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Partner - Fehlgeburt mit Ex-Freundin

21. September 2017 um 11:02

Halli Hallo, 
ich hab mich nun mal hier angemeldet, da ich hoffe, dass mir einige Tipps geben oder wenigstens gut zureden. 
& zwar folgendes;
Vor ca einem Jahr habe ich meinen Partner via Instagram kennengelernt. Er fand mich toll, folgte mir, kommentierte meine Bilder regelmäßig. Dann begann er auf meine Storys zu antworten. So kamen wir immer mehr ins Gespräch. Trotz ca 300 km Entfernung haben wir uns dann getroffen & seit Juni sind wir nun ein Paar & führen eine Fernbeziehung. Nun ist es so, dass er mir relativ früh schon, vor unserem Treffen, erzählte, dass er mit einer Ex ein Kind erwartete, diese es aber im 6ten Monat verloren hat. Ich finde es schlimm, weiß aber nicht so recht wie ich damit umgehen soll. Anfangs war es echt ein Problem für meinen Kopf. Wir haben aber offen & ehrlich darüber gesprochen. Er sagt es ist fast 4 Jahre her & er hat abgschlossen. Dann war das ok & ich dachte ich komm klar damit.. nur kommt es doch immer mal wieder zur Sprache. & dann weiß ich nicht wie ich damit umgehen soll wenn er etwas mit dem Verlust seines Kindes begründet. Im Dezember will ich zu ihm ziehen.. eigentlich.. bloß belastet das Ganze uns dann doch immer wieder mal so, dass ich nicht sicher bin, ob wir das schaffen. 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen ? & im besten Fall Tipps wie ich damit umgehen soll/kann? 

vielen Dank schon mal. 😘

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21. September 2017 um 12:12

Oh ich hab paar wichtige Fakten vergessen.. es war KEIN Wunschkind. Er wollte sich trennen, sie wusste das. Als er sie dann rausschmeissen wollte (er hat ein Haus) kam sie mit nem positiven SST daher. Da er ohne Vater aufgewachsen ist wollte er für sein Kind mit ihr zsm bleiben & so ist sie dann bei ihm eingezogen. Deshalb auch die Trennung nach der Fehlgeburt. Er war dann etwas über ein Jahr Single & hat sich dann mit einer zsm getan die wohl ne schlimme Trennung hinter sich hatte gerade & die Schwester der Frau seines besten Kumpels ist. Die beiden haben dann auch knapp ein Jahr sowas wie ne Beziehung gehabt. Für mich ist das total schwierig nachzuvollziehen.. weil er so der Beziehungstyp ist. Er meint mit ihr war er aus krassen Gründen dann zsm. & dieser krasse Grund ist der Verlust seines Kindes. Als ich ihn dann fragte wieso er keine Therapie besucht hat sondern sich in ne Beziehung gestürzt hat ist das ganze mal wieder ganz schnell im Streit geendet. Einerseits sagt er er hat abgeschlossen, andererseits geraten wir immer wieder deswegen aneinander. Ich bin 100% Kopfmensch & deshalb belastet es mich iwo schon. Zumal das Kind Paul heißen sollte & mein Kater so heißt . Ich fühl mich bei voll vielen Sachen dann schlecht.. & irgendwo hab ich auch Angst, sollten wir mal eigene Kinder bekommen. Inwieweit das verlorene Kind noch ne Rolle spielt.

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21. September 2017 um 13:17
In Antwort auf dabel89

Oh ich hab paar wichtige Fakten vergessen.. es war KEIN Wunschkind. Er wollte sich trennen, sie wusste das. Als er sie dann rausschmeissen wollte (er hat ein Haus) kam sie mit nem positiven SST daher. Da er ohne Vater aufgewachsen ist wollte er für sein Kind mit ihr zsm bleiben & so ist sie dann bei ihm eingezogen. Deshalb auch die Trennung nach der Fehlgeburt. Er war dann etwas über ein Jahr Single & hat sich dann mit einer zsm getan die wohl ne schlimme Trennung hinter sich hatte gerade & die Schwester der Frau seines besten Kumpels ist. Die beiden haben dann auch knapp ein Jahr sowas wie ne Beziehung gehabt. Für mich ist das total schwierig nachzuvollziehen.. weil er so der Beziehungstyp ist. Er meint mit ihr war er aus krassen Gründen dann zsm. & dieser krasse Grund ist der Verlust seines Kindes. Als ich ihn dann fragte wieso er keine Therapie besucht hat sondern sich in ne Beziehung gestürzt hat ist das ganze mal wieder ganz schnell im Streit geendet. Einerseits sagt er er hat abgeschlossen, andererseits geraten wir immer wieder deswegen aneinander. Ich bin 100% Kopfmensch & deshalb belastet es mich iwo schon. Zumal das Kind Paul heißen sollte & mein Kater so heißt . Ich fühl mich bei voll vielen Sachen dann schlecht.. & irgendwo hab ich auch Angst, sollten wir mal eigene Kinder bekommen. Inwieweit das verlorene Kind noch ne Rolle spielt.

Also ich verstehe dein Problem auch nicht so ganz.

Seine Vergangenheit ist so, wie sie ist. Wenn er sich nach der Fehlgeburt seiner Freundin damals entschlossen hat, sich aus welchen Gründen auch immer mit der anderen Frau einzulassen, dann ist bzw. war das so.

Ändern kann man das doch eh nicht mehr und das alles betrifft dich nicht unmittelbar, zumal das alles auch schon 4 Jahre her ist und er sagt, die Sache ist für ihn abgeschlossen.

Ich kann an seiner Vergangenheit jetzt nichts erkennen, was dir so viele Jahre später noch Kopfzerbrechen bereiten könnte.

Jeder, abgesehen vielleicht von Teeniebeziehungen, hat in der Vergangenheit die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht. Einen "reinweißen" Partner wird man kaum finden.
Wenn du damit nicht klarkommst, dass dein Freund in der Vergangenheit Beziehungen hatte und dadurch vielleicht auch nicht alles glanzvoll verlaufen ist, dann müßtest du dir schon jemanden suchen, der vor dir noch keine Beziehung hatte.

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21. September 2017 um 14:39

Gerade wenn man sich neu kennenlernt, dann erzählt man doch viel von sich. Da von "unter die Nase reiben" zu sprechen, finde ich schon allerhand. Wenn er es nicht gesagt hätte, würden manche ihm vorwerfen "er wollte dir also verschweigen, dass er eigentlich ein Kind hätte?!"... Da fragt man doch z.b. mal, ob der andere Kinder hat. Das ist doch völlig normal. 

An die TE: ich verstehe nicht, was du mit "dann weiß ich nicht wie ich damit umgehen soll" meinst. Meinst du, was du dann sagen sollst?

Und nur weil er sagt, dass er damit abgeschlossen hat, kann man es doch trotzdem erwähnen, oder? Drüber sprechen. Ich meine, das vergisst man doch dann nicht oder tut, als hätte es dieses Kind nie gegeben. "Damit abgeschlossen" heißt für mich, dass er um dieses Kind getrauert hat und seinen Verlust beweint hat, dass er angenommen hat, dass dieses Kind nie geboren wurde und er eben kein Papa damals geworden ist. Dass er sich nicht dauernd fragt, wie dieses Kind jetzt wohl sein würde oder dass er wehmütig Kinder anschaut, in deren Alter das Kind jetzt wäre und der Tag danach gelaufen ist. Solche Dinge verstehe ich unter "Ich habe damit abgeschlossen". Ich glaube, ein Kind zu verlieren ist halt was anderes als "aus den Augen, aus dem Sinn". 

Und um was streitet ihr euch da? Um was geht es bei dieser Problematik deiner Meinung nach? 

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21. September 2017 um 14:41

Man könnte sich auch fragen, wie lange er sich das noch gibt? Er kann schließlich auch nichts dafür, dass das Kind gestorben ist. Und wenn er wirklich damit abgeschlossen hat, aber ständig sich für irgendwas rechtfertigen muss, was er damals getan hat oder auch nicht getan hat, fände ich das auch ganz schön anstrengend. 

Für mich ist absolut nicht klar, wer hier welche Rolle bei den Streitereien spielt. 

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21. September 2017 um 15:08

Nennt den ollen Kater doch anders... und natürlich wird es ihm ab und zu ein Bedürfnis sein über diese Sache, welche ihn sehr bewegt, zu reden. Wenn sie denn stimmt und ihn seine Ex damals nicht verarscht hat (was ein Klassiker wäre um einen verlorenen Mann zurück zu bekommen: vorgetäuschte Schwangerschaft dann angeblich Fehlgeburt)

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21. September 2017 um 17:32

Also um hier mal sämtliche Missverständnisse auszuräumen. Ich mach ihm um gottes Willen keinen Vorwurf. & ich will mich auch nicht trennen. Für mich ist es eben iwie seltsam zu wissen dass er schon mal ein Kind geliebt hat & dieses Kind tot ist. Ich wollte lediglich ein paar Tipps oder Erfahrungen von Frauen die vielleicht eine ähnliche Situation haben bzw. hatten. Weil ich manchmal nicht weiter weiß. Klar es ist Vergangenheit und ich glaub ihm auch, dass er abgeschlossen hat. Nur ist es so, dass die Ex ihm vor einiger Zeit, als wir schon Kontakt hatten geschrieben hat. & zwar ziemlich eindeutig, dass sie 'heiß auf ihn ist!' daraufhin kam dann auch das mit dem Kind zu Sprache, weil er mir das erzählt hat. Vor kurzem haben wir über vergangene Beziehungen gesprochen & da hatte er gesagt, dass sie ihn auch nach der Trennung wieder wollte. Er sie vor kurzem jetzt dann blockiert & gelöscht hat, weil er mit mir zsm ist & sich das nicht kaputt machen lassen will.
Es läuft ja alles super sonst. & ich hab auch kein Problem mit wenn er an das Kind denkt.. & ich bin ihm unendlich dankbar, dass er so offen & ehrlich zu mir ist.. Nur ist es für mich eben eine komische Situation die ich nicht kenne.. & deshalb fällt es mir manchmal schwer richtig damit umzugehen.. Gerade, weil ich bei ihm einziehen werde, in dem Haus in dem er mit der Frau gewohnt hat, die sein Kind verloren hat.. Ich mach ihm in keinster Weise einen Vorwurf... Ich bin 28 (er auch) & möchte auch in den nächsten Jahren Kinder, deshalb mach ich mir halt so Gedanken, ob er dann, wenn wir Kinder bekommen, UNSERE Kinder sieht oder ob er an sein Kind denkt, welches er nie im Arm halten konnte. Ich kann meine emotionen vielleicht auch nicht richtig ausdrücken. Vielleicht musste ich auch einfach mal bisschen Frust loswerden & evtl jmd finden dem es schon mal ähnlich ging..
Danke trotzdem für die Antworten.

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21. September 2017 um 17:49

Ja er will definitiv Kinder. Seitdem sogar noch mehr sagt er.

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21. September 2017 um 17:50

Ja das ist richtig .. aber sie war im 6ten Monat. Denk schon dass man da als Papa auch schon Gefühle hat. Er hatte ja immerhin auch schon einen Namen. 

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