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Partner mit einer Behinderung

8. Juli um 23:28

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

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9. Juli um 8:28

oberflächlich hin oder her

wenn es dich stört dann lass es bleiben & mach keine unnötigen hoffnungen

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9. Juli um 8:43
In Antwort auf heart91

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

sollte man sich genau überlegen und ehrlich zu sich selbst und zum anderen sein.

Wir sind alle so auf das "man kann niemanden wegen einer Krankheit ablehnen" dressiert, dass es zu viele nicht mal schaffen, da ehrlich darüber nachzudenken, ob sie damit wirklich klar kommen. (eine Behinderung kann man ja auch Grund einer schweren / chronischen Erkrankung haben, auch das ist nicht trivial).

Ich finde es gefährlich, das so vollmundig und leichtsinnig als selbstverständlich abzutun, dass man einen Menschen mit einer Behinderung nicht als Partner ablehnen kann. Die Folgen für beide sind häßlich, wenn man erst auf die harte Tour zur Ehrlichkeit findet.

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9. Juli um 8:44

Entweder es ist mein Traumpartner, dann auch wenn er behindert ist. Oder er ist es nicht, dann ist es auch egal ob er behindert ist.
Ist ja nicht so, dass ich nicht vorher sehen würde, dass die Person im Rollstuhl sitzt, nur einen Arm hat...........das linke Bein fehlt.
 

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9. Juli um 8:47
In Antwort auf loreto_875199

Entweder es ist mein Traumpartner, dann auch wenn er behindert ist. Oder er ist es nicht, dann ist es auch egal ob er behindert ist.
Ist ja nicht so, dass ich nicht vorher sehen würde, dass die Person im Rollstuhl sitzt, nur einen Arm hat...........das linke Bein fehlt.
 

klar sieht man das. Man weiß auch vorher, ob Partner/in in Spe gehörlos ist oder blind oder MS hat oder auch "nur" Diabetes oder ...

Und wie viele sehen da realistisch, was das für sie im Alltag bedeutet?

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9. Juli um 11:07
In Antwort auf loreto_875199

Entweder es ist mein Traumpartner, dann auch wenn er behindert ist. Oder er ist es nicht, dann ist es auch egal ob er behindert ist.
Ist ja nicht so, dass ich nicht vorher sehen würde, dass die Person im Rollstuhl sitzt, nur einen Arm hat...........das linke Bein fehlt.
 

Also verstehe ich richtig, dass es für dich kein Grund wäre die Person nicht zu nehmen?

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9. Juli um 11:47

Natürlich wäre eine Behinderung für mich kein Grund, auf meinen Traumpartner zu verzichten. Mag daran liegen, dass ich früher viel mit Behinderten zu tun hatte und das für mich nichts besonderes (mehr) ist. Es gibt super Menschen mit einem Bein und es gibt super Menschen mit zwei Beinen. Und bei Ideoten ist es nicht anders. Auch die gibts mit einem und mit zwei Beinen. 

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9. Juli um 11:51

Dabei fällt mir gerade ein, dass einer meiner drei besten Freunde Spastiker ist. Das ist inzwischen so unwichtig/uninteressant, dass ich das nicht mal mehr wahrnehme.

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9. Juli um 12:04
In Antwort auf loreto_875199

Natürlich wäre eine Behinderung für mich kein Grund, auf meinen Traumpartner zu verzichten. Mag daran liegen, dass ich früher viel mit Behinderten zu tun hatte und das für mich nichts besonderes (mehr) ist. Es gibt super Menschen mit einem Bein und es gibt super Menschen mit zwei Beinen. Und bei Ideoten ist es nicht anders. Auch die gibts mit einem und mit zwei Beinen. 

Aber verstehst du Menschen die da anders denken und sagen ,auch wenn alles an dem Mann der Frau stimmt, geht das für einen nicht?
oder sind die in deinen Augen oberflächlich?

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9. Juli um 12:18

Klar verstehe ich das. Dann ist es halt nicht der Traumpartner, weil der Traumpartner zwei Beine haben muss.........oder nicht im Rollstuhl sitzen darf. Der nächste wird halt nicht Traumpartner, weil er schwarze Haar hat und der Traumpartner rote Haare haben muss. 
Das ist für mich absolut nicht oberflächlich. Man hat Vorlieben und wenn da was absolut nicht passt, kann der Rest noch so gut sein. 

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9. Juli um 12:28
In Antwort auf heart91

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

Oberflächlich finde ich wenn mir jemand seine Behinderung vorher sagt.
Jo, dann hab ich kein Interesse mehr.

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9. Juli um 13:39
In Antwort auf loreto_875199

Entweder es ist mein Traumpartner, dann auch wenn er behindert ist. Oder er ist es nicht, dann ist es auch egal ob er behindert ist.
Ist ja nicht so, dass ich nicht vorher sehen würde, dass die Person im Rollstuhl sitzt, nur einen Arm hat...........das linke Bein fehlt.
 

ganz schön einfach gedacht wenn du denkst dass man behinderungen immer so offensichtlich sieht

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9. Juli um 13:40
In Antwort auf heart91

Aber verstehst du Menschen die da anders denken und sagen ,auch wenn alles an dem Mann der Frau stimmt, geht das für einen nicht?
oder sind die in deinen Augen oberflächlich?

verstehe nicht wieso man dem ganzen eine bezeichung geben muss?

allein dass dass du dir drüber gedanken machst zeigt doch dass du ein problem damit hast!

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9. Juli um 14:17

Ich denke, mit den meisten Behinderungen könnte ich gut umgehen, solange derjenige kein Pflegefall ist, sondern selbstständig im Alltag klarkommt. Für mich wäre das kein K.O.-Kriterium, wenn der Rest perfekt ist. 

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9. Juli um 14:44

Ich finde es wichtig das du, falls du eine Person mit Behinderung kennenlernst, von anfang an mit offene Karten spielst. Wenn die Behinderung der anderen Person für dich ein Hinderniss ist oder ein Störfaktor dann lass es doch bei Freundschaft bleiben aber es einem direkt klar zu machen das man deshalb nichts mit Ihm anfangen will ist schon verletzlich.

- Keiner kann leugnen das man kein 'Traummann' in seiner Fantasie zusammen gebastelt hat. Wir haben uns alle nach unserem Geschmack den Idealen Mann ausgemalt.

Wenn du doch schon so gezielt nachfrägst, meine ich das du damit schon ein Problem hast.

Wir Menschen sind oft echt Oberflächlich und machen uns das erste Bild vom Aussehen des Gegenüber. Es soll aber nicht heißen das eine Person mit Behinderung viel besser ist als eine Person ohne Behinderung.

- Traummann stellt sich am Anfang vom aussehen her fest, aber falls dich der Charakter beeindruckt dann wird dieser dich an die Person mehr glücklich machen.

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9. Juli um 14:52
In Antwort auf heart91

Aber verstehst du Menschen die da anders denken und sagen ,auch wenn alles an dem Mann der Frau stimmt, geht das für einen nicht?
oder sind die in deinen Augen oberflächlich?

für mich ist es das genaue Gegenteil von oberflächlich, an der Stelle sagen zu können und zu wollen, dass man damit nicht klar kommt.

Das können (und / oder wollen?) zu viele NICHT. Nicht mal in Erwägung ziehen. Noch nicht mal, wenn die Realität sie einholt. Auch noch nicht mal, wenn die Realität sie überrollt. Erst wenn die Realität sie in den Asphalt planiert hat und man die Augen gar nicht mehr zukneifen kann - nur dann ist auch ALLES kaputt, für alle Beteiligten - und dagegen ist das, was die Ablehnung verletzen würde, absolut pillepalle.

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9. Juli um 15:15

Das kommt auf die Behinderung an. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, mit einem Rollstuhlfahrer zusammen zu sein. Zu unterschiedliche Lebensweisen.

Ob ich mit einer Behinderung ein Problem hätte, hängt deshalb auch nicht von meiner Vorstellung ab, wie mein "Traummann" (mir ist der Begriff ein wenig zuwider) aussehen soll. Sondern mit der Frage, ob sich einer von uns beiden in seinem Lebensstil stark einschränken müsste, um eine Beziehung zu ermöglichen. 

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9. Juli um 17:51

Das Problem hängt doch davon ab, wie man selbst dazu steht und in welcher Lebenslage man ist.

Beispiel: wenn du 16 bist, dann kannst du da schwer mit einem Jungen zusammen sein der Tetraspastik hat, da man in diesem Alter sich bestimmten Cliquen anschließt, sehr auf das Äßere achtet und irgendwie dazu gehören möchte. Mit 60 aufwärts würde ich sagen, dass man in diesem Alter nicht mehr so sehr darauf achtet und die Charaktereigenschaften eher in den Vordergrund treten. 

Anderes Beispiel: wenn man jetzt 20 Jahre verheiratet ist und der Partner durch ein Unfall plötzlich gehbehindert wird, sollte man diesen dann verlassen? 

Die Frage ist doch immer die, wie schwer ein Mensch behindert ist, den man gerade kennenlernt. Einer mit Brille hat nichts schwerwiegendes und viele Menschen haben Partner mit Brille, während ein Pflegefall eher schnell zu einer Last wird.

Man sollte mit einem behinderten Menschen nicht aus Mitleid zusammen sein und sich sehr gut überlegen worauf man sich einlässt und genauso diese ausschließen können, wie alle anderen Partner auch (gleich behandeln), d.h. wenn jemand aus Prinzip mit einem behinderten Menschen nicht zusammen sein möchte, dann ist das legitim und in Ordnung. Daran ist nichts verwerflich und es ist schließlich sein Leben und nicht das Leben eines anderen, der Moralpredigten hält. 

Warum sollte zum Beispiel eine Frau mit 20 einen Mann versorgen der bereits ein Pflegefall ist? Damit verbaut die sich ihr Leben und muss auf viele schöne Dinge im Leben verzichten. Das wünscht man keinem. 

Oft haben behinderte Menschen selbst behinderte Partner und das klappt meistens gut. 
Solche Dinge muss man direkt ansprechen, ohne dass daraus falsche Hoffnungen entstehen.

Behinderte Menschen haben keine große Auswahl an Partnern (je mehr Behinderung desto weniger die Chance auf eine Partnerschaft). Deshalb sind sie sehr sensibel für Menschen die ihnen falsche Hoffnungen machen, denn fast jeder Mensch wünschst sich irgendwann einen Partner an seiner Seite und das sollte man berücksichtigen. 

Ich für meine Verhältnisse hätte kein Problem damit wenn meine Partnerin eine Brille tragen würde aber wenn sie jetzt blind wäre, dann hätte ich ein großes Problem. 

Auch mit Traummann/Frau wäre ich ganz vorsichtig und nicht zu voreilig um mir und meinem Gegenüber das Leben nicht schwer zu machen. 


 

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9. Juli um 17:51

Das Problem hängt doch davon ab, wie man selbst dazu steht und in welcher Lebenslage man ist.

Beispiel: wenn du 16 bist, dann kannst du da schwer mit einem Jungen zusammen sein der Tetraspastik hat, da man in diesem Alter sich bestimmten Cliquen anschließt, sehr auf das Äßere achtet und irgendwie dazu gehören möchte. Mit 60 aufwärts würde ich sagen, dass man in diesem Alter nicht mehr so sehr darauf achtet und die Charaktereigenschaften eher in den Vordergrund treten. 

Anderes Beispiel: wenn man jetzt 20 Jahre verheiratet ist und der Partner durch ein Unfall plötzlich gehbehindert wird, sollte man diesen dann verlassen? 

Die Frage ist doch immer die, wie schwer ein Mensch behindert ist, den man gerade kennenlernt. Einer mit Brille hat nichts schwerwiegendes und viele Menschen haben Partner mit Brille, während ein Pflegefall eher schnell zu einer Last wird.

Man sollte mit einem behinderten Menschen nicht aus Mitleid zusammen sein und sich sehr gut überlegen worauf man sich einlässt und genauso diese ausschließen können, wie alle anderen Partner auch (gleich behandeln), d.h. wenn jemand aus Prinzip mit einem behinderten Menschen nicht zusammen sein möchte, dann ist das legitim und in Ordnung. Daran ist nichts verwerflich und es ist schließlich sein Leben und nicht das Leben eines anderen, der Moralpredigten hält. 

Warum sollte zum Beispiel eine Frau mit 20 einen Mann versorgen der bereits ein Pflegefall ist? Damit verbaut die sich ihr Leben und muss auf viele schöne Dinge im Leben verzichten. Das wünscht man keinem. 

Oft haben behinderte Menschen selbst behinderte Partner und das klappt meistens gut. 
Solche Dinge muss man direkt ansprechen, ohne dass daraus falsche Hoffnungen entstehen.

Behinderte Menschen haben keine große Auswahl an Partnern (je mehr Behinderung desto weniger die Chance auf eine Partnerschaft). Deshalb sind sie sehr sensibel für Menschen die ihnen falsche Hoffnungen machen, denn fast jeder Mensch wünschst sich irgendwann einen Partner an seiner Seite und das sollte man berücksichtigen. 

Ich für meine Verhältnisse hätte kein Problem damit wenn meine Partnerin eine Brille tragen würde aber wenn sie jetzt blind wäre, dann hätte ich ein großes Problem. 

Auch mit Traummann/Frau wäre ich ganz vorsichtig und nicht zu voreilig um mir und meinem Gegenüber das Leben nicht schwer zu machen. 


 

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9. Juli um 18:13
In Antwort auf loreto_875199

Natürlich wäre eine Behinderung für mich kein Grund, auf meinen Traumpartner zu verzichten. Mag daran liegen, dass ich früher viel mit Behinderten zu tun hatte und das für mich nichts besonderes (mehr) ist. Es gibt super Menschen mit einem Bein und es gibt super Menschen mit zwei Beinen. Und bei Ideoten ist es nicht anders. Auch die gibts mit einem und mit zwei Beinen. 

Mit einem Menschen mit Behinderung zu tun haben ist etwas ganz anderes, als mit einem zu leben. Das sind zwei paar Schuhe und man darf nicht alles in ein Topf werfen.

Außerdem ging es bei der Fragestellung darum ob, du zum Beispiel dir eine Beziehung mit einem behinderten Menschen vorstellen kannst der Pflegebedürftig ist (ihn waschen, sex mit ihm zu haben usw.). Das er kein idiot sein muss ist selbsterklärend. 

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9. Juli um 18:13
In Antwort auf loreto_875199

Natürlich wäre eine Behinderung für mich kein Grund, auf meinen Traumpartner zu verzichten. Mag daran liegen, dass ich früher viel mit Behinderten zu tun hatte und das für mich nichts besonderes (mehr) ist. Es gibt super Menschen mit einem Bein und es gibt super Menschen mit zwei Beinen. Und bei Ideoten ist es nicht anders. Auch die gibts mit einem und mit zwei Beinen. 

Mit einem Menschen mit Behinderung zu tun haben ist etwas ganz anderes, als mit einem zu leben. Das sind zwei paar Schuhe und man darf nicht alles in ein Topf werfen.

Außerdem ging es bei der Fragestellung darum ob, du zum Beispiel dir eine Beziehung mit einem behinderten Menschen vorstellen kannst der Pflegebedürftig ist (ihn waschen, sex mit ihm zu haben usw.). Das er kein idiot sein muss ist selbsterklärend. 

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9. Juli um 18:15
In Antwort auf loreto_875199

Klar verstehe ich das. Dann ist es halt nicht der Traumpartner, weil der Traumpartner zwei Beine haben muss.........oder nicht im Rollstuhl sitzen darf. Der nächste wird halt nicht Traumpartner, weil er schwarze Haar hat und der Traumpartner rote Haare haben muss. 
Das ist für mich absolut nicht oberflächlich. Man hat Vorlieben und wenn da was absolut nicht passt, kann der Rest noch so gut sein. 

Einen Behinderten Menschen mit einem zu vergleichen der andere Haare hat als gewünscht ist unlogisch und kein angemessener Vergleich. Was vergleichst du da überhaupt? 

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9. Juli um 18:26
In Antwort auf wunderkind1989

Einen Behinderten Menschen mit einem zu vergleichen der andere Haare hat als gewünscht ist unlogisch und kein angemessener Vergleich. Was vergleichst du da überhaupt? 

Ich habe verstanden, was sie damit meint. Das man einfach Vorstellungen hat von seinem gegenüber. 

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9. Juli um 18:37
In Antwort auf loreto_875199

Natürlich wäre eine Behinderung für mich kein Grund, auf meinen Traumpartner zu verzichten. Mag daran liegen, dass ich früher viel mit Behinderten zu tun hatte und das für mich nichts besonderes (mehr) ist. Es gibt super Menschen mit einem Bein und es gibt super Menschen mit zwei Beinen. Und bei Ideoten ist es nicht anders. Auch die gibts mit einem und mit zwei Beinen. 

und behinderte als bekannte zu haben und jemand behinderten als Partner zu haben ist für dich dasselbe??

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9. Juli um 18:40
In Antwort auf wunderkind1989

Einen Behinderten Menschen mit einem zu vergleichen der andere Haare hat als gewünscht ist unlogisch und kein angemessener Vergleich. Was vergleichst du da überhaupt? 

Esbezieht sich darauf, dass Menschen verschieden sind, auch ohne dass etwas "nicht stimmt mut einem". Gerade das macht es mehr als angemessen, finde ich!

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9. Juli um 19:58
In Antwort auf heart91

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

Mal doof gefragt...wie kann  man sich verlieben, wenn man einen Menschen nicht so gut kennt, dass man von dem Handicap weiß?
Hindernis wäre es für mich nicht.

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9. Juli um 20:01
In Antwort auf sxren_18247537

und behinderte als bekannte zu haben und jemand behinderten als Partner zu haben ist für dich dasselbe??

Sehe ich genauso, denn dies ist nicht ein und dasselbe. 

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9. Juli um 20:01
In Antwort auf sxren_18247537

und behinderte als bekannte zu haben und jemand behinderten als Partner zu haben ist für dich dasselbe??

Sehe ich genauso, denn dies ist nicht ein und dasselbe. 

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9. Juli um 20:10
In Antwort auf heart91

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

Unabhängig von Meinung anderer musst du selber entscheiden, ob du mit so einem Menschen leben kannst und willst, denn es ist dein Leben und nicht das Leben anderer. 
Es klingt für mich danach, als hättest du so einen Menschen an deiner Seite und jetzt plagst du mit deinem Gewissen. 

 

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9. Juli um 20:20
In Antwort auf wunderkind1989

Unabhängig von Meinung anderer musst du selber entscheiden, ob du mit so einem Menschen leben kannst und willst, denn es ist dein Leben und nicht das Leben anderer. 
Es klingt für mich danach, als hättest du so einen Menschen an deiner Seite und jetzt plagst du mit deinem Gewissen. 

 

eher als hätte sie den nicht an ihrer Seite und wäre deswegen von irgendwem mit genau dem Vorwurf der Oberflächlichkeit bedacht wurden.

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9. Juli um 20:20
In Antwort auf heart91

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

Es hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun, sondern mit Leben, welches man nicht haben möchte.

Ein Mensch mit braunen Augen kann sowohl ein guter Familienvater sein als auch Ehemann, obwohl man vlt. braune Augen nicht mag aus welchen Gründen auch immer und ein Mann als Pflegefall kann seiner Familie vieles nicht bieten und ist zum Beispiel auf Hilfe seiner Frau angewiesen. Die Frau schmeißt dann Haushalt, Kinder, geht arbeiten und hat noch einen Mann den sie Pflegen muss. Was bitte hat das mit Oberflächlichkeit zu tun? 

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9. Juli um 20:20
In Antwort auf heart91

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

Es hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun, sondern mit Leben, welches man nicht haben möchte.

Ein Mensch mit braunen Augen kann sowohl ein guter Familienvater sein als auch Ehemann, obwohl man vlt. braune Augen nicht mag aus welchen Gründen auch immer und ein Mann als Pflegefall kann seiner Familie vieles nicht bieten und ist zum Beispiel auf Hilfe seiner Frau angewiesen. Die Frau schmeißt dann Haushalt, Kinder, geht arbeiten und hat noch einen Mann den sie Pflegen muss. Was bitte hat das mit Oberflächlichkeit zu tun? 

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9. Juli um 21:02

Ich hab zu meiner Ausbildungszeit als Tischer bei einer arbeitstherapeutischen Firma auch mit behinderten zu tun gehabt, die in anderen Abteilungen gearbeitet haben. Es gab dort geistig behinderte, bishin zu den Taubstummen. Mit den Taubstummen kam ich sehr gut klar. Es gab dort zum Beispiel ein Pärchen (verheiratet und beide taubstumm), welches immer zu mir kam, damit ich bestimmte Sachen für sie an der Kreissäge zurechtschneide. Mit der Zeit lernte ich so deren Zeichensprache kennen und konnte mich so einigermaßen verständigen. Sie waren recht freundlich und besser als so mancher gesunde Mensch. Einmal hat in dieser Firma ein Mädchen für kurze Zeit gearbeitet türkischer Herkunft und sie war gehbehindert und brauchte Krücken zum gehen. Sie hat sich in mich direkt verliebt und schaute ständig auf mich (Teenie-Zeit eben). So leid sie mir auch tat beließ ich bei einem freundschaftlichen Kontakt, denn ich konnte mir nicht vorstellen mit ihr etwas ernstes anzufangen so leid sie mir auch tat. Ich vergesse nie, wie damals ein alter Sack zu mir kam und zu mir sagte "wieso knallst du sie nicht? Schau, sie macht dir ständig hübsche Augen ganze Zeit usw. An deiner Stelle hätte ich sie schon direkt irgendwo in einer Ecke genommen". Zu diesem Zeitpunkt musste ich mich zusammen reißen, um mit ihm nicht in einen Streit zu geraten, denn es war ihr gegenüber in ihrer Abwesenheit einfach menschlich abstoßend. 

Keine Ahnung aber ich konnte mir schwer vorstellen mit ihr zusammen zu sein. Wir schrieben einige Male auf WhatsApp und irgendwann hatten wir keinen Kontakt mehr zu einander. Traurig und sie tat mir auch leid aber so war es nun Mal. 

Wenn man sich umschaut dann haben behinderte Menschen oft keinen Partner oder tun sich schwer damit und ich denke die Frage der TE ist somit selbsterklärend.

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9. Juli um 21:02

Ich hab zu meiner Ausbildungszeit als Tischer bei einer arbeitstherapeutischen Firma auch mit behinderten zu tun gehabt, die in anderen Abteilungen gearbeitet haben. Es gab dort geistig behinderte, bishin zu den Taubstummen. Mit den Taubstummen kam ich sehr gut klar. Es gab dort zum Beispiel ein Pärchen (verheiratet und beide taubstumm), welches immer zu mir kam, damit ich bestimmte Sachen für sie an der Kreissäge zurechtschneide. Mit der Zeit lernte ich so deren Zeichensprache kennen und konnte mich so einigermaßen verständigen. Sie waren recht freundlich und besser als so mancher gesunde Mensch. Einmal hat in dieser Firma ein Mädchen für kurze Zeit gearbeitet türkischer Herkunft und sie war gehbehindert und brauchte Krücken zum gehen. Sie hat sich in mich direkt verliebt und schaute ständig auf mich (Teenie-Zeit eben). So leid sie mir auch tat beließ ich bei einem freundschaftlichen Kontakt, denn ich konnte mir nicht vorstellen mit ihr etwas ernstes anzufangen so leid sie mir auch tat. Ich vergesse nie, wie damals ein alter Sack zu mir kam und zu mir sagte "wieso knallst du sie nicht? Schau, sie macht dir ständig hübsche Augen ganze Zeit usw. An deiner Stelle hätte ich sie schon direkt irgendwo in einer Ecke genommen". Zu diesem Zeitpunkt musste ich mich zusammen reißen, um mit ihm nicht in einen Streit zu geraten, denn es war ihr gegenüber in ihrer Abwesenheit einfach menschlich abstoßend. 

Keine Ahnung aber ich konnte mir schwer vorstellen mit ihr zusammen zu sein. Wir schrieben einige Male auf WhatsApp und irgendwann hatten wir keinen Kontakt mehr zu einander. Traurig und sie tat mir auch leid aber so war es nun Mal. 

Wenn man sich umschaut dann haben behinderte Menschen oft keinen Partner oder tun sich schwer damit und ich denke die Frage der TE ist somit selbsterklärend.

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9. Juli um 21:23
In Antwort auf heart91

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

Ist doch gar nicht wichtig was wir denken. Du musst das für dich selber entscheiden. 
Und fühle dich nicht schlecht oder habe nicht ein Schuldgefühl denn es geht nicht um eine Kleinigkeit, sondern um eine vielleicht sehr langjährige Beziehung. 

Tchüss.

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9. Juli um 21:58
In Antwort auf heart91

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

Hey Heart91,

deine Bedenken sind absolut normal und nachvollziebar. Sich ganz auf einen Menschen, der durch die gesellschaftlichen Umstände behindert wird einzulassen bedeutet Verantwortung dafür mit zu tragen. Es bedeutet aber auch eine neue und wichtige Perspektive zu lernen, die den wenigsten von uns bewusst ist. Wenn dein Herz dir sagt, dass du diesen Menschen als individuelle Persönlichkeit toll findest und dich verliebst, dann ist es absolut das richtige sich darauf einzulassen. Außerdem kannst du ihm doch auch deine Bedenken empathisch mitteilen, das wird er bestimmt verstehen und dir vielleicht ja auch direkt deine Ängst nehmen. Ich glaube dass Menschen mit Behinderung genaus so behandelt werden möchten, wie jede*r ander*e auch und das ja nicht bedeutet, dass du dich gleich ewig binden musst bspw. 
 

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10. Juli um 0:30
In Antwort auf heart91

Ich habe verstanden, was sie damit meint. Das man einfach Vorstellungen hat von seinem gegenüber. 

Man hat Vorstellungen von seinem Gegenüber ja, jedoch geht man von einem gesunden Menschen automatisch aus bei solchen Vorstellungen. 

Ich hab Frauen zum Beispiel reden hören "der Mann sollte etwas größer als ich sein" aber keine sagt "er sollte nicht in einem Rollstuhl sitzen, sondern gehen können", weil das selbstverständlich ist.

Es ändert nichts an der Tatsache, dass der Vergleich hinkt. 

Um aber jetzt auf den Punkt zu kommen: alles hängt von dem Schweregrad der Behinderung ab, ob man mit seinem "Traumpertner" zusammen sein kann. 

Ein fehlender Finger ist kein fehlender Arm und ein fehlender Arm sind keine fehlende zwei Arme usw. 

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10. Juli um 8:29
In Antwort auf wunderkind1989

Man hat Vorstellungen von seinem Gegenüber ja, jedoch geht man von einem gesunden Menschen automatisch aus bei solchen Vorstellungen. 

Ich hab Frauen zum Beispiel reden hören "der Mann sollte etwas größer als ich sein" aber keine sagt "er sollte nicht in einem Rollstuhl sitzen, sondern gehen können", weil das selbstverständlich ist.

Es ändert nichts an der Tatsache, dass der Vergleich hinkt. 

Um aber jetzt auf den Punkt zu kommen: alles hängt von dem Schweregrad der Behinderung ab, ob man mit seinem "Traumpertner" zusammen sein kann. 

Ein fehlender Finger ist kein fehlender Arm und ein fehlender Arm sind keine fehlende zwei Arme usw. 

ich fürchte es ist eher so, dass niemand sagt "der Mann sollte nicht gehörlos / blind / gebehindert / ... sein" weil das ganz einfach als eher "moralisch inkontinent" gewertet wird. Von Anderen, teilweise aber eben auch von denjenigen selbst.

Was himmelschreiender Mist ist, denn bei allem Streiten für Integration, Teilhabe und gegen Vorurteile und Ablehnung - an dem ich mich gern jederzeit beteilige - ein Mensch mit Handicap hat im alltäglichen Leben Einschränkungen und Grenzen. Immer. Es gibt immer Dinge, die für denjenigen schlicht nicht möglich sind (obwohl für "normale" Menschen selbstverständlich) und Dinge, die für sie unvorstellbar viel schwerer sind.
Deswegen haben auch Menschen nach Organtransplantationen, die hier als Beispiel schon genannt wurden, einen Schwerbehindertenausweis. Ohne es jetzt nachgelesen zu haben: ich glaube, mich zu erinnern, dass die ihr Leben lang Immunsuppresiva nehmen müssen. Das ist besser als tot oder tgl. zu Dialyse - aber trivial ist das ganz sicher nicht.

Das alle HAT Auswirkungen auf den Menschen selbst und es HAT Auswirkungen auf die Menschen in der Umgebung. Da kann man bittschön nicht so tun, als wären die nicht da. Das ist einfach nur gelebter Irrsinn.

Womit jetzt wer klar kommt ist hingegen individuell. Ich käme mit Gehörlosen sehr gut klar - mit Blinden eher schwerer, ich habe es so gar nicht mit Körperkontakt, schon gar nicht zu Menschen, die ich erst kennen lerne. Mit MS kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, noch nicht mal in der Bekanntschaft, das würde mich die ganze Zeit mit meiner eigenen Hilflosigkeit konfrontieren und damit kann ich gar nicht.

Grundsätzlich braucht man eine gesunde Portion Abgrenzungsfähigkeit und Egoismus, wenn man mit einem Menschen mit Handicap (welcher Art auch immer) zusammen lebt - sei es als Angehörige oder als Partner, sonst reibt man sich daran auf. Gleichzeitig aber auch nicht zu viel davon, damit man die an manchen Punkten (!) eben nötige Rücksicht aufbringen kann. Man braucht sehr viel Eigenständigkeit - schon allein, weil es so einiges geben wird, was man wirklich gern machen möchte und auch im Sinne des eigenen Wohlergehens machen sollte, aber nie mit demjenigen zusammen machen kann. Aber auch nicht zu viel davon, da die eigene Unterstützung auch nötig sein wird...
Kurz: es gibt noch nicht einmal viele Menschen, die das tatsächlich könnten - und da sind wir noch nicht mal beim wollen.

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10. Juli um 12:01

Ich denke das ist bei jedem Menschen anders. Wenn mir Sport,Wandern etc sehr wichtig ist, dann würde ein Partner im Rolli wohl sehr einschränken. Andererseits ,wenn sonst alles passt, man andere gemeinsame Ziele verfolgt und sich liebt, geht bestimmt auch das.
Dann kommt es auch sehr auf den Menschen an sich an. Samuel Koch z.B. hätte bestimmt keine Frau, wenn er nicht weiterhin kämpfen würde,  optimistisch denken würde.
Nicht ganz so drastische Behinderungen wären für mich aber kein Ausschlusskriterium. Auch ein Rollifahrer wäre nicht gleich außen vor. Käme für mich drauf an wie er lebt und ob man sich verliebt.

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10. Juli um 17:49
In Antwort auf heart91

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

Handycaps, gleich welcher Art, sind immer Ausschlusskriterien, auch wenn sie von den Betroffenen verinnerlicht und akzeptiert werden und in manchen Fällen sogar Fähigkeiten und Eigenschaften eines Menschen positiv hervorheben. 
Zu unterscheiden gilt, ob Menschen mit bestehendem Handycap in eine Beziehung einsteigen oder aber eine Behinderung, zum Beispiel als Folge eines Unfalles oder einer Krankheit, im Laufe der Beziehung dazukommt bzw. erkennbar wird.
Im Verhalten von beiden Betroffenen werden wir zahllose Möglichkeiten und Wege sehen, wie damit umgegangen wird. Ich denke aber, dass im Leben gefestigte Menschen, die es nicht nur als Spiel an der Sonne verstehen und kennen gelernt haben, empathischer und rücksichtsvoller damit umgehen, weil sie Liebe und Zuneigung auf vielfältigere Weise zeigen und leben können.
Es gibt natürlich krasse Fälle, wo Partner nur schon bei Anzeichen beginnender Probleme oder Abweichungen die Flucht ergreifen. Oder aber Behinderungen, die ein Zusammenleben extrem erschweren, weil das völlig normalen Geben und Nehmen zwischen zwei Menschen zu einseitig in Schieflage gerät.
Nächstenliebe kann und darf auch zwischen zwei "gesunden" Menschen nicht zur Selbstaufgabe des einen führen. Und Partner an der Seite kranker oder handycapierter Menschen haben ein Recht darauf, nicht auf die Stufe des Pflegers und Therapeuten reduziert zu werden. 
Ganz allgemein fällt mir auf, wie gerne Menschen mit Handycaps, bei aller gegenteiliger Beteuerung, aus sich und ihrem Leiden eine grosse Geschichte knüpfen, mit der man sich als nicht unmittelbar aber sehr wohl mittelbar betroffener Partner indentifizieren muss. Wem das nicht gelingt, ist an der Seite eines "Behinderten" die falsche Person, so schmerzlich es sein mag.
Zum Schluss möchte ich anmerken, dass seit Beginn der Menschheit (und ohne diesbezügliches Lernvermögen seither) tagtäglich Beteiligte und Unbeteiligte zu Krüppeln (ich entschuldige mich für diesen Ausdruck) geschunden, geschlagen und geschossen werden und für die Betroffenen eine eigentliche Hölle an Ausgrenzung beginnt (auch bei Familie, Freunden, Partner). Definitiv vor diesem Hintergrund sollten wir uns schon ernstlich fragen, was Leben und Liebe auch noch bedeuten könnten und ob wir unsere Sicht darauf nicht anders konditionieren müssten.

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10. Juli um 17:55
In Antwort auf heart91

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

Um noch auf die ursprüngliche Frage zu antworten: Meine Traumfrau hat einen wachen Geist, denkt mutig und handelt selbstbestimmt. Eine fehlende Hand oder ein Rollstuhl wären kein Grund, daran etwas anders zu sehen oder zu fühlen.
  

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10. Juli um 23:10
In Antwort auf steinundwasser

Um noch auf die ursprüngliche Frage zu antworten: Meine Traumfrau hat einen wachen Geist, denkt mutig und handelt selbstbestimmt. Eine fehlende Hand oder ein Rollstuhl wären kein Grund, daran etwas anders zu sehen oder zu fühlen.
  

Ja wenn man jemand bereits liebt, dann ist es was anderes. Lerne ich die Person aber kennen,sehe ich ja nur das äußere. Und wenn man da eben seine genaue  Vorstellung hat, kann dann wirklich die  Behinderung das Problem sein? Sorry wenn ich es so hart ausdrücke. Viele sagen hier immer " wenn man sich liebt stört einen das und das nicht, naja wenn man so aber denkt, kann ich ja jeden Lieben?? Ich hab ja schon genau meine Vorstellung von einem Mann, sonst kann ich mich nicht verlieben. 

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10. Juli um 23:25

es macht einen riesigen unterschied ob der / die jenige diese behinderung beim kennen lernen hat oder es in der beziehung zu einem dauerhaften körperschaden kommt. und hier scheiden sich die geister.

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11. Juli um 8:33
In Antwort auf heart91

Ja wenn man jemand bereits liebt, dann ist es was anderes. Lerne ich die Person aber kennen,sehe ich ja nur das äußere. Und wenn man da eben seine genaue  Vorstellung hat, kann dann wirklich die  Behinderung das Problem sein? Sorry wenn ich es so hart ausdrücke. Viele sagen hier immer " wenn man sich liebt stört einen das und das nicht, naja wenn man so aber denkt, kann ich ja jeden Lieben?? Ich hab ja schon genau meine Vorstellung von einem Mann, sonst kann ich mich nicht verlieben. 

ja klar kann dann die Behinderung das Problem sein.
Genau wie es das Problem sein kann, dass jemand dicker oder dünner ist, als man es schön findet.
Oder größer oder kleiner.
oder ein Sprachmuster (oder Dialekt) hat, was einem einfach unsympathisch ist.
oder ....

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11. Juli um 9:34
In Antwort auf heart91

Ja wenn man jemand bereits liebt, dann ist es was anderes. Lerne ich die Person aber kennen,sehe ich ja nur das äußere. Und wenn man da eben seine genaue  Vorstellung hat, kann dann wirklich die  Behinderung das Problem sein? Sorry wenn ich es so hart ausdrücke. Viele sagen hier immer " wenn man sich liebt stört einen das und das nicht, naja wenn man so aber denkt, kann ich ja jeden Lieben?? Ich hab ja schon genau meine Vorstellung von einem Mann, sonst kann ich mich nicht verlieben. 

darf ich mal fragen von was für einer behinderung du sprichst?

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11. Juli um 9:41
In Antwort auf heart91

Aus Interesse möchte ich gerne wissen, wie steht ihr zu dem Thema. Ihr lernt euren Traummann oder Traumfrau kennen, und dann hat diese Person eine  Behinderung (egal ob Rollstuhl oder auch etwas kleineres, wie zb eine Hand fehlt).
Wäre diese Person denn noch euer Traumpartner? Man hat ja eigentlich so ein Bild bzw  Vorstellungen wie sein Partner aussehen soll. Ist man oberflächlich, wenn man wegen dieser Behinderung diese Person nicht mehr kennenlernen will? 
Wie seht ihr das? 

"Wie seht ihr das?"

kommt drauf an, was man will... wenn die intention des kennenlernens die vorstellung von einem gemeinsamen leben als partner ist, dann muss man sich natürlich überlegen, ob man mit den einschränkungen, die die behinderung mit sich bringt, im alltag auf dauer umgehen kann!

oberflächlich wäre es eher, wenn man das ausblendet, dem anderen hoffnungen macht, um dann irgendwann festzustellen: geht ja gar nicht!

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11. Juli um 13:50
In Antwort auf heart91

Ja wenn man jemand bereits liebt, dann ist es was anderes. Lerne ich die Person aber kennen,sehe ich ja nur das äußere. Und wenn man da eben seine genaue  Vorstellung hat, kann dann wirklich die  Behinderung das Problem sein? Sorry wenn ich es so hart ausdrücke. Viele sagen hier immer " wenn man sich liebt stört einen das und das nicht, naja wenn man so aber denkt, kann ich ja jeden Lieben?? Ich hab ja schon genau meine Vorstellung von einem Mann, sonst kann ich mich nicht verlieben. 

Dazu habe ich eine klare Haltung, die vermutlich nicht mehrheitsfähig ist.
uch ich habe (und hatte immer) meine Vorstellung von einer Frau. Blicke ich zurück, stelle ich aber fest, dass es die Überaschungen waren, die Unabwegbarkeiten, die Andersartigkeiten, die mich abholten, an denen ich scheiterte aber vorallem auch wuchs. Und das konnte durchaus mit dem Kennenlernen beginnen. Selbst bei flüchtigen Begegnungen war es immer die Summe vieler und nicht nur visueller Eindrücke, die den Wunsch keimen liessen, diesen Mensch näher und besser kennen zu lernen. Schliesslich gibt es (zumindest habe ich das so erlebt) auch diese Form der frühen Anziehung, wo man zweifelsfrei erkennt, beim Gegenüber zu Hause zu sein und verstanden zu werden. Im Sinne von Wärme und Geborgenheit, Sexualität, Intellekt usw...
Die fehlende Hand, das fehlende Bein, der Rollstuhl setzen dem keine Grenzen.

Die Frage, ob man letztlich jeden lieben könnte, beantworte ich für mich gerne mit ja, wobei ich Einschränkungen bei radikalen Ideologien und Fanatismus sehe. Oder bei grossen sozialen, kulturellen oder religiösen Unterschieden, wenn es an der Toleranz und Berechtigung des jeweils "Anderen" fehlen würde.

Wer in der Partnerwahl extrem fokussiert nur auf seinen Typ schaut und alle anderen gar nicht in Betracht zieht, mag erfolgreich sein. Doch es ist wie in der Evolution. Es überleben und entwicklen sich nicht nur die Spezialisten, sondern auch die Generalisten. Zweiteres war mir, von der Neugier auf das volle Leben getrieben, stets lieber.

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11. Juli um 13:51
In Antwort auf avarrassterne1

ja klar kann dann die Behinderung das Problem sein.
Genau wie es das Problem sein kann, dass jemand dicker oder dünner ist, als man es schön findet.
Oder größer oder kleiner.
oder ein Sprachmuster (oder Dialekt) hat, was einem einfach unsympathisch ist.
oder ....

Genau so ist es.

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11. Juli um 13:55
In Antwort auf sxren_18247537

darf ich mal fragen von was für einer behinderung du sprichst?

Das wäre tatsächlich spannend zu wissen. Aber wir dürfen davon ausgehen, dass heart91in erster Linie physische Handycaps meint.

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11. Juli um 14:15
In Antwort auf steinundwasser

Das wäre tatsächlich spannend zu wissen. Aber wir dürfen davon ausgehen, dass heart91in erster Linie physische Handycaps meint.

Psychisch? Ich hatte in meinem Ausgangstext bereits geschrieben, Rollstuhl, fehlende hand etc. 

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