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OT: Rauchen und Selbstbewusstsein

22. April 2013 um 16:01

Hat Rauchen Eurer Meinung nach mit Selbstbewusstsein zu tun?
Warum werden Raucher die aufgehört haben, nach Jahren wieder rückfällig? Ist es Euch schon mal aufgefallen, dass das der Fall ist, wenn sie "Hürden" zu meistern haben?

Kann man generell davon sprechen, dass derjenige der raucht weniger intaktes Selbstbewusstsein hat oder ist das Eurer Meinung nach Nonsens?

Freu mich auf Meinungen...

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23. April 2013 um 6:09


ne zigarette is ne seelische krücke...etwas zum festhalten,wie für andere ein gutes lied,sport...wat leckeres zu essen,oder irgendwas,was einen besser fühlen lässt...hat leider den nebeneffekt,das man bei frauen ab einem gewissen alter ein bügeleisen durchs gesicht jagen muss...aber diesen unangenehmen nebeneffekt haben andere seelische krücken auch...beim essen wird man eben dick...musik ist etwas,was einen gut fühlen lässt und soweit ich weiß keine nebenwirkungen hat beim sport kanns schonmal daneben gehen...je nach ausübung...
aber die zigarette zwangsläufig immer mit mangelndem selbstbewusstsein in verbindung bringen...hmmm...nööö...wäre zu einfach

sky

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23. April 2013 um 6:21

Das was ich rauche
ist sogar bewusstseinserweiternd, ja wirklich, vorher wusste ich nämlich gar nicht was Bewusstsein eigentlich bedeutet.

Selbstbewusstsein wird völlig falsch verwendet in unserem Sprachgebrauch. Was man allgemein damit meint ist eigentlich die Selbstsicherheit. Unsichere Personen neigen in Stresssituation dazu Kompensationsverhalten zu zeigen, Fingernägelkauen zählt auch dazu. Das hat aber mit mangelndem Selbstbewusstsein nichts zu tun.

Selbstbewusstsein, also sich über sich selbst bewusst sein, wissen was man kann, wie man ist, wie man reagiert, kann dazu führen, dass man unsicher wird. Wer schon mal mit rauchen aufgehört hat, der hat dabei eine Menge gelernt über sich und sein Bewusstsein, von daher stärkt Rauchen IMMER das Selbstbewusstsein, auch wenn einem bewusst wird, dass man es nicht schafft aufzuhören.

Selbst der größte Clown, wie Berlusconi zB, kann super selbstsicher auftreten, obwohl ihm absolut bewusst ist, dass er ein Clown und Betrüger ist, jeder weiß das und trotzdem kommt er damit durch. Oft ist es sogar so, dass besonders unbewusste Personen besonders sicher auftreten können, einfach weil sie keine Zweifel daran haben.

Also man kann davon ausgehen, dass jemand der kifft, in Sachen Selbstbewusstsein Normalen weit überlegen ist und auch jemand der raucht und sich bewusst damit auseinander setzt, hat in der Regel mehr Selbstbewusstsein als Nichtraucher. Auch schlimme Erlebnisse, die man schwer zu verarbeiten hatte, steigern das Selbstbewusstsein.

Ich sage immer: Wer nie geraucht hat, der kann auch nicht aufhören.

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24. April 2013 um 9:06


eine Sucht?
Naja, das finde ich ehrlich gesagt etwas hoch gegriffen.
Ich kenne Menschen mit Heroinabhängigkeit, Alkoholabhängigkeit, stoffungebundener Sucht, ich war selbst vor langer Zeit medikamentenabhängig, meine Selbstverletzung ist im Grunde nur eine Sucht - da kommt mir Rauchen doch etwas harmlos daher

Suchterklärung? Das klingt, als würdest Du annehmen, dass es jeder versucht zu verleugnen, herunterzuspielen und anders darzustellen - da sind wir wirklich bei Selbstbewusstsein und Selbstreflektion - nein tut nicht jeder. Auch nicht jeder mit einer Abhängigkeit, die ... ich sag mal, die einen sehr viel stärker beeinträchtigt, als Rauchen.

Nikotin ist ein Nervengift, es wirkt beruhigend.
Rauchen ist eine Handlung, in die man sehr viel Autosuggestion packen kann - Rauchen wird dann genau zu dem, was man darin sehen möchte, was man damit erreichen möchte.
Es ist etwas, was sozial stark verbindet, ohne dass man dafür grossartig etwas tun muss.
Es ist ein einfacher Weg, vieles zu kompensieren (nein, hat nicht zwingend mit Selbstbewusstsein zu tun).

Rauchen als Handlung hat sehr viel mehr Suchtpotential als Nikotin als Substanz je haben könnte.

Zum Thema: Ich würd jetzt nicht sagen, dass ich wenig Selbstbewußtsein habe

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24. April 2013 um 9:54

Stop mal...
ich habe nicht gesagt, dass es nicht süchtig macht.

Der körperliche Entzug ist Pillepalle, dass aber die Handlung an sich ein hohes Suchtpotential hat, habe ich doch sogar explizit geschrieben, oder? Drücke ich mich mal wieder so quer aus?

Der körperliche Entzug ist im Übrigen bei Heroin echt hässlich, aber noch nicht mal da das eigentliche Problem. Auch nicht bei Alkohol, Medikamenten o.ä.

Warum es so schwer ist, aufzuhören? Nicht weil der Körper das Nikotin vermisst, sondern weil man immer etwas hatte, wovon man glauben konnte, dass es einen leicht und schnell beruhigt. Weil man etwas hatte, womit man schnell und leicht kompensieren konnte. Weil man etwas hatte, wo man sich immer mit den Kollegen getroffen und ausgetauscht hat, was einen mit denen verbunden hatte, ohne dass man etwas anderes tun musste als ein Feuerzeug an getrocknete und fermentierte Pflanzenteile zu halten.
Man vermisst kaum das Nikotin, aber man vermisst fürchterlich stark die Möglichkeit, sich mit einer winzigen Handlung sofort besser zu fühlen.

Ja, ich kenne einiges. Ich bin ein Freak, die Menschen, für die ich mich näher interessiere, sind es auf ihre eigene Art fast immer auch. Mit den "blonden, blauäugigen", um es mit Thomas Mann zu sagen - also mit denen, die immer ein leichtes Leben hatten - kann ich nicht sonderlich viel anfangen.

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24. April 2013 um 10:29

Nein, muss man nicht
aber es hilft, ein Freak zu sein

Ja, es sind in der Hauptsache auch Nervengifte.
Der reine körperliche Entzug von Nikotin, Opiaten und Alkohol dauert in etwa 3 (!) Tage, Bei Coca, Heroin und Tranqullizern sind es etwa 5 Tage. Mit Tranquillizern durfte ich das, den lieben Ärzten sei mein verbindlichster Dank, selbst ausprobieren, der Entzug ist in etwa der gleiche wie bei Heroin. Opiate habe ich auch selbst mehrfach durch - nun, das ist teils unschön, teils wirklich hässlich, aber hey, es sind 3 oder 5 Tage - die sind recht schnell vorbei.
Ausserdem hilft simples Paracetamol / Ibuprophen, um die Entzugssymptome ganz deutlich zu mildern.

Die Folge ist: den reinen Entzug schaffen 96 % von denen, die es versuchen - also beinahe alle.
Das nächste Jahr aber schaffen weniger als 30%, nach 10 Jahren sind es dann so 15-20% - schon allein das macht deutlich, dass das Problem nur zum ganz kleinen Teil an dem Gift im Blutkreislauf liegt.
Nein, die eigentlichen Probleme fangen danach erst an.

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24. April 2013 um 11:18

Und wie erklärst Du dann...
... dass 96% der Abhängigen das mit der "Zuführung des Nervengiftes und der anderen giftigen Verbindungen, nach denen der Körper giert" schaffen und nur 1/3 die Zeit danach? Beim Nikotin ist es nicht ganz so stark, was ich damit meinte, dass ich da "Sucht" schon etwas hoch gegriffen finde.

Also ich wollte nie mit rauchen aufhören, habe es aber natürlich gemacht, weil ich schwanger wurde. Ja, bissl gereizt, bissl Unwohlsein, bissl Durchfall - na und? Schlimm ist was anderes.

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24. April 2013 um 11:22


mal schauen, ob ichs noch hinkrieg und wie sehr es dann bei der Anzeige zermatscht wird
__ ____________
()_)____________) ~~~


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24. April 2013 um 12:55

Warum werden Raucher nach Jahren wieder rückfällig?
Kann dazu aus eigener Erfahrung nur sagen: weil man endlich wieder cool sein möchte und meint, mit Fluppe im Mund einfach weltmännischer auszusehen als der Rest von Truppe oder weil man es sich aus sonst einem Grund einredet.

Die Sucht ist es jedenfalls nicht, das Thema Nikotinentzug ist nach 8 Stunden gegessen. Was danach kommt, ist die Macht der Gewohnheit, und die ist sehr stark. Die ganzen Rituale und Gelegenheiten, zu denen man meint, jetzt unbedingt ne Kippe durchquarzen zu müssen, sind Legion, aber eigentlich eine Fata Morgana. Die Kippe nach dem Essen, die Kippe nach dem Geschlechtsverkehr, die Kippe nach dem Aufstehen, die Kippe vor der Hinrichtung, meine Güte, wie viele Gelegenheiten es wohl geben mag, wo man sich einredet, jetzt ganz dringend eine rauchen zu müssen?

Fakt ist, ohne Qualm stinkt es weniger und geht genauso - allerdings isses langweiliger und sieht nicht so cool aus

Freundliche Grüße,
Christoph

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24. April 2013 um 13:37

Nein
es ist die Extase, die süchtig macht, nicht das XTC.
Also ich hatte bei XTC keine wahrnehmbaren körperlichen Entzugserscheinungen. Allerdings habe ich das gelegentlich genommen, nicht tgl. - Mir ist aber auch von denen, die da härter dabei waren, nichts bekannt, dass der körperliche Entzug irgendwie bemerkenswert sei.
Aber das Gefühl der Extase (das Zeug hat seinen Namen zu Recht) - das vermisst man sehr.

Der erste Satz: den körperlichen Entzug, die Entgiftung, die rein körperlichen Entzugserscheinungen von allen möglichen Drogen - das überstehen 96% derer, die es versuchen. Kurz: das schafft fast jeder.

Aber ein Jahr später ist nur 1/3 nicht rückfällig geworden, 2/3 sind wieder dabei.
5 Jahre später ist nur 1/4 nicht rückfällig geworden, 3/4 sind zur Droge zurückgekehrt.

Damit ist das, was nur 4% nicht schaffen ganz offensichtlich *nicht* das grosse Problem bei der Sucht, denn über 70% (!) schaffen es erst weit später nicht.

Das gilt für so ziemlich alle stoffgebundenen Süchte ausser Nikotin, bei Nikotin ist es schätze ich eher so, dass 1/3 rückfällig wird und 2/3 nicht.

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24. April 2013 um 17:08


ok, ich red anscheind wirklich schief.

Ja, es ist eine Sucht.
Ja, es geht (deutlich) über Nikotin hinaus.

Genau wie eine Heroin - Abhängigkeit deutlich über Heroin hinausgeht, weil eine jede Sucht körperliche und psychische Abhängigkeiten auslöst - und die psychischen sind der größere Teil, die körperlichen der kleinere Teil.

Genau das versuche ich zu sagen.

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24. April 2013 um 20:31

Nachdem ich nochmals drüber nachgedacht habe,
tendiere ich doch zum Coolnessfaktor. Steyvesant - der Duft der großen weiten Welt, Gauloise, die Freiheit nehm ich mir (oder waren es Gitanes?) - manchmal frag ich mich schon, warum die Kippenindustrie diese Weisheiten aufs Volk loslassen darf, bis sie letztlich zum Bestandteil des Alltagssprachschatzes werden.

Als Ex Raucher ist man fest davon überzeugt, es sieht einfach cooler aus, wenn die Kippe so unter 12 - 17 Neigungswinkel lässig aus dem Mund hängt und die Gegend einnebelt. Ich denke mal, so wird es sein.

Der vernünftigere Teil in mir erinnert mich regelmäßig daran, dass Rauchen stinkt und eine Zumutung für Außenstehende ist. Die gesundheitlichen Konsequenzen finde ich persönlich allerdings total übertrieben, es mag stimmen, dass man Krebs kriegt, aber den kriegen soviele andere Leute auch. Außerden können wir schließlich nicht alle 100 Jahre alt werden, da würden sich die paar Jungen, die es noch gibt, nett bedanken bei uns. Im Sinne eines sozialverträglichen Frühablebens also doch wieder rauchen??? Ich bin hin und her gerissen, aber vorerst bleib ich beim Nichtrauchen - ist zwar nicht so cool, dafür aber billiger und stinkt nicht so.

Freundliche Grüße,
Christoph

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24. April 2013 um 21:55

Hallo joshuastree
du kennst mich ja noch mit Fluppe, aber ich würde dir zustimmen, das es früher einfach angesagter war. Und das mit der Coolness ist natürlich ironisch gemeint. Weiß auch nicht, warum wir diese Werbesprüche alle immer nachplappern müssen...

Viele Grüße,
Christoph

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25. April 2013 um 3:29

Das dumme Suchtgedächtniß ...
... in dem hat es sich bei Rauchern oder halt auch Ex-Rauchern manifestiert,das Sie in Stresssituationen zum Glimmstengel greifen und ich muß "joshuastree" zustimmen,denn der Raucher strebt eigentl. ein Befinden an,das der Nichtraucher auch ohne Kippe erlangen kann (durch andere Entspannung)

Es sind auch gewohnheitsbedingte Situationen, in den der Raucher qualmt,ich z.B rauche immer an der "Haltestellle" auch,wenn ich gerade erst 10 Minuten vorher zu Hause gequalmt habe,ist halt diese "Situation" (beim Kaffee,nach dem Essen in`ner Bar beim Bier etc.)

Greez Honso

P.S:Rauchen ist schon lange "OUT" bei Teenie`s

P.P.S: ICH HASSE DAS NICHTRAUCHER SCHUTZGESETZ

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25. April 2013 um 3:37
In Antwort auf py158

Warum werden Raucher nach Jahren wieder rückfällig?
Kann dazu aus eigener Erfahrung nur sagen: weil man endlich wieder cool sein möchte und meint, mit Fluppe im Mund einfach weltmännischer auszusehen als der Rest von Truppe oder weil man es sich aus sonst einem Grund einredet.

Die Sucht ist es jedenfalls nicht, das Thema Nikotinentzug ist nach 8 Stunden gegessen. Was danach kommt, ist die Macht der Gewohnheit, und die ist sehr stark. Die ganzen Rituale und Gelegenheiten, zu denen man meint, jetzt unbedingt ne Kippe durchquarzen zu müssen, sind Legion, aber eigentlich eine Fata Morgana. Die Kippe nach dem Essen, die Kippe nach dem Geschlechtsverkehr, die Kippe nach dem Aufstehen, die Kippe vor der Hinrichtung, meine Güte, wie viele Gelegenheiten es wohl geben mag, wo man sich einredet, jetzt ganz dringend eine rauchen zu müssen?

Fakt ist, ohne Qualm stinkt es weniger und geht genauso - allerdings isses langweiliger und sieht nicht so cool aus

Freundliche Grüße,
Christoph

So is es
genau so sehe ich es auch - wie oben erwähnt,bevor ich deinen Eintrag las - die Gewohnheit sind die meisten Fluppen,wobei es Wissendschaftlich "erwiesen" ist (Studien) das Männer die qualmen "cooler" bzw männlicher rüberkommen

Greez Honso

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25. April 2013 um 4:46

Sogar das stärkste
wer Plan hat und sich auskennt,der weiss,das Nikotin eines der stärksten Nervengifte überhaupt ist und zwar vom Suchtfaktor (also ausschließlich dem Verlangen) stärker als Kokain! - wie gesagt es zählt nur das psychische Verlangen und kein Entzugssyndrom (Wahnvorstellungen,Paranoia) etc. was klar sein dürfte

Greez Honso

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25. April 2013 um 5:38
In Antwort auf py158

Nachdem ich nochmals drüber nachgedacht habe,
tendiere ich doch zum Coolnessfaktor. Steyvesant - der Duft der großen weiten Welt, Gauloise, die Freiheit nehm ich mir (oder waren es Gitanes?) - manchmal frag ich mich schon, warum die Kippenindustrie diese Weisheiten aufs Volk loslassen darf, bis sie letztlich zum Bestandteil des Alltagssprachschatzes werden.

Als Ex Raucher ist man fest davon überzeugt, es sieht einfach cooler aus, wenn die Kippe so unter 12 - 17 Neigungswinkel lässig aus dem Mund hängt und die Gegend einnebelt. Ich denke mal, so wird es sein.

Der vernünftigere Teil in mir erinnert mich regelmäßig daran, dass Rauchen stinkt und eine Zumutung für Außenstehende ist. Die gesundheitlichen Konsequenzen finde ich persönlich allerdings total übertrieben, es mag stimmen, dass man Krebs kriegt, aber den kriegen soviele andere Leute auch. Außerden können wir schließlich nicht alle 100 Jahre alt werden, da würden sich die paar Jungen, die es noch gibt, nett bedanken bei uns. Im Sinne eines sozialverträglichen Frühablebens also doch wieder rauchen??? Ich bin hin und her gerissen, aber vorerst bleib ich beim Nichtrauchen - ist zwar nicht so cool, dafür aber billiger und stinkt nicht so.

Freundliche Grüße,
Christoph

Cool hin cool her
ich weiss garnicht,ob es noch cool ist,aber als letztmal so`n kleiner Junge zu mir "Klugscheißerisch" sagte "Rauchen kann tödlich sein" hab ich zu ihm gesagt "Autofahren auch" und als ich in sein Gesicht schaute und sah,wie er nachdachte,da sah ich,das er dachte ... hmmm ... also ihm viel nix mehr ein - man bin ich manchmal gemein zu kleinen Kindern xD

Greez^^

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25. April 2013 um 7:53


tun sie das?

Also hier in der Firma hat der Vorstand in so ein gewaltig teures Raucherterrarium (smoke free systems) investiert, weil sonst die Raucher immer vor die Tür gegangen sind und die Nichtraucher an den Gesprächen nicht teilgenommen haben. Bei 1/5 Raucher und 4/5 Nichtraucher war ihnen der Punkt die diese Investition wert.

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25. April 2013 um 8:27

Es spielt eine Rolle,
1. weil hier nur die Rede von "So wie dieses Gift im Blutkreislauf sinkt, wird es vom Körper nach verlangt. " - also von dem körperlichen Teil war.

2. es spielt eine wesentliche Rolle, weil es nicht nur die Frage beantwortet, warum (bei allen Drogen) so viele rückfällig werden, sondern weil es eine riesen Gefahr für alle ist, die glauben, es nach dem körperlichen Entzug geschafft zu haben

3. es spielt eine wesentliche Rolle, weil die übliche Einstellung im Umfeld ist: Du hattest es doch schon geschafft und jetzt fängst Du wieder an - und das eben falsch ist.

Es spielt eine Rolle, weil man gegen die psychische Abhängigkeit ganz anderes angehen muss.

Das so viele rückfällig werden, wurde hier schon mehrfach angesprochen. Das liegt (zumindest nach der ersten Woche ohne Nikotin) weniger daran, dass der Körper seine Dosis Nervengift will, sondern daran, dass die Psyche irgend was schnelles, leichtes, bequemes haben will, womit sie sich sofort besser fühlt. Das wovon sie weiss, dass es ganz schnell und zuverlässig funktioniert.

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25. April 2013 um 16:58


Ja, macht mir Spass. Das heisst nicht, dass ich des Spasses wegen rauche, es schliesst nur das eine das andere nicht aus.

Meine Wohnung und meine Auto lüfte ich. Bei Temperaturen > 7 nachts / 10 tags sind die meisten Fenster ständig angekippt. Bei Temperaturen darunter, mache ich die so 4-5x tgl, jedenfalls abends und morgens zumindest mal 10min sperrangelweit auf. Solltest Du mal versuchen, das hilft nicht nur gegen Zigarettenrauch
Also ich sitze niemals im Wohnzimmer, in dem noch *irgendwas* an Gerüchen von gestern hängt. Egal ob der Rauch von den Kippen oder die Zwiebel, die auf dem Steak zum Abendessen war. Du aber? Naja, wenn Du magst...

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25. April 2013 um 17:15

Muss dir widersprechen:
das Rauchen mag dir durchaus Spaß machen, das will ich niemandem absprechen, aber sooo verbreitet, wie du es darstellst, war das "Tobaken" lange nicht. Diese Tätigkeit kam erst nach der Entdeckung der neuen Welt zu uns, bis in die Renaissance hat in Europa meines Wissens niemand geraucht, nicht mal irgendwelche Zauberer, Druiden oder Vestalinnen. Die Höhlenmenschen hätten sicher Zeichnungen ihrer Abchill-Runden hinterlassen, von Jagdszenen gibt es schließlich auch jede Menge Darstellungen in den einschlägigen Höhlen.

Ich unterstütze allerdings deinen Standpunkt, was die ehemaligen Raucher angeht: sie sind wirklich auffallend oft verbiesterte Nichtraucher geworden. Ob das mehr Spaß macht? Man weiß es nicht...

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25. April 2013 um 22:57

G
Rauchen macht lockerer u entspannt..und nur weil ich das brauche, bedeutet das nicht das ich weniger selbsbewußtsein habe als nicht Raucher.. Und es hilft mir dabei einige Menschen auszuhalten,, und nicht auszurasten,indem es mich entspannt beruhigt..ich rede über Zigaretten Rauchen nicht was anderes

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25. April 2013 um 23:00
In Antwort auf ibolya_12368428

G
Rauchen macht lockerer u entspannt..und nur weil ich das brauche, bedeutet das nicht das ich weniger selbsbewußtsein habe als nicht Raucher.. Und es hilft mir dabei einige Menschen auszuhalten,, und nicht auszurasten,indem es mich entspannt beruhigt..ich rede über Zigaretten Rauchen nicht was anderes

G
Trotzdem hätte ich mir gewünscht mich gesünder zu entspannen..

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26. April 2013 um 9:51

100
"Rauchen macht schlank" - hieß einer der ersten Antiraucherslogans, an den ich mich erinnern kann - Österreich, 1970er Jahre, ich glaub, es gab sogar ne Briefmarke dazu.

Junges, hübsches Mädel, die andere Gesichtshälfte ihr Totenschädel. Sollte wohl abschrecken.

Rauchen ist überflüssig, aber wer es tun möchte, soll es bitteschön tun, ich finde diese ganzen Rauchverbotsdebatten komplett daneben. Ich habe jedenfalls auch als Nichtraucher stets einen Aschenbecher zur Hand, falls mir mal ein Raucher meine Bude vollquarzen möchte.

Aber falls uns mal die Kriminellen ausgehen sollten, kann der bessere Teil der Menschheit sich ja über die rauchenden Kretins erheben - scheint ein echt tiefsitzendes Grundbedürfnis bei manchen Leuten zu sein...

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