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OT: Nur Eltern: Probleme mit dem Vater.

7. August 2018 um 18:54

Mein Sohn ist fast zehn und besucht seinen Vater regelmäßig. Eigentlich gab es die ganzen Jahre über, wir sind schon seit der Schwangerschaft getrennt, immer mal wieder Probleme. Zur Zeit ist es wirklich schlimm.

Ich habe mich immer sehr zurückgenommen in meinen Rechten, war sehr rücksichtsvoll. Habe ihm meinen Sohn immer wenn er wollte und es ging gegeben. Er bekommt einen großen Nachlass (schon immer) beim Unterhalt, da er immer auf arm tut und aber auch wirklich beruflich immer irgendwie Probleme hat. Ich bin sogar ewig und drei Tage gefahren, damit er nicht immer fahren muss, was allein auch schon ein hoher Zeit, Kostenfaktor war.

Ja und dann fing er an so richtig durchzudrehen, das war als ich eine neue Beziehung vor drei Jahren einging.

Er weigerte sich eine Unterschrift für eine Facharztuntersuchung zu geben.

Er sperrte meinen Kontakt, ohne mein Wissen. Dh. wenn mein Sohn bei ihm war konnte ich mich dort nicht mehr melden.

Er verweigert mir Absprachen, die einfach zur Terminierung gehören.

Er hat sich letztens auf dem Absatz umgedreht, als ich besprechen wollte, wann mein Sohn in den Ferien zu mir kommt.

Er kam früher oft ewig zu spät, wenn er Sohnemann zurückbrachte oder mein Sohn war noch keinerlei abfahrbereit, wenn ich kam, trotz langer Fahrt und Schule.

Nun kommt es: Trotz aller Missstände macht das JA nix. Es wurde alles im Detail besprochen, gemeinsam. Es wurde dringlich ein respektvollerer Umgang von Seiten des Vaters mir gegenüber, auch zum Wohle meines Sohnes, geraten!

Auch der Kommunikationsweg sollte einwandfrei offen gehalten werden.

Ja, das hielt dann ein paar Wöchelchen. Und dann? Das Gleiche wieder.

Er ist auch schon super unangenehm allen möglichen Institutionen gegenüber aufgefallen, Schule, Freunde, Kiga.

Ich weiß gar nicht mehr wie ich das alles handhaben soll. Die Kommunikation klappt gar nicht. Entweder funktioniert sein whatts-app zum 10000 Mal nicht, dann die sms wieder nicht. Ans Telefon geht er eh nicht. Ich möchte nun auch die Übergaben über meinen neuen Lebensgefährten laufen lassen.

Ich bin wirklich stinkesauer. Er leistet sich alles mögliche. Zahlt auch den schon geminderten Unterhalt ewig zu spät.

An Beratungsstellen hab ich mich auch schon gewandt und auch da herrscht der Tenor, man müsse sich halt irgendwie selber einigen. Ich fühle mich aber ohne Kommunikationsfluss gedemütigt, wenn er schreibt ist es beleidigend, ignorant oder er antwortet halt gar nicht. Habe ja schon alles auf ein Minimum beschränkt. Aber auch, dass ich in den Ferien gar keinen Kontakt zu meinem Kind haben kann stimmt mich nicht gut.

Und der Gedanke, dass er mit 14 da mal hinkönnte. Oh Gott. Die Wohnung kommt fast einer Messibude gleich. Ich weiß auch, dass der Vater nur schlampig auf Zähne putzen achtet, Kleidung, Hygiene. All das ist dem JA egal, es liegt ja keine Kindswohlgefährdung vor. Habe auch nach einem anderen Sacharbeiter gefragt, da der immer nur sagt: Müssen sie selber regeln. Bekomme keinen Anderen.

Mein Kind kommt mit langen Nägeln, in den letzten schlampigen, dreckigen Klamotten an.

Ich lasse mein Kind dort wirklich nur noch ungerne hin. Aber mein Sohn liebt seinen Vater ja auch.

Ach ja, mein Kind hat mir auch noch persönlich (über den Vater) kommuniziert, dass er ja so arm ist, wegen der Mamma, weil die ja immer so viel Geld kriegt von ihm. Und das trotz der enormen Minderung, über die jeder Mann schon einfach dankbar wäre.

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8. August 2018 um 11:27

Wenn alles nicht hilft, dann bleibt nur der Gang zum Anwalt. 
Ein Bekannter von mir hat das alles per Gericht regeln lassen. Z.B. wann muss das Kind daheim sein, wann wird es abgeholt, wann ist es wo usw. Wer sich nicht dran hält, muss eine Strafe zahlen. Das war allerdings im Zuge, dass sie ihm das Kind entzogen hat und weil (unverheiratet) er seine Rechte hat einklagen müssen. In dem Zusammenhang wurden diese Regelungen getroffen und es hat nach einer Weile ganz gut geklappt. 
Absprachen MÜSSEN einfach getroffen werden bei einem gemeinsamen Kind. 

Aber kann es sein, dass du insgesamt sehr nachgiebig und konfliktscheu bist? Ich meine, der Unterhalt steht deinem Kind zu und du bist eigentlich rechtlich nicht befugt, den abzusenken oder sonst was. Er steht deinem Kind zu und du enthälst ihm das praktisch vor! Der Kindsvater hat nunmal gelernt "wenn ich doof mache, gibt sie irgendwann nach, ich bekomme meinen Willen etc". Tja, das läuft jetzt eben weiter so. Im Interesse deines Kindes solltest du dich mehr durchsetzen. Z.B. auch den Unterhalt fordern, der eurem Kind zusteht. Und das auch durchsetzen. Notfalls mit dem Jugendamt. Die holen sich nämlich das Geld. von ihm. So oder so. 

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8. August 2018 um 11:32

Lieben dank für die Antworten! 

Es ist sehr nett aufgeschlüsselt und mir gefallen die Vorschläge sehr gut, vor Allem das mit dem Handy! Werden wir machen. 

Liebe Karrierekatze! 

Glaube mir! Ich habe mich dem Vater gegenüber immer wertschätzend verhalten, ihn überall mit einbezogen und ihm nie das Gefühl gegeben, er wäre nicht der Vater. Natürlich ist er es. Aber ganz sicher: Mit ihm stimmt etwas nicht. 

Ich denke dass er in gewisser Weise sehr instabil ist und sich schon fast paranoid wegen jeder Kleinigkeit angegriffen fühlt. Ich habe immer, schon fast in Ghandi Manier versucht, ihn zu verstehen, mich in ihn einzufühlen, Verständnis zu haben. Aber ich bin da nu am Ende und muss auch mal ein wenig auf mich Achten. 

Die Leute empfinden ihn als erschreckend ungepflegt. Mir selber war das auch oft peinlich und ich fühlte mich bei gemeinsamen Schulfesten... nicht so wohl, trotzdem lud ich ihn immer ein, auch zu Geburtstagen... Aber wohl fühlte ich mich dabei nicht wirklich, da er auch nie nie, noch nie etwas wertschätzendes geäußert hat. Im Grunde behandelt er uns sehr respektlos. 

Er hat meinem Sohn z.B auch eingetrichtert, dass er uns hier nicht erzählen darf, was er mit ihm so macht. Total krank! Deshalb spaltet mein Sohn die Welt, das Leben bei ihm komplett ab. Wir wissen nie was er da so gemacht hat. Geht uns ja nix an. 

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8. August 2018 um 11:38

Zum Unterhalt: 

Ja, da hast du Recht. Nur ich kenne ihn. Er wird dann auf Harz 4 machen. Da bin ich sicher. 

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8. August 2018 um 11:53
In Antwort auf liliane009

Mein Sohn ist fast zehn und besucht seinen Vater regelmäßig. Eigentlich gab es die ganzen Jahre über, wir sind schon seit der Schwangerschaft getrennt, immer mal wieder Probleme. Zur Zeit ist es wirklich schlimm. 

Ich habe mich immer sehr zurückgenommen in meinen Rechten, war sehr rücksichtsvoll. Habe ihm meinen Sohn immer wenn er wollte und es ging gegeben. Er bekommt einen großen Nachlass (schon immer) beim Unterhalt, da er immer auf arm tut und aber auch wirklich beruflich immer irgendwie Probleme hat. Ich bin sogar ewig und drei Tage gefahren, damit er nicht immer fahren muss, was allein auch schon ein hoher Zeit, Kostenfaktor war. 

Ja und dann fing er an so richtig durchzudrehen, das war als ich eine neue Beziehung vor drei Jahren einging. 

Er weigerte sich eine Unterschrift für eine Facharztuntersuchung zu geben. 

Er sperrte meinen Kontakt, ohne mein Wissen. Dh. wenn mein Sohn bei ihm war konnte ich mich dort nicht mehr melden. 

Er verweigert mir Absprachen, die einfach zur Terminierung gehören. 

Er hat sich letztens auf dem Absatz umgedreht, als ich besprechen wollte, wann mein Sohn in den Ferien zu mir kommt.  

Er kam früher oft ewig zu spät, wenn er  Sohnemann zurückbrachte oder mein Sohn war noch keinerlei abfahrbereit, wenn ich kam, trotz langer Fahrt und Schule. 

Nun kommt es: Trotz aller Missstände macht das JA nix. Es wurde alles im Detail besprochen, gemeinsam. Es wurde dringlich ein respektvollerer Umgang von Seiten des Vaters mir gegenüber, auch zum Wohle meines Sohnes, geraten! 

Auch der Kommunikationsweg sollte einwandfrei offen gehalten werden. 

Ja, das hielt dann ein paar Wöchelchen. Und dann? Das Gleiche wieder. 

Er ist auch schon super unangenehm allen möglichen Institutionen gegenüber aufgefallen, Schule, Freunde, Kiga. 

Ich weiß gar nicht mehr wie ich das alles handhaben soll. Die Kommunikation klappt gar nicht. Entweder funktioniert sein whatts-app zum 10000 Mal nicht, dann die sms wieder nicht. Ans Telefon geht er eh nicht. Ich möchte nun auch die Übergaben über meinen neuen Lebensgefährten laufen lassen. 

Ich bin wirklich stinkesauer. Er leistet sich alles mögliche. Zahlt auch den schon geminderten Unterhalt ewig zu spät. 

An Beratungsstellen hab ich mich auch schon gewandt und auch da herrscht der Tenor, man müsse sich halt irgendwie selber einigen. Ich fühle mich aber ohne Kommunikationsfluss gedemütigt, wenn er schreibt ist es beleidigend, ignorant oder er antwortet halt gar nicht. Habe ja schon alles auf ein Minimum beschränkt. Aber auch, dass ich in den Ferien gar keinen Kontakt zu meinem Kind haben kann stimmt mich nicht gut. 

Und der Gedanke, dass er mit 14 da mal hinkönnte. Oh Gott. Die Wohnung kommt fast einer Messibude gleich. Ich weiß auch, dass der Vater nur schlampig auf Zähne putzen achtet, Kleidung, Hygiene. All das ist dem JA egal, es liegt ja keine Kindswohlgefährdung vor. Habe auch nach einem anderen Sacharbeiter gefragt, da der immer nur sagt: Müssen sie selber regeln. Bekomme keinen Anderen. 

Mein Kind kommt mit langen Nägeln, in den letzten schlampigen, dreckigen Klamotten an.

Ich lasse mein Kind dort wirklich nur noch ungerne hin. Aber mein Sohn liebt seinen Vater ja auch. 

Ach ja, mein Kind hat mir auch noch persönlich (über den Vater) kommuniziert, dass er ja so arm ist, wegen der Mamma, weil die ja immer so viel Geld kriegt von ihm. Und das trotz der enormen Minderung, über die jeder Mann schon einfach dankbar wäre. 
 

Ich kenne solche Streitigkeiten auch von meiner Seite als Vater.  
Was mir doch gleich auffällt, es ist (dein) Kind und nicht euer Kind. Ihr seid getrennt, also habt ihr mit Sicherheit auch ein gemeinsames Sorgerecht.
Du solltest dich nicht bei ihm melden, wenn er das gemeinsame Kind hat, denn auch er hat ein Recht sein Kind zu haben. Und kann mit ihm etwas machen ohne deine Erlaubnis.
Das Holen und Bringen ist auch so eine Sache. Reinrechtlich muss dies der Vater immer tun, aber glaube mir, wenn Mama und Papi das gemeinsam machen spürt auch das Kind, dass ihr beide etwas für ihn tut.
Und noch was, ein Kind darf auch mal schmutzig heim kommen, Kleider, und Schuhe, denn oft hat der Vater nicht mal Wechselkleidung bekommen.
Man kann sehr vieles über Rechtsanwälte machen, doch es bessert eure Situation gar nicht. Und mit Druck schon gar nicht. Sei froh dass euer Kind den Kontakt zu beiden möchte und lass dem Kind den freien Zugang zu beiden Elternteilen.
Ich habe das Gefühl, dass es zwischen euch noch ganz schön knirscht, dass hier die Emotionen ganz schön kochen, ihr nehmt euer Kind als Druckmittel gegen eure Expartner und schadet damit dem eigenen Kind.
Auch in den Unterhaltfragen hatte ich Streit über 18 Jahre, weil fast alle 2 Jahre ein Anwaltsschreiben kam um neue Forderungen zu stellen. Ich weiss wie ich solche Briefe hasste, und glaube mir, da kochen auch die Emotionen beim Vater, das hat alles seine Gründe, wenn er dich sperrt auf Whatsapp.
Versucht endlich den Druck herauszunehmen, nicht alles können Expartner auf einen guten Weg klären,  da bleiben viele Fragen auch offen.
Das alles ist völlig normal. Und wenn der Druck endlich mal weg ist klappt auch vieles einfacher und ohne böse Worte.

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8. August 2018 um 12:01
In Antwort auf orchideenblatt

Wenn alles nicht hilft, dann bleibt nur der Gang zum Anwalt. 
Ein Bekannter von mir hat das alles per Gericht regeln lassen. Z.B. wann muss das Kind daheim sein, wann wird es abgeholt, wann ist es wo usw. Wer sich nicht dran hält, muss eine Strafe zahlen. Das war allerdings im Zuge, dass sie ihm das Kind entzogen hat und weil (unverheiratet) er seine Rechte hat einklagen müssen. In dem Zusammenhang wurden diese Regelungen getroffen und es hat nach einer Weile ganz gut geklappt. 
Absprachen MÜSSEN einfach getroffen werden bei einem gemeinsamen Kind. 

Aber kann es sein, dass du insgesamt sehr nachgiebig und konfliktscheu bist? Ich meine, der Unterhalt steht deinem Kind zu und du bist eigentlich rechtlich nicht befugt, den abzusenken oder sonst was. Er steht deinem Kind zu und du enthälst ihm das praktisch vor! Der Kindsvater hat nunmal gelernt "wenn ich doof mache, gibt sie irgendwann nach, ich bekomme meinen Willen etc". Tja, das läuft jetzt eben weiter so. Im Interesse deines Kindes solltest du dich mehr durchsetzen. Z.B. auch den Unterhalt fordern, der eurem Kind zusteht. Und das auch durchsetzen. Notfalls mit dem Jugendamt. Die holen sich nämlich das Geld. von ihm. So oder so. 

noch so eine, die der Meinung ist, immer zum Anwalt zu gehen.
Meine Kinder waren 18 mal vor Gericht, und mussten sehr oft gegen den Vater aussagen. Was glaubst du, was da mit den Kindern gemacht wird, auch sie merken sehr, dass Papa und Mama sich bekriegen. Ich habe den Kampf aufgenommen, weil ich einen Amtsrichter hatte, der auch der Meinung war mir alles zu verbieten. Doch das Oberlandesgericht stutzte diesem Richter auch mal etwas die Flügel. Auch Richter bekommen recht schnell mit, dass hier zwei hochstreitige Eltern so gar nicht können. Irgendwann verlieren beide das Sorgerecht, das ist dann weitaus schlimmer, wenn die Kinder zu Pflegeeltern müssen.

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8. August 2018 um 12:09

Also tut mir echt leid, Knuddelbär. Ich übe überhaupt keinen Druck aus. Ich möchte nur ganz grundsätzliches. Nämlich, dass die telefonische Erreichbarkeit zumindest gegeben ist. Ich ruf da ja nie an. Ist mir viel zu nervig. Aber für den Notfall, um Absprachen zu treffen unabdinglich. 
Ich benutzte unser Kind überhaupt nicht als Druckmittel. Ich selber habe vor meinem Sohn nie ein schlechtes Wort über ihn verloren, obwohl ich mich oft zurückhalten musste. 

Und dass es "unser" Kind ist, kann ich auch gerne noch mal betonen. Natürlich ist es unser Kind. 

Das Kind merkt dass wir beide was tun? Ja, ich bin 8 Jahre gefahren. Weit. Jedes Wochenende, ohne einen Pfennig Benzingeld von ihm zu nehmen. Ich habe diesbezüglich keinerlei Wertschätzung erfahren, sondern wurde damit bestraft, dass Kind Sonntag Abend nicht fertig war, mich anfeindete, weil es ja nu schnell gehen musste mit dem fertig machen, wegen der Schule. 
Und dann bekomme ich noch von meinem Kind gesagt, ich nähme den Vater aus. 

Ne, die Anderen haben schon Recht. Ich muss mal endlich für Alle Rechte einstehen. 

Ich war da viel zu gut. Und dass er mich gesperrt hat, hab ich auch über meinen Sohn erfahren, sonst hätte ich es wahrscheinlich nicht mal so schnell gemerkt. Und ich würde sowas nie über "unser" Kind kommunizieren.  

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8. August 2018 um 12:22

Fragt doch mal euer Kind was es möchte, ihr werdet erstaunt sein, was es euch zu sagen hat.
Unser Kind hat selber vor Gericht gesagt, dass Mama und Papa sich besser vertragen sollen und wir hatten keine Kommunikation zusammen. Aber Kinder bekommen nun mal auch Dinge mit die man zu Hause oder unter Freundinnen ausspricht.
Wenn ich alles das mache, was das Gericht rechtlich geregelt hat, haben wir mehr Stress als vorher. Es muss beiden auch klar sein, dass man alles rechtlich absegnen kann, die KInder dabei aber kaputt gehen. Oft ist der lockere Stiehl oft besser als die straffe Art.
Meine Kinder hatten oft mal was vergessen und ich musste umdrehen, kam dann etwas zuspät und hatte dann wieder Anwaltsbriefe an der Backe.

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8. August 2018 um 12:23
In Antwort auf knuddelbaer10

noch so eine, die der Meinung ist, immer zum Anwalt zu gehen.
Meine Kinder waren 18 mal vor Gericht, und mussten sehr oft gegen den Vater aussagen. Was glaubst du, was da mit den Kindern gemacht wird, auch sie merken sehr, dass Papa und Mama sich bekriegen. Ich habe den Kampf aufgenommen, weil ich einen Amtsrichter hatte, der auch der Meinung war mir alles zu verbieten. Doch das Oberlandesgericht stutzte diesem Richter auch mal etwas die Flügel. Auch Richter bekommen recht schnell mit, dass hier zwei hochstreitige Eltern so gar nicht können. Irgendwann verlieren beide das Sorgerecht, das ist dann weitaus schlimmer, wenn die Kinder zu Pflegeeltern müssen.

Auf anderem Wegen hat sie es schon mehrfach versucht - offensichtlich ohne Erfolg. 
Es soll ja nur darum gehen, verbindliche Absprachen zu treffen. Sollte zwar bei erwachsenen Menschen auch ohne Anwalt gehen, aber tut es hier zumindest mal nicht. 
​Und für beide Seiten verbindliche Absprachen, die dann auch eingehalten werden, sind auch zum Wohle des Kindes! Letztendlich aber zum Wohle aller Beteiligten. 
Dein Post klingt gerade, als hätte ich der TE vorgeschlagen, einen Rosenkrieg zu entfachen. Ganz sicher nicht. Das schlimmste bei einer Trennung ist, wenn Kinder zwischen die Fronten geraten. Und das tun sie leider oft genug. Aber aus Kränkung oder verletztem Ego oder sonst was, dem anderen dauernd Steine in den Weg zu legen, muss ja wohl auch nciht sein. 
Man ist zwar kein Liebespaar mehr, aber ein Elternpaar bleibt man für immer! Und dazu gehört nunmal, über das gemeinsame Kind im Kontakt zu bleiben. Das Kind sollte solche Dinge nicht übernehmen müssen, Nachrichten von einem zum anderen zu tragen. Man kann sich treffen oder telefonieren. Und das sollten beide (!!!) Elternteile hinkriegen!

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8. August 2018 um 12:27
In Antwort auf knuddelbaer10

Fragt doch mal euer Kind was es möchte, ihr werdet erstaunt sein, was es euch zu sagen hat.
Unser Kind hat selber vor Gericht gesagt, dass Mama und Papa sich besser vertragen sollen und wir hatten keine Kommunikation zusammen. Aber Kinder bekommen nun mal auch Dinge mit die man zu Hause oder unter Freundinnen ausspricht.
Wenn ich alles das mache, was das Gericht rechtlich geregelt hat, haben wir mehr Stress als vorher. Es muss beiden auch klar sein, dass man alles rechtlich absegnen kann, die KInder dabei aber kaputt gehen. Oft ist der lockere Stiehl oft besser als die straffe Art.
Meine Kinder hatten oft mal was vergessen und ich musste umdrehen, kam dann etwas zuspät und hatte dann wieder Anwaltsbriefe an der Backe.

"Unser Kind hat selber vor Gericht gesagt, dass Mama und Papa sich besser vertragen solle"
Und genau darum geht es! Um einen respektvollen Umgang miteinander! Nichts anderes. 

"Es muss beiden auch klar sein, dass man alles rechtlich absegnen kann, die KInder dabei aber kaputt gehen." Die Kinder gehen sicherlich nicht daran kaputt, dass z.B. Besuchszeiten geregelt sind. Sie gehen daran kaputt, wenn die Eltern die Kommunikation nicht auf die Kette kriegen und sich gegenseitig (oder auch einseitig) das Leben schwer machen. 

Wenn man respektvoll miteinander umgehen kann, dann kann man ja auch sich einfach miteinander absprechen, Wochenenden tauschen, kurz Bescheid geben, dass es 20 Minuten später wird. Aber das geht halt nur, wenn man sich noch einigermaßen versteht. Und wer das nicht auf die Kette kriegt, dann muss von außen eben eine gerechte und verbindliche Regelung gefunden werden. 

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8. August 2018 um 12:38

wenn die Kinder zwischendurch nicht mal mit dem Vater ins Kino dürfen, weil das Gericht nur die 14 tägige Regelung zulässt, so schadet das eben doch mehr als es nutzt.
Auch von der starren Regelung des Umgangs gehen heute viele Richter ab, weil auch sie sehen dass hier der Streit ums Kind nicht aufhört.
Vielen Müttern geht es um den vollen Unterhalt zu bekommen, das war auch bei mir so.
Wenn die Eltern nahe zusammenwohnen sollte auch eine Regelung gefunden werden die für KInder akzeptabel ist. Ich verstehe eure Ansichten auch, aber ich habe viele Jahre vor Gericht gekämpft, weil es nicht anders zu regeln war. Und das viele Geld hätte ich lieber für meine Kinder ausgegeben, als für Anwälte und Gerichte.

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8. August 2018 um 12:46
In Antwort auf knuddelbaer10

wenn die Kinder zwischendurch nicht mal mit dem Vater ins Kino dürfen, weil das Gericht nur die 14 tägige Regelung zulässt, so schadet das eben doch mehr als es nutzt.
Auch von der starren Regelung des Umgangs gehen heute viele Richter ab, weil auch sie sehen dass hier der Streit ums Kind nicht aufhört.
Vielen Müttern geht es um den vollen Unterhalt zu bekommen, das war auch bei mir so.
Wenn die Eltern nahe zusammenwohnen sollte auch eine Regelung gefunden werden die für KInder akzeptabel ist. Ich verstehe eure Ansichten auch, aber ich habe viele Jahre vor Gericht gekämpft, weil es nicht anders zu regeln war. Und das viele Geld hätte ich lieber für meine Kinder ausgegeben, als für Anwälte und Gerichte.

Aber genau das ist es doch! Sich arrangieren zum Wohle des Kindes! Dann kann man sich individuell absprechen und für alle eine gute Lösung finden! Das sollte für alle Beteiligten immer die oberste Priorität haben! Aber das funktioniert leider oft überhaupt nicht. Und für die Fälle, wo es eben nicht funktioniert, müssen von außen Regelungen getroffen werden. 

Wen beide Eltern respektvoll miteinander umgehen, dann gibt es auch gar keinen Grund, irgendwas von außen regeln lassen zu müssen. Weil man es dann eben selber hinkriegt. 

Die Regelungen, wenn sie von außen getroffen sind, sind ja für beide Seiten verbindlich. Also auch für die Mutter. Kann ja - wenn man eine entsprechende Mutter hat - auch für den Vater von Vorteil sein, dass da eben nicht zuuuuufällig ein Kindergeburtstag dazwischen kam oder das Gedächtnis oder was auch immer. Beide müssen sich dran halten. 

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8. August 2018 um 13:28
In Antwort auf liliane009

Mein Sohn ist fast zehn und besucht seinen Vater regelmäßig. Eigentlich gab es die ganzen Jahre über, wir sind schon seit der Schwangerschaft getrennt, immer mal wieder Probleme. Zur Zeit ist es wirklich schlimm. 

Ich habe mich immer sehr zurückgenommen in meinen Rechten, war sehr rücksichtsvoll. Habe ihm meinen Sohn immer wenn er wollte und es ging gegeben. Er bekommt einen großen Nachlass (schon immer) beim Unterhalt, da er immer auf arm tut und aber auch wirklich beruflich immer irgendwie Probleme hat. Ich bin sogar ewig und drei Tage gefahren, damit er nicht immer fahren muss, was allein auch schon ein hoher Zeit, Kostenfaktor war. 

Ja und dann fing er an so richtig durchzudrehen, das war als ich eine neue Beziehung vor drei Jahren einging. 

Er weigerte sich eine Unterschrift für eine Facharztuntersuchung zu geben. 

Er sperrte meinen Kontakt, ohne mein Wissen. Dh. wenn mein Sohn bei ihm war konnte ich mich dort nicht mehr melden. 

Er verweigert mir Absprachen, die einfach zur Terminierung gehören. 

Er hat sich letztens auf dem Absatz umgedreht, als ich besprechen wollte, wann mein Sohn in den Ferien zu mir kommt.  

Er kam früher oft ewig zu spät, wenn er  Sohnemann zurückbrachte oder mein Sohn war noch keinerlei abfahrbereit, wenn ich kam, trotz langer Fahrt und Schule. 

Nun kommt es: Trotz aller Missstände macht das JA nix. Es wurde alles im Detail besprochen, gemeinsam. Es wurde dringlich ein respektvollerer Umgang von Seiten des Vaters mir gegenüber, auch zum Wohle meines Sohnes, geraten! 

Auch der Kommunikationsweg sollte einwandfrei offen gehalten werden. 

Ja, das hielt dann ein paar Wöchelchen. Und dann? Das Gleiche wieder. 

Er ist auch schon super unangenehm allen möglichen Institutionen gegenüber aufgefallen, Schule, Freunde, Kiga. 

Ich weiß gar nicht mehr wie ich das alles handhaben soll. Die Kommunikation klappt gar nicht. Entweder funktioniert sein whatts-app zum 10000 Mal nicht, dann die sms wieder nicht. Ans Telefon geht er eh nicht. Ich möchte nun auch die Übergaben über meinen neuen Lebensgefährten laufen lassen. 

Ich bin wirklich stinkesauer. Er leistet sich alles mögliche. Zahlt auch den schon geminderten Unterhalt ewig zu spät. 

An Beratungsstellen hab ich mich auch schon gewandt und auch da herrscht der Tenor, man müsse sich halt irgendwie selber einigen. Ich fühle mich aber ohne Kommunikationsfluss gedemütigt, wenn er schreibt ist es beleidigend, ignorant oder er antwortet halt gar nicht. Habe ja schon alles auf ein Minimum beschränkt. Aber auch, dass ich in den Ferien gar keinen Kontakt zu meinem Kind haben kann stimmt mich nicht gut. 

Und der Gedanke, dass er mit 14 da mal hinkönnte. Oh Gott. Die Wohnung kommt fast einer Messibude gleich. Ich weiß auch, dass der Vater nur schlampig auf Zähne putzen achtet, Kleidung, Hygiene. All das ist dem JA egal, es liegt ja keine Kindswohlgefährdung vor. Habe auch nach einem anderen Sacharbeiter gefragt, da der immer nur sagt: Müssen sie selber regeln. Bekomme keinen Anderen. 

Mein Kind kommt mit langen Nägeln, in den letzten schlampigen, dreckigen Klamotten an.

Ich lasse mein Kind dort wirklich nur noch ungerne hin. Aber mein Sohn liebt seinen Vater ja auch. 

Ach ja, mein Kind hat mir auch noch persönlich (über den Vater) kommuniziert, dass er ja so arm ist, wegen der Mamma, weil die ja immer so viel Geld kriegt von ihm. Und das trotz der enormen Minderung, über die jeder Mann schon einfach dankbar wäre. 
 

hab jetzt nicht alles gelesen...

Ihr wart verheiratet und geteiltes Sorgerecht?

Hm...vielleicht eine Sache fürs Familiengericht,für Dich..Beweise sammeln ob seiner Unverschämheiten und vielleicht muss nachverhandelt werden hinsichtlich der Aufenthaltsbestimmung oder der Modalitäten.wo das Kind wann sein kann.

Ich kann Deinen Ärger verstehen.

DAss ihr kaum mehr miteinander reden könnt..schade..aber ihr seid schon lange kein (Liebes)Paar mehr.

Falls alle Einigungsversuche nichts bringen,würde ich das Familiengericht bzw.Deinen Anwalt einschalten.
Mach Dir aber vorher deutlich klar,was willst Du,wo wäre Deine Kompromissgrenze und was möchte das Kind.

Gutes Gelingen

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8. August 2018 um 14:33
In Antwort auf liliane009

Lieben dank für die Antworten! 

Es ist sehr nett aufgeschlüsselt und mir gefallen die Vorschläge sehr gut, vor Allem das mit dem Handy! Werden wir machen. 

Liebe Karrierekatze! 

Glaube mir! Ich habe mich dem Vater gegenüber immer wertschätzend verhalten, ihn überall mit einbezogen und ihm nie das Gefühl gegeben, er wäre nicht der Vater. Natürlich ist er es. Aber ganz sicher: Mit ihm stimmt etwas nicht. 

Ich denke dass er in gewisser Weise sehr instabil ist und sich schon fast paranoid wegen jeder Kleinigkeit angegriffen fühlt. Ich habe immer, schon fast in Ghandi Manier versucht, ihn zu verstehen, mich in ihn einzufühlen, Verständnis zu haben. Aber ich bin da nu am Ende und muss auch mal ein wenig auf mich Achten. 

Die Leute empfinden ihn als erschreckend ungepflegt. Mir selber war das auch oft peinlich und ich fühlte mich bei gemeinsamen Schulfesten... nicht so wohl, trotzdem lud ich ihn immer ein, auch zu Geburtstagen... Aber wohl fühlte ich mich dabei nicht wirklich, da er auch nie nie, noch nie etwas wertschätzendes geäußert hat. Im Grunde behandelt er uns sehr respektlos. 

Er hat meinem Sohn z.B auch eingetrichtert, dass er uns hier nicht erzählen darf, was er mit ihm so macht. Total krank! Deshalb spaltet mein Sohn die Welt, das Leben bei ihm komplett ab. Wir wissen nie was er da so gemacht hat. Geht uns ja nix an. 

//Ich habe mich dem Vater gegenüber immer wertschätzend verhalten, ihn überall mit einbezogen und ihm nie das Gefühl gegeben, er wäre nicht der Vater. Natürlich ist er es. Aber ganz sicher: Mit ihm stimmt etwas nicht.//

Das ist interessant, was Du formulierst über das Verhalten des Kindsvater. Nur, seit Du einen neuen Partner hast, dürftest Du es wohl sogar mit Deinem Sohn aufnehmen müssen, der sicher gar nicht begeistert ist, einen neuen Mann neben Dir dulden zu müssen?
Na, und der Vater Deines Sohnes, dürfte es auch kaum einsehen, dass dieser Neue sich in Eure Elternbeziehung mischt - er ist sauer - nicht mehr und nicht weniger.

Wer hat denn eigentlich damals die Trennung gewollt?

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