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paranoide schizophrenie und beziehung

12. Juli 2017 um 20:29

ich habe (hatte) eine beziehung mit einem mann der unter paranoider schizophrenie leidet. hatte weil er seit 4 wochen einen schub hat, und sein leben weggeworfen hat. das heisst er hat wirklich alles was er besass hingeworfen u lebt jetzt in einem anderen land auf der strasse. 

erst war auch nicht offiziell schluss, sondern er meinte er muesse auf eine wanderung gehen uner wuerde sich melden. 

er hat dann auch wirkl angerufen u gemeint es gehe ihm sehr schlecht u ich solle kommen. er war 1300 km von meinem wohnort entfernt. ich bin trotzdem ins auto gestiegen, hab 14 st am stueck hinter dem lenkrad verbracht. um ihn dann in sehr emotionslosem zustand auf einer party zu treffen. 

ich war nicht besonders warmherzig bei der begruessung, weil die woche nach seinem loswandern fuer mich emotional sehr anstrengend war und ich kaum geschlafen hatte. 
er hat mir dann in den ersten 3 min erzaehlt das er sich von irgendeiner obdachlosen einen runterholen hat lassen. und ich bin, wie es sonst nicht meine art ist, voellig ausgeflippt und habe auf ihn eingeschlagen. ich habe noch nie jemand geschlagen, aber der dauerstress der letzten 4 wochen (er hat ja mit seiner entscheidung alles hinzuwerfen auch mein leben hingeschmissen) u diese gefuehlskalte art + das leben auf der strasse und sonstige psychisch herausfordernde ereignisse haben mir in dem moment einfach den stecker gezogen. trotz allem ist das keine entschuldigung, ich finde es falsch! 

jedenfalls so irre das jetzt ist, haben wir uns unterhalten und daraufhin einen maerchenhaften tag miteinander verbracht. da mannin meinem auto schlafen kann war es natuerlich wesentlich gemuetlicher als seine woche im zelt und dann ist ja ausserdem ploetzlich geld da u man muss nicht zu fuss irgendwo hingehen um harz 4 tagessaetze abzuholen. 

aber das ist eigentlich nicht relevant, weil dieses leben kann ja ohnehin unmoeglich mein leben sein. ich habe ein abgeschlossenes studium, schreibe ein doktorat und besitze ein haus. ich bin nicht aus einer schickt wo man in sandalen durch deutsche grossstaedte zieht und aufhoert sich die zaehennaegel zu schneiden. 

all diese ereignisse sind ergebnisse seiner erkrankung. und er ist nicht der den ich kennen u lieben gelernt habe. aus dem grund verzeihe ich vorstehendes sogar. allerdings scheint es mehr als ich dachte an meinen nerven zu zerren. 

ab tag 2 unseres spontanen campingurlaubs (wie er das nannte) gab es streiterein, die hauptsaechlich durch seine immer staerker werdenden wahnideen u mein absolutes nicht richtig darauf reagieren zustande kamen. 

er hats sein auto bei mir im garten stehen lassen u seinen vater aufgefordert es dort abzuholen. als er dann mitbekam das sein vater mir bezuegl termin ein sms schreibt ist er voellig ausgerastet. er hat voll gebruellt, und meinte es reicht ich soll den blocken (milde ausgedrueckt) mir das telefon genommen ihn geblockt...dann rumgebruellt das ich wohl lieber seinen vater .... soll. ich blieb ruhig u meinte komm lass uns mal fruehstuecken u sich beruhigen. er meinte aus er will jetzt weg, er will sein zeug aus dem auto. 

ich hab ihm das gegeben, und
ging dann vor zu mc donalds und habe zwei fruehstueckngekauft. weil er meist nach 2 min wieder dasteht wenn er so ausflippt. er kam dann auch schrie den angestellten an, setzte sich zu mir, meinte er will seine strassenkarte (ziemlich aggressiv) ich sagte ja, u schau ich hab fruehstueck willst du nicht mal was essen u kaffee trinken?  darauf hin flog das tablett ueber den tisch in meine richtung und der ganze bruehheisse kaffer auf mich.

ich blieb erstarrt sitzen, heisser kaffee lief mir uebers gesicht, die arme, den bauch, die oberschenkel. die security kam u fragte ob alles ok sei. er so; ja. ich; nein! bitte begleiten sie mich zum auto. das wollte der security dann auch tun, aber dann meinte er lieber polizei. ich wusste nicht was tun u meinte von mir aus, keine ahnung, will nur nicht alleine mit ihm zum auto. in erster linie weil wir uns dann in 3 saetzen wieder versoehnt haetten u ich mir dachte es muss ne grenze geben u ich schaffe es alleine nicht diese zu ziehen. 

die polizei kam, ich hab ihn nicht angezeigt, er kam dazwischen u legte mir nen muffin auf den tisch. er war unruhig und hat dann auch die polizei angefahren, sie sollen sich beeilen, es muesse mal weitergehen. meine idee einen arzt zu holen lehnte die polizei ab. ich haette halt gern gehabt das die krankheit behandelt wird u nicht das sympthom. 

jedenfalls ging er dann los u ich fuhr los. es fuehlte sich absolut beschi..en an u abgesehen von dem schock war da einfach verlust, der viel mehr weh tat. ich weiss das solange er so unterwegs ist ich eigentlich nicht ueber diese beziehung nachdenken soll. aber mein herz haengt an der traumzeit davor und das schafft leiden, u laesst sich nicht mit logik zuegeln. seine mutter sagt er wird sich sicher wieder bei mir melden. ich weiss nicht. ich denke das war schon auch fuer ihn zu krass...

irgendwas in mir hegt hoffnung, irgendwas in mir sagt NEIN
aber man ist ja irgendwie copsychotisch u es waere gut mich darueber auszutauschen, um es verarbeiten u viell loslassen zu koennen. 

im voraus, danke fuer jede antwort 

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12. Juli 2017 um 20:34

Du hast keine Chance gegen diese Krankheit. Beziehung ist unmöglich und destruktiv. Schau zu, dass du so viel Kilometer wie möglich zwischen euch bringst-1000 km wären ein guter Anfang gewesen...

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12. Juli 2017 um 21:32

weil er bis vor 4 wochen nicht krank war u ich ihn leider liebe. ich sehe nicht das er das ist, ich sehe das dies seine krankheit ist, u ich lese in selbsthilfegruppen das medikamentöse behandlung u beziehung die krankheit nicht heilen aber stark verbessern koennen. das schizophrene menschen relativ normale leben leben können wenn sie sich behandeln lassen. 
derzeit ist es sowieso unmoeglich. 
ich leide trotzdem...mein freund fehlt mir, der ist halt vor 4 wochen vom erdboden verschluckt worden u was bleibt ist ein boeser schatten von ihm. 

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12. Juli 2017 um 23:00

Es tut mir leid aber ich kenne kein Paar die mit dieser Krankheit eine halbwegs normale, glückliche Beziehung führen können. Alle Partner sind extrem belastet dadurch, selbst in gesunden Phasen-die nicht jeder hat- ist kein Vertrauen, keine Entspannung möglich. 

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12. Juli 2017 um 23:11
In Antwort auf herbstblume6

Es tut mir leid aber ich kenne kein Paar die mit dieser Krankheit eine halbwegs normale, glückliche Beziehung führen können. Alle Partner sind extrem belastet dadurch, selbst in gesunden Phasen-die nicht jeder hat- ist kein Vertrauen, keine Entspannung möglich. 

das glaube ich dir ja, das es eine enorme hersudforderung ist. es kommt sicher darauf an was man in beziehungen sucht od wie weit man bereit ist das mitzumachen. ich kenne leider garkein paar wo einer diese krankheit hat. es wuerde helfen sich auszutauschen. ich habe quasi eine familiaere vorbelastung u es schreckt mich einfach nicht grundsaetzlich ab. ich sehe die chance das er sich darauf einlaesst geringer als mein sich darauf einlassen. deshalb dient der threat auch eher meinem loslassen als einer hoffnung. ich glaube einfach das er sich ausgeklinkt hat u ich jetzt mit meinen realen u gesunden gefuehlen die nebenwirkungen des verlassen werdens aushalten bzw bearbeiten muss....trauerarbeit oder reflektion u dabei brauch ich hilfe weil es fuehlt sich einfach an wir wenn man von einem gesunden partner verlassen wird den man liebt u das ist nunmal schmerzlich...
danke also nochmal fuer alles bisher gesagte u alles was viell noch kommt 

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13. Juli 2017 um 0:11
In Antwort auf sahoell

ich habe (hatte) eine beziehung mit einem mann der unter paranoider schizophrenie leidet. hatte weil er seit 4 wochen einen schub hat, und sein leben weggeworfen hat. das heisst er hat wirklich alles was er besass hingeworfen u lebt jetzt in einem anderen land auf der strasse. 

erst war auch nicht offiziell schluss, sondern er meinte er muesse auf eine wanderung gehen uner wuerde sich melden. 

er hat dann auch wirkl angerufen u gemeint es gehe ihm sehr schlecht u ich solle kommen. er war 1300 km von meinem wohnort entfernt. ich bin trotzdem ins auto gestiegen, hab 14 st am stueck hinter dem lenkrad verbracht. um ihn dann in sehr emotionslosem zustand auf einer party zu treffen. 

ich war nicht besonders warmherzig bei der begruessung, weil die woche nach seinem loswandern fuer mich emotional sehr anstrengend war und ich kaum geschlafen hatte. 
er hat mir dann in den ersten 3 min erzaehlt das er sich von irgendeiner obdachlosen einen runterholen hat lassen. und ich bin, wie es sonst nicht meine art ist, voellig ausgeflippt und habe auf ihn eingeschlagen. ich habe noch nie jemand geschlagen, aber der dauerstress der letzten 4 wochen (er hat ja mit seiner entscheidung alles hinzuwerfen auch mein leben hingeschmissen) u diese gefuehlskalte art + das leben auf der strasse und sonstige psychisch herausfordernde ereignisse haben mir in dem moment einfach den stecker gezogen. trotz allem ist das keine entschuldigung, ich finde es falsch! 

jedenfalls so irre das jetzt ist, haben wir uns unterhalten und daraufhin einen maerchenhaften tag miteinander verbracht. da mannin meinem auto schlafen kann war es natuerlich wesentlich gemuetlicher als seine woche im zelt und dann ist ja ausserdem ploetzlich geld da u man muss nicht zu fuss irgendwo hingehen um harz 4 tagessaetze abzuholen. 

aber das ist eigentlich nicht relevant, weil dieses leben kann ja ohnehin unmoeglich mein leben sein. ich habe ein abgeschlossenes studium, schreibe ein doktorat und besitze ein haus. ich bin nicht aus einer schickt wo man in sandalen durch deutsche grossstaedte zieht und aufhoert sich die zaehennaegel zu schneiden. 

all diese ereignisse sind ergebnisse seiner erkrankung. und er ist nicht der den ich kennen u lieben gelernt habe. aus dem grund verzeihe ich vorstehendes sogar. allerdings scheint es mehr als ich dachte an meinen nerven zu zerren. 

ab tag 2 unseres spontanen campingurlaubs (wie er das nannte) gab es streiterein, die hauptsaechlich durch seine immer staerker werdenden wahnideen u mein absolutes nicht richtig darauf reagieren zustande kamen. 

er hats sein auto bei mir im garten stehen lassen u seinen vater aufgefordert es dort abzuholen. als er dann mitbekam das sein vater mir bezuegl termin ein sms schreibt ist er voellig ausgerastet. er hat voll gebruellt, und meinte es reicht ich soll den blocken (milde ausgedrueckt) mir das telefon genommen ihn geblockt...dann rumgebruellt das ich wohl lieber seinen vater .... soll. ich blieb ruhig u meinte komm lass uns mal fruehstuecken u sich beruhigen. er meinte aus er will jetzt weg, er will sein zeug aus dem auto. 

ich hab ihm das gegeben, und
ging dann vor zu mc donalds und habe zwei fruehstueckngekauft. weil er meist nach 2 min wieder dasteht wenn er so ausflippt. er kam dann auch schrie den angestellten an, setzte sich zu mir, meinte er will seine strassenkarte (ziemlich aggressiv) ich sagte ja, u schau ich hab fruehstueck willst du nicht mal was essen u kaffee trinken?  darauf hin flog das tablett ueber den tisch in meine richtung und der ganze bruehheisse kaffer auf mich.

ich blieb erstarrt sitzen, heisser kaffee lief mir uebers gesicht, die arme, den bauch, die oberschenkel. die security kam u fragte ob alles ok sei. er so; ja. ich; nein! bitte begleiten sie mich zum auto. das wollte der security dann auch tun, aber dann meinte er lieber polizei. ich wusste nicht was tun u meinte von mir aus, keine ahnung, will nur nicht alleine mit ihm zum auto. in erster linie weil wir uns dann in 3 saetzen wieder versoehnt haetten u ich mir dachte es muss ne grenze geben u ich schaffe es alleine nicht diese zu ziehen. 

die polizei kam, ich hab ihn nicht angezeigt, er kam dazwischen u legte mir nen muffin auf den tisch. er war unruhig und hat dann auch die polizei angefahren, sie sollen sich beeilen, es muesse mal weitergehen. meine idee einen arzt zu holen lehnte die polizei ab. ich haette halt gern gehabt das die krankheit behandelt wird u nicht das sympthom. 

jedenfalls ging er dann los u ich fuhr los. es fuehlte sich absolut beschi..en an u abgesehen von dem schock war da einfach verlust, der viel mehr weh tat. ich weiss das solange er so unterwegs ist ich eigentlich nicht ueber diese beziehung nachdenken soll. aber mein herz haengt an der traumzeit davor und das schafft leiden, u laesst sich nicht mit logik zuegeln. seine mutter sagt er wird sich sicher wieder bei mir melden. ich weiss nicht. ich denke das war schon auch fuer ihn zu krass...

irgendwas in mir hegt hoffnung, irgendwas in mir sagt NEIN
aber man ist ja irgendwie copsychotisch u es waere gut mich darueber auszutauschen, um es verarbeiten u viell loslassen zu koennen. 

im voraus, danke fuer jede antwort 

Er gehört dringend in ärztliche behandlung. Wenn er sixh weigert, müssen  seine eltern oder du mit hilfe eines amtsarztes und der polizei ihn in eine geschlossene psychatrie zwangseinweisen und zwar so schnell wie möglich. Er ist eine gefahr für sich und andere. 
er kann mit der erkrankung relativ normal leben und auch wieder der alte werden, wenn er medikamente nimmt oder zumindest stress vermeidet. Die krankheit  ist nicht heilbar aber mit medikamenten in den griff zu kriegen. Wenn er die nicht nehmen will, wird er immer wieder(insbesondere bei stress) solche schübe haben. Handelt bitte sofort und lasst ihn zwangseinweisen. In seiner momenten verfassung bleibt euch nichts anderes übrig. In ein paar wochen wird es ihm wieder besser gehen, aber nicht ohne ärztliche behandlung.alles was er jetzt sagt und tut ist nicht er. Helft ihm da wieder rauszukommen.
ich mach das seit jahren mit meiner mutter mit... mittlerweile haben wir ( meine schwester und ich) etwas mehr ahnung und kriegen zeitig mit, wenn es ihr wieder schlechter geht. Meist hilft ihr eine spritze und nach ein paar tagen gehts wieder. Dadurch haben wir es in den letzten jahren gut hingekriegt, das sie nicht mehr zwangseingewiesen werden musste und sie weitesgehenst normal lebt. Sie leugnet die erkrankung und nimmt natürlich auch keine medikamente.
 

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13. Juli 2017 um 1:05
In Antwort auf ano100

Er gehört dringend in ärztliche behandlung. Wenn er sixh weigert, müssen  seine eltern oder du mit hilfe eines amtsarztes und der polizei ihn in eine geschlossene psychatrie zwangseinweisen und zwar so schnell wie möglich. Er ist eine gefahr für sich und andere. 
er kann mit der erkrankung relativ normal leben und auch wieder der alte werden, wenn er medikamente nimmt oder zumindest stress vermeidet. Die krankheit  ist nicht heilbar aber mit medikamenten in den griff zu kriegen. Wenn er die nicht nehmen will, wird er immer wieder(insbesondere bei stress) solche schübe haben. Handelt bitte sofort und lasst ihn zwangseinweisen. In seiner momenten verfassung bleibt euch nichts anderes übrig. In ein paar wochen wird es ihm wieder besser gehen, aber nicht ohne ärztliche behandlung.alles was er jetzt sagt und tut ist nicht er. Helft ihm da wieder rauszukommen.
ich mach das seit jahren mit meiner mutter mit... mittlerweile haben wir ( meine schwester und ich) etwas mehr ahnung und kriegen zeitig mit, wenn es ihr wieder schlechter geht. Meist hilft ihr eine spritze und nach ein paar tagen gehts wieder. Dadurch haben wir es in den letzten jahren gut hingekriegt, das sie nicht mehr zwangseingewiesen werden musste und sie weitesgehenst normal lebt. Sie leugnet die erkrankung und nimmt natürlich auch keine medikamente.
 

super danke! das sehe ich auch so. und seine eltern sehen es auch so. ich habe die polizei ja gebeten einen arzt zu rufen, die haben sich aber geweigert, u mir blieb nichts anderes uebrig als ihn stehen zu lassen. ich fuehle mich dabei aber sehr schlecht. mein plan ihn zu treffen war eigentl darauf ausgelegt ihn irgendwie auf die psychiatrie zu bringen. er wurde ja vor 20 jahren bereits 2 mal eingewiesen. einmal wegen selbstmord versuch u einmal wegen einem zwischenfall mit einer exfreundin. natuerlich glaubt er nicht das er krank ist u weigert sich zum arzt zu gehen. wie wir das machen sollen mit der zwangseinweisung weiss ich nicht. dadurch das er jetzt auf der strasse lebt ohne wohnsitz, od telefon, ohne freunde bei denen er auftauchen koennte ist er praktisch ein uboot. einzige anlaufstelle ist die diakonie bei der er das geld hohlt, das macht er aber taeglich in einer anderen statt. eigentl kann man nur hoffen das er oeffentluch so auffaellig wird das ihn dann irgendjemand mit der rettung abtransportieren laesst. es ist ein scheiss gefuehl ihn so allein lassen zu muessen. und ich denke er koennte in kurzer zeit wieder der alte sein...ich hab mich ja wirkl informiert u mir ist klar das er mit medikamenten normal leben koennte. wenn du / oder jemand anderes konkrete ideen haben wie man ihn einweisen lassen kann, dann bitte ich um informationen. es waere wirklich dringend!
danke vielmals fuer deinen beitrag ano100

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13. Juli 2017 um 1:20

er hatte nach seinen zwei psychiatrieaufenthalten erst 8 jahre eine eigene firma u dann 8 jahre einen kl bauernhof wo er pferde hatte u ziegen gezuechtet hat. 16 jahre normales leben also...zu beginn 7 jahre medikamente die er mit dem arzt absetzte. 
ich kann das also nicht pauschalisierend sagen das kranke ausschliesslich krank sind und nicht normal leben koennen. ich glaube er hat ne chance. u ich wusste von der erkrankung, mir waere aber nie was aufgefallen und ich kenne ihn so nicht.

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13. Juli 2017 um 1:20

er hatte nach seinen zwei psychiatrieaufenthalten erst 8 jahre eine eigene firma u dann 8 jahre einen kl bauernhof wo er pferde hatte u ziegen gezuechtet hat. 16 jahre normales leben also...zu beginn 7 jahre medikamente die er mit dem arzt absetzte. 
ich kann das also nicht pauschalisierend sagen das kranke ausschliesslich krank sind und nicht normal leben koennen. ich glaube er hat ne chance. u ich wusste von der erkrankung, mir waere aber nie was aufgefallen und ich kenne ihn so nicht.

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13. Juli 2017 um 1:21
In Antwort auf sahoell

er hatte nach seinen zwei psychiatrieaufenthalten erst 8 jahre eine eigene firma u dann 8 jahre einen kl bauernhof wo er pferde hatte u ziegen gezuechtet hat. 16 jahre normales leben also...zu beginn 7 jahre medikamente die er mit dem arzt absetzte. 
ich kann das also nicht pauschalisierend sagen das kranke ausschliesslich krank sind und nicht normal leben koennen. ich glaube er hat ne chance. u ich wusste von der erkrankung, mir waere aber nie was aufgefallen und ich kenne ihn so nicht.

hups...sorry

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13. Juli 2017 um 1:56
In Antwort auf herbstblume6

Du hast keine Chance gegen diese Krankheit. Beziehung ist unmöglich und destruktiv. Schau zu, dass du so viel Kilometer wie möglich zwischen euch bringst-1000 km wären ein guter Anfang gewesen...

Das stimmt so nicht. 
Patienten, die regelmässig ihre Medikamente nehmen und gut eingestell sind, können ein ganz normales Leben führen.

allerdings setzt das voraus, dass er Eigenverantwortung übernehmen kann - und das sehe ich zur Zeit noch nicht.

Wie alt seid ihr denn - ihr klingt schon älter....?

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13. Juli 2017 um 8:51
In Antwort auf sahoell

super danke! das sehe ich auch so. und seine eltern sehen es auch so. ich habe die polizei ja gebeten einen arzt zu rufen, die haben sich aber geweigert, u mir blieb nichts anderes uebrig als ihn stehen zu lassen. ich fuehle mich dabei aber sehr schlecht. mein plan ihn zu treffen war eigentl darauf ausgelegt ihn irgendwie auf die psychiatrie zu bringen. er wurde ja vor 20 jahren bereits 2 mal eingewiesen. einmal wegen selbstmord versuch u einmal wegen einem zwischenfall mit einer exfreundin. natuerlich glaubt er nicht das er krank ist u weigert sich zum arzt zu gehen. wie wir das machen sollen mit der zwangseinweisung weiss ich nicht. dadurch das er jetzt auf der strasse lebt ohne wohnsitz, od telefon, ohne freunde bei denen er auftauchen koennte ist er praktisch ein uboot. einzige anlaufstelle ist die diakonie bei der er das geld hohlt, das macht er aber taeglich in einer anderen statt. eigentl kann man nur hoffen das er oeffentluch so auffaellig wird das ihn dann irgendjemand mit der rettung abtransportieren laesst. es ist ein scheiss gefuehl ihn so allein lassen zu muessen. und ich denke er koennte in kurzer zeit wieder der alte sein...ich hab mich ja wirkl informiert u mir ist klar das er mit medikamenten normal leben koennte. wenn du / oder jemand anderes konkrete ideen haben wie man ihn einweisen lassen kann, dann bitte ich um informationen. es waere wirklich dringend!
danke vielmals fuer deinen beitrag ano100

Zwangseinweisung geht nur wenn er sich oder andere gefährdet. Gammeliger, asozialer Lebensstil gehört leider ebenso wie Geldverschwendung oder kriminelle Handlungen nicht dazu.

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13. Juli 2017 um 8:57
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Das stimmt so nicht. 
Patienten, die regelmässig ihre Medikamente nehmen und gut eingestell sind, können ein ganz normales Leben führen.

allerdings setzt das voraus, dass er Eigenverantwortung übernehmen kann - und das sehe ich zur Zeit noch nicht.

Wie alt seid ihr denn - ihr klingt schon älter....?

Ein Leben führen das nach außen hin halbwegs normal ist kann - bei sehr guter Einsicht und Compliance-möglich sein, ja. Auch eine Stärkung des heruntergekommenen Körpers, erlernen von Ressourcen ist ein erreichbares Ziel. Aber eine Heilung oder  ein Beziehungsleben das den Partner nicht massiv / bis zum selbst krank werden belastet-nein.

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13. Juli 2017 um 14:31
In Antwort auf herbstblume6

Zwangseinweisung geht nur wenn er sich oder andere gefährdet. Gammeliger, asozialer Lebensstil gehört leider ebenso wie Geldverschwendung oder kriminelle Handlungen nicht dazu.

Grenze
ich wuerde sagen das heissen kaffee auf jemanden schuetten fremdgefaehrdend ist. fuer mich, u eine freindin die in der psychiatrie arbeitet waere dies ein offizeller grund fuer die polizei einen amtsarzt zu holen.
ich frage mich wo eigentl die grenze ist zur selbsthefaehrdung? wenn er davon spricht sich umzubringen, oder muss er es dann erst tun?
ich finde es spooky wenn ich jemand zusehe wie er systemstisch in einen selbstschädigenden zustand rutsch, man dann aber warten muss bis wirklich etwas passiert um ihn zum arzt bringen zu koennen.

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13. Juli 2017 um 15:46
In Antwort auf sahoell

Grenze
ich wuerde sagen das heissen kaffee auf jemanden schuetten fremdgefaehrdend ist. fuer mich, u eine freindin die in der psychiatrie arbeitet waere dies ein offizeller grund fuer die polizei einen amtsarzt zu holen.
ich frage mich wo eigentl die grenze ist zur selbsthefaehrdung? wenn er davon spricht sich umzubringen, oder muss er es dann erst tun?
ich finde es spooky wenn ich jemand zusehe wie er systemstisch in einen selbstschädigenden zustand rutsch, man dann aber warten muss bis wirklich etwas passiert um ihn zum arzt bringen zu koennen.

Ja nur wenn das nicht angezeigt/ dokumentiert wird und er sonst nicht auffällig wurde ist een spätestens 24h später wieder draußen weil der Amtsrichter recht hohe Hürden aufbaut. Es kommt immer ein wenig darauf an an wen man gerät...

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13. Juli 2017 um 15:54

ja das ist leider so. ich habe es angeregt, die polizei hat verweigert. ich finde das sehr schade. ich sehe diese ganzen laut tobenden obdachlosen vor meinem inneren auge, denen aufgrund von gesetzen nie jemand helfen konnte. geluchzeitig weiss ich ja das es gut ist das man nicht jeden kurzzeitig unbequemen menschen einfach wegsperren lassen kann. es ist halt schade um ihn, weil hilfe so einfach waere. 

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13. Juli 2017 um 16:10
In Antwort auf sahoell

ja das ist leider so. ich habe es angeregt, die polizei hat verweigert. ich finde das sehr schade. ich sehe diese ganzen laut tobenden obdachlosen vor meinem inneren auge, denen aufgrund von gesetzen nie jemand helfen konnte. geluchzeitig weiss ich ja das es gut ist das man nicht jeden kurzzeitig unbequemen menschen einfach wegsperren lassen kann. es ist halt schade um ihn, weil hilfe so einfach waere. 

Jeder hat auch das Recht zum unglücklich sein...

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