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Partner will Ex-Frau Auto schenken

4. September 2017 um 2:28

Mein Partner, mit dem ich seit 2.5 Jahren zusammen bin und zusammen leben, telefonierte eben in meiner Anwesenheit mit seiner Ex-Frau, mit der auch auch zwei Kinder im Teenager-Alter hat.
Im Laufe des Gesprächs erwähnte er, dass er ein älteres Auto, das er besitzt, verkaufen möchte. Ursprünglich war geplant, den Wert des Autos in ein Fahrzeug für mich zu investieren, da ich momentan kein Auto besitze.

Seine Ex-Frau sagte gleich, dass er ihr das Auto auch schenken könnte. Es geht also um ein Geschenk und nicht um den Verkauf des Autos an sie.

Ich sagte ihm nach dem Gespräch mit ihr, dass ich ziemlich sauer wäre, wenn er ihr auch noch ein Auto schenken würde. Er verstand das gar nicht, dass ich deswegen sauer wäre und sagte mir, dass er mich nicht fragen würde und es einfach machen würde, wenn er wollte, dass er es nur nicht tut, weil das Auto "ja nichts mehr ist".

Es gilt auch zu erwähnen, dass er ihr, während unserer Beziehung einige Geschenke gemacht hat.
In den ersten Monaten, die wir zusammen waren, war er mit ihr und den Kindern zwei Wochen im Urlaub. Er hat für sich, die Kinder und seine Ex-Frau bezahlt (es wurde in getrennten Zimmern geschlafen). Im Laufe des Urlaubs hat sie erst von mir erfahren.

Kurze Zeit später haben sie zu viert noch einenWochenendausflug unternommen, auch auf seine Kosten.

Einige Monate später hat er ihr eine Waschmaschine im Wert von 700€ geschenkt. Vor kurzem hat er ihr 5000€ für eine Küche geliehen, die sie monatlich bei ihm abbezahlt.

Er sagt immer, er macht es ja nicht wegen ihr, sondern wegen der Kinder, die übrigens eine ausreichende Summe an Unterhalt bekommen und von ihm trotzdem alles bekommen, was sie sich so wünschen.

Sie hat inzwischen auch schon einen neuen Partner, der bei ihr und den Kindern lebt und ein Kind mit diesem. Ihr neuer Partner ist auch Vollzeit beschäftigt.
Ein Auto besitzt sie auch, für das er ihr sogar vor zwei Jahren die Steuer bezahlt hat, ist also mobil. Allerdings fährt sie die Kinder auch sehr selten, vielleicht vier Mal im Jahr, zu uns. Als mein Partner drei Wochen im Krankenhaus lag, hat sie die Kinder nicht ein einziges Mal zu ihm gefahren, damit sie ihn besuchen konnten.
Wenn die Kinder kommen wollen, holen wir sie immer (10 Minuten ein Weg).

Meine eigentliche Frage hier ist eigentlich die, ob es unverständlich ist, dass ich sauer reagieren würde, wenn er seiner Ex-Frau nun noch ein Auto schenken würde, denn momentan ist es so, dass er nun sauer auf mich ist und mich meidet, weil ich sagte, dass ich sauer wäre, wenn er ihr auch noch ein Auto schenken würde.
Ich bin also gerade die Böse, für die er kein Verständnis hat und werde ignoriert, allerdings finde ich eher meinen Standpunkt verständlich als seinen.

Deshalb wende ich mich an Euch, um Meinungen von außenstehenden Personen zu bekommen, da mich nun doch interessiert, ob ich damit alleine bin, wenn ich das nicht in Ordnung finden würde.

Liebe Grüße
Nelkenduft

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4. September 2017 um 7:11
In Antwort auf nelkenduft

Mein Partner, mit dem ich seit 2.5 Jahren zusammen bin und zusammen leben, telefonierte eben in meiner Anwesenheit mit seiner Ex-Frau, mit der auch auch zwei Kinder im Teenager-Alter hat. 
Im Laufe des Gesprächs erwähnte er, dass er ein älteres Auto, das er besitzt, verkaufen möchte. Ursprünglich war geplant, den Wert des Autos in ein Fahrzeug für mich zu investieren, da ich momentan kein Auto besitze.

Seine Ex-Frau sagte gleich, dass er ihr das Auto auch schenken könnte. Es geht also um ein Geschenk und nicht um den Verkauf des Autos an sie.

Ich sagte ihm nach dem Gespräch mit ihr, dass ich ziemlich sauer wäre, wenn er ihr auch noch ein Auto schenken würde. Er verstand das gar nicht, dass ich deswegen sauer wäre und sagte mir, dass er mich nicht fragen würde und es einfach machen würde, wenn er wollte, dass er es nur nicht tut, weil das Auto "ja nichts mehr ist".

Es gilt auch zu erwähnen, dass er ihr, während unserer Beziehung einige Geschenke gemacht hat. 
In den ersten Monaten, die wir zusammen waren, war er mit ihr und den Kindern zwei Wochen im Urlaub. Er hat für sich, die Kinder und seine Ex-Frau bezahlt (es wurde in getrennten Zimmern geschlafen). Im Laufe des Urlaubs hat sie erst von mir erfahren.

Kurze Zeit später haben sie zu viert noch einenWochenendausflug unternommen, auch auf seine Kosten.

Einige Monate später hat er ihr eine Waschmaschine im Wert von 700€ geschenkt. Vor kurzem hat er ihr 5000€ für eine Küche geliehen, die sie monatlich bei ihm abbezahlt.

Er sagt immer, er macht es ja nicht wegen ihr, sondern wegen der Kinder, die übrigens eine ausreichende Summe an Unterhalt bekommen und von ihm trotzdem alles bekommen, was sie sich so wünschen.

Sie hat inzwischen auch schon einen neuen Partner, der bei ihr und den Kindern lebt und ein Kind mit diesem. Ihr neuer Partner ist auch Vollzeit beschäftigt. 
Ein Auto besitzt sie auch, für das er ihr sogar vor zwei Jahren die Steuer bezahlt hat, ist also mobil. Allerdings fährt sie die Kinder auch sehr selten, vielleicht vier Mal im Jahr, zu uns. Als mein Partner drei Wochen im Krankenhaus lag, hat sie die Kinder nicht ein einziges Mal zu ihm gefahren, damit sie ihn besuchen konnten.
Wenn die Kinder kommen wollen, holen wir sie immer (10 Minuten ein Weg).

Meine eigentliche Frage hier ist eigentlich die, ob es unverständlich ist, dass ich sauer reagieren würde, wenn er seiner Ex-Frau nun noch ein Auto schenken würde, denn momentan ist es so, dass er nun sauer auf mich ist und mich meidet, weil ich sagte, dass ich sauer wäre, wenn er ihr auch noch ein Auto schenken würde.
Ich bin also gerade die Böse, für die er kein Verständnis hat und werde ignoriert, allerdings finde ich eher meinen Standpunkt verständlich als seinen.

Deshalb wende ich mich an Euch, um Meinungen von außenstehenden Personen zu bekommen, da mich nun doch interessiert, ob ich damit alleine bin, wenn ich das nicht in Ordnung finden würde.

Liebe Grüße 
Nelkenduft

Ich finde es auch total übertrieben. Das man mal der Kinder zu liebe was übernimmt ja, aber es sollen dann auch Dinge sein die den Kindern zu Gute kommen?
Warum fährt sie den mit in den Urlaub? Schafft er es alleine nicht mit seinen Kindern? Sooo klein sind die Kiddis auch nicht mehr.
Mir kommt es eher so vor, als ob dein Freund noch auf seine Ex stehen würde? Ich finde das nicht normal.
Ich bin selber ein Scheidungskind und bei uns hat es sowas nicht gegeben und meine Eltern haben sich auch immer geholfen, wenn was war.
 

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4. September 2017 um 8:59
In Antwort auf nelkenduft

Mein Partner, mit dem ich seit 2.5 Jahren zusammen bin und zusammen leben, telefonierte eben in meiner Anwesenheit mit seiner Ex-Frau, mit der auch auch zwei Kinder im Teenager-Alter hat. 
Im Laufe des Gesprächs erwähnte er, dass er ein älteres Auto, das er besitzt, verkaufen möchte. Ursprünglich war geplant, den Wert des Autos in ein Fahrzeug für mich zu investieren, da ich momentan kein Auto besitze.

Seine Ex-Frau sagte gleich, dass er ihr das Auto auch schenken könnte. Es geht also um ein Geschenk und nicht um den Verkauf des Autos an sie.

Ich sagte ihm nach dem Gespräch mit ihr, dass ich ziemlich sauer wäre, wenn er ihr auch noch ein Auto schenken würde. Er verstand das gar nicht, dass ich deswegen sauer wäre und sagte mir, dass er mich nicht fragen würde und es einfach machen würde, wenn er wollte, dass er es nur nicht tut, weil das Auto "ja nichts mehr ist".

Es gilt auch zu erwähnen, dass er ihr, während unserer Beziehung einige Geschenke gemacht hat. 
In den ersten Monaten, die wir zusammen waren, war er mit ihr und den Kindern zwei Wochen im Urlaub. Er hat für sich, die Kinder und seine Ex-Frau bezahlt (es wurde in getrennten Zimmern geschlafen). Im Laufe des Urlaubs hat sie erst von mir erfahren.

Kurze Zeit später haben sie zu viert noch einenWochenendausflug unternommen, auch auf seine Kosten.

Einige Monate später hat er ihr eine Waschmaschine im Wert von 700€ geschenkt. Vor kurzem hat er ihr 5000€ für eine Küche geliehen, die sie monatlich bei ihm abbezahlt.

Er sagt immer, er macht es ja nicht wegen ihr, sondern wegen der Kinder, die übrigens eine ausreichende Summe an Unterhalt bekommen und von ihm trotzdem alles bekommen, was sie sich so wünschen.

Sie hat inzwischen auch schon einen neuen Partner, der bei ihr und den Kindern lebt und ein Kind mit diesem. Ihr neuer Partner ist auch Vollzeit beschäftigt. 
Ein Auto besitzt sie auch, für das er ihr sogar vor zwei Jahren die Steuer bezahlt hat, ist also mobil. Allerdings fährt sie die Kinder auch sehr selten, vielleicht vier Mal im Jahr, zu uns. Als mein Partner drei Wochen im Krankenhaus lag, hat sie die Kinder nicht ein einziges Mal zu ihm gefahren, damit sie ihn besuchen konnten.
Wenn die Kinder kommen wollen, holen wir sie immer (10 Minuten ein Weg).

Meine eigentliche Frage hier ist eigentlich die, ob es unverständlich ist, dass ich sauer reagieren würde, wenn er seiner Ex-Frau nun noch ein Auto schenken würde, denn momentan ist es so, dass er nun sauer auf mich ist und mich meidet, weil ich sagte, dass ich sauer wäre, wenn er ihr auch noch ein Auto schenken würde.
Ich bin also gerade die Böse, für die er kein Verständnis hat und werde ignoriert, allerdings finde ich eher meinen Standpunkt verständlich als seinen.

Deshalb wende ich mich an Euch, um Meinungen von außenstehenden Personen zu bekommen, da mich nun doch interessiert, ob ich damit alleine bin, wenn ich das nicht in Ordnung finden würde.

Liebe Grüße 
Nelkenduft

Das ist doch alles seine Sache.

Wenn er der Ex-Frau Geschenke in der von dir beschriebenen Form macht, kommt das natürlich den Kindern zugute.

Ich versteh grad nicht, worauf du hinaus willst. Er kann mit seinen Sachen doch tun, was er will und sie verschenken, an wen er möchte.

Ich finde, dir fehlt jede Berechtigung, sauer zu sein. Kauf dir doch ein Auto, wenn du eines haben möchtest.

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4. September 2017 um 9:09

Verstehe dich völlig, absolut überflüssig, überzogen und -da es eigentlich für dich gedacht war- für dich verletzend.  Seinen Kindern kommt es wenn überhaupt nur sehr indirekt zugute außerdem sind die doch augenscheinlich nicht bedürftig.
Statt dass es was gutes und Freude bringt - dein Freund scheint ein verträglicher, großzügiger Mensch zu sein- gibt es jetzt nur Ärger deshalb.
Es ist eigentlich seine Sache  geht niemanden etwas an.  Aber ich hätte da auch nicht den Mund gehalten. Und von der Ex finde ich es sehr dreist einfach "hier " zu schreien wenn sie nicht bedürftig ist. 

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4. September 2017 um 13:20

Er hat seiner jetztigen Freundin aber versprochen den Verkaufserklös ihr zu schenken, damit sie sich ein neues Auto kaufen kann (ob sie sich jetzt selber ein Auto kaufen könnte oder nicht, steht hier nicht zur Debatte).
Man kann hier genau so fragen, warum sich die Ex nicht selber ein Auto finanziert?
Kinder sind das wichtigste kein Thema aber die Ex steht meiner Meinung nach hinter der neuen Freunden bzw. sollte. Die Kinder sind ja bereits groß.. die sind nicht unbedingt auf ein Auto von Mutti angewiesen, es gibt ja schließlich auch öffentliche Verkehrsmittel oder ein Fahrrad.

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4. September 2017 um 13:25
In Antwort auf grafvlad

Das ist doch alles seine Sache.

Wenn er der Ex-Frau Geschenke in der von dir beschriebenen Form macht, kommt das natürlich den Kindern zugute.

Ich versteh grad nicht, worauf du hinaus willst. Er kann mit seinen Sachen doch tun, was er will und sie verschenken, an wen er möchte.

Ich finde, dir fehlt jede Berechtigung, sauer zu sein. Kauf dir doch ein Auto, wenn du eines haben möchtest.

Das kommt drauf an, wie man mit Geld in der Beziehung umgeht. Die meisten Pärchen machen ja doch gemeinsame Kasse und besprechen finanzielle Ausgaben bzw. Gewinne miteinander, bevor sie tätig werden. Insofern geht sie das durchaus etwas an, wenn er ihr vorher nicht klar gemacht hat, dass er alle Kosten/Gelder/etc. strikt teilen will.

und mal ehrlich: wer kommt sich nicht zumindest ein bisschen verarscht vor, wenn der Freund einem zuerst sagt, dass er das Auto verkauft, damit man sich selbst ein Auto leisten kann (weil man keins hat) und er dann einen Rückzieher macht, um es seiner Frau zu geben, die bereits ein Auto hat.

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4. September 2017 um 19:06
In Antwort auf lumusi_12929047

Das kommt drauf an, wie man mit Geld in der Beziehung umgeht. Die meisten Pärchen machen ja doch gemeinsame Kasse und besprechen finanzielle Ausgaben bzw. Gewinne miteinander, bevor sie tätig werden. Insofern geht sie das durchaus etwas an, wenn er ihr vorher nicht klar gemacht hat, dass er alle Kosten/Gelder/etc. strikt teilen will.

und mal ehrlich: wer kommt sich nicht zumindest ein bisschen verarscht vor, wenn der Freund einem zuerst sagt, dass er das Auto verkauft, damit man sich selbst ein Auto leisten kann (weil man keins hat) und er dann einen Rückzieher macht, um es seiner Frau zu geben, die bereits ein Auto hat.

Nachdem es sich um ein "älteres Auto" handelt, gehe ich davon aus, dass der Freund der TE das Auto vor der gemeinsamen Zeit alleine (oder zusammen mit der Exfrau) gekauft hat.

Wenn das Auto vom gemeinsamen Geld in der neuen Partnerschaft angeschafft wurde, dann - und nur dann - kann der Freund natürlich nicht über den Kopf der TE hinweg entscheiden.

Vielleicht machen die Kinder demnächst den Führerschein, ein "älteres Auto" ist da durchaus sinnvoll (kp, wie alt die Kindere sind).

Außerdem merkt die TE an, dass die Kinder ausreichend Unterhalt bekommen und trotzdem alles finanziert bekommen, was sie zusätzlich brauchen. Der Freund der TE unterstützt auch seine Exfrau (immerhin die Mutter seiner Kinder) noch mit einer Waschmaschine und einem Darlehen für Küche - ehrlich, welche Relevanz haben diese Dinge bei der Autogeschichte?

Btw: Über die Umstände des Darlehens wurde uns hier nichts mitgeteilt. Darlehen heißt aber immer, dass jemandem Geld fehlt, das gebraucht wird. So rosig wird die finanzielle Situation der Ex also nicht sein.

Die TE kreidet dem Freund alles an, was er über den Unterhalt hinaus an seine Kinder und seine Ex zahlt. Wer so genau schaut, stiehlt

Ich gehe von mir aus. Ein neuer Partner hätte weder die Berechtigung mir vorzuschreiben, was ich mit meinem Geld machen darf, noch würde ich mir anmaßen, ihm seine Ausgaben für seine Kinder vorzurechnen.

Das Auto ist doch nur ein Symptom einer Krankeit, die schon lange schwärt... heißt Neid und Eifersucht.

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4. September 2017 um 19:16
In Antwort auf lumusi_12929047

Das kommt drauf an, wie man mit Geld in der Beziehung umgeht. Die meisten Pärchen machen ja doch gemeinsame Kasse und besprechen finanzielle Ausgaben bzw. Gewinne miteinander, bevor sie tätig werden. Insofern geht sie das durchaus etwas an, wenn er ihr vorher nicht klar gemacht hat, dass er alle Kosten/Gelder/etc. strikt teilen will.

und mal ehrlich: wer kommt sich nicht zumindest ein bisschen verarscht vor, wenn der Freund einem zuerst sagt, dass er das Auto verkauft, damit man sich selbst ein Auto leisten kann (weil man keins hat) und er dann einen Rückzieher macht, um es seiner Frau zu geben, die bereits ein Auto hat.

Ach, und zum Punkt "verarscht vorkommen":

Sein Auto, seine Entscheidung (bisher ist mir nichts Gegenteiliges bekannt).

Wenn der TE das nicht passt oder sie sich verarscht vorkommt, dann muss sie halt ihre Konsequenzen ziehen - für die Inkonsequenz des Partners.

Warum hat sie eigentlich nicht das "ältere Auto" genommen, als es noch zu haben war?

Außerdem stelle ich mit Befremden fest, dass die TE sehr wohl Geschenke annehmen würde, Geschenke an seine Kinder aber bekrittelt.

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4. September 2017 um 19:26
In Antwort auf grafvlad

Nachdem es sich um ein "älteres Auto" handelt, gehe ich davon aus, dass der Freund der TE das Auto vor der gemeinsamen Zeit alleine (oder zusammen mit der Exfrau) gekauft hat.

Wenn das Auto vom gemeinsamen Geld in der neuen Partnerschaft angeschafft wurde, dann - und nur dann - kann der Freund natürlich nicht über den Kopf der TE hinweg entscheiden.

Vielleicht machen die Kinder demnächst den Führerschein, ein "älteres Auto" ist da durchaus sinnvoll (kp, wie alt die Kindere sind).

Außerdem merkt die TE an, dass die Kinder ausreichend Unterhalt bekommen und trotzdem alles finanziert bekommen, was sie zusätzlich brauchen. Der Freund der TE unterstützt auch seine Exfrau (immerhin die Mutter seiner Kinder) noch mit einer Waschmaschine und einem Darlehen für Küche - ehrlich, welche Relevanz haben diese Dinge bei der Autogeschichte?

Btw: Über die Umstände des Darlehens wurde uns hier nichts mitgeteilt. Darlehen heißt aber immer, dass jemandem Geld fehlt, das gebraucht wird. So rosig wird die finanzielle Situation der Ex also nicht sein.

Die TE kreidet dem Freund alles an, was er über den Unterhalt hinaus an seine Kinder und seine Ex zahlt. Wer so genau schaut, stiehlt

Ich gehe von mir aus. Ein neuer Partner hätte weder die Berechtigung mir vorzuschreiben, was ich mit meinem Geld machen darf, noch würde ich mir anmaßen, ihm seine Ausgaben für seine Kinder vorzurechnen.

Das Auto ist doch nur ein Symptom einer Krankeit, die schon lange schwärt... heißt Neid und Eifersucht.

Diese Aufteilung in sein Geld und wann er was gekauft hat und dass er das nicht besprechen muss was er mit seinem Geld macht, das geht für mich am Sinn des Wortes Beziehung und Partnerschaft vorbei. So große Anschaffungen zu machen bzw. Geld auszugeben für einen Haushalt, in dem genauso zwei Erwachsene leben und wahrscheinlich arbeiten finde ich sind es absolut wert vorher besprochen zu werden.
Ich lese da auch nichts raus von Neid oder Eifersucht sondern davon, dass Ausgaben getätigt werden, die nicht mit ihr besprochen werden und ursprünglich sogar anders geplant wurden. Ich würde mich da extrem vor den Kopf gestoßen fühlen, wenn mein Mann seine Finanzen so von mir abgrenzen würde, weil er mir in meinen Augen auch zu verstehen geben würde, dass er mir weder vertraut noch sich zu 100% auf ein Leben mit mir einlassen will, wenn es noch immer "seines" und "ihres" gibt. Außerdem ist es einfach arschig jemandem zu sagen, dass man ein Auto kauft und sich dann wieder umentscheidet.

Natürlich sieht das nicht jeder so und es gibt ja auch Beziehungen, in denen nach 20 Jahren noch die Supermarktrechnung auseinanderdividiert wird und so funktionieren. Ich kann aber verstehen, dass die TE so eine Beziehung nicht führen will.

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4. September 2017 um 20:01
In Antwort auf lumusi_12929047

Diese Aufteilung in sein Geld und wann er was gekauft hat und dass er das nicht besprechen muss was er mit seinem Geld macht, das geht für mich am Sinn des Wortes Beziehung und Partnerschaft vorbei. So große Anschaffungen zu machen bzw. Geld auszugeben für einen Haushalt, in dem genauso zwei Erwachsene leben und wahrscheinlich arbeiten finde ich sind es absolut wert vorher besprochen zu werden.
Ich lese da auch nichts raus von Neid oder Eifersucht sondern davon, dass Ausgaben getätigt werden, die nicht mit ihr besprochen werden und ursprünglich sogar anders geplant wurden. Ich würde mich da extrem vor den Kopf gestoßen fühlen, wenn mein Mann seine Finanzen so von mir abgrenzen würde, weil er mir in meinen Augen auch zu verstehen geben würde, dass er mir weder vertraut noch sich zu 100% auf ein Leben mit mir einlassen will, wenn es noch immer "seines" und "ihres" gibt. Außerdem ist es einfach arschig jemandem zu sagen, dass man ein Auto kauft und sich dann wieder umentscheidet.

Natürlich sieht das nicht jeder so und es gibt ja auch Beziehungen, in denen nach 20 Jahren noch die Supermarktrechnung auseinanderdividiert wird und so funktionieren. Ich kann aber verstehen, dass die TE so eine Beziehung nicht führen will.

Es geht nicht darum, die Supermarktrechnung auseinander zu dividieren.

Es geht darum, dass die TE ihrem Freund ankreidet, dass er Ex und Kinder unterstützt.

Ich wiederhole mich, aber ich finde es wirklich bemerkenswert, dass die TE selbst Unterstützung sehr wohl annehmen würde, aber missgünstig auf Unterstützung an Kinder und Mutter seiner Kinder blickt, die aber ebenfalls Teil der Familie des Freundes sind.

Wenn er die TE fragen würde, ob er seine Kinder unterstützen darf... dann rate ich mal ins Blaue hinein, dass ihr das nicht recht wäre

Und dann?

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4. September 2017 um 20:09
In Antwort auf grafvlad

Es geht nicht darum, die Supermarktrechnung auseinander zu dividieren.

Es geht darum, dass die TE ihrem Freund ankreidet, dass er Ex und Kinder unterstützt.

Ich wiederhole mich, aber ich finde es wirklich bemerkenswert, dass die TE selbst Unterstützung sehr wohl annehmen würde, aber missgünstig auf Unterstützung an Kinder und Mutter seiner Kinder blickt, die aber ebenfalls Teil der Familie des Freundes sind.

Wenn er die TE fragen würde, ob er seine Kinder unterstützen darf... dann rate ich mal ins Blaue hinein, dass ihr das nicht recht wäre

Und dann?

Also ich lese da eigentlich überhaupt nicht raus, dass sie nicht will, dass er die Kinder unterstützt - aber darüber zu diskutieren ist eh müßig, das kann nur die TE beantworten.
Ich finde es hängt jetzt in Bezug wie sinnvoll seine finanzielle Unterstützung noch mehr davon ab wie die Situation in dieser Familie ist. Wenn sie sich 5000 Euro für die Küche ausborgen und dann einen Monat später mal fein in die Karibik fliegen während beide Erwachsene Vollzeit arbeiten ist das ja auch wieder was ganz Anderes als wenn die an allen Ecken und Enden sparen müssen und das Geld extrem brauchen.

Die TE lässt ja auch anklingen (in meinen Ohren), dass er anscheinend so viel Geld da reinbläst, damit er seine Kinder überhaupt sehen kann und da vor seiner Ex-Frau total kuscht.

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4. September 2017 um 20:13
In Antwort auf lumusi_12929047

Also ich lese da eigentlich überhaupt nicht raus, dass sie nicht will, dass er die Kinder unterstützt - aber darüber zu diskutieren ist eh müßig, das kann nur die TE beantworten.
Ich finde es hängt jetzt in Bezug wie sinnvoll seine finanzielle Unterstützung noch mehr davon ab wie die Situation in dieser Familie ist. Wenn sie sich 5000 Euro für die Küche ausborgen und dann einen Monat später mal fein in die Karibik fliegen während beide Erwachsene Vollzeit arbeiten ist das ja auch wieder was ganz Anderes als wenn die an allen Ecken und Enden sparen müssen und das Geld extrem brauchen.

Die TE lässt ja auch anklingen (in meinen Ohren), dass er anscheinend so viel Geld da reinbläst, damit er seine Kinder überhaupt sehen kann und da vor seiner Ex-Frau total kuscht.

Die TE lässt ja auch anklingen (in meinen Ohren), dass er anscheinend so viel Geld da reinbläst, damit er seine Kinder überhaupt sehen kann (...)

Das erwähnt die TE mit keinem Wort, das ist ausschließlich deine Interpretation, die auf deinen Erfahrungen beruht und hat nichts mit dem Eröffnungsbeitrag zu tun.
 

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4. September 2017 um 20:29
In Antwort auf grafvlad

Die TE lässt ja auch anklingen (in meinen Ohren), dass er anscheinend so viel Geld da reinbläst, damit er seine Kinder überhaupt sehen kann (...)

Das erwähnt die TE mit keinem Wort, das ist ausschließlich deine Interpretation, die auf deinen Erfahrungen beruht und hat nichts mit dem Eröffnungsbeitrag zu tun.
 

Haha, ich hab grad nochmal den Eingangsbeitrag gelesen und da hab ich mich schlichtweg jedes Mal verlesen was diesen Teil angeht 

Persönliche Erfahrungen mit so einer Situation hab ich übrigens überhaupt nicht. Ich kann die TE einfach verstehen, wenn es so ist, wie ich sie versteh - nämlich dass ihr Versprechungen gemacht werden und dann das Geld zur Exfrau kommt, die es anscheinend nicht nötig hat.
Wenn du recht hast, die Familie echt das Geld braucht und die TE nur missgünstig ist, dann ist das natürlich was Anderes.

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4. September 2017 um 20:34

"Zitat TE:  Ich sagte ihm nach dem Gespräch mit ihr, dass ich ziemlich sauer wäre, wenn er ihr auch noch ein Auto schenken würde. Er verstand das gar nicht, dass ich deswegen sauer wäre und sagte mir, dass er mich nicht fragen würde und es einfach machen würde, wenn er wollte, "

Da dein Freund sich mehr auf seine Ex-beziehung konzentriert solltest du dich fragen ob diese Beziehung überhaupt noch einen Sinn hat. So wie du das alles geschildert hast wohl nicht.

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4. September 2017 um 20:40
In Antwort auf lumusi_12929047

Haha, ich hab grad nochmal den Eingangsbeitrag gelesen und da hab ich mich schlichtweg jedes Mal verlesen was diesen Teil angeht 

Persönliche Erfahrungen mit so einer Situation hab ich übrigens überhaupt nicht. Ich kann die TE einfach verstehen, wenn es so ist, wie ich sie versteh - nämlich dass ihr Versprechungen gemacht werden und dann das Geld zur Exfrau kommt, die es anscheinend nicht nötig hat.
Wenn du recht hast, die Familie echt das Geld braucht und die TE nur missgünstig ist, dann ist das natürlich was Anderes.

Du meinst die paar Zeilen wegen dem Fahren der Kinder? Das sind Teenies, die können selber, es gibt Rad, Öffis, oder simpel per pedes (10 min einfache Wegstrecke).

Der halbe Beitrag handelt allerdings davon, was die Kinder zusätzlich zum Unterhalt und die Exfrau just for fun erhalten, alles schön Punkt für Punkt aufgelistet Sogar das Darlehen, das die Ehefrau aber monatlich zurückzahlt.
Und das, wo es doch nur um das Auto geht.

Selbst wenn die Familie das Geld nicht wirklich brauchen sollte - es ist immer noch seine Familie und sein Geld. Ob die Ex Zuwendungen nötig hat oder nicht, kann die TE nicht wirklich beurteilen und davon abgesehen steht ihr eine Beurteilung auch nicht zu.

Übrigens hat der Freund das Auto ja eh nicht an die Exfrau verschenkt, soweit ich das verstanden habe.

Nur eben aus den für die TE falschen Gründen

 

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4. September 2017 um 20:49
In Antwort auf grafvlad

Du meinst die paar Zeilen wegen dem Fahren der Kinder? Das sind Teenies, die können selber, es gibt Rad, Öffis, oder simpel per pedes (10 min einfache Wegstrecke).

Der halbe Beitrag handelt allerdings davon, was die Kinder zusätzlich zum Unterhalt und die Exfrau just for fun erhalten, alles schön Punkt für Punkt aufgelistet Sogar das Darlehen, das die Ehefrau aber monatlich zurückzahlt.
Und das, wo es doch nur um das Auto geht.

Selbst wenn die Familie das Geld nicht wirklich brauchen sollte - es ist immer noch seine Familie und sein Geld. Ob die Ex Zuwendungen nötig hat oder nicht, kann die TE nicht wirklich beurteilen und davon abgesehen steht ihr eine Beurteilung auch nicht zu.

Übrigens hat der Freund das Auto ja eh nicht an die Exfrau verschenkt, soweit ich das verstanden habe.

Nur eben aus den für die TE falschen Gründen

 

Selbst wenn die Familie das Geld nicht wirklich brauchen sollte - es ist immer noch seine Familie und sein Geld. Ob die Ex Zuwendungen nötig hat oder nicht, kann die TE nicht wirklich beurteilen und davon abgesehen steht ihr eine Beurteilung auch nicht zu.

Eben genau das seh ich anders, aber da scheiden sich nunmal die Geister. Ich nehme an um genau diese unterschiedliche Sichtweise von Geld in einer Beziehung geht es dann halt auch bei ihnen. Das muss bei ihr aber nicht zwingend etwas mit Neid oder Eifersucht zu tun haben.

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4. September 2017 um 20:56
In Antwort auf lumusi_12929047

Selbst wenn die Familie das Geld nicht wirklich brauchen sollte - es ist immer noch seine Familie und sein Geld. Ob die Ex Zuwendungen nötig hat oder nicht, kann die TE nicht wirklich beurteilen und davon abgesehen steht ihr eine Beurteilung auch nicht zu.

Eben genau das seh ich anders, aber da scheiden sich nunmal die Geister. Ich nehme an um genau diese unterschiedliche Sichtweise von Geld in einer Beziehung geht es dann halt auch bei ihnen. Das muss bei ihr aber nicht zwingend etwas mit Neid oder Eifersucht zu tun haben.

Die Kinder waren vorher da.

Die TE wusste von ihnen.

*schulterzuck*

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4. September 2017 um 21:14

Für mich hängt es auch ein wenig davon ab wie die Finanzen in der Beziehung generell sortiert sind. Wenn ich mit meinem Partner zusammen lebe und wirtschafte dann werden die Finanzen gemeinsam besprochen. Jeder hat einen gewissen persönlichen Spielraum, es gibt finanzielle Verpflichtungen und ansonsten werden Ausgaben, Anschaffungen und Entsorgungen abgesprochen.
Und man hält sich  an versprochenes. 
Wenn der Mann sich an solche bestehenden Vereinbarungen-so sie denn bestünden- nicht gehalten hat verstehe ich den Unmut.

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