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Papa gestorben, Freund zieht weg

23. April 2010 um 16:33

Hallo,

ich bin 25 und habe vor drei Monaten - einfach so- ohne ein Vorzeichen meinen Papa verloren. Sekundentod sagen die Ärzte... dabei war er immer so fit und machte auch viel Sport... da ich ein totales Papa-Kind sowieso bin... oh je... ich vermiss ihn so... und es ist immer noch nicht zu glauben was passiert ist... Ich bin Einzelkind... Es ist so schwer jetzt Kind, Tochter, "Mann" (plötzlich muss man im Haus und Garten alles können), Freundin zu sein. Ich bin mit meinem Freund jeztt 7 Monate zusammen. Ich hätte es nie gedacht, dass sich überhaupt was daraus ergibt. Als es passiert ist, waren wir grade mal 4 Monate zusammen. Zurzeit kommt alles erst mit meinem Papa... davor war es mir gar nicht so bewusst wie jetzt.... er fehlt mir zurzeit so sehr, ich hab echt angst auch in eine depression zu fallen, wenn ich es nicht schon längst bin...

Was noch dazu kommt ist, dass mir mein Freund grade am TElefon sagte, dass er weg zieht... der Ort ist über eine halbe STunde entfernt. Er wohnt jetzt grade noch im gleichen Ort. Das tat so gut... wenn ich bei ihm schlief wusste ich, ich kann gleich zu meiner Mama heim, wenn irgendwas sein sollte... mein Papa starb im Schlaf oder er war irgendwie noch wach und starb dann... Wenn ich mir vorstelle, meine Mama hat irgendwas nachts und ich brauch erstmal eine dreiviertel stunde bis ich überhaupt bei ihr sein kann... es ist grade sowieso schwierig zwischen meinem freund und mir... davor hatten wir so viel zeit zusammen verbracht... jetzt muss ich mich mit meiner mama um alles alleine kümmern.... grade ist gartenzeit, dann das haus, wäsche, dazu noch ein harter job... ich hab angst ihn zu verlieren.... er hat meine enttäuschung angemerkt am handy, aber ich konnts ihm auch nicht sagen, weil mir die tränen kamen... ich weiß, ich muss mit ihm sprechen, aber er wird trotzdem in drei monaten weg ziehen... jetzt verliere ich zwei menschen in meinem leben....
ich bin so fix und fertig... und ich weiß einfach nicht weiter.... ich hab hier reingeschrieben, weil ich schon mal so große hilfe bekommen habe und erhoffe mir, dass mir vielleicht jemand helfen kann... ich weiß nicht, was ich tun soll.... heul

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23. April 2010 um 17:29

....
Es ist nicht so, dass ich nur auf meine Mutter den Fokus habe. Ich habe grade den Fokus auf alle um mich herum. Und meine Mutter klammert auch nicht, im Gegenteil sie sagt ja, dass ich raus soll. Ich glaube ihr versteht grade was ganz entscheidendes falsch, ich hab nicht mal Zeit, dass ich die Trauer verarbeite. Weil alle und jeder an mir zerrt. Und ich habe meinen Freund bisher nie belästigt mit meiner Trauer. WEnn einfach alles zu viel wird und ich alle paar Wochen mal mit meinem Freund, er ist nunmal mein Freund, darüber reden möchte, dann schaut er in den fernseher. Kein Wort, keine Umarmung, nichts. Dann fragt er mich aus diesem Augenblick plötzlich was ganz anderes. was, das gar nicht damit zu tun hat. Er hat gesagt, er könne damit nicht umgehen. Was mich sehr verletzt, da gerade er, als Scheidungskind wissen müsste, was in einem vorgeht, plötzlich einen Elternteil zu verlieren. Aber vielleicht ist es auch gerade das. Wir sind jetzt fast 8 Monate zusammen. DA kann er sich doch wenigstens mit seiner Wohnungssuche mit mir absprechen. Ist das zuviel verlangt?Und gerade jetzt. Und es ist schon weit weg, wenn man eine dreiviertel stunde fährt. Ich hab das Gefühl, er denkt gar nicht an die konsequenzen seines umzugs. wir können uns abends nicht mehr spontan sehen kurz. er zieht ja nur um, weil er mit einem kumpel eine wg gründen will in einem haus, welches abgelegen ist. um besser party machen zu können. das ist der grund seines umzugs.

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