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Partner mit Burnout plus Kinder

20. April 2017 um 18:48

Ich weiß es gibt hier viele Threads über Burnout....habe aber keinen passenden gefunden.
Hat jemand einen Partner der Burnout hat, nicht zur Therapie oder auch nur zum Arzt geht und dabei noch Haus und ein Kind bzw. Bald zwei?

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21. April 2017 um 7:35

warum geht er nicht zum Arzt? - und was macht Dich so sicher, dass es Burnout ist? Kein Arzt keine Diagnose - nicht falsch verstehen, aber Symptome psych. Krankheiten / Störungen sind selten klar und eindeutig und ich halte wenig von Laien-"Diagnosen".

Burnout hatte ich nicht, aber teilweise schlimme Phasen von Depression (die teilweise sehr ähnliche Symptome haben) u.a.m. - auch mit Partner und Kind.

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21. April 2017 um 14:30
In Antwort auf avarrassterne1

warum geht er nicht zum Arzt? - und was macht Dich so sicher, dass es Burnout ist? Kein Arzt keine Diagnose - nicht falsch verstehen, aber Symptome psych. Krankheiten / Störungen sind selten klar und eindeutig und ich halte wenig von Laien-"Diagnosen".

Burnout hatte ich nicht, aber teilweise schlimme Phasen von Depression (die teilweise sehr ähnliche Symptome haben) u.a.m. - auch mit Partner und Kind.

Die Diagnose gab es vor über 10 Jahren... Bestätigung das letzte Mal als er das letzte Mal vor drei Jahren war....Er sagt halt die Ärzte machen ihn kränker als er schon ist 😞

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21. April 2017 um 14:35
In Antwort auf tarzanjane2008

Die Diagnose gab es vor über 10 Jahren... Bestätigung das letzte Mal als er das letzte Mal vor drei Jahren war....Er sagt halt die Ärzte machen ihn kränker als er schon ist 😞

hm... vor 10 Jahren. Das letzte Mal war er vor 3 Jahren. Sind also 7 Jahre - und dann war er immer noch nicht wieder heraus bzw. wußte immer noch nicht, wie er bei einem neuen Schub wieder herauskommen kann?!?
Da kann ich ihm schwer wiedersprechen, was 7 Jahre lang nicht hilft, wird auch nach 10 oder 15 Jahren nicht helfen.

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25. April 2017 um 8:22
In Antwort auf avarrassterne1

hm... vor 10 Jahren. Das letzte Mal war er vor 3 Jahren. Sind also 7 Jahre - und dann war er immer noch nicht wieder heraus bzw. wußte immer noch nicht, wie er bei einem neuen Schub wieder herauskommen kann?!?
Da kann ich ihm schwer wiedersprechen, was 7 Jahre lang nicht hilft, wird auch nach 10 oder 15 Jahren nicht helfen.

Das mag sein...aber er hat ja auch noch nie eine Therapie versucht leider er war lediglich einmal beim Psychologen...Meiner Meinung nach heilt dich ein Besuch jedoch nicht...Er schluckt einfach nur seine Medikamente...
Bleibt einfach alles an mir hängen mit ein bzw bald zwei Kindern wird das einfach nur immer schwieriger zu bewältigen....Versteh mich nicht falsch ich rede nicht von mal nem Schub nur diese werden immer heftiger und länger momentan....

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25. April 2017 um 8:23

Er hat sporadisch gearbeitet war bei seiner Mama angestellt. Da gab es viel viel Verständnis...Mal ging es auch zwei drei Monate voll dann konnte er wieder wochenlang nicht 

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25. April 2017 um 10:15
In Antwort auf tarzanjane2008

Das mag sein...aber er hat ja auch noch nie eine Therapie versucht leider er war lediglich einmal beim Psychologen...Meiner Meinung nach heilt dich ein Besuch jedoch nicht...Er schluckt einfach nur seine Medikamente...
Bleibt einfach alles an mir hängen mit ein bzw bald zwei Kindern wird das einfach nur immer schwieriger zu bewältigen....Versteh mich nicht falsch ich rede nicht von mal nem Schub nur diese werden immer heftiger und länger momentan....

Du solltest dringend anfangen, Dich selbst (und Eure Kinder) zu schützen, bevor Du Deine Grenzen noch weiter überschreitest.

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25. April 2017 um 10:34

Da stimme ich den anderen zu.
Burnout muss therapiert werden, wenn er damit keinen Erfolg hatte lag es daran dass er entweder nicht bereit war, oder die Therapeutenbeziehung nicht gestimmt hat.
Das Problem ist: Die Einsicht muss er selber haben. Da kannst du nicht nachhelfen.
Weil es allerdings um dich und eure Kinder geht, würde ich eine Trennung bedenken. Lass dich nicht mitreißen. Alles gute! 

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25. April 2017 um 10:37
In Antwort auf tarzanjane2008

Das mag sein...aber er hat ja auch noch nie eine Therapie versucht leider er war lediglich einmal beim Psychologen...Meiner Meinung nach heilt dich ein Besuch jedoch nicht...Er schluckt einfach nur seine Medikamente...
Bleibt einfach alles an mir hängen mit ein bzw bald zwei Kindern wird das einfach nur immer schwieriger zu bewältigen....Versteh mich nicht falsch ich rede nicht von mal nem Schub nur diese werden immer heftiger und länger momentan....

Wo genau die Ursache liegt ist immer schwer zu sagen. Ich hatte auch ein Burn-out vor ein paar Jahren, mit schweren Depressionen und Dauerpuls 150, im Alter von 30 Jahren. Die Wirkmechanismen der Medikamente ueberzeugten mich nicht (z.B. Resorptionshemmer oder hormonell wirksame Substanzen) - ich wollte einfach, dass mein Koerper wieder funktioniert und nicht irgendwas ausgeblendet wird.  Letztendlich bin ich, nach einem Jahr Dauerleiden und erfolglosen Versuchen, bei einem Regulationsmediziner gelandet, der mich mit Naehrstoffen vollgeladen hat, ohne ein einziges Medikament zu benutzen. Nach 3 Monaten waren alle meine Probleme weg und sind auch nicht mehr wieder gekommen.

Es gibt aber auch Faelle, die nach medikamentoesen Phasen wieder geworden sind. Da muss jeder seinen Weg finden. 10 Jahre denselben erfolglos gehen ist natuerlich Bloedsinn.

Da fragt man sich, ob dein Mann ueberhaupt gesund werden will. Er muesste in allen Richtungen Versuche unternehmen, auch in abstrus erscheinenden Richtungen.

Ohne den unbedingten Willen, gesund werden zu wollen geht gar nichts.

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25. April 2017 um 11:19

ein Psychologe macht auch keine Diagnosen, höchstens Anamnesen - eben weil es keine Ärzte sind

Aber was man da tun muss, damit es hilft, hätte der Psychologe schon in der ersten Sitzung klären können / müssen. DER hätte erklären müssen, dass eine Sitzung nicht helfen wird und nicht helfen kann, DER hätte erklären müssen, was er dagegen zu tun gedenkt und wie. Wäre sein Job gewesen.

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25. April 2017 um 14:55

Das hat der gute Mann er hatte auch weitere Termine....ist dann aber eben einfach nicht mehr gegangen....so wie er eben einfach nicht zum Arzt geht oder oder oder....das war nicht immer so....anfangs war er psychisch labiler als jetzt und da gingen wir zusammen auch mal einkaufen....
Die Frage ob er gesund werden will ist schwierig zu beantworten....führt immer zum Streit...Ich denke einfach ein Teil Bequemlichkeit kommt auch dazu....denn es läuft ja alles

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25. April 2017 um 15:14
In Antwort auf tarzanjane2008

Das hat der gute Mann er hatte auch weitere Termine....ist dann aber eben einfach nicht mehr gegangen....so wie er eben einfach nicht zum Arzt geht oder oder oder....das war nicht immer so....anfangs war er psychisch labiler als jetzt und da gingen wir zusammen auch mal einkaufen....
Die Frage ob er gesund werden will ist schwierig zu beantworten....führt immer zum Streit...Ich denke einfach ein Teil Bequemlichkeit kommt auch dazu....denn es läuft ja alles

nein, das meinte ich nicht.

Ich versuche es mal anders herum:
ich bin Informatiker. Die Kunden unserer Firma arbeiten meist im Marketing - haben also einen völlig anderen Blickwinkel auf das gleiche Thema als ich. Da kann ich denen natürlich sagen, ich würde ihnen raten, das und das machen zu lassen und zwar diese Woche, nächste Woche und ind 3 Wochen. Dann habe ich meinen Job aber wahrscheinlich nicht richtig gemacht. Denn wenn ich ihnen das raten möchte, weil ich andernfalls eine Gefahr sehe oder mögliche negative Konsequenzen - dann muss ich DAS erklären. Und zwar nicht so, dass es einem Informatiker klar ist - sondern so, dass ein "Marketing-Mensch" das versteht, die Gefahr bzw. die Konsequenzen erkennt und den Sinn und den Wert meiner Gegenmaßnahmen auch. DANN erst habe ich meinen Job richtig gemacht. Stimmt, ich schaffe das auch nicht immer und es gibt auch Kunden, die trotzdem den Auftrag nicht erteilen - ich bin nicht Gott, ich komme nicht auf 100% und das ist bei Psychologen nicht anders.
Zumal da dazu kommt, dass man zu seinem Psychologen kompatibel sein muss - da muss aber der Psychologe auch darauf hinweisen und auf die Möglichkeit, ggf. zu einem anderen zu wechseln. Zumindest, wenn er / sie im Interesse des Patienten handelt.

Einfach nur 5 weitere Termine festzulegen, zumal es in diesem Falle zu den klassischsten Symptomen des Krankheitsbildes gehört, dass der Patient es beim zweiten, dritten, ... Termin viel schwerer hat, den auch wahrzunehmen, weil die Hürde viel, viel, viel höher ist, als beim ersten, reicht da eben nicht, wenn man seinen Job richtig machen will. Zumindest meiner (!) Meinung (!) nach.

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25. April 2017 um 15:19

aber bevor jemand meinen letzten Beitrag falsch versteht:
das ändert nichts daran, dass Du (@TE) Dich selbst schützen sollst und musst und Deine Kinder auch und es falsch ist (meiner Meinung nach) Deine eigenen Grenzen (zu weit) zu überschreiten.

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25. April 2017 um 16:11
In Antwort auf tarzanjane2008

Das hat der gute Mann er hatte auch weitere Termine....ist dann aber eben einfach nicht mehr gegangen....so wie er eben einfach nicht zum Arzt geht oder oder oder....das war nicht immer so....anfangs war er psychisch labiler als jetzt und da gingen wir zusammen auch mal einkaufen....
Die Frage ob er gesund werden will ist schwierig zu beantworten....führt immer zum Streit...Ich denke einfach ein Teil Bequemlichkeit kommt auch dazu....denn es läuft ja alles

Klingt für mich nicht nach gesund-werden-wollen.

Ich würde weder mir selbst noch meinen ungeborenen Kindern eine Beziehung zu einem dauerhaft selbstverschuldet ausgebrannten Menschen nicht zumuten wollen. Niemand muss 10 Jahre in diesem Zustand sein. In diesem Zeitrahmen hätte er minimum schon 20 verschiedene Stationen und Ansätze ausprobieren können - und er wäre sicher schon lange draussen aus dem Burnout.

Ich finde es von deinem Partner auch vollkommen unverantwortlich, sich einfach hängen zu lassen und dich damit zu belasten.

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25. April 2017 um 16:12

Ich verstehe schon was du meinst. Wie das Gespräch damals lief kann ich natürlich nicht sagen ich war ja nicht dabei...Kenne nur die Konsequenz...Die da wie bereits gesagt hieß ich geh da nicht mehr hin. Ich weiß nicht ob er weitere Hinweise gegeben hat... deswegen kann ich die Kompetenz nicht einschätzen 


Leider kann ich nach all den Jahren nicht mehr sagen wo mein Grenzen liegen und ob diese schon überschritten sind oder nicht...Man lebt sich da ja auch als Partne leider einfah irgendwie rein...Ich weis nur dass ich oft auf wenig Verständnis stoße wenn ich phasenweise das Gefühl habe es geht nicht mehr....Denn jeder nimmt ihn in Schutz...Ich versuche jetzt irgendwie zu verstehen...und ob es vllt Hoffnung gibt das alles gut wird.

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25. April 2017 um 16:15
In Antwort auf mindbody

Klingt für mich nicht nach gesund-werden-wollen.

Ich würde weder mir selbst noch meinen ungeborenen Kindern eine Beziehung zu einem dauerhaft selbstverschuldet ausgebrannten Menschen nicht zumuten wollen. Niemand muss 10 Jahre in diesem Zustand sein. In diesem Zeitrahmen hätte er minimum schon 20 verschiedene Stationen und Ansätze ausprobieren können - und er wäre sicher schon lange draussen aus dem Burnout.

Ich finde es von deinem Partner auch vollkommen unverantwortlich, sich einfach hängen zu lassen und dich damit zu belasten.

Wie kann er Hilfe bekommen wenn die schlimmste Angst die vor Menschen bzw. Ärzten ist.

Und wie kann ich mir Hilfe suchen ohne das er oder die Familie etwas mitbekommt

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25. April 2017 um 16:18
In Antwort auf tarzanjane2008

Ich verstehe schon was du meinst. Wie das Gespräch damals lief kann ich natürlich nicht sagen ich war ja nicht dabei...Kenne nur die Konsequenz...Die da wie bereits gesagt hieß ich geh da nicht mehr hin. Ich weiß nicht ob er weitere Hinweise gegeben hat... deswegen kann ich die Kompetenz nicht einschätzen 


Leider kann ich nach all den Jahren nicht mehr sagen wo mein Grenzen liegen und ob diese schon überschritten sind oder nicht...Man lebt sich da ja auch als Partne leider einfah irgendwie rein...Ich weis nur dass ich oft auf wenig Verständnis stoße wenn ich phasenweise das Gefühl habe es geht nicht mehr....Denn jeder nimmt ihn in Schutz...Ich versuche jetzt irgendwie zu verstehen...und ob es vllt Hoffnung gibt das alles gut wird.

Es ist doch voll ok wenn er da nicht mehr hin will. Ich war auch nie bei dem Psychogequatsche, weil ich damit nichts anfangen konnte und immer gespürt habe, dass ich kein Denkproblem habe, sondern mein Körper am Ende ist. Fatal ist, dass er nicht einfach etwas anderes ausprobiert.

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25. April 2017 um 16:23
In Antwort auf mindbody

Es ist doch voll ok wenn er da nicht mehr hin will. Ich war auch nie bei dem Psychogequatsche, weil ich damit nichts anfangen konnte und immer gespürt habe, dass ich kein Denkproblem habe, sondern mein Körper am Ende ist. Fatal ist, dass er nicht einfach etwas anderes ausprobiert.

Momentan nehmen wirbzw er Vitamine....denn die ärztliche Aussage war die Tabletten leeren die Nährstoffe und Mineralstoffspeicher...Er meint seitdem hat er weniger Migräne und Herzstolpern...

Ich hoffe es liest hier nie jemand aus der Familie🤔

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25. April 2017 um 16:24
In Antwort auf tarzanjane2008

Ich verstehe schon was du meinst. Wie das Gespräch damals lief kann ich natürlich nicht sagen ich war ja nicht dabei...Kenne nur die Konsequenz...Die da wie bereits gesagt hieß ich geh da nicht mehr hin. Ich weiß nicht ob er weitere Hinweise gegeben hat... deswegen kann ich die Kompetenz nicht einschätzen 


Leider kann ich nach all den Jahren nicht mehr sagen wo mein Grenzen liegen und ob diese schon überschritten sind oder nicht...Man lebt sich da ja auch als Partne leider einfah irgendwie rein...Ich weis nur dass ich oft auf wenig Verständnis stoße wenn ich phasenweise das Gefühl habe es geht nicht mehr....Denn jeder nimmt ihn in Schutz...Ich versuche jetzt irgendwie zu verstehen...und ob es vllt Hoffnung gibt das alles gut wird.

die Kompetenz eines Psychologen liegt nicht darin, Hinweise zu geben oder auch nicht - sondern das einem bestimmten betroffenen Menschen so zu erklären, dass DIESER Mensch es versteht. "Ich habs gesagt" allein zählt da für mich NULL. Ja, kann dennoch sein, dass der Psychologe das gemacht hat und bei Deinem Mann der Wille nicht gereicht hat oder die Kraft (gehört ja beides zu den Symptomen) - das kann auch ich nicht wissen - aber es ist zumindest nicht wahrscheinlicher.

Was den Rest angeht: ich habe selbst eine ganz und gar nicht kleine Liste an psych. Störungen, Krankheiten usw. - und ganz ehrlich: ich krieg einen Hals der nicht mehr durch die Tür passt, wenn ich irgendwo höre / lese dass man jemanden nicht wegen einer Krankheit im Stich lassen kann.
So ein restlos naives Weltverbesserer-Geplapper ist einfach nur für die Katz.
1. helfen und retten kann immer nur der Betroffene sich selbst. ALLE anderen (inkl. Freunde, Familie, Partner, ... aber auch inkl. Ärzte, Psychologen, Therapeuten, ...) können dabei nur UNTERSTÜTZEN - und das auch nur im besten Falle.
2. es ist eine Tatsache, dass mit einem kranken Menschen in der nahen Umgebung nicht jeder umgehen KANN (und schon gar nicht MUSS) - und das gilt für alle psych. Krankheiten noch viel mehr, da die sich immer wesentlich direkter auf die Menschen in der näheren Umgebung auswirken.
3. der natürliche "Instinkt" zu helfen, zu entlasten, Rücksicht zu nehmen - kann in solchen Fällen für alle Beteiligten zu schnell viel mehr schaden als nutzen.
4. wenn man wegen irgendwelcher heroischen eingetrichterten Möchtegern-Moral-Doktrin ala "nicht im Stich lassen" die eigenen Möglichkeiten und Grenzen zu sehr überschätzt und vernachlässigt, ist das daraus entstehende Leid für alle Beteiligten wesentlich größer als das, was daraus folgt, wenn man die Konsequenzen aus der Einsicht in die eigenen Grenzen zieht.

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25. April 2017 um 16:34
In Antwort auf tarzanjane2008

Wie kann er Hilfe bekommen wenn die schlimmste Angst die vor Menschen bzw. Ärzten ist.

Und wie kann ich mir Hilfe suchen ohne das er oder die Familie etwas mitbekommt

Mit Angst vor Menschen habe ich keine Erfahrung.

Ich wuerde an deiner Stelle ihm sagen, dass es so fuer dich nicht weitergeht. Suche für ihn 5 Adressen (nicht nur Ärzte, sondern auch alternative Angebote) und du gehst dann mit ihm zu dem, was ihn am meisten anspricht (oder am wenigsten abstösst). Das, was mir geholfen hat ist in der Nähe von Bonn (möchte keine Werbung machen) - und ich musste über 200km fahren.

Bei mir wurden die Nährstoffe übrigens mega hoch dosiert, teilweise das hundertfache der "empfohlenen Dosis". Wenn bei ihm schon kleine Dosen etwas bringen, könnte das ein Ansatz sein, aber das muss schon von einem Spezialisten begleitet werden.

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25. April 2017 um 16:40

Ich verstehe was ihr beide sagt. Und ich sage ja auch nicht dass ich auf Besserung hoffe weil ich ihn nicht im Stich lassen will sondern weil trotz allem Liebe da ist. Nur unterstützen da geb ich dir Recht aber nur wenn er das will und das will er von mir nicht....auch nicht von seiner Schwester nur von der Mutter weil dir ihn in Watte packt leider....
Zumindest nicht in seinem Leiden

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25. April 2017 um 16:56

auch wenn ich beim Thema "geh" Deiner Meinung bin: dass Änderungen mehr als schwer sind, ist nicht unbedingt egoistisch sondern in einem nicht unerheblichen Anteil ein Teil der Symptome. Betroffene LEIDEN. Nein, man WILL das nicht 10 Jahre und mehr. So toll isses nicht! Ganz sicher nicht! Antriebslosigkeit, unbeschreibliche und grenzenlose Kraftlosigkeit, Trägheit, Erschöpfung, ... gehören dazu - und das ist eine Spirale, das wird immer schlimmer.
Aber bei der "Hilfe", die Aussenstehende leisten können, ist "Grenzen setzen" (und verteidigen!) aus meiner (!) persönlichen (!) Sichtweise (!) wesentlich wichtiger als "Rücksicht nehmen". Und inzwischen ist es schon lange zu spät für den sanfteren Weg.

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25. April 2017 um 17:04

Was er tw auch zugibt dass es bequem ist

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25. April 2017 um 19:40

Mit der Spirale geb ich dir Recht. Das merke ich ihm ganz deutlich an. Beispiel...Ihm wurde es durch einen (wahrscheinlich) eingeklemmten Nerv beim Autofahren schlecht und schwindlig.... Resultat erstmal kein Autofahren...daraus folgendes Resultat man müsste aber fahren weil aber es könnte ja sein das.... Panikattacke....

Natürlich will ich nicht dass es so bleibt...ja es soll etwas entlastender für mich werden und ich frage mich wie man erklären soll warum Papa immer nicht dabei ist...

Aber mindestens genauso gern möchte ich dass er wieder am Leben teilhaben kann. Nicht immer Ausreden sucht wenn was ansteht....einfach nur leben kann....Nur leider sind mir da die Hände gebunden 

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26. April 2017 um 8:00
In Antwort auf tarzanjane2008

Mit der Spirale geb ich dir Recht. Das merke ich ihm ganz deutlich an. Beispiel...Ihm wurde es durch einen (wahrscheinlich) eingeklemmten Nerv beim Autofahren schlecht und schwindlig.... Resultat erstmal kein Autofahren...daraus folgendes Resultat man müsste aber fahren weil aber es könnte ja sein das.... Panikattacke....

Natürlich will ich nicht dass es so bleibt...ja es soll etwas entlastender für mich werden und ich frage mich wie man erklären soll warum Papa immer nicht dabei ist...

Aber mindestens genauso gern möchte ich dass er wieder am Leben teilhaben kann. Nicht immer Ausreden sucht wenn was ansteht....einfach nur leben kann....Nur leider sind mir da die Hände gebunden 

ja, ich möchte auch dass ich diese Woche im Lotto gewinne und Millionär werde und ab nächste Woche alle Elefanten rosa sind.

Du kannst nur eins tun: mach ihm klar, dass Deine Grenzen schon lange überschritten sind und Konsequenzen vor der Tür stehen - und dann lass die Konsequenzen nicht ewig vor der Tür warten.

 

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26. April 2017 um 8:05

und aus "teilweise sagt er, dass es bequem ist" schließt Du, dass jemand 10 Jahre leiden möchte?

Ach Du Sch... wenn ich mir überlege, was ich manchmal so sage...
Da wäre ich schon Massenmörder... ja und erschossen hätte ich mich auch schon um die 1000 mal. Unter anderem.

Mag sein, dass es teilweise (!) auch (!) bequem ist - darauf zu schließen, dass man alle Konsequenzen toll findet oder auch nur bewußt in Kauf nimmt, finde ich dennoch mehr als gewagt.

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26. April 2017 um 12:19

weil man dafür wissen muss, dass man etwas ändern kann - und wie.

Jeder Mensch, der es nicht besser weiß, wird von dem ausgehen, was man kennt von körperlichen Krankheiten. Man geht zum Doc, der verschreibt einem Medis und die mampft man dann. Oder es gibt eine kleine Op, dann tut es noch paar Tage weh und dann ist es gut.
Nun, die Medis bekommt er, nimmt er. Die haben am Anfang vielleicht auch eine kleine Verbesserung gebracht - nur später nicht mehr, da wurde es trotz derer immer schlimmer.

Außerdem gehört es nun einmal zum Krankheitsbild dazu, dass mit dem Burn Out (oder der Depression, die nach meiner Laienmeinung inzwischen daraus geworden sein könnte) gerade und vor allem die Kraft, "sich aufzuraffen" rückstandslos fehlt und die Hürden vor dem "etwas dagegen unternehmen" größer sind, als gesunde Menschen sich das vorstellen können - auch wenn es einen Leidensdruck gibt.
Es braucht schon etwas "stärkeres" um über die Hürden darüber klettern zu können - und die Hoffnung, dass das auch funktioniert. Nun, auch mit der Hoffnung sieht es bei diesem Krankheitsbild naturgemäß sehr mau aus. Zudem die durch das "ich war beim Doc, ich mampf die Medis und es wird doch nicht besser" auch noch gründlich kastriert wird. Wenn man das Wissen hat, dass man muss und es nur so und nicht anders geht (bitte verstehe das niemand so, dass "aufraffen" das einzige ist, was man tun muss, es ist nur ein Schritt auf einem langen, steinigen und steilen Wege), bekommt man das vielleicht noch soweit zusammen, dass man sich in einem riesen Kraftakt über die Hürden darüber wuchten kann - aber ohne dieses Wissen... woher soll man da Hoffnung und Kraft nehmen, wenn man von beidem gerade gar nichts hat und nur noch "ich schaff das alles nicht!" KENNT? Wenn man 10 Jahre lang (tatsächlich oder gefühlt) NUR erlebt hat, dass man bei allem, was man versucht, bei allem, was man anfasst, nur wieder versagen wird? Obwohl einem doch schon alle helfen und so viel Rücksicht nehmen, schafft man dennoch NICHTS. Gar nichts. Nicht die Bohne.
WOHER? Woher soll man beispielsweise wissen, dass man auch (!!!) deswegen nichts schafft, WEIL alle so viel Rücksicht nehmen und nicht OBWOHL das so ist? Woher soll man die Hoffnung nehmen, dass es diesmal besser wird? Bei etwas "ganz großem", wo es doch bei den kleinsten Kleinigkeiten nicht geht? Wie soll man etwas anpacken, wenn jede verdammte einzelne Gehirnzelle "IST DOCH SINNLOS!" brüllt? Weil es sooooooo schön ist, wenn alles sinnlos ist?

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26. April 2017 um 12:23
In Antwort auf tarzanjane2008

Wie kann er Hilfe bekommen wenn die schlimmste Angst die vor Menschen bzw. Ärzten ist.

Und wie kann ich mir Hilfe suchen ohne das er oder die Familie etwas mitbekommt

indem er sich informiert. Sich das Wissen selbst aneignet.

Wie Du Hilfe bekommst? Welche Hilfe genau? Selbst zum Arzt gehen. Oder auch zum Anwalt, um Dich zumindest mal zu informieren, wie es weiter gehen würde / könnte.

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26. April 2017 um 13:06
In Antwort auf avarrassterne1

indem er sich informiert. Sich das Wissen selbst aneignet.

Wie Du Hilfe bekommst? Welche Hilfe genau? Selbst zum Arzt gehen. Oder auch zum Anwalt, um Dich zumindest mal zu informieren, wie es weiter gehen würde / könnte.

Mit deinem letzten Post sprichst du mir bzw ihm genau aus der Seele. Genau diese Worte...ist doch eh alles sinnlos landen bei Gesprächen immer wieder.
Informieren...ja alles was in den eigenn vier Wänden statt findet sprich Dr. Google...
Aber Dr. Google sagte auch ein Schwächeanfall ist ein Schlaganfall😞
Es gab zumindest eine positive Veränderung...Papa und Sohn waren gestern anderthalb Stunden allein obwohl Papa schwindlig und schlecht war....Danach war er stolz wie Bolle vllt ist es ja ein Anfang?!

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26. April 2017 um 13:26
In Antwort auf tarzanjane2008

Mit deinem letzten Post sprichst du mir bzw ihm genau aus der Seele. Genau diese Worte...ist doch eh alles sinnlos landen bei Gesprächen immer wieder.
Informieren...ja alles was in den eigenn vier Wänden statt findet sprich Dr. Google...
Aber Dr. Google sagte auch ein Schwächeanfall ist ein Schlaganfall😞
Es gab zumindest eine positive Veränderung...Papa und Sohn waren gestern anderthalb Stunden allein obwohl Papa schwindlig und schlecht war....Danach war er stolz wie Bolle vllt ist es ja ein Anfang?!

ja, Dr. Google ist immer so schlau wie die Menschen, die irgendwas ins Internet schreiben und das ist doch sehr ... durchwachsen.
Das wichtigeste, wenn man sich informiert, ist immer die Quelle - egal, worüber.
Es gibt doch aber auch Fachbücher. Bei Amazon und in Bibliotheken
Ich habe damals Wochen in der Uni-Bibliothek gehockt - mit Ärzten habe ich bis heute meine liebe Not. Aber danach wußte ich, wie ich heraus komme (bei mir andere Thematiken, zumindest primär, Depressionen - und keine kleinen waren auch immer wieder dabei) - und warum all die tollen Therapien mir vorher nichts geholfen hatten, wußte ich dann auch.

Wichtiger, als dass er stolz ist, ist, dass er das in einer Woche noch weiß - und in zwei Wochen auch. Wichtiger ist, wie er damit umgeht, dass es (natürlich) nicht immer klappen wird. Das Stichwort dazu ist "Frustrationstoleranz" - bei einem gesunden Menschen: ok, wenn was nicht klappt, ist das nicht toll, manchmal auch echt unschön, aber man weiß, dass das normal ist und an sich nicht schlimm. Bei Kranken kann so etwas leicht alles, was man sich monatelang mühsamst aufgebaut hat, umgehend völlig einreißen und einem den Boden unter den Füßen weg ziehen.

Aber immer noch: kümmere Dich vor allem um DICH.
Ziehe Grenzen und verteidige sie.
Lass nicht zu, dass Du Dich mit Deinem Verständnis und Deiner Hoffnung selbst fesselst.
Geh nicht weiter, als Du gehen kannst - und solltest - und KEHRE UM, wenn Du "zu weit draußen" bist.
 

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26. April 2017 um 14:26
In Antwort auf avarrassterne1

ja, Dr. Google ist immer so schlau wie die Menschen, die irgendwas ins Internet schreiben und das ist doch sehr ... durchwachsen.
Das wichtigeste, wenn man sich informiert, ist immer die Quelle - egal, worüber.
Es gibt doch aber auch Fachbücher. Bei Amazon und in Bibliotheken
Ich habe damals Wochen in der Uni-Bibliothek gehockt - mit Ärzten habe ich bis heute meine liebe Not. Aber danach wußte ich, wie ich heraus komme (bei mir andere Thematiken, zumindest primär, Depressionen - und keine kleinen waren auch immer wieder dabei) - und warum all die tollen Therapien mir vorher nichts geholfen hatten, wußte ich dann auch.

Wichtiger, als dass er stolz ist, ist, dass er das in einer Woche noch weiß - und in zwei Wochen auch. Wichtiger ist, wie er damit umgeht, dass es (natürlich) nicht immer klappen wird. Das Stichwort dazu ist "Frustrationstoleranz" - bei einem gesunden Menschen: ok, wenn was nicht klappt, ist das nicht toll, manchmal auch echt unschön, aber man weiß, dass das normal ist und an sich nicht schlimm. Bei Kranken kann so etwas leicht alles, was man sich monatelang mühsamst aufgebaut hat, umgehend völlig einreißen und einem den Boden unter den Füßen weg ziehen.

Aber immer noch: kümmere Dich vor allem um DICH.
Ziehe Grenzen und verteidige sie.
Lass nicht zu, dass Du Dich mit Deinem Verständnis und Deiner Hoffnung selbst fesselst.
Geh nicht weiter, als Du gehen kannst - und solltest - und KEHRE UM, wenn Du "zu weit draußen" bist.
 

Ich kann dir wirklich mit allem nur Recht geben und du sagst es ein gesunder Mensch weiß das....
m
Mein Problem ist einfach wie kann ich seit Jahren aufgenommene Aufgaben abgeben. Seine Familie sitzt mir ja auch im Nacken mit den Worten er ist ja krank und die ganzen Jahre war es ok warum plötzlich nicht mehr...

Ja warum nicht mehr weil es nicht mehr nur um den Haushalt geht sondern auch um Kinder....

Jetzt kam ja vom Jobcenter Vermittlungsvorschlag obwohl er nicht mal ais dem Haus geht und noch krank geschrieben ist...

Auch wenn es vllt blauäugig oder ähnliches ist aber eine Trennung würde ich ungern in Kauf nehmen wenn es irgendwie möglich ist....

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26. April 2017 um 16:12
In Antwort auf tarzanjane2008

Ich kann dir wirklich mit allem nur Recht geben und du sagst es ein gesunder Mensch weiß das....
m
Mein Problem ist einfach wie kann ich seit Jahren aufgenommene Aufgaben abgeben. Seine Familie sitzt mir ja auch im Nacken mit den Worten er ist ja krank und die ganzen Jahre war es ok warum plötzlich nicht mehr...

Ja warum nicht mehr weil es nicht mehr nur um den Haushalt geht sondern auch um Kinder....

Jetzt kam ja vom Jobcenter Vermittlungsvorschlag obwohl er nicht mal ais dem Haus geht und noch krank geschrieben ist...

Auch wenn es vllt blauäugig oder ähnliches ist aber eine Trennung würde ich ungern in Kauf nehmen wenn es irgendwie möglich ist....

hm...

ok, mach mal folgendes:

schreibe eine Liste, was Dir im Moment stark fehlt. Meint nicht (nur) "jemand, der auch mal für mich einkaufen fährt" und "mehr Geld in der Haushaltskasse" sondern auch so etwas wie "Sicherheit", "Geborgenheit", "das Gefühl, geliebt zu werden" - was auch immer.
Lass Dir Zeit damit. Meint mehrere Tage, damit Du nicht nur das erwischst, was Dir im ersten Moment einfällt.

Dann stampf die Liste auf die max. 10 wichtigsten Punkte ein. Und nein, einkaufen fahren, ist NICHT wichtiger als das Gefühl geliebt zu werden, sei ehrlich zu Dir.
Überlege Dir, womit Du die Punkte verbindest, wie sie sich für Dich zeigen würden usw. - ist bei "Gefühl, geliebt zu werden" sicherlich schwerer als bei "Einkaufen fahren", aber auch das will konkretisiert werden. Was meint "mal einkaufen"? 2x im Monat? 4x im Jahr? Wenn Du gerade selbst einen schlechten Tag hast und auch mal keinen Bock? So als "Wildcard", die Du mal aus dem Ärmel ziehen kannst?

Dann passe einen halbwegs ruhigen Moment ab und sprich mit Deinem Mann. Familie oder nicht - die stehen  da aller höchstens in der zweiten Reihe. Und dort bleiben sie bitte auch. Eher in der dritten, denn in Reihe 1a stehen auch noch Eure Kinder.
Dort in der dritten Reihe können sie auf und nieder hupfen wie sie wollen - erst einmal ignorieren. Eins nach dem anderen. Wenn Du Dich mit Deinem Partner geeinigt hast, können sie das eh finden, wie sie wollen und bis dahin hilft das weder ihm noch Dir.

Sag Deinem Mann (nach paar vorbereitenden Worten und der Bitte, Dich erst einmal ausreden zu lassen usw...) dass Du nicht mehr kannst. Klipp und klar. Dass Du inzwischen soweit bist, dass Du selbst Hilfe brauchst und unbedingt etwas ändern MUSST, weil es so nicht weiter geht.
Stell ihm Deine Liste vor.
Frage ihn nach seiner Liste - Du kannst nicht pauschal "helfen" und nicht pauschal "Rücksicht nehmen". Also bitte ihn darum, sich auch mal hinzusetzen und die 10 wichtigesten Punkte aufzuschreiben. Da wirst Du wahrscheinlich etwas quengeln und schubsen müssen. Oder ihr schreibt die gleich gemeinsam (bloß nicht alles auf einmal, max 1h pro Tag!).

Dann hast Du zwei "Basis - Papiere" - und mit denen könnt Ihr Euch Gedanken machen, wie - und ob es möglich ist, das Ganze weiter zu leben.

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26. April 2017 um 16:18
In Antwort auf tarzanjane2008

Ich kann dir wirklich mit allem nur Recht geben und du sagst es ein gesunder Mensch weiß das....
m
Mein Problem ist einfach wie kann ich seit Jahren aufgenommene Aufgaben abgeben. Seine Familie sitzt mir ja auch im Nacken mit den Worten er ist ja krank und die ganzen Jahre war es ok warum plötzlich nicht mehr...

Ja warum nicht mehr weil es nicht mehr nur um den Haushalt geht sondern auch um Kinder....

Jetzt kam ja vom Jobcenter Vermittlungsvorschlag obwohl er nicht mal ais dem Haus geht und noch krank geschrieben ist...

Auch wenn es vllt blauäugig oder ähnliches ist aber eine Trennung würde ich ungern in Kauf nehmen wenn es irgendwie möglich ist....

P.S.: mit dem Jobcenter-Zettel am besten zu seinem behandelnden Arzt gehen und bei dem Rat einholen. Der kann da am ehesten was zusammen schreiben, dass das so nix wird, ohne dass Ihr Euch irgendwo in die Nesseln setzt.

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26. April 2017 um 19:43

Also eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung haben wir schon...ist der Trulla egal...egal das klär ich morgen....

Die 10 wichtigsten Dinge du bist gut so viele sind es gar nicht...Wir haben geredet geredet viele wochen lang über genau das danach ist es ein paar Wochen daheim einfah nur schön was mir starke Hoffnungen gibt...aber irgendwie dreht sich alles im Kreis...reden streiten schöne kurze zeit lange kack zeit reden streiten....usw...

Ich weis nicht ob das was ich schreib einen sinn macht denn mit jedem Post von dir kommen neue Gedanken und Erinnerungen....

SORRY!!!!!🤗

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26. April 2017 um 20:14
In Antwort auf tarzanjane2008

Also eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung haben wir schon...ist der Trulla egal...egal das klär ich morgen....

Die 10 wichtigsten Dinge du bist gut so viele sind es gar nicht...Wir haben geredet geredet viele wochen lang über genau das danach ist es ein paar Wochen daheim einfah nur schön was mir starke Hoffnungen gibt...aber irgendwie dreht sich alles im Kreis...reden streiten schöne kurze zeit lange kack zeit reden streiten....usw...

Ich weis nicht ob das was ich schreib einen sinn macht denn mit jedem Post von dir kommen neue Gedanken und Erinnerungen....

SORRY!!!!!🤗

warum sorry? Ist mir entgangen, dass Du mich mit vorgehaltener Waffe dazu zwingst, mich mit Dir zu unterhalten?

Ok, dann streich Liste 1. Macht eine andere: 5 Punkte, wo (an welchen Punkten, in welchen Situationen) es immer wieder "einknickt". Wo es "hakt". Findet das Muster und dann achtet von Anfang an auf die "ersten Anzeichen".
Es gibt ein Muster, denn das gibt es immer. - Wenn Ihr das findet und gemeinsam daran arbeitet (was kann er tun, was kannst Du tun?) und vor allem FRÜH reagiert und nicht erst wartet, bis das Kind nicht nur in den Brunnen gefallen, sondern schon halb ersoffen ist, ist es zumindest zumindest leichter - und Ihr braucht jedes bißchen "leichter", was Ihr irgend mitnehmen könnt. Also: was genau kommt immer zwischen "kurz schön" und "lange k***"? Was dreht das Blatt? Warum? Was kann das aufhalten?

Übernimmt er sich in der EuphoriePhase, dass er dann abstürzt? Geht etwas, was Euch eigentlich beide stärkt, im Alltag unter? Oder seht Ihr "nur" den neuen Anfang der Spriale nicht, so dass Ihr erst an dem Punkt zu steuern beginnt, wo das schon sinnlos schwer ist?
 

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26. April 2017 um 22:02

Ach nicht 🙃

Was ich definitiv sagen es knickt immer ein wenn es außer Haus geht und da schon morgens das merk ich mittlerweile nur tut er nix dagegen er gibt sich dem hin und tritt sich nicht in den Hintern...

Und definitiv die Arbeit war das Problem....immer Monate nichts und dann gleich 200 Stunden im Monat er meint für sich aber ein geregelter Tagesablauf hilft ihm....dieser fehlt da natürlich....dazu das wissen 200Stunden halte ich nicht durch aber wenn danach nix kommt gibt es kein Lohn...

Irgendwie ist es hier eine Diskussion zwischen uns beiden 🙈

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