Forum / Liebe & Beziehung

Partner kommt mit Kind nicht klar

13. Oktober um 9:07 Letzte Antwort: 16. Oktober um 22:35

Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor der Trennung. Mich würden Eure Sichtweisen zu meiner Geschichte interessieren.
Ich bin seit knapp 2 Jahren mit meinem Partner zusammen.Wir wohnen getrennt weil es momentan die Rahmenbedingungen nicht anders zulassen. Leider können wir uns nicht so oft sehen,bedeutet alle 2 Wochen mal das We und wenn es sich ergibt auch nochmal einen Abend oder Vormittag zusätzlich. In dieser Zeit sind wir alleine,ohne Kinder. Diese Zeit ist uns sehr wichtig, hier tanken wir auf. Wir lieben uns beide wirklich sehr, so etwas habe ich vorher noch nicht erlebt. Die wenige Zeit die wir miteinander haben macht uns sehr zu schaffen. Er leidet richtig darunter, möchte mich an seiner Seite haben,mit mir zusammenziehen, auch der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind kam hoch. Er möchte das volle Programm mit mir und ich auch mit ihm. Jetzt kommt das große Aber. Ich habe eine 13 jährige Tochter welche bis auf 2 Nächte im Monat bei mir ist. Er hat 2 Töchter( 7 und 10) welche regelmäßig alle 2 Wochen von Freitags bis Montags bei ihm sind plus jeden Dienstag auf Mittwoch. Außerdem teilt er sich weitesgehend die Ferien mit der Ex. Er ist seit 3 Jahren getrennt und möchte nun mit aller Macht 50 Prozent Kinderbetreuung übernehmen, sieht aus als wenn es vors Familiengericht geht. Das Verhältnis zu seiner Ex ist sehr schlecht. Glaube er hat ein ganz schlechtes Gewissen seinen Kindern gegenüber weil er die Familie " verlassen " hat. Er möchte sich um seine Kinder kümmern, ist sehr liebevoll und fürsorglich mit ihnen, sie bekommen in der Papa Zeit die komplette Aufmerksamkeit. Mit ein Grund warum ich mich in ihn verliebt habe. Meine Tochter hat leider das kompletten Gegenteil als Vater. Wir sind übrigens seit 8 Jahren getrennt. Mein neuer Partner und ich haben uns ein gutes halbes Jahr Zeit gelassen bis wir die Kinder mit einbezogen haben. Das erste Aufeinander treffen hat gut geklappt. Seine Kinder waren schnell begeistert von mir und meiner Tochter. Meine Tochter hat keine Begeisterungssprünge gemacht, aber ich habe an ihrem Verhalten gemerkt dass sie aufgeschlossen und neugierig ist, erstmal positiv gestimmt. Sie hat sich wenn wir uns alle getroffen haben immer gut und auch teilweise liebevoll um seine Kinder gekümmert. Zwischen ihr und meinem Partner war es von Anfang an schwierig. Er wusste nie wie er mit ihr umgehen soll, hat wenig bis gar nicht mit ihr gesprochen. Sie war halt einfach immer nur dabei. Meine Tochter hat ihm wie ich so schön sage versucht zwischendurch die Hand zu reichen, dieses wurde aber ignoriert, nicht angenommen. Es waren Dinge die er vielleicht nicht wahrgenommen hat, auf die ich ihn aber hingewiesen habe. So nach dem Motto , wenn sie sich gar nicht mögen würde, würde sie dieses oder jenes nicht machen. Sie ist ein eher ablehndes Kind, springt nicht jedem gleich um den Hals, es dauert manchmal bis sie mit jemandem warm wird. Seine Kinder dagegen sind genau das Gegenteil. Für mich ist das Verhalten aller 3 Kinder OK. Meine Tochter hat zwischendurch Sprüche in seiner Gegenwart gemacht a la " Mama , warum suchst du dir nicht einen Mann mit viel Geld, der kann mir dann ja ein Pferd kaufen " bis hin zu " Ist das euer Ernst ?" als wir uns mal küssen wollten. Ersteres hat sie mit einem Lachen gesagt , wollte vermutlich aus Unsicherheit witzig sein. Solche Sprüche hat sie ein paar Mal gesagt.Zugegeben nicht schön und auch daneben , habe auch mit ihr darüber gesprochen. Aber meines Erachtens auch blödes Teenie Gerede. Sie wirkt vom Aussehen älter, vom Verhalten oft noch sehr albern. Sie hat immer wieder signalisiert dass sie gerne Zeit mit uns allen verbringen möchte. Bis letztes Silvester haben mein Freund und ich  versucht das er einmal die Woche abends zu uns kommt damit alles etwas normaler wird. Ich fand es immer OK, auch wenn es oft etwas gezwungen es hatte. Für ihn war es wohl immer sehr anstrengend. Er sagte er fühle sich in der Dreier Konstellation nicht wohl. In seinen Augen ist es Silvester eskaliert weil da ein paar blöde Sprüche von ihr kamen. Ich verstehe dass es unangenehm ist und es schwer fällt dann ein Kind ins Herz zu schließen. Muss er auch nicht, aber akzeptieren muss er sie. Er kam jedes Mal ,setzte sich hin und hat gewartet was passiert. Seinerseits fast keine selbständige Kontaktaufnahme zu meinem Kind. Darüber haben wir auch gesprochen. Er sagt immer, er weiß nicht wie er sich ihr gegenüber verhalten soll. Nach dem Silvester Abend hat er mir knallhart ins Gesicht sagt das er meine Tochter nicht mag , das es noch nicht gezündet hat. Seitdem ist was die Beiden angeht ziemlich Funkstille. Er kommt nicht mehr zu uns nach Hause wenn meine Tochter hier ist. Wir haben uns zwischendurch mit allen Kindern zusammen getroffen. Das war ehrlich gesagt auch immer krampfig. Ich habe mich immer um seine Kinder bemüht, mit ihnen gespielt, mit ihnen gekuschelt, wenn ich dort bin dreht sich alles nur um seine Kinder. Wir schauen abends mehrere Stunden Kinder Filme, das eine Kind kuschelnd bei ihm ,das andere bei mir. Irgendwann habe ich den Wunsch geäußert dass wir Erwachsenen ja auch mal draußen auf der Terrasse nen Wein trinken können während die Kinder einen Film schauen. Ich fühle mich als wenn er mich immer da haben möchte damit ich seine Kinder bespaße und die glücklich sind. Die Bedürfnisse seiner Kinder sind ihm ganz wichtig was ja auch richtig ist bis zu einem gewissen Maß. Aber die Bedürfnisse meiner Tochter sind genauso wichtig. Über meine Tochter wird allerdings kein Wort verloren, die Schwierigkeiten werden tot geschwiegen, sie wird komplett nicht beachtet als würde es sie gar nicht geben. Er weiß dass mich das verletzt, das habe ich mehrmals gesagt. Mein größtes Problem ist daß er mir ins Gesicht sagt das er sie nicht mag und auch eigentlich nicht sehen will,das tut einfach weh. Ich liebe seine Kinder auch nicht , mag das eine lieber als das andere, es sind seine Kinder nicht meine. Trotzdem akzeptiere ich sie, gebe mir Mühe, bringe mich ein, kuschel mit ihnen, habe auch schon mit einem Mädchen in einem Bett geschlafen. Das ging mir allerdings zu weit und da habe ich gesagt ich kann und möchte das nicht. Ich fühle mich total gerissen ,fühle mich schlecht meinem Kind gegenüber weil seine Kinder so verrückt nach mir sind und ich ihnen das gebe was sie brauchen. Sie allerdings wird ignoriert. Mein Partner findet es glaube ich gut wie es ist. Meine Tochter ist außen vor, er braucht sich nicht bemühen, er geht den einfachen Weg. Dabei wollte er unbedingt die Kinder Recht zügig mit einbeziehen. Wir haben viel darüber gesprochen und waren der Meinung dass bei 3 Kindern die Wahrscheinlichkeit hoch ist das mindestens ein Kind Schwierigkeiten mit der neuen Beziehung hat. Nun " funktioniert" meine Tochter nicht so wie von ihm gewünscht und nicht so positiv wie seine Kinder, also wird sie seinerseits nicht beachtet,, nicht mehr eingebunden und vor allem werden sich keine Gedanken gemacht wie man das Verhältnis verbessern könnte. Man kann positive Gefühle nicht erzwingen aber er ist dermaßen ablehnend, hat nur die Sprüche im Kopf, sagt sie mag ihn nicht und fertig. Von mir wird erwartet dass ich seine Kinder regelmäßig sehe weil sie mich ja so mögen und sonst enttäuscht sind. Mir fällt das allerdings mittlerweile sehr schwer weil es komplett einseitig ist. Gefühlt ist meine Tochter ein Störenfried für ihn. Ich habe dann manchmal die Gedanken wie ich einen Mann lieben kann der mir so ehrlich seine Empfindungen für mein Kind an den Kopf knallt. Dann denke ich, es ist aber auch mein Leben, meine Liebe . Gestern sollte es dann nach Monaten ein Treffen mit allen geben. Meine Tochter wollte das auch gerne, hat sich gefreut. Mir ist dann ein kurzer Termin dazwischen gekommen. Meine Tochter sagte wie selbstverständlich das die 3 doch solange mit ihr bei uns zuhause auf mich warten können. Das wollte mein Partner nicht, er wollte einfach nach Hause sobald ich fahre und ich hätte seine Meinung zu akzeptieren. Das wäre in meinen Augen seit Monaten mal die Möglichkeit gewesen das die beiden sich etwas annähern. Aber er wollte nicht.Ich war darüber natürlich sehr enttäuscht, Stelle seine Liebe in Frage , er zeigt mir damit einfach das er nicht bereit ist einen Schritt auf sie zuzugehen. Mehr und mehr überwiegt das ich seine Ablehnung kaum ertragen kann. Meine Meinung ist, entweder werden alle Kinder mit einbezogen oder keins. Ich kann doch nicht eine Person ausgrenzen nur weil sie nicht das gewünschte Verhalten an den Tag legt. Ich hoffe ihr konntet mir folgen und es ist nicht zu durcheinander. Habe noch nicht mal alles geschrieben. Aber vielleicht reicht das für einen Überblick. Habt ihr selbst schon mal sowas erlebt? Was denkt ihr wenn ihr das lest?.



 

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13. Oktober um 11:45

Wenn ich das lese, denke ich, dass da etwas vorgefallen sein muss. War Deine Tochter schon immer jemand, der anderen Sprüche aufdrückt? Waren die beiden mal allein und seitdem läuft es so komisch? Wie sieht es mit dem Kindsvater aus? Streichelt er gegen Deinen neuen Partner, besteht überhaupt Kontakt? 

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13. Oktober um 11:51
In Antwort auf suseg.

Wenn ich das lese, denke ich, dass da etwas vorgefallen sein muss. War Deine Tochter schon immer jemand, der anderen Sprüche aufdrückt? Waren die beiden mal allein und seitdem läuft es so komisch? Wie sieht es mit dem Kindsvater aus? Streichelt er gegen Deinen neuen Partner, besteht überhaupt Kontakt? 

Stichelt sollte es heißen, nicht streichelt. 🙈

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13. Oktober um 11:51
In Antwort auf suseg.

Wenn ich das lese, denke ich, dass da etwas vorgefallen sein muss. War Deine Tochter schon immer jemand, der anderen Sprüche aufdrückt? Waren die beiden mal allein und seitdem läuft es so komisch? Wie sieht es mit dem Kindsvater aus? Streichelt er gegen Deinen neuen Partner, besteht überhaupt Kontakt? 

Meine Tochter sagt sie mag ihn nicht. Trotzdem hat sie sich ihm gegenüber meistens normal verhalten. Ich wüsste nicht das etwas vorgefallen ist. Ich glaube meine Tochter denkt diese Sprüche wären witzig/cool. Ihr Vater ist auch so ein Sprücheklopfer. In den fast 2 Jahren würde ich sagen dass es 6/7 Mal solche Sprüche gab. Ich und meine Familie haben früher oft im Spaß gesagt " Such dir später mal nen reichen Mann ". Das war im Nachhinein total blöd aber wir haben uns da nie was bei gedacht. Das der Vater stichelt glaube ich tatsächlich nicht

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13. Oktober um 11:53
In Antwort auf suseg.

Wenn ich das lese, denke ich, dass da etwas vorgefallen sein muss. War Deine Tochter schon immer jemand, der anderen Sprüche aufdrückt? Waren die beiden mal allein und seitdem läuft es so komisch? Wie sieht es mit dem Kindsvater aus? Streichelt er gegen Deinen neuen Partner, besteht überhaupt Kontakt? 

Kontakt zum Vater besteht . Jeden zweiten Samstag. Meine Tochter ist sonst sehr sozial, mag keine Ungerechtigkeit. Nimmt andere in Schutz. Da gab es noch nie Probleme. Insgesamt ist sie aber der Typ Bollerkopf. Laut, polterig, 

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13. Oktober um 11:53
In Antwort auf bibilein

Meine Tochter sagt sie mag ihn nicht. Trotzdem hat sie sich ihm gegenüber meistens normal verhalten. Ich wüsste nicht das etwas vorgefallen ist. Ich glaube meine Tochter denkt diese Sprüche wären witzig/cool. Ihr Vater ist auch so ein Sprücheklopfer. In den fast 2 Jahren würde ich sagen dass es 6/7 Mal solche Sprüche gab. Ich und meine Familie haben früher oft im Spaß gesagt " Such dir später mal nen reichen Mann ". Das war im Nachhinein total blöd aber wir haben uns da nie was bei gedacht. Das der Vater stichelt glaube ich tatsächlich nicht

Sie wird seine Abneigung spüren. Möglich, dass sie ihn prinzipiell gemocht hat und sie ihn mit den Sprüchen beeindrucken wollte. Was sagt sie denn, warum sie ihn nicht mag? 

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13. Oktober um 12:29

Selbst, wenn etwas zwischen dem Freund und der Tochter vorgefallen ist, das seine Ablehnung erklären würde, ist das keine Entschuldigung für sein - Entschuldigung - kindisches Verhalten!
Er ist der Erwachsene und sie ein Teenager, also sollte er sich auch gefälligst so verhalten oder Konsequenzen ziehen und sich trennen.
Das ist kein Zustand, dass ein Mädel ausgegrenzt wird von ihm und seine beiden Mädels genießen vollstes positives Patchworkfeeling. 
So funktioniert das nicht und ich an deiner Stelle würde ihm das knallhart so sagen. Entweder er bemüht sich wenigstens oder du gehst. 
Sollte etwas vorgefallen sein, das du nicht mitbekommen hast, hätte er dir das sagen können, statt sich so unfair zu verhalten. 
Liebe TE,
Liebe hin oder her, aber das Verhalten deines Freundes ist inakzeptabel und auf Dauer Gift für deine Tochter. Kein Wunder, dass sie ihn auch nicht mag, sie spürt die Abneigung deines Freundes ihr gegenüber. 
Für mich ein absolutes NoGo!
Entweder er fängt an, einiges mit deiner Tochter ins Reine zubringen und es wenigstens zu versuchen mit ihr auszukommen oder Tschüss.
Mein Kind wäre mir wichtiger.


 

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13. Oktober um 12:36
In Antwort auf missdalton

Selbst, wenn etwas zwischen dem Freund und der Tochter vorgefallen ist, das seine Ablehnung erklären würde, ist das keine Entschuldigung für sein - Entschuldigung - kindisches Verhalten!
Er ist der Erwachsene und sie ein Teenager, also sollte er sich auch gefälligst so verhalten oder Konsequenzen ziehen und sich trennen.
Das ist kein Zustand, dass ein Mädel ausgegrenzt wird von ihm und seine beiden Mädels genießen vollstes positives Patchworkfeeling. 
So funktioniert das nicht und ich an deiner Stelle würde ihm das knallhart so sagen. Entweder er bemüht sich wenigstens oder du gehst. 
Sollte etwas vorgefallen sein, das du nicht mitbekommen hast, hätte er dir das sagen können, statt sich so unfair zu verhalten. 
Liebe TE,
Liebe hin oder her, aber das Verhalten deines Freundes ist inakzeptabel und auf Dauer Gift für deine Tochter. Kein Wunder, dass sie ihn auch nicht mag, sie spürt die Abneigung deines Freundes ihr gegenüber. 
Für mich ein absolutes NoGo!
Entweder er fängt an, einiges mit deiner Tochter ins Reine zubringen und es wenigstens zu versuchen mit ihr auszukommen oder Tschüss.
Mein Kind wäre mir wichtiger.


 

Danke für die ehrlichen Worte. Das ist genau das was ich brauche und was mir hoffentlich den letzten Tritt gibt. Ich sehe es nämlich 1 zu 1 genauso

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13. Oktober um 12:38
In Antwort auf suseg.

Sie wird seine Abneigung spüren. Möglich, dass sie ihn prinzipiell gemocht hat und sie ihn mit den Sprüchen beeindrucken wollte. Was sagt sie denn, warum sie ihn nicht mag? 

Das sind Dinge wie ,er ist hässlich, hat ne komische Frisur, sie mag ihn einfach nicht. Sie hat aber nach längerer Zeit gesagt daß sie ihn jetzt viel lieber mag als am Anfang. Und das aus ihrem Mund ist ein großes Kompliment

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13. Oktober um 12:45
In Antwort auf bibilein

Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor der Trennung. Mich würden Eure Sichtweisen zu meiner Geschichte interessieren.
Ich bin seit knapp 2 Jahren mit meinem Partner zusammen.Wir wohnen getrennt weil es momentan die Rahmenbedingungen nicht anders zulassen. Leider können wir uns nicht so oft sehen,bedeutet alle 2 Wochen mal das We und wenn es sich ergibt auch nochmal einen Abend oder Vormittag zusätzlich. In dieser Zeit sind wir alleine,ohne Kinder. Diese Zeit ist uns sehr wichtig, hier tanken wir auf. Wir lieben uns beide wirklich sehr, so etwas habe ich vorher noch nicht erlebt. Die wenige Zeit die wir miteinander haben macht uns sehr zu schaffen. Er leidet richtig darunter, möchte mich an seiner Seite haben,mit mir zusammenziehen, auch der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind kam hoch. Er möchte das volle Programm mit mir und ich auch mit ihm. Jetzt kommt das große Aber. Ich habe eine 13 jährige Tochter welche bis auf 2 Nächte im Monat bei mir ist. Er hat 2 Töchter( 7 und 10) welche regelmäßig alle 2 Wochen von Freitags bis Montags bei ihm sind plus jeden Dienstag auf Mittwoch. Außerdem teilt er sich weitesgehend die Ferien mit der Ex. Er ist seit 3 Jahren getrennt und möchte nun mit aller Macht 50 Prozent Kinderbetreuung übernehmen, sieht aus als wenn es vors Familiengericht geht. Das Verhältnis zu seiner Ex ist sehr schlecht. Glaube er hat ein ganz schlechtes Gewissen seinen Kindern gegenüber weil er die Familie " verlassen " hat. Er möchte sich um seine Kinder kümmern, ist sehr liebevoll und fürsorglich mit ihnen, sie bekommen in der Papa Zeit die komplette Aufmerksamkeit. Mit ein Grund warum ich mich in ihn verliebt habe. Meine Tochter hat leider das kompletten Gegenteil als Vater. Wir sind übrigens seit 8 Jahren getrennt. Mein neuer Partner und ich haben uns ein gutes halbes Jahr Zeit gelassen bis wir die Kinder mit einbezogen haben. Das erste Aufeinander treffen hat gut geklappt. Seine Kinder waren schnell begeistert von mir und meiner Tochter. Meine Tochter hat keine Begeisterungssprünge gemacht, aber ich habe an ihrem Verhalten gemerkt dass sie aufgeschlossen und neugierig ist, erstmal positiv gestimmt. Sie hat sich wenn wir uns alle getroffen haben immer gut und auch teilweise liebevoll um seine Kinder gekümmert. Zwischen ihr und meinem Partner war es von Anfang an schwierig. Er wusste nie wie er mit ihr umgehen soll, hat wenig bis gar nicht mit ihr gesprochen. Sie war halt einfach immer nur dabei. Meine Tochter hat ihm wie ich so schön sage versucht zwischendurch die Hand zu reichen, dieses wurde aber ignoriert, nicht angenommen. Es waren Dinge die er vielleicht nicht wahrgenommen hat, auf die ich ihn aber hingewiesen habe. So nach dem Motto , wenn sie sich gar nicht mögen würde, würde sie dieses oder jenes nicht machen. Sie ist ein eher ablehndes Kind, springt nicht jedem gleich um den Hals, es dauert manchmal bis sie mit jemandem warm wird. Seine Kinder dagegen sind genau das Gegenteil. Für mich ist das Verhalten aller 3 Kinder OK. Meine Tochter hat zwischendurch Sprüche in seiner Gegenwart gemacht a la " Mama , warum suchst du dir nicht einen Mann mit viel Geld, der kann mir dann ja ein Pferd kaufen " bis hin zu " Ist das euer Ernst ?" als wir uns mal küssen wollten. Ersteres hat sie mit einem Lachen gesagt , wollte vermutlich aus Unsicherheit witzig sein. Solche Sprüche hat sie ein paar Mal gesagt.Zugegeben nicht schön und auch daneben , habe auch mit ihr darüber gesprochen. Aber meines Erachtens auch blödes Teenie Gerede. Sie wirkt vom Aussehen älter, vom Verhalten oft noch sehr albern. Sie hat immer wieder signalisiert dass sie gerne Zeit mit uns allen verbringen möchte. Bis letztes Silvester haben mein Freund und ich  versucht das er einmal die Woche abends zu uns kommt damit alles etwas normaler wird. Ich fand es immer OK, auch wenn es oft etwas gezwungen es hatte. Für ihn war es wohl immer sehr anstrengend. Er sagte er fühle sich in der Dreier Konstellation nicht wohl. In seinen Augen ist es Silvester eskaliert weil da ein paar blöde Sprüche von ihr kamen. Ich verstehe dass es unangenehm ist und es schwer fällt dann ein Kind ins Herz zu schließen. Muss er auch nicht, aber akzeptieren muss er sie. Er kam jedes Mal ,setzte sich hin und hat gewartet was passiert. Seinerseits fast keine selbständige Kontaktaufnahme zu meinem Kind. Darüber haben wir auch gesprochen. Er sagt immer, er weiß nicht wie er sich ihr gegenüber verhalten soll. Nach dem Silvester Abend hat er mir knallhart ins Gesicht sagt das er meine Tochter nicht mag , das es noch nicht gezündet hat. Seitdem ist was die Beiden angeht ziemlich Funkstille. Er kommt nicht mehr zu uns nach Hause wenn meine Tochter hier ist. Wir haben uns zwischendurch mit allen Kindern zusammen getroffen. Das war ehrlich gesagt auch immer krampfig. Ich habe mich immer um seine Kinder bemüht, mit ihnen gespielt, mit ihnen gekuschelt, wenn ich dort bin dreht sich alles nur um seine Kinder. Wir schauen abends mehrere Stunden Kinder Filme, das eine Kind kuschelnd bei ihm ,das andere bei mir. Irgendwann habe ich den Wunsch geäußert dass wir Erwachsenen ja auch mal draußen auf der Terrasse nen Wein trinken können während die Kinder einen Film schauen. Ich fühle mich als wenn er mich immer da haben möchte damit ich seine Kinder bespaße und die glücklich sind. Die Bedürfnisse seiner Kinder sind ihm ganz wichtig was ja auch richtig ist bis zu einem gewissen Maß. Aber die Bedürfnisse meiner Tochter sind genauso wichtig. Über meine Tochter wird allerdings kein Wort verloren, die Schwierigkeiten werden tot geschwiegen, sie wird komplett nicht beachtet als würde es sie gar nicht geben. Er weiß dass mich das verletzt, das habe ich mehrmals gesagt. Mein größtes Problem ist daß er mir ins Gesicht sagt das er sie nicht mag und auch eigentlich nicht sehen will,das tut einfach weh. Ich liebe seine Kinder auch nicht , mag das eine lieber als das andere, es sind seine Kinder nicht meine. Trotzdem akzeptiere ich sie, gebe mir Mühe, bringe mich ein, kuschel mit ihnen, habe auch schon mit einem Mädchen in einem Bett geschlafen. Das ging mir allerdings zu weit und da habe ich gesagt ich kann und möchte das nicht. Ich fühle mich total gerissen ,fühle mich schlecht meinem Kind gegenüber weil seine Kinder so verrückt nach mir sind und ich ihnen das gebe was sie brauchen. Sie allerdings wird ignoriert. Mein Partner findet es glaube ich gut wie es ist. Meine Tochter ist außen vor, er braucht sich nicht bemühen, er geht den einfachen Weg. Dabei wollte er unbedingt die Kinder Recht zügig mit einbeziehen. Wir haben viel darüber gesprochen und waren der Meinung dass bei 3 Kindern die Wahrscheinlichkeit hoch ist das mindestens ein Kind Schwierigkeiten mit der neuen Beziehung hat. Nun " funktioniert" meine Tochter nicht so wie von ihm gewünscht und nicht so positiv wie seine Kinder, also wird sie seinerseits nicht beachtet,, nicht mehr eingebunden und vor allem werden sich keine Gedanken gemacht wie man das Verhältnis verbessern könnte. Man kann positive Gefühle nicht erzwingen aber er ist dermaßen ablehnend, hat nur die Sprüche im Kopf, sagt sie mag ihn nicht und fertig. Von mir wird erwartet dass ich seine Kinder regelmäßig sehe weil sie mich ja so mögen und sonst enttäuscht sind. Mir fällt das allerdings mittlerweile sehr schwer weil es komplett einseitig ist. Gefühlt ist meine Tochter ein Störenfried für ihn. Ich habe dann manchmal die Gedanken wie ich einen Mann lieben kann der mir so ehrlich seine Empfindungen für mein Kind an den Kopf knallt. Dann denke ich, es ist aber auch mein Leben, meine Liebe . Gestern sollte es dann nach Monaten ein Treffen mit allen geben. Meine Tochter wollte das auch gerne, hat sich gefreut. Mir ist dann ein kurzer Termin dazwischen gekommen. Meine Tochter sagte wie selbstverständlich das die 3 doch solange mit ihr bei uns zuhause auf mich warten können. Das wollte mein Partner nicht, er wollte einfach nach Hause sobald ich fahre und ich hätte seine Meinung zu akzeptieren. Das wäre in meinen Augen seit Monaten mal die Möglichkeit gewesen das die beiden sich etwas annähern. Aber er wollte nicht.Ich war darüber natürlich sehr enttäuscht, Stelle seine Liebe in Frage , er zeigt mir damit einfach das er nicht bereit ist einen Schritt auf sie zuzugehen. Mehr und mehr überwiegt das ich seine Ablehnung kaum ertragen kann. Meine Meinung ist, entweder werden alle Kinder mit einbezogen oder keins. Ich kann doch nicht eine Person ausgrenzen nur weil sie nicht das gewünschte Verhalten an den Tag legt. Ich hoffe ihr konntet mir folgen und es ist nicht zu durcheinander. Habe noch nicht mal alles geschrieben. Aber vielleicht reicht das für einen Überblick. Habt ihr selbst schon mal sowas erlebt? Was denkt ihr wenn ihr das lest?.



 

Ich finde, dass das ziemlich normales Teenieverhalten ist, wenn man ungefragt den neuen Partner der Mutter aufgedrückt bekommt. Dass deine Tochter das jetzt nicht unbedingt begeistert, kann ich nachvollziehen. Es sind eben nicht alle Kinder gleich.

Ich würde da jetzt kein Drama draus machen und ihr Zeit geben, sich an die Vorstellung zu gewöhnen. Von Patchwork im Sinne von Zusammenwohnen würde ich euch jetzt noch abraten, dafür ist es noch zu früh. 

Dein Partner sollte sich mehr bemühen bei deiner Tochter. Es gibt aber auch Menschen, die außer ihren eigenen Kindern Kinder im allgemeinen nicht mögen. Ich weiß nicht, ob das bei deinem Partner so ist, aber es macht ein wenig den Anschein. In diesem Fall hat es absolut keinen Sinn, zusammenzuziehen, so lange deine Tochter noch bei dir wohnt. Das könnt ihr dann mal, wenn alle Kinder erwachsen und ausgezogen sind, sollte die Beziehung so lange halten.

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13. Oktober um 13:35
In Antwort auf eisbrecher

Ich finde, dass das ziemlich normales Teenieverhalten ist, wenn man ungefragt den neuen Partner der Mutter aufgedrückt bekommt. Dass deine Tochter das jetzt nicht unbedingt begeistert, kann ich nachvollziehen. Es sind eben nicht alle Kinder gleich.

Ich würde da jetzt kein Drama draus machen und ihr Zeit geben, sich an die Vorstellung zu gewöhnen. Von Patchwork im Sinne von Zusammenwohnen würde ich euch jetzt noch abraten, dafür ist es noch zu früh. 

Dein Partner sollte sich mehr bemühen bei deiner Tochter. Es gibt aber auch Menschen, die außer ihren eigenen Kindern Kinder im allgemeinen nicht mögen. Ich weiß nicht, ob das bei deinem Partner so ist, aber es macht ein wenig den Anschein. In diesem Fall hat es absolut keinen Sinn, zusammenzuziehen, so lange deine Tochter noch bei dir wohnt. Das könnt ihr dann mal, wenn alle Kinder erwachsen und ausgezogen sind, sollte die Beziehung so lange halten.

Er mag generell gerne Kinder. Nur meine Tochter nicht . Das hätte er angeblich auch noch nie gehabt. Vielleicht ist das unterbewusst Eifersucht das sie jeden Tag mit mir verbringt ,das was er sich ja so wünscht. Ich sage ihm immer das wir uns viel öfter sehen können wenn er mal versucht das Verhältnis zu bessern. Aber so möchte ich auch gar keine Treffen mit ihm. Ich finde er macht es sich ganz schön einfach.

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13. Oktober um 13:38
In Antwort auf suseg.

Sie wird seine Abneigung spüren. Möglich, dass sie ihn prinzipiell gemocht hat und sie ihn mit den Sprüchen beeindrucken wollte. Was sagt sie denn, warum sie ihn nicht mag? 

Ich glaube wirklich dass die Sprüche nicht so böse gemeint waren wie er es empfunden hat. Mein Gefühl war sie wollte witzig sein. Und die angespannte Stimmung lockern. Eigentlich wäre das seine Aufgabe

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13. Oktober um 14:02
In Antwort auf bibilein

Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor der Trennung. Mich würden Eure Sichtweisen zu meiner Geschichte interessieren.
Ich bin seit knapp 2 Jahren mit meinem Partner zusammen.Wir wohnen getrennt weil es momentan die Rahmenbedingungen nicht anders zulassen. Leider können wir uns nicht so oft sehen,bedeutet alle 2 Wochen mal das We und wenn es sich ergibt auch nochmal einen Abend oder Vormittag zusätzlich. In dieser Zeit sind wir alleine,ohne Kinder. Diese Zeit ist uns sehr wichtig, hier tanken wir auf. Wir lieben uns beide wirklich sehr, so etwas habe ich vorher noch nicht erlebt. Die wenige Zeit die wir miteinander haben macht uns sehr zu schaffen. Er leidet richtig darunter, möchte mich an seiner Seite haben,mit mir zusammenziehen, auch der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind kam hoch. Er möchte das volle Programm mit mir und ich auch mit ihm. Jetzt kommt das große Aber. Ich habe eine 13 jährige Tochter welche bis auf 2 Nächte im Monat bei mir ist. Er hat 2 Töchter( 7 und 10) welche regelmäßig alle 2 Wochen von Freitags bis Montags bei ihm sind plus jeden Dienstag auf Mittwoch. Außerdem teilt er sich weitesgehend die Ferien mit der Ex. Er ist seit 3 Jahren getrennt und möchte nun mit aller Macht 50 Prozent Kinderbetreuung übernehmen, sieht aus als wenn es vors Familiengericht geht. Das Verhältnis zu seiner Ex ist sehr schlecht. Glaube er hat ein ganz schlechtes Gewissen seinen Kindern gegenüber weil er die Familie " verlassen " hat. Er möchte sich um seine Kinder kümmern, ist sehr liebevoll und fürsorglich mit ihnen, sie bekommen in der Papa Zeit die komplette Aufmerksamkeit. Mit ein Grund warum ich mich in ihn verliebt habe. Meine Tochter hat leider das kompletten Gegenteil als Vater. Wir sind übrigens seit 8 Jahren getrennt. Mein neuer Partner und ich haben uns ein gutes halbes Jahr Zeit gelassen bis wir die Kinder mit einbezogen haben. Das erste Aufeinander treffen hat gut geklappt. Seine Kinder waren schnell begeistert von mir und meiner Tochter. Meine Tochter hat keine Begeisterungssprünge gemacht, aber ich habe an ihrem Verhalten gemerkt dass sie aufgeschlossen und neugierig ist, erstmal positiv gestimmt. Sie hat sich wenn wir uns alle getroffen haben immer gut und auch teilweise liebevoll um seine Kinder gekümmert. Zwischen ihr und meinem Partner war es von Anfang an schwierig. Er wusste nie wie er mit ihr umgehen soll, hat wenig bis gar nicht mit ihr gesprochen. Sie war halt einfach immer nur dabei. Meine Tochter hat ihm wie ich so schön sage versucht zwischendurch die Hand zu reichen, dieses wurde aber ignoriert, nicht angenommen. Es waren Dinge die er vielleicht nicht wahrgenommen hat, auf die ich ihn aber hingewiesen habe. So nach dem Motto , wenn sie sich gar nicht mögen würde, würde sie dieses oder jenes nicht machen. Sie ist ein eher ablehndes Kind, springt nicht jedem gleich um den Hals, es dauert manchmal bis sie mit jemandem warm wird. Seine Kinder dagegen sind genau das Gegenteil. Für mich ist das Verhalten aller 3 Kinder OK. Meine Tochter hat zwischendurch Sprüche in seiner Gegenwart gemacht a la " Mama , warum suchst du dir nicht einen Mann mit viel Geld, der kann mir dann ja ein Pferd kaufen " bis hin zu " Ist das euer Ernst ?" als wir uns mal küssen wollten. Ersteres hat sie mit einem Lachen gesagt , wollte vermutlich aus Unsicherheit witzig sein. Solche Sprüche hat sie ein paar Mal gesagt.Zugegeben nicht schön und auch daneben , habe auch mit ihr darüber gesprochen. Aber meines Erachtens auch blödes Teenie Gerede. Sie wirkt vom Aussehen älter, vom Verhalten oft noch sehr albern. Sie hat immer wieder signalisiert dass sie gerne Zeit mit uns allen verbringen möchte. Bis letztes Silvester haben mein Freund und ich  versucht das er einmal die Woche abends zu uns kommt damit alles etwas normaler wird. Ich fand es immer OK, auch wenn es oft etwas gezwungen es hatte. Für ihn war es wohl immer sehr anstrengend. Er sagte er fühle sich in der Dreier Konstellation nicht wohl. In seinen Augen ist es Silvester eskaliert weil da ein paar blöde Sprüche von ihr kamen. Ich verstehe dass es unangenehm ist und es schwer fällt dann ein Kind ins Herz zu schließen. Muss er auch nicht, aber akzeptieren muss er sie. Er kam jedes Mal ,setzte sich hin und hat gewartet was passiert. Seinerseits fast keine selbständige Kontaktaufnahme zu meinem Kind. Darüber haben wir auch gesprochen. Er sagt immer, er weiß nicht wie er sich ihr gegenüber verhalten soll. Nach dem Silvester Abend hat er mir knallhart ins Gesicht sagt das er meine Tochter nicht mag , das es noch nicht gezündet hat. Seitdem ist was die Beiden angeht ziemlich Funkstille. Er kommt nicht mehr zu uns nach Hause wenn meine Tochter hier ist. Wir haben uns zwischendurch mit allen Kindern zusammen getroffen. Das war ehrlich gesagt auch immer krampfig. Ich habe mich immer um seine Kinder bemüht, mit ihnen gespielt, mit ihnen gekuschelt, wenn ich dort bin dreht sich alles nur um seine Kinder. Wir schauen abends mehrere Stunden Kinder Filme, das eine Kind kuschelnd bei ihm ,das andere bei mir. Irgendwann habe ich den Wunsch geäußert dass wir Erwachsenen ja auch mal draußen auf der Terrasse nen Wein trinken können während die Kinder einen Film schauen. Ich fühle mich als wenn er mich immer da haben möchte damit ich seine Kinder bespaße und die glücklich sind. Die Bedürfnisse seiner Kinder sind ihm ganz wichtig was ja auch richtig ist bis zu einem gewissen Maß. Aber die Bedürfnisse meiner Tochter sind genauso wichtig. Über meine Tochter wird allerdings kein Wort verloren, die Schwierigkeiten werden tot geschwiegen, sie wird komplett nicht beachtet als würde es sie gar nicht geben. Er weiß dass mich das verletzt, das habe ich mehrmals gesagt. Mein größtes Problem ist daß er mir ins Gesicht sagt das er sie nicht mag und auch eigentlich nicht sehen will,das tut einfach weh. Ich liebe seine Kinder auch nicht , mag das eine lieber als das andere, es sind seine Kinder nicht meine. Trotzdem akzeptiere ich sie, gebe mir Mühe, bringe mich ein, kuschel mit ihnen, habe auch schon mit einem Mädchen in einem Bett geschlafen. Das ging mir allerdings zu weit und da habe ich gesagt ich kann und möchte das nicht. Ich fühle mich total gerissen ,fühle mich schlecht meinem Kind gegenüber weil seine Kinder so verrückt nach mir sind und ich ihnen das gebe was sie brauchen. Sie allerdings wird ignoriert. Mein Partner findet es glaube ich gut wie es ist. Meine Tochter ist außen vor, er braucht sich nicht bemühen, er geht den einfachen Weg. Dabei wollte er unbedingt die Kinder Recht zügig mit einbeziehen. Wir haben viel darüber gesprochen und waren der Meinung dass bei 3 Kindern die Wahrscheinlichkeit hoch ist das mindestens ein Kind Schwierigkeiten mit der neuen Beziehung hat. Nun " funktioniert" meine Tochter nicht so wie von ihm gewünscht und nicht so positiv wie seine Kinder, also wird sie seinerseits nicht beachtet,, nicht mehr eingebunden und vor allem werden sich keine Gedanken gemacht wie man das Verhältnis verbessern könnte. Man kann positive Gefühle nicht erzwingen aber er ist dermaßen ablehnend, hat nur die Sprüche im Kopf, sagt sie mag ihn nicht und fertig. Von mir wird erwartet dass ich seine Kinder regelmäßig sehe weil sie mich ja so mögen und sonst enttäuscht sind. Mir fällt das allerdings mittlerweile sehr schwer weil es komplett einseitig ist. Gefühlt ist meine Tochter ein Störenfried für ihn. Ich habe dann manchmal die Gedanken wie ich einen Mann lieben kann der mir so ehrlich seine Empfindungen für mein Kind an den Kopf knallt. Dann denke ich, es ist aber auch mein Leben, meine Liebe . Gestern sollte es dann nach Monaten ein Treffen mit allen geben. Meine Tochter wollte das auch gerne, hat sich gefreut. Mir ist dann ein kurzer Termin dazwischen gekommen. Meine Tochter sagte wie selbstverständlich das die 3 doch solange mit ihr bei uns zuhause auf mich warten können. Das wollte mein Partner nicht, er wollte einfach nach Hause sobald ich fahre und ich hätte seine Meinung zu akzeptieren. Das wäre in meinen Augen seit Monaten mal die Möglichkeit gewesen das die beiden sich etwas annähern. Aber er wollte nicht.Ich war darüber natürlich sehr enttäuscht, Stelle seine Liebe in Frage , er zeigt mir damit einfach das er nicht bereit ist einen Schritt auf sie zuzugehen. Mehr und mehr überwiegt das ich seine Ablehnung kaum ertragen kann. Meine Meinung ist, entweder werden alle Kinder mit einbezogen oder keins. Ich kann doch nicht eine Person ausgrenzen nur weil sie nicht das gewünschte Verhalten an den Tag legt. Ich hoffe ihr konntet mir folgen und es ist nicht zu durcheinander. Habe noch nicht mal alles geschrieben. Aber vielleicht reicht das für einen Überblick. Habt ihr selbst schon mal sowas erlebt? Was denkt ihr wenn ihr das lest?.



 

Diese Geschichte kommt mir so bekannt vor, hatten wir in unserer Familie auch.

Die Problematik mit deiner Tochter totzuschweigen und mit den eigenen Kindern auf heile Welt zu tun, puh, das würde ich so nicht stehen lassen.
Weißt du, was er machen würde, wäre die Situation anders herum?
Wenn du seine Kinder nicht leiden könntest?
Er würde dich verlassen.

Es kann ja sein, dass man sich nicht sympathisch findet, dieses Risiko besteht immer.
Aber man sollte darüber reden und nicht einseitig Opfer verlangen.

Teenager haben mit sich schon genug Probleme, da braucht man nicht auch noch einen Stiefvater, der einem die Mutter wegnehmen will.
An deiner Stelle, würde ich mein Kind verteidigen wie eine Löwin.
Auch, wenn sie ab und zu Sprüche loslässt, dann redet man mit ihr.
Verlier nicht das Vertrauen zu deinem Kind, du bist ihr Fels in der Brandung.
Es gibt nichts schlimmeres, als sich von den Eltern verlassen zu fühlen!
 

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13. Oktober um 14:29

Hallo bibilein, ich kann euch alle 3 gut verstehen. Deine Tochter ist 13, das sagt ja eigentlich schon fast alles. Vielleicht ist sie durch deinen Ex, ihren Papa, zu einer kleinen vermeintlich coolen "Diva" mutiert. Sie hat als Einzelkind wahrscheinlich auch immer die ganze Ladung Aufmerksamkeit bekommen. Seine Tochter ist vermutlich "angepasster", ruhiger. Vielleicht mehr "mädchenmäßig" wie man sich das so klischeehaft vorstellt. Zumindest noch, die Pubertät steht hier ja auch nicht mehr allzu lang aus. Ich denke deine Tochter legt vielleicht ein Verhalten an den Tag, welches dein Partner bei Frauen generell schwierig findet. Findest du, dass deine Tochter dir vom Temperament und Charakter her ähnlich ist? Deine Tochter spürt natürlich die Unsicherheit von ihm und auch dir, das macht sie unsicher. Du und dein Partner lebt ja auch keinen richtigen Alltag zusammen, dass heißt deine Tochter kann sich da immer in ihre coole "Rolle" flüchten und dein Partner ebenso. Es gibt keine richtige Normalität die beide sicher bräuchten um richtig warm zu werden. Letzten Endes kann es deiner Tochter auch fast egal sein. Sie wird von dir weiterhin genug Aufmerksamkeit bekommen und hat sicherlich mit ihrem eigenen Leben genug zu tun, also sich den Kopf über den neuen Partner der Mutter zu zerbrechen, den sie eh kaum sieht. Dein Partner fühlt sich vielleicht auch ein stückweit von deiner Tochter eingeschüchtert. Ist ihm bspw. bei dem Spruch mit dem Pferd kein lockerer Spruch zum Kontern eingefallen? War er da ernsthaft verletzt/sauer? Ist dein Partner vielleicht auch eingeschüchtert von deinem Ex oder hat da eine besonders große Abneigung? Das projiziert er dann vielleicht auf deine Tochter. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wie viel Lust ich darauf hätte (drastisch ausgedrückt) mich mit einem 13 Jährigen "Rotzlöffel" rum zu schlagen. Da müsste die Liebe zu der Kindsmutter schon wirklich sehr sehr groß sein. Er hat eben 2 Kinder, die scheinbar umgänglicher sind und ihm raubt es zu viel Kraft, sich in die Gedankenwelt deiner Tochter einzudenken und sich vielleicht ihr auch ein stückweit anzupassen. Vielleicht ist es ihm die ganze Sache einfach nicht wert, ihr beide habt ja eher so etwas wie eine Wochenendbeziehung. Ich könnte mir irgendwie vorstellen, dass dein Partner und dein Ex zwei völlig verschiedene Typen Männer sind oder? Du stehst als Mutter und Partnerin zwischen den Stühlen und wünschst dir, dass die beiden ein gutes Verhältnis zu einander bekommen. Wie sehr denkst du denn, leiden dein Partner und deine Tochter unter der Situation? Sie haben sich ja scheinbar damit arrangiert. Wie soll denn die Beziehung mit deinem Partner generell weitergehen? Wollt ihr zusammen ziehen? ich sag mal so, deine Tochter ist zwar irgendwo noch ein "unschuldiges" Kind, aber eben auch schon ein eigenständiger Mensch mit Charakter. Zwischen ihr und deinem Partner stimmt die Chemie einfach nicht, so etwas funktioniert ja auch oft über Humor. Hier schwimmen die beiden ja auf zwei verschiedenen Wellenlängen. Das einzige was helfen kann ist, gemeinsame Aktivitäten, gemeinsame Zeit. Damit beide etwas vertrauter werden im Umgang miteinander. Mach deinem Partner klar, dass deine Tochter einer der Hauptpfeiler in deinem Leben ist und immer sein wird. Da kann nicht drüber hinweg gesehen oder geschwiegen werden. Er sollte es zumindest noch ein paar mal probieren. Schlag etwas vor, schaff Gelegenheiten. Gibt es etwas, dass dein Partner und deine Tochter beide mögen? Kinofilme, sportliche Aktivitäten? Dein Partner sollte zumindest die Bereitschaft zeigen, auf diese Ideen einzugehen. Wenn er immer wieder bei deiner Tochter abblitzt, ist es eben so. Vielleicht muss sie auch einfach noch ein paar Jahre älter werden und ist dann umgänglicher für ihn. Mit deiner Tochter kannst du auch immer wieder das Gespräch suchen. Ich sehe da euch alle 3 ein stückweit in der Verantwortung. Du bist ja das Bindeglied für beide. Und nimm ihm bitte seine Ehrlichkeit nicht übel. Ich finde es ganz wichtig, dass er dir das so offen sagen kann (solange es nicht beleidigend wird). Ich denke, das war auch ein Stück Hilflosigkeit von ihm.

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13. Oktober um 14:50

Eigentlich könnte er ihre Sprüche auch kontern und selbst nen Spruch bringen. Das würde die Sache auflockern, sie würde sich überlegen ob sie zukünftig wieder einen bringt wenn es Kontra gibt und er würde an Ansehen gewinnen, sowohl bei ihr als auch bei Dir
Du hast im anderen Thread ja noch so ein paar Sachen genannt und ich denke, dass da noch einige Sachen schlummern die Dir ganz schön zu schaffen machen können.
Wenn er aus Ego- und Geldgründen auf die 50:50 Sache aus ist, wenn er Dich dabei als Aufsichtsperson einplant, wenn er es fertig bringt, dauerhaft feindselig und bösartig gegenüber Deiner Tochter zu sein

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13. Oktober um 14:55
In Antwort auf bibilein

Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor der Trennung. Mich würden Eure Sichtweisen zu meiner Geschichte interessieren.
Ich bin seit knapp 2 Jahren mit meinem Partner zusammen.Wir wohnen getrennt weil es momentan die Rahmenbedingungen nicht anders zulassen. Leider können wir uns nicht so oft sehen,bedeutet alle 2 Wochen mal das We und wenn es sich ergibt auch nochmal einen Abend oder Vormittag zusätzlich. In dieser Zeit sind wir alleine,ohne Kinder. Diese Zeit ist uns sehr wichtig, hier tanken wir auf. Wir lieben uns beide wirklich sehr, so etwas habe ich vorher noch nicht erlebt. Die wenige Zeit die wir miteinander haben macht uns sehr zu schaffen. Er leidet richtig darunter, möchte mich an seiner Seite haben,mit mir zusammenziehen, auch der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind kam hoch. Er möchte das volle Programm mit mir und ich auch mit ihm. Jetzt kommt das große Aber. Ich habe eine 13 jährige Tochter welche bis auf 2 Nächte im Monat bei mir ist. Er hat 2 Töchter( 7 und 10) welche regelmäßig alle 2 Wochen von Freitags bis Montags bei ihm sind plus jeden Dienstag auf Mittwoch. Außerdem teilt er sich weitesgehend die Ferien mit der Ex. Er ist seit 3 Jahren getrennt und möchte nun mit aller Macht 50 Prozent Kinderbetreuung übernehmen, sieht aus als wenn es vors Familiengericht geht. Das Verhältnis zu seiner Ex ist sehr schlecht. Glaube er hat ein ganz schlechtes Gewissen seinen Kindern gegenüber weil er die Familie " verlassen " hat. Er möchte sich um seine Kinder kümmern, ist sehr liebevoll und fürsorglich mit ihnen, sie bekommen in der Papa Zeit die komplette Aufmerksamkeit. Mit ein Grund warum ich mich in ihn verliebt habe. Meine Tochter hat leider das kompletten Gegenteil als Vater. Wir sind übrigens seit 8 Jahren getrennt. Mein neuer Partner und ich haben uns ein gutes halbes Jahr Zeit gelassen bis wir die Kinder mit einbezogen haben. Das erste Aufeinander treffen hat gut geklappt. Seine Kinder waren schnell begeistert von mir und meiner Tochter. Meine Tochter hat keine Begeisterungssprünge gemacht, aber ich habe an ihrem Verhalten gemerkt dass sie aufgeschlossen und neugierig ist, erstmal positiv gestimmt. Sie hat sich wenn wir uns alle getroffen haben immer gut und auch teilweise liebevoll um seine Kinder gekümmert. Zwischen ihr und meinem Partner war es von Anfang an schwierig. Er wusste nie wie er mit ihr umgehen soll, hat wenig bis gar nicht mit ihr gesprochen. Sie war halt einfach immer nur dabei. Meine Tochter hat ihm wie ich so schön sage versucht zwischendurch die Hand zu reichen, dieses wurde aber ignoriert, nicht angenommen. Es waren Dinge die er vielleicht nicht wahrgenommen hat, auf die ich ihn aber hingewiesen habe. So nach dem Motto , wenn sie sich gar nicht mögen würde, würde sie dieses oder jenes nicht machen. Sie ist ein eher ablehndes Kind, springt nicht jedem gleich um den Hals, es dauert manchmal bis sie mit jemandem warm wird. Seine Kinder dagegen sind genau das Gegenteil. Für mich ist das Verhalten aller 3 Kinder OK. Meine Tochter hat zwischendurch Sprüche in seiner Gegenwart gemacht a la " Mama , warum suchst du dir nicht einen Mann mit viel Geld, der kann mir dann ja ein Pferd kaufen " bis hin zu " Ist das euer Ernst ?" als wir uns mal küssen wollten. Ersteres hat sie mit einem Lachen gesagt , wollte vermutlich aus Unsicherheit witzig sein. Solche Sprüche hat sie ein paar Mal gesagt.Zugegeben nicht schön und auch daneben , habe auch mit ihr darüber gesprochen. Aber meines Erachtens auch blödes Teenie Gerede. Sie wirkt vom Aussehen älter, vom Verhalten oft noch sehr albern. Sie hat immer wieder signalisiert dass sie gerne Zeit mit uns allen verbringen möchte. Bis letztes Silvester haben mein Freund und ich  versucht das er einmal die Woche abends zu uns kommt damit alles etwas normaler wird. Ich fand es immer OK, auch wenn es oft etwas gezwungen es hatte. Für ihn war es wohl immer sehr anstrengend. Er sagte er fühle sich in der Dreier Konstellation nicht wohl. In seinen Augen ist es Silvester eskaliert weil da ein paar blöde Sprüche von ihr kamen. Ich verstehe dass es unangenehm ist und es schwer fällt dann ein Kind ins Herz zu schließen. Muss er auch nicht, aber akzeptieren muss er sie. Er kam jedes Mal ,setzte sich hin und hat gewartet was passiert. Seinerseits fast keine selbständige Kontaktaufnahme zu meinem Kind. Darüber haben wir auch gesprochen. Er sagt immer, er weiß nicht wie er sich ihr gegenüber verhalten soll. Nach dem Silvester Abend hat er mir knallhart ins Gesicht sagt das er meine Tochter nicht mag , das es noch nicht gezündet hat. Seitdem ist was die Beiden angeht ziemlich Funkstille. Er kommt nicht mehr zu uns nach Hause wenn meine Tochter hier ist. Wir haben uns zwischendurch mit allen Kindern zusammen getroffen. Das war ehrlich gesagt auch immer krampfig. Ich habe mich immer um seine Kinder bemüht, mit ihnen gespielt, mit ihnen gekuschelt, wenn ich dort bin dreht sich alles nur um seine Kinder. Wir schauen abends mehrere Stunden Kinder Filme, das eine Kind kuschelnd bei ihm ,das andere bei mir. Irgendwann habe ich den Wunsch geäußert dass wir Erwachsenen ja auch mal draußen auf der Terrasse nen Wein trinken können während die Kinder einen Film schauen. Ich fühle mich als wenn er mich immer da haben möchte damit ich seine Kinder bespaße und die glücklich sind. Die Bedürfnisse seiner Kinder sind ihm ganz wichtig was ja auch richtig ist bis zu einem gewissen Maß. Aber die Bedürfnisse meiner Tochter sind genauso wichtig. Über meine Tochter wird allerdings kein Wort verloren, die Schwierigkeiten werden tot geschwiegen, sie wird komplett nicht beachtet als würde es sie gar nicht geben. Er weiß dass mich das verletzt, das habe ich mehrmals gesagt. Mein größtes Problem ist daß er mir ins Gesicht sagt das er sie nicht mag und auch eigentlich nicht sehen will,das tut einfach weh. Ich liebe seine Kinder auch nicht , mag das eine lieber als das andere, es sind seine Kinder nicht meine. Trotzdem akzeptiere ich sie, gebe mir Mühe, bringe mich ein, kuschel mit ihnen, habe auch schon mit einem Mädchen in einem Bett geschlafen. Das ging mir allerdings zu weit und da habe ich gesagt ich kann und möchte das nicht. Ich fühle mich total gerissen ,fühle mich schlecht meinem Kind gegenüber weil seine Kinder so verrückt nach mir sind und ich ihnen das gebe was sie brauchen. Sie allerdings wird ignoriert. Mein Partner findet es glaube ich gut wie es ist. Meine Tochter ist außen vor, er braucht sich nicht bemühen, er geht den einfachen Weg. Dabei wollte er unbedingt die Kinder Recht zügig mit einbeziehen. Wir haben viel darüber gesprochen und waren der Meinung dass bei 3 Kindern die Wahrscheinlichkeit hoch ist das mindestens ein Kind Schwierigkeiten mit der neuen Beziehung hat. Nun " funktioniert" meine Tochter nicht so wie von ihm gewünscht und nicht so positiv wie seine Kinder, also wird sie seinerseits nicht beachtet,, nicht mehr eingebunden und vor allem werden sich keine Gedanken gemacht wie man das Verhältnis verbessern könnte. Man kann positive Gefühle nicht erzwingen aber er ist dermaßen ablehnend, hat nur die Sprüche im Kopf, sagt sie mag ihn nicht und fertig. Von mir wird erwartet dass ich seine Kinder regelmäßig sehe weil sie mich ja so mögen und sonst enttäuscht sind. Mir fällt das allerdings mittlerweile sehr schwer weil es komplett einseitig ist. Gefühlt ist meine Tochter ein Störenfried für ihn. Ich habe dann manchmal die Gedanken wie ich einen Mann lieben kann der mir so ehrlich seine Empfindungen für mein Kind an den Kopf knallt. Dann denke ich, es ist aber auch mein Leben, meine Liebe . Gestern sollte es dann nach Monaten ein Treffen mit allen geben. Meine Tochter wollte das auch gerne, hat sich gefreut. Mir ist dann ein kurzer Termin dazwischen gekommen. Meine Tochter sagte wie selbstverständlich das die 3 doch solange mit ihr bei uns zuhause auf mich warten können. Das wollte mein Partner nicht, er wollte einfach nach Hause sobald ich fahre und ich hätte seine Meinung zu akzeptieren. Das wäre in meinen Augen seit Monaten mal die Möglichkeit gewesen das die beiden sich etwas annähern. Aber er wollte nicht.Ich war darüber natürlich sehr enttäuscht, Stelle seine Liebe in Frage , er zeigt mir damit einfach das er nicht bereit ist einen Schritt auf sie zuzugehen. Mehr und mehr überwiegt das ich seine Ablehnung kaum ertragen kann. Meine Meinung ist, entweder werden alle Kinder mit einbezogen oder keins. Ich kann doch nicht eine Person ausgrenzen nur weil sie nicht das gewünschte Verhalten an den Tag legt. Ich hoffe ihr konntet mir folgen und es ist nicht zu durcheinander. Habe noch nicht mal alles geschrieben. Aber vielleicht reicht das für einen Überblick. Habt ihr selbst schon mal sowas erlebt? Was denkt ihr wenn ihr das lest?.



 

ich denke das beide sich nicht mögen. Nur hat es dein Freund irgendwann ausgesprochen.
Das er es dir " so vor den Kopf geknallt hat" war gewissermaßen ein Feedback und zeigt, das er sich auch mit seiner inneren Gefühlswelt beschäftigt.
Auch deine Tochter hat ihm das gezeigt, das sie ihn nicht mag. Sie hat es in den Sprüchen verpackt. Das was sie in ihren "coolen" Sprüchen von sich gibt, meint sie auch so ! Und das was sie gezeigt hat, ist die Ablehnung deines Partners.
Beide mögen sich nicht ,haben aber eine andere Art es zu zeigen.
Für deine Tochter stand es schon früher fest, das sie ihn nicht mag und mit ihren Sprüchen hat sie ihn "weg geekelt". Diese Sprüche waren keinesfalls cool. Mobber machen das genauso. Es gibt leider auch ein anderes Wort dafür "Niedertracht".
Mit dem Kommentar mit dem Pferd, hat sich dich klar dazu aufgefordert den Partner zu wechslen. Und so etwas kommt von einer 13jährigen !
Das alles prallt von deinem Freund nicht einfach so ab!  Folglich hat er Konsequenzen gezogen. Denn er weiß, welchen Dingen er sich, bei einem Zusammentreffen mit deiner Tochter aussetzt.

Als ich deinen Text gelesen habe , habe ich schon in der Passage mit den Sprüchen gedacht " Was für ein Biest". Sorry, aber ich finde, deine Tochter hat sich nicht besonders liebenswert gezeigt. Ich glaube, ich würde sie auch nicht mögen.

Nehmen wir an , dies würde eure Beziehung nicht aushalten und ihr würdet euch trennen. Was glaubst du, wie es dann weitergeht ?
Deine Tochter hat dann gelernt, wie sie Einfluss auf die Beziehung ihrer Mutter nehmen kann. Und das ganze Spiel beginnt dann wieder von vorn, wenn ein neuer Mann in dein Leben kommt.

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13. Oktober um 15:11

Ich würde mich auch nicht erpressen lassen, ja, deine Tochter hat etwas pubertär reagiert, aber deswegen muss man sie ja nicht ausschließen und aus dem Leben werfen, nur weil ihm das nicht passt. Schließlich gehört sie mit allen Ecken und Kanten zu dir. Mit Kindern ist es nicht immer einfach, das sollte er ebenfalls wissen. Evtl ist er auch ein wenig eifersüchtig, bei Frauen kommt das in Patchworkfamilien häufig vor, warum nicht auch bei Männern...

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13. Oktober um 15:15
In Antwort auf bibilein

Er mag generell gerne Kinder. Nur meine Tochter nicht . Das hätte er angeblich auch noch nie gehabt. Vielleicht ist das unterbewusst Eifersucht das sie jeden Tag mit mir verbringt ,das was er sich ja so wünscht. Ich sage ihm immer das wir uns viel öfter sehen können wenn er mal versucht das Verhältnis zu bessern. Aber so möchte ich auch gar keine Treffen mit ihm. Ich finde er macht es sich ganz schön einfach.

Keine Ahnung, da kennst du ihn besser. Allerdings finde ich nicht, dass er sich besonders erwachsen und reif verhält. Wenn er wirklich unbewusst eifersüchtig auf dein Kind ist, dann wird das mit jeder Partnerin mit Kindern zu Problemen führen.

Was, wenn eine Partnerin Haustiere hat und deshalb nicht immer spontan mit ihm weg kann? Ist er dann auch auf diese unbewusst eifersüchtig?

Ich finde, du hast ganz recht mit dem, was du ihm gesagt hast. Wenn er sich jetzt bockig stellt, ist das Kleinkindverhalten. Er will einfach seinen Kopf durchsetzen und das solltest du ihm nicht durchgehen lassen.

Mir tut es leid wegen seiner Kinder, die dich ja sehr zu mögen scheinen. Aber wenn er sich da nicht mehr bemüht, alle Kinder gleich zu behandeln, sehe ich da keine Zukunft.

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13. Oktober um 15:53
In Antwort auf beate44

ich denke das beide sich nicht mögen. Nur hat es dein Freund irgendwann ausgesprochen.
Das er es dir " so vor den Kopf geknallt hat" war gewissermaßen ein Feedback und zeigt, das er sich auch mit seiner inneren Gefühlswelt beschäftigt.
Auch deine Tochter hat ihm das gezeigt, das sie ihn nicht mag. Sie hat es in den Sprüchen verpackt. Das was sie in ihren "coolen" Sprüchen von sich gibt, meint sie auch so ! Und das was sie gezeigt hat, ist die Ablehnung deines Partners.
Beide mögen sich nicht ,haben aber eine andere Art es zu zeigen.
Für deine Tochter stand es schon früher fest, das sie ihn nicht mag und mit ihren Sprüchen hat sie ihn "weg geekelt". Diese Sprüche waren keinesfalls cool. Mobber machen das genauso. Es gibt leider auch ein anderes Wort dafür "Niedertracht".
Mit dem Kommentar mit dem Pferd, hat sich dich klar dazu aufgefordert den Partner zu wechslen. Und so etwas kommt von einer 13jährigen !
Das alles prallt von deinem Freund nicht einfach so ab!  Folglich hat er Konsequenzen gezogen. Denn er weiß, welchen Dingen er sich, bei einem Zusammentreffen mit deiner Tochter aussetzt.

Als ich deinen Text gelesen habe , habe ich schon in der Passage mit den Sprüchen gedacht " Was für ein Biest". Sorry, aber ich finde, deine Tochter hat sich nicht besonders liebenswert gezeigt. Ich glaube, ich würde sie auch nicht mögen.

Nehmen wir an , dies würde eure Beziehung nicht aushalten und ihr würdet euch trennen. Was glaubst du, wie es dann weitergeht ?
Deine Tochter hat dann gelernt, wie sie Einfluss auf die Beziehung ihrer Mutter nehmen kann. Und das ganze Spiel beginnt dann wieder von vorn, wenn ein neuer Mann in dein Leben kommt.

Ein 13 jähriges Kind, welches seine Grenzen auslotet, als niederträchtig, mobbend und biestig zu bezeichnen, finde ich übertrieben!
Die Threadstellerin schreibt nicht von dauerhaften Konflikten oder andauerndem respektlosem Verhalten, sondern von ein paar unbeholfenen Sprüchen.
Mögen sie nun ernstgemeint sein oder nicht, sie sind dennoch aus dem Mund eines Kindes.
Die Aufgabe der Mutter wäre gewesen, das Kind beiseite zu ziehen und zu ermahnen.
Ohne es bloß zu stellen.
Außerdem hätte der Partner sich nicht wie eine Mimose verhalten brauchen, er hätte den Mund aufmachen und den Dialog suchen können, statt sich an ein paar kindischen Sprüchen aufzureiben.

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13. Oktober um 16:25
In Antwort auf bibilein

Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor der Trennung. Mich würden Eure Sichtweisen zu meiner Geschichte interessieren.
Ich bin seit knapp 2 Jahren mit meinem Partner zusammen.Wir wohnen getrennt weil es momentan die Rahmenbedingungen nicht anders zulassen. Leider können wir uns nicht so oft sehen,bedeutet alle 2 Wochen mal das We und wenn es sich ergibt auch nochmal einen Abend oder Vormittag zusätzlich. In dieser Zeit sind wir alleine,ohne Kinder. Diese Zeit ist uns sehr wichtig, hier tanken wir auf. Wir lieben uns beide wirklich sehr, so etwas habe ich vorher noch nicht erlebt. Die wenige Zeit die wir miteinander haben macht uns sehr zu schaffen. Er leidet richtig darunter, möchte mich an seiner Seite haben,mit mir zusammenziehen, auch der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind kam hoch. Er möchte das volle Programm mit mir und ich auch mit ihm. Jetzt kommt das große Aber. Ich habe eine 13 jährige Tochter welche bis auf 2 Nächte im Monat bei mir ist. Er hat 2 Töchter( 7 und 10) welche regelmäßig alle 2 Wochen von Freitags bis Montags bei ihm sind plus jeden Dienstag auf Mittwoch. Außerdem teilt er sich weitesgehend die Ferien mit der Ex. Er ist seit 3 Jahren getrennt und möchte nun mit aller Macht 50 Prozent Kinderbetreuung übernehmen, sieht aus als wenn es vors Familiengericht geht. Das Verhältnis zu seiner Ex ist sehr schlecht. Glaube er hat ein ganz schlechtes Gewissen seinen Kindern gegenüber weil er die Familie " verlassen " hat. Er möchte sich um seine Kinder kümmern, ist sehr liebevoll und fürsorglich mit ihnen, sie bekommen in der Papa Zeit die komplette Aufmerksamkeit. Mit ein Grund warum ich mich in ihn verliebt habe. Meine Tochter hat leider das kompletten Gegenteil als Vater. Wir sind übrigens seit 8 Jahren getrennt. Mein neuer Partner und ich haben uns ein gutes halbes Jahr Zeit gelassen bis wir die Kinder mit einbezogen haben. Das erste Aufeinander treffen hat gut geklappt. Seine Kinder waren schnell begeistert von mir und meiner Tochter. Meine Tochter hat keine Begeisterungssprünge gemacht, aber ich habe an ihrem Verhalten gemerkt dass sie aufgeschlossen und neugierig ist, erstmal positiv gestimmt. Sie hat sich wenn wir uns alle getroffen haben immer gut und auch teilweise liebevoll um seine Kinder gekümmert. Zwischen ihr und meinem Partner war es von Anfang an schwierig. Er wusste nie wie er mit ihr umgehen soll, hat wenig bis gar nicht mit ihr gesprochen. Sie war halt einfach immer nur dabei. Meine Tochter hat ihm wie ich so schön sage versucht zwischendurch die Hand zu reichen, dieses wurde aber ignoriert, nicht angenommen. Es waren Dinge die er vielleicht nicht wahrgenommen hat, auf die ich ihn aber hingewiesen habe. So nach dem Motto , wenn sie sich gar nicht mögen würde, würde sie dieses oder jenes nicht machen. Sie ist ein eher ablehndes Kind, springt nicht jedem gleich um den Hals, es dauert manchmal bis sie mit jemandem warm wird. Seine Kinder dagegen sind genau das Gegenteil. Für mich ist das Verhalten aller 3 Kinder OK. Meine Tochter hat zwischendurch Sprüche in seiner Gegenwart gemacht a la " Mama , warum suchst du dir nicht einen Mann mit viel Geld, der kann mir dann ja ein Pferd kaufen " bis hin zu " Ist das euer Ernst ?" als wir uns mal küssen wollten. Ersteres hat sie mit einem Lachen gesagt , wollte vermutlich aus Unsicherheit witzig sein. Solche Sprüche hat sie ein paar Mal gesagt.Zugegeben nicht schön und auch daneben , habe auch mit ihr darüber gesprochen. Aber meines Erachtens auch blödes Teenie Gerede. Sie wirkt vom Aussehen älter, vom Verhalten oft noch sehr albern. Sie hat immer wieder signalisiert dass sie gerne Zeit mit uns allen verbringen möchte. Bis letztes Silvester haben mein Freund und ich  versucht das er einmal die Woche abends zu uns kommt damit alles etwas normaler wird. Ich fand es immer OK, auch wenn es oft etwas gezwungen es hatte. Für ihn war es wohl immer sehr anstrengend. Er sagte er fühle sich in der Dreier Konstellation nicht wohl. In seinen Augen ist es Silvester eskaliert weil da ein paar blöde Sprüche von ihr kamen. Ich verstehe dass es unangenehm ist und es schwer fällt dann ein Kind ins Herz zu schließen. Muss er auch nicht, aber akzeptieren muss er sie. Er kam jedes Mal ,setzte sich hin und hat gewartet was passiert. Seinerseits fast keine selbständige Kontaktaufnahme zu meinem Kind. Darüber haben wir auch gesprochen. Er sagt immer, er weiß nicht wie er sich ihr gegenüber verhalten soll. Nach dem Silvester Abend hat er mir knallhart ins Gesicht sagt das er meine Tochter nicht mag , das es noch nicht gezündet hat. Seitdem ist was die Beiden angeht ziemlich Funkstille. Er kommt nicht mehr zu uns nach Hause wenn meine Tochter hier ist. Wir haben uns zwischendurch mit allen Kindern zusammen getroffen. Das war ehrlich gesagt auch immer krampfig. Ich habe mich immer um seine Kinder bemüht, mit ihnen gespielt, mit ihnen gekuschelt, wenn ich dort bin dreht sich alles nur um seine Kinder. Wir schauen abends mehrere Stunden Kinder Filme, das eine Kind kuschelnd bei ihm ,das andere bei mir. Irgendwann habe ich den Wunsch geäußert dass wir Erwachsenen ja auch mal draußen auf der Terrasse nen Wein trinken können während die Kinder einen Film schauen. Ich fühle mich als wenn er mich immer da haben möchte damit ich seine Kinder bespaße und die glücklich sind. Die Bedürfnisse seiner Kinder sind ihm ganz wichtig was ja auch richtig ist bis zu einem gewissen Maß. Aber die Bedürfnisse meiner Tochter sind genauso wichtig. Über meine Tochter wird allerdings kein Wort verloren, die Schwierigkeiten werden tot geschwiegen, sie wird komplett nicht beachtet als würde es sie gar nicht geben. Er weiß dass mich das verletzt, das habe ich mehrmals gesagt. Mein größtes Problem ist daß er mir ins Gesicht sagt das er sie nicht mag und auch eigentlich nicht sehen will,das tut einfach weh. Ich liebe seine Kinder auch nicht , mag das eine lieber als das andere, es sind seine Kinder nicht meine. Trotzdem akzeptiere ich sie, gebe mir Mühe, bringe mich ein, kuschel mit ihnen, habe auch schon mit einem Mädchen in einem Bett geschlafen. Das ging mir allerdings zu weit und da habe ich gesagt ich kann und möchte das nicht. Ich fühle mich total gerissen ,fühle mich schlecht meinem Kind gegenüber weil seine Kinder so verrückt nach mir sind und ich ihnen das gebe was sie brauchen. Sie allerdings wird ignoriert. Mein Partner findet es glaube ich gut wie es ist. Meine Tochter ist außen vor, er braucht sich nicht bemühen, er geht den einfachen Weg. Dabei wollte er unbedingt die Kinder Recht zügig mit einbeziehen. Wir haben viel darüber gesprochen und waren der Meinung dass bei 3 Kindern die Wahrscheinlichkeit hoch ist das mindestens ein Kind Schwierigkeiten mit der neuen Beziehung hat. Nun " funktioniert" meine Tochter nicht so wie von ihm gewünscht und nicht so positiv wie seine Kinder, also wird sie seinerseits nicht beachtet,, nicht mehr eingebunden und vor allem werden sich keine Gedanken gemacht wie man das Verhältnis verbessern könnte. Man kann positive Gefühle nicht erzwingen aber er ist dermaßen ablehnend, hat nur die Sprüche im Kopf, sagt sie mag ihn nicht und fertig. Von mir wird erwartet dass ich seine Kinder regelmäßig sehe weil sie mich ja so mögen und sonst enttäuscht sind. Mir fällt das allerdings mittlerweile sehr schwer weil es komplett einseitig ist. Gefühlt ist meine Tochter ein Störenfried für ihn. Ich habe dann manchmal die Gedanken wie ich einen Mann lieben kann der mir so ehrlich seine Empfindungen für mein Kind an den Kopf knallt. Dann denke ich, es ist aber auch mein Leben, meine Liebe . Gestern sollte es dann nach Monaten ein Treffen mit allen geben. Meine Tochter wollte das auch gerne, hat sich gefreut. Mir ist dann ein kurzer Termin dazwischen gekommen. Meine Tochter sagte wie selbstverständlich das die 3 doch solange mit ihr bei uns zuhause auf mich warten können. Das wollte mein Partner nicht, er wollte einfach nach Hause sobald ich fahre und ich hätte seine Meinung zu akzeptieren. Das wäre in meinen Augen seit Monaten mal die Möglichkeit gewesen das die beiden sich etwas annähern. Aber er wollte nicht.Ich war darüber natürlich sehr enttäuscht, Stelle seine Liebe in Frage , er zeigt mir damit einfach das er nicht bereit ist einen Schritt auf sie zuzugehen. Mehr und mehr überwiegt das ich seine Ablehnung kaum ertragen kann. Meine Meinung ist, entweder werden alle Kinder mit einbezogen oder keins. Ich kann doch nicht eine Person ausgrenzen nur weil sie nicht das gewünschte Verhalten an den Tag legt. Ich hoffe ihr konntet mir folgen und es ist nicht zu durcheinander. Habe noch nicht mal alles geschrieben. Aber vielleicht reicht das für einen Überblick. Habt ihr selbst schon mal sowas erlebt? Was denkt ihr wenn ihr das lest?.



 

Meine Gedanken zu deinem Text: Patchwork ist nicht einfach - für alle Beteiligten. Je nach Alter der Kinder gibt es da unterschiedliche dem Alter entsprechende Reaktionen. Es ist auch normal, dass man das eigene Kind mehr liebt als die des Partners, vielleicht verschwimmt dieses Empfinden, wenn man als Patchworkfamilie sehr lang zusammenlebt. 

Was ich dir sagen will: Ich denke, alle Gefühle der Beteiligten sind erlaubt und irgendwo auch verständlich. 

Aber: Ich finde, du hast schon Recht, wenn du von deinem Freund erwartest, dass er sich mehr darum bemüht, mit deiner Tochter auszukommen. Dasselbe muss aber auch für sie gelten. Ich würde noch einmal beiden Seiten massiv auf den Zahn fühlen und auch von deinem Partner mehr Initiative einfordern. Dann muss er als Erwachsener, als Vater, als Mann, der dich liebt, sein Herz öffnen und etwas Zuneigung oder zumindest positive Gesinnung für dieses junge Mädchen, das deine Tochter ist, erübrigen, sich bemühen, einfach noch einmal neu mit ihr anzufangen und nicht alles an ein paar unpassenden Aussagen der Vergangenheit festzumachen. Deine Tochter aber darf ruhig auch begreifen, dass ihre Sprüche und ihr cooles Gehabe nicht überall so gut ankommen. Eifersucht, gekränkte Gefühle, Unsicherheit, alles menschliche Gefühle. Auch Fehler sind menschlich, werden ständig gemacht. Problematisch wird es, wenn sich die Fronten verhärten, wenn man nachtragend ist, wenn man weder den Dialog noch das Auskommen sucht. Wenn deine Schilderung zutreffend ist, finde ich, dass dein Freund da etwas mehr Einsatz zeigen könnte und dass deine Tochter sich zumindest meinem Empfinden nach nicht so sehr an den Pannen der Vergangenheit hochzieht, während mir dein Freund bildlich gesprochen derzeit schmollend in der Ecke zu sitzen scheint, weil deine Tochter ihn ja nicht mag. Ist dein Freund so sensibel? Ist das einfach eine Ausrede, damit er es nicht mehr versuchen muss? War es so niederschmetternd für ihn, dass deine Tochter ihn nicht sofort mit offenen Armen aufgenommen hat? Ich verstehe sehr gut, dass dich das zweierlei genommene Maß nervt und dass du gern hättest, dass dein Partner deiner Tochter dieselbe Offenheit und Freundlichkeit entgegenbringt wie du seinen Kindern und dass dir die liebe offene Art gegenüber seinen Kindern bald verleidet wird. Einfach so weitermachen würde ich an deiner Stelle nicht. 

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13. Oktober um 16:55
In Antwort auf beate44

ich denke das beide sich nicht mögen. Nur hat es dein Freund irgendwann ausgesprochen.
Das er es dir " so vor den Kopf geknallt hat" war gewissermaßen ein Feedback und zeigt, das er sich auch mit seiner inneren Gefühlswelt beschäftigt.
Auch deine Tochter hat ihm das gezeigt, das sie ihn nicht mag. Sie hat es in den Sprüchen verpackt. Das was sie in ihren "coolen" Sprüchen von sich gibt, meint sie auch so ! Und das was sie gezeigt hat, ist die Ablehnung deines Partners.
Beide mögen sich nicht ,haben aber eine andere Art es zu zeigen.
Für deine Tochter stand es schon früher fest, das sie ihn nicht mag und mit ihren Sprüchen hat sie ihn "weg geekelt". Diese Sprüche waren keinesfalls cool. Mobber machen das genauso. Es gibt leider auch ein anderes Wort dafür "Niedertracht".
Mit dem Kommentar mit dem Pferd, hat sich dich klar dazu aufgefordert den Partner zu wechslen. Und so etwas kommt von einer 13jährigen !
Das alles prallt von deinem Freund nicht einfach so ab!  Folglich hat er Konsequenzen gezogen. Denn er weiß, welchen Dingen er sich, bei einem Zusammentreffen mit deiner Tochter aussetzt.

Als ich deinen Text gelesen habe , habe ich schon in der Passage mit den Sprüchen gedacht " Was für ein Biest". Sorry, aber ich finde, deine Tochter hat sich nicht besonders liebenswert gezeigt. Ich glaube, ich würde sie auch nicht mögen.

Nehmen wir an , dies würde eure Beziehung nicht aushalten und ihr würdet euch trennen. Was glaubst du, wie es dann weitergeht ?
Deine Tochter hat dann gelernt, wie sie Einfluss auf die Beziehung ihrer Mutter nehmen kann. Und das ganze Spiel beginnt dann wieder von vorn, wenn ein neuer Mann in dein Leben kommt.

Also das ist schon ein bisschen sehr übertrieben, was du da schreibst.
Selbst wenn die paar Sprüche in den 2 Jahren (die TE schrieb, es wäre ein paar wenige Male in ganzen 2 Jahten vorgekommen, wo kann man da von Mobbing sprechen?) berechnend eingesetzt wurden, ist sie dennoch ein Ternager und er ein Erwachsener, der sich nicht wie einer verhält.
Denn ansonsten hätte man es in einem vernünftigen Gespräch mit allen Beteiligten klären können, so dass auch der Tochter klar gemacht wird, dass die Sprüche nicht angebracht waren. Aber er verhält sich wie ein Kind und ignoriert das Mädel, grenzt es aus und erwartet aber, dass seine tollen, lieben Kinder ja genug Aufmerksamkeit von der TE bekommen.
So geht es nicht.
Wenn er sich nicht wie ein Erwachsener verhalten und nicht wenigstens versucht, das Gespräch mit der Tochter zu suchen, sollte er lieber gehen.

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13. Oktober um 18:05

Ja ,mein Urteil ist streng. Meine Tochter hätte das in dem Alter nicht machen dürfen, das hätte sie sich auch nicht getraut.

Die hier beschriebene Tochter wird ja von der TE als "poltrig" beschrieben. Ich nehme an, das in den Wesenszügen zwischen Partner und Tochter zu große Unterschiede sind. Die Liebe und Fürsorge die er seinen Kindern gibt, sieht er nicht bei der Tochter der TE.
Da ist ein 13 jähriges Mädchen. In diesem Alter ist man zumeist intelligent genug um zu wissen,was sich gehört und was man mit coolen Sprüchen anrichten kann. Sie ist kein Kind, sondern ein Teenager. Und ich ahne, das sie die Sprüche sehr bewusst "rausgeknallt" hat. Diese Sprüche haben eine sehr klare Aussage. Und eine 13jährige erlaubt sich diese Sprüche, weil sie ihr erlaubt werden.
Und der Partner der TE vertritt das nicht.Wir wissen ja nicht, was noch so alles gewesen ist, ausser diese beiden respektlosen Sprüche.

Wie es weiter geht, wird sich zeigen. Die Tochter lernt unterbewusst. "Mein Spruch war genau richtig, denn seitdem ist Mama nicht mehr so glücklich und die beiden streiten sich usw...bald habe ich Mama wieder für mich allein. Und wenn Mama dann wieder einen Mann kennenlernt dann weiß ich ja, was hilft"
Unterbewusst hat die Tochter bereits Einfluss auf die Beziehung ihrer Mutter genommen. Das liest sich ja deutlich heraus. In den ersten Zeilen des Thread ist von großer Liebe die Rede, ja sogar von einem gemeinsamen Kind....das "Aber" beginnt mit der Tochter.
Es ist die Aufgabe der Mutter sehr klare Grenzen zu ziehen. Ich rate auch dazu, unbedingt zuzuhören, was der Inhalt dieser Sprüche hergibt. Diese Sprüche spiegeln das Gedankenbild der Tochter wieder.
Und das hat wahrscheinlich der Partner begriffen.
Er fühlt sich nicht mehr erwünscht und ist nicht bereit sich mit einer 13jährigen zu befassen. Denn es ist nicht seine Aufgabe die Erziehung zu richten. Denn er hat ja seine Kinder, die solche Symptome offenbar nicht zeigen.

Wenn es der Mutter nicht gelingt, die Tochter in die Schranken zu weisen, dann wird das gleiche in der nächsten Beziehung wieder passieren.

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13. Oktober um 20:58
In Antwort auf beate44

Ja ,mein Urteil ist streng. Meine Tochter hätte das in dem Alter nicht machen dürfen, das hätte sie sich auch nicht getraut.

Die hier beschriebene Tochter wird ja von der TE als "poltrig" beschrieben. Ich nehme an, das in den Wesenszügen zwischen Partner und Tochter zu große Unterschiede sind. Die Liebe und Fürsorge die er seinen Kindern gibt, sieht er nicht bei der Tochter der TE.
Da ist ein 13 jähriges Mädchen. In diesem Alter ist man zumeist intelligent genug um zu wissen,was sich gehört und was man mit coolen Sprüchen anrichten kann. Sie ist kein Kind, sondern ein Teenager. Und ich ahne, das sie die Sprüche sehr bewusst "rausgeknallt" hat. Diese Sprüche haben eine sehr klare Aussage. Und eine 13jährige erlaubt sich diese Sprüche, weil sie ihr erlaubt werden.
Und der Partner der TE vertritt das nicht.Wir wissen ja nicht, was noch so alles gewesen ist, ausser diese beiden respektlosen Sprüche.

Wie es weiter geht, wird sich zeigen. Die Tochter lernt unterbewusst. "Mein Spruch war genau richtig, denn seitdem ist Mama nicht mehr so glücklich und die beiden streiten sich usw...bald habe ich Mama wieder für mich allein. Und wenn Mama dann wieder einen Mann kennenlernt dann weiß ich ja, was hilft"
Unterbewusst hat die Tochter bereits Einfluss auf die Beziehung ihrer Mutter genommen. Das liest sich ja deutlich heraus. In den ersten Zeilen des Thread ist von großer Liebe die Rede, ja sogar von einem gemeinsamen Kind....das "Aber" beginnt mit der Tochter.
Es ist die Aufgabe der Mutter sehr klare Grenzen zu ziehen. Ich rate auch dazu, unbedingt zuzuhören, was der Inhalt dieser Sprüche hergibt. Diese Sprüche spiegeln das Gedankenbild der Tochter wieder.
Und das hat wahrscheinlich der Partner begriffen.
Er fühlt sich nicht mehr erwünscht und ist nicht bereit sich mit einer 13jährigen zu befassen. Denn es ist nicht seine Aufgabe die Erziehung zu richten. Denn er hat ja seine Kinder, die solche Symptome offenbar nicht zeigen.

Wenn es der Mutter nicht gelingt, die Tochter in die Schranken zu weisen, dann wird das gleiche in der nächsten Beziehung wieder passieren.

Du bist hier sehr voreingenommen gegenüber der Tochter die noch ein Kind ist. Nur weil man ein paar Mal (innerhalb von zwei Jahren) mal frech war sollte man da keinen konspirativen Charakter herausinterpretieren der das Glück der Mutter zerstören will. Die Tochter zeigt ja Interesse am Kontakt, ER versucht ihn mit jedem Mittel zu verhindern.
Es müsste schon eine ganze Menge vorgefallen sein, der das Verhalten vom Partner auch nur irgendwie rechtfertigen würde

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13. Oktober um 21:10

Nein, nein, nein, nein, nein, nein! Die TE macht auf mich einen sehr vernünftigen und reflektierten Eindruck. Wenn ich schon höre "man muss das Kind in seine Schranken weisen blablabla". Ich habe drei Kinder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich bin aber derselbe Papa. Alle drei Kinder sind ganz wundervoll, eines von Natur aus beispielsweise einfach unglaublich kooperativ, in sich ruhend und extrem pflegeleicht. Ein anderes bringt mich regelmäßig an meine Grenzen. Da kann ich noch so autoritär, streng oder in die Schranken weisend sein, mein Kind gibt kontra, ist unglaublich selbstbewusst und hat KEINERLEI Angst vor Konsequenzen. Sie lebt im Moment! Das ist einfach ihr Wesen, so ist sie. Und es ist nicht ihre Aufgabe, es mir leicht zu machen. Ich bin der Erwachsene und es ist MEINE AUFGABE Mittel und Wege finden, für alle die regelmäßig nicht ganz einfachen Situationen so zu lösen, dass auch alle damit gut leben können. Die drei Kinder genauso wie ich. Und genau das erwarte ich auch von einem reifen Mann, der selbst zwei Kinder hat: Er muss gemeinsam mit der TE Lösungen finden, die Situation zu verbessern. Man kann sich nicht zwingen, jemanden zu mögen, aber man kann versuchen, dennoch respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen. Wenn das gelingt, dann entstehen automatisch auch wohlwollendere Gefühle für das Gegenüber. Ich finde es ziemlich bedenklich, dass ein Teenager wegen ein paar Sprüchen solch eine verheerende Wirkung auf den Gemütszustand eines Erwachsenen haben kann. Wie zart besaitet ist denn der gute Mann? Und gleichzeitig wie wenig einfühlsam ist es, der Mama zu sagen, dass er ihr Kind nicht mag. Das ist zwar ehrlich, aber dann sollte auch gemeinsam überlegt werden, wie man nun am Besten damit umgeht, dass es eine gute Wendung nimmt. Wenigstens den Versuch unternehmen muss man. Wenn sich dann herausstellt, dass nichts hilft, tja, dann hat man aber wenigstens alles was möglich war getan.

Wie bissfest schreibt: Patchwork ist extrem schwierig, da müssen vor allem die Erwachsenen ein gutes Team sein. Und ein gutes Team versucht gemeinsam Probleme zu lösen. Das sehe ich in dieser Situation überhaupt nicht.

Liebe TE, ich finde in Deinem ersten Beitrag analysierst Du eure Situation selbst schon sehr treffend. Wenn es bei euch beiden eine Zukunft haben soll, dann müsst ihr GEMEINSAM Lösungen finden, wie sich seine Haltung und seine Verhalten gegenüber Deiner Tochter ändert. So kann es nicht weitergehen. Im Augenblick sehe ich ihn in der absolut passiven Rolle, er, der Erwachsene. Das ist nicht richtig. Zumindest ist das meine Einschätzung. Oder aber ihr händelt das so, wie Du selbst angeschnitten hast: Ihr lebt eine Partnerschaft in reiner Zweisamkeit, also ohne Kinder. Auch das wäre ja möglich. Dadurch seht ihr euch zwar weniger, aber es wird nicht zweierlei Maß gemessen bei euren Kindern.   

Alles Gute, ich bin sicher, Du wirst die richtigen Schlüsse ziehen.

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13. Oktober um 21:12
In Antwort auf sophos75

Du bist hier sehr voreingenommen gegenüber der Tochter die noch ein Kind ist. Nur weil man ein paar Mal (innerhalb von zwei Jahren) mal frech war sollte man da keinen konspirativen Charakter herausinterpretieren der das Glück der Mutter zerstören will. Die Tochter zeigt ja Interesse am Kontakt, ER versucht ihn mit jedem Mittel zu verhindern.
Es müsste schon eine ganze Menge vorgefallen sein, der das Verhalten vom Partner auch nur irgendwie rechtfertigen würde

Danke für deine Worte.
Ich sage nicht dass meine Tochter immer ein Engel ist aber sie ist noch ein Kind. Uber gewisse Sprüche spreche ich natürlich mit ihr und zeige ihr Grenzen auf. Aber dann ist auch gut. Sie zeigt wirklich Interesse, aber leider wird dieses nicht erwidert. Ich kann und will keine positiven Gefühle erzwingen aber ich erwarte Bemühungen. Wenn diese immer wieder abgeschmettert werden hätte ich auch Verständnis für sein Verhalten. Aber nicht so. 

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13. Oktober um 21:19
In Antwort auf wankendespony

Nein, nein, nein, nein, nein, nein! Die TE macht auf mich einen sehr vernünftigen und reflektierten Eindruck. Wenn ich schon höre "man muss das Kind in seine Schranken weisen blablabla". Ich habe drei Kinder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich bin aber derselbe Papa. Alle drei Kinder sind ganz wundervoll, eines von Natur aus beispielsweise einfach unglaublich kooperativ, in sich ruhend und extrem pflegeleicht. Ein anderes bringt mich regelmäßig an meine Grenzen. Da kann ich noch so autoritär, streng oder in die Schranken weisend sein, mein Kind gibt kontra, ist unglaublich selbstbewusst und hat KEINERLEI Angst vor Konsequenzen. Sie lebt im Moment! Das ist einfach ihr Wesen, so ist sie. Und es ist nicht ihre Aufgabe, es mir leicht zu machen. Ich bin der Erwachsene und es ist MEINE AUFGABE Mittel und Wege finden, für alle die regelmäßig nicht ganz einfachen Situationen so zu lösen, dass auch alle damit gut leben können. Die drei Kinder genauso wie ich. Und genau das erwarte ich auch von einem reifen Mann, der selbst zwei Kinder hat: Er muss gemeinsam mit der TE Lösungen finden, die Situation zu verbessern. Man kann sich nicht zwingen, jemanden zu mögen, aber man kann versuchen, dennoch respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen. Wenn das gelingt, dann entstehen automatisch auch wohlwollendere Gefühle für das Gegenüber. Ich finde es ziemlich bedenklich, dass ein Teenager wegen ein paar Sprüchen solch eine verheerende Wirkung auf den Gemütszustand eines Erwachsenen haben kann. Wie zart besaitet ist denn der gute Mann? Und gleichzeitig wie wenig einfühlsam ist es, der Mama zu sagen, dass er ihr Kind nicht mag. Das ist zwar ehrlich, aber dann sollte auch gemeinsam überlegt werden, wie man nun am Besten damit umgeht, dass es eine gute Wendung nimmt. Wenigstens den Versuch unternehmen muss man. Wenn sich dann herausstellt, dass nichts hilft, tja, dann hat man aber wenigstens alles was möglich war getan.

Wie bissfest schreibt: Patchwork ist extrem schwierig, da müssen vor allem die Erwachsenen ein gutes Team sein. Und ein gutes Team versucht gemeinsam Probleme zu lösen. Das sehe ich in dieser Situation überhaupt nicht.

Liebe TE, ich finde in Deinem ersten Beitrag analysierst Du eure Situation selbst schon sehr treffend. Wenn es bei euch beiden eine Zukunft haben soll, dann müsst ihr GEMEINSAM Lösungen finden, wie sich seine Haltung und seine Verhalten gegenüber Deiner Tochter ändert. So kann es nicht weitergehen. Im Augenblick sehe ich ihn in der absolut passiven Rolle, er, der Erwachsene. Das ist nicht richtig. Zumindest ist das meine Einschätzung. Oder aber ihr händelt das so, wie Du selbst angeschnitten hast: Ihr lebt eine Partnerschaft in reiner Zweisamkeit, also ohne Kinder. Auch das wäre ja möglich. Dadurch seht ihr euch zwar weniger, aber es wird nicht zweierlei Maß gemessen bei euren Kindern.   

Alles Gute, ich bin sicher, Du wirst die richtigen Schlüsse ziehen.

Deine Worte tun sehr gut. Vielen Dank. Ich zweifel ja manchmal an mir selbst.
Ich möchte mein kind auch nicht verändern. Sie ist richtig wie sie ist , auch mit ihren Ecken und Kanten. Abef die haben wir ja alle.
Auch wenn meine Tochter nicht immer ein Engel ist verhält sie sich manchmal erwachsener als mein Partner. Er hat noch nie ein nettes Wort über sie verloren.
Eine Beziehung ohne Einbeziehung wäre fur mich ok aber nicht für ihn. Was ich auch verstehe, wie sollte er das seinen Kindern vermitteln die mich und meine tochter sehr mögen

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13. Oktober um 21:57
In Antwort auf bibilein

Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor der Trennung. Mich würden Eure Sichtweisen zu meiner Geschichte interessieren.
Ich bin seit knapp 2 Jahren mit meinem Partner zusammen.Wir wohnen getrennt weil es momentan die Rahmenbedingungen nicht anders zulassen. Leider können wir uns nicht so oft sehen,bedeutet alle 2 Wochen mal das We und wenn es sich ergibt auch nochmal einen Abend oder Vormittag zusätzlich. In dieser Zeit sind wir alleine,ohne Kinder. Diese Zeit ist uns sehr wichtig, hier tanken wir auf. Wir lieben uns beide wirklich sehr, so etwas habe ich vorher noch nicht erlebt. Die wenige Zeit die wir miteinander haben macht uns sehr zu schaffen. Er leidet richtig darunter, möchte mich an seiner Seite haben,mit mir zusammenziehen, auch der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind kam hoch. Er möchte das volle Programm mit mir und ich auch mit ihm. Jetzt kommt das große Aber. Ich habe eine 13 jährige Tochter welche bis auf 2 Nächte im Monat bei mir ist. Er hat 2 Töchter( 7 und 10) welche regelmäßig alle 2 Wochen von Freitags bis Montags bei ihm sind plus jeden Dienstag auf Mittwoch. Außerdem teilt er sich weitesgehend die Ferien mit der Ex. Er ist seit 3 Jahren getrennt und möchte nun mit aller Macht 50 Prozent Kinderbetreuung übernehmen, sieht aus als wenn es vors Familiengericht geht. Das Verhältnis zu seiner Ex ist sehr schlecht. Glaube er hat ein ganz schlechtes Gewissen seinen Kindern gegenüber weil er die Familie " verlassen " hat. Er möchte sich um seine Kinder kümmern, ist sehr liebevoll und fürsorglich mit ihnen, sie bekommen in der Papa Zeit die komplette Aufmerksamkeit. Mit ein Grund warum ich mich in ihn verliebt habe. Meine Tochter hat leider das kompletten Gegenteil als Vater. Wir sind übrigens seit 8 Jahren getrennt. Mein neuer Partner und ich haben uns ein gutes halbes Jahr Zeit gelassen bis wir die Kinder mit einbezogen haben. Das erste Aufeinander treffen hat gut geklappt. Seine Kinder waren schnell begeistert von mir und meiner Tochter. Meine Tochter hat keine Begeisterungssprünge gemacht, aber ich habe an ihrem Verhalten gemerkt dass sie aufgeschlossen und neugierig ist, erstmal positiv gestimmt. Sie hat sich wenn wir uns alle getroffen haben immer gut und auch teilweise liebevoll um seine Kinder gekümmert. Zwischen ihr und meinem Partner war es von Anfang an schwierig. Er wusste nie wie er mit ihr umgehen soll, hat wenig bis gar nicht mit ihr gesprochen. Sie war halt einfach immer nur dabei. Meine Tochter hat ihm wie ich so schön sage versucht zwischendurch die Hand zu reichen, dieses wurde aber ignoriert, nicht angenommen. Es waren Dinge die er vielleicht nicht wahrgenommen hat, auf die ich ihn aber hingewiesen habe. So nach dem Motto , wenn sie sich gar nicht mögen würde, würde sie dieses oder jenes nicht machen. Sie ist ein eher ablehndes Kind, springt nicht jedem gleich um den Hals, es dauert manchmal bis sie mit jemandem warm wird. Seine Kinder dagegen sind genau das Gegenteil. Für mich ist das Verhalten aller 3 Kinder OK. Meine Tochter hat zwischendurch Sprüche in seiner Gegenwart gemacht a la " Mama , warum suchst du dir nicht einen Mann mit viel Geld, der kann mir dann ja ein Pferd kaufen " bis hin zu " Ist das euer Ernst ?" als wir uns mal küssen wollten. Ersteres hat sie mit einem Lachen gesagt , wollte vermutlich aus Unsicherheit witzig sein. Solche Sprüche hat sie ein paar Mal gesagt.Zugegeben nicht schön und auch daneben , habe auch mit ihr darüber gesprochen. Aber meines Erachtens auch blödes Teenie Gerede. Sie wirkt vom Aussehen älter, vom Verhalten oft noch sehr albern. Sie hat immer wieder signalisiert dass sie gerne Zeit mit uns allen verbringen möchte. Bis letztes Silvester haben mein Freund und ich  versucht das er einmal die Woche abends zu uns kommt damit alles etwas normaler wird. Ich fand es immer OK, auch wenn es oft etwas gezwungen es hatte. Für ihn war es wohl immer sehr anstrengend. Er sagte er fühle sich in der Dreier Konstellation nicht wohl. In seinen Augen ist es Silvester eskaliert weil da ein paar blöde Sprüche von ihr kamen. Ich verstehe dass es unangenehm ist und es schwer fällt dann ein Kind ins Herz zu schließen. Muss er auch nicht, aber akzeptieren muss er sie. Er kam jedes Mal ,setzte sich hin und hat gewartet was passiert. Seinerseits fast keine selbständige Kontaktaufnahme zu meinem Kind. Darüber haben wir auch gesprochen. Er sagt immer, er weiß nicht wie er sich ihr gegenüber verhalten soll. Nach dem Silvester Abend hat er mir knallhart ins Gesicht sagt das er meine Tochter nicht mag , das es noch nicht gezündet hat. Seitdem ist was die Beiden angeht ziemlich Funkstille. Er kommt nicht mehr zu uns nach Hause wenn meine Tochter hier ist. Wir haben uns zwischendurch mit allen Kindern zusammen getroffen. Das war ehrlich gesagt auch immer krampfig. Ich habe mich immer um seine Kinder bemüht, mit ihnen gespielt, mit ihnen gekuschelt, wenn ich dort bin dreht sich alles nur um seine Kinder. Wir schauen abends mehrere Stunden Kinder Filme, das eine Kind kuschelnd bei ihm ,das andere bei mir. Irgendwann habe ich den Wunsch geäußert dass wir Erwachsenen ja auch mal draußen auf der Terrasse nen Wein trinken können während die Kinder einen Film schauen. Ich fühle mich als wenn er mich immer da haben möchte damit ich seine Kinder bespaße und die glücklich sind. Die Bedürfnisse seiner Kinder sind ihm ganz wichtig was ja auch richtig ist bis zu einem gewissen Maß. Aber die Bedürfnisse meiner Tochter sind genauso wichtig. Über meine Tochter wird allerdings kein Wort verloren, die Schwierigkeiten werden tot geschwiegen, sie wird komplett nicht beachtet als würde es sie gar nicht geben. Er weiß dass mich das verletzt, das habe ich mehrmals gesagt. Mein größtes Problem ist daß er mir ins Gesicht sagt das er sie nicht mag und auch eigentlich nicht sehen will,das tut einfach weh. Ich liebe seine Kinder auch nicht , mag das eine lieber als das andere, es sind seine Kinder nicht meine. Trotzdem akzeptiere ich sie, gebe mir Mühe, bringe mich ein, kuschel mit ihnen, habe auch schon mit einem Mädchen in einem Bett geschlafen. Das ging mir allerdings zu weit und da habe ich gesagt ich kann und möchte das nicht. Ich fühle mich total gerissen ,fühle mich schlecht meinem Kind gegenüber weil seine Kinder so verrückt nach mir sind und ich ihnen das gebe was sie brauchen. Sie allerdings wird ignoriert. Mein Partner findet es glaube ich gut wie es ist. Meine Tochter ist außen vor, er braucht sich nicht bemühen, er geht den einfachen Weg. Dabei wollte er unbedingt die Kinder Recht zügig mit einbeziehen. Wir haben viel darüber gesprochen und waren der Meinung dass bei 3 Kindern die Wahrscheinlichkeit hoch ist das mindestens ein Kind Schwierigkeiten mit der neuen Beziehung hat. Nun " funktioniert" meine Tochter nicht so wie von ihm gewünscht und nicht so positiv wie seine Kinder, also wird sie seinerseits nicht beachtet,, nicht mehr eingebunden und vor allem werden sich keine Gedanken gemacht wie man das Verhältnis verbessern könnte. Man kann positive Gefühle nicht erzwingen aber er ist dermaßen ablehnend, hat nur die Sprüche im Kopf, sagt sie mag ihn nicht und fertig. Von mir wird erwartet dass ich seine Kinder regelmäßig sehe weil sie mich ja so mögen und sonst enttäuscht sind. Mir fällt das allerdings mittlerweile sehr schwer weil es komplett einseitig ist. Gefühlt ist meine Tochter ein Störenfried für ihn. Ich habe dann manchmal die Gedanken wie ich einen Mann lieben kann der mir so ehrlich seine Empfindungen für mein Kind an den Kopf knallt. Dann denke ich, es ist aber auch mein Leben, meine Liebe . Gestern sollte es dann nach Monaten ein Treffen mit allen geben. Meine Tochter wollte das auch gerne, hat sich gefreut. Mir ist dann ein kurzer Termin dazwischen gekommen. Meine Tochter sagte wie selbstverständlich das die 3 doch solange mit ihr bei uns zuhause auf mich warten können. Das wollte mein Partner nicht, er wollte einfach nach Hause sobald ich fahre und ich hätte seine Meinung zu akzeptieren. Das wäre in meinen Augen seit Monaten mal die Möglichkeit gewesen das die beiden sich etwas annähern. Aber er wollte nicht.Ich war darüber natürlich sehr enttäuscht, Stelle seine Liebe in Frage , er zeigt mir damit einfach das er nicht bereit ist einen Schritt auf sie zuzugehen. Mehr und mehr überwiegt das ich seine Ablehnung kaum ertragen kann. Meine Meinung ist, entweder werden alle Kinder mit einbezogen oder keins. Ich kann doch nicht eine Person ausgrenzen nur weil sie nicht das gewünschte Verhalten an den Tag legt. Ich hoffe ihr konntet mir folgen und es ist nicht zu durcheinander. Habe noch nicht mal alles geschrieben. Aber vielleicht reicht das für einen Überblick. Habt ihr selbst schon mal sowas erlebt? Was denkt ihr wenn ihr das lest?.



 

Wie stellt er sich das denn mit zusammen ziehen vor wenn er deine Tochter nicht sehen will?
sag ihm doch mal auch knallhart das du seine kinder nicht liebst, eins sogar weniger als das andere magst und es ihnen trotzdem nicht zeigst und du dir das gleiche für deine tochter von ihm wünschst 

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13. Oktober um 22:01
In Antwort auf cmamaj

Wie stellt er sich das denn mit zusammen ziehen vor wenn er deine Tochter nicht sehen will?
sag ihm doch mal auch knallhart das du seine kinder nicht liebst, eins sogar weniger als das andere magst und es ihnen trotzdem nicht zeigst und du dir das gleiche für deine tochter von ihm wünschst 

Mir brennt es mittlerweile auf der Zunge. Aber ich finde so etwas verletzend. Und was würde es bringen?
Ich mag seine Kinder generell, sie machen mir es einfach. Aber es fühlt sich falsch an sich um seine Kinder zu bemühen während mein kind nicht gemocht und nicht beachtet wird

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14. Oktober um 0:59

Liebe Bibi,

meiner Ansicht nach ist die #1 für dich deine Tochter. Du bist für sie verantwortlich, so lange sie noch nicht erwachsen ist. Sie darf niemals daran zweifeln, daß du immer für sie da bist!

Sosehr ich es als wichtig erachte, daß du auf ihre altersgemäßen Sprüche eingehst und erziehend wirkst, sowenig sehe ich ihn, aktiv und positiv am Zusammenhang zur neuen Patchworkfamilie zu arbeiten. Hier sehe ich das Problem, zwischen euch beiden.

Wenn gute Gespräche nicht helfen, dann weißt du zumindest, daß du dich nicht auf ihn verlassen kannst. Meiner Ansicht nach mußt du vor allem an  seiner Einstellung zum Patchwork arbeiten. Ganz wichtig: es gibt dich nur MIT Tochter, oder gar nicht. Das, scheint mir, hat er noch nicht verstanden.

Ich wünsche dir alles Gute,

Pi


 

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14. Oktober um 1:55
In Antwort auf pi-choo

Liebe Bibi,

meiner Ansicht nach ist die #1 für dich deine Tochter. Du bist für sie verantwortlich, so lange sie noch nicht erwachsen ist. Sie darf niemals daran zweifeln, daß du immer für sie da bist!

Sosehr ich es als wichtig erachte, daß du auf ihre altersgemäßen Sprüche eingehst und erziehend wirkst, sowenig sehe ich ihn, aktiv und positiv am Zusammenhang zur neuen Patchworkfamilie zu arbeiten. Hier sehe ich das Problem, zwischen euch beiden.

Wenn gute Gespräche nicht helfen, dann weißt du zumindest, daß du dich nicht auf ihn verlassen kannst. Meiner Ansicht nach mußt du vor allem an  seiner Einstellung zum Patchwork arbeiten. Ganz wichtig: es gibt dich nur MIT Tochter, oder gar nicht. Das, scheint mir, hat er noch nicht verstanden.

Ich wünsche dir alles Gute,

Pi


 

Ich danke dir. Liege wach im Bett und bin hin und her gerissen. Eigentlich muss ich mich trennen, mich frisst diese Ablehnung auf. Wenn ich ihm meine Meinung dazu sage, kommt von ihm nur das wir unterschiedlicher Meinung wären, das ok ist und wir darüber reden müssen. Aber er verletzt mich durch dieses Desinteresse immer wieder an meinem wundesten Punkt

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14. Oktober um 12:25
In Antwort auf bibilein

Ich danke dir. Liege wach im Bett und bin hin und her gerissen. Eigentlich muss ich mich trennen, mich frisst diese Ablehnung auf. Wenn ich ihm meine Meinung dazu sage, kommt von ihm nur das wir unterschiedlicher Meinung wären, das ok ist und wir darüber reden müssen. Aber er verletzt mich durch dieses Desinteresse immer wieder an meinem wundesten Punkt

Dann sag ihm das doch genau so. Er ist ja offensichtlich bereit zum Reden.

Du musst ihm klarmachen, dass es dich nunmal nur im Doppelpack gibt und wenn er wirklich diese Beziehung will, dann muss er sich auch deiner Tochter mehr zuwenden und sich mehr Mühe geben. Rosinen picken ist nunmal nicht. 

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14. Oktober um 18:42
In Antwort auf bibilein

Mir brennt es mittlerweile auf der Zunge. Aber ich finde so etwas verletzend. Und was würde es bringen?
Ich mag seine Kinder generell, sie machen mir es einfach. Aber es fühlt sich falsch an sich um seine Kinder zu bemühen während mein kind nicht gemocht und nicht beachtet wird

Das würde mir da nicht nur auf der zunge brennnen ich würde es ihm sagen. Es bringt ja auch nichts, wenn du nichts sagst. Wie stellt er es sich vor wenn er zu sir zieht? Muss deine tochter dann weg oder darf nur in ihrem zimmer bleiben ?

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15. Oktober um 6:41
In Antwort auf mika0310

Diese Geschichte kommt mir so bekannt vor, hatten wir in unserer Familie auch.

Die Problematik mit deiner Tochter totzuschweigen und mit den eigenen Kindern auf heile Welt zu tun, puh, das würde ich so nicht stehen lassen.
Weißt du, was er machen würde, wäre die Situation anders herum?
Wenn du seine Kinder nicht leiden könntest?
Er würde dich verlassen.

Es kann ja sein, dass man sich nicht sympathisch findet, dieses Risiko besteht immer.
Aber man sollte darüber reden und nicht einseitig Opfer verlangen.

Teenager haben mit sich schon genug Probleme, da braucht man nicht auch noch einen Stiefvater, der einem die Mutter wegnehmen will.
An deiner Stelle, würde ich mein Kind verteidigen wie eine Löwin.
Auch, wenn sie ab und zu Sprüche loslässt, dann redet man mit ihr.
Verlier nicht das Vertrauen zu deinem Kind, du bist ihr Fels in der Brandung.
Es gibt nichts schlimmeres, als sich von den Eltern verlassen zu fühlen!
 

Ich habe nochmal mit ihm gesprochen. Es hat einen ziemlich großen Streit gegeben. Kurz erklärt, ich habe aus großer Enttäuschung und absolutem Unverständnis auf meine Botschaften , unser 5 er Treffen kurzfristig abgesagt. Ich habe im Nachhinein überreagiert, aber es zeigt wie es mich innerlich auffrisst. Seine Kinder waren natürlich sehr enttäuscht, mein Kind aber genauso. Die ganze Geschichte ist jetzt etwas zu kompliziert und lang . Jetzt wo seine Kinder einmal von mir enttäuscht wurden weil ich das Treffen abgesagt habe, stellt er alles in Frage. Bitte mich , mich in seine Kinder hineinzuversetzen,die wären so dermaßen enttäuscht. Es würde Grenzen geben. Jetzt schreibt er mir sehr unterkühlte Nachrichten. Überlegt worauf unsere Beziehung überhaupt basiert. Er gibt mir jetzt die Schuld, mit meinem Verhalten würden wir es nicht schaffen zusammenzuwachsen. Ich habe mich immer sehr eingebracht, mich bemüht, habe versucht die Bedürfnisse von allen 5 zu sehen. Naja, meine eigenen habe ich meist vergessen. Auf die Thematik mit meiner Tochter geht er nur kurz ein: Die Sprüche könnte er nicht ignorieren/vergessen. Er könnte sie aber auch verstehen weil er ja in unser Leben dringt. Zu dritt treffen hält er seit Silvester nicht für richtig. Ich würde sofort empfindlich reagieren wenn es um meine Tochter geht. 
Entschuldigung,er meidet seit Monaten ihr zu begegnen. Wenn nur mit seinen Kindern. Weil er sich dann ja nicht mit ihr auseinander setzen muss. Die Dreiertreffen meidet er sich nicht aus Rücksichtnahme auf meine Tochter sondern nur wegen sich selbst. Ihm ist das zu anstrengend, schon fast zuwider, er fühlt sich unwohl wenn er alleine bei uns ist. Also geht man dem aus dem Weg. Ich verstehe ihn auch in vielen Bereichen, aber durch sein Verhalten wird sich aber nichts ändern. Von mir wird aber erwartet dass ich weiter seine Kinder beglücke.Er versucht den Spieß umzudrehen. Hat noch nicht einmal gesagt dass er vielleicht auch ein falsches Verhalten an den Tag legt. Er kann und will momentan nicht anders. Punkt. 

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15. Oktober um 8:29

Dann läßt er aber schneller die Maske fallen als gedacht. Ich finde es sehr bedenklich wenn jemand gleich alles in Frage stellt wenn es mal größere Probleme in der Partnerschaft zu lösen gibt.
Ein Ansatz hätte ja sein können, er läßt sich alles mal durch den Kopf gehen. überlegt sich wie aus seiner Sicht ein Lösungsweg aussehen könnte, was sein Kompromisvorchlag wäre, was er auch für Änderungswünsche hätte und dann setzt Ihr Euch wieder zusammen und versucht hier voranzukommen.
Er scheint sehr sensibel bei Kritik zu sein und sich offenbar darüber nicht bewusst zu sein, dass er Deine Tochter nicht aus einem "gemeinsamen Leben" rausmobben kann. Am Ende kommt noch der Vorschlag, sie könnte doch zum Vater ziehen.
Mach Dir deutlich bewusst, seine Angriffe gegen Deine Tochter richten sich auch gegen Dich. Es ist eine tiefe Respektlosigkeit.
Denk auch immer dran, bei Krisen und Problemen lernst Du die wahren Seiten eines Menschen kennen, nicht bei Sonnenschein

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15. Oktober um 14:42
In Antwort auf bibilein

Ich habe nochmal mit ihm gesprochen. Es hat einen ziemlich großen Streit gegeben. Kurz erklärt, ich habe aus großer Enttäuschung und absolutem Unverständnis auf meine Botschaften , unser 5 er Treffen kurzfristig abgesagt. Ich habe im Nachhinein überreagiert, aber es zeigt wie es mich innerlich auffrisst. Seine Kinder waren natürlich sehr enttäuscht, mein Kind aber genauso. Die ganze Geschichte ist jetzt etwas zu kompliziert und lang . Jetzt wo seine Kinder einmal von mir enttäuscht wurden weil ich das Treffen abgesagt habe, stellt er alles in Frage. Bitte mich , mich in seine Kinder hineinzuversetzen,die wären so dermaßen enttäuscht. Es würde Grenzen geben. Jetzt schreibt er mir sehr unterkühlte Nachrichten. Überlegt worauf unsere Beziehung überhaupt basiert. Er gibt mir jetzt die Schuld, mit meinem Verhalten würden wir es nicht schaffen zusammenzuwachsen. Ich habe mich immer sehr eingebracht, mich bemüht, habe versucht die Bedürfnisse von allen 5 zu sehen. Naja, meine eigenen habe ich meist vergessen. Auf die Thematik mit meiner Tochter geht er nur kurz ein: Die Sprüche könnte er nicht ignorieren/vergessen. Er könnte sie aber auch verstehen weil er ja in unser Leben dringt. Zu dritt treffen hält er seit Silvester nicht für richtig. Ich würde sofort empfindlich reagieren wenn es um meine Tochter geht. 
Entschuldigung,er meidet seit Monaten ihr zu begegnen. Wenn nur mit seinen Kindern. Weil er sich dann ja nicht mit ihr auseinander setzen muss. Die Dreiertreffen meidet er sich nicht aus Rücksichtnahme auf meine Tochter sondern nur wegen sich selbst. Ihm ist das zu anstrengend, schon fast zuwider, er fühlt sich unwohl wenn er alleine bei uns ist. Also geht man dem aus dem Weg. Ich verstehe ihn auch in vielen Bereichen, aber durch sein Verhalten wird sich aber nichts ändern. Von mir wird aber erwartet dass ich weiter seine Kinder beglücke.Er versucht den Spieß umzudrehen. Hat noch nicht einmal gesagt dass er vielleicht auch ein falsches Verhalten an den Tag legt. Er kann und will momentan nicht anders. Punkt. 

Nun, dann ist doch alles klar, oder?
Er hat dir deutlich zu verstehen gegeben, dass er gar keine Lust darauf hat, sich deiner Tochter stärker zuzuwenden und auf sie einzugehen. Von dir wird allerdings ganz selbstverständlich verlangt, dass du das mit seinen Kindern so machst.

Mir wäre das zu einseitig und dir ja offensichtlich auch. Ich kann dir aus dieser Sicht heraus nur mehr zur Trennung raten und zwar sobald wie möglich, damit die Kinder nicht eine noch größere Bindung zu dir aufbauen. Reden hilft nicht, also wäre ein klarer Schnitt das Beste.

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15. Oktober um 15:07

Mir fällt dieser letzte Schritt einfach so schwer. Ich hoffe immer das es sich bessert. Das ist naiv, das weiß ich auch. Aber die Gefühle sind einfach noch sehr stark

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15. Oktober um 15:19
In Antwort auf bibilein

Mir fällt dieser letzte Schritt einfach so schwer. Ich hoffe immer das es sich bessert. Das ist naiv, das weiß ich auch. Aber die Gefühle sind einfach noch sehr stark

Du weißt aber auch, dass dir Gefühle hier überhaupt nicht weiterhelfen. Eine gute Beziehung kann man nicht mit Liebe allein führen, da müssen ganz viele weitere Dinge auch passen.

Bei euch passen aber ganz wesentliche Dinge nicht. 

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15. Oktober um 15:24
In Antwort auf eisbrecher

Du weißt aber auch, dass dir Gefühle hier überhaupt nicht weiterhelfen. Eine gute Beziehung kann man nicht mit Liebe allein führen, da müssen ganz viele weitere Dinge auch passen.

Bei euch passen aber ganz wesentliche Dinge nicht. 

Das stimmt. Irgendwie will ich das nicht wahrhaben. Denke es kann doch nicht so schwer sein eine vernünftige Kommunikation zu betreiben.
Er ist jetzt total kalt und abweisend mir gegenüber. Mich macht das fertig

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15. Oktober um 15:31
In Antwort auf bibilein

Das stimmt. Irgendwie will ich das nicht wahrhaben. Denke es kann doch nicht so schwer sein eine vernünftige Kommunikation zu betreiben.
Er ist jetzt total kalt und abweisend mir gegenüber. Mich macht das fertig

Ich denke auch, wie schon jemand geschrieben hat, dass er mit Kritik überhaupt nicht zurechtkommt.

Weißt du, wie die Beziehung/Ehe mit der Mutter seiner Kinder gescheitert ist? Möglicherweise war er ihr gegenüber ja auch so drauf: wenn nicht alles nach seiner Nase ging, wurde er kalt und abweisend. 

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15. Oktober um 15:37

Nein,das weiß ich nicht. Aber er ist schon ein sehr komplizierter Mensch, vermutlich auch schon vor meiner Zeit
Ich war viele Jahre alleine ohne Partner. Mit ihm dachte ich wirklich den passenden mann gefunden zu haben. Deswegen will ich ja auch nicht einfach so aufgeben. Aber er dreht es so hin das ich jetzt die bin die sich falsch verhält

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15. Oktober um 15:46
In Antwort auf bibilein

Das stimmt. Irgendwie will ich das nicht wahrhaben. Denke es kann doch nicht so schwer sein eine vernünftige Kommunikation zu betreiben.
Er ist jetzt total kalt und abweisend mir gegenüber. Mich macht das fertig

Kalt und abweisend ist er schon die ganze Zeit zu deiner Tochter...

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15. Oktober um 15:47
In Antwort auf bibilein

Nein,das weiß ich nicht. Aber er ist schon ein sehr komplizierter Mensch, vermutlich auch schon vor meiner Zeit
Ich war viele Jahre alleine ohne Partner. Mit ihm dachte ich wirklich den passenden mann gefunden zu haben. Deswegen will ich ja auch nicht einfach so aufgeben. Aber er dreht es so hin das ich jetzt die bin die sich falsch verhält

Ich denke, das wird er schon immer so gemacht haben, dass immer alle anderen schuld sind. Vermutlich sind auch schon andere Beziehungen (Liebesbeziehungen und Freundschaften) daran gescheitert. Komplizierte Menschen sind immer sehr anstrengend, da sind ständige Konflikte leider vorprogrammiert. Nicht jeder kann damit umgehen.

Es scheit so, als hättest du dich in diesem Mann getäuscht. Anscheinend ist er doch nicht der passende Mann für dich. Sowas kommt vor. Wenn er kompromissbereit wäre, würde die Sache ganz anders aussehen, dann könnte man sagen, gut, versuchen wir es. Aber er verlangt von dir, dass du dich änderst, ohne dir irgendwie entgegenzukommen. Möchtest du das? Wo endet das dann? Du musst dich dann wohl immer seinen Wünschen unterordnen, weil der gnädige Herr sonst beleidigt ist. Ich stelle mir das auf Dauer sehr unbefriedigend vor.

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15. Oktober um 15:54
In Antwort auf eisbrecher

Ich denke, das wird er schon immer so gemacht haben, dass immer alle anderen schuld sind. Vermutlich sind auch schon andere Beziehungen (Liebesbeziehungen und Freundschaften) daran gescheitert. Komplizierte Menschen sind immer sehr anstrengend, da sind ständige Konflikte leider vorprogrammiert. Nicht jeder kann damit umgehen.

Es scheit so, als hättest du dich in diesem Mann getäuscht. Anscheinend ist er doch nicht der passende Mann für dich. Sowas kommt vor. Wenn er kompromissbereit wäre, würde die Sache ganz anders aussehen, dann könnte man sagen, gut, versuchen wir es. Aber er verlangt von dir, dass du dich änderst, ohne dir irgendwie entgegenzukommen. Möchtest du das? Wo endet das dann? Du musst dich dann wohl immer seinen Wünschen unterordnen, weil der gnädige Herr sonst beleidigt ist. Ich stelle mir das auf Dauer sehr unbefriedigend vor.

Das ist alles richtig. Ich bin auch eigentlich ziemlich durch. Unsere Treffen halten mich nur immer wieder hoch. Wohlgemerkt die Treffen nur zu zweit.
Wir wollen uns in den nächsten Tagen treffen fur ein Gespräch. Ich habe nur Angst das ich einknicke wenn ich ihn persönlich treffe

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15. Oktober um 16:18
In Antwort auf bibilein

Das ist alles richtig. Ich bin auch eigentlich ziemlich durch. Unsere Treffen halten mich nur immer wieder hoch. Wohlgemerkt die Treffen nur zu zweit.
Wir wollen uns in den nächsten Tagen treffen fur ein Gespräch. Ich habe nur Angst das ich einknicke wenn ich ihn persönlich treffe

Ich suche trotzdem die Fehler für den jetzigen großen Streit bei mir. Ich habe mich sehr unreif verhalten, habe seine Kinder da mit reingezogen,sie somit enttäuscht. Das geht gar nicht und ist auch wirklich nicht meine Art. Aber in dem Moment konnte ich das Treffen nur absagen. Jetzt tut es mir sehr leid für die Kinder

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15. Oktober um 16:25
In Antwort auf mika0310

Kalt und abweisend ist er schon die ganze Zeit zu deiner Tochter...

Das ist kaum zu ertragen. Wenn sie dabei ist wirkt er total angespannt und redet nur das Nötigste

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15. Oktober um 20:22
In Antwort auf bibilein

Ich habe nochmal mit ihm gesprochen. Es hat einen ziemlich großen Streit gegeben. Kurz erklärt, ich habe aus großer Enttäuschung und absolutem Unverständnis auf meine Botschaften , unser 5 er Treffen kurzfristig abgesagt. Ich habe im Nachhinein überreagiert, aber es zeigt wie es mich innerlich auffrisst. Seine Kinder waren natürlich sehr enttäuscht, mein Kind aber genauso. Die ganze Geschichte ist jetzt etwas zu kompliziert und lang . Jetzt wo seine Kinder einmal von mir enttäuscht wurden weil ich das Treffen abgesagt habe, stellt er alles in Frage. Bitte mich , mich in seine Kinder hineinzuversetzen,die wären so dermaßen enttäuscht. Es würde Grenzen geben. Jetzt schreibt er mir sehr unterkühlte Nachrichten. Überlegt worauf unsere Beziehung überhaupt basiert. Er gibt mir jetzt die Schuld, mit meinem Verhalten würden wir es nicht schaffen zusammenzuwachsen. Ich habe mich immer sehr eingebracht, mich bemüht, habe versucht die Bedürfnisse von allen 5 zu sehen. Naja, meine eigenen habe ich meist vergessen. Auf die Thematik mit meiner Tochter geht er nur kurz ein: Die Sprüche könnte er nicht ignorieren/vergessen. Er könnte sie aber auch verstehen weil er ja in unser Leben dringt. Zu dritt treffen hält er seit Silvester nicht für richtig. Ich würde sofort empfindlich reagieren wenn es um meine Tochter geht. 
Entschuldigung,er meidet seit Monaten ihr zu begegnen. Wenn nur mit seinen Kindern. Weil er sich dann ja nicht mit ihr auseinander setzen muss. Die Dreiertreffen meidet er sich nicht aus Rücksichtnahme auf meine Tochter sondern nur wegen sich selbst. Ihm ist das zu anstrengend, schon fast zuwider, er fühlt sich unwohl wenn er alleine bei uns ist. Also geht man dem aus dem Weg. Ich verstehe ihn auch in vielen Bereichen, aber durch sein Verhalten wird sich aber nichts ändern. Von mir wird aber erwartet dass ich weiter seine Kinder beglücke.Er versucht den Spieß umzudrehen. Hat noch nicht einmal gesagt dass er vielleicht auch ein falsches Verhalten an den Tag legt. Er kann und will momentan nicht anders. Punkt. 

Sagenhaft, auch hier wieder die Doppelmoral. Selbst ist der Herr tief gekränkt, weil du seine Kinder enttäuscht hast. Oder sollten wir besser schreiben, weil du dich nicht so verhalten hast, wie dein Freund das für richtig befindet und erwartet? Aber er macht es gegenüber deiner Tochter schon die ganze Zeit so und du sollst das schlucken? Meine Antwort wäre nur gewesen, dass ich das Gefühl, von dem er schreibt, kenne, weil er sich meiner Tochter gegenüber die ganze Zeit schon so verhält. Da fragt man sich wirklich, wer der Erwachsene ist und wer der Teenager. 

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15. Oktober um 23:44
In Antwort auf bibilein

Ich suche trotzdem die Fehler für den jetzigen großen Streit bei mir. Ich habe mich sehr unreif verhalten, habe seine Kinder da mit reingezogen,sie somit enttäuscht. Das geht gar nicht und ist auch wirklich nicht meine Art. Aber in dem Moment konnte ich das Treffen nur absagen. Jetzt tut es mir sehr leid für die Kinder

Hi Bibi,

ich befürchte, du wirst von ihm weichgeklopft (was tust du meinen armen Kindern an! ) und daß er sein Spiel (dich gefügig seinen, nur seinen Wünschen,  zu machen  ) weiter durchbringen will.

In Wahrheit hast du seinen Kindern durch die Absage nichts, aber gar nichts, zuleid getan. Er ist es, der seine Kinder für sein Spiel (eine gefügige Blöde als Fußabstreifer zu finden ) mißbraucht. Der deine Tochter niemals akzeptieren wird.

Zieh dich und deine Tochter aus diesem Spiel raus, du kannst niemals gegen seine Manipulationen   gewinnen!

Pi




 

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16. Oktober um 9:31

Ja, ich finde es auch erbärmlich, dass er seine Kinder vorschiebt. Er macht Dir bewusst schlechtes Gewissen, schiebt Dir den schwarzen Peter zu. Das ist sehr bedenklich, denn es zeigt Teile seiner Persönlichkeit, die sich wahrscheinlich auch in anderen Bereichen noch offenbaren werden.

Und nur mal so: ich finde es etwas unplausibel, dass eine Absage deinerseits für eine Weltuntergangsstimmung bei seinen Kindern sorgen soll. Ich deute seine Aussagen als höchst manipulativ. Er schiebt die Verantwortung für das bestehende Problem Dir in die Schuhe und zückt die "Du bist so gemein zu meinen Kindern"-Karte. Das ist nicht nur verwerflich, das ist sogar lächerlich und wenn Du emotional nicht so befangen wärst, könntest Du herzlich über so viel Unreife lachen. Selbstreflexion? Sebstkritik? Der Wille, die Situation zu verbessern und selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen? Alles Fehlanzeige. 

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16. Oktober um 20:07
In Antwort auf bibilein

Das ist alles richtig. Ich bin auch eigentlich ziemlich durch. Unsere Treffen halten mich nur immer wieder hoch. Wohlgemerkt die Treffen nur zu zweit.
Wir wollen uns in den nächsten Tagen treffen fur ein Gespräch. Ich habe nur Angst das ich einknicke wenn ich ihn persönlich treffe

Warum triffst du ihn denn überhaupt noch, wenn du damit eigentlich schon durch bist?

Es ist doch allgemein bekannt, dass ein klarer Schnitt am besten bei einer Trennung ist und dass kompletter Kontaktabbruch am besten funktioniert. Klar wird man schwach, wenn man sich ständig sieht oder Kontakt hat. 

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16. Oktober um 20:09
In Antwort auf bibilein

Ich suche trotzdem die Fehler für den jetzigen großen Streit bei mir. Ich habe mich sehr unreif verhalten, habe seine Kinder da mit reingezogen,sie somit enttäuscht. Das geht gar nicht und ist auch wirklich nicht meine Art. Aber in dem Moment konnte ich das Treffen nur absagen. Jetzt tut es mir sehr leid für die Kinder

Ich finde das eigentlich nicht. Wenn du eine Trennung in Betracht ziehst, ist es doch klar, dass du Treffen absagst, erst recht, wenn die Kinder dabei sind. Je öfter du die Kinder siehst, desto größer ist die Bindung, die sie zu dir aufbauen und umso schlimmer ist es dann für sie, wenn ihr euch trennt. 

Solange du noch nicht weißt, wie du dich entscheidest, solltest du ihn gar nicht mehr treffen, schon gar nicht mit den Kindern. 

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