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OT Schlechtes Gewissen loswerden....

14. Juli 2013 um 19:08

Kennt ihr das auch: es gibt eine Situation, von der ihr wisst, dass ihr sie ausführen müsstet damit es euch damit besser geht. Aber wenn ihr das macht, geht es anderen dadurch schlechter (lasst sie sozusagen im Stich) und deswegen habt ihr ein schlechtes Gewissen und verharrt in der für euch schlechteren Position?

Wie kommt man aus der Schlechten Position raus obwohl man das schlechte Gewissen hat?

LG Angellaney

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14. Juli 2013 um 19:12

Klingt etwas
theoretisch, aber in manchen Fällen wird man sein schlechtes Gewissen nicht los. Wenn man dafür einem anderen Menschen weh tut, dann wäre es eher bedenklich, wenn man kein schlechtes Gewissen hätte. Man muss sich einfach überlegen, was man will und in manchen Fällen muss man auch mal Egoist sein. Das schlechte Gewissen wird bleiben, aber manchmal ist es notwendig, das zu ignorieren.

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14. Juli 2013 um 19:46

Mit dem Egoismus ist das so eine Sache...
Du scheinst in einer Situation zu sein, bei der Du gezwungen bist, eine egoistische Entscheidung zu treffen.

Frage Dich folgendes:
Kann ich alle Konsequenzen tragen, die aus der von mir getroffenen Entscheidung hervorgehen oder trage ich lieber die Konsequenzen, die mich erwarten, wenn ich mich nicht entscheide?

Egoistische Lösungen haben ihren Preis: schlechtes Gewissen, "Retourkutschen" usw.

Lerne aus Deinem Fehler, denn das ist es, was ein schlechtes Gewissen im Einfachsten bezweckt.

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14. Juli 2013 um 21:20

Ein geliebter Mensch,
braucht mich nicht zu bitten.... für mich ist es selbstverständlich es ihm anzubieten!

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14. Juli 2013 um 21:20

Schwierige Frage, @ginxd,
man koennte die natuerlich auch anders stellen: Wenn das eigene Kind, der Partner, die Eltern, Geschwister, Freunde und wer auch immer gekidnappt wuerden und du selbst als Austausch gefordert wuerdest, wuerdest du dich selbst hergeben, um sie zu befreien? Das ist keine fiktive Ueberlegung, gerade kritische Journalisten zB., oder Aktivisten, Oppositionsfuehrer usw., die aus authoritaeren Laendern fluechten, werden damit konfrontiert, dass wenn sie sich nicht ausliefern vielleicht die ganze zurueckgelassene Familie gefoltert und getoetet wird.

Und man koennte sich sicher Lebenssituationen vorstellen, wo es darum geht, sich selbst oder jemanden anderes in eine nachteilige Situation zu bringen, zB. wenn man Verbrechen von Freunden decken muss und dadurch selbst in die Schusslinie geraet etc.

Aber... das sind ganz persoenliche, sehr schwierige Individual-Entscheidungen, die man nach extrem langem und schmerzvollen Ueberlegen trotzdem aus dem Bauch heraus trifft. Und welche Entscheidung das ist, kann man doch aus der Situation heraus gar nicht sagen, es ist viel zu unvorstellbar uns jetzt, weil wir keinen konkreten Fall haben, keine konkreten Chancen, keinen Entscheidungsspielraum.

Ich persoenlich hoffe nur, dass ich nie nie niemals in eine solche Situation kommen werde....

Violetluna ist auch nicht eifersuechtig und hat nie ein schlechtes Gewissen, klaro ^^ Das Einzige, was ich ihr zutraue, ist dass sie es zumindest aufrichtig versucht. Weil NIE ein schlechtes Gewissen zu haben ist unmoeglich...

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14. Juli 2013 um 21:25
In Antwort auf Mascha1

Ein geliebter Mensch,
braucht mich nicht zu bitten.... für mich ist es selbstverständlich es ihm anzubieten!

Na gut, das Beispiel war doch schwierig, siehe oben,
lebensnotwendige Organe darf man gar nicht "spenden", so lange man noch bei vollem Bewusstsein ist und lebt.

Nicht-lebensnotwenige Organe wie zB. Rueckenmark oder eine Niere, klar, die wuerde ich im Zweifel auch spenden, aber nur wenn es wirklich gar keine anderen Alternativen gibt, logisch...

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14. Juli 2013 um 21:27
In Antwort auf worldgrid

Na gut, das Beispiel war doch schwierig, siehe oben,
lebensnotwendige Organe darf man gar nicht "spenden", so lange man noch bei vollem Bewusstsein ist und lebt.

Nicht-lebensnotwenige Organe wie zB. Rueckenmark oder eine Niere, klar, die wuerde ich im Zweifel auch spenden, aber nur wenn es wirklich gar keine anderen Alternativen gibt, logisch...

Wenn mein Sohn vor mir stehen würde,
glaube mir.....nicht 1 Sek. würde ich überlegen ihm ein Organ zu spenden... Wie Du sagst...soweit es erlaubt ist

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14. Juli 2013 um 21:41

...
Man kommt da raus, indem man der Person nächstes Mal ein Gefallen tut oder etwas, was ihn glücklich macht.
Was vergangen ist, ist vergangen, also nach vorne schauen.

Man kann zwar nichts rückgängig machen, kann aber durch kleine, nette Gesten oder Taten wieder das Herz eines Menschen gewinnen..

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14. Juli 2013 um 21:56

Das sehe ich nicht so,
wenn ich meinem Kind eine Niere spenden würde, wäre dass absolut uneigennützig ( es sei denn, Du siehst es als Eigennutz an, wenn ich meinen Sohn am Leben erhalten möchte), ich würde ihn auch in keinster Weise deshalb an mich binden wollen
Und mal ehrlic....was wäre ich für eine Mutter, wenn ich mein Kind sterben lassen würde obwohl ich ihm das Leben retten könnte??

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14. Juli 2013 um 22:01

Ich sage das
ich habe und werde niemandem etwas vorhalten...
auch wenn Du es mir nicht abnimmst... aber ich würde gebauso handeln, wie ich es Dir gesagt habe. Wen ich jemandem helfe, mache ich das uneigennützig...

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14. Juli 2013 um 22:33

....
Also bei mir geht es eigentlich dann doch eher um eine leichtere Entscheidung als um Gewalteingriff, Organe spenden. Also nicht um Leben und Tod. Und da bin ich dann doch schon mal ganz froh drum.

Dennoch fällt die Entscheidung schwer....

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24. Juli 2013 um 0:01

Ja ok....
... trotzdem braucht man nur eine Niere

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