alltagstrott zu verfallen. Das hat eigentlich recht gut geklappt. Wir hatten das ein oder andere Problem, wie in jeder Beziehung, haben aber in langen ehrlichen Gesprächen versucht diese zu lösen. Mehr aufeinander einzugehen, Wege zu finden besser zu kommunizieren. Den anderen mehr zu verstehen. Ich denke das ist weniger unser Problem. In diesen Gesprächen in denen wir darüber redeten wer er sein möchte, Was er über sich sagen möchte wenn er in 20 Jahren zurück denkt und ich, fing er halt an zu überlegen.

Dort stellte sich für ihn halt heraus, dass er aus seiner Komfortzone austreten möchte um sich zu verändern, um mit sich selbst ins Reine zu kommen. Er hat Angst im Stich gelassen zu werden ( seine Familie und alle haben ihn immer sitzen lassen, waren nie für ihn da, sein ganzes Leben von klein auf an musste er sich allein durchschlagen). Er hat Angst vor den starken Gefühlen, davor dass auch ich ihn verlassen könnte wenn er zb. raucht obwohl ich das blöd finde (dann sagt er halt er hätte nicht geraucht, lügt aus Angst vor den Konsequenzen). Das möchte er ändern. Er möchte sich seinen Ängsten stellen, für sich, für uns. Und denk der richtige Weg für Ihn wäre gleichzeitig auch die Möglichkeit seinen Traum zu leben und im Fernverkehr zu arbeiten und wirklich hauptsächlich Zeit mit sich und seinen Gedanken zu haben, zumindest eine Zeit lang, nicht für immer. Um einen Weg zu innerer Stärke zu finden, weg von der Angst, weg von der  negativen Vergangenheit.  Zu sich selbst.  Gleichzeitig hat er aber auch hiervor Angst, Angst davor dass es nicht das richtige für ihn ist, das es uns schaden könnte usw. Er möchte sich also quasi seiner größten  Angst stellen, dem Allein sein. Und ich respektiere seinen Mut.

Aber wie gesagt eigentlich geht es mir nicht darum sondern um Erfahrungen, wie man eine Wochenendbeziehung einfacher machen kann, Tipps. Eure Geschichten. Und keine Psychologiestunde wovor mein Freund sich fürchtet

 

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9. Januar um 11:14

Ich weiß nicht ob es uns langweilt, das wirkte bisher eigentlich nicht so. Wr haben schon ziemlich darauf geachtet keinen Alltagstrott zu verfallen. Das hat eigentlich recht gut geklappt. Wir hatten das ein oder andere Problem, wie in jeder Beziehung, haben aber in langen ehrlichen Gesprächen versucht diese zu lösen. Mehr aufeinander einzugehen, Wege zu finden besser zu kommunizieren. Den anderen mehr zu verstehen. Ich denke das ist weniger unser Problem. In diesen Gesprächen in denen wir darüber redeten wer er sein möchte, Was er über sich sagen möchte wenn er in 20 Jahren zurück denkt und ich, fing er halt an zu überlegen.

Dort stellte sich für ihn halt heraus, dass er aus seiner Komfortzone austreten möchte um sich zu verändern, um mit sich selbst ins Reine zu kommen. Er hat Angst im Stich gelassen zu werden ( seine Familie und alle haben ihn immer sitzen lassen, waren nie für ihn da, sein ganzes Leben von klein auf an musste er sich allein durchschlagen). Er hat Angst vor den starken Gefühlen, davor dass auch ich ihn verlassen könnte wenn er zb. raucht obwohl ich das blöd finde (dann sagt er halt er hätte nicht geraucht, lügt aus Angst vor den Konsequenzen). Das möchte er ändern. Er möchte sich seinen Ängsten stellen, für sich, für uns. Und denk der richtige Weg für Ihn wäre gleichzeitig auch die Möglichkeit seinen Traum zu leben und im Fernverkehr zu arbeiten und wirklich hauptsächlich Zeit mit sich und seinen Gedanken zu haben, zumindest eine Zeit lang, nicht für immer. Um einen Weg zu innerer Stärke zu finden, weg von der Angst, weg von der  negativen Vergangenheit.  Zu sich selbst.  Gleichzeitig hat er aber auch hiervor Angst, Angst davor dass es nicht das richtige für ihn ist, das es uns schaden könnte usw. Er möchte sich also quasi seiner größten  Angst stellen, dem Allein sein. Und ich respektiere seinen Mut.

Aber wie gesagt eigentlich geht es mir nicht darum sondern um Erfahrungen, wie man eine Wochenendbeziehung einfacher machen kann, Tipps. Eure Geschichten. Und keine Psychologierunde darüber wovor mein Freund sich fürchtet

 

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9. Januar um 17:06

Ja, Weil das in der Firma dort so ist. Freitag Mittag rein, Montag früh wieder raus. Ein Freund arbeitet bereits da, bei ihm ist es auch so und bei den anderen auch. 

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9. Januar um 17:28
In Antwort auf oofreeyourmindoo

Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier und brauch mal ein paar Erfahrungsberichte. Mein Partner und ich sind seit 2016 ein Paar. Ich lernte ihn als Kraftfahrer im Nahverkehr kennen. Wir sind recht zeitig zusammengezogen und haben auch vorher schon jeden Tag zusammen verbracht. Wir sind es gewohnt jeden Tag zusammen einzuschlafen und zusammen aufzuwachen, uns zu sehen, zu reden, und uns Nähe zu geben.

Nun träumt er schon lange davon Fernfahrer zu werden bzw. es einmal auszuprobieren. Er sagt es wäre die Königsklasse des LKW-Fahrens. Gestern hat er mir also mitgeteilt dass er sich gerne für den Fernverkehr bewerben möchte und was ich davon halte, denn er hätte Angst, dass unsere Beziehung darunter leiden könnte. Er möchte jedoch nur so fahren, dass er immer am Wochenende zu Hause ist. Und sollten wir je ein Kind bekommen, möchte er ab Hälfte der Schwangerschaft wieder in den Nahverkehr wechseln um ja nichts zu verpassen. Soweit so gut.

Ich denke er möchte diese Möglichkeit nutzen um zu sich selber zu finden, zu lernen auch allein mit sich zurecht zu kommen und dadurch bestimmte Verhaltensmuster zu bekämpfen (weglaufen im Streit, Lügen um sich zu schützen, Angst etc.)

Ich stehe da voll hinter ihm, möchte ihn da absolut unterstützen und ihm die Möglichkeit geben sich selbst zu verwirklichen und vielleicht auch neues über sich selbst zu lernen. Einerseits denke ich dass auch ich durch diese neue Erfahrung viel dazu lernen werde und uns dieses Abenteuer enger zusammen bringen kann, andererseits hab ich jedoch auch Angst davor, dass wir uns irgendwie entgleiten könnten oder dass ihn das fertig macht oder stark ins negative verändern könnte (er ist eigentlich ein ziemlich nähebedürftiger Mensch der am liebsten jede freie Minute zusammen verbringen möchte).

Hat jemand von euch einen Partner der Fernfahrer ist, oder führt eine Wochnendbeziehung?
Wie unterstützt ihr euren Mann? Wie kommt hier zu Hause zurecht, immerhin muss man sich ja plötzlich um alles allein kümmern, allein schlafen, allein sein wenn es einem schlecht geht. Und er genauso. Ich kann dann nie so für ihn da sein wie bisher. Wie geht ihr damit um? Wie habt ihr gelernt so glücklich zu sein? Was sind die Vor- und Nachteile für euch?

Über Erfahrungen wäre ich seeeehr dankbar
 

Also ich selber habe keine aber mein Schwiegervater hat jahrelang so gearbeitet das er nur am we zu Hause war. Als seine Frau dann in Rente ging ist sie manchmal mitgefahren. Sonst war sie immer nur zu Hause und fühlte sich einsam. 

ich wüsste für mich wäre das nix und mein Mann der leidenschaftlich und auch beruflich sehr sehr gern Auto fährt sagt selbst das es zwar auch schön war wenn er früher mitfahren konnte aber für ihn wäre es nix da er mich und die Kinder um sich brauch. 

wenn du mit dem Gedanken nicht so klar kommst dann Rede offen mit ihm. Es bringt ja nix wenn er seinen Traum erfüllt und du zu Hause sitzt und darunter leidest. Er sagt ja selbst das er die Beziehung nicht gefährden will. Andere Frage wäre ob er auch ohne fernfahrer zu sein glücklich werden kann. Und so weit planen das wenn du schwanger bist will er es anders machen und in den Nahverkehr zurück. Aber was ist wenn er es dann doch nicht will und fernfahrer bleibt ? 
Wie stellt er sich ausprobieren vor ? Es 2 Wochen machen und wenn er merkt das es blöd ist kündigen ? 

 

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10. Januar um 7:54
In Antwort auf cmamaj

Also ich selber habe keine aber mein Schwiegervater hat jahrelang so gearbeitet das er nur am we zu Hause war. Als seine Frau dann in Rente ging ist sie manchmal mitgefahren. Sonst war sie immer nur zu Hause und fühlte sich einsam. 

ich wüsste für mich wäre das nix und mein Mann der leidenschaftlich und auch beruflich sehr sehr gern Auto fährt sagt selbst das es zwar auch schön war wenn er früher mitfahren konnte aber für ihn wäre es nix da er mich und die Kinder um sich brauch. 

wenn du mit dem Gedanken nicht so klar kommst dann Rede offen mit ihm. Es bringt ja nix wenn er seinen Traum erfüllt und du zu Hause sitzt und darunter leidest. Er sagt ja selbst das er die Beziehung nicht gefährden will. Andere Frage wäre ob er auch ohne fernfahrer zu sein glücklich werden kann. Und so weit planen das wenn du schwanger bist will er es anders machen und in den Nahverkehr zurück. Aber was ist wenn er es dann doch nicht will und fernfahrer bleibt ? 
Wie stellt er sich ausprobieren vor ? Es 2 Wochen machen und wenn er merkt das es blöd ist kündigen ? 

 

Nein, er hat nicht vor es 2 Wochen zu probieren. Er bzw wir haben darüber geredet dass es schon Sinn macht sich da länger Zeit zu geben. 6-12 Monate, um zu gucken ob das Leben als Fernfahrer etwas für ihn wäre, für uns. Ich denke die erste Zeit würde durch die Umstellung schwierig werden, man reißt sich ja aus der Gewohnheit raus, aus dem bekannten jeden Tag zusammen verbringen zu können, und der Wunsch es dann sofort deswegen aufzugeben zu groß sein könnte, als realistisch sagen zu können dass es der Beruf ist der ihm nicht gefällt. Deswegen möchte ich ihm dabei helfen es wirklich länger zu versuchen und es nicht sofort wieder aufzugeben nur weil die Umstellung das Schwierige ist.

Er wird wenn wir ein Kind bekommen nicht weiter machen wollen, dazu ist er zu sehr Familienmensch. Er würde nichts verpassen wollen. Und wenn er es dann doch weiter machen wollen würde, müsste man drüber reden, Wege finden. Das würde man also dann sehen. Das spielt für mich, im Moment, keine Rolle.

Aber ich glaube ihr versteht mich falsch. Mir geht es nicht darum ihn  davon abzuhalten, ihm das auszureden oder ihm ein schlechtes Gewissen zu machen.
Ich möchte ihn unterstützen, ihm helfen. Dabei geht es für mich in der Liebe. Dem Partner dabei helfen zu wachsen, der Mensch zu sein der er sein möchte, sich gut zu fühlen, ihn auf seinem Weg zu begleiten, auf unserem Weg. Ich suche nur nach Möglichkeiten wie ich ihn unterstützen kann, wie ich es UNS einfacher machen kann um ihm damit zu helfen. Ich weiß dass er den Job aufgeben würde, wenn unsere Beziehung dauerhaft darunter leider würde, ich habe keine Angst davor dass sein Wunsch uns schaden könnte, denn ich weiß dass wir vorher einen Weg finden würden der uns hilft. Und dass seine Priorität immer die Familie sein wird.

Ich habe kein Problem damit dass er sich das wünscht, dass er was neues versuchen möchte, eine Art Abenteuer für ihn, ein Schritt in etwas Unbekanntes wo er komplett alleine ist. Ich bin in der Woche genug beschäftigt mit Arbeit, Kind, unseren Haustieren, dem Haushalt etc. Außerdem kann ich sehr gut allein sein, mich mit mir beschäftigen und das genießen. Es wird sicherlich den ein oder anderen Tag geben wo einem das zusammen sein fehlen wird, die Nähe, oder wo man mal genervt ist weil man sich um alles allein kümmert, aber im Großen und Ganzen denke ich, werde ich weniger Probleme damit haben. Ich hab das gewohnte Umfeld, unser zu Hause, unser Leben. Er ist der der allein ist, in einer fremden Umgebung, in keinem richtigen zu Hause, weg von seiner Familie, seinen Freunden.

Deswegen wie gesagt die Frage nach Erfahrungen und Tipps wie ich ihn da unterstützen kann und was andere Paare so machen, welche Rituale sie haben um es sich zu vereinfachen und sich Gegenseitig zu unterstützen und sowas.

Ich hoffe ihr versteht jetzt worum es mir geht.

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10. Januar um 8:18

Ich kenne zwei Familien, in denen der Mann Fernfahrer ist.
Die Eine hat sich völlig auseinandergelebt. Der Mann kommt am Wochenende heim, verbringt das Wochenende an seinem PC und mit Freunden und die Familie bleibt auf der Strecke.

Bei Familie Zwei hat sich die Partnerschaft gefestigt. Sie verbringen die Wochenenden sehr intensiv zusammen - gemeinsam mit Freunden und in Zweisamkeit. Für ihre Liebe ist der Fernverkehr ein Stück weit eine Bereicherung, da sich die beiden viel weniger über Kleinigkeiten streiten und sie ihre gemeinsame Zeit viel mehr schätzen und nicht als Selbstverständlich ansehen.
Aber auch da wird es immer wieder mal schwierig, wenn z.B. das Auto kaputt oder das Kind krank ist. Dann "kotzt" es beide förmlich an, dass er Sonntag Nacht wieder los muss und sie zu Hause mit allem alleine bleibt.

Ich finde, ihr solltet es wirklich ausprobieren. Es liest sich ja nicht so, als würde er seinen Traum sein Leben lang ausleben wollen. Er scheint sich ja trotzdem nicht aus den Verantwortungen stehlen zu wollen und zurückrudern kann man dann ja wieder, falls es zu schwierig wird.

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10. Januar um 8:26
In Antwort auf purplerain76

Ich kenne zwei Familien, in denen der Mann Fernfahrer ist.
Die Eine hat sich völlig auseinandergelebt. Der Mann kommt am Wochenende heim, verbringt das Wochenende an seinem PC und mit Freunden und die Familie bleibt auf der Strecke.

Bei Familie Zwei hat sich die Partnerschaft gefestigt. Sie verbringen die Wochenenden sehr intensiv zusammen - gemeinsam mit Freunden und in Zweisamkeit. Für ihre Liebe ist der Fernverkehr ein Stück weit eine Bereicherung, da sich die beiden viel weniger über Kleinigkeiten streiten und sie ihre gemeinsame Zeit viel mehr schätzen und nicht als Selbstverständlich ansehen.
Aber auch da wird es immer wieder mal schwierig, wenn z.B. das Auto kaputt oder das Kind krank ist. Dann "kotzt" es beide förmlich an, dass er Sonntag Nacht wieder los muss und sie zu Hause mit allem alleine bleibt.

Ich finde, ihr solltet es wirklich ausprobieren. Es liest sich ja nicht so, als würde er seinen Traum sein Leben lang ausleben wollen. Er scheint sich ja trotzdem nicht aus den Verantwortungen stehlen zu wollen und zurückrudern kann man dann ja wieder, falls es zu schwierig wird.

Ich füge noch an:
Familie 2 sucht bereits einen guten Nahverkehrsjob, da jetzt auch ein Kind da ist. In den vergangenen Fernfahrerjahren haben sie gutes Geld verdient und wollen sich bald ein Eigenheim schaffen, was auch nicht gutgehen würde, wenn er weiter im Fernverkehr bleibt.
Wenn man die beiden so betrachtet, kann man sich nicht vorstellen, dass es irgendwas geben könnte, was die beiden trennt

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10. Januar um 8:31
In Antwort auf purplerain76

Ich füge noch an:
Familie 2 sucht bereits einen guten Nahverkehrsjob, da jetzt auch ein Kind da ist. In den vergangenen Fernfahrerjahren haben sie gutes Geld verdient und wollen sich bald ein Eigenheim schaffen, was auch nicht gutgehen würde, wenn er weiter im Fernverkehr bleibt.
Wenn man die beiden so betrachtet, kann man sich nicht vorstellen, dass es irgendwas geben könnte, was die beiden trennt

Ja genau das will ich auch. Ich denke ja dass sein Weg zu sich selbst im Endeffekt ja auch uns hilft, das vollständige Vertrauen dass man aufbringen muss, die fehlende Nähe, der Umgang mit der Starken Sehnsucht etc. Ich denke wenn man sich wirklich darum kümmert dass man ein WIR bleibt, kann dieser Job eine Beziehung echt stark verfestigen. Mehr verbinden.

Weißt du wie die beiden das geschafft haben? Wie sie es geschafft haben sich nicht zu verlieren, auseinander zu leben etc.?

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10. Januar um 9:21

Hallo Freeyourmind,
ich lebe seit 1,5 Jahren in einer Wochenendbeziehung weil wir 300 km entfernt arbeiten.
Für mich ist das wichtigste in dieser Beziehung zu wissen wann dieser Zustand vorbei ist.
Ich finde es mutig unf auch wichtig das ihr es probiert. Vorzugsweise jetzt wo noch nicht soo viel für dich anfällt wie Kinder, Haus etc.
Du solltest dir im klaren sein das du größere Probleme und Krisen dann allein bewältigen musst, dich dein Freund nicht abholen kann wenn du beim Arzt bist und es dir schlecht geht oder anderes, das Pech schlägt schließlich immer zu wenns am wenigsten passt
Andererseits sind die Wochenenden umso schöner. Man genießt das Zusammensein viel mehr und lernt seinen Partner ganz anders zu schätzen. Solange er nicht erwartet am Wochenende nach Hause zu kommen und die ganze Zeit die Füße hoch zu legen kann das super funktionieren.
Wenn dir Kommunikation wichtig ist vereinbart wie oft ihr telefoniert/ Facetimet/ skyped oder was es sonst so tolles gibt.
Und legt unbedingt eine Zeit fest (z.B. 2 Jahre) wann ihr das ganze überdenkt und du vielleicht auch ein eindeutiges Veto-Recht hast wenn es dir nicht mehr passt.
Ich hoffe du wirst glücklich
Kati

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10. Januar um 9:30
In Antwort auf rostockerin97

Hallo Freeyourmind,
ich lebe seit 1,5 Jahren in einer Wochenendbeziehung weil wir 300 km entfernt arbeiten.
Für mich ist das wichtigste in dieser Beziehung zu wissen wann dieser Zustand vorbei ist.
Ich finde es mutig unf auch wichtig das ihr es probiert. Vorzugsweise jetzt wo noch nicht soo viel für dich anfällt wie Kinder, Haus etc.
Du solltest dir im klaren sein das du größere Probleme und Krisen dann allein bewältigen musst, dich dein Freund nicht abholen kann wenn du beim Arzt bist und es dir schlecht geht oder anderes, das Pech schlägt schließlich immer zu wenns am wenigsten passt
Andererseits sind die Wochenenden umso schöner. Man genießt das Zusammensein viel mehr und lernt seinen Partner ganz anders zu schätzen. Solange er nicht erwartet am Wochenende nach Hause zu kommen und die ganze Zeit die Füße hoch zu legen kann das super funktionieren.
Wenn dir Kommunikation wichtig ist vereinbart wie oft ihr telefoniert/ Facetimet/ skyped oder was es sonst so tolles gibt.
Und legt unbedingt eine Zeit fest (z.B. 2 Jahre) wann ihr das ganze überdenkt und du vielleicht auch ein eindeutiges Veto-Recht hast wenn es dir nicht mehr passt.
Ich hoffe du wirst glücklich
Kati

Danke für deine Antwort. Habt ihr denn eine feste Zeit wann es vorbei sein sollt? Und dann redet ihr immer wieder darüber? Plant die Zeit danach? Hilft euch das dabei diese Zeit zu meistern? Und hat euch das mehr zusammen gebracht oder müsst ihr schon kämpfen dass ichr euch nicht auseinander lebt?

Wie gehst du um mit den Tagen an denen es dir schlecht geht oder du ihn um die bräuchtest? Und kommst du grundlegend damit klar oder wünscht du dir es könnte sofort aufhören? Es soll ja Leute geben die froh sind wenn sie 5 Tage allein sein können. Und wie sieht er das?

Wir haben seit dem er das Thema angeschnitten hat überlegt dass wir uns spätestens nach einem Jahr hinsetzen und dadrüber reden ob das so geht oder nicht. Wie jeder sich damit fühlt etc. ( vorausgesetzt natürlich es passiert nicht vorher schon dass er zb sagt dass ihm das gar nicht gefällt). Und wir haben fest geplant uns mindestens jeden Abend per Videoanruf vom Tag zu erzählen, uns eine gute Nacht zu wünschen und sowas. Außerdem haben wir uns vorgenommen über Probleme telefonisch zu reden, sofort, viel mehr zu kommunizieren und uns aber auch bei Problemen nicht hinte rder Distanz zu verstecken so à la "ich muss ja jetzt nicht mit ihm oder ihr das Problem klären, ich bin ja nicht da, kein Bock, ich verschieb das jetzt". Ich denke das könnte schon ein guter Anfang sein oder was meinst du? Habt ihr noch mehr Dinge um es gemeinsam zu schaffen?

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10. Januar um 9:30
In Antwort auf oofreeyourmindoo

Ja genau das will ich auch. Ich denke ja dass sein Weg zu sich selbst im Endeffekt ja auch uns hilft, das vollständige Vertrauen dass man aufbringen muss, die fehlende Nähe, der Umgang mit der Starken Sehnsucht etc. Ich denke wenn man sich wirklich darum kümmert dass man ein WIR bleibt, kann dieser Job eine Beziehung echt stark verfestigen. Mehr verbinden.

Weißt du wie die beiden das geschafft haben? Wie sie es geschafft haben sich nicht zu verlieren, auseinander zu leben etc.?

Ganz genau weiß ich das natürlich nicht. Aber offensichtlich sind sie ein WIR geblieben, auch wenn sie die Woche über getrennt sind. Entscheidungen werden trotzdem gemeinsam getroffen, Freuden und Kummer miteinander geteilt.... Dank Smartphones, Tablets und Videotelefonie ist das auch in der heutigen Zeit einfacher. Man darf es nur nicht missbrauchen für Kontrollzwecke und Misstrauen. Absolutes Vertrauen ist ein MUSS, aber das muss ich dir sicher nicht vorbeten.

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10. Januar um 10:27

Da kommt es ja aber drauf an ob die Tour vom Freitag im Ausland stattfindet oder nicht. Es gibt ja durchaus Firmen die national fahren, wo trotzdem die Fahrer eine ganze Woche unterwegs sind. Von Hamburg nach München, nach Duisburg und wieder zurück, vielleicht nochmal nach Leipzig um dann nach Regensburg zu fahren usw. So wäre es in unserem Fall. Auslandstouren sind nicht angedacht, würden wenn dann nur stattfinden wegen Fahrermangel auf Grund von Krankheit oder ähnlichem, als Ersatz.

Der Freund der dort arbeitet war bis jetzt immer am Freitag morgen wieder zu Hause in Berlin. Ohne Ausnahme.

Mir ist bewusst dass das Fernfahren über die Grenzen hinaus durchaus ganz andere Probleme mit sich bringen würde und auch so einige Wochenenden an denen er gar nicht nach Hause kommen würde,. Aber das ist wie gesagt bei uns dann weniger der Fall.

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10. Januar um 12:49
In Antwort auf oofreeyourmindoo

Nein, er hat nicht vor es 2 Wochen zu probieren. Er bzw wir haben darüber geredet dass es schon Sinn macht sich da länger Zeit zu geben. 6-12 Monate, um zu gucken ob das Leben als Fernfahrer etwas für ihn wäre, für uns. Ich denke die erste Zeit würde durch die Umstellung schwierig werden, man reißt sich ja aus der Gewohnheit raus, aus dem bekannten jeden Tag zusammen verbringen zu können, und der Wunsch es dann sofort deswegen aufzugeben zu groß sein könnte, als realistisch sagen zu können dass es der Beruf ist der ihm nicht gefällt. Deswegen möchte ich ihm dabei helfen es wirklich länger zu versuchen und es nicht sofort wieder aufzugeben nur weil die Umstellung das Schwierige ist.

Er wird wenn wir ein Kind bekommen nicht weiter machen wollen, dazu ist er zu sehr Familienmensch. Er würde nichts verpassen wollen. Und wenn er es dann doch weiter machen wollen würde, müsste man drüber reden, Wege finden. Das würde man also dann sehen. Das spielt für mich, im Moment, keine Rolle.

Aber ich glaube ihr versteht mich falsch. Mir geht es nicht darum ihn  davon abzuhalten, ihm das auszureden oder ihm ein schlechtes Gewissen zu machen.
Ich möchte ihn unterstützen, ihm helfen. Dabei geht es für mich in der Liebe. Dem Partner dabei helfen zu wachsen, der Mensch zu sein der er sein möchte, sich gut zu fühlen, ihn auf seinem Weg zu begleiten, auf unserem Weg. Ich suche nur nach Möglichkeiten wie ich ihn unterstützen kann, wie ich es UNS einfacher machen kann um ihm damit zu helfen. Ich weiß dass er den Job aufgeben würde, wenn unsere Beziehung dauerhaft darunter leider würde, ich habe keine Angst davor dass sein Wunsch uns schaden könnte, denn ich weiß dass wir vorher einen Weg finden würden der uns hilft. Und dass seine Priorität immer die Familie sein wird.

Ich habe kein Problem damit dass er sich das wünscht, dass er was neues versuchen möchte, eine Art Abenteuer für ihn, ein Schritt in etwas Unbekanntes wo er komplett alleine ist. Ich bin in der Woche genug beschäftigt mit Arbeit, Kind, unseren Haustieren, dem Haushalt etc. Außerdem kann ich sehr gut allein sein, mich mit mir beschäftigen und das genießen. Es wird sicherlich den ein oder anderen Tag geben wo einem das zusammen sein fehlen wird, die Nähe, oder wo man mal genervt ist weil man sich um alles allein kümmert, aber im Großen und Ganzen denke ich, werde ich weniger Probleme damit haben. Ich hab das gewohnte Umfeld, unser zu Hause, unser Leben. Er ist der der allein ist, in einer fremden Umgebung, in keinem richtigen zu Hause, weg von seiner Familie, seinen Freunden.

Deswegen wie gesagt die Frage nach Erfahrungen und Tipps wie ich ihn da unterstützen kann und was andere Paare so machen, welche Rituale sie haben um es sich zu vereinfachen und sich Gegenseitig zu unterstützen und sowas.

Ich hoffe ihr versteht jetzt worum es mir geht.

Ich glaube, die größte Unterstützung, die du ihm geben kannst, ist, ihm zu sagen, dass du hinter ihm stehst, dass du es gut findest, dass er es ausprobiert usw. Dass du ihm sagst und zeigst, dass du eben nicht dagegen bist, sondern es befürwortest. Ich glaube, in so einer Situation ist nichts schlimmer, als zu denken, die Partnerin ist dagegen und ich setze mich über sie hinweg. 

Ich hatte bis August eine Wochenendbeziehung. Und es hat gut geklappt, aber uns beiden war klar, dass wir das nicht für allzu lange wollen. Wir hatten das fast 1 1/2 Jahre lang. Wir haben jeden Abend kurz telefoniert und uns über den Tag ausgetauscht, so dass wir wussten, was beim anderen so los ist und was war. 
Ich glaube, es ist wichtig, besonders für den Abend in der WE-Beziehung, was zu tun zu haben. Nicht im Selbstmitleid zu versinken und sich alles mögliche auszumalen, was man alles tolles tun könnte, wenn doch nur der Partner da wäre. Aber nach Drama-Queen hörst du dich eigentlich nicht an. Aber eben die Zeit für sich zu nutzen, Aktivitäten, Sportverein, mal mit Freunden treffen usw. 
Für das WE dann gemeinsame Aktivitäten, aber auch das nciht unbedingt zu übertreiben und Druck aufzubauen à la "jetzt ist WE, wir müssen jede Sekunde ausnutzen", sondern auch mal es sich gemütlich zu machen.
Ich glaube, wenn man zueinander passt, dass man da einen guten Mittelweg finden kann. 

Jetzt wohnen wir zusammen und manchmal genieße ich das alleine sein richtig (wenn er mal beruflich weg ist oder beim Sport), weil ich dann einfach zu 100% das machen kann, was ich will, wann ich das will usw. Und weil ich mit dem Allein sein auch keine Probleme habe. 

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10. Januar um 12:51

Und wichtig ist naturlich auch, einander zu vertrauen, miteinander zu sprechen, wenn einen etwas stört oder geärgert hat und das nicht ewig mit sich rumzutragen. 

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10. Januar um 14:43

Ich bringe genauso Geld nach Hause wie er. Im Grunde sogar mehr. Wir leben tatsächlich in einer Zeit in der Frauen nicht mehr auf das Gehalt ihrer Männer angewiesen sein müssen, da sie durchaus in der Lage sind, selbst arbeiten zu gehen und ihre Familie zu versorgen (ausgenommen natürlich der Frauen die das krankheitsbedingt nicht packen oder weil die Familie einfach für sich entschieden hat dass sie diese altmodische Lebensweise leben möchte. Das ist vollkommen in Ordnung). Aus diesem Grund muss mein Partner weder woanders arbeiten, noch mehr, noch zu anderen Zeiten um irgendwelche Zuschüsse zu bekommen.

Er möchte den Job nicht des Geldes wegen wechseln sondern weil es ihn schon seit Jahren reizt genau das für SICH mal auszuprobieren. Und genau deswegen besteht er quasi darauf nur als Fernfahrer zu arbeiten bei einer Firma bei der er immer am Wochenende zu Hause ist. Er hat tatsächlich die Freiheit zu arbeiten was auch immer er arbeiten möchte, mit dem Gehalt dass er denkt verdienen zu wollen usw. Genauso wie ich.

Etwas wie "Und wer bringt das Geld nach Hause" dürfte also eher nicht kommen.

 

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10. Januar um 15:13

Nochmal, ihm geht es NICHT ums Geld. Ich weiß nicht ob ich mich hier irgendwie falsch ausdrücke, dass über die Hälfte hier meine Texte falsch verstehen, aber ihm geht es um das Allein sein, dass mit sich selbst beschäftigen, dass zu sich finden, das Abenteuer dabei. Es ist etwas dass er schon immer versuchen wollte, ob es ihm gefällt, und er möchte es versuchen bevor wir ein Kind kriegen, Haus und Hof haben usw. Er möchte quasi etwas von seiner Liste abhaken von dem er denkt dass es ihm mit seinem Charakter hilft, seinem Inneren, und das bevor wir endgültig sesshaft werden, damit er dann wenn es an die Familienplanung geht zu Hause ist und nicht mehr da sitzt und sich fragt "wie wäre das, mal Fernverkehr zu fahren" und dann abhaut und mich mich Haus und Kind und allem komplett allein lässt.

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10. Januar um 15:22

Du denkst es wäre eine Flucht vor der Beziehung?

Also ich arbeite ja auch in einer Firma mit 100 Fahrern und ja doch, so einige haben mir schon gesagt dass Sie dies gern mal probieren würden, auch sie sagen es sei die Königsklasse des LKW-Fahrens. Kann ich so jetzt nicht mitreden, würde mich jetzt nicht so reizen (außer es wäre ein mehrmonatiger Roadtrip quer durch die Welt.) Aber schon bevor wir zusammen kamen hat er mir erzählt dass ihn das schon immer gereizt hat und er das irgendwann machen möchte. Daher geh ich nicht davon aus dass es jetzt direkt mit unserer Beziehung zu tun hat.

Ich gehe davon aus dass er mitlerweile an dem Punkt angekommen ist wo er eben wirklich darüber nachdenkt in den nächsten Jahres sesshaft zu werden und für sich entschieden hat seinen Traum jetzt mal zu packen bevor genau dieses eben passiert um danach frei zu sein für die Familie.

 

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10. Januar um 15:36
In Antwort auf oofreeyourmindoo

Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier und brauch mal ein paar Erfahrungsberichte. Mein Partner und ich sind seit 2016 ein Paar. Ich lernte ihn als Kraftfahrer im Nahverkehr kennen. Wir sind recht zeitig zusammengezogen und haben auch vorher schon jeden Tag zusammen verbracht. Wir sind es gewohnt jeden Tag zusammen einzuschlafen und zusammen aufzuwachen, uns zu sehen, zu reden, und uns Nähe zu geben.

Nun träumt er schon lange davon Fernfahrer zu werden bzw. es einmal auszuprobieren. Er sagt es wäre die Königsklasse des LKW-Fahrens. Gestern hat er mir also mitgeteilt dass er sich gerne für den Fernverkehr bewerben möchte und was ich davon halte, denn er hätte Angst, dass unsere Beziehung darunter leiden könnte. Er möchte jedoch nur so fahren, dass er immer am Wochenende zu Hause ist. Und sollten wir je ein Kind bekommen, möchte er ab Hälfte der Schwangerschaft wieder in den Nahverkehr wechseln um ja nichts zu verpassen. Soweit so gut.

Ich denke er möchte diese Möglichkeit nutzen um zu sich selber zu finden, zu lernen auch allein mit sich zurecht zu kommen und dadurch bestimmte Verhaltensmuster zu bekämpfen (weglaufen im Streit, Lügen um sich zu schützen, Angst etc.)

Ich stehe da voll hinter ihm, möchte ihn da absolut unterstützen und ihm die Möglichkeit geben sich selbst zu verwirklichen und vielleicht auch neues über sich selbst zu lernen. Einerseits denke ich dass auch ich durch diese neue Erfahrung viel dazu lernen werde und uns dieses Abenteuer enger zusammen bringen kann, andererseits hab ich jedoch auch Angst davor, dass wir uns irgendwie entgleiten könnten oder dass ihn das fertig macht oder stark ins negative verändern könnte (er ist eigentlich ein ziemlich nähebedürftiger Mensch der am liebsten jede freie Minute zusammen verbringen möchte).

Hat jemand von euch einen Partner der Fernfahrer ist, oder führt eine Wochnendbeziehung?
Wie unterstützt ihr euren Mann? Wie kommt hier zu Hause zurecht, immerhin muss man sich ja plötzlich um alles allein kümmern, allein schlafen, allein sein wenn es einem schlecht geht. Und er genauso. Ich kann dann nie so für ihn da sein wie bisher. Wie geht ihr damit um? Wie habt ihr gelernt so glücklich zu sein? Was sind die Vor- und Nachteile für euch?

Über Erfahrungen wäre ich seeeehr dankbar
 

"um sich selbst zu finden" 

Sorry, aber lange nicht mehr so einen Blödsinn gelesen. 
Der will sich in anderen Städten ordentlich austoben, und da gehören andere Frauen nun auch mal dazu. 

Ich würde jedenfalls nicht Fernfahrer werden wenn sich gerade eine feste Beziehung entwickelt. 

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10. Januar um 15:43
In Antwort auf ragnaro1

"um sich selbst zu finden" 

Sorry, aber lange nicht mehr so einen Blödsinn gelesen. 
Der will sich in anderen Städten ordentlich austoben, und da gehören andere Frauen nun auch mal dazu. 

Ich würde jedenfalls nicht Fernfahrer werden wenn sich gerade eine feste Beziehung entwickelt. 

Also sowas dämliches hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen. tatsächlich gibt es Leute die Dinge tun um sich mehr mit sich selbst zu beschäftigen. Menschen die lernen wollen auch mit sich selbst glücklich zu sein um vielleicht auch ganz anders mit sich und anderen umzugehen. Habe ich auch schon hinter mir.

Ich finde es ziemlich anmaßend hier zu behaupten dass grundlegend Leute sowas nutzen um sich durch die Weltgeschichten zu pimpern. Du kennst weder mich noch meinen Partner und schon gar nicht kennst du seine Vergangenheit, seine Gedanken oder seine Beweggründe etwas zu tun. Also halte dich doch bitte mit solchen dämlichen Verallgemeinerungen der Menschen und Spekulationen zurück.

 

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