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Partner ist ständig gestresst

17. Dezember 2015 um 18:15

Hallo Zusammen,
Gerne möchte ich mal die Meinung anderer zu meinem Problem zurzeit hören.
Mein Freund ist in letzter Zeit ständig gestresst. Er arbeitet seit seinem Studium nun seit drei Monaten das erste Mal. Da dies viel Neues bedeutet, ist er verständlicherweise ständig gestresst. Wenn ich ihn jedoch darauf anspreche, behauptet er, er sei nicht gestresst, das einzige das ihn stresse sei ich, wenn ich ständig danach frage.
Seit er arbeitet vergisst er auch ungemein viel. Dinge die wir zusammen abgemacht haben, Dinge die er erledigen sollte ... In der letzten Zeit kommt dies ständig vor, für ihn nicht weiter schlimm, wenn ich ihm jedoch sage das mich dies stört, meint er nur ich stresse ihn wieder ...
Helfen lassen möchte er sich auch nicht von mir, er möchte die Dinge lieber selbst erledigen (und die Hälfte dann vergessen ...)
Zudem ist er seit seiner neuen Arbeit ziemlich abweisend zu mir. Wir sehen uns immer noch gleich viel, jedoch habe ich das Gefühl dass er sich nicht wirklich freut. Auch wenn ich Dinge organisiere, damit er seinem Alltagsstress entkommen kann, scheint ihn dies nicht wirklich zu freuen. Von ihm selbst kommen seit dato keinerlei eigene Ideen. Auch liebe Worte sind eine Seltenheit.

Wenn ich ihn dann frage, ob er in Ruhe gelassen werden will, vereint er dies.

Ich bin mit meinem Latein echt am Ende! Hat jemand noch eine Idee was ich tun kann? Soll ich ihn einfach links liegen lassen und warten, bis er von selbst wieder kommt?

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17. Dezember 2015 um 18:45

Jetzt gib ihm halt mal ein bissl Zeit...
... das ist eine der grössten und wichtigsten Veränderungen in seinem Leben, das hat man nicht in 14 Tagen sortiert.

Und das wird nicht das letzte Mal sein, dass es einem von Euch beiden nicht so super geht, wenn Euree Beziehung noch länger hält, da muss man nicht in so einen wilden Aktionismus verfallen, wie Du ihn hier beschreibst.

Ok, dann vergisst er eben ein paar Mal etwas. Findest Du nicht toll - logisch. Aber erwartest Du, dass davon das Universum implodiert? Vermutlich nicht. Ja, er gibt Dir nicht so viel Aufmerksamkeit geerade - wird auch mal so ssein, dass Duu ihm mal nicht so viel Aufmerksamkeit und "liebe Worte" gibst. Das ist nicht schön und sollte sich auch wieder ändern, aber auch davon implodiert das Universum voraussichtlich nicht.

Warum kannst Du ihn da nur "links liegen lassen" oder in wilden Aktionismus verfallen? Wie wäre es mit "normal weiter machen und ihm mal etwas Zeit geben, sich zurecht zu finden"? Hilfe anbieten war sicherlich richtig und ist auch toll, aber nach Deiner Beschreibung sehe ich nichts, wo es wirklich nötig wäre. Gleiches gilt für "links liegen lassen" - Warum denn bitte?

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17. Dezember 2015 um 19:07

Genau,
gib ihm Zeit. Wahrscheinlich merkt er gar nicht, dass er gestresst ist, oder er will es sich nicht eingestehen.

Ich arbeite auch seit drei Monaten das erste Mal nach meinem Studium (zudem noch ein sehr anspruchsvoller Job, im Labor, so ca. 10h pro Tag).
Mir ging es zuerst auch ein bisschen so (auch wenn ich es unfair finde, dass er dir nicht mal liebe Sachen sagt - kannst ja du nix für...)- das ich halt so stark meine Arbeit im Kopf hatte, dass ich alles andere vernachlässigt hab. Ich glaub, wenn seine Arbeit beginnt, automatisch zu laufen, dann wird das auch wieder besser.

Reden sollte er allerdings schon trotzdem mit dir. Vielleicht drückst du dich so aus, dass er sich angegriffen fühlt? Es klingt auf jeden Fall danach.
Ich würde jetzt erst mal noch 1-2 Monate abwarten, und wenn es dann immer noch so ist, kannst du ihn ja nochmal aus der ICH-PERSPEKTIVE (ganz wichtig) darauf ansprechen. Also sag nicht: "Kann es sein, dass du ein wenig gestresst bist?" (kann bei empfindlichen Personen schon als Vorwurf aufgefasst werden) - sondern sag: "Ich habe das Gefühl, wir sind nicht mehr so richtig beieinander und spüren uns nicht so richtig. Mich belastet das, merkst du das auch?"


So in die Richtung.

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17. Dezember 2015 um 21:13
In Antwort auf avarrassterne1

Jetzt gib ihm halt mal ein bissl Zeit...
... das ist eine der grössten und wichtigsten Veränderungen in seinem Leben, das hat man nicht in 14 Tagen sortiert.

Und das wird nicht das letzte Mal sein, dass es einem von Euch beiden nicht so super geht, wenn Euree Beziehung noch länger hält, da muss man nicht in so einen wilden Aktionismus verfallen, wie Du ihn hier beschreibst.

Ok, dann vergisst er eben ein paar Mal etwas. Findest Du nicht toll - logisch. Aber erwartest Du, dass davon das Universum implodiert? Vermutlich nicht. Ja, er gibt Dir nicht so viel Aufmerksamkeit geerade - wird auch mal so ssein, dass Duu ihm mal nicht so viel Aufmerksamkeit und "liebe Worte" gibst. Das ist nicht schön und sollte sich auch wieder ändern, aber auch davon implodiert das Universum voraussichtlich nicht.

Warum kannst Du ihn da nur "links liegen lassen" oder in wilden Aktionismus verfallen? Wie wäre es mit "normal weiter machen und ihm mal etwas Zeit geben, sich zurecht zu finden"? Hilfe anbieten war sicherlich richtig und ist auch toll, aber nach Deiner Beschreibung sehe ich nichts, wo es wirklich nötig wäre. Gleiches gilt für "links liegen lassen" - Warum denn bitte?

Vielleicht hast du Recht ...
Hmm vielleicht benötigt er wirklich einfach noch mehr Zeit.
Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich ihm unwichtig bin. Im Gegenteil. Jedoch scheint er dies im Moment einfach nicht unter einen Hut zu bringen.
Teilweise setzt er sich jedoch selbst noch mehr unter Stress, mit seinen vielen Freizeitaktivitäten. Ein guter Ausgleich ist wichtig, meiner Meinung nach, trotzdem möchte ich dadurch nicht vernachlässigt werden ...

Ich dachte vielleicht könnte ich ihm einige Aufgaben abnehmen, damit er mehr Zeit für sich hat. Ich arbeite selbst bereits seit 5 Jahren und bin mir die Sache deshalb mehr oder weniger gewöhnt ..

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17. Dezember 2015 um 21:15
In Antwort auf specialedition

Genau,
gib ihm Zeit. Wahrscheinlich merkt er gar nicht, dass er gestresst ist, oder er will es sich nicht eingestehen.

Ich arbeite auch seit drei Monaten das erste Mal nach meinem Studium (zudem noch ein sehr anspruchsvoller Job, im Labor, so ca. 10h pro Tag).
Mir ging es zuerst auch ein bisschen so (auch wenn ich es unfair finde, dass er dir nicht mal liebe Sachen sagt - kannst ja du nix für...)- das ich halt so stark meine Arbeit im Kopf hatte, dass ich alles andere vernachlässigt hab. Ich glaub, wenn seine Arbeit beginnt, automatisch zu laufen, dann wird das auch wieder besser.

Reden sollte er allerdings schon trotzdem mit dir. Vielleicht drückst du dich so aus, dass er sich angegriffen fühlt? Es klingt auf jeden Fall danach.
Ich würde jetzt erst mal noch 1-2 Monate abwarten, und wenn es dann immer noch so ist, kannst du ihn ja nochmal aus der ICH-PERSPEKTIVE (ganz wichtig) darauf ansprechen. Also sag nicht: "Kann es sein, dass du ein wenig gestresst bist?" (kann bei empfindlichen Personen schon als Vorwurf aufgefasst werden) - sondern sag: "Ich habe das Gefühl, wir sind nicht mehr so richtig beieinander und spüren uns nicht so richtig. Mich belastet das, merkst du das auch?"


So in die Richtung.

Hmm...
Ich kann mir gut vorstellen, dass es eine sehr grosse Umstellung ist direkt nach dem Studium das erste Mal zu arbeiten.

Es kann gut sein, dass ich mich falsch ausdrücke. Manchmal fühle ich mich halt durch seine ganzen Aktionen auch recht angegriffen, obwohl er es möglicherweise nicht so meint.

Leider nützt es nichts, wenn ich es ihm sage. In diesem Moment ist der dann extrem verständnisvoll, kaum bin ich jedoch wieder weg, scheint die Sache vergessen (möglicherweise durch den Stress ...)

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18. Dezember 2015 um 7:59
In Antwort auf keeley_12766989

Vielleicht hast du Recht ...
Hmm vielleicht benötigt er wirklich einfach noch mehr Zeit.
Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich ihm unwichtig bin. Im Gegenteil. Jedoch scheint er dies im Moment einfach nicht unter einen Hut zu bringen.
Teilweise setzt er sich jedoch selbst noch mehr unter Stress, mit seinen vielen Freizeitaktivitäten. Ein guter Ausgleich ist wichtig, meiner Meinung nach, trotzdem möchte ich dadurch nicht vernachlässigt werden ...

Ich dachte vielleicht könnte ich ihm einige Aufgaben abnehmen, damit er mehr Zeit für sich hat. Ich arbeite selbst bereits seit 5 Jahren und bin mir die Sache deshalb mehr oder weniger gewöhnt ..

Es geht doch dabei gar nicht primär um das "Aufgaben abnehmen"
ja, der Stress entsteht teilweise durch die reale Mehrbelastung. Das ist aber der leichtere Teil für uns Menschlein. Was viel mehr Stress macht, ist die psychische Komponente. Man muss das ganze Leben umstellen, alles ändert sich.

Da sind die von Dir angesprochenen "Freizeitaktivitäten" schon ein gutes Beispiel. Dir fällt auf, dass er sich damit noch mehr unter Stress setzt - hast Du mal darüber nachgedacht, warum?

Klingt auf den ersten Blick alles super einleuchtend: man fängt an mit Job, da hat man weniger Freizeit, muss man hier und da was streichen.
Auf den zweiten Blick ist es das aber nicht.
Da ist der Punkt, dass wenn man sich mal so rein rechnerisch den Tag mit seinen 24h durchrechnet - würdet die Zeit eigentlich reichen und soooooooo viel Freizeit hatte man gefühlt im Studium ja auch nicht - ist eine Milchmädchenrechnung, aber es braucht ein bißchen Erfahrung um darauf zu kommen, dass der Tag zwar 24h hat, man aber tunlichst nicht mit 24h planen sollte.

Der nächste Punkt: ja, man muss etwas *aufgeben* - mag nur eine lieb gewordene Gewohnheit sein - aber gerade an so etwas klammert sich unsere Psyche ohne Ende und brüllt uns ins Ohr, dass das Leben vorbei ist, nur noch aus Job und schlafen besteht und sonstigen Unfug, wenn wir etwas *aufgeben* sollen, was wir jahrelang gemacht haben. Bei sowas läuft die Psyche Amok. Ist auch ein Lernprozess. Dazu gehört auch die Bewertung von all den Dingen die man immer schon gemacht hat - muss man alles neu durchdenken, was ist jetzt wichtig - was nicht, was geht, was geht nicht... und vor allem das irgendwie halbwegs rational hinzubekommen, wenn es sich psychisch nach Weltuntergang anfühlt, ist etwas ganz anderes.

Du schreibst "ein guter Ausgleich ist wichtig" - richtig, aber das Thema ist auch hier ein bißchen anders: man muss sich vor allem ANDERS ausgleichen, wenn man aus dem Studium in den Job geht. Nicht dass es im Studium keinen Stress gab - nur der im Job ist ein völlig anderer. Demnach muss man sich auch anders ausgleichen - da die wenigsten Menschen das überhaupt bewusst machen und genau wissen, was sie überhaupt ausgleichen *kann* wenn der Schuh an einer ganz bestimmten Stelle drückt, ist das auch kein triviales Thema. Man versucht natürlich das, was sonst immer geholfen hat - und das tut's jetzt nimmer so richtig. Also rennt man erst mal eine Weile im Hamsterrad herum, bis man da einen Ausgang findet.

Nichts davon könntest Du verbessern oder helfen, schon gar nicht, indem Du ihm ein paar Aufgaben abnimmst. Das ändert an den wesentlichen Dingen gar nichts.

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18. Dezember 2015 um 8:50
In Antwort auf avarrassterne1

Es geht doch dabei gar nicht primär um das "Aufgaben abnehmen"
ja, der Stress entsteht teilweise durch die reale Mehrbelastung. Das ist aber der leichtere Teil für uns Menschlein. Was viel mehr Stress macht, ist die psychische Komponente. Man muss das ganze Leben umstellen, alles ändert sich.

Da sind die von Dir angesprochenen "Freizeitaktivitäten" schon ein gutes Beispiel. Dir fällt auf, dass er sich damit noch mehr unter Stress setzt - hast Du mal darüber nachgedacht, warum?

Klingt auf den ersten Blick alles super einleuchtend: man fängt an mit Job, da hat man weniger Freizeit, muss man hier und da was streichen.
Auf den zweiten Blick ist es das aber nicht.
Da ist der Punkt, dass wenn man sich mal so rein rechnerisch den Tag mit seinen 24h durchrechnet - würdet die Zeit eigentlich reichen und soooooooo viel Freizeit hatte man gefühlt im Studium ja auch nicht - ist eine Milchmädchenrechnung, aber es braucht ein bißchen Erfahrung um darauf zu kommen, dass der Tag zwar 24h hat, man aber tunlichst nicht mit 24h planen sollte.

Der nächste Punkt: ja, man muss etwas *aufgeben* - mag nur eine lieb gewordene Gewohnheit sein - aber gerade an so etwas klammert sich unsere Psyche ohne Ende und brüllt uns ins Ohr, dass das Leben vorbei ist, nur noch aus Job und schlafen besteht und sonstigen Unfug, wenn wir etwas *aufgeben* sollen, was wir jahrelang gemacht haben. Bei sowas läuft die Psyche Amok. Ist auch ein Lernprozess. Dazu gehört auch die Bewertung von all den Dingen die man immer schon gemacht hat - muss man alles neu durchdenken, was ist jetzt wichtig - was nicht, was geht, was geht nicht... und vor allem das irgendwie halbwegs rational hinzubekommen, wenn es sich psychisch nach Weltuntergang anfühlt, ist etwas ganz anderes.

Du schreibst "ein guter Ausgleich ist wichtig" - richtig, aber das Thema ist auch hier ein bißchen anders: man muss sich vor allem ANDERS ausgleichen, wenn man aus dem Studium in den Job geht. Nicht dass es im Studium keinen Stress gab - nur der im Job ist ein völlig anderer. Demnach muss man sich auch anders ausgleichen - da die wenigsten Menschen das überhaupt bewusst machen und genau wissen, was sie überhaupt ausgleichen *kann* wenn der Schuh an einer ganz bestimmten Stelle drückt, ist das auch kein triviales Thema. Man versucht natürlich das, was sonst immer geholfen hat - und das tut's jetzt nimmer so richtig. Also rennt man erst mal eine Weile im Hamsterrad herum, bis man da einen Ausgang findet.

Nichts davon könntest Du verbessern oder helfen, schon gar nicht, indem Du ihm ein paar Aufgaben abnimmst. Das ändert an den wesentlichen Dingen gar nichts.


Hobbys oder zumindest das Hobby, das man schon seit der Kindheit betreibt, sind wichtig!

Nur wegen eines neuen Jobs alles aufzugeben, halte ich für falsch.

Man könnte sich vielleicht auf eins unter der Woche beschränken.

Es gibt Menschen, die sind total happy mit einem bestimmten Abendtermin, zB für einen Yogakurs.
Ich hasse es, unnötige Termine zu haben und gehe dann reiten, wenn ich es will bzw. ich Zeit habe.
Manche Hobbys sind aber an starre Trainingstermine gebunden.

Ich kann diesen Aktionismus auch nicht nachvollziehen; ich wäre bestimmt auch abweisend, wenn mein Mann sich in alles einmischen würde, was ich in meiner Freizeit mache.
Umgekehrt belästige ich ihn auch nie nach Feierabend. Klar essen wir zusammen zu Abend, meistens kochen wir sogar zusammen, aber danach macht jeder das, was er will. Oftmals sind das verschiedene Dinge.

Außerhaus unternehmen tun wir nur was am Wochenende und manchmal auch freitags, wo er früher Feierabend hat.

Ich habe den Eindruck, die TE kann sich nicht gut alleine beschäftigen bzw. denkt, in einer Beziehung müsse man sämtliche Freizeit gemeinsam verbringen.
Kann das sein?

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18. Dezember 2015 um 10:25
In Antwort auf heartsease


Hobbys oder zumindest das Hobby, das man schon seit der Kindheit betreibt, sind wichtig!

Nur wegen eines neuen Jobs alles aufzugeben, halte ich für falsch.

Man könnte sich vielleicht auf eins unter der Woche beschränken.

Es gibt Menschen, die sind total happy mit einem bestimmten Abendtermin, zB für einen Yogakurs.
Ich hasse es, unnötige Termine zu haben und gehe dann reiten, wenn ich es will bzw. ich Zeit habe.
Manche Hobbys sind aber an starre Trainingstermine gebunden.

Ich kann diesen Aktionismus auch nicht nachvollziehen; ich wäre bestimmt auch abweisend, wenn mein Mann sich in alles einmischen würde, was ich in meiner Freizeit mache.
Umgekehrt belästige ich ihn auch nie nach Feierabend. Klar essen wir zusammen zu Abend, meistens kochen wir sogar zusammen, aber danach macht jeder das, was er will. Oftmals sind das verschiedene Dinge.

Außerhaus unternehmen tun wir nur was am Wochenende und manchmal auch freitags, wo er früher Feierabend hat.

Ich habe den Eindruck, die TE kann sich nicht gut alleine beschäftigen bzw. denkt, in einer Beziehung müsse man sämtliche Freizeit gemeinsam verbringen.
Kann das sein?

Ich glaube eher nicht...
... aber auch für die TE ändert sich damit einiges im Moment und das macht auch ihr Stress.
Zudem ist es natürlich wirklich so, dass sich das auch auf die Beziehung auswirkt und man in so einer Phase jetzt echt nicht gerade "ganz der alte" ist. Jemand, der gerade mit sich selbst nicht so super klar kommt, kommt auch mit anderen nicht gut klar und dass man das bei einem Menschen, den man liebt, nicht toll findet, ist wohl logisch.

Nach dem was ich von der TE lese, will sie ihrem Partner wirklich helfen, nur auf die Art würde ich eher befürchten, dass sie als Partnerin und die Beziehung auf der Liste der "Pflichten" und "ToDos" landen könnten. - und nicht bei "Erholung und Entspannung".

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