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OT Schweinegrippe-Impfung

3. November 2009 um 9:04 Letzte Antwort: 9. November 2009 um 22:33

ich weiß, vielleicht nervt es aber momentan kommt man an dem thema wohl nicht vorbei. deshalb meine frage, wie steht ihr zu der impfung? lasst ihr euch impfen oder nicht, wenn warum ja oder nein. ich bin mir so unsicher hab noch verantwortung für zwei kinder und weiß nicht was ich machen soll?
würde mich über viele antworten freuen um zu sehen wie die stimmung diesbezüglich bei euch ist.

lg veilchen

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3. November 2009 um 9:10

Panikmache weil Verkaufsdruck
Hallo Veilchen,

ich lass mich nicht impfen. Habe ich bislang auch nicht mit normaler Grippe gemacht aber eher aus Faulheit, denn aus Ablehnung. BIn also kein genereller Impfkritiker.
Aber bei der Schweinegrippe bin ich mir ziemlich sicher, dass es nur um Profit geht. Hör doch mal den richtigen Ärzten zu, also nicht die, die von GlaxoSmithKline bezahlt werden (WHO, RKI, Paul-Ehrlich-Insitut) sondern denen, an denen das Risiko der Impfung wirklich hängenbleibt.
Ein super Artikel gestern in der Welt erschienen, auch wenn er versteckt unter ferner liefen auf der Website zu finden ist und die Panikmache-Artikel ganz weit oben und groß im BIld sind. Das sagt mir schon alles. Hier der link:

http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5057943/Das-Virus-ist-bei-weitem-nicht -so-gefaehrlich.html

Also lass dich nicht kirre machen.

Liebe Grüsse

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3. November 2009 um 9:22

Vielen
dank erstmal für eure links und meinungen.
werd sie mir ansehen.
ich finde es schlimm das man so verunsichert wird und das in einen hochendwickelten land. gerade als eltern trägt mn auch die verantwortung für seine kinder mit. mein sohn geht schon zur schule meine tochter kiga, kommen also mit vielen in berührung aber keiner kann oder will eltern wirklich gut aufklären und man will doch nur das beste für seine kinder.
seit gestern ist bei uns in der gegend eine schule geschlossen weil es dort 9 fälle gibt.

lg veilchen

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3. November 2009 um 9:50

Nein
ich lasse mich nicht impfen und mein Kind auch nicht.

Das gepanschte Zeug lass ich uns nicht spritzen

Und wie hier glaub ich auch schon jemand schrieb... an der "normalen" Grippe sterben weitaus mehr...

Halt das alles für eine Riesenverar***e...

Der Impfstoff kommt... man merkt wie impffaul viele Deutsche sind... und auch zufällig dann steigt die Zahl der Erkrankten extrem an ??!?!

Nee nee

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3. November 2009 um 10:01
In Antwort auf elsie_12448956

Nein
ich lasse mich nicht impfen und mein Kind auch nicht.

Das gepanschte Zeug lass ich uns nicht spritzen

Und wie hier glaub ich auch schon jemand schrieb... an der "normalen" Grippe sterben weitaus mehr...

Halt das alles für eine Riesenverar***e...

Der Impfstoff kommt... man merkt wie impffaul viele Deutsche sind... und auch zufällig dann steigt die Zahl der Erkrankten extrem an ??!?!

Nee nee


genau das habe ich auch schon vermutet.
die leute können doch nur noch denken das das alles von der pharmaindustrie gelenkt wird und unsere politiker kriegen eh was besseres. manchmal denke ich in unserem land geht es nur noch darum denjenigen die taschen zu füllen die sowieso schon genug haben und für die normalen leute interessiert sich kein schwein mehr. wenn dann mal unmut hoch kommt werfen die politiker uns ein bißchen abwrackprämie oder elterngeld vor die füße und schon hat das volk ein bißchen ophium und ist erstmal wieder ruhig.
aber die angst der leute wird geschürt und angst um sich und seine kinder mag keiner gern nur wirklich hilfe und rat geben die einem nicht.

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3. November 2009 um 11:48

Die
Ärzte im Universitätsklinikum sagen, dass man sich impfen lassen soll. In Deutschland haben wir täglich 3000 neu Infizierte.
Leute die jetzt erkältet sind, sind besonders anfällig.
Das Virus kann sich mit Bakterien zusammenfügen und man bekommt zusätzlich eine Lungenentzündung.
Nebenwirkungen sind: Ein dicker Arm, für einen Tag, eine Nacht Schüttelfrost, oder einen Tag Kopfschmerzen.

Wenn du mit vielen Menschen in Kontakt kommst, wäre eine Impfung sowieso sinnvoll.

Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte.

VG

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3. November 2009 um 11:52

Es
wurde nochmal gesagt, dass die Impfstoffen von uns und den Politikern gar nicht so unterschiedlich sind. Ich war am Anfang auch skeptisch. Ich werde mich zusätzlich auch noch gegen die normale Grippe impfen lassen, allerdings muss eine Woche Abstand zu der Schweinegrippeimpfung bestehen.

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3. November 2009 um 12:04
In Antwort auf like223

Es
wurde nochmal gesagt, dass die Impfstoffen von uns und den Politikern gar nicht so unterschiedlich sind. Ich war am Anfang auch skeptisch. Ich werde mich zusätzlich auch noch gegen die normale Grippe impfen lassen, allerdings muss eine Woche Abstand zu der Schweinegrippeimpfung bestehen.

Gesagt wird viel
der Impfstoff für das "Volk" beinhaltet jedoch doppelte Wirkstoffverstärker....man kennt die Auswirkungen bzw. Nebenwirkungen nicht, da noch nie vorher ein doppelter Wirkstoffverstärker eingesetzt wurde und dazu noch ohne eine ausreichende Erprobungsphase..

die Politiker erhalten sozusagen das Virus in "reiner Form"....und ein Professor im Fernsehen, der sich weder explizit FÜR noch GEGEN die Impfung im VOLKE aussprach, meinte, dadurch sei das Risiko für Politiker und Bundeswehr wesentlich geringer...

also? wer als Versuchskaninchen herhalten und mit etwaigen, unerforschten Impfschäden leben möchte, die vielleicht wesentlich gesundheitsschädlicher und gravierender sein können als die NICHT-IMPFUNG, der soll sich impfen lassen.

Erinnert mich ja fast - wenn man ganz böse argumentieren möchte - an die Nazi-Zeit, da wurden an hilflosen Patienten ebenfalls (u.a.) unerforschte Stoffe erprobt.....

Panikmache ohne Ende...und jetzt auf einmal - wie hier schon jemand erwähnte - just, wenn der Impfstoff ausgeliefert wurde, gibt es über Nacht tausende von Neu-Erkrankungen??? für wie blöd werden wir (das Volk) gehalten
und für wie dumm verkauft? geht?s noch!!!!

Wenn wir uns impfen lassen und werden dann todkrank oder behindert, WER hilft uns dann?? die Regierung? die Ärzte im Fernsehen, die zur Impfung aufrufen? NIEMAND! KEINER!!

Die Folgen haben wir dann selbst zu tragen.......

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3. November 2009 um 12:07

...
Irgendwie hab ich mich von diesem Thema nicht wirklich beeindrucken lassen - bis gestern!

Vielleicht habt ihr es ja gehört. In Innsbruck ist ein Mädchen mit 7 Jahren an der Schweinegrippe gestorben. Also wirklich bei mir in der Stadt.

Ich werde mich auf jeden Fall impfen lassen - kann ja eigentlich nur gut als schlecht sein, oder?!

GLG

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3. November 2009 um 12:25

Auf keinen Fall.
Also ich werde mich nicht impfen lassen. Jeder sollte das natürlich selbst entscheiden, aber für mich ist die Sache klar.

Die Schweinegrippe ist vom Krankheitsverlauf her wesentlich harmloser als die normale Grippe, Todesopfer gibt es praktisch nicht (7 Stück, von denen kein einziger NUR an der Schweinegrippe gestorben ist - die hatten alle vorher irgendwelche anderen gefährlichen Krankheiten) und die Impfung ist wesentlich risikoreicher und nebenwirkungsbelasteter als eine normale Impfung.

Ich habe mich gegen die normale Grippe nie impfen lassen, warum sollte ich jetzt mit der Schweinegrippeimpfung anfangen?

Und selbst wenn ich mich damit irgendwo anstecke - dann liege ich zwei Tage im Bett und dann gehts mir wieder gut.

Ich finde die Panikmache lächerlich.

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3. November 2009 um 12:39

Mein
Problem ist, dass ich durch mein Studium mit vielen Leuten aus anderen Ländern zusammenkomme. In der Ukraine sind jetzt 50 Menschen an der Schweinegrippe gestorben.

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3. November 2009 um 15:09
In Antwort auf stacey_12696575

Auf keinen Fall.
Also ich werde mich nicht impfen lassen. Jeder sollte das natürlich selbst entscheiden, aber für mich ist die Sache klar.

Die Schweinegrippe ist vom Krankheitsverlauf her wesentlich harmloser als die normale Grippe, Todesopfer gibt es praktisch nicht (7 Stück, von denen kein einziger NUR an der Schweinegrippe gestorben ist - die hatten alle vorher irgendwelche anderen gefährlichen Krankheiten) und die Impfung ist wesentlich risikoreicher und nebenwirkungsbelasteter als eine normale Impfung.

Ich habe mich gegen die normale Grippe nie impfen lassen, warum sollte ich jetzt mit der Schweinegrippeimpfung anfangen?

Und selbst wenn ich mich damit irgendwo anstecke - dann liege ich zwei Tage im Bett und dann gehts mir wieder gut.

Ich finde die Panikmache lächerlich.

Na, wenn Du meinst...
Dein "liege zwei Tage im bett und dann geht's mir wieder gut" halte ich für eine echte Grippe (nicht diese banalen grippalen Infekte, die ständig fälschlicherweise so bezeichnet werden) doch für arg optimistisch.

Außerdem bist Du informationsmäßig nicht mehr auf dem neuesten Stand: inzwischen gibt es den ersten Todesfall "nur" an Schweinegrippe.

Grundsätzlich halte ich die "reguläre" Grippeimpfung für Risikopersonen für prioritär, allerdings finde ich die Impfstoffpanikmache in den Medien bezüglich der Schweinegrippe nicht weniger unsachlich als die Panikmache vor der Erkrankung selbst.

Zum Thema:
Ich habe mich gestern gegen beide impfen lassen - die STIKO empfiehlt zwar zwischen beiden Impfungen prinzipiell einen gewissen zeitlichen Abstand, allerdings gibt es nach Recherche in der Fachliteratur keine zwingende medizinische Notwendigkeit dafür... und mir passt eine "müdere" Woche besser in den Plan, als zwei bis drei "halb-müde". Bislang fühle ich mich übrigens prima.

Warum? Weil ich seit Jahren Asthma bronchiale habe, weil ich jeden Tag beruflich 60-100 z.T. kranke Menschen treffe... und weil ich einmal vor Jahren das "Vergnügen" einer echten Grippe hatte, und Wochen brauchte, um wieder voll leistungsfähig zu sein - was ich mir als Selbständige nur begrenzt erlauben kann.

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3. November 2009 um 15:15
In Antwort auf cheryl_12314718

Na, wenn Du meinst...
Dein "liege zwei Tage im bett und dann geht's mir wieder gut" halte ich für eine echte Grippe (nicht diese banalen grippalen Infekte, die ständig fälschlicherweise so bezeichnet werden) doch für arg optimistisch.

Außerdem bist Du informationsmäßig nicht mehr auf dem neuesten Stand: inzwischen gibt es den ersten Todesfall "nur" an Schweinegrippe.

Grundsätzlich halte ich die "reguläre" Grippeimpfung für Risikopersonen für prioritär, allerdings finde ich die Impfstoffpanikmache in den Medien bezüglich der Schweinegrippe nicht weniger unsachlich als die Panikmache vor der Erkrankung selbst.

Zum Thema:
Ich habe mich gestern gegen beide impfen lassen - die STIKO empfiehlt zwar zwischen beiden Impfungen prinzipiell einen gewissen zeitlichen Abstand, allerdings gibt es nach Recherche in der Fachliteratur keine zwingende medizinische Notwendigkeit dafür... und mir passt eine "müdere" Woche besser in den Plan, als zwei bis drei "halb-müde". Bislang fühle ich mich übrigens prima.

Warum? Weil ich seit Jahren Asthma bronchiale habe, weil ich jeden Tag beruflich 60-100 z.T. kranke Menschen treffe... und weil ich einmal vor Jahren das "Vergnügen" einer echten Grippe hatte, und Wochen brauchte, um wieder voll leistungsfähig zu sein - was ich mir als Selbständige nur begrenzt erlauben kann.

...
Nein, 2 Tage reichen tatsächlich nicht aus... ich hatte vor einigen Jahren eine richtige Grippe, und da war ich 3 Wochen außer Gefecht, und 2 Wochen später kam noch ne Angina nach.

Trotzdem hab ichs ohne Impfung geschafft.

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3. November 2009 um 15:59
In Antwort auf like223

Mein
Problem ist, dass ich durch mein Studium mit vielen Leuten aus anderen Ländern zusammenkomme. In der Ukraine sind jetzt 50 Menschen an der Schweinegrippe gestorben.

Lest mal den Tagesspiegel-Artikel
Die Ukraine ist völlig umstritten. Dort herrscht Chaos und Korruption und Wahlkampf. Sehr zuverlässig sind diese Zahlen also nicht (wobei ich nicht sagen will, dass da nix dran ist). Warum stellt aber niemand die Zahlen der normalen Grippe daneben?
Stell dir mal vor, es würde JEDEN Winter jeden Tag über alle an diesem Tag verstorbenen Grippepatienten berichtet! Du würdest vor Panik nicht mehr das Haus verlassen. Oder? Trotzdem tust du es. Die Medien nutzen hier ihre ganze Macht, um das Grippezeugs an den Mann bringen zu helfen. Gekauft ist es ja schließlich schon, gell? Wär doch schade, wenn es jetzt keiner will.
Ich arbeite auch in einem internationalen Institut und hier hat sich keiner impfen lassen. Ist auch noch niemand krank ausser das übliche.

Lies mal noch mal das hier:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite-Schweinegripp e;art705,2938086
----Warum aber mobilisieren dann die WHO und mit ihr mehr als 100 Regierungen für eine teure, globale Massenimpfung? Warum wurde die Verbreitung einer neuen Influenzavariante, die bisher nicht mal ein Zehntel jener tödlichen Erkrankungen verursacht, die auf das Konto der ganz normalen Wintergrippe gehen, zur gefährlichen Pandemie erklärt? Handelt es sich am Ende gar um eine Inszenierung, mit der die Pharmakonzerne schlichtweg Geld verdienen wollen, wie Wolf-Dieter Ludwig, Chefarzt im Helios-Klinikum Berlin-Buch und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, beklagt?

Aber die vielfach erklärte Befürchtung, das Virus werde in der Wintersaison womöglich mutieren und besonders gefährlich, hat sich während der kalten Monate in der südlichen Hemisphäre gerade nicht bestätigt. Australien zählte 118 Opfer der Schweinegrippe, während mit mehr als 1000 Todesopfern der saisonalen Grippe gerechnet wird. Ähnlich sind die Zahlen in Chile und Neuseeland.

Doch merkwürdig: Trotz all der unbestritten seriösen Einwände halten die WHO und die ihr verbundenen Impfstrategen aller Länder eisern an ihren Plänen fest und werden mindestens 20 Milliarden Dollar für eine Massenimpfung ausgeben, deren Nutzen unklar ist. Würde die gleiche Summe für die Eindämmung der saisonalen Grippe eingesetzt, könnten gewiss mehr Menschenleben gerettet werden. Geht es also doch um gut organisierte Interessen statt um Gesundheitsschutz?
-----
Rest selber lesen.
LG

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3. November 2009 um 16:13
In Antwort auf kilie_12351775

Lest mal den Tagesspiegel-Artikel
Die Ukraine ist völlig umstritten. Dort herrscht Chaos und Korruption und Wahlkampf. Sehr zuverlässig sind diese Zahlen also nicht (wobei ich nicht sagen will, dass da nix dran ist). Warum stellt aber niemand die Zahlen der normalen Grippe daneben?
Stell dir mal vor, es würde JEDEN Winter jeden Tag über alle an diesem Tag verstorbenen Grippepatienten berichtet! Du würdest vor Panik nicht mehr das Haus verlassen. Oder? Trotzdem tust du es. Die Medien nutzen hier ihre ganze Macht, um das Grippezeugs an den Mann bringen zu helfen. Gekauft ist es ja schließlich schon, gell? Wär doch schade, wenn es jetzt keiner will.
Ich arbeite auch in einem internationalen Institut und hier hat sich keiner impfen lassen. Ist auch noch niemand krank ausser das übliche.

Lies mal noch mal das hier:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite-Schweinegripp e;art705,2938086
----Warum aber mobilisieren dann die WHO und mit ihr mehr als 100 Regierungen für eine teure, globale Massenimpfung? Warum wurde die Verbreitung einer neuen Influenzavariante, die bisher nicht mal ein Zehntel jener tödlichen Erkrankungen verursacht, die auf das Konto der ganz normalen Wintergrippe gehen, zur gefährlichen Pandemie erklärt? Handelt es sich am Ende gar um eine Inszenierung, mit der die Pharmakonzerne schlichtweg Geld verdienen wollen, wie Wolf-Dieter Ludwig, Chefarzt im Helios-Klinikum Berlin-Buch und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, beklagt?

Aber die vielfach erklärte Befürchtung, das Virus werde in der Wintersaison womöglich mutieren und besonders gefährlich, hat sich während der kalten Monate in der südlichen Hemisphäre gerade nicht bestätigt. Australien zählte 118 Opfer der Schweinegrippe, während mit mehr als 1000 Todesopfern der saisonalen Grippe gerechnet wird. Ähnlich sind die Zahlen in Chile und Neuseeland.

Doch merkwürdig: Trotz all der unbestritten seriösen Einwände halten die WHO und die ihr verbundenen Impfstrategen aller Länder eisern an ihren Plänen fest und werden mindestens 20 Milliarden Dollar für eine Massenimpfung ausgeben, deren Nutzen unklar ist. Würde die gleiche Summe für die Eindämmung der saisonalen Grippe eingesetzt, könnten gewiss mehr Menschenleben gerettet werden. Geht es also doch um gut organisierte Interessen statt um Gesundheitsschutz?
-----
Rest selber lesen.
LG

Noch mal Tagesspiegel
Ziemlich lang der Tagesspiegel-Artikel aber lesenswert.

Schlusspassage sehr interesant:
>>>
So spricht viel dafür, dass die WHO-Grippestrategen im besten Glauben handeln und doch nur Teil eines von Geschäftsinteressen getriebenen Mainstreams sind, der alles ausblendet, was nicht ins Konzept passt. Wie weit diese Verstrickung geht, zeigt nicht zuletzt, wie unkritisch auch die WHO bis heute den Einsatz des vermeintlichen Grippekillers Tamiflu des Pharmakonzerns Roche propagiert. Dessen einzig belegte Wirkung besteht darin, dass bei Grippekranken die Dauer der Symptome im Schnitt um einen Tag verkürzt wird. Auf Druck der US-Überwachungsbehörde musste der Konzern auf seiner Website ausdrücklich klarstellen, es sei nicht bewiesen, dass Tamiflu eine positive Wirkung auf Sterblichkeit oder Dauer der Krankenhausbehandlung infolge von saisonaler, Vogel- oder Pandemiegrippe hat. Die WHO aber legte sogar einen Vorrat Tamiflu an, und ihre Funktionäre profilieren sich mit der Übergabe der Pillen an arme Länder.

Dieser Umgang mit der Virengefahr sei nicht nur Verschwendung, sondern auch sehr gefährlich, warnt WHO-Kritiker Jefferson. Man konzentriere sich nur deshalb auf die Influenza, weil es dafür bereits verkäufliche Impfstoffe gebe. Tatsächlich aber gebe es an die 200 verschiedene Erreger, die grippeähnliche Erkrankungen verursachen und nicht minder gefährlich seien, warnt Jefferson. Zum Beleg verweist er auf die SARS-Seuche, die von einem Corona-Virus verursacht wurde, im Jahr 2003 in China viele Menschen das Leben kostete, aber bis heute kaum erforscht ist, weil sich damit kein großes Geld und keine Karriere machen ließen.

Zugleich tue sich ein weiteres Risiko auf, das nicht minder groß sei, warnt auch Wolf-Dieter Ludwig, der Leiter der unabhängigen Arzneimittelkommission: Wer bei harmlosen Infektionskrankheiten Panik verbreite, verliere seine Glaubwürdigkeit und laufe so Gefahr, dass sinnvolle Empfehlungen im wirklichen Ernstfall nicht mehr beachtet werden. Anders ausgedrückt: Auch ein Fehlalarm kann tödliche Folgen haben.
>>>

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3. November 2009 um 16:34

Ich bin auch gegen die Impfung
Der Impfstoff ist nicht erprobt, und was man schon gar nicht weiß, ist, ob der noch helfen wird, wenn das Virus mutiert. Und gerade damit wird ja argumentiert, dass es noch gefährlicher werden kann.
Bisher sind das aber alles nur Spekulationen, wie hier ja schon viele erwähnt haben, sterebn an der normalen Grippe viel mehr Menschen.
Ich lasse mich gegen keine von beiden impfen, bei schnell mutierenden Viren macht das einfach keinen Sinn, außerdem zähle ich nicht zu den Risikogruppen.
Zusätzlich schwächt eine Impfung das Immunsystem vorläufig, dadurch wird man anfälliger für triviale Erkältungen, was zwar nicht so schlimm ist, aber nervig.

Was mir auch noch interessantes aufgefallen ist:
Vor ein paar Tagen wurde ja so eine zusätzliche Panikmache verbreitet, weil ja die Frau angeblich ohne Vorerkrankungen gestorben ist.
Heute morgen stand, eher klein, in der Zeitung, dass sie eben doch vorerkrankungen hatte, Asthma und Leberprobleme. Tja, eine große Entwarnung läuft nicht durch die Medien...

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3. November 2009 um 17:04

Gerade im Internet gelesen
Bei der Schweinegrippe-Impfung in Deutschland sind erstmals lebensgefährliche Komplikationen aufgetreten. In Düsseldorf erlitt ein etwa 30-jähriger Mann nach der Impfung einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock, teilte der Düsseldorfer Arzt Christian Wittig mit.

Glücklicherweise befand sich der Mann zu diesem Zeitpunkt noch in der Arztpraxis und konnte sofort notfallmäßig betreut werden. "Bei einem anaphylaktischen Schock hat man ein Zeitfenster von 90 Sekunden, um zu reagieren", betonte Wittig. Der Patient habe einen Kreislaufkollaps erlitten, sei aber noch ansprechbar gewesen. Nach einer Notfallbehandlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht, konnte die Klinik aber zwei Stunden später bereits wieder verlassen.


Todesfälle in Schweden
Wittig betonte, die Erfahrungen in Schweden, wo bereits früher mit der Impfung begonnen wurde, hätten gezeigt, dass die Impfung nicht risikolos sei. In Schweden seien bei 150.000 Impfungen fünf Todesfälle registriert worden. Dennoch sei die Impfung sinnvoll und notwendig, meinte der Arzt.

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3. November 2009 um 17:25


hab mich das zweite Jahr gegen die NORMALE Grippe impfen lassen,,,von den vielen Grippetoten redet ja irgendwie Keiner mehr...
Auf einmal ist die Schweinegrippe sooooo gefährlich...mir kommt es vor wie ne Rettungsaktion für die Pharmaindustrie...wir haben ja ne Wirtschaftskrise...ein bisschen Angst in die Masse gestreut und schwups ist wenigstens EIN Wirtschaftszweig aus der Krise...man konnte der Pharmaindustrie ja schwerlich ne Abwrackprämie zugute kommen lassen...da hätten wir janz schön alt ausgesehen
Fazit für mich...Panikmache

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3. November 2009 um 17:34

Ich denke,
ich werde mich impfen lassen!

Die S-Grippe ist auf jeden Fall gefährlicher als eine normale Grippe!
Außerdem gab es jetzt durch S-Grippe einen Todesfall OHNE vorherige Krankheitszeichen!
Und gerade jüngere Menschen sollten sich impfen lassen.
Davon abgesehen sterben an der normalen Grippe vorwiegend ältere Menschen, die sowieso schon sehr geschwächt und anfällig sind..
Aber keine jüngeren Leute oder Leute, die unter 60 sind!

Insofern macht eine Impfung doch Sinn, wenn man anscheinend ohne Anzeichen einer Grippe daran sterben kann!

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3. November 2009 um 17:48
In Antwort auf eunice_12458923

Ich denke,
ich werde mich impfen lassen!

Die S-Grippe ist auf jeden Fall gefährlicher als eine normale Grippe!
Außerdem gab es jetzt durch S-Grippe einen Todesfall OHNE vorherige Krankheitszeichen!
Und gerade jüngere Menschen sollten sich impfen lassen.
Davon abgesehen sterben an der normalen Grippe vorwiegend ältere Menschen, die sowieso schon sehr geschwächt und anfällig sind..
Aber keine jüngeren Leute oder Leute, die unter 60 sind!

Insofern macht eine Impfung doch Sinn, wenn man anscheinend ohne Anzeichen einer Grippe daran sterben kann!


da muss ich dich leider enttäuschen...es sterben an der "normalen" Grippe auch Kinder,ältere Menschen und jeder dessen Immunsystem zu schwach ist, der Grippe zu widerstehen...wir reden hier nicht vom grippalen Infekt, sondern der Grippe...an der Schweinegrippe ist ein Mensch gestorben, der zu keiner "Risikogruppe" gehörte...aber auch solche Fälle hat es bei einer "normalen" Grippe schon gegeben

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3. November 2009 um 18:27
In Antwort auf eunice_12458923

Ich denke,
ich werde mich impfen lassen!

Die S-Grippe ist auf jeden Fall gefährlicher als eine normale Grippe!
Außerdem gab es jetzt durch S-Grippe einen Todesfall OHNE vorherige Krankheitszeichen!
Und gerade jüngere Menschen sollten sich impfen lassen.
Davon abgesehen sterben an der normalen Grippe vorwiegend ältere Menschen, die sowieso schon sehr geschwächt und anfällig sind..
Aber keine jüngeren Leute oder Leute, die unter 60 sind!

Insofern macht eine Impfung doch Sinn, wenn man anscheinend ohne Anzeichen einer Grippe daran sterben kann!

Nein eben nicht
Todesfall ohne vorherige Krankheitszeichen- du redest doch von der 48jährigen Frau, die in der Uniklinik Bonn gestorben ist, oder?
Heute morgen stand in der Zeitung, dass die doch Vorerkrankungen hatte, nämlich Asthma und einen Leberschaden.
Und natürlich hatte sie Krankheitszeichen, wäre sie sonst in die Klinik eingeliefert worden???

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3. November 2009 um 18:36
In Antwort auf skyeye70


hab mich das zweite Jahr gegen die NORMALE Grippe impfen lassen,,,von den vielen Grippetoten redet ja irgendwie Keiner mehr...
Auf einmal ist die Schweinegrippe sooooo gefährlich...mir kommt es vor wie ne Rettungsaktion für die Pharmaindustrie...wir haben ja ne Wirtschaftskrise...ein bisschen Angst in die Masse gestreut und schwups ist wenigstens EIN Wirtschaftszweig aus der Krise...man konnte der Pharmaindustrie ja schwerlich ne Abwrackprämie zugute kommen lassen...da hätten wir janz schön alt ausgesehen
Fazit für mich...Panikmache

Kann mich der Meinung nur anschließen!!!!
Für mich ist es auch reine Panikmache....
Es muss mal wieder eine ... durchs Dorf getrieben werden...siehe Vogelgrippe!
An der normalen Grippe sterben jedes Jahr viel mehr Menschen.

LG
Cordula

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7. November 2009 um 10:45

Was ja komisch ist
erst haben die Ärzte im TV gesagt, dass sie schon wüßten wie sie mit einer Grippe umzugehen hätten. Und es gab einige Ärzte die Zweifel hatten wegen dem Impfstoff. Und nun zeigen sie ganz plötzlich die Toten und den großen Andrang. Impfstoffe gehen aus und so. Was knapp ist will natürlich jeder haben. Und mit der Angst ließ sich schon immer viel verkaufen. Tote gab es schon immer bei Grippe, ganz gleich ob Schwein oder sonstwas. Auf jeden Fall will man wohl möglichst alle impfen. Man sprach sogar schon von Impfpflicht. Was sie doch alles tun um uns zu schützen. Jetzt lese ich noch so einen Artikel Das ist bestimmt etwas weit hergeholt.
http://info.kopp-verlag.de/news/schweinegrippe-enthaelt-impfst off-mikrochips.html

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7. November 2009 um 12:23

Es
kommt in vier Wochen ein neuer Impfstoff auf den Markt, der für Schwangere gut verträglich ist und besser ist, als der Impfstoff, der zuvor eingesetzt wurde. Ich habe keine Lust eine Woche in Quarantäne zu kommen und danach eine Woche Arbeitsunfähig zu sein, dann kann ich dieses Semester vergessen.

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7. November 2009 um 12:29


Also einige meiner Freunde hatten die Schweinegrippe - haben davon aber nichts weiter gemerkt als eine normale Erkältung.
Da ich auch gut krank war ein paar Tage, könnte es gut sein, dass ich sie von ihnen bekommen habe...
Ich verstehe diese Panik darum nicht, habe langsam den Eindruck, die müssen nur irgendwie den vielen Impfstoff wieder loswerden!

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7. November 2009 um 13:30

Nein
ich lass mch nicht impfen, weil ich das ganze für panikmache halte und ich außerdem keine lust hab, nach der impfung aus den latschen zu kippen. 90 sekunden ist ein bissl arg kurz wenn man allergisch auf den impfstoff reagiert!

sollte ich die schweinegrippe bekommen, geh ich zum arzt und sitz das aus wie ne normale grippe auch. davor hat ja auch keiner panik, obwohl die genauso oder sogar noch gefährlicher ist!

lg

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7. November 2009 um 17:01
In Antwort auf cheryl_12314718

Na, wenn Du meinst...
Dein "liege zwei Tage im bett und dann geht's mir wieder gut" halte ich für eine echte Grippe (nicht diese banalen grippalen Infekte, die ständig fälschlicherweise so bezeichnet werden) doch für arg optimistisch.

Außerdem bist Du informationsmäßig nicht mehr auf dem neuesten Stand: inzwischen gibt es den ersten Todesfall "nur" an Schweinegrippe.

Grundsätzlich halte ich die "reguläre" Grippeimpfung für Risikopersonen für prioritär, allerdings finde ich die Impfstoffpanikmache in den Medien bezüglich der Schweinegrippe nicht weniger unsachlich als die Panikmache vor der Erkrankung selbst.

Zum Thema:
Ich habe mich gestern gegen beide impfen lassen - die STIKO empfiehlt zwar zwischen beiden Impfungen prinzipiell einen gewissen zeitlichen Abstand, allerdings gibt es nach Recherche in der Fachliteratur keine zwingende medizinische Notwendigkeit dafür... und mir passt eine "müdere" Woche besser in den Plan, als zwei bis drei "halb-müde". Bislang fühle ich mich übrigens prima.

Warum? Weil ich seit Jahren Asthma bronchiale habe, weil ich jeden Tag beruflich 60-100 z.T. kranke Menschen treffe... und weil ich einmal vor Jahren das "Vergnügen" einer echten Grippe hatte, und Wochen brauchte, um wieder voll leistungsfähig zu sein - was ich mir als Selbständige nur begrenzt erlauben kann.


ich habe mich und meine familie schon impfen lassen und wir leben noch !!! nebenwirkung=nix
ich bin sehr erleichtert,das ich es hinter mir habe.
bin diabetikerin und habe chronische bronchitis.
da meine kleine tochter mit 2 beinahe an der saisonalen grippe gestorben wäre,haben wir diese impfung natürlich auch noch gemacht.
erst jetzt bin ich entspannt und wieder beruhigt.....komme was wolle!!!!

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7. November 2009 um 23:31
In Antwort auf acacia_12355468

Nein
ich lass mch nicht impfen, weil ich das ganze für panikmache halte und ich außerdem keine lust hab, nach der impfung aus den latschen zu kippen. 90 sekunden ist ein bissl arg kurz wenn man allergisch auf den impfstoff reagiert!

sollte ich die schweinegrippe bekommen, geh ich zum arzt und sitz das aus wie ne normale grippe auch. davor hat ja auch keiner panik, obwohl die genauso oder sogar noch gefährlicher ist!

lg

Woher...
... kommt eigentlich diese ständig hier zitierte Aussage, man habe bei einer Allergie grundsätzlich nur 90 Sekunden Zeit?

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7. November 2009 um 23:32

Welche...
... Art der Massenpanik denn? Die gegen die Schweinegrippe oder die gegen die Impfung? Aktuell geben die sich beide nicht viel...

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8. November 2009 um 0:14

Weil...
... es mir ziemlich egal ist, ob irgendwo jemand einen tödlichen oder möglicherweise einen ganz leichten Verlauf dieser Erkrankung hatte (wenn es denn dann überhaupt eine echte Grippe und nicht nur ein grippaler Infekt war).

Mich interessiert recht egoistisch zunächst einmal mein eigenes Risiko:
- Was habe ICH für Vorerkrankungen bzw. für eine körperliche Konstitution?
- Unter welchem Infektionsrisiko stehe ICH?
- Welche potentiellen Risiken sind für MICH mit der Erkrankung verbunden?
- Welche potentiellen Risiken sind für MICH mit der Impfung verbunden?
- Welche Optionen für eine Behandlung gibt es für MICH?

Als nächstes kommt dann so was wie ein "soziales Gewissen":
- Würde ich meine Mitmenschen in besonderer Weise gefährden, wenn ich eine Erkrankung riskiere (z.B. weil es in meinem privaten/beruflichen Umfeld Personen gibt, für die eine Ansteckung bei mir z.B. durch eine Immunschwäche ein hohes Risiko darstellt.. oder weil ich eine Funktion ausübe, in der ich in einem Erkrankungsfall nicht so einfach ersetzbar wäre z.B. in der medizinischen Versorgung)?
- Ist das Risiko einer Impfung mir eher zuzumuten, um ggf. durch mein Nicht-Erkranken auch Menschen mitzuschützen, die sich z.B. wegen einer Allergie, nicht selbst impfen lassen können?

Bei der Beantwortung dieser Fragen hat mir weder die eine noch die andere Panikmache geholfen... was aber ja nicht heißt, dass ich die Antworten nicht in seriöseren Quellen gefunden habe, und die für mich ganz individuell eben darauf hinausliefen, mich impfen zu lassen. Stört Dich das?

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8. November 2009 um 2:23
In Antwort auf cheryl_12314718

Woher...
... kommt eigentlich diese ständig hier zitierte Aussage, man habe bei einer Allergie grundsätzlich nur 90 Sekunden Zeit?

Guckste keine nachrichten?

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8. November 2009 um 8:36
In Antwort auf acacia_12355468

Guckste keine nachrichten?

Doch,...
... aber mein medizinisches Wissen habe ich bisher doch lieber aus Vorlesungen und Fachbüchern und später auch eigener praktischer Erfahrung bezogen.

Klar geht es bei einer anaphylaktischen Reaktion um Zeit - je eher man interveniert, um so besser. Trotzdem ist das mit den "90 Sekunden" Blödsinn, auch bei einer Allergie reagiert jeder Mensch unterschiedlich schnell und heftig.

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8. November 2009 um 9:16

Es...
... werden mit Sicherheit noch beträchtlich mehr Menschen daran sterben - die Hong Kong-Grippe 1968/1969 brachte es allein in Deutschland auf 30.000 Tote, weltweit je nach Zählweise auf 800.000 bis 2 Millionen. Selbst mit dem Privileg eines recht guten Hygiene- und Gesundheitssystems dürfte eine echte Pandemie es auch heute noch über die 1-2 Jahre ihrer Dauer in den 5stelligen Opferbereich schaffen.

Was die "Ersetzbarkeit" betrifft - natürlich ist jeder ersetzbar... allerdings benötigt man dafür trotzdem Zeit... und natürlich qualifizierte Ausweichmöglichkeiten.
Das Problem einer echten Epi- oder Pandemie ist doch gar nicht, dass es unbedingt viele schwere Verläufe geben muss, die Summe leichterer/mittelschwerer Verläufe ist trotzdem nicht zu verachten. Laß' jeden nur für 3 oder 4 Tage zu Hause bleiben müssen - wenn das alle mehr oder weniger gleichzeitig tun, stirbst Du nicht an der Grippe, sondern mit Deinem 0815-Herzinfarkt zu Hause, weil es weder einen Arzt/Rettungsdienst gab, der zeitnah einen Hausbesuch machen konnte, noch ein freies Bett im Krankenhaus, wenn dort ganze Stationen wegen Personalmangels zusammengelegt werden mußten. Ich wohne in einer Großstadt - bereits jetzt ist hier so, dass sich jedes Wochenende in schöner Regelmäßigkeit ein Krankenhaus nach dem anderen "abmeldet"... ab Sonntagmittag ist's dann egal, da hat man rettungsdienstmäßig wieder die freie Wahl, weil eh' alle voll sind.
Wenn hier mein Müll liegenbleibt, die Busse nicht mehr regelmäßig fahren oder morgens der Kindergarten anruft, sie müssten leider aus Personalmangel für den Rest der Woche schließen, dann hilft es mir nicht, dass es zig' Menschen geben würde, die diese Berufe alternativ ausüben könnten... gerade JETZT sind sie eben nicht verfügbar.
Wenn ich nicht zur Arbeit gehen kann, weil ich krank bin, ist das noch kein so großes Problem - ich habe Kollegen, die mich wunderbar vertreten können. Wenn sich die jedoch auch alle gerade zeitgleich mit mir krankgemeldet haben... nun, dann wäre es vermutlich eine Frage, wie redundant die Funktion abgesichert ist, die ich ausübe... und welche Konsequenzen es hat, wenn sie mal für eine begrenzte Zeit nicht mehr zur Verfügung steht.

"Mich stört gar nichts, weder der eine, der sich impfen lässt, noch der andere, der es sein lässt. Ich frag mich, weshalb dich das stört, wenn man fragt, was dich dazu bewogen es doch zu tun, obwohl beide "Panik-Machen" nicht sonderlich zutreffend sind."

... weil ich es nicht als sachliche Frage empfunden habe.

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8. November 2009 um 13:24

Ich lasse mich und meine Tochter nicht impfen,
denn ich halte nicht als Versuchskaninchen her, für einen Impfstoff, der in den USA nicht zugelassen wird, zwecks unerprobter Wirkstoffverstärker,

weil ich den Reibach und die damit umhergegangene "Propaganda" der Pharmaindustrie nicht unterstütze,

weil ich die Schweinegrippe - wie schon hier erwähnt - für viel ungefährlicher halte, als ne normale Grippe und gegen die bin ich auch nicht geimpft.

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9. November 2009 um 22:24

Spiegel 09.11.09
Die Seuche der Jungen

.....Für Christian Putensen, den Leiter der operativen Intensivmedizin des Uni-Klinikums Bonn, ist ein solcher dramatischer Krankheitsverlauf allerdings überhaupt nichts Neues. "Zuvor völlig gesunde junge Leute mit einer Lungenentzündung und plötzlichem Lungenversagen sehen wir hier immer wieder", sagt er. "Das passiert auch ganz ohne Schweinegrippe."

Und Wolfgang Becker-Brüser vom pharmakritischen "arznei-telegramm" beklagt: "Das Problem ist, dass wir die Schweinegrippe nicht in Relation setzen zu anderen Infektionskrankheiten. Würden wir die normale Wintergrippe so aufmerksam verfolgen wie jetzt die Schweinegrippe, dann müsste man jeden Tag in den Medien Dutzende Tote beklagen. Die Leute werden weichgekocht, entscheiden dann nicht mehr rational."....

...Verschleiert wird so aber auch, dass in manchen Landstrichen fast alle Ärzte ablehnen zu impfen. Etliche Hausärzte scheuen Aufwand und Risiko. Andere wie der Braunschweiger Allgemeinmediziner Wolfgang Schneider-Rathert verweigern ihre Mithilfe aus grundsätzlichen Erwägungen: "Im Falle einer echten Katastrophe wäre es sicher vertretbar, den Impfstoff einzusetzen - aber davon kann derzeit nicht die Rede sein."...

...Neidvoll blicken viele deutsche Mediziner deshalb über den Atlantik. In den USA werden ausschließlich Impfpräparate ohne die umstrittenen Wirkverstärker, die sogenannten Adjuvanzien, verwendet. Sie werden exakt so hergestellt wie die langjährig erprobten saisonalen Grippeimpfstoffe. Deutschland hingegen legte sich schon 2007 vertraglich fest, im Fall einer Influenza-Pandemie den neuartigen Impfstoff Pandemrix mit dem zuvor noch nie außerhalb von Studien eingesetzten Wirkverstärker AS03 zu kaufen. Wäre es zu einer tödlichen Vogelgrippe- und nicht zu einer bislang noch immer eher milden Schweinegrippe-Pandemie gekommen, wäre das durchaus sinnvoll gewesen. So jedoch sehen viele Ärzte in Pandemrix ein unnötiges Risiko. Ausgerechnet an chronisch Kranken etwa, die jetzt als Erstes geimpft werden sollen, ist der Impfstoff, der nachweislich schlechter verträglich ist, nie umfangreich erprobt worden...

...Und selbst für Gesunde birgt Pandemrix vielleicht unbekannte Risiken. Begünstigt der Impfstoff das Risiko, Autoimmunerkrankungen wie etwa das Guillain-Barré- Syndrom zu erleiden? "Das werden wir erst in Monaten wissen, wenn niemand mehr an diese Schweinegrippe-Saison denkt", sagt Becker-Brüser. Eine ausführliche Studie dazu, die das Paul-Ehrlich-Institut durchführt, endet erst Ende September 2010....

Wenn nicht mal gerade der letzte Absatz fast ein Beweis dafür ist, dass alle die sich impfen lassen unfreiwillig an einer kostenlosen Feldstudie teilnehmen.
Womit ich nicht sage, dass es nicht im Einzelfall sinnvoll sein kann, sich gegen SG impfen zu lassen. Nur muss das Risiko der Erkrankung das Risiko des unsicheren Impfstoffes überwiegen.

Grüsse

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9. November 2009 um 22:33
In Antwort auf kilie_12351775

Spiegel 09.11.09
Die Seuche der Jungen

.....Für Christian Putensen, den Leiter der operativen Intensivmedizin des Uni-Klinikums Bonn, ist ein solcher dramatischer Krankheitsverlauf allerdings überhaupt nichts Neues. "Zuvor völlig gesunde junge Leute mit einer Lungenentzündung und plötzlichem Lungenversagen sehen wir hier immer wieder", sagt er. "Das passiert auch ganz ohne Schweinegrippe."

Und Wolfgang Becker-Brüser vom pharmakritischen "arznei-telegramm" beklagt: "Das Problem ist, dass wir die Schweinegrippe nicht in Relation setzen zu anderen Infektionskrankheiten. Würden wir die normale Wintergrippe so aufmerksam verfolgen wie jetzt die Schweinegrippe, dann müsste man jeden Tag in den Medien Dutzende Tote beklagen. Die Leute werden weichgekocht, entscheiden dann nicht mehr rational."....

...Verschleiert wird so aber auch, dass in manchen Landstrichen fast alle Ärzte ablehnen zu impfen. Etliche Hausärzte scheuen Aufwand und Risiko. Andere wie der Braunschweiger Allgemeinmediziner Wolfgang Schneider-Rathert verweigern ihre Mithilfe aus grundsätzlichen Erwägungen: "Im Falle einer echten Katastrophe wäre es sicher vertretbar, den Impfstoff einzusetzen - aber davon kann derzeit nicht die Rede sein."...

...Neidvoll blicken viele deutsche Mediziner deshalb über den Atlantik. In den USA werden ausschließlich Impfpräparate ohne die umstrittenen Wirkverstärker, die sogenannten Adjuvanzien, verwendet. Sie werden exakt so hergestellt wie die langjährig erprobten saisonalen Grippeimpfstoffe. Deutschland hingegen legte sich schon 2007 vertraglich fest, im Fall einer Influenza-Pandemie den neuartigen Impfstoff Pandemrix mit dem zuvor noch nie außerhalb von Studien eingesetzten Wirkverstärker AS03 zu kaufen. Wäre es zu einer tödlichen Vogelgrippe- und nicht zu einer bislang noch immer eher milden Schweinegrippe-Pandemie gekommen, wäre das durchaus sinnvoll gewesen. So jedoch sehen viele Ärzte in Pandemrix ein unnötiges Risiko. Ausgerechnet an chronisch Kranken etwa, die jetzt als Erstes geimpft werden sollen, ist der Impfstoff, der nachweislich schlechter verträglich ist, nie umfangreich erprobt worden...

...Und selbst für Gesunde birgt Pandemrix vielleicht unbekannte Risiken. Begünstigt der Impfstoff das Risiko, Autoimmunerkrankungen wie etwa das Guillain-Barré- Syndrom zu erleiden? "Das werden wir erst in Monaten wissen, wenn niemand mehr an diese Schweinegrippe-Saison denkt", sagt Becker-Brüser. Eine ausführliche Studie dazu, die das Paul-Ehrlich-Institut durchführt, endet erst Ende September 2010....

Wenn nicht mal gerade der letzte Absatz fast ein Beweis dafür ist, dass alle die sich impfen lassen unfreiwillig an einer kostenlosen Feldstudie teilnehmen.
Womit ich nicht sage, dass es nicht im Einzelfall sinnvoll sein kann, sich gegen SG impfen zu lassen. Nur muss das Risiko der Erkrankung das Risiko des unsicheren Impfstoffes überwiegen.

Grüsse

Falscher Titel
Hier der richtige Titel des Artikels:
Impf-Verwirrung hat Deutschland infiziert

wer ihn ganz lesen mag (2 Seiten)

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,659973,00.html

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